Neue Musik - Aktueller Jazz - Improvisierte Musik

Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen

Lutz Voigtländer

Andreas Schickentanz Sextett </d

EPISODES

Samstag, 25.03.23 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Ausgehend vom aktuellen Album des Sextetts Episodes (JHM 296) geht es um die Idee,
verschieden Facetten und Farben zusammen zu bringen.
Die Band setzt sich aus Musikern der Kölner Szene zusammen, deren Wege sich immer wieder in verschiedensten 
Projekten und Konstellationen kreuzen.
So ist ein Programm entstanden, das die Erfahrungen der einzelnen Musiker spiegelt,
unter Einbeziehung electronische Elemente von in den spielerischen und kompositorischen Kontext.
Matthias Erlewein – Tenorsaxophon
Andreas Schickentanz – Posaune, electronics, Komposition
Martin Schulte – Gitarre
Lars Duppler – Piano
Volker Heinze – Bass
Silvio Morger – Schlagzeug

Karten Abendkasse 15,- / 10,- €
(Ermäßigung für Mitglieder, Music Loft-Schüler, Schüler, Studenten, Aachen Pass Inhaber)

Foto: Volker Strüh

POCKET BRASS TRIO

Samstag, 18.03.23 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Drei musikalisch sehr erfahrene, flexible Musiker haben ein neues Brass-Trio ins Leben gerufen,
das bei der vergangenen Hürther Jazznacht schon viel gelobt wurde. Die Kompositionen und Arrangements stammen von dem Hürther Posaunisten Bernd Lechtenfeld, der auch die Reihe „Jazz im Löhrerhof“ seid 15 Jahren leitet.
Der Trompeter Ralph „Mosch“ Himmler aus Neustadt ist Mitglied der Band von u.a. Joe Wulf. Tubist Achim Fink kennt man u.a. als den Leiter der „Talking Horns“. Neben Eigenkompostionen spielt das Trio Musik u.a.von John Scofield, Richard Galliano,
Fr. Hubbard, E.Morricone und Paul McCartney

Bernd Lechtenfeld – Posaune / Arrangements
Ralph „Mosch“ Himmler Trompete /Flgh.
Achim Fink Tuba / Sousaphon

Karten Abendkasse 15,- / 10,- €
(Ermäßigung für Mitglieder, Music Loft-Schüler, Schüler, Studenten, Aachen Pass Inhaber)

Eva Brauer

RAINER BÖHM TRIO

Samstag, 04.02.23 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Rainer Böhm wirkte als Bandleader bzw. Sideman bei mehr als 70 CD – Einspielungen mit und hat sich als international gefragter Pianist einen Namen in der Jazzszene gemacht. Bereits in jungen Jahren wurde er mit diversen Preisen ausgezeichnet (z.B. Jazzpreis der „Nürnberger Nachrichten“, Neuer Deutscher Jazzpreis, BMW Welt Award, Preis für den besten Solisten bei den internationalen Jazzwettbewerben im Jahre 2002 in Hoeilaart/ Belgien und 2005 in Getxo/Spanien, 2003 und 2007 Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik, 2007 den 1. Preis beim internationalen Piano Solo Wettbewerb in Freiburg und 2010 Landesjazzpreis Baden-Württemberg). Neben seiner Tätigkeit als Pianist unterrichtet er ausserdem als Professor für Jazzklavier und Ensembleleitung an der Hochschule für Musik in Nürnberg und Mannheim. Seine Musik bewegt sich stilistisch im Bereich Modern Jazz, ist aber gleichzeitig geprägt durch Einflüsse verschiedener anderer musikalischer Stilrichtungen der Moderne. Mit dem Drummer Jonas Burgwinkel sowie dem Bassisten Arne Huber fand er zwei hervorragende Mitmusiker, die seiner Musik zu einer besonders großen Ausdruckskraft verhelfen. Sie fungieren jedoch nicht nur als Begleiter. Jedes

Bandmitglied nutzt solistische Freiräume und fügt sich bestens in den individuellen Gruppensound ein, der von
Energie, Transparenz, Interaktion und Dynamik geprägt ist. Ihr aktuelles Programm zeichnet sich vor allem durch Expressivität
und starke Melodielinien aus. Der emotionale Gehalt dieser Musik steht hierbei für das Trios stets im Vordergrund.

 

Rainer Böhm – piano
Arne Huber – bass
Jonas Burgwinkel – drums

 

 

Karten Abendkasse 15,- / 10,- €
(Ermäßigung für Mitglieder, Music Loft-Schüler, Schüler, Studenten, Aachen Pass Inhaber)

JAN GERDES

Neue Musik - Klavier Solo

Samstag, 21.01.23 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

PROGRAMM

 

Johannes Sandberger 10 Miniaturen (2021) UA
Andreas Staffel Out of Focus- Last Blues aus Tastenschatten ( 2013-2015)
Rebecca Saunders Crimson ( 2004/2005)

 

 – Pause –

 

Pascal Dusapin Etüde Nr.5 ( 2001)
Morton Feldman Palais de Mari (1986)

Der Pianist Jan Gerdes gehört zu den interessantesten und vielseitigsten Musikern seiner Generation. Als vielfach ausgezeichneter Pianist zwischen Tradition und Avantgarde beherrscht er sowohl das klassisch-romantische als auch das zeitgenössische Repertoire. So spielt er z.B. in seinen vielseitigen Recital-Programmen sowohl Bachs Goldberg- Variationen
als auch Karlheinz Stockhausens Klavierstücke.
Jan Gerdes studierte Klavier und Schlagzeug an den Musikhochschulen Hannover und Detmold bei den Professor-innen Kurt Bauer, Nerine Barett und Renate Kretschmar- Fischer und besuchte Meisterkurse bei weiteren namhaften Pianisten wie Anatol Ugorski, Halina Czerny-Stefanska oder Edith Picht- Axenfeld. Eine internationale Konzerttätigkeit führte den
vielfach ausgezeichneten Künstler in viele Länder Europas, nach Südamerika und Fernost. Er
gastierte bei nahezu allen namhaften nationalen und internationalen Festivals und trat in den großen Konzertsälen wie Berliner Konzerthaus, Kölner Philharmonie, Essener Philharmonie, Konzerthaus Wien, Freiburger Konzerthaus, Tonhalle Düsseldorf Alte Oper Frankfurt und Berliner Philharmonie auf.
Im Frühjahr 2022 nahm Jan Gerdes das Gesamtwerk für Klavier des Düsseldorfer Komponisten Johannes Sandberger auf.
Gerdes arbeitete mit einigen der führenden zeitgenössischen Komponisten wie Karlheinz Stockhausen, Wolfgang Rihm, Helmut Lachenmann und Peter Ruzicka zusammen und spielte Uraufführungen vieler weiterer Werke namhafter Komponisten wie Sidney Corbett, Peter Gahn, Brice Pauset, Moritz Eggert, Annette Schlünz, Markus Bongartz, Marcus Antonius
Wesselmann und vielen mehr.
Jan Gerdes lebt in Berlin und unterrichtet das Fach Klavier am Institut für Ästhetische Bildung der Universität Potsdam und hat darüberhinaus am selben Institut maßgeblich an der Entwicklung des neuen Hauptfachstudiengangs „ Digitale Klanggestaltung“ mitgewirkt. Hierunterrichtet er zusätzlich Improvisation und „ Klavier+Digitales Instrument“ .
Er lehrte außerdem als Lehrbeauftragter zeitgenössische Klaviermusik für Hauptfachstudierende an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin sowie dem Mozarteum Salzburg, Improvisation an der Musikhochschule Mannheim, zeitgenössisches Lied an der Musikhochschule Detmold sowie Neue/experimentelle Musik an der Universität Potsdam.

Karten Abendkasse 15,- / 10,- €
(Ermäßigung für Mitglieder, Music Loft-Schüler, Schüler, Studenten, Aachen Pass Inhaber)

RACINES - wenn Jazz auf Natur trifft

Debut-Soloalbum von Olivier Chavet (VÖ 22. April)

Samstag, 14.01.23 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

„Racines“ ist ein soulorientiertes Jazzalbum, dessen Stücke aus der Nähe zur Natur und aus Momenten der Ruhe entsprungen sind. Kein Wunder. Denn Musik und Natur sind zwei Elemente, die den Komponisten Olivier Chavet seit seiner Kindheit privat wie beruflich prägen. Der in Aachen geborene Belgier ist sowohl ausgebildeter Musiker als auch studierter Agrarwirt. In diesen beiden Wirkungsbereichen erlebt er tagtäglich, dass alles wie ein Wurzelgeflecht miteinander verbunden ist.
Und so ist „Racines“ (franz. „Wurzeln“) die musische Bearbeitung von Themen, die Olivier Chavet als Landwirt und Naturliebhaber umtreiben. Die neun auf dem Album erschienenen Songs bringen das Verlangen nach einem einfachen, der Natürlichkeit zugewandten Leben zum Ausdruck. Die Wurzel als Anker allen Lebens verkörpert den Zusammenhalt, den wir alle so sehr brauchen. Das Werk ist eine erhabene Reise vom absoluten Ruhemoment, über eine Vielzahl grooviger, natürlich rollender Motive, bis hin zum kraftvollen musikalischen Ausdruck.
„Ich mag alles, wo Seele drinsteckt. Ungeachtet der Stilrichtung ist Musik ohne Soul für mich nur bedingt bekömmlich“, so Olivier Chavet zum musikalischen Werk, bei dem auch die Instrumentierung und die mitwirkenden Musiker tragende Rollen spielen. „Am liebsten arbeite ich mit Menschen zusammen, die eine grundlegende Entspanntheit und ein gewisses Urvertrauen mitbringen. Ich darf mich glücklich schätzen, dass ich bei diesem Projekt von genau solchen Künstlern beim Umsetzen meiner klanglichen Vorstellungen unterstützt worden bin.“
Die passenden Musiker fand Chavet in Deutschland und Belgien. Das instrumentale Grundgerüst bildet das Jazztrio mit dem Pianisten Sebastian Scobel, dem Bassisten Werner Lauscher und Olivier Chavet am Schlagzeug. Ergänzt wird das Trio je nach Komposition durch Heidi Bayer am Flügelhorn oder den Gitarristen Daniel Chavet. Das Tonstudio „Fattoria Musica“, das sich auf einem ehemals landwirtschaftlichen Gut im grünen Vorland Osnabrücks befindet, bot die optimalen Voraussetzungen für die Aufnahmen von „Racines“.

Olivier Chavet – Drums

Heidi Bayer – Flügelhorn

Werner Lauscher – Kontrabass

Andy Houscheid – Piano

Daniel Chavet – E-Gitarre

Karten Abendkasse 15,- / 10,- €
(Ermäßigung für Mitglieder, Music Loft-Schüler, Schüler, Studenten, Aachen Pass Inhaber)

Ninette Niemeyer

Sven Decker´s JULI Quartett

Samstag, 10.12.22 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Die Musiker des neu formierten Quartetts des Kölner Holzbläsers Sven Decker haben sich an einem heißen Julitag bei einer Aufräumaktion in einem Kölner Proberaum kennengelernt und arbeiten seitdem auch an einer gemeinsamen Auffassung von Ordnung und Unordnung in der Musik.
Es wird entrümpelt und ausgemistet, geordnet, installiert, neu entworfen und wieder verworfen, neu gestaltet und neu orientiert, diskutiert und sinniert, experimentiert und gestaltet.
Ziel ist ein Raum, der zum Verweilen einlädt und in dem sich jeder frei bewegen oder einfach nur zur Ruhe kommen kann.

 

 

Sven Decker- Tenorsaxofon, Klarinette, Bassklarinette, Komp.
Heidi Bayer- Trompete, Flügelhorn
Conrad Noll- Kontrabass
Jo Beyer- Schlagzeug

 

www.sven-decker.de

Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Foto © ThomasBerndt

Der Berndt

Samstag, 03.12.22 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Der Berndt featuring Moses & MC Schippers

Hinter „Der Berndt“ steckt kein anderer als Thomas Berndt – Keyboarder der legendären Tinseltown Rebellion Band, die Ende der neunziger Jahre die Klubs in Deutschland zum Kochen gebracht hat. In und um Aachen bekannt durch die Band Klangfahrer und die Musikschule Mufab. Seine musikalischen Erfahrungen sind vielschichtig und stilistisch offen. Auf Sphären jenseits des Mainstreams erscheint die Band skurril und schräg. So stehen hoch emotionale lyrische Momente neben treibenden ostinaten Rhythmen oder freien Passagen. Ist das Jazz oder Rock oder was? „Egal“, sagt Berndt. „Alles, was gefällt, wird verarbeitet“.

Aktuell haben Der Berndt sich um zwei kreative Köpfe erweitert. Moritz Schippers am analogen Synthesizer und Moses Christoph an Percussion und Vocals geben der Band eine phantastische Klangerweiterung. So wird der kreative Prozess wieder einmal geteilt und potenziert. Man muss sich nur nicht wundern, wenn Vos die Tuba maltraitiert oder verzerrte Stimmen in Refrain artigen Soundcollagen aus den kreativen Köpfen heraus schnellen.  „Gebt uns die Bühne und wir rocken das Haus“… 

  • Thomas Berndt (Piano, Voc) 
  • Johannes Vos (Kontrabass, Tuba) 
  • Gerd Breuer (Schlagzeug)
  • Moritz Schippers (Sythesiser, Organ, Voc)
  • Moses Christoph (Percussion, Loops, Voc)

Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

FUCHSTHONE ORCHESTRA

RELOADED #5 - Echokammern

Freitag, 25.11.22 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Nachdem die Konzerte und CD-Produktion (DLF) mit dem Fuchsthone Orchestra im Frühsommer, darunter beim Jazzfest Hilden und dem Kölner Festival „Romanischer Sommer“ von Euphorie und Aufbruchstimmung geprägt waren, meldet sich das  FUCHSTHONE ORCHESTRA in diesem Herbst nachdenklicher zurück. In der 5. Ausgabe der Fuchsthone reloaded – Reihe  werden die Ereignisse dieses Jahres und ihre Wirkung auf uns alle reflektiert und wo könnte man dies besser tun, als in der Echokammer des eigenen musikalischen Schaffens im Austausch mit dem Publikum.

 RELOADED #5 ist das aktuelle Konzertprogramm des FUCHSTHONE ORCHESTRA im Herbst 2022. Die Band präsentiert die neuesten Kompositionen der Bandleaderinnen Christina Fuchs und Caroline Thon.

 In „Reloaded“ bündeln sich Ideen in dem Bestreben nach ständiger Erneuerung und der Suche nach aktuellen Sounds. Das Repertoire des FUCHSTHONE ORCHESTRA verändert sich so permanent und bleibt voller Überraschungen.

Line up:

 Christina Fuchs & Caroline Thon – Leitung/Dirigat

 Saxofone: Roger Hanschel, Martin Gasser, Veit Lange, Jens Böckamp, Susanne Weidinger

Trompeten: Simon Eckert, Janosch Löber, John-Dennis Renken, Matthias Bergmann
Posaunen: Philipp Schittek, Matthias Schuller, Matthias Muche, Wolf Schenk

Filippa Gojo-von, Zuzana Leharovà-viol, Laia Genc-pno, Andreas Wahl-git, Alexander Morsey-bass,
Jens Düppe-drums, Eva Pöpplein-elctronics.

 

http://www.fuchsthone.com

Karten Abendkasse 15,- / 10,- €
(Ermäßigung für Mitglieder, Music Loft-Schüler, Schüler, Studenten, Aachen Pass Inhaber)

Förderer:

Leider muss die für heute geplante Veranstaltung mit dem MENGAMO TRIO krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt werden. Wir bitten auch im Namen der Künstler vielmals um Entschuldiung

MENGAMO-TRIO

Samstag, 19.11.22 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Philipp Brämswig – Electric Guitar, Effects
Sebastian Scobel – Hammond Organ, Effects
Thomas Sauerborn – Drums


‚Mengamo‘ feiert das Ungezähmte.

 

Rhythmisch komplex, risikobereit, immer in Interaktion und mit der gleichen Liebe zu opulentem Sound wie zum eingängigen Song entfachen die drei gefragten Musiker der Kölner Szene jede Menge Feuer. Das Trio, 2012 gegründet und nicht zuletzt durch Auftritte im legendären Kölner „Stecken“ geformt, besticht durch die Kombination der eingespielten Rhythmusgruppe Sebastian Scobel (org) / Thomas Sauerborn (dr) und den mitreißenden Solo-Linien des Ausnahmegitarristen Philipp Brämswig. Auf ihrer Debüt-CD „The One“ (FLOAT Music) vereint das Trio eigene Titel mit ausgefeilten Arrangements von Songs des englischen Singer-Songwriters Nick Drake und US-Gitarristen-Legende Bill Frisell. Elektronische Klanglandschaften, Progressive-Rock-Anleihen und energetisches Free-Fusion-Spiel bezeugen das breite klangliche Spektrum. Und doch handelt
es sich „nur“ um drei Musiker, „die wie Einer spielen, aber wie dunkle Hundert klingen.“ (Peter Mußler)

Man mag dabei an Emerson, Lake & Palmer denken, an John Lord, Dr. Lonnie Smith oder das Wayne Krantz Trio. Man mag sich an Zeiten erinnern, wo Gitarren-Soli nie unter 5 Minuten dauerten und sich Singer/Songwriter mit Free Jazzern und Funk-Größen das Festival-Mikro in die Hand gaben. Daran mag man denken, oder man hört diesen Geist im neuen Gewand:
„Das Mengamo Trio erschließt neue Soundwelten. Ich bin fasziniert von der musikalischen Kraft dieser Band, ihren Kompositionen und ihres Spiels. Can´t wait to hear them burning!“

– Werner Neumann

Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Fotos © Michael Zerban

IN FRONT FESTIVAL 2022 - SPANNUNGSFELDER

Sonntag, 30.10.22 um 19 Uhr

Das Schweigen der Dafne

DAS SCHWEIGEN DER DAFNE

Musiktheater für eine Tänzerin, einen Schauspieler, Kammerensemble

Ein Stück über Begehren und Nicht-Begehren, über das Hingezogensein, das nicht mehr loslassen kann, über das Abgestoßensein, das ein Widerstehen ausbilden muss. Ein Stück über Suche und Sucht, über Angst und Gewalt. Ein Stück über Metamorphosen – und wohin sie uns treiben.

Eine Künstler/Autoren-Initiative der freien Szene aus Köln und Düsseldorf befasst sich mit einem berühmten antiken Stoff wie ihn der römische Schriftsteller Ovid in den Metamorphosen erzählt hat: der Geschichte der Nymphe Dafne und dem Gott Apoll. Eine Geschichte, in der Liebe in Gewalt umschlägt.

In die Konzeptionsphase und während die Produktion Gestalt annimmt, tauchen verstörende Nachrichten auf von einer anderen Dafne, von Daphne Caruana Galizia, der maltesischen Journalistin, die 2017 Opfer eines politischen Mordes wurde. Das Ergebnis: Diese andere Dafne mischt sich ins Stück, wird Teil der Produktion und stellt auf einmal ganz neue Fragen an die Produzenten: Sind diese beiden Dafnes wirklich so fern wie es den Anschein hat? Sind ihre Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht vergleichbar? Und wenn ja, was sagt das über das Geschlechter­verhältnis? Schließlich: Was offeriert Kunst, damit Gewalt nicht das letzte Wort behält?

Mit

Anna Magdalena Beetz – Dafne

Alexander Steindorf – Apoll

Christina C. Messner, Violine

Dorrit Bauerecker, Akkordeon

Janko Hanushevsky, E-Bass

Arturo Portugal, Schlagwerk

 

Christina C. Messner, Komposition

Georg Beck, Libretto

Anna Magdalena Beetz, Inzenierung/Choreographie

Violetta von der Heydt, Leitung Wiederaufnahme

Monika Frenz, Bühne

Philippe Waldecker, Licht

Ele Bleffert, Kostüme

Ela Schu, Regieassistenz

 

Gefördert von:

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen,

nrw landesbuero tanz, NRW Landesbüro Darstellende Künste