Neue Musik - Aktueller Jazz - Improvisierte Musik

Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen

Spielplan

Hören und Sprechen

Montag, 11. Januar 2010, 19:30

Seminarraum im Alten Kurhaus 2. Etage (Eingang Klangbrücke)

Thema: Konkrete Musik

»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte

Günter Härtel – Referent

EINTRITT frei

Montag, 1. Februar 2010, 18:00

Die Mädchen von Theresienstadt

Jugendoper von David Paul Graham

Inhalt:
1943, unweit von Prag, in Theresienstadt: Ein Konzentrations- und Durchgangslager, in das die Nationalsozialisten Juden aus der damaligen Tschechoslowakei deportierten. Zahlreiche Gefangene werden den Aufenthalt hier nicht überleben bzw. werden von hier aus in eines der Vernichtungslager weitertransportiert. Die Partitur der Kinderoper »Brundibar« ist nach Theresienstadt gelangt. Dieses Stück von Hans Krása thematisiert auf kindgerechte Art die Macht der Nationalsozialisten: Zwei Kinder kämpfen gegen einen Bösewicht und gewinnen. »Die Mädchen von Theresienstadt« erzählt die Geschichte einer Gruppe junger Mädchen, die »Brundibar« in Theresienstadt spielen.

Die Jugendoper von David Graham verschränkt nun zwei Handlungsebenen: Zum einen das Leben im Konzentrationslager 1943 zwischen Angst und Hoffnung, Bangen und Erschöpfung, aber auch mit Freude an der Musik, mit Spaß zu den Proben von »Brundibar«, der das Lager erträglicher macht und Mut zum Weiterleben gibt. Zum anderen die Welt der Überlebenden heute – der Umgang mit den Erinnerungen an damals, die Beschäftigung mit dem vergangenen und gegenwärtigen Schrecken, die Hoffnung auf eine bessere, friedlichere Zukunft.

Kerstin Baldauf schrieb inspiriert durch das Buch »Die Mädchen von Zimmer 28« von Hannelore Brenner-Wonschick das Libretto – darüber, wie das Leben in Theresienstadt war, wie es sich für die damals 13-jährigen Kinder angefühlt hat, wie ihr Alltag aussah, was sie gedacht und empfunden haben.

Die Oper wendet sich vor allem an Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Die Einstudierung erfolgte mit Jugendlichen des philharmonischen Chores Bonn und Musiken des Bach-Vereins Köln unter Leitung von Thomas Neuhoff. Das Konzept sieht die Beteiligung des jugendlichen Publikums in Form von Interaktion während der Aufführung vor.

Besetzung:
Zwei alte Damen (Überlebende, heute) – professionelle Sängerinnen:
Ingrid Schmithüsen (Sopran)
Ilse Hirschner (Mezzosopran)

Jugendchor der Lukaskirche Bonn – sechs Solistinnen aus dem Jugendchor

Kammerensemble des Bach-Vereins Köln
(Besetzung ähnlich wie bei »Brundibár«):
Flügel, Akkordeon, Violoncello, Schlagzeug

Libretto: Kerstin Baldauf
Musik: David Graham
Musikalische Leitung: Thomas Neuhoff
Regie: Kerstin Baldauf

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre

EINTRITT 5.-€/ Erw. 3.-€ Schüler

Mit freundlicher Unterstützung von:

Landesmusikrat NRW

Samstag, 6. Februar 2010, 20:00

Das Linke Pedal

JAZZKONZERT – Dozentenkonzert music loft

Das Linke Pedal © PROMO

Das Linke Pedal © PROMO

Adrian Wachowiak – Klavier
Uwe Boettcher – Fretless Bass
Moritz Barancyk – Schlagzeug

Mit seinem Trio spielt der Kölner Jazzpianist Adrian Wachowiak eigene Kompositionen und Arrangements. Adrian Wachowiak ist Dozent der Freien Musikschule music loft.

Das linke Pedal am Fuß des Klaviers oder des Flügels ist gebräuchlich, um dynamische Unterschiede zu bewirken. Auch beim Autofahren ist es Verbindungsglied zwischen verschiedenen Übersetzungsstufen. Eigenartige Jazzkompositionen, merkwürdige Einflüsse aus Folklore, Pop, Jazz, Klassik und aller Welt. Schrille Töne, wirre Linien, heiße Beats und ekstatische Flächen. Das sind – Das Linke Pedal.

Adrian Wachowiaks Familie stammt ursprünglich aus Schlesien, Posen und dem Rheinland und ist mit den Mentalitäten dieser Landschaften und Bevölkerungsgruppen eng verbunden. Nach seinen Jazzstudien am Conservatorium Maastricht beschäftigt er sich zunehmend mit Folklore verschiedenster Teile der Welt und mehreren Veranstaltungsreihen in den Bereichen Jazz, Worldmusic, Nujazz. In den neuen Kompositionen für Klaviertrio, die sich sicherlich auf ECM-Stilistiken zurückführen lassen können, zum Teil aber auch auf ganz vielfältige Grooves der Moderne, wird wie bisher viel Wert auf Atmosphäre gelegt und neben rhythmischen Feinheiten sind modale und harmonisch eingängige Strukturen Grundlage für die gemeinsame Improvisation.
Zu hören war das Trio sowohl zu dritt als auch mit Gästen in Mönchengladbach, Köln, Luxemburg, Trier, Monschau, Maastricht, Aachen, Mechernich.

EINTRITT 7.-€ / 5.-€

Hören und Sprechen

Montag, 8. Februar 2010, 19:30

Seminarraum im Alten Kurhaus 2. Etage (Eingang Klangbrücke)

Thema: Neue CD-Veröffentlichung des letzten Jahres

»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte

Andreas Kliber – Referent

EINTRITT frei

Hören und Sprechen

Montag, 8. März 2010, 19:30

Seminarraum im Alten Kurhaus 2. Etage (Eingang Klangbrücke)

Thema: Wolfgang Rihm / II

»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte

EINTRITT frei

Improvisation

Freitag, 12. März 2010, 19:00

Citykirche St. Nikolaus in der Großkölnstraße, Aachen

Aix per i mundO – Ensemble für KommunsiAktion

Fast en Konzert Fühlosophische Musik und Texte zur Fastenzeit

Aix per i mundO – Ensemble für KommunsiAktion © PROMO

Aix per i mundO – Ensemble für KommunsiAktion © PROMO

Hermann Flott – Keyboard
Hans-Walter Staudte – Saxophon
Harald Frings – Schlagzeug
Jürgen Damen – Gitarre

Das Ensemble »Aix per i mundO« wird zu Mitt-Fasten seine ver-rückte Sicht der Fastenzeit vorstellen. Die Namen der sechs »klassischen Fastensonntag« wie z.B . »Oculi« und »Judica« regen die Musiker und Texter an, ihre eigenen Vorstellung von einer gelungenen Fastenzeit zu »formulieren«.

Dabei treffen Gefühle auf Philosophisches, Theologisches und Gesellschaftspolitisches … genauso wie Rock und Jazz auf meditative Klänge und freie Improvisation … Ernsthaftigkeit trifft auf Augenzwinkern.

Trotz Fastenzeit will Aix per i mundO nämlich nicht auf fühlosophischen Genuss mit Musik und Texten verzichten. Das Ensemble für KommunsiAktion besteht seit 1997 aus Hermann Flott, Keyboard, Hans-Walter Staudte, Saxophon, Harald Frings, Schlagzeug, und Jürgen Damen, Gitarre.

Mit freundlicher Unterstützung von:

City-Kirche Aachen e.V.
in Kooperation

Film

Montag, 12. April 2010, 17:00

Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Violeta Dinescu

TABU -eine Südseegeschichte

Violeta Dinescu © PROMO

Violeta Dinescu © PROMO

Eintritt frei

Stummfilm (1931) – Friedrich Wilhelm Murnau
Musik (1988) – Violeta Dinescu
gespielt vom Ensemble Kontraste – unter Leitung von Frank Strobel

Friedrich Wilhelm Murnau, der heute fast nur noch durch seinen Vampir-Klassisker »Nosferatu« bekannt ist, verfilmte in seiner letzten Regiearbeit 1931 an Originalschauplätzen in der Südsee.
Es ist die Geschichte eines jungen Liebespaares auf der Südsee-Insel Bora Bora, das an den gesellschaftlich-traditionellen »Tabus« scheitert. Als die junge Frau Reri unvermittelt als Priesterin bestimmt wird, wird sie für alle Männer tabu und müsste sich von Matahi trennen. Die beiden fliehen und landen auf einer Insel, wo Matahi als Perlentaucher arbeitet.
Friedrich Murnau selbst erlebte die Premiere seines Filmes nicht mehr, da er an den Folgen eines Autounfalls starb.

»Murnaus Film Tabu wirkte auf mich wie ein Musikstück. Als ich ihn stumm anschaute, entdeckte ich Leitmotive und melodische Stränge, die man verfolgen kann. Mich faszinierte diese hörbare Wirkung des Films.« Violeta Dinsecu schrieb 1988 die Musik zu diesem Film, deren Handlung mal paraphrasiert und mal kontrapunktiert, und damit zu einem atemberaubenden Erlebnis macht.

An diesem Abend kann man den Film und die Filmmusik von Violeta Dinescu in der Klangbrücke erleben.

EINTRITT frei

Hören und Sprechen

Montag, 12. April 2010, 19:30

Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Violeta Dinescu

Komponistenportrait der Reihe »Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte

Violeta Dinescu © PROMO

Violeta Dinescu © PROMO

Eintritt frei

Die Komponistin Violeta Dinescu ist an diesem Abend zu Gast
Live-Aufführung mit dem Trio Soli Sono:
»Au coeur du silence« (1995) für drei Flöten

Die 1953 in Bukarest geborene Komponistin Violeta Dinescu lebt seit 1982 in Deutschland und ist seit 1996 Professorin für Angewandte Komposition an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sie ist Innitiatorin einer Reihe von Komponisten-Kolloquien, bei der bis heute über hundert Komponistien eingeladen wurden initiiert.
2000 gründete sie das Archiv Neue Musik mit dem Schwerpunkt Osteuropa.
Für ihre Kompositionen, erhielt sie zahlreiche Stipendien, Auszeichnungen und Internationale Preise. Violeta Dinsecu gilt als eine der wegweisenden Komponistin der Gegenwart, deren Schaffen aus zahlreiche Kompositionen für Sinfonieorchester, Kammerensembles, Chor, Oper und Film besteht.
Neben der Live-Aufführung ihres Trios »Au coeur du silence« (1995) vom Aachener Flötentrio Soli Sono, werden an diesem Abend noch andere Kammermusikwerke zu hören sein.
Die Komponistin selbst steht zum Gespräch zur Verfügung.

EINTRITT frei

Fensterkonzert Neue Musik

Freitag, 16. April 2010, 20:00

Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Duo Stephan Wolke und Jens Brülls

Duo Stephan Wolke und Jens Brülls

Duo Stephan Wolke und Jens Brülls © PROMO

Duo Stephan Wolke und Jens Brülls © PROMO

Stephan Wolke – E-Gitarre, Akustikgitarre
Jens Brülls – Schlagzeug

Das Projekt »Fensterkonzert« ist auf Anregung des Arbeitskreises Neue Musik des Landesmusikrates ins Leben gerufen worden. Ziel ist ein gegenseitiger Austausch herausragender Konzertprogramme mit anderen Veranstaltern für Neue Musik in NRW. Das erste »Fensterkonzert« ist eine Empfehlung des Düsseldorfer Vereins zur Förderung Zeitgenössischer Musik musik 21eV:

Die Besetzung Gitarre bzw. E.-Gitarre und Schlagzeug ist in der traditionellen wie zeitgenössischen Musik E-Musik eine eher ungewöhnliche, obwohl die Grenzen zwischen E-und U-Musik in der heutigen Zeit verschwimmen und alte Vorurteile und Berührungsängste zwischen Klassik, Pop, Jazz und Clubkultur überwunden sind.
Das Duo Stephan Wolke und Jens Brülls entstand 2007 und widmet sich schwerpunktmäßig der Aufführung zeitgenössischer Musik. Da bisher kaum Repertoire für diese Besetzung existierte, baten die Musiker junge und renommierte Komponisten um Neukompositionen. Die Resonanz war so gut, dass in den Jahren 2008/2009 eine Reihe von (Ur-)Aufführungen u.a. beim Gitarrenfestival Münster und im Cuba Cultur (Black Box) stattfanden. In der Klangbrücke wird das Duo mit folgendem Programm zu hören sein:

George Crumb (*1929, USA): Mundus Canis (a Dog’s World), für Gitarre und Schlagzeug (1998)
1. Tammy: Elegantly, somewhat freely
2. Fritzi: Furioso
3. Heidel: Languido, un poco misterioso
4. Emma-Jean: Coquettish, poco animato, grazioso
5. Yoda: Prestissimo possible

Tonu Korvits (* 1969) Azur (2004), für Gitarre und Schlagzeug

Yasuko Yui (*1969, JAP, Düsseldorf): Eine Farbe der Sicht (2008), für E.-Gitarre und Schlagzeug

Oxana Omeltschuk: (1975) – Saltando II für E-Gitarre und Percussion (2009) UA

Peter Köszeghy (*1971, HUN, Berlin): Koma/Schock (2008), für E.-Gitarre und Schlagzeug

Erik Janson (*1967, D, Düsseldorf): BISS IV (2008), für E.-Gitarre und Schlagzeug

EINTRITT 15,-/ 10,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Altes Kurhaus

Kulturbetriebe Aachen

Terra incognita 1

Samstag, 17. April 2010, 20:00

Neue Musik Ensemble Aachen

Das Phänomen des wiederholten Hörens

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO

Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Marta Lemanska – Violine
Tom Morrison – Viola
Mateusz Kwiatkowski – Cello
Ludger Singer – Klavier
Manou Liebert – Harfe

Das Neue Musik Ensemble Aachen (NMEAC) nimmt seine Zuhörer mit auf eine Exkursion zu unentdeckten Gebieten der Musik dieses Jahrhunderts. In einer dreiteiligen Konzertreihe Terra incognita werden Werke von in Deutschland lebenden Komponisten in einer direkten Kommunikation mit dem Publikum besprochen und am gleichen Abend zweimal aufgeführt. Beim wiederholten Hören erschließen sich dem Zuhörer Klangschichten, die beim ersten Hören vielleicht noch im Verborgenen blieben. Das Unerwartete wird zum Erwarteten, welches jedoch beim erneuten Hören unerwartet anders wahrgenommen wird.

Terra incognita 1 befasst sich mit drei Werken, deren Autoren aus drei verschiedenen Kontinenten (Amerika, Europa und Südostasien) stammen und eine wichtige Bildungsphase in Deutschland erfuhren.

Sidney Corbett, ehemaliger Schüler von G.Ligeti und zur Zeit Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim, schrieb das Auftragswerk der Berliner Philharmoniker im Jahre 2005. »The Longings« (für Flöte, Harfe und Streichtrio) wurde vom Edmond Jabès »Book of Questions« inspiriert und überträgt den Gedanken, dass die Antwort schon in der Frage selbst zu finden ist, in das Musikalische. Die Linien der Klangschichten umweben sich gegenseitig, jede anwortet der anderen durch irgendeine von denen.

Anders bei Jakub Sarwas »Three 0 1,2,3«, einem dreiteiligen Triozyklus aus dem Jahre 2005, (für Flöte – Altflöte – Bassflöte/ Klarinette – Bassklarinette – Kontrabassklarinette/ Violine- Viola), dort werden keine außermusikalische Inspirationen zu Vorschein kommen. Der ehemalige Schüler von Prof.E.Boguslawski, J.Fritsch, C.Barlow und Prof.H.U.Humpert beschäftigt sich mit immer tiefer herabsinkenden, geräuschreichem Klang innerhalb der Instrumentenfamilie, in der solche Elemente wie Aktionismus, Korrespondenz und Heterophonie eine wesentliche Rolle spielen.

»Equinoctial verses II« (für Flöte, Klarinette,Cello,Klavier und Harfe) von Conrado del Rosario wurde im Jahre 2005 für NMEAC geschrieben und in Berlin uraufgeführt. Der Titel bezieht sich auf die Tagundnachtgleiche und die Musik taucht in den Stimmungen und Atmosphären dieser Jahreszeit ein. Rosarios Faszination für Regung und Stillstand zeichnen sich in dem Werk ab. Der Wechsel zwischen auskomponierten und improvisierten Teilen unterstreicht die launische Eigenschaft der Natur aus der der I.Yun und W.Szalonek Schüler seine musikalischen Ideen schöpft.

Das Konzert wird gefördert vom Deutschem Musikrat und dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen, mit Unterstützung der GZM und der Sparkasse Aachen.

EINTRITT 15,- /10,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Kulturbetriebe Aachen

Konzert des Deutschen Musikrates

Sparkasse Aachen

Dienstag, 20. April 2010, 20:00

Piano im Dialog / Gregor Josephs und Harry Rischar

Ein Mann voller Geschichten und Hände wie Schmetterlinge

Der Pianist Gregor Josephs und der Geschichtenerzähler Harry Rischar begeben sich in der Klangbrücke gemeinsam auf eine improvisierte Reise.

Harry Rischar verfügt über ein Repertoire von über 160 Geschichten, die jedes Mal – frei erzählt – zu ganz neuem Leben erwachen. Gemeinsam mit Gregor Josephs wird er sich auf noch mehr improvisierende Elemente einlassen und spontan Musik und Worte zu einer neuen lebendigen Einheit verflechten.

Mit dieser Veranstaltung startet music loft eine Reihe von vier ungewöhnlichen Improvisationsabenden, in denen Gregor Josephs den spontanen Dialog mit Menschen entwickelt, die in anderen Kunstbereichen zu Hause sind:

22. Juni: Gregor Josephs und der Maler Alfred Reuters:
Leere Leinwand und unberührte Tastatur

21. September: Gregor Josephs und der Soundtüftler Patrick Leuchter:
Kino fürs Ohr

9. November: Gregor Josephs und die Tänzerin Karin Trodler:
Die Tänzerin und der Spielmann

EINTRITT 10.- / 5.- Abendkasse

Hören und Sprechen

Montag, 10. Mai 2010, 19:30

Seminarraum im Alten Kurhaus 2. Etage (Eingang Klangbrücke)

John Cage

»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte

EINTRITT frei

elektronische Musik

Freitag, 21. Mai 2010, 20:00

Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Werni & Jendreiko

Live–Elektronische Musik in quadrophoner Raumprojektion

Werni & Jendreiko © PROMO

Werni & Jendreiko © PROMO

Stefan Werni – Virus TI, Virus Redback & Yamaha DX7 Synthesizer, Zither, small Percussion
Christian Jendreiko – Virus Redback & Virus TI Synthesizer, Casio DG-20 Gitarre & elektrische Gitarre

Seit 2001 entwickeln sie auf der Basis des in Recklinghausen erdachten Access Virus Synthesizers eine eigenständige elektroakustische Musikund sind auf namhaften nationalen und internationalen Bühnen wie dem Grillo Theater in Essen, der Kölner Musiknacht, der Kunsthalle in Düsseldorf,The Vortex in London oder dem Traumzeit Festival in Duisburg präsent. In ihrer Musik schöpfen WERNI & JENDREIKO aus der unendlichen klanglichen Vielfalt der elektro-akustischen Instrumentierung ihre eigenständige Klangwelt.
Wesentlich sind ihnen dabei die Programmierung eigener elektronischer Klangfarben, das Live-Processing ihrer akustischen Instrumente sowie die Bewegungen der Schallereignisse im Raum durch multiple quadrophone Klangprojektionen mit bis zu 40 Lautsprechergruppen. Sie entfalten ein subtiles Spiel klingender Interaktionen das die Zuhörer einlädt die Entstehung musikalischer Ereignisse ganz unmittelbar mit zu erleben.

Stefan Werni (*1968), Kontrabassist aus Recklinghausen, arbeitete unter anderen mit Sheila Jordan, Charlie Mariano, Lee Konitz, Bill Elgart und Tony Scott. Konzerte u.a. beim Jazzfestival Leipzig, WDR Festival Köln, Jazzfestival Viersen, Unterfahrt München, Jazzkeller Frankfurt, Bimhuis Amsterdam, Olympiapark Atlanta, USA, Townhall Akko, Israel. Theatermusiken am Schlosstheater Moers, Schauspielhaus Bochum. Seit 2000 elektroakkustische Musik mit Virus Synthesizern, Programming und Live-Processing.

Christian Jendreiko (*1968), Komponist und Künstler aus Düsseldorf. Zuletzt 2009 Einzelausstellung »Heterologics« im Kunstverein Nürnberg/Albrecht Dürer Gesellschaft. Mitglied der Künstlergruppe Hobbypop-Museum, Düsseldorf. Dozent für Grundlagen des Sound Design an der Fachhochschule für Medien in Düsseldorf. Internationale Ausstellungen mit bildender Kunst und Klanginstallationen u.a. in Athen, Jerusalem, Paris, London, San Francisco, Mexico City und Berlin. 2007 Einladung zum Festival »Music and Space« am Wesleyan Institute in Middletown, Connecticut. Das Centre Pompidou/IRCAM in Paris übernahm 40 seiner Kompositionen in seine ständige Klangbibliothek.

EINTRITT 15,-/10,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Kulturbetriebe Aachen

Altes Kurhaus

Neuer Jazz

Donnerstag, 27. Mai 2010, 20:00

Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Tobias Christl + Band

Tobias Christl + Band © PROMO

Tobias Christl + Band © PROMO

Tobias Christl – Gesang, Effekte, Kompositionen,Texte
Nils Klein – Saxophon, Bassklarinette, Effekte
Tobias Hoffmann – Gitarre, Effekte
Pablo Held – klavier
Robert Landfermann – Kontrabass
Jonas Burgwinkel – Schlagzeug

Die junge Kölner Band spielt Musik, die man in dieser Form noch nie gehört hat. Sänger und Bandleader Tobias Christl drückt sich mit seinen experimentierfreudigen Kompositionen auf eine höchst innovative und unkonventionelle Art aus. Moderner Jazz, freie Improvisationen und Indie-Rock werden miteinander verbunden. Lyrische und farbenreichen Soundcollagen treffen auf trockene Odd-Meter-Grooves.
Der Gesang ist vielseitig: instrumental oder mit deutschen Texten belegt, improvisiert, geloopt oder zerhackt. Jeder Mitspieler bringt seine individuelle Kreativität in die Band ein. Niels Klein und Tobias Hoffmann nutzen in ihrem Spiel elektronische Geräte zur Erzeugung experimenteller Klangfelder. Dazu kommt die unverwechselbare harmonische Klangsprache von Pablo Held. Zusammen mit Jonas Burgwinkel und Robert Landfermann bildet er die perfekt abgestimmte Rhythmusgruppe, die dieses aufregende Quintett komplettiert.

EINTRITT 12,-/ 8,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Kulturbetriebe Aachen

Altes Kurhaus

Neuer Jazz

Freitag, 11. Juni 2010, 20:00

Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Klangfahrer

Band um den Aachener Schlagzeuger Gerd Breuer

Klangfahrer © PROMO

Klangfahrer © PROMO

Johannes Flamm, Saxophon
Bernd Kistemann, Kontrabass
Gerd Breuer, Schlagzeug
Thomas Berndt Klavier

KLANGFAHRER schrill und lyrisch
Seit dem sich die Mannen von KLANGFAHRER auf dem letzten September Special in die Herzen des Dreiländereckpublikums gespielt haben, quillt das Postfach über mit Anfragen nach der neuen CD.
Nun ist es so weit. KLANGFAHRER präsentieren Ihr neues Werk in der Klangbrücke Aachen.
Die CD mit Namen »Humanity« ist soeben bei Mons-Records erschienen und enthält 11 Kompositionen der letzten Schaffensperiode.

KLANGFAHRER live: Immer ein Erlebnis. Inspiriert vom Publikum erhalten ihre Kompositionen den ein oder anderen bisher unentdeckten Flow.

Gebt uns den ultimativen KLANG…

Der für die KLANGFAHRER typische Sound entsteht aus einer guten Portion Jazz gemischt mit unterschiedlichsten Zutaten europäischer und außereuropäischer Musik.

4 Musiker – eine Band
Atmosphärisch offen und groovig
Schrill und lyrisch
KLANGFAHRER immer ein Erlebnis:
Inspiriert und publikumsnah

EINTRITT 12,- / 8,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Altes Kurhaus

Kulturbetriebe Aachen

Hören und Sprechen

Montag, 14. Juni 2010, 19:30

Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage

Anthony Braxton

»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte

Günter Härtel – Moderation

Anthony Braxton ist einer der großen Künstler der neuen improvisierten Musik, die sowohl am Jazz aber auch an den freien Konzepten von Vinko Globokar orientiert sind. Seine komponierten Werke sind hoch komplex, oft laufen musikalische Prozesse parallel ab. Anthony Braxton hat mehr als 200 Alben veröffentlicht. Eine Auswahl seiner Musik wird bei diesem Treffen von Günter Härtel und diskutiert.

EINTRITT frei

Dienstag, 22. Juni 2010, 20:00

Piano im Dialog / Gregor Josephs und der Maler Alfred Reuters

Leere Leinwand und unberührte Tastatur

Der Pianist Gregor Josephs improvisiert gemeinsam mit dem Maler Alfred Reuters.
»Die zur improvisierten Klaviermusik im Kopf entstandenen Bilder werden direkt und spontan auf die Leinwand übertragen, vehement gemalt und auch impulsiv in Farbe gekratzt, die Musik spielt für mich sowohl als Erinnerungskrücke wie zur Rhythmisierung des Malens eine wichtige Rolle.« (A. Reuters)
Flyer zum download

EINTRITT 10.- / 5.- Abendkasse

Neue Musik/ Improvisation

Freitag, 25. Juni 2010, 20:00

Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Duo Awolin Pollkötter

Zeitgenössische Werke und Improvisation mit Schlagzeug und Klavier

Duo Awolin Pollkötter © PROMO

Duo Awolin Pollkötter © PROMO

Marc Awolin – Klavier
Sven Pollkötter – Schlagzeug

»Wenn es eine Mischung zwischen kompositorischem und improvisatorischem denken gäbe und diese Tradition weitergeführt würde, wäre dies für mich die ideale Zukunft.« (Peter Eötvös)

Der Pianist Marc Awolin und der Schlagzeuger Sven Pollkötter bringen Zeitgenössische Musik im Kontext des instrumentalen Dialogs zum Vorschein. Vor acht Jahren haben sie sich als Duo zusammengeschlossen, um – aus dem Kanon klassischer Werkinterpretation heraustretend – sich der heute gängigen Praxis interaktiver Musikpräsentation mit Themenabenden, Gesprächskonzerten und Workshops zu widmen.
Als Folge der konstanten Auseinandersetzung mit Kompositionen des 20./21. Jahrhunderts entwickeln die beiden Musiker einen Interdisziplinären Ansatz, in welchem sie ihre spezifisch instrumentalen Klangfacetten mit anderen Kunstformen verschmelzen oder kontrapunktieren.
Die gemeinsame Improvisation als Schwerpunkt ihrer derzeitigen Arbeit ist für sie ein alchemistischer Prozess, der durch die Intuition der Dialogpartner bestimmt wird: die sensible Reaktion auf die gegebenen Zeit-Raum-Bedingungen, sowie der Individuelle Erfindungsreichtum ermöglichen ihnen, Tradition zu verlassen und eine neue Fusion motorischer und expressiver Klanggesten zu Gehör zu bringen.
Seit ihrer Zusammenarbeit im Bereich der Neuen Musik haben Marc Awolin und Sven Pollkötter mehrfach Preise erhalten, im Jahr 2006 den 2. Preis beim Wettbewerb für Schlagzeug mit Dialogpartner /Kulturkreis der deutschen Wirtschaft) und im Jahr 2002 den 1. Preis beim Improvisationswettbewerb für Junge Kultur beim Festival Altstadtherbst (Düsseldorf) zusammen mit dem Ensemble Cliquetis Creux.

Luc Ferrari – Cellule 75 für Klavier, Schlagzeug und Tonband (1975)

Steingrimur Rohloff – Repercussion für Klavier und Schlagzeug (2007)

Marc Awolin/ Sven Pollkötter – Improvisation zur Lyrik von Gherasim Luca (2010)

Somei Satho – Incarnation II Für Klavier

EINTRITT 15,-/10,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Altes Kurhaus

Kulturbetriebe Aachen

Dienstag, 7. September 2010, 20:00

HÖREN UND SPIELEN – Freie Improvisationssession

Offener Improvisationsabend

Am Dienstag, den 7. September, findet in der Klangbrücke die erste Freie Improvisations Session »Hören und Spielen« statt. Pianist Gregor Josephs wird gemeinsam mit Kollegen aus der Aachener Musikszene das Programm eröffnen. Eingeladen im Verlaufe des Abends einzusteigen sind alle, die an Freier Improvisation interessiert sind.
Ziel ist der spontane und direkte Austausch von Kreativität, Emotionen, künstlerischen Ideen in einem offenen musikalischen Raum.
»Hören und Spielen« wird zukünftig jeden ersten Dienstag im Monat in der Klangbrücke mit Gregor Josephs und wechselnden Startbesetzungen stattfinden. Die Sessions sind eine Veranstaltung von music loft und werden von der Ministerpräsidentin des Landes NRW durch den Landesmusikrat NRW unterstützt.

EINTRITT 3.- €

Mit freundlicher Unterstützung von:

Landesmusikrat NRW

Kulturbetriebe Aachen

Hören und Sprechen

Montag, 13. September 2010, 19:30

Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage

Thema: Helmut Oehring

»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte

EINTRITT frei

Terra incognita 2

Samstag, 18. September 2010, 20:00

Neue Musik Ensemble Aachen

Das Phänomen des wiederholten Hörens

Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Marta Lemanska – Violine
Tom Morrison – Viola
Mateusz Kwiatkowski – Cello
Theodor Pauss – Klavier
Guido Pieper – Percussion

Das Neue Musik Ensemble Aachen (NMEAC) nimmt seine Zuhörer mit auf eine Exkursion zu unentdeckten Gebieten der Musik dieses Jahrhunderts. In einer dreiteiligen Konzertreihe Terra incognita werden Werke von in Deutschland lebenden Komponisten in einer direkten Kommunikation mit dem Publikum besprochen und am gleichen Abend zweimal aufgeführt. Beim wiederholten Hören erschließen sich dem Zuhörer Klangschichten, die beim ersten Hören vielleicht noch im Verborgenen blieben. Das Unerwartete wird zum Erwarteten, welches jedoch beim erneuten Hören unerwartet anders wahrgenommen wird.

Terra incognita 2 befasst sich mit Werken von Tobias PM Schneid “I´m dancing on the edge of time 1“ für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier (2001), Hans Josef Winkler »Perché“ für Sopran, Klarinette, Violoncello und Percussion (2001) und Johannes Quint „niemals kann es geschehen« (Kafka-Studie 1) für Sopran, Flöte, Viola, Violoncello und Klavier (2007).

Das Konzert wird gefördert vom Deutschem Musikrat und dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen, mit Unterstützung der GZM und der Sparkasse Aachen.

EINTRITT 15,- /10,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Kulturbetriebe Aachen

Konzert des Deutschen Musikrates

Sparkasse Aachen

Dienstag, 21. September 2010, 20:00

Piano im Dialog / Gregor Josephs und der Soundtüftler Patrick Leuchter

Kino fürs Ohr

Patrick Leuchter macht Musik mit Instrumenten, Worten, Klängen, Computern, Samples…Seine musikalischen Einflüsse reichen von Groove-orientierter Musik wie Funk, Hiphop und Jazz bis hin zu Klassik, zeitgenössischer und experimenteller Musik. Gemeinsam mit Gregor Josephs wird Patrick Leuchter den Zuhörern Alltagsgeräusche in Verbindung mit Klavierimprovisation auf ungewohnte, spannende Weise näher bringen.
Flyer zum download

EINTRITT 10.- / 5.- Abendkasse

In Front – Musik und Heute

Freitag, 1. Oktober 2010, 20:00

FlötenFusion

Trio Soli Sono & Arcadie Quartett & Gäste

FlötenFusion © PROMO

FlötenFusion © PROMO

Trio Soli Sono:
Natalie Becker – Flöten
Johanna Daske – Flöten
Olaf Futyma – Flöten
Arcadie Quartett:
Thomas Brinkmann – Flöten
Judith Konter – Flöten
Matthias Schmidt – Flöten
Susanne Schrage – Flöten
Gast:
Annette Ziegler – Flöten

Das ungewöhnliche Joint Venture Projekt »FlötenFusion« der beiden bekannten Aachener Ensembles Arcadie Quartett & Trio Soli Sono präsentiert spannende Kompositionen für sechs bis acht Flöten. Das spektakuläre Instrumentarium von Piccolo, großer Flöte über Alt- und Bassflöte bis hin zur Kontrabassflöte ist ein Garant für wirkungsvolle und selten gehörte Klänge und Rhythmen. Zwei Uraufführungen der Aachener Komponisten Gottfried Stein und Heribert Leuchter stehen auf dem Programm und weitere Werke von u.a. Wil Offermans, Reza Najfar und Violeta Dinescu. Als Gast und damit achte Flöte konnte Annette Ziegler gewonnen werden.

EINTRITT 15,-/10,-

In Front – Musik und Heute

Samstag, 2. Oktober 2010, 17:00

Hüsgen-Leidinger Quartett

Aktueller akustischer Jazz aus eigener Feder gespielt von der jungen Band um die Aachener Saxophon-Koryphäe Werner Hüsgen und dem Shooting Pianist Lucas Leidinger

Hüsgen-Leidinger Quartett © PROMO

Hüsgen-Leidinger Quartett © PROMO

17 Uhr

Werner Hüsgen – Saxophon, Komposition
Lucas Leidinger – Klavier, Komposition
Johannes Vos – Kontrabass
Simon Busch – Schlagzeug

EINTRITT 15,-/10,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Altes Kurhaus

Kulturbetriebe Aachen

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In Front – Musik und Heute

Sonntag, 3. Oktober 2010, 19:00

EuJazz Stage

Sullivan Street Trio

Modern Jazz from NL (collaboration with EuJazz)

Sullivan Street Trio © PROMO

Sullivan Street Trio © PROMO

19 Uhr !

Tim Finoulst – Gitarre
Matt Heyman – Bass
Wim Eggermont – Schlagzeug

EuJazz Stage

Charlotte Haesen & Band

Modern Jazz from NL (collaboration with EuJazz)

Charlotte Haesen & Band © PROMO

Charlotte Haesen & Band © PROMO

Charlotte Haesen – Gesang
Matiss Cudars – Gitarre
Rudolfs Macats – Piano
Andri Olafsson – Kontrabass
Niels Engel – Schlagzeug

EINTRITT 15,-/10,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Altes Kurhaus

Kulturbetriebe Aachen

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Dienstag, 5. Oktober 2010, 20:00

HÖREN UND SPIELEN – Freie Improvisationssession

Offener Improvisationsabend

Am Dienstag, den 7. September, findet in der Klangbrücke die erste Freie Improvisations Session »Hören und Spielen« statt. Pianist Gregor Josephs wird gemeinsam mit Kollegen aus der Aachener Musikszene das Programm eröffnen. Eingeladen im Verlaufe des Abends einzusteigen sind alle, die an Freier Improvisation interessiert sind.
Ziel ist der spontane und direkte Austausch von Kreativität, Emotionen, künstlerischen Ideen in einem offenen musikalischen Raum.
»Hören und Spielen« wird zukünftig jeden ersten Dienstag im Monat in der Klangbrücke mit Gregor Josephs und wechselnden Startbesetzungen stattfinden. Die Sessions sind eine Veranstaltung von music loft und werden von der Ministerpräsidentin des Landes NRW durch den Landesmusikrat NRW unterstützt.

EINTRITT 3.- €

Mit freundlicher Unterstützung von:

Landesmusikrat NRW

Kulturbetriebe Aachen

In Front – Musik und Heute

Freitag, 8. Oktober 2010, 20:00

Duo Valk – Sternal

Neuer Jazz

Duo Valk – Sternal © PROMO

Duo Valk – Sternal © PROMO

Claudius Valk – Saxophon
Sebastian Sternal – Klavier

Claudius Valk (Saxophone, Klarinetten) und Sebastian Sternal (Piano) gehen auf kammermusikalische
Entdeckungsreise! Spontan und kommunikativ erforschen sie legendäre Jazz-Standards und eigene Kompositionen. Sie erzählen Geschichten aus Köln, Paris und New York: mal aufregend, mal beruhigend, alltäglich, mal sentimental – immer auf der Suche nach jenen magischen Momenten, die Miles Davis einst »Momente der Wahrheit« genannt hat.

Claudius Valk (* 1966) studierte Saxophon in Köln, Essen und New York bei Wolfgang Engstfeld, Matthias Nadolny und David Liebman. 1994 erhielt er den Folkwangpreis für Musik. Zahlreiche Produktionen und Tourneen u.a. mit Jazzpersönlichkeiten wie Kenny Wheeler, David Liebman, Paolo Fresu, Joachim Kühn, Jürgen Friedrich, Florian Ross… Konzertreisen führten in die USA, nach Zentral- und Südamerika, Japan, China, Kuba und Großbritannien.Mit seinem »Valktrio« hat er zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen absolviert und gibt in der ganzen Welt Konzerte. Zurzeit lehrt er Saxophon an der Musikhochschule Köln sowie am Conservatorium
Maastricht.

Sebastian Sternal (* 1983) ist Träger des WDR Jazzpreises 2007. Er studierte Jazz-Klavier in Köln und Paris bei Hubert Nuss, John Taylor und Hervé Sellin und war Mitglied im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Konzertreisen führten ihn in die USA, nach Namibia, Südafrika, Frankreich, Luxemburg,
Polen, Bulgarien und Albanien. Er hat bereits mit renommierten Jazzgrößen wie John Ruocco, John Riley, David Binney und Dee Dee Bridgewater zusammengearbeitet.
Seit 2008 ist er Lehrbeauftrageter für Klavier am Konservatorium Osnabrück so wie der Gutenberg Universität in Mainz.

EINTRITT 15,-/10,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Altes Kurhaus

Kulturbetriebe Aachen

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In Front – Musik und Heute

Samstag, 9. Oktober 2010, 20:00

SKR Trio

Neuer Jazz

SKR Trio © PROMO

SKR Trio © PROMO

Norbert Scholly – Gitarre
Stefan Kremer – Schlagzeug
Christian Ramond – Kontrabass

Das Trio überrascht durch originelle Neuinterpretationen der Kompositionen von Bill Evans, Thelonius Monk etc… Gitarrist Norbert Scholly, ebenso wie seine Mitstreiter Christian Ramond (bass) und Stefan Kremer (drums)
experimentieren auf ihre ganz eigene Art mit dem Material der ‚Alten Meister’. Eigene Stücke runden das Programm ab.
Aufgewachsen zu den Klängen von Miles Davis ‚Bitches Brew’ und dem elektrischen Jazz der 70er verzichten sie jedoch ganz bewusst auf elektronische Klangverfremdung. Reduziert auf den Sound des klassischen Jazzgitarrentrios begeben sie sich gleichsam mit kleinem Gepäck auf eine musikalische Expedition. Jazz von kammermusikalischer Intensität und
hoher Qualität.

EINTRITT 15,-/10,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Altes Kurhaus

Kulturbetriebe Aachen

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In Front – Musik und Heute

Sonntag, 10. Oktober 2010, 19:00

Doppelkonzert

Emile Parisien Quartett

New Jazz from France (collaboration with Vive Le Jazz)

Emile Parisien Quartett © PROMO

Emile Parisien Quartett © PROMO

19 Uhr !

Emile Parisien – Saxophon
Julien Touery – Piano
Sylvain Darrifourcq – Schlagzeug
Ivan Gelugne – Bass

Wynton Marsalis hat ihn blutjung »entdeckt«.
Heute ist der Saxophonist Émile Parisien Leader einer der aufregendsten Nachwuchsformationen. Ohne sie je zu
klonen, schreiben sie das musikalische Erbe so illustrer Vorbilder wie John Coltrane, Wayne Shorter, aber auch Berlioz oder Strawinsky weiter. Ihre zahlreichen Festival- und Club-Auftritte beweisen erstaunliche Reife und
versprechen Großes für die Zukunft. Émile Parisien wurde mit dem renommierten »Victoires du Jazz« Award in der Kategorie »Entdeckung des Jahres 2009« ausgezeichnet!

Junge Musiker zu fördern ist eines der Ziele des Französischen Festivals AFIJMA, dessen Mitglied Jazz am Rhein e.V. mit diesem Festival seit März dieses Jahres ist.

Emil Parisien hat ein Quartett gegründet, das von Kraft in Ausdruck und Ideen geradezu überläuft. Dies ist ein Beispiel für die große Qualität, mit dem der junge Jazz in Frankreich in Erscheinung tritt. Inzwischen war das
Quartett fast auf jedem der 30 Festivals in Frankreich zu hören, die zu AFIJMA, dem französischen Verband der Festivals mit aktueller Musik gehören. Und natürlich gehört das Projekt auch zu »Vive Le Jazz«, dem
rheinisch-französischen Festival und nun auch nach Aachen.

Im Rahmen von Vive Le Jazz 2010

mit freundlicher Unterstützung von Culture France, Landschaftsverband Rheinland und Sparkassen Kulturstiftung Rheinland

Doppelkonzert

Conny Bauer

»Der gelbe Klang«

Conny Bauer © PROMO

Conny Bauer © PROMO

Conny Bauer – Posaune und Live-Elektronik

Der international bekannte Jazzposaunist Konrad »Conny« Bauer ist derzeit mit seiner Solo-Performance »Der gelbe Klang« zu erleben. Er gilt als Meister der melodischen Improvisation auf der Posaune. Inspiriert von der
Experimentierfreude und Modernität des Bauhaus-Künstlers Wassily Kandinsky im Umgang mit Farben und deren Zusammenhang mit der Klangfarbe von Instrumenten benannte Bauer seine Performance nach dem gleichnamigen Bühnenstück Kandinskys. Seine Musik ist bei diesem Auftritt ein Wechselspiel zwischen akustischer Posaune und
elektronisch erzeugten Klängen, wobei er den Posaunenklang live durch Loops verfielfältigt und gekonnt mit der Akustik des Raumes spielt.
Für die im Jahr 2008 erschienene CD »Der gelbe Klang« erhielt er aufgrund der künstlerisch herausragenden Arbeit den Preis der deutschen Plattenkritik.Conny Bauer (geb. 1943 in Halle an der Saale) ist einer der international anerkanntesten Jazzposaunisten, der in den 70er Jahren die Entwicklung des Jazz in der DDR entscheidend
prägte. Mit dem Namen Conny Bauer sind untrennbar die Gruppen “FEZ”, “Doppelmoppel” und das “Zentralquartett” verbunden, deren Initiator bzw. Gründungsmitglied er war.
Er leitete außerdem von 1987 bis 1988 das Jazzorchester der DDR. Neben dem SWR- Jazzpreis erhielt der Künstler den Verdienstorden des Landes Berlin. Bauer arbeitet mit zahlreichen renommierten Musikern wie beispielsweise Barry Guy, dem Leiter des »London Jazz Composers Orchestra«, Evan Parker, Peter Brötzmann, Alexander von Schlippenbach, Ernst-Ludwig Petrowsky, Nils Wogram und Orchestern wie der »NDR-Bigband«, und dem »European Jazz Ensemble« zusammen. Er begleitet u.a. Filme, Hörspiele,Tanzdarbietungen, Lesungen und Malerei. Im Jahr 2000 erschien das Hörspiel »Alice im Wunderland« in Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Walfriede Schmitt, für das er die Musik komponierte. Großen Erfolg erntete Conny Bauer erst kürzlich bei einem Auftritt mit dem
»Evan Parker Double Quartet« beim Glasgow Jazzfestival im Juni 2009 und bei seiner USA-Tour mit William Parker und Hamid Drake im Februar 2010.

EINTRITT 15,-/10,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Altes Kurhaus

Kulturbetriebe Aachen

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Hören und Sprechen

Montag, 11. Oktober 2010, 19:30

Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage

Phillip Schulze: Laptopmusik und Verwandtes

»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte

Phillip Schulze – Referent

EINTRITT frei

Neue Musik

Samstag, 23. Oktober 2010, 20:00

Sonar Quartett

»Fractured Eden«

Sonar Quartett © PROMO

Sonar Quartett © PROMO

Susanne Zapf – Violine
Kirsten Harms – Violine
Nikolaus Schlierf – Viola
Cosima Gerhardt – Violincello

Das exzellente, junge Sonar Quartett aus Berlin interpretiert neue Streichquartettkompositionen von Sidney Corbett, Ursula Mamlok und György Kurtág.
Hervorgegangen aus dem DASZ-Quartett, gegründet 2006, arbeitet das Sonar Quartett seit 2007 in der Besetzung

EINTRITT 15,-/10,-

Neue Musik

Sonntag, 24. Oktober 2010, 18:00

Neue Musik Ensemble Aachen

Komponistinnen in NRW

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO

18 Uhr !

Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Marta Lemanska – Violine
Tom Morrison – Viola
Mateusz Kwiatkowski – Cello
Manou Liebert – Harfe

Das Neue Musik Ensemble Aachen präsentiert sieben Werke von Komponistinnen, überwiegend aus NRW.
Unter dem Motto »Klangträume« ertönt eine ausgeprägte Vielfalt zeitgenössischer Klangkunst, die das Vertraute und das Visionäre vereinigt oder zu trennen versucht. Von einer Soloperformance bis zum Sextett variiert die Besetzung des Programms.Die Titel der Kompositionen deuten auf viele außermusikalische Inspirationen hin; einige davon wie »Sul cuor della terra« oder »A route of evanescence« sogar auf eine tiefgehende Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen. Eine Uraufführung der Aachener Komponistin Viola Kramer wird die Javanische »Diskussionsart von Dorfbewohnern« und melancholische Klezmeranklänge vereinen.

Das Konzert knüpft an den Kompositionsworkshop für Kinder und Jugendliche der freien Musikschule music loft an, dessen Dozentin, die namhafte belgische Komponistin, Jacqueline Fontyn, mit einem Werk im Konzert vertreten ist.
Gespielt werden außerdem Werke von Khadija Zeynalova, Charlotte Seither, Christina Messner und Birke Bertelsmeier.

EINTRITT 15,- /10,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

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Landesmusikrat NRW

Ministerpräsident NRW

Dienstag, 2. November 2010, 20:00

HÖREN UND SPIELEN – Freie Improvisationssession

Offener Improvisationsabend

Am Dienstag, den 7. September, findet in der Klangbrücke die erste Freie Improvisations Session »Hören und Spielen« statt. Pianist Gregor Josephs wird gemeinsam mit Kollegen aus der Aachener Musikszene das Programm eröffnen. Eingeladen im Verlaufe des Abends einzusteigen sind alle, die an Freier Improvisation interessiert sind.
Ziel ist der spontane und direkte Austausch von Kreativität, Emotionen, künstlerischen Ideen in einem offenen musikalischen Raum.
»Hören und Spielen« wird zukünftig jeden ersten Dienstag im Monat in der Klangbrücke mit Gregor Josephs und wechselnden Startbesetzungen stattfinden. Die Sessions sind eine Veranstaltung von music loft und werden von der Ministerpräsidentin des Landes NRW durch den Landesmusikrat NRW unterstützt.

EINTRITT 3.- €

Mit freundlicher Unterstützung von:

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Neuer Jazz

Freitag, 5. November 2010, 20:00

Anirahtak und Band

Lorelei

Anirahtak und Band © Stefan Keller

Anirahtak und Band © Stefan Keller

Special Concert

Anirahtak – Stimme
Uli Jend – Saxophon
Jürgen Sturm – Gitarre
Lothar Galle Merkel – Bass, Mandoline
Hans Günther Eisele – Schlagzeug, Glockenspiel

„Ein Wahnsinn, diese Stimme … “ frohlockte das achtziger Jahre Szenemagazin ‚Wiener‘, über Anirahtak’s Debutalbum ‚Das Kurt Weill Programm‘ 1990.
Über die Landesgrenzen hinaus erhielten ihre, gegen die Gewohnheit gebürsteten Interpretationen Beachtung und Zustimmung, sogar die ob harter Kritik gefürchtete ‚Kurt Weill Foundation‘ in New York frohlockte.
Wenig später gewann Anirahtak den ‚International Contest for Jazzsingers‘, verliehen von der ‚Polish Jazz Society‘. Die Stadt Aachen würdigte sie 1992 mit dem Förderpreis für junge Künstler.
Dabei war auf der LP/CD noch wenig von dem zu hören was Anirahtak später so unberechenbar spannend macht:
Die Trennlinie zwischen Improvisation und Interpretation verwischt sie geschickt zur Einheit, unabhängig vom Stoff den sie singt. Ohne Wiedersprüchlichkeit bringt sie ebenso Jazzklassiker wie Weill-Lieder oder die Kompositionen Ihrer Bandkollegen auf die Bühne. Als eine der wenigen deutschen Stimm-instrumentalistinnen gelingt es Ihr, selbst der deutschen Sprache Swing zu vermitteln.
Und heute?  Anirahtak wird 50, am 5. November 2010!
In diesem Jahr erschien ihre jüngste CD Veröffentlichung ‚Lorelei‘: ein Reigen von 7 deutschen Volkliedern, produziert von Saxophonist und Elektroniker Ulrich Lask. Anirahtak hat diesem Werk konsequent leise Töne einhaucht, wohlmöglich den Stoff für manchen Hörer aus der Schmuddelecke befreit.
Die ‚Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen e.V.‘ freut sich einmal mehr ein Konzert mit Anirahtak just am 5. November in der Klangbrücke zu präsentieren. Sie spielt mit der Band, mit der sie seit 12 Jahren im Theater K das langsamste und leiseste Jazzkonzert des Jahres, jeweils am Karfreitagabend spielt: Jürgen Sturm (g), Uli Jend (s), Lothar Galle-M. (b) Hans Günter Eisele (d).
Nicht nur ihr aktuelles Programm, auch ihre Lieblingsstücke alter und älterer Produktionen werden am 5. November 2010 zu hören sein.

EINTRITT 12,-/8,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Altes Kurhaus

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Keine Lust auf Mozart

Samstag, 6. November 2010, 18:00

Präsentationskonzert

Wettbewerb Neue Musik für Kinder und Jugendliche

EINTRITT frei

Mit freundlicher Unterstützung von:

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Kulturbetriebe Aachen

Dienstag, 9. November 2010, 20:00

Piano im Dialog / Gregor Josephs und die Tänzerin Karin Trodler

Die Tänzerin und der Spielmann

Karin Trodler tanzte in verschiedenen zeitgenössischen Projekten, unter anderem in Basel, Freiburg, Köln und Aachen. In Aachen war sie schon in der Klangbrücke im Rahmen des Improvisationsforums »Adrenalin« und mit der TAC-Kompanie zu sehen.

Der Aachener Pianist und Sänger Gregor Josephs zeigt seine große Leidenschaft für improvisierte Musik in zahlreichen Formationen und Projekten der regionalen Musikszene.
In gemeinsamer Improvisation mit Karin Trodler wollen sie neue Spannungsfelder zwischen den Kunstformen ausloten.
Flyer zum download

EINTRITT 10.- / 5.- Abendkasse

Hören und Sprechen

Freitag, 26. November 2010, 19:30

Citykirche, Großkölnstraße

Spirituelle Musik am Ende

»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte

Citiykirche !

René Vohn – DJ

EINTRITT frei

Dienstag, 7. Dezember 2010, 20:00

HÖREN UND SPIELEN – Freie Improvisationssession

Offener Improvisationsabend

Am Dienstag, den 7. September, findet in der Klangbrücke in diesem Jahr die letzte Freie Improvisations Session »Hören und Spielen« statt. Pianist Gregor Josephs wird gemeinsam mit dem Klarinettisten Johannes Flamm das Programm eröffnen.
Eingeladen im Verlaufe des Abends einzusteigen sind alle, die an Freier Improvisation interessiert sind.
Ziel ist der spontane und direkte Austausch von Kreativität, Emotionen, künstlerischen Ideen in einem offenen musikalischen Raum.
Die Sessions sind eine Veranstaltung von music loft und werden von der Ministerpräsidentin des Landes NRW durch den Landesmusikrat NRW unterstützt.

Mit freundlicher Unterstützung von:

Landesmusikrat NRW

Kulturbetriebe Aachen

Neuer Jazz

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 20:00

Trio Chisholm-Nabatov-Burgwinkel

ein Highlight im diesjährigen Programm der GZM Aachen.

Hayden Chisholm – Saxophon
Simon Nabatov – Piano
Jonas Burgwinkel – Schlagzeug

Was machen ein neuseeländischer Saxophonist, ein russischer Pianist und ein Aachener Schlagzeuger, wenn sie zusammen kommen? Antwort: »Jazz!« – und zwar vom Allerfeinsten.Hayden Chisholm, Simon Nabatov und Jonas Burgwinkel sind jeder für sich genommen regelrechte Stars der Jazzszene. Miteinander bilden diese Improvisationskünstler eines der aufregendsten, aktuellen Spitzentrios, die derzeit in Europa unterwegs sind.

EINTRITT 12,-/8,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

Jazz am Rhein

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elektronische Improvisation

Donnerstag, 9. Dezember 2010, 20:00

Die Schrauber

Die Schrauber © PROMO

Die Schrauber © PROMO

Hans Tammen – Endangered Guitar, Live Sound Processing
Joker Nies – Omnichord, Circuit Bent Instruments
Mario deVega – Turntables

Das Hören von Musik ist heutzutage wie viele Bereiche des täglichen Lebens über elektronische Medien vermittelt. Was passiert aber, wenn man in die industriell vorgefertigten »Black Boxes« jenseits ihres determinierten Gebrauchs eingreift – wenn man sich in Schaltkreisen, Platinen und Software zu schaffen macht – daran »herumschraubt«?
Die Schrauber betreiben dies mit System. Jedes Mitglied hat seine ganz eigenen Methoden entwickelt, Musik jenseits von gängigen Gebrauchsmustern zu erfinden: Erweitert Hans Tammen das Vokabular der Gitarre durch Live-Processing und selbst geschriebene Software zu seiner »Endangered Guitar«, so greift Joker Nies direkt in die Schaltkreise seines Omnichords (eine Elektroharfe) und variiert Klänge mit seinem Hautwiderstand. Dazu kommt der Mexikanische Klangkünstler Mario de Vega, der mit modifizierten Plattenspielern arbeitet. Aus dieser Verwandtschaft in der Methode entwickeln die drei Musiker eine gemeinsame Klangvorstellung. Eine weite Variation dichter musikalischer Strukturen und hoch energetischer Interaktion, so wie konzentriert pointilistische Aktionen fügen sich dank ausgeklügelter unmittelbarer Kontrolle zu einem unerhörten Hörerlebnis zusammen.

EINTRITT 15,-/10,-

Mit freundlicher Unterstützung von:

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Terra incognita 3

Freitag, 10. Dezember 2010, 20:00

Neue Musik Ensemble Aachen

Das Phänomen des wiederholten Hörens

Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Marta Lemanska – Violine
Tom Morrison – Viola
Mateusz Kwiatkowski – Cello
Theodor Pauss – Klavier

Das Neue Musik Ensemble Aachen (NMEAC) nimmt seine Zuhörer mit auf eine Exkursion zu unentdeckten Gebieten der Musik dieses Jahrhunderts. In einer dreiteiligen Konzertreihe Terra incognita werden Werke von in Deutschland lebenden Komponisten in einer direkten Kommunikation mit dem Publikum besprochen und am gleichen Abend zweimal aufgeführt. Beim wiederholten Hören erschließen sich dem Zuhörer Klangschichten, die beim ersten Hören vielleicht noch im Verborgenen blieben. Das Unerwartete wird zum Erwarteten, welches jedoch beim erneuten Hören unerwartet anders wahrgenommen wird.

Terra incognita 3 befasst sich mit Werken von Anno Schreier “Quintett“ für Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier (2004/2006), Ludger Singer »Sextett« UA für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violincello und Klavier (2009/2010) und Aleksandra Filonenko »Der Atem des Herbstes« für Flöte, Klarinette, Violine, Viola und Violoncello (2004-2007).

Das Konzert wird gefördert vom Deutschem Musikrat und dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen, mit Unterstützung der GZM und der Sparkasse Aachen.

EINTRITT 15,- /10,-

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Konzert des Deutschen Musikrates

Sparkasse Aachen

Hören und Sprechen

Montag, 13. Dezember 2010, 19:30

Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage

Thema: Boulez

»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte

EINTRITT frei

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