SAVOHA

SAVOHA als Live-Stream

Freitag, 07.05.21 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Im November dieses Jahres hat die Band SAVOHA auf der Burg Frankenberg in Aachen mehrere Videos gedreht. Dies geschah im Rahmen des Stipendienprogramms der Landesregierung NRW (Ministerium für Kultur und Wissenschaft). Neben der Stammbesetzung wirkten auch einige Gäste mit.
 
Das Besondere an der Musik des SAVOHA-Trios erkennt man, sobald das Ensemble die ersten Takte spielt, denn man lauscht hier einer doch sehr ungewöhnlichen, seltenen Besetzung.
 
Harald Ingenhag, gelernter Schlagzeuger und Komponist der meisten Stücke, entdeckte vor etwa 14 Jahren das Trommeln auf dem eigenen Körper, genannt Bodypercussion, für sich. Ein Youtube-Video des von ihm sehr geschätzten Pedro Consorte gab den Ausschlag, war wie eine Initialzündung für ihn. Fortan beschäftigte er sich intensiv mit dieser Art des Musikmachens, besuchte Workshops des BP-Pioniers Keith Terry, knüpfte Kontakt zu der über den ganzen Erdball verstreuten Szene und entwickelte über die Zeit seinen ganz eigenen Stil. 
Bodypercussion mit Gesang zu verbinden, also selbst zu singen, während man trommelt, war eine weitere Herausforderung, der Ingenhag sich inzwischen mit großem Vergnügen aber auch mit ebenso großem Respekt zuwendet.
 
Mit der wunderbaren Sängerin Sara Decker und seinem langen Weggefährten und erfahrenen Bassisten Volker Heinze hat er zwei ideale Mitstreiter gefunden, die ebenfalls Stücke zum Repertroire beitragen.
 
Auch ohne Harmonieinstrument werden die einzelnen Stücke problemlos rübergebracht – der reduzierte, pure, transparente Band-Sound befördert die Konzentration auf’s Wesentliche –  less is more!
 
SAVOHA schöpft sowohl aus dem Fundus der Popmusik wie auch aus der Welt des Jazz. Ihre Interpretation des Peter-Gabriel-Klassikers „Don’t give up“ rührt zu Herzen und ist in dieser Bearbeitung sicherlich noch nie gehört worden. Die Stücke aus Ingenhags Feder sind bisweilen rhythmisch verwegen und anspruchsvoll und an anderer Stelle erfrischend einfach und melodieverliebt. Aber immer geht es um einen frischen, 
unverwechselbaren und überraschenden Bandsound.