Neue Musik - Aktueller Jazz - Improvisierte Musik

Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen

AMORE A PRIMA VISTA - LIEBE AUF DEN ERSTEN BLICK

Neue Musik

Samstag, 07.03.26 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Ein Kooperationsprojekt vom DTKV Köln-Aachen in Zusammenarbeit mit der GZM Aachen mit grafischen Werken von Mauricio Kagel und Anestis Logothetis

 

Zwei Neue Musik-Ensembles treffen erstmalig aufeinander. Das gemeinsame künstlerische Thema: Grafische Partituren von Mauricio Kagel. Jedes Ensemble hat für sich das Stück Prima Vistavon Mauricio Kagel erarbeitet. Nun begegnen sie sich in einem spannenden Setting. Das Publikum kann unmittelbar miterleben, wie aus den projizierten Dia-Bildern Musik entsteht und wie die Musik des einen Ensembles mit der Musik des anderen Ensembles in Dialog tritt, ihr ins Wort fällt, sie unterstützt oder konterkariert. Dabei ist nichts planbar, denn das Notenmaterial wird jeweils vom anderen Ensemble gesteuert. Das Konzert wird eröffnet mit zwei grafischen Kompositionen, in denen sich die beiden Neue Musik Ensembles jeweils vorstellen, bevor sie sich dann in Prima Vistabegegnen.

 

Das Kölner Quartett interpretiert Ludwig van, eine Metacollage von Mauricio Kagel, in der ausschließlich Musik von Beethoven erklingt, allerdings in unerwarteter Form, teils im Original, teils kaleidoskopartig collagiert, gespielt auf bekannten oder außergewöhnlichen Instrumenten mit den unterschiedlichsten Spielpraktiken. Auch Beethoven selbst kommt mit Brieftexten zu Wort. Die Musikerinnen präsentieren 50 Jahre nach Kagels Metacollage Ludwig vandie Musik der Vergangenheit als Musik der Gegenwart. Die Partitur besteht aus Abbildungen einer Inneneinrichtung, die mit Beethoven-Notenblättern beklebt sind. Was die Interpreten spielen, beruht auf deren subjektiver Wahrnehmung. 

 

Das Neue Musik Ensemble Aachen führt eine grafische Partitur von Anestis Logothetis, des in Ostrumenien geborenen Komponisten griechischer Herkunft, auf. Seine grafische Notation zeichnet sich durch einen hohen Grad an Systematik und Präzision aus. Im Gegensatz zu vielen offenen, eher assoziativen grafischen Partituren entwickelte Logothetis ein eigenes Zeichenvokabular, dessen Elemente relativ klar definierte klangliche Bedeutungen haben (z. B. für Dichte, Dauer, Intensität oder Bewegungsrichtung). Der Komponist verstand seine Notation nicht als bloße Inspiration, sondern als alternative, eigenständige Notenschrift, die zwischen traditioneller Notation und freier Grafik vermittelt.

 

Mitwirkende:

 

Köln:
Irene Kurka – Sopran

Dorrit Bauerecker – Klavier/Akkordeon/Toypiano

Dorothee Haddenbruch – Klavier/Toypiano

Katharina Stashik – Saxophon

Aachen:

Neue Musik Ensemble Aachen (NMEAC):

Olaf Futyma – Flöten (Picc.Alt.Bass)

Regina Pastuszyk – Klarinette/Bassklarinette

Manou Liebert – Harfe

Theodor Pauss – Klavier/Synthesizer/Electronics


Karten Abendkasse: 25,- / 15,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)

Unter 18 Jahren FREI !! (Begrenztes Kontingent)

foto©Shai Levy

JAN GERDES

Neue Musik - Klavier Solo "EAST-WEST-CENTRAL-SOUTH"

Samstag, 07.02.26 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

EAST-WEST-CENTRAL-SOUTH                                                               

Afrikanische und afrodiasporische zeitgenössische Klaviermusik

Jan Gerdes- Klavier

 

Der Klavierabend „ EAST-WEST-CENTRAL-SOUTH“ des Berliner Pianisten Jan Gerdes präsentiert zeitgenössische afrikanische und afrodiasporische Klaviermusik der Jahre 1986-2020.

Jan Gerdes gehört zu den interessantesten und wandlungsfähigsten Musikern seiner Generation. Als vielfach ausgezeichneter Pianist beherrscht er sowohl das klassisch-romantische als auch das zeitgenössische Repertoire. Internationales Aufsehen erregte er 2024 mit dem Album „EAST-WEST-CENTRAL-SOUTH“ mit zeitgenössischer afrikanischer Klaviermusik.

In einer zunehmend multipolaren und diversifizierten Szene der zeitgenössischen Musik möchte dieser Klavierabend das aktuelle zeitgenössische Musikschaffen des afrikanischen Kontinents sowie der aktuellen afrodiasporischen Szene in den Fokus der Aufmerksamkeit stellen.

Es ist spannend zu hören, wie hier musikalische Paradigmen der westlichen zeitgenössischen Musikszene übernommen, diese transformiert und durch eigene Paradigmen ersetzt werden. So entsteht ein umfassenderer und neuer Blick auf das zeitgenössische Musikschaffen über die rein westliche Perspektive hinweg.

Neben ausgewählten Werken des Albums „EAST-WEST-CENTRAL-SOUTH“ von Clare Loveday, Andile Khumalo und Bongani Ndodana- Breen, erklingen, dramaturgisch sinnvoll ergänzt, Klavierwerke der aktuellen afrodiasporischen New Yorker Szene mit Stücken von Hannah Kendall, Alyssa Regent und Julius Eastman.

Ein Klavierabend von seltener Intensität erwartet das Publikum: reich an Kontrasten, überraschend in seinen Ausdrucksformen und getragen von Werken, die bisher nur selten den Weg ins Konzertprogramm finden. In Jan Gerdes begegnet man einem Interpreten, der diese Klangwelten mit sensibler Gestaltungskraft und künstlerischer Vision auf höchstem Niveau erfahrbar macht.

 

Programm:

Teil 1 Afrika:

Clare Loveday (ZA,*1967):                  Johannesburg Etude 1 (2012)

                                                               Johannesburg Etude 2 (2015)

Andile Khumalo (ZA,*1978):                Schau-fe[r]n-ster II for piano (2014)

Bongani Ndodana-Breen (ZA,*1975): Isiko (2019)

Teil 2 Afrodiaspora:

Alyssa Regent (FR*1995):                  6 Miniatures for Solo Piano (2020)

                                                                (based on Four Quartets by T.S.Eliot)

Hannah Kendall (GB,*1984):             Processional (2018)

Julius Eastman (US,1940-1990):      Piano 2 for solo piano  (1986)

 

 

Der Pianist Jan Gerdes gehört zu den interessantesten und vielseitigsten Musikern seiner Generation. Als vielfach ausgezeichneter Pianist zwischen Tradition und Avantgarde beherrscht er sowohl das klassisch-romantische als auch das zeitgenössische Repertoire. 

So spielt er in seinen vielfältigen Soloprogrammen sowohl Bachs Goldberg- Variationen als auch Karlheinz Stockhausens Klavierstücke.

Jan Gerdes studierte Klavier an den Musikhochschulen Hannover und Detmold bei den Professor-innen Kurt Bauer, Nerine Barett und Renate Kretschmar- Fischer und besuchte Meisterkurse bei weiteren namhaften Pianisten wie Anatol Ugorski, Halina Czerny-Stefanska oder Edith Picht- Axenfeld. Eine internationale Konzerttätigkeit führte den vielfach ausgezeichneten Künstler in viele Länder Europas, nach Südamerika und Fernost. Er gastierte bei namhaften Festivals wie dem Schleswig-Holstein- Musik- Festival, Maerzmusik Berlin, Gaudeamus-Woche- Rotterdam, den Dresdner Musikfestspielen, Bregenzer Festspielen, Festival Memmix Palma de Mallorca, Festival Chiffren, den Stockhausen- Kursen, Festival Musica Straßburg, Kunstfest Weimar, Centre Acanthes Metz, den Haller Bachtagen, Ultraschallfestival Berlin, Beethovenfest Bonn, den Weingartner Tagen Neuer Musik, dem Westfälischen Musikfest und den Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt und trat in den großen Konzertsälen wie Berliner Konzerthaus, Kölner Philharmonie, Essener Philharmonie, Konzerthaus Wien, Freiburger Konzerthaus, Tonhalle Düsseldorf Alte Oper Frankfurt und Berliner Philharmonie auf.

Er machte CD-, Fernseh- und Rundfunkaufnahmen für den NDR, WDR, MDR, HR, RB,

ORF, Deutschland Radio Berlin sowie beim Label Ambitus. 2008 erschien seine erste Solo-

CD `Gelände/Zeichnung` mit aktuellster zeitgenössischer Klaviermusik bei dem Label Zeitklang.

Gerdes arbeitete mit einigen der führenden zeitgenössischen Komponisten wie Karlheinz

Stockhausen, Wolfgang Rihm, Helmut Lachenmann und Peter Ruzicka zusammen und spielte Uraufführungen vieler weiterer Werke namhafter Komponisten wie Sidney Corbett, Peter Gahn, Brice Pauset, Moritz Eggert, Annette Schlünz, Markus Bongartz, Marcus Antonius Wesselmann und vielen mehr.

Als Grenzgänger zwischen Klassik, Neue Musik, Elektronica und Performance gründete er 2004 gemeinsam mit Thomas Andritschke das Improvisations- Kompositions- Duo „ EROL“, welches die Schnittstelle zwischen zeitgenössischer Klaviermusik und elektronischer Clubkultur auslotet. Das Album „ Die letzte Forelle“  erschien 2010. Seit 2018 arbeitet Jan Gerdes mit dem Berliner Elektronikkünstler und Techno-Produzenten Frank Bogdanowitz alias Dr. Nojoke als `rand`  zusammen. Im September 2022 erschien deren Debut- Album „ Peripherie“. Neben Aufführungen mit so unterschiedlichen Künstlern wie dem Schauspieler Christian Brückner oder der DJ`in Marusha entstanden auch zwei Filmprojekte der zeitgenössischen Oper Berlin, in denen er als Musiker und Schauspieler mitwirkte. Nach dem 2011 gemeinsam mit der Berliner Theatergruppe Nico and the Navigators auf die Bühne gebrachten szenischen Projekt `Petite Messe Solenelle` erfolgte 2017 eine neue gemeinsame Produktion `Im Gegensatz zu Dir`, in der Jan Gerdes als Musiker und Performer mitwirkt. Gemeinsam mit dem Musikpsychologen Dr. Schäfer entwickelte Jan Gerdes das Projekt `Das Geheimnis von Musik und Zeit`, welches als künstlerisch- wissenschaftliches Projekt im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele im selben Jahr seine Uraufführung erlebte.

Darüberhinaus sind im Laufe der letzten Jahre eigene Klavier-Solokompositionen und Songs entstanden und ein Klavier- Soloprojekt mit dem Namen  `Songs & Improvisations`. Impulsgebend für dieses Projekt war das über die Jahre stetig wachsende Bedürfnis, die eigene musikalische Sprache, bei allem Respekt und aller Demut gegenüber den großartigen Qualitäten komponierter Musik des Repertoires, zu entdecken und ein Maß an musikalischer Entfaltung und Freiheit jenseits strengem Interpretentums zu erreichen.

Im Juli 2024 erschien das neue Album „ East-West-Central-South“ mit afrikanischer zeitgenössischer Klaviermusik beim Label Genuin, das von der Presse bereits überaus lobend erwähnt wurde. Erst vor kurzem kehrte Jan Gerdes von einer Tournee durch Südafrika mit Konzerten und Workshops in Johannesburg und Pretoria zurück.

Jan Gerdes lebt in Berlin und unterrichtet das Fach Klavier an der Universität Potsdam.

Er lehrte außerdem zeitgenössische Klaviermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, dem Mozarteum Salzburg, Improvisation an der Musikhochschule Mannheim, der University of Liverpool, zeitgenössisches Lied an der Musikhochschule Detmold sowie Neue/experimentelle Musik an der Universität Potsdam.

www.jan-gerdes.de

 

Karten Abendkasse: 20,- / 15,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)

Unter 16 Jahren FREI !

SKR-TRIO

Samstag, 27.04.24 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Gitarrist Norbert Scholly, Bassist Christian Ramond und Stefan Kremer am Schlagzeug experimentieren seit über 15

Jahren auf ihre ganz eigene Art mit Themen aus dem „American Songbook“ und eigenen Kompositionen. Reduziert auf

den Sound des klassischen Jazzgitarrentrios begeben sie sich gleichsam mit kleinem Gepäck auf ihre musikalischen

Expeditionen.

 

Norbert Scholly (*1964) kann auf eine beachtliche Liste von Musikern zurückblicken, mit denen er bereits

zusammengearbeitet hat. Dies sind unter anderem Larry Corryell, Bireli Lagrene, Peter Erskine, Benny Golson, WDR-

Big Band. Hinzu kommen Rundfunk u. TV-Produktionen. 1985 gewann er den Preis als bester Solist der EUROPEAN

JAZZ COMPETITION. CD-Einspielungen mit Danny Gottlieb, Olivier Peters, Ramesh Shotham runden seine

umfangreiche Arbeit ab. Er lebt in Köln

 

Sydney Christian Ramond (*1962) studierte von 1983 bis 1987 an der Musikhochschule Köln und erhielt danach ein

Stipendium der Akademie of Fine Arts in Banff (Kanada). Ramond ist ein vielseitig versierter und gefragter Bassist, der

mit vielen renommierten Musikern gearbeitet hat, so z.B. Kenny Wheeler, Tomasz Stanko, Albert Mangelsdorff, Joe

Pass oder Philip Catherine. Er spielt in stilistisch so unterschiedlichen Musikgruppen wie dem Wolfgang-

Engstfeld/Peter-Weiss-Quartett, dem Theo Jörgensmann Quartet, dem Trio DRA mit Christopher Dell oder und war

bisher in mehr als 20 Ländern auf Tournee, unter anderem Neuseeland, Kanada, Sudan, Ägypten und Japan. Lebt

ebenfalls in Köln.

 

Stefan Kremer (*1957), lebt in Belgien, studierte Schlagzeug auf der Dante Agostini/Kenny Clarke ‘Ècole de Batterie’ in

Paris und an der Berklee College of Music in Boston. Mit 19 tourte er bereits mit dem Chet Baker Quintett in Belgien

und Frankreich. Spielte u.a. Kenny Wheeler & Riot, Jacques Pelzer, Dave Liebman, Tony Scott, Sheila Jordan u.v.a. Zu

seinen eigenen Projekten gehören u.a. das Trio KrämFräsch, die Gruppe TangoX und das SKR Trio.

 

Karten Abendkasse: 18,- / 13,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)

IN FRONT FESTIVAL 2022 - KRAFTFELDER

NEUE MUSIK ENSEMBLE AACHEN

Samstag, 29.10.22 um 20 Uhr

"Gesänge der Unruhe"

&
ausgewählte Stücke des diesjährigen Kompositionsworkshop für Kinder und Jugendliche "Charlie´s City"

Infos noch in Bearbeitung

Foto: Stephanie Jünger

Big Bandits - InFusion

Samstag, 26.08.22 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Jazz erfindet sich stetig neu, mischt sich mit aktuellen Genres, Klangwelten und Grooves, und bleibt dadurch vital, kommunikativ und zugewandt. Es brodelt schon lange in dieser Musik, die sich Jazz nennt, aber heute mehr denn je eine Schublade für das ist, was sonst in keine Schublade passt. Sehnsüchte der Clubgänger nach mehr Echtem werden genauso befriedigt wie die Lust der Jazzgemeinde nach mehr Beat und fettem Groove.
In ihrem neuen Programm InFusion werden lustvoll die Grenzen zwischen Jazz, Techno, Hip-Hop, Pop, Funk und Rock eingerissen und die Musik von Fusion Bands wie Snarky Puppy, Jazzrausch, Elektro Deluxe und anderen in ein Bigband-Format transportiert.Kraftvoller, energiegeladener Fusion-Bigband-Jazz.

 

Fire – Smoke – Water:

Das Symbol dieses Projektes. Dieses archaische Symbol steht für das Aufeinandertreffen von Urelementen – hier Feuer und Wasser, wobei etwas Neues entsteht – hier Rauch. In der Musik unseres Projekts stößt Jazz auf Pop und Funk – Reaktion, Explosion, Bewegung, Hitze, Passion und Begeisterung: Big Bandits InFusion!

 

Zur Band: Seit vielen Jahren entwickeln und präsentieren die als Projektband aufgestellten Big Bandits unter der Leitung von Werner Hüsgen immer wieder neue profilierte Konzertprogramme ohne Schubladendenken und Berührungsängste zu anderen Genres. So wurden unter anderem ein Programm mit der Musik von Jimi Hendrix, ein afrikanisches Jazzprogramm, eines mit klassischer Rockmusik und zuletzt „Jazzwalk“ mit der Musik der Sängerin Sabine Kühlich auf die Bühne gebracht. Die Band kann als eine der wichtigsten und innovativsten Bigbands in der Region angesehen werden und ihr Leiter Werner Hüsgen als einer der profiliertesten und aktivsten Musiker der Aachener Jazzszene.

Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Bild: Anna Tena

Duo Yun / Graf

Neue Musik

Samstag, 01.07.23 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

In ihrem Programm widmen sich die Pianistin Han-Lin Yun und die Sopranistin Anna Graf den ewigen Fragen und Geheimnissen der menschlichen Existenz – der Geburt und dem Tod, die den Kreis des Lebens umschließen. Durch die Augen der KomponistInnen der Moderne erkunden sie die realen wie surrealen Grenzen des endlichen Lebens.

 

Anna Graf / Sopran

Han-Lin Yun/ Klavier

 

 

Programm:

Isabelle Aboulker: Lettre à ma soeur tant aimée (Nadia Boulanger) (2021)

Marc L. Vogler: nature morte (Jan Wagner) (2022)
Marc L. Vogler: ORGANUM über ein Thema von Michael Praetorius (Pavane de Spaigne) (2021) 

Henri Dutilleux: Chanson de la déportée (Jean Gandrey-Réty) (1945) 

Carl Vine: Nr. 5 “Threnody- for all of innocent victims” aus “Fünf Bagatellen” (1994) 

Moritz Eggert: “Rondeau Allemagne” aus “Neue Dichter Lieben (Barbara Köhler) (2005)

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George Crumb: A little Suite for Christmas, A.D.1979 (1980)

Anne- Maartje Lemereis: June Night (Sara Teasdale) (2022)
Benjamin Britten: “The Nightingale and the Rose” from “The poet’s Echo”, Op. 76 (Alexander Pushkin) (1965)
Moritz Eggert: Papyrus der Sappho (Sappho)

 

Karten Abendkasse 15,- / 10,- €
(Ermäßigung für Mitglieder, Music Loft-Schüler, Schüler, Studenten, Aachen Pass Inhaber)

HENDRIK MÜLLER TRIO

Samstag, 10.06.23 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Das Hendrik Müller Trio wurde Anfang 2020 gegründet und markiert den Beginn eines neuen
musikalischen Weges für den aus Detmold stammenden und in Amsterdam lebenden Jazz Kontrabassisten
und Komponisten Hendrik Müller.

Zusammen mit Christian Pabst am Klavier und Nick Thessalonikefs am Schlagzeug bildet sich eine magische Kombination aus Musikern und Freunden, die seine musikalischen Ideen mit äußerster Hingabe und Spielfreude zum Leben erwecken.

Mit ihrem im Frühjahr 2022 erschienenen Debutalbum “Unlikely Scenario” ist dem Trio ein denkwürdiger Auftakt gelungen, der sich bereits in etlichen überaus positiven Reaktionen in der deutschen und internationalen Presse widerspiegelt.

Das Jazz Podium Magazin schreibt: “Das Trio hat seit seiner Gründung 2022 schnell zu einem eigenen Stil gefunden, der alle Chancen hat, im europäisch geprägten Jazz unverwechselbar zu werden.
 
Hendrik Müller – Kontrabass
Christian Pabst – Klavier
Nick Thessalonikefs –  Schlagzeug
 

Karten Abendkasse 15,- / 10,- €
(Ermäßigung für Mitglieder, Music Loft-Schüler, Schüler, Studenten, Aachen Pass Inhaber)

ESKAPADEN II

Samstag, 03.06.23 um 20 Uhr Ballsaal im Alten Kurhaus

Nach der erfolgreichen Veranstaltung „ESKAPADEN“ im vergangenen Jahr setzt die GZM auch in diesem Jahr das Konzertformat fort. „ESKAPADEN 2“ bringt erneut Musiker aus Aachen und der Region zusammen, die den Ausbruch in die Welt der Neuen Musik wagen.

Siebzehn stadtbekannte Interpreten werden in kleinen Besetzungen von Solo bis Quartett Werke von neun Komponisten aus dem 20. und 21. Jahrhundert zum Klingen bringen.

Im Gegensatz zum Vorjahr waren die Musiker bei der Auswahl der Stücke nicht an spezifische Vorgaben gebunden, außer der Bedingung, dass diese der Musiksprache entsprechen, die als modern, neu oder avantgardistisch bezeichnet wird.

Es entstand ein Programm, das den Wunsch nach dem Verlassen ausgetretener Pfade zeigt. Mit Musik, die reich an Klangsinnlichkeit und Klangpoetik ist und außergewöhnliche vokale und instrumentale Spieltechniken sowie Einflüsse aus Folklore und Jazz aufweist. Neben den beiden Uraufführungen von Anno Schreier und Garii Tarlovky werden auch Werke von Luciano Berio, Georg Crumb, Hans Werner Henze, Benjamin Nuss, Frederic Rzewski, Giacinto Scelsi und Toru Takemitsu aufgeführt.

 

Das Konzert wird gestaltet von:

Flora Blahunka – Cello, Yunqing Cao – Viola, Po-Fan Chen – Violine, Johanna Daske – Flöten, Olaf Futyma – Flöte, Manou Liebert – Harfe, Kumi Iitsuka – Klarinette, Catharina Marquet – Gesang, Sabine Neudecker – Mandoline, Benjamin Nuss – Klavier, Sergey Putnikov – Violine, Matthias Rein – Klavier, Galina Ryzhikova –  Klavier, Manfred Sieben – Gitarre, Ludger Singer – Klavier, Nikolai Studenikin – Gitarre

 

Karten Abendkasse 20,- / 15,- €
(Ermäßigung für Mitglieder, Music Loft-Schüler, Schüler, Studenten, Aachen Pass Inhaber)

Ivaylo Petrow

MATTHIAS SCHWENGLER - SOULCRANE

Samstag, 29.04.23 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Mit „Soulcrane“ präsentiert Matthias Schwengler einen Klangkörper, der es glänzend versteht, Retro-Feeling und neue Ansätze unter einen Hut zu bringen. Bei ihrem dritten Album „Soulcrane & Strings“ (Mons Records) arbeiten die Musiker abermals gemeinsam kompositorisch an einem klanglichen Werk und bleiben mit dem warmen Charakter dieser Musik stets auf einem kammermusikalischen Niveau. Geschafft wird eine Atmosphäre, die einer Unterhaltung unter Freunden gleicht. Soulcrane überzeugt mit einer fast familiären Persönlichkeit und verdeutlicht, wie eindringlich insbesondere die leisen Töne wirken können. Jedes Instrument ist gleichberechtigt und die vier Kölner Musiker verstehen es, den großen Spielraum stets musikalisch wertvoll zu füllen.Gemeinsam treten sie ganz natürlich als Kollektiv in Erscheinung und strahlen dabei große Harmonie und innere Ruhe aus. 

 

Matthias Schwengler – Trompete

Joachim Lenhardt – Saxophon

Reza Askari – Bass

Philipp Brämswig – Gitarre

Karten Abendkasse 15,- / 10,- €
(Ermäßigung für Mitglieder, Music Loft-Schüler, Schüler, Studenten, Aachen Pass Inhaber)

MENGAMO-TRIO

Samstag, 22.04.23 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Philipp Brämswig – Electric Guitar, Effects
Sebastian Scobel – Hammond Organ, Effects
Thomas Sauerborn – Drums


‚Mengamo‘ feiert das Ungezähmte.

 

Rhythmisch komplex, risikobereit, immer in Interaktion und mit der gleichen Liebe zu opulentem Sound wie zum eingängigen Song entfachen die drei gefragten Musiker der Kölner Szene jede Menge Feuer. Das Trio, 2012 gegründet und nicht zuletzt durch Auftritte im legendären Kölner „Stecken“ geformt, besticht durch die Kombination der eingespielten Rhythmusgruppe Sebastian Scobel (org) / Thomas Sauerborn (dr) und den mitreißenden Solo-Linien des Ausnahmegitarristen Philipp Brämswig. Auf ihrer Debüt-CD „The One“ (FLOAT Music) vereint das Trio eigene Titel mit ausgefeilten Arrangements von Songs des englischen Singer-Songwriters Nick Drake und US-Gitarristen-Legende Bill Frisell. Elektronische Klanglandschaften, Progressive-Rock-Anleihen und energetisches Free-Fusion-Spiel bezeugen das breite klangliche Spektrum. Und doch handelt
es sich „nur“ um drei Musiker, „die wie Einer spielen, aber wie dunkle Hundert klingen.“ (Peter Mußler)

Man mag dabei an Emerson, Lake & Palmer denken, an John Lord, Dr. Lonnie Smith oder das Wayne Krantz Trio. Man mag sich an Zeiten erinnern, wo Gitarren-Soli nie unter 5 Minuten dauerten und sich Singer/Songwriter mit Free Jazzern und Funk-Größen das Festival-Mikro in die Hand gaben. Daran mag man denken, oder man hört diesen Geist im neuen Gewand:
„Das Mengamo Trio erschließt neue Soundwelten. Ich bin fasziniert von der musikalischen Kraft dieser Band, ihren Kompositionen und ihres Spiels. Can´t wait to hear them burning!“

– Werner Neumann

Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)