Neue Musik - Aktueller Jazz - Improvisierte Musik

Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen

Hören und Sprechen über Neue Musik:

Die portogiesische Jazz-Trompeterin Susanna Santos Silvia

by Harald Krichel_CC BY-SA 4.0

Freitag, den 02.09.2022 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

Nach Ende der Sommerpause starten wir im Seminarraum der Klangbrücke mit der nächsten Folge „Hören und
Sprechen über Neue Musik“.
Unsere Ohren öffnen wir der 43jährigen portugisischen Trompeterin Susana Santos Silva, sicherlich eine der originellsten Musikerinnen des europäischen Avant-Jazz.
Sie studierte bis 2008 Jazztrompete in Porto und Karlsruhe (HfMK) unter anderem bei Reinhold Friedrich. Das amerikanische Downbeat nennt sie „One of the most exciting improvisers of the world“.
Seit den 10er Jahren ist sie gefragt und beteiligt in vielen Bands und Projekten von z.B. Anthony Braxton, Fred Frith, Evan Parker, Kaja Draksler, Joelle Leondre, Mat Manieri, Paul Lovens, Hamid Drake, Mats Gustafsson u.a.m.
Erst diesen Monat stand sie auf der Bühne des Funkhauses des WDR in Köln.

 

Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

Hören und Sprechen über Neue Musik - Referent Claus Kühnl (Pianist und Komponist)

Freitag, den 03.06.2022 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

Kühnl spielt live seine beiden Klavierstücke „Entzückung“ und „Gedehnter Moment“ (UA) komponiert 2020. Vom Tonträger hört man sein Werk „STRAHL“ (2017) für Violine, Violoncello und Orchester und „KANTEN“ (2009) für Kontrabaß und Harfe. Dazwischen steht der Komponist den Zuhörern Rede und Antwort über seine Arbeit..

 

Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

Die Komponistin Ashley Fure

Freitag, den 06.05.2022 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

Die Amerikanerin, 1982 geboren und in Michigan aufgewachsen, promovierte an der Harvard University in Komposition. Ihre künstlerische Arbeit entspringt der Überzeugung, dass Klang sozial und Ästhetik politisch sind. Sie erforscht den kinetischen Ursprung des Klangs, dabei fokussierend den physischen Akt des Musikmachens und chaotischen Verhaltensweisen von akustischer Materie.
In den letzten Jahren erhielt sie für ihre kompositorischen Arbeiten hochrangige Auszeichnungen.
Bedeutende Ensembles in den USA und Europa fördern ihr Schaffen, z.B. die New Yorker Philharmoniker, die Los Angeles Philharmoniker, Klangforum Wien, Ensemble Modern, Diotima Quartet u.a.m.

Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

Die Zither in der Alten und Neuen Musik

Freitag, den 08.04.2022 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

„Wir hören das älteste Stück auf der chinesischen Zither Qin, welches vor 2000 Jahren aufgeschrieben worden ist und daher heute noch auf einem Originalinstrument erklingen kann. Es heißt „Einsame Orchideen“. Der Komponist sei Konfuzius selbst vor ca. 2500 Jahren gewesen. Die ersten Jahrhunderte sei die Melodie mündlich tradiert worden.

Musik aus Persien vor ca. 1000 Jahren mit ihrer hoch entwickelten Tradition aus dem neunten und zehnten Jahrhundert hören wir von einem hochgelobten Musikerduo aus dem Iran.

Aber dann folgt doch die Zither Musik mit einem Beispiel aus den fünfziger Jahren aus Südtirol, so wie unsere Erwartung ist.

Der größte Teil des Abends dient der neuen Musik. Sie wird heute besonders von den Zithervirtuosen und Komponisten Gertrud Wittkowski, Reinhild Gamber, Leopold Hurt und  Martin Mallaun aus Tirol und Bayern belebt. Zahlreiche Komponist:innen haben in letzter Zeit für dieses Instrument geschrieben.

An diesem Abend mit Hören und Sprechen über die neue Musik der Zither werden wir eine unerwartete Facette dieses bisher weithin hauptsächlich in der Volksmusik angesiedelten Instrumentes gewinnen.“

Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel. Der Eintritt ist frei.

Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

Der östereichische Komponist Johannes Maria Staud

Freitag, den 04.03.2020 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

Neue Musik aus Polen

Freitag, den 04.02.2020 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

Der 1981 geborene Wojciech Blazejczyk meint: Wir sind permanent umgeben von Kommunikation – diese Kommunikation ist nur möglich durch gigantische Datenströme, die unsere moderne Welt als riesiges Netzwerk verbinden. Dieses pulsierende Durcheinander der Moderne hat der Komponist Wojciech Błażejczyk in Klänge verwandelt. Das Klangforum Wien hat nun fünf seiner Werke eingespiel.
 
Den polnischen Komponisten Cezary Duchnowski (Jahrgang 1971) interessieren unter anderem die Beziehungen zwischen Musik und Wort, Musik und Theater sowie bildender Kunst im weitesten Sinne. Nahezu alle seine kompositorischen Arbeiten verwenden elektronische Medien als integralen Bestandteil der Instrumentierung oder aber als neuen Kontext für die verwendeten traditionellen Instrumente.
 
Marcin Stańczyk, der bereits viele wichtige internationale Preise und große Aufträge u.a. in Paris und an der Warschauer Nationaloper erhalten hat, zählt zu den meistbeachteten jüngeren polnischen Komponisten. Seinem früheren Lehrer Zygmunt Krauze sehr verbunden, verfolgt Stańczyk einen ganz eigenartigen, bemerkenswerten und neuartigen kompositorischen Ansatz:
Seine Idee einer „totalen Performance“ umfasst nicht nur das rein Musikalische, sondern auch theatralische Aspekte des Musikmachens und der Klangerzeugung, die Aufführungssituation selbst und die Körperlichkeit der Spieler
 
Aleksandra Gryka ist eine der individuellsten und einzigartigsten polnischen Komponistinnen. Ihre Musik wurde stark von ihrem Interesse an der wissenschaftlichen Erforschung des Universums, insbesondere der Quantenphysik, beeinflusst. Sie lässt sich auch von Literatur inspirieren, einschließlich Science-Fiction.

Leider ist die zeitgenössische Komponistenlandschaft Polens bei uns im Lande deutlich unterbelichtet. Das war in den 1960er und 1970er-Jahren einmal anders.
Die Plattenfirma Kairos hat vor kurzem in Zusammenarbeit mit dem Klangforum Wien vier polnische Komponisten und Komponistinnnen der mittleren Generation vorgestellt.
Ausschnitte davon sind der Hintergrund unsere ZOOM-Veranstaltung.
 
1. Wojciech Blazejczyk (*1981)
 
2. Cezary Duchnowski (*1971)
 
3. Marcin Stanczyk (*1977)
 
4. Aleksandra Gryka (*1977)

Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.