Spielplan
MUSIK UND HEUTE
Freitag, 4. Februar 2011, 20:00
Neuer Jazz
TRIO HOT

Neuer Jazz © PROMO
Theo Jörgensmann – Klarinette
Albrecht Maurer – Violine, Gesang
Peter Jacquemyn – Kontrabass, Gesang
Im Trio Hot knallt die wilde Farbenpower eines Zweimann Streich-, Kratz und Kreisch Ensembles auf eine Klarinette, deren Tonumfang, Dynamik und Energie ihres Gleichen sucht. Ein neuer Cocktail aus Noise-Art Jazz-Ekstase und Syntopischen Klanglandschaften. Seine Mitglieder sind seit vielen Jahren in vielen Formationen der deutschen und europäischen Improvisationsszene präsent. Sie teilen die Vorliebe, neue musikalische Wege einzuschlagen und gestalten diese mit unbändiger Spielfreude und Interaktion.
TRIO HOT besteht aus dem Geiger und Gründer der Band, Albrecht Maurer, ebenfalls festes Mitglied verschiedener Streichensembles, so z. B. im Kent Carter String Trio, Theo Jörgensmann, einer der zeitgenössischen Meister auf der Klarinette und Kontrabassist Peter Jacquemyn, ein Schüler von Peter Kowald, um dessen Person sich weitere unzählige Legenden ranken und der exemplarisch für neuen Erfindungsreichtum steht.
EINTRITT 12,-/8,-
MUSIK UND HEUTE
Sonntag, 6. Februar 2011, 17:00
Ballsaal im Alten Kurhaus Aachen
JugendZupfOrchester NRW
D a s junge Spitzenensemble für konzertante Zupfmusik
Jugendzupforchester NRW – Leitung: Dr. Christian de Witt
Mitglieder des Schlagzeugensembles SPLASH – Leitung: Ralf Holtschneider
Das JZO NRW unter Leitung von Dr. Christian. de Witt ist ein Auswahlorchester für die besten jungen Gitarren- und Mandolinenspieler des Landes und gilt als das junge Spitzenensemble für konzertante Zupfmusik.
Alle der ca. 45 Mitglieder des Orchesters sind Bundespreisträger oder Landespreisträger des Wettbewerbs »Jugend musiziert« und Preisträger weiterer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Auf Konzertreisen in zahlreiche Länder Europas und in die USA erwarb sich das Orchester einen hervorragenden internationalen Ruf. Zu den großen Erfolgen zählen beispielsweise erste Plätze beim internationalen Prager Wettbewerb »Prague Strings« und dem Wettbewerb für Auswahlorchester in Trossingen.
Höhepunkte des Konzertrogrammes am Sonntag sind zum einen drei Werke für Percussion-Solisten und Orchester von Tilo Medek, Ottmar Gerster und Dietrich Erdmann, andererseits das sinnliche Poem »Song of the Japanese Autumn« von Kuwahara und die balladeske »Madame Ching« von Stefan Hakenberg.
Programm
T. Allan LeVines (*1954) Tagesanbruch am Bosomtwe See
Dietrich Erdmann (1917 – 2009) Concertino für Xylophon, Metallophon und Zupforchester
Solist: Marcel Marikowa
Tilo Medek (1940 – 2006) Air für Vibraphon und Zupforchester
Solist: Clemens Figuth
Ottmar Gerster (1897 -1969) Capricietto für 4 Pauken und Streichorchester
(Bearbeitung für Zupforchster: Chr. De Witt) Solist: Clemens Figuth
Stefan Hakenberg (*1960) Madame Ching , Lady Pirate
(Bearbeitung für Zupforchester: Chr. De Witt)
Yasuo Kuwahara (1943-2003) Song of Japanese Autumn
Eduardo Angulo (*1954) Divertimento für Zupforchester
Preludio – Tango – Barcarola – Huapango
Veranstalter: Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen e.V. in Kooperation mit dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen
EINTRITT 5,-/3,- €
Hören und Sprechen
Montag, 14. Februar 2011, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Thema: Minimal music: Reich, LaMonte Young, Riley, Nyman, Glass
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
EINTRITT frei
BAGLAMA TRIFFT GITARRE
Sonntag, 27. Februar 2011, 17:00
Ballsaal im Alten Kurhaus Aachen
Westöstliche Vielsaitigkeit – Baglama trifft Gitarre
Abschlusskonzert des gemeinsamen Zupforchesterprojektes der Musikschule der Stadt Aachen und der Freien Musikschule music loft
Gitarrenorchester – Ltg. Csaba Székely
Baglama-Orchester – Ltg. Ulas Hazar
Die freie Musikschule music loft und die Musikschule der Stadt Aachen planen in Kooperation ein Orchesterprojekt mit insgesamt etwa 40 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ein Gitarrenorchester und ein Saz- bzw. Baglama-Orchester werden vom 18. – 20. Februar 2011 an einem gemeinsamen Projektwochenende ein musikalisches Programm erarbeiten und in einem Abschlusskonzert am 27. Februar vor einem größeren Publikum aufführen.
Das Projekt dient dem interkulturellen Austausch und der gemeinsamen musikalischen Erfahrung über Kulturkreise hinweg. Ziel ist es, Neugierde zu wecken und die Ohren für fremde Klänge und Instrumente zu öffnen. Im gemeinsamem Musizieren, Arbeiten, Essen und Proben über drei Tage hinweg soll die Kommunikation zwischen Jugendlichen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen nachhaltig gestärkt werden.
Gefördert durch den Kulturbetrieb der Stadt Aachen und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport über den Landesmusikrat NRW.
EINTRITT FREI
Neuer Jazz
Freitag, 11. März 2011, 20:00
Impressionado
Musiker aus NRW spielen gemeinsam mit portugiesischen Jazzmusikern

Impressionado © PROMO
Joao Moreira – Trompete
Hugo Read – Altsaxophon
Wolfgang Schmidtke – Tenorsaxophon
Joao Paulo Esteves da Silva – Piano
Robert Landfermann – Kontrabass
Peter Weiss – Schlagzeug
Für das klassischen Hard Bop Jazz Line up der Besetzung mit drei Bläsern plus Rhythmusgruppe wurde ein Programm geschrieben, dass komplett aus Bearbeitungen der Klavier Préludes von Claude Debussy bestehen wird. Der französische Impressionist hat in seinem Werk Wege gefunden, eine harmonisch konzipierte Musik zu kreieren, die auf mehrfache Weise mit der Tradition des modernen Jazz vergleichbar ist, bzw. sie konkret beeinflusst hat.
Debussy hat sich bewusst von der romantischen Tradition abgewandt, seine Harmonik funktioniert nicht mehr nach den Gesetzen von Spannung und Auflösung, sondern zeigt einen Umgang mit Klängen, der dem Ideal des modalen Jazz sehr ähnlich ist. Hier wir dort gibt es auch Vorlieben für Quarten- und pentatonische Melodik und die Ganztonleiter wird häufig genutzt.
Die Suche nach tonalen Elementen abseits der klassisch- romantischen Tradition führte Debussy zur Beschäftigung mit vorklassischer Musik, das führte automatisch zur Nutzung der Kirchentonarten. Fasziniert hat ihn auch außereuropäische Musik, vor allem die Gamelanorchester aus Bali/ Java und arabische Musik. All diese Begegnungen sind in einer extremen Ähnlichkeit in der Umgebung John Coltranes zu finden. Inwieweit Debussy als konkret verarbeitete Vorlage diente, oder bei dem Studium gleicher Musiken ähnliche Schlüsse gezogen wurden, ist kaum nachweisbar.
Debussy selbst hatte keinerlei Probleme mit der Annäherung an populäre- und Salonmusik, davon zeugen Titel wie »Children’s corner«, oder »Golliwogg’s cakewalk«. Man darf sagen, dass er sich grundsätzlich gegen starre Systeme gestellt hat und im Suchen nach neuen Klängen weder geografische, noch ideologische Grenzen hatte. Allein dieses Ideal bringt ihn in eine direkte Verbindung mit einer Musik, die zur gleichen Zeit erkeimte, aber zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch nicht ihren Namen wusste: Jazz.
EINTRITT 12,-/8,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Altes Kurhaus
JazzPool NRW
Hören und Sprechen
Montag, 14. März 2011, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Thema: Italienische Komponisten der »Neuen Musik«.
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
Luciano Berio (24. Oktober 1925 bis 24. Mai 2003)
Bruno Maderna (21. April 1920 bis 13. November 1973)
EINTRITT frei
Hören und Sprechen
Montag, 18. April 2011, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Thema: Luc Ferrari
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
Der Abend wird diesmal moderiert von Olaf Futyma und Prof. Dr. H.-W. Staudte
EINTRITT frei
Hören und Sprechen
Montag, 9. Mai 2011, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Thema: Ostasiatische Komponisten der neuen Musik: Takemitsu, Hosokawa
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
EINTRITT frei
Musik und Wort
Samstag, 18. Juni 2011, 20:00
Florian Kaplick
LAUTE_MUSIK_SKULPTUREN – vokal / instrumental / expansiv

Florian Kaplick © PROMO
Der Titel lässt Nichtsgewöhnliches ahnen und könnte Verwirrung stiften, vielleicht ganz im Sinne der Komponartisten des Abends. Nichtsdestoweniger beschreibt er jedoch ziemlich genau, was es zu erleben geben wird: laute Musik, musikalische Skulpturen und vokale Laute (vom kurzen Lautgedicht bis zur ausgewachsenen “Sonate in Urlauten” von Kurt Schwitters). Natürlich werden an diesem Abend nicht nur laute, sondern auch leise Töne angeschlagen.
Florian Kaplick spürt in seinem Programm den Wechselbeziehungen zwischen Musik, Sprache und Geräusch und deren räumlicher wie semantischer Repräsentation nach – ein Spannungsfeld, für das Künstler vom Beginn des letzten Jahrhunderts bis zur Gegenwart unvermindert Interesse zeigen. An Urhebern bzw. Impulsgebern für dieses Programm sind außer dem schon erwähnten Kurt Schwitters weiterhin zu nennen: Christian Morgenstern, Hugo Ball, Paul Hindemith, Tristan Tzara, Marcel Duchamp, Eric Satie, George Brecht, Ernst Jandl, John Cage und last but not least der 2005 nur 41-jährig in Nürnberg verstorbene Franz Schillinger.
EINTRITT 10,-/5,-
Hören und Sprechen
Montag, 20. Juni 2011, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Thema: Aribert Reimann, seine Vokalwerke und Opern
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
EINTRITT frei
MUSIK UND HEUTE
Dienstag, 21. Juni 2011, 20:00
MONOSUITE
für Streichorchester und Improvisatoren von Jürgen Friedrich

Jürgen Friedrich © Konstantin Kern
Sequenza String Orchestra
Hayden Chisholm | NZ – Altsaxofon
Achim Kaufmann | D – Klavier
John Hébert | US – Bass
John Hollenbeck | US – Schlagzeug
Jürgen Friedrich | D – Komposition & Leitung
Mastermind Jürgen Friedrich hat was Neues im Gepäck, die MONOSUITE, ein
neunteiliger Zyklus für Streichorchester und Improvisatoren. Nichts weniger, als das
Beste der Welten Komposition und Improvisation zu verbinden, ist das Ziel. Und das
könnte klappen. Vier absolute Traumsolisten der aktuellen internationalen Szene treffen
das speziell zusammengestellte 20-köpfige Sequenza String Orchestra. Jeder darf das
tun, was er am besten kann, und von da aus noch ein Stück weiter. Die Streicher haben
einen anspruchsvollen durchkomponierten Part bekommen, komplexe Texturen, fein
gewebte Klangteppiche, polyphone Patterns. Orchestrale Soundscapes als Sprungbrett
für die wunderbaren Solisten. Die bewegen sich wie fliegende Fische, wenn es um Jazz,
Improvisierte Musik und so manches andere geht. Sie sind anerkannte Experten für
spontanen Input, für frische Ansätze und unausgetretene Pfade. Fachkräfte für neue
Grooves, seltene Klänge und unbegleitete Solos. Der Konzipator des Ganzen nennt als
Einfluss den Minimal Music Komponisten John Adams, den Maler Mark Rothko, den MBase
Musiker Steve Coleman, die Gesänge der Aka-Pygmäen, den Komponisten Bela
Bartok und den Big Wafe Surfer Laird Hamilton. Das hört sich bunt an, aber das trifft es
nicht ganz. Nachdem alles durch seinen persönlichen Filter gelaufen ist, der beim
Parameter »Bedürfnis nach Einfachheit« auf Stufe 5 gedreht war, haben wir es nun zu
tun mit einer Landschaft von neun monochromen Monolithen, die in der Kunst der
Reduktion eigentlich nur von japanischem Essen übertroffen werden.
Jazz | New Minimal | Improvisierte Musik | Zeitgenössische Komposition
EINTRITT 12,-/8,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Altes Kurhaus
Jazz am Rhein
Neuer Jazz
Samstag, 9. Juli 2011, 20:00
Klanbrücke im Alten Kurhaus
Stephanie Wagners Quinsch
Jazzquintett mit außergewöhnlicher Besetzung

Stephanie Wagners Quinsch © PROMO
Stephanie Wagner – Flöte, Altflöte
Steffen Weber – Tenorsaxofon, Klarinette, Bassklarinette
Steffen Stütz – Klavier, Fender Rhodes
Udo Brenner – Kontrabass
Jens Biehl – Schlagzeug
Dieses Jazzquintett mit einer außergewöhnlichen Besetzung erfrischt mit neuen Klangfarben. Die Querflöte, ein Instrument, welches man im Jazz eher selten zu hören bekommt, erweist sich als sehr vielseitig in Kombination mit Saxofon, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug. Mit originellen Kompositionen und Arrangements, überwiegend dem
Modern Jazz und Hardbop verhaftet, findet das Quintett zu seinem eigenen Sound.»Stephanie Wagners Quinsch« hat seine Debüt-CD »Fade In« beim Kölner Label“Jazzhausmusik“ veröffentlicht. Die CD enthält überwiegend Eigenkompositionen aus derFeder der Bandleaderin.
Pressestimmen:
“Stephanie Wagners Quinsch ist im deutschen Jazzgeschehen etwas Rares, da die Musikerin ein
Instrument spielt, das in der Szene mehr der klassischen Musik zugeschlagen und in der Regel auch in
klassischer Weise geblasen wird. (…) Nicht so bei Stephanie Wagner, die alle Techniken des
Querflötenspiels beherrscht, vom Schönklang über alle möglichen Überblas- und Nebenblaseffekte bis
hin zu rhythmischen Geräuschen, die sie zielgenau und energiegeladen beherrscht und einsetzt.”
(Ulfert Goemann, Darmstädter Echo)
„Was Wagners Band Quinsch auf ihrer Debüt-CD vom Stapel läßt, kann sich hören lassen. (…)
Leichtgängiger Modern Jazz mit kleinen Abstechern in die Abteilung Klangforschung (…) ist die
Spezialität des Quintetts. Den Namen seiner Leaderin wird man sich merken müssen.“
(Rolf Thomas, Jazzthetik)
„Wagners Gespür für Architektur prägt das ganze Album, das trotz gelegentlicher freier Passagen von
modernem Hardbop geprägt ist. Mit der Handschrift einer Könnerin kreiert die Flötistin auf »Fade In«
eine faszinierend abwechslungsreiche Klang-Architektur, die ständig neue Räume mit wechselndem
Interieur öffnet. In ihrer Musik gibt es Raum für lyrische Balladen, abenteuerliche Klangexperimente,
tanzbare Groove-Rhythmen und karibische Rhythmen. Und stets achtet die Flötistin darauf, dass ihre
Musik- ganz im klassischen Sinne- swingt.“
(Georg Spindler, Mannheimer Morgen)
Stephanie Wagner – Querflöte, Altflöte
Stephanie Wagner studierte klassische Flöte und Jazz-Querflöte an der Musikhochschule Mainz,
an der sie auch einige Jahre als Lehrbeauftragte für Querflöte arbeitete. Ein Stipendium führte sie zum
Studium an das Berklee College of Music in Boston/USA.
Die Debüt-CD ihres Modern-Jazz-Quintetts »Stephanie Wagners Quinsch«, für das sie komponiert und
arrangiert, erschien Ende 2008 beim Kölner Label »Jazzhausmusik«.
Ein weiteres Projekt ist das schlagzeuglose Trio »Jeeep« mit Thomas Langer(git) und Ralf Cetto (bs),
das überwiegend seine Eigenkompositionen interpretiert (CD rodenstein records 2010), sowie das Duo
»Jazzgems«mit Karmen Mikovic (voc,p), CD bei mons records 2010.
Ende 2009 war sie als erste Frau auf Tour (“IZ ON”-Tour) mit den “Söhnen Mannheims” und Xavier
Naidoo.
Stephanie Wagner ist Musikerin, Pädagogin, Workshop-Dozentin und Tontechnikerin.
EINTRITT 12,-/8,-
Hören und Sprechen
Montag, 11. Juli 2011, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Thema: Mechthild von Schoenebeck: Neue Musicals für Kinder
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
EINTRITT frei
OHM – Werkstatt für Digitale Kultur
Montag, 22. August 2011, 10:00
10-13 und 15-18
EMIKA und SUCELLOS
Sampling-Workshop im Rahmen von ACROSS THE BORDERS
Musikbunker
EMICA – Imagination is Key
SUCELLOS – Ein Blick ins Studio
EMIKA – Imagination is key
In einem zweitägigen Workshop erklärt Ema Jolly, besser bekannt als Emika, wie man mit Field-Recordings die eigenen Produktionen und Sets bereichern kann. Von der Konzeption über die Aufnahme bis zur Bearbeitung der Samples erlernen die Teilnehmer den kreativen Umgang mit Sounds aus ihrer direkten Umgebung.
Inhalt:
my workshop is about Perception of sound and Sound Design using sampling as a production technique. technology is referenced, but not taught. a basic understanding of sequencing is required for this workshop. my focus is on artistry, developing independent thought, soulful expression through sound, freedom from technology.
i discuss:
creativity
soulful composition
avant-garde composition processes
developing a signature sound
abusing technology to make something unique
my own projects: Ninja LP, Berghain field recordings and collaborations.
we will work creatively and spontaneously as a group trying out recording and composing processes so i can inspire people and they learn ideas to take home with them. I aim for each person to discover an area that they want to experiment with during the workshop, which carries through into their future artistic development.
day1:
spontaneous field recording in pairs at the location
the search for unique sound
how to approach recording
working with limitations
getting creative
what will i make with the sounds i’ve found?
sound examples of my own field recording work, and discussion about my personal experiences & creativity
SUCELLOS – Ein Blick ins Studio
Sucellos Audio ist ein Studio für professionelle Audioproduktion mit Sitz in Aachen. Der Schwerpunkt liegt im Bereich klassische Bandproduktionen.
Neben dem Studiobetrieb arbeitet Sucellos im Live-Sektor, u.a. haben sie Sound für Therapy, Caliban, Lambchop, K.I.Z., Ben Klock, Luke Abbott und Proxy gemacht.
Die Dozenten der Workshops verfügen über viel Praxiserfahrung im Bereich Musikproduktion und sind ausgebildete Schlagzeuger.
Sucellos Audio ermöglichen einen Blick in professionelle Studiotechniken. In diesem Workshop werden wir uns mit den Grundlagen einer Studioaufnahme beschäftigen.
Dazu gehört:
Die Wahl des Instrumentes/der Schallquelle
Die Wahl des Mikrofons
Die Wahl des Raumes
Dem Teilnehmer soll vermittelt werden, wie unterschiedliche Mikrofone, Raumgegebenheiten oder die Schallquelle den aufgenommenen Sound beeinflussen. Mit diesen Kenntnissen lassen sich Ideen, die die zuvor im Kopf entstehen leichter umsetzen.
Für den Praxisteil ist eine klassische Schlagzeugaufnahme vorgesehen. Diese erfolgt in der Regel mit mindestens 8 Mikrofonen gleichzeitig. In unserem Workshop eröffnet dies die Möglichkeit, uns mit den verschiedenen Mikrofontypen auseinander zu setzen und die Unterschiede festzustellen.
Um den Bogen zu Sounddesign/Samples und elektronischer Musik zu schlagen, wird dem Teilnehmer vermittelt, mit natürlichen Schallquellen Beats zu kreieren. Dabei ist es nicht nötig, das Instrument zu beherrschen.
In einem weiteren Teil wird auf typische Probleme eines Heimstudios, wie z.B. die Abhörsituation, eingegangen.
OHM – Werkstatt Digitale Kultur
22. bis 27. August: Aachen, Musikbunker
Während das Gros der Menschen ihre Zeit im August am Baggersee verschwenden, nehmen wir Laptop, Oszillator, Lötkolben, Plattenspieler und Fieldrecorder in die Hand und baggern Beats und Sounds, die sich gewaschen haben. Auch 2011 gehen die De:Bug Musiktechniktage weiter, diesmal zu Gast im Musikbunker Aachen. Sechs Tage lang kampieren Musiker, DJs und Frickler, um von Profis, aber vor allem auch voneinander zu lernen, Tipps & Tricks auszutauschen und am Ende mit genau dem nach Hause zu fahren, was man haben wollte: Wissen, Hardware, Motivation und Spaß.
Wichtig ist: Ohm, die Werkstatt Digitale Kultur, ist keine Veranstaltung, auf der sich lediglich Freunde und Kenner der elektronischen Musik wohlfühlen sollen, die Workshops sind für DJs, Produzenten, alte Hasen und Neulinge sämtlicher musikalischer Couleur aus- und angelegt. Scheuklappen sind so 2010. Passend auch das Thema der Projektwoche: Sampling, eine Technik und kulturelle Haltung, die längst überall präsent ist. Zum Beispiel: Emika erklärt die Kunst der Fieldrecordings. Dass sie die beherrscht, hat die Ninja-Tune-Künstlerin erst kürzlich für Ostgut Ton bewiesen. Im MixVibes-Workshop wird die Synthese aus DJing und VJing mit Software und den entsprechenden Controllern erklärt und ausprobiert.
Im Ableton-Raum können sich die Teilnehmer über die neusten Performance-Tricks austauschen. Und wer eher auf Hardware steht, kann sich mit Rhizome, der Monster-Groovebox auseinandersetzen. Dazu bieten Elektro Willy und Sohn einen dezidierten Sampling-Workshop, der sich vor allem auch mit der Geschichte des Binär-Diebstahls auseinandersetzt und den großen Bogen von längst vergessener 8Bit-Technik bis in die hochaufgelöste Gegenwart spannt. Sucellos Audio ermöglichen einen Blick in professionelle Studiotechniken. Und: Natürlich sind auch LeafAudio wieder dabei, diese Workshops verlasst ihr mit selbst gebauten Effekgeräten.
Und am Ende wird außerdem gefeiert: Während der “Hellen Nächte“ spielen dBridge, Phono, Emika, Ace, Thorsten Hoffmann und David Baurmann die Beats, die ihr nach der Workshop-Woche viel besser verstehen und einschätzen könnt.
EINTRITT Wochenticket: 65,-
Tagesticket: 15,-
OHM – Werkstatt für Digitale Kultur
Dienstag, 23. August 2011, 10:00
10-13 und 15-18
EMIKA und SUCELLOS
Sampling-Workshop im Rahmen von ACROSS THE BORDERS
Musikbunker
EMICA – Imagination is Key
SUCELLOS – Ein Blick ins Studio
EMIKA – Imagination is key
In einem zweitägigen Workshop erklärt Ema Jolly, besser bekannt als Emika, wie man mit Field-Recordings die eigenen Produktionen und Sets bereichern kann. Von der Konzeption über die Aufnahme bis zur Bearbeitung der Samples erlernen die Teilnehmer den kreativen Umgang mit Sounds aus ihrer direkten Umgebung.
Inhalt:
my workshop is about Perception of sound and Sound Design using sampling as a production technique. technology is referenced, but not taught. a basic understanding of sequencing is required for this workshop. my focus is on artistry, developing independent thought, soulful expression through sound, freedom from technology.
i discuss:
creativity
soulful composition
avant-garde composition processes
developing a signature sound
abusing technology to make something unique
my own projects: Ninja LP, Berghain field recordings and collaborations.
we will work creatively and spontaneously as a group trying out recording and composing processes so i can inspire people and they learn ideas to take home with them. I aim for each person to discover an area that they want to experiment with during the workshop, which carries through into their future artistic development.
day2:
composition choices
abandoning instruments
basic sound editing tools & techniques (all sequencers are the same)
developing a sound signature
deciding what is is right
how to listen? ways of hearing and listening
making music, shut up and work!
presenting recordings, samples, music made within the group
SUCELLOS – Ein Blick ins Studio
Sucellos Audio ist ein Studio für professionelle Audioproduktion mit Sitz in Aachen. Der Schwerpunkt liegt im Bereich klassische Bandproduktionen.
Neben dem Studiobetrieb arbeitet Sucellos im Live-Sektor, u.a. haben sie Sound für Therapy, Caliban, Lambchop, K.I.Z., Ben Klock, Luke Abbott und Proxy gemacht.
Die Dozenten der Workshops verfügen über viel Praxiserfahrung im Bereich Musikproduktion und sind ausgebildete Schlagzeuger.
Sucellos Audio ermöglichen einen Blick in professionelle Studiotechniken. In diesem Workshop werden wir uns mit den Grundlagen einer Studioaufnahme beschäftigen.
Dazu gehört:
Die Wahl des Instrumentes/der Schallquelle
Die Wahl des Mikrofons
Die Wahl des Raumes
Dem Teilnehmer soll vermittelt werden, wie unterschiedliche Mikrofone, Raumgegebenheiten oder die Schallquelle den aufgenommenen Sound beeinflussen. Mit diesen Kenntnissen lassen sich Ideen, die die zuvor im Kopf entstehen leichter umsetzen.
Für den Praxisteil ist eine klassische Schlagzeugaufnahme vorgesehen. Diese erfolgt in der Regel mit mindestens 8 Mikrofonen gleichzeitig. In unserem Workshop eröffnet dies die Möglichkeit, uns mit den verschiedenen Mikrofontypen auseinander zu setzen und die Unterschiede festzustellen.
Um den Bogen zu Sounddesign/Samples und elektronischer Musik zu schlagen, wird dem Teilnehmer vermittelt, mit natürlichen Schallquellen Beats zu kreieren. Dabei ist es nicht nötig, das Instrument zu beherrschen.
In einem weiteren Teil wird auf typische Probleme eines Heimstudios, wie z.B. die Abhörsituation, eingegangen.
OHM – Werkstatt Digitale Kultur
22. bis 27. August: Aachen, Musikbunker
Während das Gros der Menschen ihre Zeit im August am Baggersee verschwenden, nehmen wir Laptop, Oszillator, Lötkolben, Plattenspieler und Fieldrecorder in die Hand und baggern Beats und Sounds, die sich gewaschen haben. Auch 2011 gehen die De:Bug Musiktechniktage weiter, diesmal zu Gast im Musikbunker Aachen. Sechs Tage lang kampieren Musiker, DJs und Frickler, um von Profis, aber vor allem auch voneinander zu lernen, Tipps & Tricks auszutauschen und am Ende mit genau dem nach Hause zu fahren, was man haben wollte: Wissen, Hardware, Motivation und Spaß.
Wichtig ist: Ohm, die Werkstatt Digitale Kultur, ist keine Veranstaltung, auf der sich lediglich Freunde und Kenner der elektronischen Musik wohlfühlen sollen, die Workshops sind für DJs, Produzenten, alte Hasen und Neulinge sämtlicher musikalischer Couleur aus- und angelegt. Scheuklappen sind so 2010. Passend auch das Thema der Projektwoche: Sampling, eine Technik und kulturelle Haltung, die längst überall präsent ist. Zum Beispiel: Emika erklärt die Kunst der Fieldrecordings. Dass sie die beherrscht, hat die Ninja-Tune-Künstlerin erst kürzlich für Ostgut Ton bewiesen. Im MixVibes-Workshop wird die Synthese aus DJing und VJing mit Software und den entsprechenden Controllern erklärt und ausprobiert.
Im Ableton-Raum können sich die Teilnehmer über die neusten Performance-Tricks austauschen. Und wer eher auf Hardware steht, kann sich mit Rhizome, der Monster-Groovebox auseinandersetzen. Dazu bieten Elektro Willy und Sohn einen dezidierten Sampling-Workshop, der sich vor allem auch mit der Geschichte des Binär-Diebstahls auseinandersetzt und den großen Bogen von längst vergessener 8Bit-Technik bis in die hochaufgelöste Gegenwart spannt. Sucellos Audio ermöglichen einen Blick in professionelle Studiotechniken. Und: Natürlich sind auch LeafAudio wieder dabei, diese Workshops verlasst ihr mit selbst gebauten Effekgeräten.
Und am Ende wird außerdem gefeiert: Während der “Hellen Nächte“ spielen dBridge, Phono, Emika, Ace, Thorsten Hoffmann und David Baurmann die Beats, die ihr nach der Workshop-Woche viel besser verstehen und einschätzen könnt.
EINTRITT Wochenticket: 65,-
Tagesticket: 15,-
Mittwoch, 24. August 2011, 10:00
10-13 und 15-18
ELECTRO WILLY und LEAF AUDIO
Sampling-Workshop im Rahmen von ACROSS THE BORDERS
Musikbunker
ELECTRO WILLY – Von der Bandschleife zum Technofieber
LEAF AUDIO – Build Your Own Synthesizer
ELEKTRO WILLY – Von der Banschleife zum Technofieber
Elektro Willi und Sohn haben auf verschiedenen Labels veröffentlicht, z.B. auf Play’s Cool, Modul8 Music, Pudel Produkte Hamburg und Tapete Records. Sie betreiben das Label Modul8 und produzieren andere Acts. 2005 erschien die erste eigene Label-Compilation ‚Alles ausser House‘. Ende 2006 entstand in Kooperation mit der Literaturzeitschrift [SIC] ein Sampler mit Beiträgen von u.a. Apparat, Tarwater und Alphawezen. 2007 wurde das vielgelobte Album ‚You Are Home‘ von Mittekill auf Modul8 veröffentlicht. Im Herbst 2011 erscheint die nächste EP von Elektro Willi und Sohn.
Inhalt:
Die Kursteilnehmer erleben Möglichkeiten des Samplings zum Selbermachen und Einbauen in eigene Songs. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Elektro Willi und Sohn bieten einen Sampling-Workshop, der sich vor allem auch mit der Geschichte des Binär-Diebstahls auseinandersetzt und den großen Bogen von längst vergessener 8Bit-Technik bis in die hochaufgelöste Gegenwart spannt. Sie erzählen über Geschichte und Missverständnisse des Samplings und geben einen Einblick in die akustisch-musikalischen Hintergründe der Bearbeitung von Klangquellen.
U.a. wird Sampling an folgenden Geräten erklärt und mit diesen gearbeitet
http://www.casiosk1.com/sk1.cfm
http://www.vintagesynth.com/emu/sp1200.php
und die neueste software auf dem laptop
LEAF AUDIO – Build Your Own Synthesizer
Inhalt:
Tag 1: »Noisefoc« Mini-Synth, »Fuzz-O-Mat« Verzerrer oder »Bumsss« Drumsynthesizer
Tag 2: »Noisefoc« Mini-Synth, »Fuzz-O-Mat« Verzerrer oder »Bumsss« Drumsynthesizer
In unseren Workshops kannst Du ohne Vorbildung innerhalb von ca. 3h einen eigenen kleinen Synthesizer in einer Snackbox bauen. Für manche sind es Gimmicks, für manche ernsthafte Live-Tools, in jedem Fall macht das Bauen Spaß und Du erhältst endlos Futter für Deinen Softwaresampler und neue Sounds für Deine Musik.
Noisefoc: Der »Noisefoc« hat 3 Oszillatoren, welche sich gegenseitig modulieren können. Zur Steuerung der Tonhöhen werden Potis und ein Lichtwiderstand benutzt, über welchen das Gerät auch mit Lichtquellen wie Taschenlampen etc. steuerbar ist. Ein Chaos-Regler lässt die Schaltung bei Bedarf vollends aus dem Ruder laufen und produziert sexy Noise. Zwischen tiefen Drones, sägendem Noise,und rhythmischem Klacken geht so einiges. Der Ausgang ist als 6,3mm Klinke ausgeführt, das Teil läuft mit einer 9 Volt Batterie. Mit der optionalen Click-Clack Erweiterung kannst Du die Kiste in eine Click-Clack Rhythmusmaschine verwandeln. Ein Video gibt’s hier: http://vimeo.com/26053510
Bumsss: Unser Flaggschiff »Bumsss« ist ein Vertreter einer fast vergessenen Gattung der Drum-Synthesizer. Er hat einen eingebauten Schlagschallwandler, ein leichter Schlag auf das Gehäuse löst den Ton aus. Eine Hüllkurve steuert Tonhöhe und Länge des Klanges. Mit einem vielseitigen LFO und einem Rauschen sind 2 weitere Modulationsquellen an Bord, die alles von leichten Vibratos bis hin zu heftiger Frequenzmodulation erlauben. Ob als Livemaschine oder als Samplefutter für Dein Studio, der »Bumsss« kann alles von synthetischen Bass Drums und Snares über HiHats bis hin zu Synth-Effekten. Tipp für die Freaks unter Euch: Der Bumsss kann Gate und CV verarbeiten, sodaß er nahtlos in andere analoge Systeme zu integrieren ist! Ebenso kann man ihn über ein Audiosignal triggern und ihn somit ohne Midi und Firlefanz in Programme wie z.B. Ableton oder Logic einbinden.
Ein Video vom Bumsss gibt es hier www.vimeo.com/11624858.
Fuzz-O-Mat: Unser »Fuzz-O-Mat« ist die Todespeitsche des Herrn, getarnt als Brotdose. Ein verdammt heftiger Verzerrer, welcher gut für Beats & Synth, aber auch für Bass & Gitarre geeignet ist. Der »Fuzz-O-Mat« verfügt über einen 6,3mm Klinken Ein- und Ausgang, sowie fünf Bedienelemente zur Steuerung des wirklich vielseitigen Sounds. Wer auf den Sound der amerikanischen Kult-Firma Metasonix steht, wird auch den kranken Sound des »Fuzz-O-Mat« lieben. Ein Audiodemo von der Todespeitsche gibt es auf unserem alten Blog www.blog.leaf-audio.com (ganz unten) oder lies einen Test bei http://navsmodularlab.blogspot.com/2010/11/leaf-audio-fuzz-o-mat-kennys-death.html
OHM – Werkstatt Digitale Kultur
22. bis 27. August: Aachen, Musikbunker
Während das Gros der Menschen ihre Zeit im August am Baggersee verschwenden, nehmen wir Laptop, Oszillator, Lötkolben, Plattenspieler und Fieldrecorder in die Hand und baggern Beats und Sounds, die sich gewaschen haben. Auch 2011 gehen die De:Bug Musiktechniktage weiter, diesmal zu Gast im Musikbunker Aachen. Sechs Tage lang kampieren Musiker, DJs und Frickler, um von Profis, aber vor allem auch voneinander zu lernen, Tipps & Tricks auszutauschen und am Ende mit genau dem nach Hause zu fahren, was man haben wollte: Wissen, Hardware, Motivation und Spaß.
Wichtig ist: Ohm, die Werkstatt Digitale Kultur, ist keine Veranstaltung, auf der sich lediglich Freunde und Kenner der elektronischen Musik wohlfühlen sollen, die Workshops sind für DJs, Produzenten, alte Hasen und Neulinge sämtlicher musikalischer Couleur aus- und angelegt. Scheuklappen sind so 2010. Passend auch das Thema der Projektwoche: Sampling, eine Technik und kulturelle Haltung, die längst überall präsent ist. Zum Beispiel: Emika erklärt die Kunst der Fieldrecordings. Dass sie die beherrscht, hat die Ninja-Tune-Künstlerin erst kürzlich für Ostgut Ton bewiesen. Im MixVibes-Workshop wird die Synthese aus DJing und VJing mit Software und den entsprechenden Controllern erklärt und ausprobiert.
Im Ableton-Raum können sich die Teilnehmer über die neusten Performance-Tricks austauschen. Und wer eher auf Hardware steht, kann sich mit Rhizome, der Monster-Groovebox auseinandersetzen. Dazu bieten Elektro Willy und Sohn einen dezidierten Sampling-Workshop, der sich vor allem auch mit der Geschichte des Binär-Diebstahls auseinandersetzt und den großen Bogen von längst vergessener 8Bit-Technik bis in die hochaufgelöste Gegenwart spannt. Sucellos Audio ermöglichen einen Blick in professionelle Studiotechniken. Und: Natürlich sind auch LeafAudio wieder dabei, diese Workshops verlasst ihr mit selbst gebauten Effekgeräten.
Und am Ende wird außerdem gefeiert: Während der “Hellen Nächte“ spielen dBridge, Phono, Emika, Ace, Thorsten Hoffmann und David Baurmann die Beats, die ihr nach der Workshop-Woche viel besser verstehen und einschätzen könnt.
EINTRITT Wochenticket: 65,-
Tagesticket: 15,-
Bausätze Leaf Audio: 40,-/ 75,-
Mittwoch, 24. August 2011, 15:00
15-18 Uhr und 20-22 Uhr
MIX VIBES – When Controller meets Sofware/ When Audio meets Video mit ProjektDelight
Sampling-Workshop im Rahmen von ACROSS THE BORDERS
Musikbunker
[r]MIX VIBES – When Controller meets Software / When Audio meets Vdeo
mit ProjektDelight[/r]
In dem Workshops von Mixvibes zeigt ein DJ und Produktspezialist eine echte Alternative zu Traktor und Serato. Mit der Version v1.6 von CROSS legt die französische Firma Mixvibes die Messlatte nun noch ein Stück höher. Erlebe im Workshop die absolute Integration von DJ Software, Hardware Controller und iPad App-Steuerung.
Der zweite Teil des Workshops zeigt erstmals die nahtlose Integration von Visuals und Audio in einer einzigen Softwareoberfläche mit dezidiertem Hardware Controller. Mixvibes VFX ist eine Software mit Hardware Controller, die es jedem erlaubt sowohl Musik wie auch Bild bzw. Videomaterial gleichzeitig zu mixen und so seine eigene audiovisuelle Performance zu gestalten. In unserem Workshop zeigen wir Schritt für Schritt die Entstehung einer audiovisuellen Performance an praxisnahen Beispielen.
Am Nachmittag besteht für eine Gruppe von maximal 20 Personen die Möglichkeit einer intensiven Betreuung.
Abends gibt es eine Präsentation der Software mit anschließender Fragestunde.
OHM – Werkstatt Digitale Kultur
22. bis 27. August: Aachen, Musikbunker
Während das Gros der Menschen ihre Zeit im August am Baggersee verschwenden, nehmen wir Laptop, Oszillator, Lötkolben, Plattenspieler und Fieldrecorder in die Hand und baggern Beats und Sounds, die sich gewaschen haben. Auch 2011 gehen die De:Bug Musiktechniktage weiter, diesmal zu Gast im Musikbunker Aachen. Sechs Tage lang kampieren Musiker, DJs und Frickler, um von Profis, aber vor allem auch voneinander zu lernen, Tipps & Tricks auszutauschen und am Ende mit genau dem nach Hause zu fahren, was man haben wollte: Wissen, Hardware, Motivation und Spaß.
Wichtig ist: Ohm, die Werkstatt Digitale Kultur, ist keine Veranstaltung, auf der sich lediglich Freunde und Kenner der elektronischen Musik wohlfühlen sollen, die Workshops sind für DJs, Produzenten, alte Hasen und Neulinge sämtlicher musikalischer Couleur aus- und angelegt. Scheuklappen sind so 2010. Passend auch das Thema der Projektwoche: Sampling, eine Technik und kulturelle Haltung, die längst überall präsent ist. Zum Beispiel: Emika erklärt die Kunst der Fieldrecordings. Dass sie die beherrscht, hat die Ninja-Tune-Künstlerin erst kürzlich für Ostgut Ton bewiesen. Im MixVibes-Workshop wird die Synthese aus DJing und VJing mit Software und den entsprechenden Controllern erklärt und ausprobiert.
Im Ableton-Raum können sich die Teilnehmer über die neusten Performance-Tricks austauschen. Und wer eher auf Hardware steht, kann sich mit Rhizome, der Monster-Groovebox auseinandersetzen. Dazu bieten Elektro Willy und Sohn einen dezidierten Sampling-Workshop, der sich vor allem auch mit der Geschichte des Binär-Diebstahls auseinandersetzt und den großen Bogen von längst vergessener 8Bit-Technik bis in die hochaufgelöste Gegenwart spannt. Sucellos Audio ermöglichen einen Blick in professionelle Studiotechniken. Und: Natürlich sind auch LeafAudio wieder dabei, diese Workshops verlasst ihr mit selbst gebauten Effekgeräten.
Und am Ende wird außerdem gefeiert: Während der “Hellen Nächte“ spielen dBridge, Phono, Emika, Ace, Thorsten Hoffmann und David Baurmann die Beats, die ihr nach der Workshop-Woche viel besser verstehen und einschätzen könnt.
EINTRITT Wochenticket: 65,-
Tagesticket: 15,-
Abendworkshop (im TT enthalten): 5,-
Donnerstag, 25. August 2011, 10:00
10-13 und 15-18
ELECTRO WILLY und LEAF AUDIO
Sampling-Workshop im Rahmen von ACROSS THE BORDERS
Musikbunker
ELECTRO WILLY – Von der Bandschleife zum Technofieber
LEAF AUDIO – Build Your Own Synthesizer
ELEKTRO WILLY – Von der Banschleife zum Technofieber
Elektro Willi und Sohn haben auf verschiedenen Labels veröffentlicht, z.B. auf Play’s Cool, Modul8 Music, Pudel Produkte Hamburg und Tapete Records. Sie betreiben das Label Modul8 und produzieren andere Acts. 2005 erschien die erste eigene Label-Compilation ‚Alles ausser House‘. Ende 2006 entstand in Kooperation mit der Literaturzeitschrift [SIC] ein Sampler mit Beiträgen von u.a. Apparat, Tarwater und Alphawezen. 2007 wurde das vielgelobte Album ‚You Are Home‘ von Mittekill auf Modul8 veröffentlicht. Im Herbst 2011 erscheint die nächste EP von Elektro Willi und Sohn.
Inhalt:
Die Kursteilnehmer erleben Möglichkeiten des Samplings zum Selbermachen und Einbauen in eigene Songs. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Elektro Willi und Sohn bieten einen Sampling-Workshop, der sich vor allem auch mit der Geschichte des Binär-Diebstahls auseinandersetzt und den großen Bogen von längst vergessener 8Bit-Technik bis in die hochaufgelöste Gegenwart spannt. Sie erzählen über Geschichte und Missverständnisse des Samplings und geben einen Einblick in die akustisch-musikalischen Hintergründe der Bearbeitung von Klangquellen.
U.a. wird Sampling an folgenden Geräten erklärt und mit diesen gearbeitet
http://www.casiosk1.com/sk1.cfm
http://www.vintagesynth.com/emu/sp1200.php
und die neueste software auf dem laptop
LEAF AUDIO – Build Your Own Synthesizer
Inhalt:
Tag 1: »Noisefoc« Mini-Synth, »Fuzz-O-Mat« Verzerrer oder »Bumsss« Drumsynthesizer
Tag 2: »Noisefoc« Mini-Synth, »Fuzz-O-Mat« Verzerrer oder »Bumsss« Drumsynthesizer
In unseren Workshops kannst Du ohne Vorbildung innerhalb von ca. 3h einen eigenen kleinen Synthesizer in einer Snackbox bauen. Für manche sind es Gimmicks, für manche ernsthafte Live-Tools, in jedem Fall macht das Bauen Spaß und Du erhältst endlos Futter für Deinen Softwaresampler und neue Sounds für Deine Musik.
Noisefoc: Der »Noisefoc« hat 3 Oszillatoren, welche sich gegenseitig modulieren können. Zur Steuerung der Tonhöhen werden Potis und ein Lichtwiderstand benutzt, über welchen das Gerät auch mit Lichtquellen wie Taschenlampen etc. steuerbar ist. Ein Chaos-Regler lässt die Schaltung bei Bedarf vollends aus dem Ruder laufen und produziert sexy Noise. Zwischen tiefen Drones, sägendem Noise,und rhythmischem Klacken geht so einiges. Der Ausgang ist als 6,3mm Klinke ausgeführt, das Teil läuft mit einer 9 Volt Batterie. Mit der optionalen Click-Clack Erweiterung kannst Du die Kiste in eine Click-Clack Rhythmusmaschine verwandeln. Ein Video gibt’s hier: http://vimeo.com/26053510
Bumsss: Unser Flaggschiff »Bumsss« ist ein Vertreter einer fast vergessenen Gattung der Drum-Synthesizer. Er hat einen eingebauten Schlagschallwandler, ein leichter Schlag auf das Gehäuse löst den Ton aus. Eine Hüllkurve steuert Tonhöhe und Länge des Klanges. Mit einem vielseitigen LFO und einem Rauschen sind 2 weitere Modulationsquellen an Bord, die alles von leichten Vibratos bis hin zu heftiger Frequenzmodulation erlauben. Ob als Livemaschine oder als Samplefutter für Dein Studio, der »Bumsss« kann alles von synthetischen Bass Drums und Snares über HiHats bis hin zu Synth-Effekten. Tipp für die Freaks unter Euch: Der Bumsss kann Gate und CV verarbeiten, sodaß er nahtlos in andere analoge Systeme zu integrieren ist! Ebenso kann man ihn über ein Audiosignal triggern und ihn somit ohne Midi und Firlefanz in Programme wie z.B. Ableton oder Logic einbinden.
Ein Video vom Bumsss gibt es hier www.vimeo.com/11624858.
Fuzz-O-Mat: Unser »Fuzz-O-Mat« ist die Todespeitsche des Herrn, getarnt als Brotdose. Ein verdammt heftiger Verzerrer, welcher gut für Beats & Synth, aber auch für Bass & Gitarre geeignet ist. Der »Fuzz-O-Mat« verfügt über einen 6,3mm Klinken Ein- und Ausgang, sowie fünf Bedienelemente zur Steuerung des wirklich vielseitigen Sounds. Wer auf den Sound der amerikanischen Kult-Firma Metasonix steht, wird auch den kranken Sound des »Fuzz-O-Mat« lieben. Ein Audiodemo von der Todespeitsche gibt es auf unserem alten Blog www.blog.leaf-audio.com (ganz unten) oder lies einen Test bei http://navsmodularlab.blogspot.com/2010/11/leaf-audio-fuzz-o-mat-kennys-death.html
OHM – Werkstatt Digitale Kultur
22. bis 27. August: Aachen, Musikbunker
Während das Gros der Menschen ihre Zeit im August am Baggersee verschwenden, nehmen wir Laptop, Oszillator, Lötkolben, Plattenspieler und Fieldrecorder in die Hand und baggern Beats und Sounds, die sich gewaschen haben. Auch 2011 gehen die De:Bug Musiktechniktage weiter, diesmal zu Gast im Musikbunker Aachen. Sechs Tage lang kampieren Musiker, DJs und Frickler, um von Profis, aber vor allem auch voneinander zu lernen, Tipps & Tricks auszutauschen und am Ende mit genau dem nach Hause zu fahren, was man haben wollte: Wissen, Hardware, Motivation und Spaß.
Wichtig ist: Ohm, die Werkstatt Digitale Kultur, ist keine Veranstaltung, auf der sich lediglich Freunde und Kenner der elektronischen Musik wohlfühlen sollen, die Workshops sind für DJs, Produzenten, alte Hasen und Neulinge sämtlicher musikalischer Couleur aus- und angelegt. Scheuklappen sind so 2010. Passend auch das Thema der Projektwoche: Sampling, eine Technik und kulturelle Haltung, die längst überall präsent ist. Zum Beispiel: Emika erklärt die Kunst der Fieldrecordings. Dass sie die beherrscht, hat die Ninja-Tune-Künstlerin erst kürzlich für Ostgut Ton bewiesen. Im MixVibes-Workshop wird die Synthese aus DJing und VJing mit Software und den entsprechenden Controllern erklärt und ausprobiert.
Im Ableton-Raum können sich die Teilnehmer über die neusten Performance-Tricks austauschen. Und wer eher auf Hardware steht, kann sich mit Rhizome, der Monster-Groovebox auseinandersetzen. Dazu bieten Elektro Willy und Sohn einen dezidierten Sampling-Workshop, der sich vor allem auch mit der Geschichte des Binär-Diebstahls auseinandersetzt und den großen Bogen von längst vergessener 8Bit-Technik bis in die hochaufgelöste Gegenwart spannt. Sucellos Audio ermöglichen einen Blick in professionelle Studiotechniken. Und: Natürlich sind auch LeafAudio wieder dabei, diese Workshops verlasst ihr mit selbst gebauten Effekgeräten.
Und am Ende wird außerdem gefeiert: Während der “Hellen Nächte“ spielen dBridge, Phono, Emika, Ace, Thorsten Hoffmann und David Baurmann die Beats, die ihr nach der Workshop-Woche viel besser verstehen und einschätzen könnt.
EINTRITT Wochenticket: 65,-
Tagesticket: 15,-
Bausätze Leaf Audio: 40,-/ 75,-
Donnerstag, 25. August 2011, 15:00
15-18 Uhr und 20–22 Uhr
FEELTUNES mit Nicolas Piau
Sampling-Workshop im Rahmen von ACROSS THE BORDERS
Musikbunker
[r]FEELTUNES Rhizome – Empower your Creativity
Die ultimative GrooveStation für Musiker, Producer, Dj´s und LiveActs
[/r]
Rhizome – Die VST Groove Station
Rhizome ist sowohl ein echtes Instrument als auch eine vollwertige Production-Station. Rhizome
wurde von Musikern entworfen, um Musikern grösstmögliche Freiheit bei der Entfaltung der eigenen
Kreativität zu erlauben. Rhizome ist die Zukunft moderner Groove-Machines.
Nicolas Piau, Erfinder des Rhizomes wird Euch in seinem Workshop das Konzept, das Produkt, und die bisher noch nie in dieser Form dagewesenen kreativen Entfaltungsmöglichkeiten für den Musiker, DJ und Künstler auf der Bühne oder auch im Studio näherbringen.
Der Erfinder von Rhizome, Nicolas Piau, ist Mitglied der Band »Les Clones«, ein Duo was Glanzzeiten
in der weltweiten Electro-Szene erlebt hat (Sony, Universal).
Am Nachmittag besteht für eine Gruppe von maximal 20 Personen die Möglichkeit einer intensiven Betreuung.
Abends gibt es eine Präsentation der Software mit anschließender Fragestunde.
OHM – Werkstatt Digitale Kultur
22. bis 27. August: Aachen, Musikbunker
Während das Gros der Menschen ihre Zeit im August am Baggersee verschwenden, nehmen wir Laptop, Oszillator, Lötkolben, Plattenspieler und Fieldrecorder in die Hand und baggern Beats und Sounds, die sich gewaschen haben. Auch 2011 gehen die De:Bug Musiktechniktage weiter, diesmal zu Gast im Musikbunker Aachen. Sechs Tage lang kampieren Musiker, DJs und Frickler, um von Profis, aber vor allem auch voneinander zu lernen, Tipps & Tricks auszutauschen und am Ende mit genau dem nach Hause zu fahren, was man haben wollte: Wissen, Hardware, Motivation und Spaß.
Wichtig ist: Ohm, die Werkstatt Digitale Kultur, ist keine Veranstaltung, auf der sich lediglich Freunde und Kenner der elektronischen Musik wohlfühlen sollen, die Workshops sind für DJs, Produzenten, alte Hasen und Neulinge sämtlicher musikalischer Couleur aus- und angelegt. Scheuklappen sind so 2010. Passend auch das Thema der Projektwoche: Sampling, eine Technik und kulturelle Haltung, die längst überall präsent ist. Zum Beispiel: Emika erklärt die Kunst der Fieldrecordings. Dass sie die beherrscht, hat die Ninja-Tune-Künstlerin erst kürzlich für Ostgut Ton bewiesen. Im MixVibes-Workshop wird die Synthese aus DJing und VJing mit Software und den entsprechenden Controllern erklärt und ausprobiert.
Im Ableton-Raum können sich die Teilnehmer über die neusten Performance-Tricks austauschen. Und wer eher auf Hardware steht, kann sich mit Rhizome, der Monster-Groovebox auseinandersetzen. Dazu bieten Elektro Willy und Sohn einen dezidierten Sampling-Workshop, der sich vor allem auch mit der Geschichte des Binär-Diebstahls auseinandersetzt und den großen Bogen von längst vergessener 8Bit-Technik bis in die hochaufgelöste Gegenwart spannt. Sucellos Audio ermöglichen einen Blick in professionelle Studiotechniken. Und: Natürlich sind auch LeafAudio wieder dabei, diese Workshops verlasst ihr mit selbst gebauten Effekgeräten.
Und am Ende wird außerdem gefeiert: Während der “Hellen Nächte“ spielen dBridge, Phono, Emika, Ace, Thorsten Hoffmann und David Baurmann die Beats, die ihr nach der Workshop-Woche viel besser verstehen und einschätzen könnt.
EINTRITT Wochenticket: 65,-
Tagesticket: 15,-
Abendworkshop (im TT enthalten): 5,-
Freitag, 26. August 2011, 23:00
23-8 Uhr
»HELLE NACHT« mit Phon.o, Thorsten Hoffmann, David Baumann
Party
Musikbunker
OHM – Werkstatt Digitale Kultur
22. bis 27. August: Aachen, Musikbunker
Während das Gros der Menschen ihre Zeit im August am Baggersee verschwenden, nehmen wir Laptop, Oszillator, Lötkolben, Plattenspieler und Fieldrecorder in die Hand und baggern Beats und Sounds, die sich gewaschen haben. Auch 2011 gehen die De:Bug Musiktechniktage weiter, diesmal zu Gast im Musikbunker Aachen. Sechs Tage lang kampieren Musiker, DJs und Frickler, um von Profis, aber vor allem auch voneinander zu lernen, Tipps & Tricks auszutauschen und am Ende mit genau dem nach Hause zu fahren, was man haben wollte: Wissen, Hardware, Motivation und Spaß.
Wichtig ist: Ohm, die Werkstatt Digitale Kultur, ist keine Veranstaltung, auf der sich lediglich Freunde und Kenner der elektronischen Musik wohlfühlen sollen, die Workshops sind für DJs, Produzenten, alte Hasen und Neulinge sämtlicher musikalischer Couleur aus- und angelegt. Scheuklappen sind so 2010. Passend auch das Thema der Projektwoche: Sampling, eine Technik und kulturelle Haltung, die längst überall präsent ist. Zum Beispiel: Emika erklärt die Kunst der Fieldrecordings. Dass sie die beherrscht, hat die Ninja-Tune-Künstlerin erst kürzlich für Ostgut Ton bewiesen. Im MixVibes-Workshop wird die Synthese aus DJing und VJing mit Software und den entsprechenden Controllern erklärt und ausprobiert.
Im Ableton-Raum können sich die Teilnehmer über die neusten Performance-Tricks austauschen. Und wer eher auf Hardware steht, kann sich mit Rhizome, der Monster-Groovebox auseinandersetzen. Dazu bieten Elektro Willy und Sohn einen dezidierten Sampling-Workshop, der sich vor allem auch mit der Geschichte des Binär-Diebstahls auseinandersetzt und den großen Bogen von längst vergessener 8Bit-Technik bis in die hochaufgelöste Gegenwart spannt. Sucellos Audio ermöglichen einen Blick in professionelle Studiotechniken. Und: Natürlich sind auch LeafAudio wieder dabei, diese Workshops verlasst ihr mit selbst gebauten Effekgeräten.
Und am Ende wird außerdem gefeiert: Während der “Hellen Nächte“ spielen dBridge, Phono, Emika, Ace, Thorsten Hoffmann und David Baurmann die Beats, die ihr nach der Workshop-Woche viel besser verstehen und einschätzen könnt.
EINTRITT Wochenticket: 65,-
Tagesticket: 15,-
Abendworkshop (im TT enthalten): 5,-
Party: 10,-
Bausätze Leaf Audio: Mi: 50,-/ Do: 70,-
Samstag, 27. August 2011, 23:00
23-8 Uhr
»HELLE NACHT« mit dBridge, Ace
Party
Musikbunker
OHM – Werkstatt Digitale Kultur
22. bis 27. August: Aachen, Musikbunker
Während das Gros der Menschen ihre Zeit im August am Baggersee verschwenden, nehmen wir Laptop, Oszillator, Lötkolben, Plattenspieler und Fieldrecorder in die Hand und baggern Beats und Sounds, die sich gewaschen haben. Auch 2011 gehen die De:Bug Musiktechniktage weiter, diesmal zu Gast im Musikbunker Aachen. Sechs Tage lang kampieren Musiker, DJs und Frickler, um von Profis, aber vor allem auch voneinander zu lernen, Tipps & Tricks auszutauschen und am Ende mit genau dem nach Hause zu fahren, was man haben wollte: Wissen, Hardware, Motivation und Spaß.
Wichtig ist: Ohm, die Werkstatt Digitale Kultur, ist keine Veranstaltung, auf der sich lediglich Freunde und Kenner der elektronischen Musik wohlfühlen sollen, die Workshops sind für DJs, Produzenten, alte Hasen und Neulinge sämtlicher musikalischer Couleur aus- und angelegt. Scheuklappen sind so 2010. Passend auch das Thema der Projektwoche: Sampling, eine Technik und kulturelle Haltung, die längst überall präsent ist. Zum Beispiel: Emika erklärt die Kunst der Fieldrecordings. Dass sie die beherrscht, hat die Ninja-Tune-Künstlerin erst kürzlich für Ostgut Ton bewiesen. Im MixVibes-Workshop wird die Synthese aus DJing und VJing mit Software und den entsprechenden Controllern erklärt und ausprobiert.
Im Ableton-Raum können sich die Teilnehmer über die neusten Performance-Tricks austauschen. Und wer eher auf Hardware steht, kann sich mit Rhizome, der Monster-Groovebox auseinandersetzen. Dazu bieten Elektro Willy und Sohn einen dezidierten Sampling-Workshop, der sich vor allem auch mit der Geschichte des Binär-Diebstahls auseinandersetzt und den großen Bogen von längst vergessener 8Bit-Technik bis in die hochaufgelöste Gegenwart spannt. Sucellos Audio ermöglichen einen Blick in professionelle Studiotechniken. Und: Natürlich sind auch LeafAudio wieder dabei, diese Workshops verlasst ihr mit selbst gebauten Effekgeräten.
Und am Ende wird außerdem gefeiert: Während der “Hellen Nächte“ spielen dBridge, Phono, Emika, Ace, Thorsten Hoffmann und David Baurmann die Beats, die ihr nach der Workshop-Woche viel besser verstehen und einschätzen könnt.
EINTRITT Wochenticket: 65,-
Tagesticket: 15,-
Abendworkshop (im TT enthalten): 5,-
Party: 10,-
Bausätze Leaf Audio: Mi: 50,-/ Do: 70,-
Neue Musik und Jazz
Samstag, 17. September 2011, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
EOS Kammerorchester Köln
ADDITION – 2

EOS Kammerorchester Köln © PROMO
EOS-Kammerorchester – Leitung: Susanne Blumenthal
Niels Klein (saxophone)
Florian Ross (klavier)
Gabriel Pérez (saxophone)
Frank Wingold (gitarre)
nach dem großen Erfolg des Vorgängerprojekts hat das EOS Kammerorchester Köln erneut 4 Jazzmusiker beauftragt Werke für Kammerorchester, Rhythmusgruppe und sich selbst als Solisten zu schreiben. Diesmal konnten die vielseitigen und herausragenden Musiker Niels Klein, Florian Ross, Gabriel Perez und Frank Wingold gewonnen werden.
Der Farbenreichtum des kammerorchestralen Klangkörpers, bestehend aus 15 Streichern, Holz- und Blechbläsern, trifft auf die Spontaneität und Kreativität der 4 Jazzmusiker – ein Wechselspiel zwischen Komposition und Improvisation entsteht.
Die 4 Herren – als Solisten genauso renommiert wie als Komponisten – stehen jeder für eine ganz eigene, individuelle und progressive Tonsprache.
Man darf also gespannt sein auf ein aufregendes und abwechslungsreiches Konzerterlebnis aus dem Grenzbereich zwischen Klassik, Jazz, Neuer Musik und sogar Folklore… .
EOS Kammerorchester Köln
als Gäste:
Sabeth Pérez – Gesang
Volker Heinze – Bass
Christian Thomé – Schlagzeug
Leitung: Susanne Blumenthal
EINTRITT 15,-/10,-
Aachen klingt modern
Samstag, 24. September 2011, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Neue Musik Ensemble Aachen
Werke Aachener Komponisten

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO
Auf dem Programm stehen vier Uraufführungen von Rüdiger Blömer, Heribert Leuchter, Adriana Sanchez und Gottfried Stein , die speziell für das Ensemble komponiert wurden.
Weitere Kompositionen kommen von Marius Suciu und Philipp Maintz, dessen Oper »Maldoror« die 12.Münchener Biennale für Neues Musiktheater eröffnete. Vom Solo bis zum Oktett variiert die Besetzung der Werke, die stilistisch eine grosse Vielfalt bieten. Neben Kompositionen die auf Tonalität zurückgreifen, erklingen solche, die von der Tradition losgelöst stets auf der Suche nach einem neuen Klangereignis sind. Auch die Elektronik kommt zum Einsatz und wird mit akustischen Klängen mal korrespondieren, mal konkurieren. So darf man auf den modernen Klang Aachens gespannt sein.
EINTRITT 15,-/10,-
Extrablatt
Montag, 26. September 2011, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Heiner Goebbels
Komponistenportrait
Zu den ersten musikalischen Aktivitäten von Heiner Goebbles zählten die Mitwirkung im sogenannten linksradikalen Blasorchester (1976-81), in Goebbels-Harth-Duo (1976-88) und in den art-rock-trio Cassiba (1982-92). Daneben schrieb er Werke für das Theater, den Film und das Ballett. Mitte der 80er Jahre begann er mit der Komposition und Regie von Hörspielen, die hauptsächlich auf Texten von Heiner Müller basieren. Seit den 90er Jahren komponiert und inszeniert Heiner Goebbels eigene Musiktheaterstücke. Sein Werk wird am Abend anhand von CDs und DVDs charakterisiert.
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Bigbandjazz
Mittwoch, 5. Oktober 2011, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Stefan Schultzes Large Ensemble + Wu Wei (Sheng)
Weltenwandler im Klangraum: Das Stefan Schultze – Large Ensemble trifft Wu Wei

Stefan Schultzes Large Ensemble + Wu Wei (Sheng) © PROMO
Bigbandjazz der experimentellen Art präsentieren das Stefan Schultze – Large Ensemble und der chinesische Avantgardemusiker Wu Wei im Rahmen von drei Konzerten in Köln, Aachen und Wuppertal vom 4.-6. Oktober 2011. Im
Mittelpunkt des Projekts stehen Werke des WDRJazzpreis-Gewinners 2010 Stefan Schultze für sein 17-köpfiges Large Ensemble und für den Solisten Wu Wei auf der chinesischen Mundorgel Sheng.
Weltenwandelnde Grenzgänger
»Kompositionen für die Sheng mit meinen Bigbandstücken zu kombinieren, ist sehr spannend«, meint Stefan Schultze. »Das Instrument ist äußerst komplex und hat viele unterschiedliche Klangmöglichkeiten, die für europäische Ohren zunächst sehr ungewohnt sind.« Doch Schultze ist fasziniert von dem Facettenreichtum der Sheng, auf der Wu Wei seit vielen Jahrzehnten auf der Suche nach verborgenen Klängen experimentiert. Ähnlich wie
Schultze liebt Wu Wei als neugieriger Erforscher von Grenzen das musikalische Wandeln auf den Pfaden zwischen Tradition und Moderne. Als Avantgardist verbindet er die klassische chinesische Musik mit der Kunst der Improvisation, dem Jazz, der Minimal Music und der Neuen Musik und verwandelt sie in lebendige Klänge unserer Zeit.
Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, von der Kunststiftung NRW und vom Kulturamt der Stadt Köln
EINTRITT 12,-/8,-
IN FRONT – MUSIK UND HEUTE
Freitag, 7. Oktober 2011, 20:00
The Dorf

The Dorf © PROMO
»THE DORF« ist ein monatlich im Dortmunder Jazzclub Domicil aufspielendes Orchester. bestehend aus abenteuerlustigen Musikern verschiedenster Couleur. Seit 2006 kommen im »Dorf« 15 – 25 hervorragende Musiker unter der Leitung von Jan Klare zusammen, proben, essen und spielen Stücke, die der imposanten Besetzung auf den »Leib« geschrieben sind.
»THE DORF« ist eine große, aufregende, schillernde Band mit 2 Schlagzeugern, manchmal bis zu 4 Gitarristen und, wie es sich für ein ordentliches Orchester gehört, einer Streichersection.
EINTRITT 15,-/10,-
IN FRONT – MUSIK UND HEUTE
Samstag, 8. Oktober 2011, 20:00
Nadar-Ensemble

Nadar-Ensemble © PROMO
Katrien Gaelens – Flöte
Pieter Matthynssens – Cello
Elisa Medinilla – Piano
Mit dem Namen »Nadar« – ein Pseudonym für den historischen Tausendsassa Gaspard-Félix Tournachon, aus dessen vielschichtigem Wirken die Portraitfotografie bedeutender französischen Künstler der Belle Époque im allgemeinen Bewusstsein gegenwärtig sein dürften, der u. a. als erprobter Ballonfahrer mit Jules Verne als Sekretär einer Gesellschaft zur Konstruktionsförderung neuer Flugmaschinen vorsaß – haben sich die Musikerinnen und Musiker Abenteuergeist, Wagnis, multidisziplinäre Ausrichtung auf ihre »Fahne« geschrieben.
Auf die Musik gemünzt heißt das Elektronik, multimediale Performance, generell neue Ausdrucksformen.
Aber die zwei Musikerinnen und ein Musiker, die das vielköpfige Kollektiv in Aachen repräsentieren, treten »unplugged« auf! Und doch spielt die elektronische Erfahrung mit hinein:
Etwa in Peter Ablingers Stücken »Voices and Piano«, wo zum gesprochenen oder gesungenen und mittels CD zugespieltem Wort die nach einer Spektralanalyse gefertigte „Übersetzung“ in den Klaviersatz mitgeliefert wird. Aus dieser stets wachsenden, offenen Werkreihe über Reden und Gesänge jeglicher Art (beispielsweise von Borges, Brecht, Brel, Billy Holiday, Mao Tse-tung, Mutter Theresa oder Lech Walesa) bringt die Pianistin Elisa Medinilla »druckfrische« Kompositionen mit.
Bernhard Langs »Differenz und Wiederholung 1« ist nicht allein ein kompositorischer Reflex auf die seit Schoenberg und Adorno tabuisierte Wiederholung in der
Neuen Musik sondern auch auf Technologien wie Sampler und Loopgeneratoren – hier ohne die Maschinerie zu gebrauchen.
Stefan Prins Cello-Solo »ensuite«, entstanden für die Konzertreihe »Bach +« , die zeitgenössische Auftragswerke den barocken Meistersuiten hinzu gesellte, greift in ihrer Entwicklung einer physischen Polyphonie – zweistimmig in Gestalt zweier grundsätzlich verschiedener Arten der physischen Hervorbringung von Klang – die Anregung der Granular-Synthese-Technik der Elektronischen Musik auf.
Im Program:
Bernhard Lang: Differenz/Wiederholung 1 für Flöte, Cello und Klavier
Stefan Prins: Ensuite für Cello solo
Daan Janssens: (face á moi) für Piccoloflöte solo
Beat Furrer: »Presto« für Flöte and Klavie
Peter Ablinger: Auswahl aus »Voices and Piano« für Klavier und CD-Zuspiel
Das Nadar Ensemble wurde 2006 von einigen jungen flämischen Musikern – Graduierte diverser Konservatorien – gegründet, aus und mit der gemeinsamen Passion für zeitgenössische Musik.
Im Fokus des Ensemblerepertoires stehen die Arbeiten der jüngsten Komponistengeneration. So sind neben anderen (hochaktuellen) Komponisten der Däne Simon Steen-Andersen, der Deutsche Johannes Kreidler und die Flamen Daan Jannssens sowie Stefan Prins (Kranichsteiner Musik-preis für Komposition 2010) dem Ensemble als Composer-in-Residence verbunden. Nadar gastierte bereits in namhaften Konzerthallen und bei bedeutenden Festivals (Ars Musica, Flagey Brussels, Concertgebouw Brugge, De Nieuwe Reeks Leuven, De Bijloke Ghent Harvest Festival Denmark, Musica Strasbourg, Ferienkurse für Neue Musik 2010 Darmstadt). Kommende Konzerte u. a.: Blurred Edges Hamburg, Tzlil Meudcan Tel Aviv, Musiktage 2012 Donaueschingen,…
Biografische Notizen
zu den in Aachen auftretenden MusikerInnen des NADAR-ENSEMBLES (Gründungsmitgliedern)
Pieter Matthynssens (*1981)
Cellounterricht an der heimatlichen St-Niklaas-Musikakadenie bei Jan Bontinck und Pieter Stas.
Nach zwischenzeitlichem Abschluss eines kunsthistorischen Studiums ((summa cum laude) an der Universität Ghent,
kuratierte er mehrere Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.
Von 2004-2009 Cellostudium am Ghenter Conservatorium bei der deutschen Cellistin Judith Ermert. Besuchte Meisterkurse u. a. bei Taco Kooistra, Jean-Guihen Queyras, Lukas Fels und dem Danel Steichquartett. Aufführungen mit Ensembles wie Ictus, Champ d ´Action. Gründungsmitglied des Nadar Ensembles.
Unterrichtet Kunstgeschichte und zeitgenössische Musik am königlichen Atheneum und der Musikakadenie in Sint-Niklaas. Hauptziel seines pädagogischen Wirkens ist es,den Nachwuchs mit zeitgenössischer Kunst in Berührung zu bringen. In diesem Kontext leitete er die belgische Première von Michael Maierhofs Minus 1. Häufig Vorlesungen am New Music Centre MATRIX in Leuven.
Pieter Matthynssen gewann den Kranichsteiner Stipendiumspreis bei den 45. Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik 2010.
Elisa Medinilla (*1983)
begann ihre pianistische Laufbahn am Konservatorium Ghent unter der Anleitung von Claude Coppens und Daan Van De Walle. Sie graduierte magna cum laude in der Klasse Boyan Vodenitcharov am Königlichen Conservatorium Brüssel. Sie arbeitete mit Luk Vaes und Ian Pace.Besuchte außerdem Meisterkurse von Claire Chevallier, Menahem Pressler, Daniel Pollack, Anna Wesolawska, Evelyne Brancart, Andreas Staier.
Zur Zeit Teilnahme am Postgraduierten-Programm »Solisten in Zeitgenössischer Musik« in Zusammenarbeitet mit den in Ghent ansässigen Ensembles Ictus und Spectra. Als Solistin konzertiert sie regelmässig in Konzerthallen wie STUK (Leuven), the Handelsbeurs (Ghent), Concertgebouw Bruges, and La Monnaie (Brussels). 2009 nahm sie Werke für Klaviersolo des Komponisten Frank Nuyts auf. Als freiberufliche Interpretin arbeitet sie für das Flandernsche Opernhaus und die Brüssler Oper La Monnaie.
Neben ihrer Bühnentätigkeit unterrichtet Elisa Klavier an der Akademie für Musik, Tanz und Drama Ghent.
Katrien Gaelens (*1981)
musikalisch vielfältig interessiert, studierte sie Barockflöte (Patrick Beuckels), moderne Querflöte (Carlos Bruneel) und machte zudem einen Master-Abschluß in Kammermusik. Kürzlich erwarb sie eine weitere Spezialisierungs-Qualifikation für Neue Musik am Strasbourger Konservatorium unter Leitung Mario Carolis.
Ihr Interesse an zeitgenössischer Musik führte sie ans Centre Acanthes in Metz, zu den Darmstädter Ferienkursen und Meisterkursen mit u. a. mit Sophie Cherrier und Wissam Boustany.
Sie wurde zweimal für die Teilnahme bei der Luzerner Festival Akademie ausgewählt. Sowohl als Instrumentalistin wie auch Live-Elektronik-Technikerin arbeitet sie immer wieder mit den belgischen Ensembles Champ d’Action, Spectra und Ictus. Sie hat u. a. Stücke von Bruno Mantovani, Simon Steen-Andersen und Dai Fujikura uraufgeführt. So spielte sie unter dem Dirigat von Alain Franco bei einer Ictus Studioproduktion den höchst anspruchsvollen Altflöte-Part in Boulez’ “Le Marteau sans Maître”.
Anmerkungen zu Kompositionen
»Ensuite« – von Stefan Prins (*1979)
Als Bijloke (Gent) mir mitteilte, daß sie mich ausgesucht hatten, eine Komposition zu ihrem »Bach+«- Projekt zu schreiben, war ich von zwei unterschiedlichen Gefühlen beherrscht: der Aufregung darüber, daß meine Komposition von niemand geringerem als Jean-Guihen Queyras uraufgeführt würde und einer gelinden Sorge hinsichtlich ihrer Gegenüberstellung mit den unirdischen Suiten Bachs für Violoncello solo.
Ich entschied mich, die Herausforderung anzunehmen und dass ich die Konfrontation eher suchen wolle als ihr aus dem Weg zu gehen, indem ich versuchen würde, auf heutige Weise die selben Frage zu beantworten, wie Bach so brilliant zu seiner Zeit: »Wie polophone Musik für ein monodischen Instrument komponieren?« Dazu arbeitete ich eher eine »physische Polyphonie« denn eine melodische oder harmonische aus. In solch physischer Polyphonie gewinnen unterschiedliche Stimmen ihr Profil durch physisch deutlich unterschiedene Spielweisen.
Durch Granular-Synthese-Technik inspiriert, die ich derzeit in meinen elektronischen Kompositionen immer wieder anwende, hatte ich die Vorstellung von zwei Klangwolken, eine jede bestehend aus kleinen Klangpartikeln mit spezifischen Eigenarten gemäß des spezifischen physischen Akts – also der Spieltechnik zu ihrer Hervorbringung -, die in einem steten Prozess mit- einander verschmelzen und augenblicklich sich wieder trennen sollten, wobei die Dichte zunächst wachsen und sofort danach schwinden würde, ganz so wie zwei Vogelschwärme aufeinander stoßen, eine Einheit bilden und sich dann wieder separieren.
In »Ensuite« könnte eine solche Wolke aus »geschlagenen« Klängen bestehen, durch collegno-Techniken erzeugt, indem das Bogenholz die Saiten auf unterschiedliche Art trifft. Die zweite Klangwolke besteht aus »geriebenen« Klängen, auf jede erdenkliche Weise mit dem reibenden Bogen erzeugt.Sehr bald treten in der Komposition alle Arten von Differenzierung, Kombination und Perspektivwechsel auf, welche die Polyphonie und den Blickwinkel ständig verändern.
Ist eine mehr oder weniger stabile Textur erreicht, scheinen beide Klangwolken zu einer Schwarm-Masse vereint, beständig dem Blick auf die Oberfläche, darunter im Innern jedoch unbeständig, dynamisch. Dann, mehrere zeitweise Stadien der Ausgewogenheit durchlaufend, wobei das Ausgangsmaterial aus polyphoner Sicht verschiedliche Annäherungen durchläuft, schnell aufeinanderfolgend, wird ein Endstadium des zeitlichen Ausgleichs erreicht: die Stille.
Presto con fuoco (1997) – von Beat Furrer (*1954)
… Intim, für die »klassische Kombination« von Flöte und Klavier komponiert, führt presto con fuoco auf kleinem Raum zentrale Momente von Furrers Poetik vor. Die dem Beginn der Komposition zugrundeliegende Idee ist die zunehmende Beschleunigung, die in eisige Erstarrung mündet. Am Ende werden die rasenden Läufe der Flöte weggefiltert, nur noch da und dort bricht, wie ein Licht in der Nacht, ein Ton durch, ebenso im Klavier. Damit ist schon angedeutet, dass die vermeintliche Katastrophe zu einer Art Utopie umschlägt: Hatten zu Beginn die Instrumentalisten ohne Bezugnahme aufeinander, gleichsam kommunikationslos nebeneinander agiert – das Klavier gibt schlagwerkartige Mörseklänge von sich, die Flöte wechselt zwischen geräuschhaften und tonlosen Bewegungen, um sich allmählich ihrem »normalen« Klang anzunähern – so ist in der »punktuellen« Coda, wie immer an solchen Stellen bei Furrer, Sprachhaftigkeit, ein Aufeinander-Eingehen zu vernehmen. (Wolfgang Fuhrmann im booklet zur CD KAIROS 0012062)
EINTRITT 15,-/10,-
IN FRONT – MUSIK UND HEUTE
Sonntag, 9. Oktober 2011, 20:00
Christoph Erbstösser Trio

Christoph Erbstösser Trio © PROMO
Christoph Erbstoesser – Piano
Mike Armoogum – Bass
Sonny Troupe – Drums
Der Bassist Mike Armoogum und der Pianist Christoph Erbstösser lernten sich im Frühjahr 2010 auf einer Jamsession in einem Pariser Jazzkeller kennen.
Beide hatten den Eindruck eines musikalischen Einverständnis, einen gemeinsame »Groove« unabhängig von einem bestimmten Musikstil.
Armoogum, der aus Mauritius stammt hat mehrere Jahre im pazifischen Raum gearbeitet, bevor er in den neunziger Jahren nach Paris kam.
Sein Spiel ist vor allem geprägt durch ein melodisches Spiel und einen Groove der ihn zu einem der gefragten Bassisten in Frankreich macht .
Neben vielfältiger Tätigkeit als Sessionmusiker ist er Mitglied der afrikanischen Gruppe Toure Kunda und spielt in den Gruppen des amerikanischen Bluesman Boney Fields und dem Gitarristen Herve Samb.
Christoph Erbstösser verliess seine Heimatstadt Aachen in de achtziger Jahren um in Hilversum zu studieren.
Schnell etablierte er sich zu einem gefragten Pianisten in den Niederlanden und Belgien und arbeitete mit Musikern wie Eef Albers, Ton Roos und Bert Joris und dem Brussels Jazz Orchestra. Sowohl Live als auf Platte arbeitete er unter anderem mit Bob Malach, Roy Hargrove etc.
Seit 2006 lebt er in Paris und ist mit einer Französin verheiratet.
Im November 2010 entstand der Plan für eine feste Zusammenarbeit, und Mike Armoogum schlug den jungen Schlagzeuger Sonny Troupé als dritten Mann vor.
Troupé der aus Guadeloupe stammt und dessen Vater Saxophonist ist, erhielt sehr früh und Unterricht an der karibischen Trommel Ka und entwickelte sich schnell zu einem Maitre Tambour der virtuosen Gwo Ka Musik.
Seit seinem 10 Lebensjahr arbeitet er professionell. Später übertrug er den klassischen Percussionsstil auf das Schlagzeug.
Er pendelt zwischen Paris, und der Karibik, leitet ein Quartett und ist viel gefragter Schlagzeuger der unter anderen mit Kenny Garrett, Andy Narel und Jaques Schwartz Bart gearbeitet hat. Sein virtuoses Spiel sorgt für Feuerwerk.
Die Musik des Trios ist eine sehr persönliche bunte Mischung der verschiedenen Einflüsse:
afrikanischer Rhythmus, europäische Harmonie, Sensibilität des Jazz, und der Sound des Blues.
Man kann sagen ein Verständnis der verschiedenen Traditionen und ein offener Blick auf die Zukunft.
Im Mai 2011 findet die erste Cd Aufnahme er Gruppe statt.
EINTRITT 15,-/10,-
Hören und Sprechen
Montag, 10. Oktober 2011, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Thema: Der Komponist und Dirigent Johannes Kalitzke
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
EINTRITT frei
IN FRONT – MUSIK UND HEUTE
Freitag, 14. Oktober 2011, 20:00
Daniel Daemen Quartett

Daniel Daemen Quartett
Daniel Daemen (B) – Altsaxophon/compositionen
Lucas Leidinger (D) – Piano
Matthias Nowak (D) – Bass
Etienne Nillesen (NL) – Schlagzeug
Das Daniel-Daemen-Quartett sucht das Abenteuer; Schlüsselbegriffe sind „Überraschung», „Herausforderung« und »Kontrast“. Melodiöse Kompositionen bieten Raum zum Improvisieren, Entdecken und Erforschen und lassen ein volles Spektrum musikalischer Farben entstehen. Harmonie einerseits und das Unvorhersehbare andererseits treffen einander auf der energiegeladenen Suche nach dem Gleichgewicht. Dieses Quartett bildet eine junge und vielversprechende Einheit: 4 Männer, zusammen unterwegs im Jazz. (Jo Dautzenberg)
Daniel Daemen
Auf Bühnen überall in Europa, Russland und den USA war der aus Belgien stammende Daniel Daemen (Altsaxophon ) bereits aktiv. Er arbeitete unter anderem zusammen mit Harmen Fraanje, Gerald Cannon, Bert Joris, John Engels, Gino Vannelli und Carlo Nardozza; nahm Teil an Projekten, die stilistisch von der Gregorianik bis hin zum zeitgenössischen Jazz reichen. Beeinflusst durch Saxophonisten wie Lee Konitz, Mark Turner, David Binney en Hayden Chisholm entwickelte Daniel auf seinem Instrument einen eigenen, einzigartigen, lyrischen Stil; fesselt seine Zuhörer durch phantasievollen Improvisationen, in denen die Schönheit der Melodie im Vordergrund steht. Als Bandleader und Komponist lässt Daniel viel Platz für Interaktion und kollektive Improvisationen, in denen vielfältige, reiche Klangbilder entstehen.
EINTRITT 15,-/10,-
IN FRONT – MUSIK UND HEUTE
Samstag, 15. Oktober 2011, 20:00
Trio Contraste

Trio Contraste © PROMO
Ian Bogdan Stefanescu – Flöte
Sorin Petrescu – Klavier
Doru Roman – Percussion
Neue Musik aus Rumänien – das Programm beinhaltet sehr unterschiedliche Werke, die einen »Blick« in die musikalische rumänische Szene von heute ermöglichen. Verschiedene Komponisten-generationen, die sowohl in als auch außerhalb von Rumänien tätig sind, zeigen in ihrer Musik eine breite stilistische Palette, die gemeinsame Inspriationsquellen haben: Die traditionelle, die byzantinische und die klassische Musik aus Rumänien.
Programm:
Horia Surianu (*1952) Dialogues croisées (2010)* für Flöte, Schlagzeug und Klavier
Aurel Stroe (1932-2008) Trei Piese Pastorale / Drei Pastoralstücke für Orgel und Cembalo (1979), Variante für Flöte, Schlagzeug und Klavier (2000)
Eugen Wendel (*1934) Triaul, Musik für Flöte, Schlagzeug und Klavier
Corneliu Dan Georgescu (*1938) Transsylvanische Motive (Hommage à Bartók) (1998-2006)
Violeta Dinescu (*1953) Bindfaden für Trio Contraste, Variante für Flöte, Schlagzeug und Klavier (2011), UA
Gabriel Malancioiu (*1979) Triguna für Flöte, Schlagzeug und Klavier (2010), UA
Cornelia Tautu (*1938) DA CAPO II, Variante für Trio Contraste (2010)
Dan Dediu (*1967) Cartoon-Variations on a Theme by Mozart op. 51* (1994)
Trio Contraste
Drei junge Musiker haben sich 1983 zusammengeschlossen, um ein Kammermusikensemble ungewöhnlicher Art zu gründen. Ihre Absicht war, bei dem Publikum Sympathie für die zeitgenössische Musik zu wecken. Das Ensemble bestand am Anfang aus Klarinette, Schlagzeug und Klavier, später trat die Flöte an die Stelle der Klarinette. Die Musiker spielen auf mehreren Instrumenten, die während der Aufführungen nach Bedarf gewechselt werden. Da das Repertoire für eine solche ungewöhnliche Zusammenstellung sehr begrenzt ist, müssen die Mitglieder selbst Werke für die Besetzung umschreiben. Erst später, nach den ersten Erfolgen, kamen eigens für dieses Ensemble und seine Besetzung geschriebene Werke hinzu.
1990 wurde das Ensemble mit dem Staatspreis des Rumänischen Komponistenverbandes und dem Studienpreis der Internaionalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt ausgezeichnet.
Teilnahmen an internationalen Festivals:
Est-Vest Amsterdam (1991)
Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik 1992
Contemporary Music Festival Huddersfield (1993)
Nueva Musica Bogota (1993)
Musicarama Hong-Kong (1995)
Piano Plus Festival Bamberg (2001)
Zeit für Neue Musik Bayreuth (2001)
Tourneen:
Deutschland (Berlin, Aachen, Heidelberg, Oldenburg, Mannheim, Osnabrück, Münster, Bremen, Baden-Baden, Karlsruhe, Kassel, Offenbach, Erfurt)
Niederlande, Schweiz, Luxemburg, Österreich, Dänemark, China.
Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, CDs und DVDs.
Das Trio Contraste ist eine offene Formation. Es wird nach musikalischem Bedarf
von Zeit zu Zeit durch andere Musiker erweitert. Etwa Dorin Cuibariu, Klarinette,
hat sich dem Trio fest angeschlossen.
IN FRONT – MUSIK UND HEUTE
Sonntag, 16. Oktober 2011, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Retroviseur
Junger Jazz aus Frankreich

Retroviseur © Solene Person
Yoann Durant (sax)
Stefan Caracci (Vib)
Fanny Lasfargues (b)
Yann Joussein (dr)
»Rückspiegel« – so die Übersetzung ihres lustigen Namens – das sind vier viel versprechende französische Nachwuchstalente. Ihre Musik vermittelt überschäumende Energie und entwickelt sich mit feinem Sinn für Dramaturgie von einer Überraschung zur nächsten. Die dynamischen und doch lyrischen Saxofonklänge von Yoann Durant und die farbenreiche Melodik des Vibrafonisten Stephan Caracci schaffen Filmatmosphären. Ihre Auftritte, Augen- und Ohrenschmaus zugleich, begeistern die Jazzfreunde quer durch Frankreich… und nun auch in Aachen, Köln und bei der Thüringer Jazzmeile.
Sie waren schon bei Vive Le Jazz in 2008 dabei, beim damaligen Studentenprojekt Köln-Paris. Sie versetzten das Publikum im Institut Francais ins Staunen über soviel Begeisterung und Ausdruckskraft. Das alles hat noch zugenommen. Verständlich, dass die Französischen Festivals vereint in AFIJMA, dieses Projekt zum besonderen Migration-Förderprojekt in diesem Jahr ausgewählt haben.
EINTRITT 15,-/10,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Jazz am Rhein
JazzPool NRW
Hören und Sprechen
Montag, 14. November 2011, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Thema: Der aus Aachen stammende Komponist Anno Schreier
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
EINTRITT frei
Bigbandjazz
Freitag, 18. November 2011, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Big Bandits
Die Musik von Roger Cicero

Big Bandits © PROMO
Werner Hüsgen – Leitung
Gäste:
Max Weise.-.Gesang
Thorsten Heitzmann – Posaune
Eckhard Radmacher – Piano
Seit vielen Jahren präsentieren die Big Bandits unter der Leitung von Werner Hüsgen immer wieder neue interessante Projekte, die den Klangkörper einer Big Band mit verschiedenen Genres und Komponisten aus dem Jazz und jazzverwandten Bereichen konfrontieren.
Erwähnt seien hier das vielbeachtete »Miles Davis Project«, das mit dem Euregio Jazzpreis ausgezeichnete »Jimi Hendrix Project« und das Soulprogramm »A Night of Soul«.
In diesem Konzert präsentiert die Band nun die Musik von Roger Cicero.
Ciceros Mischung aus klassischem Big-Band-Swing und deutschen Texten war der Überraschungserfolg der deutschen Musikszene der letzten Jahre. Während seine Musik an die Traditionen des amerikanischen Big-Band-Jazz der sechziger und siebziger Jahre anknüpft, angereichert durch Elemente aus Soul und Funk, bringen seine Texte ein neues, frisches Element ein.
Kleine Geschichten, teils poetisch, teils romantisch, niemals platt, manchmal auch selbstironisch, behandeln mit Witz und Tiefgang den Geschlechterkampf und andere wesentliche Themen des Lebens und fügen sich wunderbar in den fetten Big-Band-Sound ein.
Für den exponierten Gesangspart konnten wir den Kölner Sänger Max Weise gewinnen, der 2010 viele Konzerte mit der Band gegeben hat, das letzte Jahr als Fulbright-Stipendiat an der Manhattan School of Music in New York verbracht hat – und nun wieder mit der Band unterwegs ist.
Wir haben Ciceros Musik neu arrangiert – zugeschnitten auf eine Präsentation nahe am Publikum – Freiräume für kreative solistische Einlagen geschaffen und dem Programm neue Songs hinzugefügt, sodass eine nicht nur für den Jazzfan begeisternde Präsentation entstanden ist.
EINTRITT 15,-/12,-
zum 100.sten
Sonntag, 20. November 2011, 18:00
Wolfgang Meyer-Tormin
Ein Aachener Komponist

Wolfgang Meyer-Tormin © PROMO
Neue Musik Ensemble Aachen
Trio Soli Sono – drei Flöten
Paul Mertens – Klavier
Anlässlich des 100.Geburtstages werden das Neue Musik Ensemble Aachen, Das Flötentrio Soli Sono und der Pianist Paul Mertens ausgewählte Kompositionen des Aachener Komponisten aus verschiedenen Schaffensperioden präsentieren
EINTRITT 15,-/10,-
zum 100sten
Montag, 21. November 2011, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Paul Mertens, Klavier
Der Aachener Komponist W. Meyer-Tormin :Werkkommentare mit Klangbeispielen
EINTRITT Eintritt frei
Keine Lust auf Mozart 2011
Sonntag, 27. November 2011, 17:00
Filmmusikprojekt für Schulklassen: Abschlusspräsentation
»unbekannte Plätze in Aachen«

Filmmusikprojekt für Schulklassen: Abschlusspräsentation © PROMO
EINTRITT frei
zum 100.sten
Freitag, 2. Dezember 2011, 20:00
Wolfgang Meyer-Tormin
Ein Aachener Komponist
Michel Maurer – Klavier
Anlässlich des 100.Geburtstages präsentiert der Pianist Michel Maurer Klavierwerke von Wolfgang Meyer-Tormin und Luc Ferrari
EINTRITT 15,-/10,-
Spielplan
Hören und Sprechen
Montag, 11. Januar 2010, 19:30
Seminarraum im Alten Kurhaus 2. Etage (Eingang Klangbrücke)
Thema: Konkrete Musik
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
Günter Härtel – Referent
EINTRITT frei
Montag, 1. Februar 2010, 18:00
Die Mädchen von Theresienstadt
Jugendoper von David Paul Graham
Inhalt:
1943, unweit von Prag, in Theresienstadt: Ein Konzentrations- und Durchgangslager, in das die Nationalsozialisten Juden aus der damaligen Tschechoslowakei deportierten. Zahlreiche Gefangene werden den Aufenthalt hier nicht überleben bzw. werden von hier aus in eines der Vernichtungslager weitertransportiert. Die Partitur der Kinderoper »Brundibar« ist nach Theresienstadt gelangt. Dieses Stück von Hans Krása thematisiert auf kindgerechte Art die Macht der Nationalsozialisten: Zwei Kinder kämpfen gegen einen Bösewicht und gewinnen. »Die Mädchen von Theresienstadt« erzählt die Geschichte einer Gruppe junger Mädchen, die »Brundibar« in Theresienstadt spielen.
Die Jugendoper von David Graham verschränkt nun zwei Handlungsebenen: Zum einen das Leben im Konzentrationslager 1943 zwischen Angst und Hoffnung, Bangen und Erschöpfung, aber auch mit Freude an der Musik, mit Spaß zu den Proben von »Brundibar«, der das Lager erträglicher macht und Mut zum Weiterleben gibt. Zum anderen die Welt der Überlebenden heute – der Umgang mit den Erinnerungen an damals, die Beschäftigung mit dem vergangenen und gegenwärtigen Schrecken, die Hoffnung auf eine bessere, friedlichere Zukunft.
Kerstin Baldauf schrieb inspiriert durch das Buch »Die Mädchen von Zimmer 28« von Hannelore Brenner-Wonschick das Libretto – darüber, wie das Leben in Theresienstadt war, wie es sich für die damals 13-jährigen Kinder angefühlt hat, wie ihr Alltag aussah, was sie gedacht und empfunden haben.
Die Oper wendet sich vor allem an Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Die Einstudierung erfolgte mit Jugendlichen des philharmonischen Chores Bonn und Musiken des Bach-Vereins Köln unter Leitung von Thomas Neuhoff. Das Konzept sieht die Beteiligung des jugendlichen Publikums in Form von Interaktion während der Aufführung vor.
Besetzung:
Zwei alte Damen (Überlebende, heute) – professionelle Sängerinnen:
Ingrid Schmithüsen (Sopran)
Ilse Hirschner (Mezzosopran)
Jugendchor der Lukaskirche Bonn – sechs Solistinnen aus dem Jugendchor
Kammerensemble des Bach-Vereins Köln
(Besetzung ähnlich wie bei »Brundibár«):
Flügel, Akkordeon, Violoncello, Schlagzeug
Libretto: Kerstin Baldauf
Musik: David Graham
Musikalische Leitung: Thomas Neuhoff
Regie: Kerstin Baldauf
Zielgruppe: Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre
EINTRITT 5.-€/ Erw. 3.-€ Schüler
Mit freundlicher Unterstützung von:
Samstag, 6. Februar 2010, 20:00
Das Linke Pedal
JAZZKONZERT – Dozentenkonzert music loft

Das Linke Pedal © PROMO
Adrian Wachowiak – Klavier
Uwe Boettcher – Fretless Bass
Moritz Barancyk – Schlagzeug
Mit seinem Trio spielt der Kölner Jazzpianist Adrian Wachowiak eigene Kompositionen und Arrangements. Adrian Wachowiak ist Dozent der Freien Musikschule music loft.
Das linke Pedal am Fuß des Klaviers oder des Flügels ist gebräuchlich, um dynamische Unterschiede zu bewirken. Auch beim Autofahren ist es Verbindungsglied zwischen verschiedenen Übersetzungsstufen. Eigenartige Jazzkompositionen, merkwürdige Einflüsse aus Folklore, Pop, Jazz, Klassik und aller Welt. Schrille Töne, wirre Linien, heiße Beats und ekstatische Flächen. Das sind – Das Linke Pedal.
Adrian Wachowiaks Familie stammt ursprünglich aus Schlesien, Posen und dem Rheinland und ist mit den Mentalitäten dieser Landschaften und Bevölkerungsgruppen eng verbunden. Nach seinen Jazzstudien am Conservatorium Maastricht beschäftigt er sich zunehmend mit Folklore verschiedenster Teile der Welt und mehreren Veranstaltungsreihen in den Bereichen Jazz, Worldmusic, Nujazz. In den neuen Kompositionen für Klaviertrio, die sich sicherlich auf ECM-Stilistiken zurückführen lassen können, zum Teil aber auch auf ganz vielfältige Grooves der Moderne, wird wie bisher viel Wert auf Atmosphäre gelegt und neben rhythmischen Feinheiten sind modale und harmonisch eingängige Strukturen Grundlage für die gemeinsame Improvisation.
Zu hören war das Trio sowohl zu dritt als auch mit Gästen in Mönchengladbach, Köln, Luxemburg, Trier, Monschau, Maastricht, Aachen, Mechernich.
EINTRITT 7.-€ / 5.-€
Hören und Sprechen
Montag, 8. Februar 2010, 19:30
Seminarraum im Alten Kurhaus 2. Etage (Eingang Klangbrücke)
Thema: Neue CD-Veröffentlichung des letzten Jahres
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
Andreas Kliber – Referent
EINTRITT frei
Hören und Sprechen
Montag, 8. März 2010, 19:30
Seminarraum im Alten Kurhaus 2. Etage (Eingang Klangbrücke)
Thema: Wolfgang Rihm / II
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
EINTRITT frei
Improvisation
Freitag, 12. März 2010, 19:00
Citykirche St. Nikolaus in der Großkölnstraße, Aachen
Aix per i mundO – Ensemble für KommunsiAktion
Fast en Konzert Fühlosophische Musik und Texte zur Fastenzeit

Aix per i mundO – Ensemble für KommunsiAktion © PROMO
Hermann Flott – Keyboard
Hans-Walter Staudte – Saxophon
Harald Frings – Schlagzeug
Jürgen Damen – Gitarre
Das Ensemble »Aix per i mundO« wird zu Mitt-Fasten seine ver-rückte Sicht der Fastenzeit vorstellen. Die Namen der sechs »klassischen Fastensonntag« wie z.B . »Oculi« und »Judica« regen die Musiker und Texter an, ihre eigenen Vorstellung von einer gelungenen Fastenzeit zu »formulieren«.
Dabei treffen Gefühle auf Philosophisches, Theologisches und Gesellschaftspolitisches … genauso wie Rock und Jazz auf meditative Klänge und freie Improvisation … Ernsthaftigkeit trifft auf Augenzwinkern.
Trotz Fastenzeit will Aix per i mundO nämlich nicht auf fühlosophischen Genuss mit Musik und Texten verzichten. Das Ensemble für KommunsiAktion besteht seit 1997 aus Hermann Flott, Keyboard, Hans-Walter Staudte, Saxophon, Harald Frings, Schlagzeug, und Jürgen Damen, Gitarre.
Mit freundlicher Unterstützung von:
City-Kirche Aachen e.V.
in Kooperation
Film
Montag, 12. April 2010, 17:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Violeta Dinescu
TABU -eine Südseegeschichte

Violeta Dinescu © PROMO
Eintritt frei
Stummfilm (1931) – Friedrich Wilhelm Murnau
Musik (1988) – Violeta Dinescu
gespielt vom Ensemble Kontraste – unter Leitung von Frank Strobel
Friedrich Wilhelm Murnau, der heute fast nur noch durch seinen Vampir-Klassisker »Nosferatu« bekannt ist, verfilmte in seiner letzten Regiearbeit 1931 an Originalschauplätzen in der Südsee.
Es ist die Geschichte eines jungen Liebespaares auf der Südsee-Insel Bora Bora, das an den gesellschaftlich-traditionellen »Tabus« scheitert. Als die junge Frau Reri unvermittelt als Priesterin bestimmt wird, wird sie für alle Männer tabu und müsste sich von Matahi trennen. Die beiden fliehen und landen auf einer Insel, wo Matahi als Perlentaucher arbeitet.
Friedrich Murnau selbst erlebte die Premiere seines Filmes nicht mehr, da er an den Folgen eines Autounfalls starb.
»Murnaus Film Tabu wirkte auf mich wie ein Musikstück. Als ich ihn stumm anschaute, entdeckte ich Leitmotive und melodische Stränge, die man verfolgen kann. Mich faszinierte diese hörbare Wirkung des Films.« Violeta Dinsecu schrieb 1988 die Musik zu diesem Film, deren Handlung mal paraphrasiert und mal kontrapunktiert, und damit zu einem atemberaubenden Erlebnis macht.
An diesem Abend kann man den Film und die Filmmusik von Violeta Dinescu in der Klangbrücke erleben.
EINTRITT frei
Hören und Sprechen
Montag, 12. April 2010, 19:30
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Violeta Dinescu
Komponistenportrait der Reihe »Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte

Violeta Dinescu © PROMO
Eintritt frei
Die Komponistin Violeta Dinescu ist an diesem Abend zu Gast
Live-Aufführung mit dem Trio Soli Sono:
»Au coeur du silence« (1995) für drei Flöten
Die 1953 in Bukarest geborene Komponistin Violeta Dinescu lebt seit 1982 in Deutschland und ist seit 1996 Professorin für Angewandte Komposition an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sie ist Innitiatorin einer Reihe von Komponisten-Kolloquien, bei der bis heute über hundert Komponistien eingeladen wurden initiiert.
2000 gründete sie das Archiv Neue Musik mit dem Schwerpunkt Osteuropa.
Für ihre Kompositionen, erhielt sie zahlreiche Stipendien, Auszeichnungen und Internationale Preise. Violeta Dinsecu gilt als eine der wegweisenden Komponistin der Gegenwart, deren Schaffen aus zahlreiche Kompositionen für Sinfonieorchester, Kammerensembles, Chor, Oper und Film besteht.
Neben der Live-Aufführung ihres Trios »Au coeur du silence« (1995) vom Aachener Flötentrio Soli Sono, werden an diesem Abend noch andere Kammermusikwerke zu hören sein.
Die Komponistin selbst steht zum Gespräch zur Verfügung.
EINTRITT frei
Fensterkonzert Neue Musik
Freitag, 16. April 2010, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Duo Stephan Wolke und Jens Brülls
Duo Stephan Wolke und Jens Brülls

Duo Stephan Wolke und Jens Brülls © PROMO
Stephan Wolke – E-Gitarre, Akustikgitarre
Jens Brülls – Schlagzeug
Das Projekt »Fensterkonzert« ist auf Anregung des Arbeitskreises Neue Musik des Landesmusikrates ins Leben gerufen worden. Ziel ist ein gegenseitiger Austausch herausragender Konzertprogramme mit anderen Veranstaltern für Neue Musik in NRW. Das erste »Fensterkonzert« ist eine Empfehlung des Düsseldorfer Vereins zur Förderung Zeitgenössischer Musik musik 21eV:
Die Besetzung Gitarre bzw. E.-Gitarre und Schlagzeug ist in der traditionellen wie zeitgenössischen Musik E-Musik eine eher ungewöhnliche, obwohl die Grenzen zwischen E-und U-Musik in der heutigen Zeit verschwimmen und alte Vorurteile und Berührungsängste zwischen Klassik, Pop, Jazz und Clubkultur überwunden sind.
Das Duo Stephan Wolke und Jens Brülls entstand 2007 und widmet sich schwerpunktmäßig der Aufführung zeitgenössischer Musik. Da bisher kaum Repertoire für diese Besetzung existierte, baten die Musiker junge und renommierte Komponisten um Neukompositionen. Die Resonanz war so gut, dass in den Jahren 2008/2009 eine Reihe von (Ur-)Aufführungen u.a. beim Gitarrenfestival Münster und im Cuba Cultur (Black Box) stattfanden. In der Klangbrücke wird das Duo mit folgendem Programm zu hören sein:
George Crumb (*1929, USA): Mundus Canis (a Dog’s World), für Gitarre und Schlagzeug (1998)
1. Tammy: Elegantly, somewhat freely
2. Fritzi: Furioso
3. Heidel: Languido, un poco misterioso
4. Emma-Jean: Coquettish, poco animato, grazioso
5. Yoda: Prestissimo possible
Tonu Korvits (* 1969) Azur (2004), für Gitarre und Schlagzeug
Yasuko Yui (*1969, JAP, Düsseldorf): Eine Farbe der Sicht (2008), für E.-Gitarre und Schlagzeug
Oxana Omeltschuk: (1975) – Saltando II für E-Gitarre und Percussion (2009) UA
Peter Köszeghy (*1971, HUN, Berlin): Koma/Schock (2008), für E.-Gitarre und Schlagzeug
Erik Janson (*1967, D, Düsseldorf): BISS IV (2008), für E.-Gitarre und Schlagzeug
EINTRITT 15,-/ 10,-
Terra incognita 1
Samstag, 17. April 2010, 20:00
Neue Musik Ensemble Aachen
Das Phänomen des wiederholten Hörens

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO
Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Marta Lemanska – Violine
Tom Morrison – Viola
Mateusz Kwiatkowski – Cello
Ludger Singer – Klavier
Manou Liebert – Harfe
Das Neue Musik Ensemble Aachen (NMEAC) nimmt seine Zuhörer mit auf eine Exkursion zu unentdeckten Gebieten der Musik dieses Jahrhunderts. In einer dreiteiligen Konzertreihe Terra incognita werden Werke von in Deutschland lebenden Komponisten in einer direkten Kommunikation mit dem Publikum besprochen und am gleichen Abend zweimal aufgeführt. Beim wiederholten Hören erschließen sich dem Zuhörer Klangschichten, die beim ersten Hören vielleicht noch im Verborgenen blieben. Das Unerwartete wird zum Erwarteten, welches jedoch beim erneuten Hören unerwartet anders wahrgenommen wird.
Terra incognita 1 befasst sich mit drei Werken, deren Autoren aus drei verschiedenen Kontinenten (Amerika, Europa und Südostasien) stammen und eine wichtige Bildungsphase in Deutschland erfuhren.
Sidney Corbett, ehemaliger Schüler von G.Ligeti und zur Zeit Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim, schrieb das Auftragswerk der Berliner Philharmoniker im Jahre 2005. »The Longings« (für Flöte, Harfe und Streichtrio) wurde vom Edmond Jabès »Book of Questions« inspiriert und überträgt den Gedanken, dass die Antwort schon in der Frage selbst zu finden ist, in das Musikalische. Die Linien der Klangschichten umweben sich gegenseitig, jede anwortet der anderen durch irgendeine von denen.
Anders bei Jakub Sarwas »Three 0 1,2,3«, einem dreiteiligen Triozyklus aus dem Jahre 2005, (für Flöte – Altflöte – Bassflöte/ Klarinette – Bassklarinette – Kontrabassklarinette/ Violine- Viola), dort werden keine außermusikalische Inspirationen zu Vorschein kommen. Der ehemalige Schüler von Prof.E.Boguslawski, J.Fritsch, C.Barlow und Prof.H.U.Humpert beschäftigt sich mit immer tiefer herabsinkenden, geräuschreichem Klang innerhalb der Instrumentenfamilie, in der solche Elemente wie Aktionismus, Korrespondenz und Heterophonie eine wesentliche Rolle spielen.
»Equinoctial verses II« (für Flöte, Klarinette,Cello,Klavier und Harfe) von Conrado del Rosario wurde im Jahre 2005 für NMEAC geschrieben und in Berlin uraufgeführt. Der Titel bezieht sich auf die Tagundnachtgleiche und die Musik taucht in den Stimmungen und Atmosphären dieser Jahreszeit ein. Rosarios Faszination für Regung und Stillstand zeichnen sich in dem Werk ab. Der Wechsel zwischen auskomponierten und improvisierten Teilen unterstreicht die launische Eigenschaft der Natur aus der der I.Yun und W.Szalonek Schüler seine musikalischen Ideen schöpft.
Das Konzert wird gefördert vom Deutschem Musikrat und dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen, mit Unterstützung der GZM und der Sparkasse Aachen.
EINTRITT 15,- /10,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Konzert des Deutschen Musikrates
Sparkasse Aachen
Dienstag, 20. April 2010, 20:00
Piano im Dialog / Gregor Josephs und Harry Rischar
Ein Mann voller Geschichten und Hände wie Schmetterlinge
Der Pianist Gregor Josephs und der Geschichtenerzähler Harry Rischar begeben sich in der Klangbrücke gemeinsam auf eine improvisierte Reise.
Harry Rischar verfügt über ein Repertoire von über 160 Geschichten, die jedes Mal – frei erzählt – zu ganz neuem Leben erwachen. Gemeinsam mit Gregor Josephs wird er sich auf noch mehr improvisierende Elemente einlassen und spontan Musik und Worte zu einer neuen lebendigen Einheit verflechten.
Mit dieser Veranstaltung startet music loft eine Reihe von vier ungewöhnlichen Improvisationsabenden, in denen Gregor Josephs den spontanen Dialog mit Menschen entwickelt, die in anderen Kunstbereichen zu Hause sind:
22. Juni: Gregor Josephs und der Maler Alfred Reuters:
Leere Leinwand und unberührte Tastatur
21. September: Gregor Josephs und der Soundtüftler Patrick Leuchter:
Kino fürs Ohr
9. November: Gregor Josephs und die Tänzerin Karin Trodler:
Die Tänzerin und der Spielmann
EINTRITT 10.- / 5.- Abendkasse
Hören und Sprechen
Montag, 10. Mai 2010, 19:30
Seminarraum im Alten Kurhaus 2. Etage (Eingang Klangbrücke)
John Cage
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
EINTRITT frei
elektronische Musik
Freitag, 21. Mai 2010, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Werni & Jendreiko
Live–Elektronische Musik in quadrophoner Raumprojektion

Werni & Jendreiko © PROMO
Stefan Werni – Virus TI, Virus Redback & Yamaha DX7 Synthesizer, Zither, small Percussion
Christian Jendreiko – Virus Redback & Virus TI Synthesizer, Casio DG-20 Gitarre & elektrische Gitarre
Seit 2001 entwickeln sie auf der Basis des in Recklinghausen erdachten Access Virus Synthesizers eine eigenständige elektroakustische Musikund sind auf namhaften nationalen und internationalen Bühnen wie dem Grillo Theater in Essen, der Kölner Musiknacht, der Kunsthalle in Düsseldorf,The Vortex in London oder dem Traumzeit Festival in Duisburg präsent. In ihrer Musik schöpfen WERNI & JENDREIKO aus der unendlichen klanglichen Vielfalt der elektro-akustischen Instrumentierung ihre eigenständige Klangwelt.
Wesentlich sind ihnen dabei die Programmierung eigener elektronischer Klangfarben, das Live-Processing ihrer akustischen Instrumente sowie die Bewegungen der Schallereignisse im Raum durch multiple quadrophone Klangprojektionen mit bis zu 40 Lautsprechergruppen. Sie entfalten ein subtiles Spiel klingender Interaktionen das die Zuhörer einlädt die Entstehung musikalischer Ereignisse ganz unmittelbar mit zu erleben.
Stefan Werni (*1968), Kontrabassist aus Recklinghausen, arbeitete unter anderen mit Sheila Jordan, Charlie Mariano, Lee Konitz, Bill Elgart und Tony Scott. Konzerte u.a. beim Jazzfestival Leipzig, WDR Festival Köln, Jazzfestival Viersen, Unterfahrt München, Jazzkeller Frankfurt, Bimhuis Amsterdam, Olympiapark Atlanta, USA, Townhall Akko, Israel. Theatermusiken am Schlosstheater Moers, Schauspielhaus Bochum. Seit 2000 elektroakkustische Musik mit Virus Synthesizern, Programming und Live-Processing.
Christian Jendreiko (*1968), Komponist und Künstler aus Düsseldorf. Zuletzt 2009 Einzelausstellung »Heterologics« im Kunstverein Nürnberg/Albrecht Dürer Gesellschaft. Mitglied der Künstlergruppe Hobbypop-Museum, Düsseldorf. Dozent für Grundlagen des Sound Design an der Fachhochschule für Medien in Düsseldorf. Internationale Ausstellungen mit bildender Kunst und Klanginstallationen u.a. in Athen, Jerusalem, Paris, London, San Francisco, Mexico City und Berlin. 2007 Einladung zum Festival »Music and Space« am Wesleyan Institute in Middletown, Connecticut. Das Centre Pompidou/IRCAM in Paris übernahm 40 seiner Kompositionen in seine ständige Klangbibliothek.
EINTRITT 15,-/10,-
Neuer Jazz
Donnerstag, 27. Mai 2010, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Tobias Christl + Band

Tobias Christl + Band © PROMO
Tobias Christl – Gesang, Effekte, Kompositionen,Texte
Nils Klein – Saxophon, Bassklarinette, Effekte
Tobias Hoffmann – Gitarre, Effekte
Pablo Held – klavier
Robert Landfermann – Kontrabass
Jonas Burgwinkel – Schlagzeug
Die junge Kölner Band spielt Musik, die man in dieser Form noch nie gehört hat. Sänger und Bandleader Tobias Christl drückt sich mit seinen experimentierfreudigen Kompositionen auf eine höchst innovative und unkonventionelle Art aus. Moderner Jazz, freie Improvisationen und Indie-Rock werden miteinander verbunden. Lyrische und farbenreichen Soundcollagen treffen auf trockene Odd-Meter-Grooves.
Der Gesang ist vielseitig: instrumental oder mit deutschen Texten belegt, improvisiert, geloopt oder zerhackt. Jeder Mitspieler bringt seine individuelle Kreativität in die Band ein. Niels Klein und Tobias Hoffmann nutzen in ihrem Spiel elektronische Geräte zur Erzeugung experimenteller Klangfelder. Dazu kommt die unverwechselbare harmonische Klangsprache von Pablo Held. Zusammen mit Jonas Burgwinkel und Robert Landfermann bildet er die perfekt abgestimmte Rhythmusgruppe, die dieses aufregende Quintett komplettiert.
EINTRITT 12,-/ 8,-
Neuer Jazz
Freitag, 11. Juni 2010, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Klangfahrer
Band um den Aachener Schlagzeuger Gerd Breuer

Klangfahrer © PROMO
Johannes Flamm, Saxophon
Bernd Kistemann, Kontrabass
Gerd Breuer, Schlagzeug
Thomas Berndt Klavier
KLANGFAHRER schrill und lyrisch
Seit dem sich die Mannen von KLANGFAHRER auf dem letzten September Special in die Herzen des Dreiländereckpublikums gespielt haben, quillt das Postfach über mit Anfragen nach der neuen CD.
Nun ist es so weit. KLANGFAHRER präsentieren Ihr neues Werk in der Klangbrücke Aachen.
Die CD mit Namen »Humanity« ist soeben bei Mons-Records erschienen und enthält 11 Kompositionen der letzten Schaffensperiode.
KLANGFAHRER live: Immer ein Erlebnis. Inspiriert vom Publikum erhalten ihre Kompositionen den ein oder anderen bisher unentdeckten Flow.
Gebt uns den ultimativen KLANG…
Der für die KLANGFAHRER typische Sound entsteht aus einer guten Portion Jazz gemischt mit unterschiedlichsten Zutaten europäischer und außereuropäischer Musik.
4 Musiker – eine Band
Atmosphärisch offen und groovig
Schrill und lyrisch
KLANGFAHRER immer ein Erlebnis:
Inspiriert und publikumsnah
EINTRITT 12,- / 8,-
Hören und Sprechen
Montag, 14. Juni 2010, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Anthony Braxton
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
Günter Härtel – Moderation
Anthony Braxton ist einer der großen Künstler der neuen improvisierten Musik, die sowohl am Jazz aber auch an den freien Konzepten von Vinko Globokar orientiert sind. Seine komponierten Werke sind hoch komplex, oft laufen musikalische Prozesse parallel ab. Anthony Braxton hat mehr als 200 Alben veröffentlicht. Eine Auswahl seiner Musik wird bei diesem Treffen von Günter Härtel und diskutiert.
EINTRITT frei
Dienstag, 22. Juni 2010, 20:00
Piano im Dialog / Gregor Josephs und der Maler Alfred Reuters
Leere Leinwand und unberührte Tastatur
Der Pianist Gregor Josephs improvisiert gemeinsam mit dem Maler Alfred Reuters.
»Die zur improvisierten Klaviermusik im Kopf entstandenen Bilder werden direkt und spontan auf die Leinwand übertragen, vehement gemalt und auch impulsiv in Farbe gekratzt, die Musik spielt für mich sowohl als Erinnerungskrücke wie zur Rhythmisierung des Malens eine wichtige Rolle.« (A. Reuters)
Flyer zum download
EINTRITT 10.- / 5.- Abendkasse
Neue Musik/ Improvisation
Freitag, 25. Juni 2010, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Duo Awolin Pollkötter
Zeitgenössische Werke und Improvisation mit Schlagzeug und Klavier

Duo Awolin Pollkötter © PROMO
Marc Awolin – Klavier
Sven Pollkötter – Schlagzeug
»Wenn es eine Mischung zwischen kompositorischem und improvisatorischem denken gäbe und diese Tradition weitergeführt würde, wäre dies für mich die ideale Zukunft.« (Peter Eötvös)
Der Pianist Marc Awolin und der Schlagzeuger Sven Pollkötter bringen Zeitgenössische Musik im Kontext des instrumentalen Dialogs zum Vorschein. Vor acht Jahren haben sie sich als Duo zusammengeschlossen, um – aus dem Kanon klassischer Werkinterpretation heraustretend – sich der heute gängigen Praxis interaktiver Musikpräsentation mit Themenabenden, Gesprächskonzerten und Workshops zu widmen.
Als Folge der konstanten Auseinandersetzung mit Kompositionen des 20./21. Jahrhunderts entwickeln die beiden Musiker einen Interdisziplinären Ansatz, in welchem sie ihre spezifisch instrumentalen Klangfacetten mit anderen Kunstformen verschmelzen oder kontrapunktieren.
Die gemeinsame Improvisation als Schwerpunkt ihrer derzeitigen Arbeit ist für sie ein alchemistischer Prozess, der durch die Intuition der Dialogpartner bestimmt wird: die sensible Reaktion auf die gegebenen Zeit-Raum-Bedingungen, sowie der Individuelle Erfindungsreichtum ermöglichen ihnen, Tradition zu verlassen und eine neue Fusion motorischer und expressiver Klanggesten zu Gehör zu bringen.
Seit ihrer Zusammenarbeit im Bereich der Neuen Musik haben Marc Awolin und Sven Pollkötter mehrfach Preise erhalten, im Jahr 2006 den 2. Preis beim Wettbewerb für Schlagzeug mit Dialogpartner /Kulturkreis der deutschen Wirtschaft) und im Jahr 2002 den 1. Preis beim Improvisationswettbewerb für Junge Kultur beim Festival Altstadtherbst (Düsseldorf) zusammen mit dem Ensemble Cliquetis Creux.
Luc Ferrari – Cellule 75 für Klavier, Schlagzeug und Tonband (1975)
Steingrimur Rohloff – Repercussion für Klavier und Schlagzeug (2007)
Marc Awolin/ Sven Pollkötter – Improvisation zur Lyrik von Gherasim Luca (2010)
Somei Satho – Incarnation II Für Klavier
EINTRITT 15,-/10,-
Dienstag, 7. September 2010, 20:00
HÖREN UND SPIELEN – Freie Improvisationssession
Offener Improvisationsabend
Am Dienstag, den 7. September, findet in der Klangbrücke die erste Freie Improvisations Session »Hören und Spielen« statt. Pianist Gregor Josephs wird gemeinsam mit Kollegen aus der Aachener Musikszene das Programm eröffnen. Eingeladen im Verlaufe des Abends einzusteigen sind alle, die an Freier Improvisation interessiert sind.
Ziel ist der spontane und direkte Austausch von Kreativität, Emotionen, künstlerischen Ideen in einem offenen musikalischen Raum.
»Hören und Spielen« wird zukünftig jeden ersten Dienstag im Monat in der Klangbrücke mit Gregor Josephs und wechselnden Startbesetzungen stattfinden. Die Sessions sind eine Veranstaltung von music loft und werden von der Ministerpräsidentin des Landes NRW durch den Landesmusikrat NRW unterstützt.
EINTRITT 3.- €
Hören und Sprechen
Montag, 13. September 2010, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Thema: Helmut Oehring
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
EINTRITT frei
Terra incognita 2
Samstag, 18. September 2010, 20:00
Neue Musik Ensemble Aachen
Das Phänomen des wiederholten Hörens
Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Marta Lemanska – Violine
Tom Morrison – Viola
Mateusz Kwiatkowski – Cello
Theodor Pauss – Klavier
Guido Pieper – Percussion
Das Neue Musik Ensemble Aachen (NMEAC) nimmt seine Zuhörer mit auf eine Exkursion zu unentdeckten Gebieten der Musik dieses Jahrhunderts. In einer dreiteiligen Konzertreihe Terra incognita werden Werke von in Deutschland lebenden Komponisten in einer direkten Kommunikation mit dem Publikum besprochen und am gleichen Abend zweimal aufgeführt. Beim wiederholten Hören erschließen sich dem Zuhörer Klangschichten, die beim ersten Hören vielleicht noch im Verborgenen blieben. Das Unerwartete wird zum Erwarteten, welches jedoch beim erneuten Hören unerwartet anders wahrgenommen wird.
Terra incognita 2 befasst sich mit Werken von Tobias PM Schneid “I´m dancing on the edge of time 1“ für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier (2001), Hans Josef Winkler »Perché“ für Sopran, Klarinette, Violoncello und Percussion (2001) und Johannes Quint „niemals kann es geschehen« (Kafka-Studie 1) für Sopran, Flöte, Viola, Violoncello und Klavier (2007).
Das Konzert wird gefördert vom Deutschem Musikrat und dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen, mit Unterstützung der GZM und der Sparkasse Aachen.
EINTRITT 15,- /10,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Konzert des Deutschen Musikrates
Sparkasse Aachen
Dienstag, 21. September 2010, 20:00
Piano im Dialog / Gregor Josephs und der Soundtüftler Patrick Leuchter
Kino fürs Ohr
Patrick Leuchter macht Musik mit Instrumenten, Worten, Klängen, Computern, Samples…Seine musikalischen Einflüsse reichen von Groove-orientierter Musik wie Funk, Hiphop und Jazz bis hin zu Klassik, zeitgenössischer und experimenteller Musik. Gemeinsam mit Gregor Josephs wird Patrick Leuchter den Zuhörern Alltagsgeräusche in Verbindung mit Klavierimprovisation auf ungewohnte, spannende Weise näher bringen.
Flyer zum download
EINTRITT 10.- / 5.- Abendkasse
In Front – Musik und Heute
Freitag, 1. Oktober 2010, 20:00
FlötenFusion
Trio Soli Sono & Arcadie Quartett & Gäste

FlötenFusion © PROMO
Trio Soli Sono:
Natalie Becker – Flöten
Johanna Daske – Flöten
Olaf Futyma – Flöten
Arcadie Quartett:
Thomas Brinkmann – Flöten
Judith Konter – Flöten
Matthias Schmidt – Flöten
Susanne Schrage – Flöten
Gast:
Annette Ziegler – Flöten
Das ungewöhnliche Joint Venture Projekt »FlötenFusion« der beiden bekannten Aachener Ensembles Arcadie Quartett & Trio Soli Sono präsentiert spannende Kompositionen für sechs bis acht Flöten. Das spektakuläre Instrumentarium von Piccolo, großer Flöte über Alt- und Bassflöte bis hin zur Kontrabassflöte ist ein Garant für wirkungsvolle und selten gehörte Klänge und Rhythmen. Zwei Uraufführungen der Aachener Komponisten Gottfried Stein und Heribert Leuchter stehen auf dem Programm und weitere Werke von u.a. Wil Offermans, Reza Najfar und Violeta Dinescu. Als Gast und damit achte Flöte konnte Annette Ziegler gewonnen werden.
EINTRITT 15,-/10,-
In Front – Musik und Heute
Samstag, 2. Oktober 2010, 17:00
Hüsgen-Leidinger Quartett
Aktueller akustischer Jazz aus eigener Feder gespielt von der jungen Band um die Aachener Saxophon-Koryphäe Werner Hüsgen und dem Shooting Pianist Lucas Leidinger

Hüsgen-Leidinger Quartett © PROMO
17 Uhr
Werner Hüsgen – Saxophon, Komposition
Lucas Leidinger – Klavier, Komposition
Johannes Vos – Kontrabass
Simon Busch – Schlagzeug
EINTRITT 15,-/10,-
In Front – Musik und Heute
Sonntag, 3. Oktober 2010, 19:00
EuJazz Stage
Sullivan Street Trio
Modern Jazz from NL (collaboration with EuJazz)

Sullivan Street Trio © PROMO
19 Uhr !
Tim Finoulst – Gitarre
Matt Heyman – Bass
Wim Eggermont – Schlagzeug
EuJazz Stage
Charlotte Haesen & Band
Modern Jazz from NL (collaboration with EuJazz)

Charlotte Haesen & Band © PROMO
Charlotte Haesen – Gesang
Matiss Cudars – Gitarre
Rudolfs Macats – Piano
Andri Olafsson – Kontrabass
Niels Engel – Schlagzeug
EINTRITT 15,-/10,-
Dienstag, 5. Oktober 2010, 20:00
HÖREN UND SPIELEN – Freie Improvisationssession
Offener Improvisationsabend
Am Dienstag, den 7. September, findet in der Klangbrücke die erste Freie Improvisations Session »Hören und Spielen« statt. Pianist Gregor Josephs wird gemeinsam mit Kollegen aus der Aachener Musikszene das Programm eröffnen. Eingeladen im Verlaufe des Abends einzusteigen sind alle, die an Freier Improvisation interessiert sind.
Ziel ist der spontane und direkte Austausch von Kreativität, Emotionen, künstlerischen Ideen in einem offenen musikalischen Raum.
»Hören und Spielen« wird zukünftig jeden ersten Dienstag im Monat in der Klangbrücke mit Gregor Josephs und wechselnden Startbesetzungen stattfinden. Die Sessions sind eine Veranstaltung von music loft und werden von der Ministerpräsidentin des Landes NRW durch den Landesmusikrat NRW unterstützt.
EINTRITT 3.- €
In Front – Musik und Heute
Freitag, 8. Oktober 2010, 20:00
Duo Valk – Sternal
Neuer Jazz

Duo Valk – Sternal © PROMO
Claudius Valk – Saxophon
Sebastian Sternal – Klavier
Claudius Valk (Saxophone, Klarinetten) und Sebastian Sternal (Piano) gehen auf kammermusikalische
Entdeckungsreise! Spontan und kommunikativ erforschen sie legendäre Jazz-Standards und eigene Kompositionen. Sie erzählen Geschichten aus Köln, Paris und New York: mal aufregend, mal beruhigend, alltäglich, mal sentimental – immer auf der Suche nach jenen magischen Momenten, die Miles Davis einst »Momente der Wahrheit« genannt hat.
Claudius Valk (* 1966) studierte Saxophon in Köln, Essen und New York bei Wolfgang Engstfeld, Matthias Nadolny und David Liebman. 1994 erhielt er den Folkwangpreis für Musik. Zahlreiche Produktionen und Tourneen u.a. mit Jazzpersönlichkeiten wie Kenny Wheeler, David Liebman, Paolo Fresu, Joachim Kühn, Jürgen Friedrich, Florian Ross… Konzertreisen führten in die USA, nach Zentral- und Südamerika, Japan, China, Kuba und Großbritannien.Mit seinem »Valktrio« hat er zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen absolviert und gibt in der ganzen Welt Konzerte. Zurzeit lehrt er Saxophon an der Musikhochschule Köln sowie am Conservatorium
Maastricht.
Sebastian Sternal (* 1983) ist Träger des WDR Jazzpreises 2007. Er studierte Jazz-Klavier in Köln und Paris bei Hubert Nuss, John Taylor und Hervé Sellin und war Mitglied im Bundesjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Konzertreisen führten ihn in die USA, nach Namibia, Südafrika, Frankreich, Luxemburg,
Polen, Bulgarien und Albanien. Er hat bereits mit renommierten Jazzgrößen wie John Ruocco, John Riley, David Binney und Dee Dee Bridgewater zusammengearbeitet.
Seit 2008 ist er Lehrbeauftrageter für Klavier am Konservatorium Osnabrück so wie der Gutenberg Universität in Mainz.
EINTRITT 15,-/10,-
In Front – Musik und Heute
Samstag, 9. Oktober 2010, 20:00
SKR Trio
Neuer Jazz

SKR Trio © PROMO
Norbert Scholly – Gitarre
Stefan Kremer – Schlagzeug
Christian Ramond – Kontrabass
Das Trio überrascht durch originelle Neuinterpretationen der Kompositionen von Bill Evans, Thelonius Monk etc… Gitarrist Norbert Scholly, ebenso wie seine Mitstreiter Christian Ramond (bass) und Stefan Kremer (drums)
experimentieren auf ihre ganz eigene Art mit dem Material der ‚Alten Meister’. Eigene Stücke runden das Programm ab.
Aufgewachsen zu den Klängen von Miles Davis ‚Bitches Brew’ und dem elektrischen Jazz der 70er verzichten sie jedoch ganz bewusst auf elektronische Klangverfremdung. Reduziert auf den Sound des klassischen Jazzgitarrentrios begeben sie sich gleichsam mit kleinem Gepäck auf eine musikalische Expedition. Jazz von kammermusikalischer Intensität und
hoher Qualität.
EINTRITT 15,-/10,-
In Front – Musik und Heute
Sonntag, 10. Oktober 2010, 19:00
Doppelkonzert
Emile Parisien Quartett
New Jazz from France (collaboration with Vive Le Jazz)

Emile Parisien Quartett © PROMO
19 Uhr !
Emile Parisien – Saxophon
Julien Touery – Piano
Sylvain Darrifourcq – Schlagzeug
Ivan Gelugne – Bass
Wynton Marsalis hat ihn blutjung »entdeckt«.
Heute ist der Saxophonist Émile Parisien Leader einer der aufregendsten Nachwuchsformationen. Ohne sie je zu
klonen, schreiben sie das musikalische Erbe so illustrer Vorbilder wie John Coltrane, Wayne Shorter, aber auch Berlioz oder Strawinsky weiter. Ihre zahlreichen Festival- und Club-Auftritte beweisen erstaunliche Reife und
versprechen Großes für die Zukunft. Émile Parisien wurde mit dem renommierten »Victoires du Jazz« Award in der Kategorie »Entdeckung des Jahres 2009« ausgezeichnet!
Junge Musiker zu fördern ist eines der Ziele des Französischen Festivals AFIJMA, dessen Mitglied Jazz am Rhein e.V. mit diesem Festival seit März dieses Jahres ist.
Emil Parisien hat ein Quartett gegründet, das von Kraft in Ausdruck und Ideen geradezu überläuft. Dies ist ein Beispiel für die große Qualität, mit dem der junge Jazz in Frankreich in Erscheinung tritt. Inzwischen war das
Quartett fast auf jedem der 30 Festivals in Frankreich zu hören, die zu AFIJMA, dem französischen Verband der Festivals mit aktueller Musik gehören. Und natürlich gehört das Projekt auch zu »Vive Le Jazz«, dem
rheinisch-französischen Festival und nun auch nach Aachen.
Im Rahmen von Vive Le Jazz 2010
mit freundlicher Unterstützung von Culture France, Landschaftsverband Rheinland und Sparkassen Kulturstiftung Rheinland
Doppelkonzert
Conny Bauer
»Der gelbe Klang«

Conny Bauer © PROMO
Conny Bauer – Posaune und Live-Elektronik
Der international bekannte Jazzposaunist Konrad »Conny« Bauer ist derzeit mit seiner Solo-Performance »Der gelbe Klang« zu erleben. Er gilt als Meister der melodischen Improvisation auf der Posaune. Inspiriert von der
Experimentierfreude und Modernität des Bauhaus-Künstlers Wassily Kandinsky im Umgang mit Farben und deren Zusammenhang mit der Klangfarbe von Instrumenten benannte Bauer seine Performance nach dem gleichnamigen Bühnenstück Kandinskys. Seine Musik ist bei diesem Auftritt ein Wechselspiel zwischen akustischer Posaune und
elektronisch erzeugten Klängen, wobei er den Posaunenklang live durch Loops verfielfältigt und gekonnt mit der Akustik des Raumes spielt.
Für die im Jahr 2008 erschienene CD »Der gelbe Klang« erhielt er aufgrund der künstlerisch herausragenden Arbeit den Preis der deutschen Plattenkritik.Conny Bauer (geb. 1943 in Halle an der Saale) ist einer der international anerkanntesten Jazzposaunisten, der in den 70er Jahren die Entwicklung des Jazz in der DDR entscheidend
prägte. Mit dem Namen Conny Bauer sind untrennbar die Gruppen “FEZ”, “Doppelmoppel” und das “Zentralquartett” verbunden, deren Initiator bzw. Gründungsmitglied er war.
Er leitete außerdem von 1987 bis 1988 das Jazzorchester der DDR. Neben dem SWR- Jazzpreis erhielt der Künstler den Verdienstorden des Landes Berlin. Bauer arbeitet mit zahlreichen renommierten Musikern wie beispielsweise Barry Guy, dem Leiter des »London Jazz Composers Orchestra«, Evan Parker, Peter Brötzmann, Alexander von Schlippenbach, Ernst-Ludwig Petrowsky, Nils Wogram und Orchestern wie der »NDR-Bigband«, und dem »European Jazz Ensemble« zusammen. Er begleitet u.a. Filme, Hörspiele,Tanzdarbietungen, Lesungen und Malerei. Im Jahr 2000 erschien das Hörspiel »Alice im Wunderland« in Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Walfriede Schmitt, für das er die Musik komponierte. Großen Erfolg erntete Conny Bauer erst kürzlich bei einem Auftritt mit dem
»Evan Parker Double Quartet« beim Glasgow Jazzfestival im Juni 2009 und bei seiner USA-Tour mit William Parker und Hamid Drake im Februar 2010.
EINTRITT 15,-/10,-
Hören und Sprechen
Montag, 11. Oktober 2010, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Phillip Schulze: Laptopmusik und Verwandtes
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
Phillip Schulze – Referent
EINTRITT frei
Neue Musik
Samstag, 23. Oktober 2010, 20:00
Sonar Quartett
»Fractured Eden«

Sonar Quartett © PROMO
Susanne Zapf – Violine
Kirsten Harms – Violine
Nikolaus Schlierf – Viola
Cosima Gerhardt – Violincello
Das exzellente, junge Sonar Quartett aus Berlin interpretiert neue Streichquartettkompositionen von Sidney Corbett, Ursula Mamlok und György Kurtág.
Hervorgegangen aus dem DASZ-Quartett, gegründet 2006, arbeitet das Sonar Quartett seit 2007 in der Besetzung
EINTRITT 15,-/10,-
Neue Musik
Sonntag, 24. Oktober 2010, 18:00
Neue Musik Ensemble Aachen
Komponistinnen in NRW

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO
18 Uhr !
Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Marta Lemanska – Violine
Tom Morrison – Viola
Mateusz Kwiatkowski – Cello
Manou Liebert – Harfe
Das Neue Musik Ensemble Aachen präsentiert sieben Werke von Komponistinnen, überwiegend aus NRW.
Unter dem Motto »Klangträume« ertönt eine ausgeprägte Vielfalt zeitgenössischer Klangkunst, die das Vertraute und das Visionäre vereinigt oder zu trennen versucht. Von einer Soloperformance bis zum Sextett variiert die Besetzung des Programms.Die Titel der Kompositionen deuten auf viele außermusikalische Inspirationen hin; einige davon wie »Sul cuor della terra« oder »A route of evanescence« sogar auf eine tiefgehende Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen. Eine Uraufführung der Aachener Komponistin Viola Kramer wird die Javanische »Diskussionsart von Dorfbewohnern« und melancholische Klezmeranklänge vereinen.
Das Konzert knüpft an den Kompositionsworkshop für Kinder und Jugendliche der freien Musikschule music loft an, dessen Dozentin, die namhafte belgische Komponistin, Jacqueline Fontyn, mit einem Werk im Konzert vertreten ist.
Gespielt werden außerdem Werke von Khadija Zeynalova, Charlotte Seither, Christina Messner und Birke Bertelsmeier.
EINTRITT 15,- /10,-
Dienstag, 2. November 2010, 20:00
HÖREN UND SPIELEN – Freie Improvisationssession
Offener Improvisationsabend
Am Dienstag, den 7. September, findet in der Klangbrücke die erste Freie Improvisations Session »Hören und Spielen« statt. Pianist Gregor Josephs wird gemeinsam mit Kollegen aus der Aachener Musikszene das Programm eröffnen. Eingeladen im Verlaufe des Abends einzusteigen sind alle, die an Freier Improvisation interessiert sind.
Ziel ist der spontane und direkte Austausch von Kreativität, Emotionen, künstlerischen Ideen in einem offenen musikalischen Raum.
»Hören und Spielen« wird zukünftig jeden ersten Dienstag im Monat in der Klangbrücke mit Gregor Josephs und wechselnden Startbesetzungen stattfinden. Die Sessions sind eine Veranstaltung von music loft und werden von der Ministerpräsidentin des Landes NRW durch den Landesmusikrat NRW unterstützt.
EINTRITT 3.- €
Neuer Jazz
Freitag, 5. November 2010, 20:00
Anirahtak und Band
Lorelei

Anirahtak und Band © Stefan Keller
Special Concert
Anirahtak – Stimme
Uli Jend – Saxophon
Jürgen Sturm – Gitarre
Lothar Galle Merkel – Bass, Mandoline
Hans Günther Eisele – Schlagzeug, Glockenspiel
„Ein Wahnsinn, diese Stimme … “ frohlockte das achtziger Jahre Szenemagazin ‚Wiener‘, über Anirahtak’s Debutalbum ‚Das Kurt Weill Programm‘ 1990.
Über die Landesgrenzen hinaus erhielten ihre, gegen die Gewohnheit gebürsteten Interpretationen Beachtung und Zustimmung, sogar die ob harter Kritik gefürchtete ‚Kurt Weill Foundation‘ in New York frohlockte.
Wenig später gewann Anirahtak den ‚International Contest for Jazzsingers‘, verliehen von der ‚Polish Jazz Society‘. Die Stadt Aachen würdigte sie 1992 mit dem Förderpreis für junge Künstler.
Dabei war auf der LP/CD noch wenig von dem zu hören was Anirahtak später so unberechenbar spannend macht:
Die Trennlinie zwischen Improvisation und Interpretation verwischt sie geschickt zur Einheit, unabhängig vom Stoff den sie singt. Ohne Wiedersprüchlichkeit bringt sie ebenso Jazzklassiker wie Weill-Lieder oder die Kompositionen Ihrer Bandkollegen auf die Bühne. Als eine der wenigen deutschen Stimm-instrumentalistinnen gelingt es Ihr, selbst der deutschen Sprache Swing zu vermitteln.
Und heute? Anirahtak wird 50, am 5. November 2010!
In diesem Jahr erschien ihre jüngste CD Veröffentlichung ‚Lorelei‘: ein Reigen von 7 deutschen Volkliedern, produziert von Saxophonist und Elektroniker Ulrich Lask. Anirahtak hat diesem Werk konsequent leise Töne einhaucht, wohlmöglich den Stoff für manchen Hörer aus der Schmuddelecke befreit.
Die ‚Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen e.V.‘ freut sich einmal mehr ein Konzert mit Anirahtak just am 5. November in der Klangbrücke zu präsentieren. Sie spielt mit der Band, mit der sie seit 12 Jahren im Theater K das langsamste und leiseste Jazzkonzert des Jahres, jeweils am Karfreitagabend spielt: Jürgen Sturm (g), Uli Jend (s), Lothar Galle-M. (b) Hans Günter Eisele (d).
Nicht nur ihr aktuelles Programm, auch ihre Lieblingsstücke alter und älterer Produktionen werden am 5. November 2010 zu hören sein.
EINTRITT 12,-/8,-
Keine Lust auf Mozart
Samstag, 6. November 2010, 18:00
Präsentationskonzert
Wettbewerb Neue Musik für Kinder und Jugendliche
EINTRITT frei
Dienstag, 9. November 2010, 20:00
Piano im Dialog / Gregor Josephs und die Tänzerin Karin Trodler
Die Tänzerin und der Spielmann
Karin Trodler tanzte in verschiedenen zeitgenössischen Projekten, unter anderem in Basel, Freiburg, Köln und Aachen. In Aachen war sie schon in der Klangbrücke im Rahmen des Improvisationsforums »Adrenalin« und mit der TAC-Kompanie zu sehen.
Der Aachener Pianist und Sänger Gregor Josephs zeigt seine große Leidenschaft für improvisierte Musik in zahlreichen Formationen und Projekten der regionalen Musikszene.
In gemeinsamer Improvisation mit Karin Trodler wollen sie neue Spannungsfelder zwischen den Kunstformen ausloten.
Flyer zum download
EINTRITT 10.- / 5.- Abendkasse
Hören und Sprechen
Freitag, 26. November 2010, 19:30
Citykirche, Großkölnstraße
Spirituelle Musik am Ende
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
Citiykirche !
René Vohn – DJ
EINTRITT frei
Dienstag, 7. Dezember 2010, 20:00
HÖREN UND SPIELEN – Freie Improvisationssession
Offener Improvisationsabend
Am Dienstag, den 7. September, findet in der Klangbrücke in diesem Jahr die letzte Freie Improvisations Session »Hören und Spielen« statt. Pianist Gregor Josephs wird gemeinsam mit dem Klarinettisten Johannes Flamm das Programm eröffnen.
Eingeladen im Verlaufe des Abends einzusteigen sind alle, die an Freier Improvisation interessiert sind.
Ziel ist der spontane und direkte Austausch von Kreativität, Emotionen, künstlerischen Ideen in einem offenen musikalischen Raum.
Die Sessions sind eine Veranstaltung von music loft und werden von der Ministerpräsidentin des Landes NRW durch den Landesmusikrat NRW unterstützt.
Neuer Jazz
Mittwoch, 8. Dezember 2010, 20:00
Trio Chisholm-Nabatov-Burgwinkel
ein Highlight im diesjährigen Programm der GZM Aachen.
Hayden Chisholm – Saxophon
Simon Nabatov – Piano
Jonas Burgwinkel – Schlagzeug
Was machen ein neuseeländischer Saxophonist, ein russischer Pianist und ein Aachener Schlagzeuger, wenn sie zusammen kommen? Antwort: »Jazz!« – und zwar vom Allerfeinsten.Hayden Chisholm, Simon Nabatov und Jonas Burgwinkel sind jeder für sich genommen regelrechte Stars der Jazzszene. Miteinander bilden diese Improvisationskünstler eines der aufregendsten, aktuellen Spitzentrios, die derzeit in Europa unterwegs sind.
EINTRITT 12,-/8,-
elektronische Improvisation
Donnerstag, 9. Dezember 2010, 20:00
Die Schrauber

Die Schrauber © PROMO
Hans Tammen – Endangered Guitar, Live Sound Processing
Joker Nies – Omnichord, Circuit Bent Instruments
Mario deVega – Turntables
Das Hören von Musik ist heutzutage wie viele Bereiche des täglichen Lebens über elektronische Medien vermittelt. Was passiert aber, wenn man in die industriell vorgefertigten »Black Boxes« jenseits ihres determinierten Gebrauchs eingreift – wenn man sich in Schaltkreisen, Platinen und Software zu schaffen macht – daran »herumschraubt«?
Die Schrauber betreiben dies mit System. Jedes Mitglied hat seine ganz eigenen Methoden entwickelt, Musik jenseits von gängigen Gebrauchsmustern zu erfinden: Erweitert Hans Tammen das Vokabular der Gitarre durch Live-Processing und selbst geschriebene Software zu seiner »Endangered Guitar«, so greift Joker Nies direkt in die Schaltkreise seines Omnichords (eine Elektroharfe) und variiert Klänge mit seinem Hautwiderstand. Dazu kommt der Mexikanische Klangkünstler Mario de Vega, der mit modifizierten Plattenspielern arbeitet. Aus dieser Verwandtschaft in der Methode entwickeln die drei Musiker eine gemeinsame Klangvorstellung. Eine weite Variation dichter musikalischer Strukturen und hoch energetischer Interaktion, so wie konzentriert pointilistische Aktionen fügen sich dank ausgeklügelter unmittelbarer Kontrolle zu einem unerhörten Hörerlebnis zusammen.
EINTRITT 15,-/10,-
Terra incognita 3
Freitag, 10. Dezember 2010, 20:00
Neue Musik Ensemble Aachen
Das Phänomen des wiederholten Hörens
Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Marta Lemanska – Violine
Tom Morrison – Viola
Mateusz Kwiatkowski – Cello
Theodor Pauss – Klavier
Das Neue Musik Ensemble Aachen (NMEAC) nimmt seine Zuhörer mit auf eine Exkursion zu unentdeckten Gebieten der Musik dieses Jahrhunderts. In einer dreiteiligen Konzertreihe Terra incognita werden Werke von in Deutschland lebenden Komponisten in einer direkten Kommunikation mit dem Publikum besprochen und am gleichen Abend zweimal aufgeführt. Beim wiederholten Hören erschließen sich dem Zuhörer Klangschichten, die beim ersten Hören vielleicht noch im Verborgenen blieben. Das Unerwartete wird zum Erwarteten, welches jedoch beim erneuten Hören unerwartet anders wahrgenommen wird.
Terra incognita 3 befasst sich mit Werken von Anno Schreier “Quintett“ für Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier (2004/2006), Ludger Singer »Sextett« UA für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violincello und Klavier (2009/2010) und Aleksandra Filonenko »Der Atem des Herbstes« für Flöte, Klarinette, Violine, Viola und Violoncello (2004-2007).
Das Konzert wird gefördert vom Deutschem Musikrat und dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen, mit Unterstützung der GZM und der Sparkasse Aachen.
EINTRITT 15,- /10,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Konzert des Deutschen Musikrates
Sparkasse Aachen
Hören und Sprechen
Montag, 13. Dezember 2010, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Thema: Boulez
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
EINTRITT frei
Spielplan
Jazz
Donnerstag, 1. Januar 2009, 18:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Art’n Schutz Orchester

Art’n Schutz Orchester © PROMO
Anirahtak – Stimme
Ryan Carniaux – Trompete
Uli Jend – Alt-, Sopransaxophon
Jürgen Sturm – Gitarre
Ludger Singer – Klavier
Lothar Galle-M. – Bass
Hans Günter Eisele – Schlagzeug
Überraschungsgast!!!
Mit frischer Musik ins frische Jahr – das Art’n Schutz Orchester
Neun Musiker des Aachener Labels LUXaries Records gründeten im Sommer 2004 dieses Ensemble als Werkstattorchester ihres Labels. Seither kommen sie in mehr oder weniger konstanter Besetzung am 1. und 2. Januar in der Klangbrücke zusammen.
Mehr im frischen Prozess befindlich, denn dem marktgerechten Produkt verpflichtet, nehmen die Musiker die ihnen schützenswert geltende freie Rede in Komposition und Improvisation wahr.
Ihre ‚zwischen den Jahren‘ kollektiv arrangierten Jazzstücke mischen die Musiker zu einem Konzert aus ‚liebsten Stücken‘ der Vorjahre und Uraufführungen.
In diesem Jahr wieder, präsentiert das Art’n Schutz Orchester ein neues Mitglied: den jungen Trompeter Ryan Carniaux.
Seit 2005 sind in Aachen Ort und Tage gefunden, kreative Jazzmusik zu erleben und den Abend mit Austausch von Neuigkeiten, dem Genuss kleiner Häppchen und Getränke zu bereichern. Auch besteht die Möglichkeit sich mit dem CD-Repertoire von LUXaries vertraut zu machen. Das Art’n Schutz Orchester heißt Sie herzlich willkommen, in der Klangbrücke und im frischen Jahr.
Eine Veranstaltung von LUXaries Records in Zusammenarbeit mit den Kulturbetrieben der Stadt Aachen und der GZM e.V.
EINTRITT Kartenvorbestellung: 15€/ erm. 11€ Tel.: 0049(0)241-75414
Email: artnschutzorchester[at]luxaries[.]de
und an allen bekannten VVK-Stellen
Jazz
Freitag, 2. Januar 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Art’n Schutz Orchester

Art’n Schutz Orchester © PROMO
Anirahtak – Stimme
Ryan Carniaux – Trompete
Uli Jend – Alt-, Sopransaxophon
Jürgen Sturm – Gitarre
Ludger Singer – Klavier
Lothar Galle-M. – Bass
Hans Günter Eisele – Schlagzeug
Überraschungsgast!!!
Mit frischer Musik ins frische Jahr – das Art’n Schutz Orchester
Neun Musiker des Aachener Labels LUXaries Records gründeten im Sommer 2004 dieses Ensemble als Werkstattorchester ihres Labels. Seither kommen sie in mehr oder weniger konstanter Besetzung am 1. und 2. Januar in der Klangbrücke zusammen.
Mehr im frischen Prozess befindlich, denn dem marktgerechten Produkt verpflichtet, nehmen die Musiker die ihnen schützenswert geltende freie Rede in Komposition und Improvisation wahr.
Ihre ‚zwischen den Jahren‘ kollektiv arrangierten Jazzstücke mischen die Musiker zu einem Konzert aus ‚liebsten Stücken‘ der Vorjahre und Uraufführungen.
In diesem Jahr wieder, präsentiert das Art’n Schutz Orchester ein neues Mitglied: den jungen Trompeter Ryan Carniaux.
Seit 2005 sind in Aachen Ort und Tage gefunden, kreative Jazzmusik zu erleben und den Abend mit Austausch von Neuigkeiten, dem Genuss kleiner Häppchen und Getränke zu bereichern. Auch besteht die Möglichkeit sich mit dem CD-Repertoire von LUXaries vertraut zu machen. Das Art’n Schutz Orchester heißt Sie herzlich willkommen, in der Klangbrücke und im frischen Jahr.
Eine Veranstaltung von LUXaries Records in Zusammenarbeit mit den Kulturbetrieben der Stadt Aachen und der GZM e.V.
EINTRITT Kartenvorbestellung: 15€/ erm. 11€ Tel.: 0049(0)241-75414
Email: artnschutzorchester[at]luxaries[.]de
und an allen bekannten VVK-Stellen
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 12. Januar 2009, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Vortrag und Vorspiel: Christian Seher
Die Blockflöte in der Neuen Musik
Moderation Prof. Pape, Prof. Staudte
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Neuer Jazz
Samstag, 7. Februar 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Lemke – Nendza – Hillmann feat. Dominique Pifarély (F)

Lemke – Nendza – Hillmann feat. Dominique Pifarély (F) © Susanne Wittelsburger
Dominique Pifarély (F) – Violine
Johannes Lemke – Sopran- und Altsaxophon
André Nendza – Bass & Basschlitztrommel
Christoph Hillmann – Drums, Udu, Kalimba & Framedrum
Obwohl sie in der Folkmusik neben der Gitarre lange das populärste Instrument war, finden sich für die Geige im amerikanischen Jazz des 20. Jahrhunderts nur ein halbes Dutzend großer Solisten. In die 77 Jahre der beispiellosen Karriere Stéphane Grappellis (1908-1997) fiel die Zeit einer neuen, französischen Art Jazzgeige zu spielen; seine Nachfolger wurden Jean-Luc Ponty, Didier Lockwood und Dominique Pifarély, der mit sechs Jahren Violine spielen lernte und am Konservatorium in Montreuil studiert hat. Wie Ponty und Lockwood schlug er einen völlig eigenen Weg ein und bezieht sich, was den Sound betrifft, mehr auf den schwarzen Jazzgeiger Stuff Smith als auf Grappelli. Das Hauptinteresse Pifarélys, der in Paris lebt, galt jedoch immer den parallelen Welten von Jazz, improvisierter Musik, Theater, Literatur und Neuer Musik. Seit Mitte der 80er Jahre verbindet ihn eine intensive Zusammenarbeit mit Louis Sclavis; die beiden formierten 1992 das Sclavis/Pifarély Acoustic Quartet; seit Ende der 90er Jahre existiert sein Duo mit dem Pianisten François Couturier. Die zahlreichen Kollaborationen mit anderen Künstlern zeigen sein Interesse an Begegnungen und Konfrontationen mit anderen, nicht nur musikalischen Welten. So trat Dominique Pifarély u.a. häufig mit Stefano Battaglia, Vincent Courtois, Marc Ducret, Daniel Humair, Tim Berne, Vienna Art Orchestra, Joachim Kühn und Michel Godard auf. Momentan arbeitet er in einem Projekt des Baritonsaxofonisten François Corneloup mit Musikern aus Minneapolis zusammen und ist auf der aktuellen CD »Kyrillis« des Trios Lemke/Nendza/Hillmann zu hören.
(Karl Lippegaus, Jazzfacts, Deutschlandfunk)
Bei »Kyrillis« spielt er zusammen mit dem kollektiven Trio Lemke-Nendza-Hillmann, das seit Jahren die deutsche Jazzszene bereichert. Gemeinsam durchstreifen alle vier eloquent und vital, abenteuerlustig und risikobereit die Grenzbezirke zwischen ethnischer Inspiration und improvisierter Musik. Spielfreude und Format der vier Extraklasse-Musiker versprechen mehr als nur ein Konzert. Über ihre aktuelle CD mit dem französischen Geigenvirtuosen schreibt die Fachpresse: »(…) Es gibt kaum ein anderes deutsches Jazzalbum, das ähnlich spannend und abwechslungsreich ist, wie dieses. Ein wahres Kleinod!«
EINTRITT 15,-/10,-
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 9. Februar 2009, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Referent: Ekkehard Jost
Freejazz
In der von W. Pape und H.-W. Staudte geleiteten Veranstaltungsreihe „Hören und Sprechen
über Neue Musik“ der GZM spricht am Montag, 09.02.09, der bekannte Musikwissenschaftler und Jazzmusiker Ekkehard Jost über das Thema »Free Jazz«. Anhand einer kleinen Kollektion
historisch bedeutsamer Schallplattenaufnahmen gibt Jost einen Überblick über die Entstehung, Entwicklung und wichtigsten Gestaltungsmittel des Free Jazz.
„Free Jazz. Bezeichnung für ein vielfältiges Konglomerat von Individual-, Gruppen und
Regionalstilen, die sich ab Ende der 50er Jahre aus dem Mainstream des Modern Jazz
abzulösen begannen und denen im Wesentlichen eines gemeinsam war: die Infragestellung
des traditionellen Regelsystems der Jazzimprovisation“ (E. Jost in: Reclams Jazzlexikon –
Sachteil, Stuttgart 2003, S. 612). Moderation Prof. Pape, Prof. Staudte
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 9. März 2009, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hans Werner Henze
Symphonien, Musiktheater, Kammermusik.
Moderation Prof. Pape, Prof. Staudte
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Jazz
Dienstag, 31. März 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Pascal Niggenkemper Trio
(GER/FRA-B-USA)

Pascal Niggenkemper Trio © PROMO
Pascal Niggenkemper – Bass
Robin Verheyen – Saxophone
Tyshawn Sorey – Schlagzeug
Das »Pascal Niggenkemper Trio« in eine bestimmte Kategorie einzuordnen scheint schwierig, da sich die Musik immer wieder in neue verschiedenartige Klangräume vorwagt. Die drei Musiker – ohne Klischees kommunizierend – lassen sich auf einen fesselnden Dialog ein.
Pascals Kompositionen erwachsen aus vielerlei Einflüssen: sie verbinden das europäische Musikerbe des 20. Jahrhunderts sowie europäische Improvisation mit dem aktuellen Zeitgeist des Lebens im kulturellen »Melting Pot«, in der Jazzhauptstadt New York.
Das »Pascal Niggenkemper Trio« bietet ein Programm, welches einen Bogen spannt von Eigenkompositionen – frei und offen interpretiert – bis hin zu Improvisationen, die dagegen Formen von durchkomponierten Stücken annehmen.
Das Resultat ist energetisch, packend und poetisch zugleich.
EINTRITT 12,-/8,-
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 20. April 2009, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Neue CD-Veröffentlichung auf dem Gebiet der Neuen Musik 2008/2009
Vorstellung: Günter Härtel und Andreas Kliber
Moderation Prof. Pape
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
freie Improvisation
Donnerstag, 7. Mai 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Paul Lovens mit PaPaJo
Paul wird 60 !!!

Paul Lovens mit PaPaJo © PROMO
Paul Lovens – Drums and Cymbals
Paul Hubweber – Trombone
John Edwards (GB) – Double Bass
Das beste Konzert meinese Lebens !
JOEfestival, Essen
Paul Hubweber – einer der besten europischen Posaunisten, mit einer meisterhafte Kontrolle, was das Timbre des Instrumentes angeht, garantiert Musik, die Eer die Posaune an sich hinausgeht, um zu einem Ausdruck der Seele zu werden, eine Kreatur, die sich bestndig bewegt und ihre Formen verndert wie ein Geist.
Massimo Ricci www.touchingextremes.org
Sie Überraschen sich und ihre Ohrenzeugen mit Übereinstimmung selbst in Extrempositionen…
… ein geradezu schulmässiger Nachweis der Theorie von Improvisation als höchster Form der Komposition.
JazzLive / Wien
Paul Hubweber und seine Gruppen(etwa PAPAJO)fesseln immer durch fast telepathisch sichere Kommunikation,greifbare Gestalthaftigkeit und blindes Verstndnis untereinander, gekleidet in subtilste klangliche und dynamische Schattierungen.
WIST / Graz
Eine akustische Kammermusik, die ihre Geheimnisse nach und nach preisgibt, mit Leckerbissen und Glanzstücken. JazzMagazin / Paris
Die Musik entsteht in präzisen Verbindungen: Kammermusik, aber mit angespannten Muskeln. *The Wire*
Speichern unter ‚exzellente freie Improvisation‘. Percussion, Posaune und Double Bass sind ganz einfach Klangquellen einer sehr engagierten und unberechenbaren Musik – dies ist das eigentlich klassische.
Massimo Ricci www.touchingextremes.org
Man sollte ein Buch schreiben über *Paul Lovens*‘ Virtuosität in Sachen Losgelstheit. Er passt sein Spiel kontinuierlich dem Kontext an, seine ganze dynamische Bandbreite und seinen verzerrten Sinn für Rhythmus nutzend. Wann immer er seine singende Sge herausholt, ist es eine Gelegenheit zu feiern. In *John Edwards* findet er einen sehr guten Komplizen. Dessen geschmeidiger Sound hat die spielerische Qualität, die nötig ist, um sich mit der Percussion zu vermischen. Solist Paul Hubweber vermeidet die Rolle eines Melodie-Artisten indem er clevere Wege findet, um die Verschiedenheit zwischen Horn und Rhythmus-Gruppe abzumildern. Dabei bevorzugt er ‚the favoring attack to note‘, ohne sich in die Ecke eines reduktionistischen Credos zu manvrieren. … *Mehr als alles andere spricht PAPAJO zur Seele.*… *
ALL MUSIC GUIDE
Eines der anregendesten Aspekte dieser Trio-Musik ist die Art, wie die Musiker ihre Instrumente ständig neu erfinden, um ein »Meta-Instrument« entstehen zu lassen…Ich könnte dies fortsetzen und mich weiter über etwas auslassen, das andere ganz einfach ausdrücken würden: *Dies ist grossartige Improvisierte Musik,* wie Sie für sich selbst herausfinden werden.
Dr. Peter Niklas Wilson
Balance in Vollendung…..fast schon genial…grossartiges Konzert….Zusammenspiel, das schon an Vollendung grenzt…eine Geschlossenheit, aus gemeinsamem Timing und Präsenz, bei der Musik von grosser Intensität entsteht. Neue Westflische
Mitreissend ist, wie PAPAJO als Ensemble überzeugen, das mit Witz, Schlagfertigkeit und Scharfsinn interagiert, dabei harte Kontraste mit ruhig fliessenden Passagen und explosiven Ausbrüchen zeichnet und letztlich zu einer freien und doch geschlossenen, ja »engen« Musik findet.“
Weser Kurier, Bremen
freie Improvisation
Freitag, 8. Mai 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Paul Lovens
Paul wird 60 !!!

Paul Lovens © PROMO
Paul Lovens – Schlagwerk
Erhard Hirt – Gitarre, Elektronics
Martin Theuer – Klavier
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 11. Mai 2009, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Einführung in die elektronischen Werke von Karlheinz Stockhausen
Vorbereitung auf das dreitägige Festival im alten Ballsaal (15. bis 17.5.2009)
Referent: Andreas Klose
Moderation Prof. Pape, Prof. Staudte
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
ROOTS OF ELECTRONIC MUSIC
Freitag, 15. Mai 2009, 20:30
Ballsaal im Alten Kurhaus
Gesang der Jünglinge und Mittwochs Abschied
Stockhausen in Aachen

Karlheinz Stockhausen © in Modena von: Rolando Paolo Guerzoni
Bryan Wolf – Klangregie
Prof. Hans-Walter Staudte – Begrüßung
EINTRITT Abendkasse 12,-/8,- und VVK
Festival-Ticket: 36,-/16,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
RWTH Kulturlabor
RWTH extern
Altes Kurhaus
Mit freundlicher Unterstützung der Stockhausen-Stiftung für Musik
ROOTS OF ELECTRONIC MUSIC
Samstag, 16. Mai 2009, 11:00
Ballsaal im Alten Kurhaus
Moonscape
Instrumental-elektronischer Musik von Kindern und Jugendlichen
Ein Konzert instrumental-elektronischer Musik von Kindern und Jugendlichen der Kompositionsklassen David Graham und Christian Banasik, Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf. Produktionen des Computermusikstudios »Studio 209« der CSM. Werke für Klavier und Elektronik, sowie Uraufführungen von oktophonen elektronischen Stücken mit Pianisten der Klavierklasse Susanne Kessel, Bonn.
Uraufführungen elektronischer Werke von:
Kestutis Urbonas
Maximilian Yip
David Hoberg
EINTRITT Eintritt frei
ROOTS OF ELECTRONIC MUSIC
Samstag, 16. Mai 2009, 20:30
Ballsaal im Alten Kurhaus
Telemusik und Oktophonie
Stockhausen in Aachen

Karlheinz Stockhausen © in Modena von: Rolando Paolo Guerzoni
Bryan Wolf – Klangregie
Prof. Hans-Walter Staudte – Begrüßung
EINTRITT Abendkasse 12,-/8,- und VVK
Festivalticket: 36,-/16,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
RWTH Kulturlabor
RWTH extern
Altes Kurhaus
Mit freundlicher Unterstützung der Stockhausen-Stiftung für Musik
ROOTS OF ELECTRONIC MUSIC
Sonntag, 17. Mai 2009, 17:00
Ballsaal im Alten Kurhaus
Cosmic Pulses mit Einführung und Wiederholung
Stockhausen in Aachen

Karlheinz Stockhausen © in Modena von: Rolando Paolo Guerzoni
Bryan Wolf – Klangregie
Prof. Hans-Walter Staudte – Begrüßung
EINTRITT Abendkasse 12,-/8,- und VVK
Festivalticket: 36,-/16,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
RWTH Kulturlabor
RWTH extern
Altes Kurhaus
Mit freundlicher Unterstützung der Stockhausen-Stiftung für Musik
ROOTS OF ELECTRONIC MUSIC
Sonntag, 17. Mai 2009, 20:30
Ballsaal im Alten Kurhaus
Hymnen, Regionen 1-4
Stockhausen in Aachen

Karlheinz Stockhausen © in Modena von: Rolando Paolo Guerzoni
Bryan Wolf – Klangregie
Prof. Hans-Walter Staudte – Begrüßung
EINTRITT Abendkasse 12,-/8,- und VVK
Festivalticket: 36,-/16,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
RWTH Kulturlabor
RWTH extern
Altes Kurhaus
Mit freundlicher Unterstützung der Stockhausen-Stiftung für Musik
Improvisation
Freitag, 29. Mai 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Improvisa
Duo Regina Pastuszyk und Winfried Pape

Improvisa © PROMO
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Winfried Pape – Violoncello
Viola Kramer – Stimme und Live Electronic
Aktion, Reaktion, Reflexion, Flexibilität, individuelle und gruppengebundene Kreativität, musikalische Toleranz, Experimentierfreudigkeit und Klangerprobung können schlag-wortartig musikalische Phänomene andeuten, die im wahrsten Sinne des Wortes dannin das Spiel kommen, wenn von Improvisation die Rede ist.
Die Musik des Duos Regina Pastuszyk (Klarinetten) und Winfried Pape (Violoncello), unterstützt von Viola Kramer (Stimme und Live Electronic), zeichnet sich aus durch Improvisationen, die sich im Dialog auf Zeit und Raum beziehen. Teilweise strukturieren Eigenkompositionen oder eigenes motivisches Material die Grundlage bzw. den Aus-
gangspunkt der Improvisationspraxis.
Regina Pastuszyk, Winfried Pape und Viola Kramer bilden ein Kammermusikensemble, das bei allen Einflüssen der Neuen Musik auch musikalische Traditionen nicht aus dem Blickwinkel verliert und damit eine Musik jenseits herkömmlicher Stilschubladen spielt.
EINTRITT 12,-/8,-
hören und sprechen über Neue Musik mit Prof. Dr. Winfried Pape und Professor Dr. Hans Walter Staudte
Montag, 8. Juni 2009, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Das Klavier in der Neuen Musik
Markus Berzborn – Referent
EINTRITT frei
Neuer Jazz
Mittwoch, 1. Juli 2009, 18:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Sven Heinze – Yoon-Seok Chang – Kasper Wesierski
Prüfungskonzert des Maastrichter Conservatoires im Fach »Jazzkomposition und – Arrangement«

Sven Heinze – Yoon-Seok Chang – Kasper Wesierski © PROMO
Prüfungskonzert im Fach Jazzkomposition und-Arrangement des Conservatoriums Maastricht. 2 Bachelorprüfungen (Sven Heinze, Kasper Wesierski) und eine Masterprüfung (Yoon-Seok Chang). Den krönenden Abschluss bildet das Gemeinschaftsprojekt FiboScope der Kompositionsklasse mit dem Schauspieler/Sprecher/Sänger Tejo Verstappen und dem VJ Michael Kolenbrander.
Sven Heinze (Jahrgang 1983) studiert am Conservatorium Maastricht Jazz Komposition / Arrangement, klassische Orchesterleitung sowie Jazz- und klassisches Klavier. Sein Bachelorkonzert im Fach Komposition / Arrangement besteht aus seiner Sinfonie Nr. 1 in B-Dur – für Jazzensemble. Dieses Werk für verbindet die klassische Form der Sinfonie mit musikalischem Material aus dem Jazz und diversen Einflüssen aus anderen Stilen und Epochen. Das 15-köpfige Ensemble setzt sich aus Studenten des Conservatoriums und Berufsmusikern zusammen.
Chang, Yoon-Seok (Jahrgang 1976) studierte zunächst in seiner Heimat Südkorea Kirchenmusik, bevor er am Conservatorium Maastricht seinen Bachelor in Jazz Klavier machte. Anschließend folgte er dem Masterstudiengang Jazz Komposition / Arrangement. Der breite Ausbildungshintergrund und die Beschäftigung mit der Vielseitigkeit des Jazz haben zu einem abwechslungsreichen Programm seines Abschlusskonzertes geführt; die Bandbreite reicht von Eigenkompositionen für sowohl jazztypische als auch klassische Besetzungen über ein Arrangement eines koreanischen Volksliedes bis hin zu einer Gedichtvertonung und einem Big-Band-Waltz.
Der junge Komponist und Pianist Kasper Wesierski präsentiert mit seinem Abschlusskonzert das Resultat seines langen Weges als leidenschaftlicher Musizierender. Er studierte am Conservatorium Maastricht die Fächer klassisches Klavier, Jazzpiano sowie Jazz Komposition / Arrangement und präsentiert sein studentisches Schaffen in einem Konzertprogramm, das sich in zwei Teile aufteilt: Zum einen werden insgesamt vier Gemälde durch ein Streichquintett vertont und zum anderen einige Kompositionen vorgetragen, die das Conservatorium Maastricht Jazz Ensemble (CMJE) interpretieren wird.
EINTRITT Eintritt frei
HörMal !
Donnerstag, 9. Juli 2009, 19:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Klangwelten und Klangkörper von Mensch zu Stadt, Interdisziplinäre und internationale Tagung, RWTH Aachen
Meteorological Architecture
Philippe Rahm – Architekt, Paris/Lausanne
Es gibt weder stumme Architektur noch gibt es eine stumme Stadt. Selbst wenn niemand diese Behauptung bestreiten würde, bedenken Architekten und Planer kaum die klangliche Dimension ihrer Werke. Klang durchbricht die klassischen Raumvorstellungen. Klang umhüllt unseren Körper, beeinflusst unser Befinden, bestimmt unsere Identität, kann Formen bilden und Grenzen erzeugen. Klang kann als dynamische Materie der Architektur betrachtet werden. Von der Psychologie zur Geografie, von der Biologie zur Stadtplanung, vom Tanz zur Architektur erschließen Forscher und Praktiker bei dieser internationalen und interdisziplinären Tagung die wesentliche Bedeutung unserer Klangumwelten. Im Verlauf eines abschließenden experimentellen Konzertes interpretieren Musiker die Notationen welche von Studenten im Rahmen von Klangspaziergängen angefertigt wurden.
Die Vorträge finden entweder auf Deutsch oder auf Englisch statt. Alle sind willkommen, Architekten und nicht-Architekten, Musiker und nicht-Musiker, Spezialisten und Laien!
Mit freundlicher Unterstützung von:
Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
HörMal !
Freitag, 10. Juli 2009, 09:30
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Klangwelten und Klangkörper von Mensch zu Stadt, Interdisziplinäre und internationale Tagung, RWTH Aachen
Vortragsreihe Klangwelten und Klangkörper von Mensch zu Stadt
Dr. Maya Gratier – Psychologin, Psychomuse,Université Paris VI
Prof. Dr.-Ing. Malte Kob – Theorie der Musikübertragung, Hochschule für Musik Detmold
Thierry Coduys – Elektro-Akustiker und Experte der neuen Medien, Le Hub, Paris
Prof. Dr. Pascal Amphoux – Architekt und Forscher in der Geografie, Ecole Nationale Supérieure d’Architecture de Nantes, CRESSON Labor Grenoble, Contrepoint projets urbains Lausanne
Raviv Ganchrow – Künstler und Architekt, Institute of Sonology, Royal Conservatory, Den Haag
Renzo Vitale Ing. M. – Akustiker, ITA, RWTH Aachen
Anne Kockelkorn Dipl. Ing. – Architekturtheoretikerin, ETH Zürich
Ludwig Heimbach Dipl. Ing. – Architekt, Köln/Berlin
Es gibt weder stumme Architektur noch gibt es eine stumme Stadt. Selbst wenn niemand diese Behauptung bestreiten würde, bedenken Architekten und Planer kaum die klangliche Dimension ihrer Werke. Klang durchbricht die klassischen Raumvorstellungen. Klang umhüllt unseren Körper, beeinflusst unser Befinden, bestimmt unsere Identität, kann Formen bilden und Grenzen erzeugen. Klang kann als dynamische Materie der Architektur betrachtet werden. Von der Psychologie zur Geografie, von der Biologie zur Stadtplanung, vom Tanz zur Architektur erschließen Forscher und Praktiker bei dieser internationalen und interdisziplinären Tagung die wesentliche Bedeutung unserer Klangumwelten. Im Verlauf eines abschließenden experimentellen Konzertes interpretieren Musiker die Notationen welche von Studenten im Rahmen von Klangspaziergängen angefertigt wurden.
Die Vorträge finden entweder auf Deutsch oder auf Englisch statt. Alle sind willkommen, Architekten und nicht-Architekten, Musiker und nicht-Musiker, Spezialisten und Laien!
9:00-18:30, Klangbrücke Aachen
Vortragsreihe Klangwelten und Klangkörper von Mensch zu Stadt
The Sound-world of infancy
Dr. Maya Gratier, Psychologin, Psychomuse,Université Paris VI
Der Mund als Klangkörper
Prof. Dr.-Ing. Malte Kob, Theorie der Musikübertragung, Hochschule für Musik Detmold
The moving body in sound and space
Thierry Coduys, Elektro-Akustiker und Experte der neuen Medien, Le Hub, Paris
Stadt und Atmosphäre
Prof. Dr. Pascal Amphoux, Architekt und Forscher in der Geografie, Ecole Nationale Supérieure d’Architecture de Nantes, CRESSON Labor Grenoble, Contrepoint projets urbains Lausanne
Listening In: concerning the sonority of »place«
Raviv Ganchrow, Künstler und Architekt, Institute of Sonology, Royal Conservatory, Den Haag
Room acoustics: an overview
Renzo Vitale Ing. M., Akustiker, ITA, RWTH Aachen
Performative Architektur
Anne Kockelkorn Dipl. Ing., Architekturtheoretikerin, ETH Zürich
In der Schwebe
Ludwig Heimbach Dipl. Ing., Architekt, Köln/Berlin
Mit freundlicher Unterstützung von:
Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
Freitag, 10. Juli 2009, 19:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Klangwelten und Klangkörper von Mensch zu Stadt, Interdisziplinäre und internationale Tagung, RWTH Aachen
Schlussrede und Konzert
Prof. Dr. Holger Schulze – Klanganthropologe, Sound Studies UdK Berlin
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Lutz Felbick – Klavier
Es gibt weder stumme Architektur noch gibt es eine stumme Stadt. Selbst wenn niemand diese Behauptung bestreiten würde, bedenken Architekten und Planer kaum die klangliche Dimension ihrer Werke. Klang durchbricht die klassischen Raumvorstellungen. Klang umhüllt unseren Körper, beeinflusst unser Befinden, bestimmt unsere Identität, kann Formen bilden und Grenzen erzeugen. Klang kann als dynamische Materie der Architektur betrachtet werden. Von der Psychologie zur Geografie, von der Biologie zur Stadtplanung, vom Tanz zur Architektur erschließen Forscher und Praktiker bei dieser internationalen und interdisziplinären Tagung die wesentliche Bedeutung unserer Klangumwelten. Im Verlauf eines abschließenden experimentellen Konzertes interpretieren Musiker die Notationen welche von Studenten im Rahmen von Klangspaziergängen angefertigt wurden.
Die Vorträge finden entweder auf Deutsch oder auf Englisch statt. Alle sind willkommen, Architekten und nicht-Architekten, Musiker und nicht-Musiker, Spezialisten und Laien!
Schlussrede und Konzert
Der hörsame Raum. Zur historischen Anthropologie des Klangs in der Architektur
Prof. Dr. Holger Schulze, Klanganthropologe, Sound Studies UdK Berlin
Konzert : Improvisationen zu Stadtgeräuschbildern
Lutz Felbick, Klavier
Regina Pastuszyk, Klarinetten
Architekturstudenten der RWTH
Mit freundlicher Unterstützung von:
Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
Jazz
Montag, 31. August 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Pablo Held
Klaviertrio

Pablo Held © Konstantin Kern
Termin vom 29.08. verschoben!
Pablo Held – Klavier
Robert Landfehrmann – Kontrabass
Jonas Burgwinkel – Schlagzeug
Der Pianist Pablo Held ist einer der Abräumer der jungen deutschen Jazzszene! Alle reissen sich um ihn. Mehr als die kometenhafte Karriere des dreimaligen Siegers beim Bundes-Wettbewerb »Jugend-Jazzt« verblüfft indes die »unglaubliche Leichtigkeit« seines Spiels und seine künstlerische wie kompositorische Kompetenz. Als Konzertbesucher hört man einen vermeintlich »alten Routinier«, sieht jedoch einen jugendhaften, zielstrebigen Musiker auf der Bühne, der auch international keinerlei Vergleiche zu scheuen braucht. Sich Pablo Held als Mitspieler zu sichern, zeigt Weitsicht. Seine Tournee-Erfahrung spricht für sich, u.a. mit Paul Heller und Matthias Nadolny in den USA, in Russland und Tschechien. Sein Rüstzeug erhielt er bei John Taylor, Florian Ross, Vladislav Sendecki und Hubert Nuss, allesamt arrivierte Jazzpianisten.
Aber er macht längst seinen eigenen Weg! Wer sich in der Königsdisziplin des Jazz, dem Klaviertrio, behaupten will, der muss einfach überzeugen. Pablo Helds Musik sucht nicht den schnellen Effekt, sie lebt vielmehr von feiner Struktur und hingebungsvoller Tiefe. Seine Musik hat etwas Geheimnisvolles, Persönliches, sie ist brilliant und schillernd. Und er verschafft sich im besten Wortsinn seine eigene Klangwelt. Wir sollten uns freuen, denn wir werden noch Großes von Pablo Held hören!
EINTRITT 12,-/8,-
Neue Musik
Samstag, 12. September 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Neue Musik Ensemble Aachen
Komponistinnen aus NRW

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO
Catharina Marquet – Sopran
Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Marta Lemanska – Violine
Tom Morrison – Viola
Mateusz Kwiatkowski – Violoncello
Ludger Singer – Klavier
Manou Liebert – Harfe
Neue Musik die fasziniert, überrascht und berührt steht auf dem Programm dieses Konzertes. Mit Werken von Komponistinnen aus NRW bietet das Neue Musik Ensemble Aachen ein Hörerlebnis mit unterschiedlicher Klang- und Form-Ästhetik unserer Zeit. Neben Stücken mit Bezug zu Tradition und Tonlität, erklingen auch Kompositionen die alles Erwartete vermeiden oder aussereuropäische Einflüsse verarbeiten; ebenso werden elektronische Medien eingesetzt. Als Inspirationsquellen dieser Musik dienen sowohl situative Erlebnisse, als auch Gedichte, Gebete und Stimmungsbilder.
Seit 2003 besteht das Neue Musik Ensemble Aachen (NMEAC). Es ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und präsentiert spannende und spektakuläre Konzerte. Alle acht Mitglieder des Ensembles verbindet das Ziel, mit engagierten und überzeugenden Interpretationen Zeitgenössischer Musik ein breites Publikum zu erreichen. Auch die veranstaltende Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen e.V. setzt sich seit mehr als 20 Jahren für niveauvolle und aussergewöhnliche Musikerlebnisse in Aachen ein.
Das NMEAC präsentiert in diesem Konzert Kompositionen von Viola Kramer, Joanna Stepalska-Spix, Shoko Shida, Yasuko Yamaguchi und Khadija Zeynalova: Ein Gipfeltreffen von Komponistinnen, Interpreten und Menschen, die Neue Musik unterstützen und fördern.
Das Konzert wird gefördert von Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein –Westfalen durch den Landesmusikrat NRW.
EINTRITT 15,-/10,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Ministerpräsident NRW
Altes Kurhaus
Hören und Sprechen über Neue Musik mit Prof. Dr. Winfried Pape und Professor Dr. Hans Walter Staudte
Montag, 21. September 2009, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Werke von Philipp Maintz
Besprechung der Uraufführung von »Archipel«
Generalmusikdirektor Marcus Bosch – Referent
Der aus Aachen stammende Komponist Philipp Maintz gilt als eines der vielversprechendsten Talente des heutigen Musikschaffens. Die Gesellschaft für zeitgenoessische Musik wird sich am 21.9.2009 im Rahmen der Reihe >>Hören und Sprechen über neue Musik<< mit seinem Werk beschäftigen.
Allem voran steht die Musik für großes Orchester >>Archipel<<, die vom Aachener Symphonieorchester unter Generalmusikdirektor Marcus Bosch im Jahr 2008 uraufgeführt wurde.
Eine bisher unveröffentlichte Live-Aufnahme der Uraufführung des Aachener Symphonieorchesters lässt dieses Werk für uns nochmals erklingen. Marcus Bosch wird über das Werk referieren und mit uns diskutieren.
Zusaetzlich wurde ein Großteil des bisherigen Schaffens von Philipp Maintz vom Baerenreiter Verlag für diesen Abend zugänglich gemacht.
Gäste sind herzlich willkommen.
EINTRITT frei
Contempora
Freitag, 2. Oktober 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
SATIE(RE) & VALENTIN(ADEN)
Ein musikalisch-literarischerAbend mit Gerd Dudek, Frank Wunsch und Peter Niemeyer

SATIE(RE) & VALENTIN(ADEN) © PROMO
Peter Niemeyer – Erzähler
Gerd Dudek – Sopran- Tenor-Saxophon und Flöte
Frank Wunsch – Klavier
Dass Erik Satie seinen Kompositionen auch literarische Apercus beigefügt hat, ist Kennern seiner Musik bekannt. Jedoch hat der normannische Musikerneuerer mehr in seine Partituren geschrieben als absurd köstliche Kommentare. Eine Auswahl aus diesen Texten Saties bildet zusammen mit seinen musikalischen Werken den ersten Teil des ungewöhnlichen Konzertabends. Danach geht es zu Saties »geistigem Bruder«, dem Sprachakrobaten Karl Valentin. Für die Improvisationskünstler und prominenten Jazzmusiker Dudek und Wunsch ist es ein gefundenes Fressen, assoziativ zu den Texten Valentins, Jazzvariationen z.B. »von der munteren Forelle« oder »Volksmusikstückchen« zu verfassen.
EINTRITT 15,/-10,-
Keine Lust auf Mozart
Sonntag, 4. Oktober 2009, 12:00
Keine Lust auf Mozart
Kinder und Jugendliche präsentieren ihre Kompositionen: Mit Beiträgen der 10. Klasse der Freien Waldorfschule Aachen und der Kompositionsklasse der Freien Musikschule music loft.
Unter Mitwirkung von David Graham (Kompositionslehrer), Hans-Günter Eisele (Schlagzeug), Tom Morrison (Geige, Bratsche) und Regina Pastuszyk (Klarinetten).
EINTRITT Eintritt frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Ministerpräsident NRW
Altes Kurhaus
Hören und Sprechen über Neue Musik mit Prof. Dr. Winfried Pape und Professor Dr. Hans Walter Staudte
Montag, 12. Oktober 2009, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Mauricio Kagel
Prof. Werner Klüppelholz – Referent
Mauricio Kagel gilt als der wichtigste Vertreter des sogenannten »Instrumentalen Theaters« der Neuen Musik, in die auch die sichtbaren Begleiterscheinung des Musizierens (Mimik, Gestik, Aktionen) einbezogen werden. Mauricio Kagel entwickelte eigene Instrumente, gab groteske Spielanweisungen und war irgendwie immer subversiv.
Professor Klüppelholz ist ein profunder Kenner des Werkes und des Menschen Mauricio Kagel und wird über die Bedeutung des kürzlich verstorbenen Freundes referieren.
EINTRITT frei
Workshop
Freitag, 16. Oktober 2009, 10:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Amateurmusiker improvisieren mit Profimusikern
GRUPPENIMPROVISATION UND KOLLEKTIVES KOMPONIEREN
Aktion, Reaktion, Reflexion, Flexibilität, individuelle und gruppengebundene Kreativität, musikalische Toleranz, Experimentierfreudigkeit und Klangerprobung… Schlagwortartig werden damit Inhalt und Zweck des Workshops mit anschließendem Konzert umrissen.
Unter dem Motto »Verbessere Deine improvisatorischen Fähigkeiten« treffen Amateur-musiker/innen und Profimusiker/in zusammen, um im Rahmen eines dreitägigen Workshops auf der Basis von Gruppenimprovisation und kollektivem Komponieren gemeinsam ein Konzertprogramm zu erarbeiten.
Dabei geht es sowohl um die Erprobung elementarer Techniken der freien Improvisation (Imitation – Variation – Kontrastbildung – Schaffung eines Klangkontinuums, etc.), als auch um die Realisation verschiedener Improvisationsmodelle auf der Grundlage von graphischer Notation, verbalen Absprachen, motivischem Material und assoziationsstiften-den Texten.
Stilistisch orientiert sich die Veranstaltung weitgehend an den musikalischen Vorlieben und Werdegängen der Mitwirkenden und führt damit zu einem breiten Spektrum des Ganzen.
Amateurmusikern und -musikerinnen wird ein kreativer Umgang mit verschiedenen
Gattungen und Formen zeitgenössischer Musik näher gebracht, daneben stehen die Verbesserung improvisatorischer Fähigkeiten, das musikalische Hörvermögen und die musikalische Konzentrationsfähigkeit im Vordergrund. Spontane musikalische Ausdrucks-fähigkeit wird gesteigert und neue Fertigkeiten im komplexen Zusammenspiel werden entwickelt. Zudem können die Amateurmusiker/innen durch das Konzert unter Beweis stellen, dass sie einen nicht unerheblichen Beitrag zur Gestaltung des öffentlichen Musiklebens zu leisten im Stande sind.
Voraussetzungen für die Teilnahme sind instrumental-technische Gewandtheit, Kenntnis des Notenlesens und die Bereitschaft, sich auf musikalische Abenteuer einzulassen. Die Teilnehmer sollten nicht jünger als 15 Jahre sein.
Die mitwirkende(n), renommierte(n) Profimusiker(in) sind weit über ihren lokalen Tätigkeitsbereich hinaus bekannt, von stilistisch unterschiedlicher musikalischer Provenienz und verfügen ohne Ausnahme über vielfältige und langjährige Improvisations-erfahrungen.
Ekkehard Jost (Gießen) – Workshop-Konzept; Baritonsaxophon, Kontrabassklarinette
Hermann Keller (Berlin) – Piano
Willi Kellers (Berlin) – Schlagzeug und Perkussion
Heribert Leuchter (Aachen) – Saxophone
Dieter Manderscheid (Köln) – Kontrabaß
Winfried Pape (Aachen) – Violoncello
Regina Pastuszyk (Aachen) – Klarinetten
Workshop-Leitung: Ekkehard Jost, Winfried Pape
EINTRITT Kursgebühr:
100 €
50 € für Schüler, Studenten und Rentner
Anmeldung:
Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen (GZM)
Tel.: 0241- 501368
Fax: 0241- 9291409
E-Mail: gzmklangbruecke[at]web[.]de
Anmeldeschluß: Mo 12.10.09
Samstag, 17. Oktober 2009, 10:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Amateurmusiker improvisieren mit Profimusikern
GRUPPENIMPROVISATION UND KOLLEKTIVES KOMPONIEREN
Aktion, Reaktion, Reflexion, Flexibilität, individuelle und gruppengebundene Kreativität, musikalische Toleranz, Experimentierfreudigkeit und Klangerprobung… Schlagwortartig werden damit Inhalt und Zweck des Workshops mit anschließendem Konzert umrissen.
Unter dem Motto »Verbessere Deine improvisatorischen Fähigkeiten« treffen Amateur-musiker/innen und Profimusiker/in zusammen, um im Rahmen eines dreitägigen Workshops auf der Basis von Gruppenimprovisation und kollektivem Komponieren gemeinsam ein Konzertprogramm zu erarbeiten.
Dabei geht es sowohl um die Erprobung elementarer Techniken der freien Improvisation (Imitation – Variation – Kontrastbildung – Schaffung eines Klangkontinuums, etc.), als auch um die Realisation verschiedener Improvisationsmodelle auf der Grundlage von graphischer Notation, verbalen Absprachen, motivischem Material und assoziationsstiften-den Texten.
Stilistisch orientiert sich die Veranstaltung weitgehend an den musikalischen Vorlieben und Werdegängen der Mitwirkenden und führt damit zu einem breiten Spektrum des Ganzen.
Amateurmusikern und -musikerinnen wird ein kreativer Umgang mit verschiedenen
Gattungen und Formen zeitgenössischer Musik näher gebracht, daneben stehen die Verbesserung improvisatorischer Fähigkeiten, das musikalische Hörvermögen und die musikalische Konzentrationsfähigkeit im Vordergrund. Spontane musikalische Ausdrucks-fähigkeit wird gesteigert und neue Fertigkeiten im komplexen Zusammenspiel werden entwickelt. Zudem können die Amateurmusiker/innen durch das Konzert unter Beweis stellen, dass sie einen nicht unerheblichen Beitrag zur Gestaltung des öffentlichen Musiklebens zu leisten im Stande sind.
Voraussetzungen für die Teilnahme sind instrumental-technische Gewandtheit, Kenntnis des Notenlesens und die Bereitschaft, sich auf musikalische Abenteuer einzulassen. Die Teilnehmer sollten nicht jünger als 15 Jahre sein.
Die mitwirkende(n), renommierte(n) Profimusiker(in) sind weit über ihren lokalen Tätigkeitsbereich hinaus bekannt, von stilistisch unterschiedlicher musikalischer Provenienz und verfügen ohne Ausnahme über vielfältige und langjährige Improvisations-erfahrungen.
Ekkehard Jost (Gießen) – Workshop-Konzept; Baritonsaxophon, Kontrabassklarinette
Hermann Keller (Berlin) – Piano
Willi Kellers (Berlin) – Schlagzeug und Perkussion
Heribert Leuchter (Aachen) – Saxophone
Dieter Manderscheid (Köln) – Kontrabaß
Winfried Pape (Aachen) – Violoncello
Regina Pastuszyk (Aachen) – Klarinetten
Workshop-Leitung: Ekkehard Jost, Winfried Pape
EINTRITT Kursgebühr und Anmeldung:s.16.10.09
Sonntag, 18. Oktober 2009, 10:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Amateurmusiker improvisieren mit Profimusikern
GRUPPENIMPROVISATION UND KOLLEKTIVES KOMPONIEREN
Aktion, Reaktion, Reflexion, Flexibilität, individuelle und gruppengebundene Kreativität, musikalische Toleranz, Experimentierfreudigkeit und Klangerprobung… Schlagwortartig werden damit Inhalt und Zweck des Workshops mit anschließendem Konzert umrissen.
Unter dem Motto »Verbessere Deine improvisatorischen Fähigkeiten« treffen Amateur-musiker/innen und Profimusiker/in zusammen, um im Rahmen eines dreitägigen Workshops auf der Basis von Gruppenimprovisation und kollektivem Komponieren gemeinsam ein Konzertprogramm zu erarbeiten.
Dabei geht es sowohl um die Erprobung elementarer Techniken der freien Improvisation (Imitation – Variation – Kontrastbildung – Schaffung eines Klangkontinuums, etc.), als auch um die Realisation verschiedener Improvisationsmodelle auf der Grundlage von graphischer Notation, verbalen Absprachen, motivischem Material und assoziationsstiften-den Texten.
Stilistisch orientiert sich die Veranstaltung weitgehend an den musikalischen Vorlieben und Werdegängen der Mitwirkenden und führt damit zu einem breiten Spektrum des Ganzen.
Amateurmusikern und -musikerinnen wird ein kreativer Umgang mit verschiedenen
Gattungen und Formen zeitgenössischer Musik näher gebracht, daneben stehen die Verbesserung improvisatorischer Fähigkeiten, das musikalische Hörvermögen und die musikalische Konzentrationsfähigkeit im Vordergrund. Spontane musikalische Ausdrucks-fähigkeit wird gesteigert und neue Fertigkeiten im komplexen Zusammenspiel werden entwickelt. Zudem können die Amateurmusiker/innen durch das Konzert unter Beweis stellen, dass sie einen nicht unerheblichen Beitrag zur Gestaltung des öffentlichen Musiklebens zu leisten im Stande sind.
Voraussetzungen für die Teilnahme sind instrumental-technische Gewandtheit, Kenntnis des Notenlesens und die Bereitschaft, sich auf musikalische Abenteuer einzulassen. Die Teilnehmer sollten nicht jünger als 15 Jahre sein.
Die mitwirkende(n), renommierte(n) Profimusiker(in) sind weit über ihren lokalen Tätigkeitsbereich hinaus bekannt, von stilistisch unterschiedlicher musikalischer Provenienz und verfügen ohne Ausnahme über vielfältige und langjährige Improvisations-erfahrungen.
Ekkehard Jost (Gießen) – Workshop-Konzept; Baritonsaxophon, Kontrabassklarinette
Hermann Keller (Berlin) – Piano
Willi Kellers (Berlin) – Schlagzeug und Perkussion
Heribert Leuchter (Aachen) – Saxophone
Dieter Manderscheid (Köln) – Kontrabaß
Winfried Pape (Aachen) – Violoncello
Regina Pastuszyk (Aachen) – Klarinetten
Workshop-Leitung: Ekkehard Jost, Winfried Pape
EINTRITT Kursgebühr und Anmeldung:s.16.10.09
Konzert
Sonntag, 18. Oktober 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Amateurmusiker improvisieren mit Profimusikern
GRUPPENIMPROVISATION UND KOLLEKTIVES KOMPONIEREN
Aktion, Reaktion, Reflexion, Flexibilität, individuelle und gruppengebundene Kreativität, musikalische Toleranz, Experimentierfreudigkeit und Klangerprobung… Schlagwortartig werden damit Inhalt und Zweck des Workshops mit anschließendem Konzert umrissen.
Unter dem Motto »Verbessere Deine improvisatorischen Fähigkeiten« treffen Amateur-musiker/innen und Profimusiker/in zusammen, um im Rahmen eines dreitägigen Workshops auf der Basis von Gruppenimprovisation und kollektivem Komponieren gemeinsam ein Konzertprogramm zu erarbeiten.
Dabei geht es sowohl um die Erprobung elementarer Techniken der freien Improvisation (Imitation – Variation – Kontrastbildung – Schaffung eines Klangkontinuums, etc.), als auch um die Realisation verschiedener Improvisationsmodelle auf der Grundlage von graphischer Notation, verbalen Absprachen, motivischem Material und assoziationsstiften-den Texten.
Stilistisch orientiert sich die Veranstaltung weitgehend an den musikalischen Vorlieben und Werdegängen der Mitwirkenden und führt damit zu einem breiten Spektrum des Ganzen.
Amateurmusikern und -musikerinnen wird ein kreativer Umgang mit verschiedenen
Gattungen und Formen zeitgenössischer Musik näher gebracht, daneben stehen die Verbesserung improvisatorischer Fähigkeiten, das musikalische Hörvermögen und die musikalische Konzentrationsfähigkeit im Vordergrund. Spontane musikalische Ausdrucks-fähigkeit wird gesteigert und neue Fertigkeiten im komplexen Zusammenspiel werden entwickelt. Zudem können die Amateurmusiker/innen durch das Konzert unter Beweis stellen, dass sie einen nicht unerheblichen Beitrag zur Gestaltung des öffentlichen Musiklebens zu leisten im Stande sind.
Voraussetzungen für die Teilnahme sind instrumental-technische Gewandtheit, Kenntnis des Notenlesens und die Bereitschaft, sich auf musikalische Abenteuer einzulassen. Die Teilnehmer sollten nicht jünger als 15 Jahre sein.
Die mitwirkende(n), renommierte(n) Profimusiker(in) sind weit über ihren lokalen Tätigkeitsbereich hinaus bekannt, von stilistisch unterschiedlicher musikalischer Provenienz und verfügen ohne Ausnahme über vielfältige und langjährige Improvisations-erfahrungen.
Ekkehard Jost (Gießen) – Workshop-Konzept; Baritonsaxophon, Kontrabassklarinette
Hermann Keller (Berlin) – Piano
Willi Kellers (Berlin) – Schlagzeug und Perkussion
Heribert Leuchter (Aachen) – Saxophone
Dieter Manderscheid (Köln) – Kontrabaß
Winfried Pape (Aachen) – Violoncello
Regina Pastuszyk (Aachen) – Klarinetten
Workshop-Leitung: Ekkehard Jost, Winfried Pape
EINTRITT Eintritt frei
Neue Musik
Donnerstag, 29. Oktober 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Ensemble Accesa
»Musaik« – Stimme pur!

Ensemble Accesa © PROMO
Frauke Aulbert – Stimme
Julia Mihály – Stimme
Ein wahrhaft außergewöhnliches Konzertprogramm:
Zwei Stimmen a cappella treffen auf Klänge von Trommeln, Murmeln,
Melodica und klingenden Gläsern. Zu hören: »Alles, was die menschliche Stimme vermag!«
Drei junge Komponistinnen verschiedener Stilrichtungen und nationaler Herkunft komponieren für zwei Singstimmen a cappella und lassen dabei alles einfließen, was zwei Sängerinnen alleine auf
der Bühne ausführen können. »Musaik« ist ein halb-konzertantes Musiktheater, bestehend aus drei
Auftragskomposition. Uraufgeführt wurde »Musaik« auf dem »Eigenarten Festival 2008« in Hamburg.
Nathalie Fey Yen Herres: »Teagmháil«
(für Sopran, Mezzosopran, Gläser und Bodhran-Trommel)
Neele Hülcker: »Wann Nie Dann Aber Jetzt«
(für Sopran und Mezzosopran)
Donghee Nam: »Zwei Stimmen«
(für Sopran, Mezzosopran, Gläser und Melodica)
Ensemble Accesa wurde im Sommer 2007 von Frauke Aulbert und Julia Mihály gegründet. Die beiden Sängerinnen haben sich ganz der zeitgenössischen Musik verschrieben.
Ihr erstes gemeinsames Konzertprogramm waren die INDIANERLIEDER von Karlheinz Stockhausen, mit denen sie 2007 erfolgreich an verschiedenen Spielorten auftraten. Dabei wurde Ensemble Accesa von der Hamburg Kulturbehörde und der Stockhausen-Stiftung für Musik unterstützt.
Aufgrund der überzeugenden und begeisternden Stockhausen-Performance im letzten Jahr wird das Ensemble erneut mit seinem neuen Projekt eingeladen!
Frauke Aulbert
ist Koloratursopran mit einem Umfang von fast 4 Oktaven. Sie studiert seit 2004 Gesangpädagogik und Gesang bei Prof. Tuula Nienstedt in Hamburg. Sie besuchte Meisterkurse bei Norman Shetler, Christine Dormmoy, Lauren Newton, Sainkho Namchylak und David Moss. Bisher konnte sie mit dem Szymanowski-Streichquartett, dem Ensemble 21 und dem Pianisten Bernhard Fograscher zusammenarbeiten. 2008 erhielt sie vom Landesmusikrat Hamburg ein Stipendium zur Erarbeitung und Aufführung von »Pierrot Lunaire« in Avignon, Frankreich. Werke wie Kurtágs »Kafka-Fragmente« gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie die Königin der Nacht.
Julia Mihály
studiert Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hannover in der Klasse von Prof. Gudrun Pelker sowie in der Liedklasse von Prof. Jan Philip Schulze. Sie ist mehrfache Stipendiatin der KUNSTSTIFTUNG NRW sowie Förderpreisträgerin der Stockhausen-Stiftung für Musik. Unter der Klangregie von Karlheinz Stockhausen führte sie TIERKREIS auf. Bereits vor dem Studium wurde sie Bundespreisträgerin im Wettbewerb »Junge Musikszene 2001« von der Berliner Festspiele GmbH. Im November 2007 erhielt sie den Kulturpreis »ZONTA-HORIZONTE«. Im Internationalen Wettbewerb für Ungarische Musik des »Magyar Zene«-Festival in Bukarest gewann sie 2008 mit ein Programm aus Werken von Béla Bartók und György Kurtág den 1. Preis.
EINTRITT 15,-/10,-
Jazz
Freitag, 30. Oktober 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Simin

Simin Tander © Thomas Leidig
Simin Tander – Stimme, Komposition
Jeroen van Vliet – Klavier
Cord Heineking – Kontrabass
Etiennne Nillesen – Schlagzeug
Die junge Deutsch-Afghanin Simin Tander kann mit ihrer Stimme und ihren Songs sogar ohne Worte Geschichten erzählen. Im Vertrauen darauf, die Musik sprechen zu lassen setzt sie ihre Stimme als universelles Instrument ein. Improvisation ist ihr wichtig, ebenso wie Impulsivität und Spontanität. »Musik ist ein fast heiliger Ort, an dem ich Ich sein kann«, sagt Simin Tander. Ihre Stimme begeistert Jazzikone Sheila Jordan so sehr, dass sie Simin ein Stipendium in New York ermöglichte… »Es war eine besondere Begegnung«, so Jordan. »Ich bin tief beeindruckt von Simins besonderem Talent”. Mit vielen Auftritten in unterschiedlichen Projekten, wie 2004 mit I Compani (CD „Fellini«), hat sie sich einen Namen in der niederländischen Jazz- und freienImproszene gemacht. In den vergangenen Jahren trat sie bei verschiedenen Festivals auf, darunter dem „North Sea Jazz Festival” (2004 mit I Compani und 2009 mit ihrem Quartett SIMIN), „Music Meeting Nijmegen”, „Women In Jazz Festival Halle”, der internationalen Jazzmesse »Jazzahead« und wurde bereits von renommierten Jazzmusikern wie Frans Vermeerssen, Jeroen Van Vliet, Harmen Fraanje und dem Star-Trompeter Eric Vloeimans als special guest eingeladen.
Simin Tander studierte am Konservatorium ARTEZ, wo sie 2008 ihren Jazz-Gesang Master Of Music abschloss. Eigene Kompositionen wie »White Hiatus« und »Becoming« atmen Tiefe, Intensität, Improvisation, Vielschichtigkeit und überraschen durch Gefühls- und Sprachwendungen. »Etwas umarmendes”, wie es Simin formuliert, zeichnet sie alle aus. Simin ist persisch und bedeutet „glänzend« – ein schönes Versprechen für ihre Zukunft. Daheim, in ihrer Kindheit, lief immer Musik, oft Al Jarreau. Jarreaus Art der Improvisation mag Simin Tander immer noch gerne. Die Zukunft widmet sie ihrem Traum, Stücke zu komponieren, mit der Band zu touren, CDs aufnehmen, bei Projekten zu singen – also ihre Liebe zur Musik zu leben. »We‘ re in This Love Together« singt Al Jarreau.
Birgit Ackermann
EINTRITT 15,-/10,-
Neue Musik Ensemble Aachen präsentiert
Sonntag, 1. November 2009, 19:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Neue Musik Ensemble Aachen
Von Walgesängen bis zu Marsyas-Klängen

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO
Catharina Marquet – Sopran
Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Marta Lemanska – Violine
Tom Morrison – Viola
Mateusz Kwiatkowski – Violoncello
Ludger Singer – Klavier
Manou Liebert – Harfe
Buckelwalgesänge und der Mythos um den Flussgott Marsyas bilden das außermusikalische Gerüst des neuesten Projektes vom »Neue Musik Ensemble Aachen«. Die Gesänge von Walen haben den berühmten amerikanischen Komponisten George Crumb zu dem klangbezogenen Werk »Vox Balaenae« für drei maskierte Spieler inspiriert. Die Beschäftigung der Österreicherin Olga Neuwirth mit dem griechischen Mythos über den furchterregenden Tod Marsyas, der für seinen Hochmut gegenüber Apoll lebendig gehäutet wurde, führte zur Entstehung ihrer Komposition »Marsyas II«.
Im Programm findet sich auch eine Vertonung alt-chinesischer Texte des Aachener Komponisten Gottfried Stein sowie die Uraufführung der Komposition »Die kühne Seglerin« des Berliners Friedemann Graef, frei nach Schillers staunendem Werk »Größe der Welt«.
»Pièce pour violon et clarinette« von Claude Vivier, dem namenhaften kanadischen Komponisten und Stockhausen-Schüler, passt sich auch ohne Titelsuggestion wunderbar in die faszinierenden Klangwelten der anderen Werke ein.
EINTRITT 15,-/10,-
Hören und Sprechen über Neue Musik mit Prof. Dr. Winfried Pape und Professor Dr. Hans Walter Staudte
Montag, 9. November 2009, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Enno Poppe
Prof. Pape – Referent
Prof. Staudte – Referent
Enno Poppe schafft eine Musik zwischen Ordnung und Chaos, Tradition und Innovation. Er schreibt in einem unverwechselbaren persönlichen Stil. Zum einen ist eine in sich steigernde Mikrotonalität zu beobachten, die der Verkleinerung der Intervallstruktur bis hin zum verschwindenden Glissando nachspürt, andererseits eine Polyrhythmik mit durchlaufenden
Impulsen, die sich auch die motorische Energie der Popmusik einverleibt (Eleonore Büning). Es erwartet Sie ein interessanter Abend mit Musik von diesem jungen deutschen Komponisten.
EINTRITT frei
Donnerstag, 19. November 2009, 20:00
CANARIES ON THE POLE
deutsch-belgisches Quartett für Gegenwartsmusik

CANARIES ON THE POLE © PROMO
Jacques Foschia (Brüssel) – Bassklarinette, Eb-Klarinette
Mike Goyvaerts (Brüssel) – Perkussion
Christoph Irmer (Wuppertal) – Violine
Georg Wissel (Köln) – (präpariertes) Alto – / Tenorsaxophon
»Naturklänge, Lautpoesie, Vogelstimmen-Imitation, Maschinenklänge. Häufig klingt dabei ein feiner Humor an. Absurde Klangeffekte, Prusten und Juchzen, wehmütige Melodiefetzen und eine sehr ausdifferenzierte Geräuschebene weben ein schillerndes Klangnetz, das auch nach häufigem Hören immer neue Muster offenbart.« hieß es am 2.1.2006 in der »Westdeutschen Zeitung«. Das deutsch-belgische Quartett zählt zu den namhaften Formationen in der nordwesteuropäischen Newjazzund Impro-Szene. Ihre typischen Klänge entwickelt die Gruppe im Sinne des »nonidiomatic instant composing« von Derek Bailey und Misha Mengelberg und schafft eine weitgehend abstrakte, farbenreiche und spannende Zeitgenössische Kammermusik.
EINTRITT 15,-/10,-
Mittwoch, 2. Dezember 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Pascal Schumacher Quartett

Pascal Schumacher Quartett © PROMO
Pascal Schumacher – Vibraphon
Jens Düppe – Schlagzeug
Franz von Chossy – Klavier
Christophe Devisscher – Kontrabass
Pascal Schumacher, der junge Jazzmusiker und -komponist aus Luxemburg, ist einer der hoffnungsvollsten Vibraphonspieler der neuen Generation. 2002 gründete er im legendären Brüsseler »Sound Jazz Club«sein Pascal Schumacher Quartett (PSQ), international und exzellent besetzt. Die Band ist inzwischen weltweit unterwegs. Die Musiker entwickeln eine enorme Anziehungskraft durch ihre begeisternden Improvisationen und einen betörenden Klang. Sie spielen sich durch die Jazzgeschichte und eigene Kompositionen, wobei jeder einzelne die anderen einlädt, immer wieder an ihre musikalischen Grenzen zu gehen. Klare Melodien schweben geradezu auf melancholischen Wellen; die Musik ist fantasiereich, emotional und hingebungsvoll.
(Konzert im Rahmen von »Buren-Voisins-Nachbarn« von EURO Jazz 21‘ und Jazz am Rhein e.V.)
EINTRITT 15,-/10,-
Neue Musik
Donnerstag, 3. Dezember 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Koan Trio
musica mathematica Zahlen und Musik

Koan Trio © PROMO
Lucia Mense – Blockflöte
Chao-Ming Tung – Gu-Zheng
Carter Williams – Viola d’amore und Live-Elektronik
Koanist im chinesischen Chan- bzw. japanischen Zen-Buddhismus eine kurze Anekdote, die eine beispiel- oder lehrhafte Handlung oder pointierte Aussage eines Zen-Meisters darstellt. Verlauf und Pointen dieser speziellen Anekdoten wirken auf den Laien meist vollkommen paradox, unverständlich oder sinnlos. In der Folge kommt es dadurch manchmal zur fehlerhaften Übertragung des Begriffs Koan auf andere unsinnige Kurzgeschichten.
Der einzigartige Klang des Koan Trio entsteht durch seine außergewöhnliche Zusammenstellung der Instrumente, die nicht nur westliche und orientalische Kulturen sondern auch Alte und Neue Musik überbrückt. Ihr aktuelles Projekt befasst sich mit dem Phänomen von Zahlen in der Musik.
Zu oft werden Begriffe wie»intellektuell« und »mathematisch« im Zusammenhang mit Musik abwertend benutzt. Zahlen sind kühl und neutral, während Musik für viele Zuhörer Leidenschaft und Ausdruck verkörpert. Diese Spannung zwischen intuitiver Expressivität und intellektueller Auseinandersetzung ist ein modernes Phänomen des Abendlandes. Blickt man nämlich zurück in die Vergangenheit, findet man in Orient und Okzident zahlreiche kulturelle Strömungen, die Zahlen als wichtige Träger von kultureller und spiritueller Bedeutung sehen. Von der Antike bis zum Mittelalter gab es eine enge Verbindung zwischen Musik und Mathematik, Zahlentheorie und Tonsystem. musica mathematica präsentiert mittelalterliche und zeitgenössische Kompositionen, die diese Ideen in Klang umsetzen.
Programm
Guillaume de Machaut Ma fin est mon commencement (14. Jahrhundert)
(Bearbeitung: Koan Trio)
Chao-Ming Tung 101 (2007)
John Cage Five (1988)
Mit Elektronik
Johannes Ockeghem Missa Prolationum (15. Jahrhundert)
(Bearbeitung: Carter Williams)
Antoine Beuger Dedekind Duos (2002)
Carter Williams Sama (2007)
Mit Elektronik
Ulrich Krieger Sternenjäger (2006)
Mit Elektronik
EINTRITT 15,-/10,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
tw-foundation
Altes Kurhaus
Sparkasse Aachen
Jazz
Freitag, 4. Dezember 2009, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Bonefunk
Jazz-Sextett

Thorsten Heitzmann © PROMO
Thorsten Heitzmann – Posaune
Frederick Köster – Trompete
Thomas Nordhausen – Gitarre
Xaver Fischer – Keyboards
Florian Bungardt – Schlagzeug
Rainer Wind – Bass
Der Posaunist, Komponist und Arrangeur Thorsten Heitzmann gründete 1999 mit Bonefunk eine Formation, die inzwischen als eine der aufregendsten, akustischen Jazz-Funk- und Fusion-Bands Deutschlands bezeichnet werden kann. Nicht nur im Fernsehen zeigt Bonefunk Performance-Qualitäten, insbesondere auf Festivalbühnen (z.B. Jazzrally Düsseldorf) erntet die Band stets geradezu ausufernde Begeisterung. Kaum verwunderlich, denn auch international gibt es heute nur wenige Acts, die – wie Bonefunk – derart energiegeladenen, handgemachten Jazz-Funk und Jazz-Rock sprichwörtlich in die Welt hinausposaunen. Wenn der Meister an der Posaune nicht gerade zwischendurch einer Muschel atmosphärische Klänge entlockt!
EINTRITT 15,-/10,-
Preisträgerkonzert
Sonntag, 13. Dezember 2009, 12:00
Keine Lust auf Mozart
Preisträgerkonzert der Kategorie »Interpretation Neue Musik« und Abschlusspräsentation des Film-Workshops des Rhein-Maas-Gymnasiums und der Kompositionsklassen der Freien Waldorfschule Aachen und der Kompositionsklasse der Freien Musikschule music loft
Unter Mitwirkung von David Graham (Kompositionslehrer), Hans-Günter Eisele (Schlagzeug), Tom Morrison (Geige, Bratsche) und Regina Pastuszyk (Klarinetten).
Mit freundlicher Unterstützung von:
Ministerpräsident NRW
Altes Kurhaus
Hören und Sprechen über Neue Musik mit Prof. Dr. Winfried Pape und Professor Dr. Hans Walter Staudte
Montag, 14. Dezember 2009, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Matthias Pintscher
Prof. Pape – Referent
Prof. Staudte – Referent
Matthias Pintscher gehört zu den etablierten deutschen Komponisten, die mit zunehmender Selbstverständlichkeit gespielt, wahrgenommen und von denen auch erstaunlich viele CDs verkauft werden. Seine Musik hat Raum und Farben, alles wirkt wie transparent, reduziert, vereinfacht, dennoch komplex. »Ich versuche durch verschiedene, mehrschichtige Kompositions- und Spieltechniken eben diese Illusionen von spezifischen, sich kreuzenden und dialog-isolierenden Linien herzustellen«.
EINTRITT frei
Spielplan
Neujahrskonzerte
Dienstag, 1. Januar 2008, 18:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Art´n Schutz Orchester
Neujahrskonzert

Art´n Schutz Orchester © PROMO
Anirahtak – Stimme
Uli Jend – Sopransaxophon
Heribert Leuchter – Bariton-, Alt-, Sopransaxophon
Jürgen Sturm – Gitarre
Ludger Singer – Klavier
Lothar Galle-M. – Bass
Hans Günter Eisele – Schlagzeug
Das Art’n Schutz Orchester lädt wieder zum etwas anderen Neujahrskonzert, am 1. und 2. Januar 2008. Erstmalig mit Ausstellung!
Neun Musiker des Aachener Labels LUXaries Records hatten im Sommer 2004 diese Formation gegründet. Gespielt werden ausschließlich Originalkompositionen von Bandmitgliedern, die somit zugleich Interpreten wie Komponisten sind, arrangiert wird im kollektiven Prozess. So auch in diesem Jahr.
Im Rahmen der beiden Konzerte des Art’n Schutz Orchesters wird außerdem die jüngste LUXaries-CD präsentiert
(Sturm Trio, ‚guter stoff‘). Bilder von Schlossermeister Winni Schneider, welche dem Cover zugrunde lagen, sowie
weitere seiner Arbeiten, werden in einer Ausstellung zu bewundern sein.
Wie schon in den vergangenen Jahren, so werden auch diesmal wieder Musik und Neuigkeiten in angenehmer Feierstimmung nebst kleinen Speisen und Getränken dargeboten.
EINTRITT Kartenvorbestellung: 14€/ erm. 10€ Email: artnschutzorchester[at]luxaries[.]de
Tel.: 0241-75414 und an allen VVK-Stellen in Aachen
Mit freundlicher Unterstützung von:
Neujahrskonzerte
Mittwoch, 2. Januar 2008, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Art´n Schutz Orchester
Neujahrskonzert

Art´n Schutz Orchester © PROMO
Anirahtak – Stimme
Uli Jend – Sopransaxophon
Heribert Leuchter – Bariton-, Alt-, Sopransaxophon
Jürgen Sturm – Gitarre
Ludger Singer – Klavier
Lothar Galle-M. – Bass
Hans Günter Eisele – Schlagzeug
Das Art’n Schutz Orchester lädt wieder zum etwas anderen Neujahrskonzert, am 1. und 2. Januar 2008. Erstmalig mit Ausstellung!
Neun Musiker des Aachener Labels LUXaries Records hatten im Sommer 2004 diese Formation gegründet. Gespielt werden ausschließlich Originalkompositionen von Bandmitgliedern, die somit zugleich Interpreten wie Komponisten sind, arrangiert wird im kollektiven Prozess. So auch in diesem Jahr.
Im Rahmen der beiden Konzerte des Art’n Schutz Orchesters wird außerdem die jüngste LUXaries-CD präsentiert
(Sturm Trio, ‚guter stoff‘). Bilder von Schlossermeister Winni Schneider, welche dem Cover zugrunde lagen, sowie
weitere seiner Arbeiten, werden in einer Ausstellung zu bewundern sein.
Wie schon in den vergangenen Jahren, so werden auch diesmal wieder Musik und Neuigkeiten in angenehmer Feierstimmung nebst kleinen Speisen und Getränken dargeboten.
EINTRITT Kartenvorbestellung: 14€/ erm. 10€ Email: artnschutzorchester[at]luxaries[.]de
Tel.: 0241-75414 und an allen VVK-Stellen in Aachen
Mit freundlicher Unterstützung von:
Musik vom Band
Montag, 14. Januar 2008, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Karlheinz Stockhausen: Heiliger Ernst im Spiel, Eindrücke vom Kurs in Kürten von 2007.
Karlheinz Stockhausen ist am 5.12.2007 in Kürten verstorben.
Ich hatte noch die Gelegenheit, als Gast an seinem Kompositionskurs 2007 teilzunehmen, welches für mich ein sehr bereicherndes Erlebnis war.
Für seine Zuhörer analysierte Karlheinz Stockhausen seine Komposition „Freude „für zwei Hafen und Stimmen.
Wie geplant wollen wir uns am 14.1.2008 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Gesellschaft für zeitgenössische Musik treffen und Musik von Karlheinz Stockhausen hören und darüber reden.
Prof. Winfried Pape wird zusammen mit mir die Moderation führen.
Im einzelnen wollen wir die folgenden Werke anspielen:
Gesang der Jünglinge 1952 bis 1954 (elektronische Komposition)
Aus dem Klavierwerk einige Beispiele
Einige Zitate aus »Freude« mit Partitur und Hinweisen zur Analyse der Komposition.
Der Philosoph Günter Peters hat eine wohlfundierte Biografie mit Beispielen der Hauptwerke von Karlheinz Stockhausen veröffentlicht. Dieses Buch könnte ebenfalls Gegenstand der Diskussion sein.
Mein Schreiben richtet sich besonders an unsere Mitglieder der Gesellschaft für zeitgenössische Musik, die hiermit herzlich eingeladen sind, zu hören und zu diskutieren. Vielleicht hat sich schon herumgesprochen, dass die Veranstaltung offen in jede Richtung ist: sowohl der Laie kann reden als auch der Profi seine Meinung – gerne auch konträr- äußern.
Ich hoffe auf viele Interessenten und Diskutanten an diesem Abend.
Hans-Walter Staudte,
Vorsitzender der Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen.
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Musik vom Band
Montag, 11. Februar 2008, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Salvatore Sciarrino
Der 1947 auf Sizilien geborene Salvatore Sciarrino beschäftigte sich schon als ein kleiner Junge mit den bildenden Künsten. Schon bald galt sein Interesse allerdings der Musik, die ihn bis heute als Zentrum seines Schaffens begleitet. Bereits als Zwölfjähriger begann er zu komponieren, ohne allerdings zeitlebens jemals eine akademische musikalische Ausbildung zu erfahren. Er ist also reiner Autodidakt und sagt das auch heute
noch mit einem gewissen Stolz. Seine bis 1965 entstandenen Werke betrachtet er jedoch als die Resultate einer noch nicht abgeschlossenen Lehrzeit.Nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums in Palermo ging er dann
zunächst nach Rom, später nach Mailand. Er war ebenso als künstlerischer Leiter eines Theater in Bologna tätig als auch Kursleiter an den Konservatorien von Mailand, Perugia und Florenz. Heute lebt Sciarrino in der
kleinen umbrischen Stadt Citta di Castello.Ein Hauptmerkmal seiner Musikwerke sind ehedem die Obertöne.
Er beschäftigte sich auch gern mit dem Klang und der »Farbe« der Töne und Aspekten der Stille. Unter den Piano-Komponisten der Gegenwart ist Sciarrino sicherlich einer der leisesten und diskretesten.
Überhaupt kommen viele seiner musikalischen Schöpfungen im Flüsterton daher. Das sich darauf Einlassen erzeugt beim Hörer oft Eindrücke der inneren Ruhe, von gelassener Naturbetrachtung aber auch tiefer Traurigkeit.
Bekannt wurde Sciarrino jedoch in den letzten Jahren besonders mit seinen antinaturalistischen und mystisch wirkenden Musiktheaterwerken. Hier entstanden die meisten Werke in den 1980er Jahren für sein „Theater der
Körper“, die an die Erfahrungen der Performances der sechziger Jahre anknüpften.
In seiner Oper »Luci mie traditrici« aus dem Jahre 1998 greift er das tragischen Leben des großen Musikers Carlo Gesualdo auf. Im Panorama der zeitgenössischen Musik kommt Sciarrino eine einzigartige Stellung zu. Ohne einer berechenbaren Ästhetik oder gar bestimmten Schule anzugehören, mit autodikaktischer Undiszipliniertheit, die
sich um keinerlei historische Kontinuität schert, wirkt sein subtiles Werk, das sich immer wieder aus der Sizilianischen Mythologie speist, auf uns, wenn wir uns denn einlassen, mit seiner großen inneren Ruhe und
Kontemplation.
Fürwahr keine schlechte Beschäftigung für uns hektisch getriebene Menschen des noch jungen 21. Jahrhunderts.
Günter Härtel
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Neue Musik
Freitag, 22. Februar 2008, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Duo Arcorde (Fabio Marano, Anne-Maria Hölscher)
Fusion – Fission – Werke von Uro? Rojko, Toshio Hosokawa, Rolf Riehm und Marco Stroppa

Duo Arcorde (Fabio Marano, Anne-Maria Hölscher) © PROMO
Fabio Marano (Bratscher des Pellegrini-Quartetts) – Viola
Anne-Maria Hölscher – Akkordeon
Anne-Maria Hölscher, Akkordeon und Fabio Marano, der Bratscher des renommierten Pellegrini-Quartetts, bilden das Duo Arcorde. Zwei herausragende Musikerpersönlichkeiten, die ihr Metier aus dem ?»Effeff«? beherrschen. »FF“ wie Fusion and Fission als Überschrift des Konzertprogramms hebt einen allen Werken gemeinsamen Aspekt hervor: Verschmelzung und Spaltung der aparten instrumentalen Klangfarben als ein kompositorisch herausforderndes ?Reizthema?! Doch dass es um mehr geht als bloße kompositionstechnische Raffinesse, davon künden Titel wie ?»Gebete«?, ?»In der Tiefe der Zeit«? oder ?…«Drei Liebeslieder in den Tod nach Klavierstücken von J. S. Bach?“
Programm:
Rolf Riehm (*1937) Adieu, Marie, mon amour (2002)
1. nach der Courante aus der Partita c-moll für Clavier BWV 826
2. nach dem Präludium c-moll, Wohltemperiertes Klavier, Teil II, BWV 871
3. nach dem Präludium c-moll, Wohltemperiertes Klacier, Teil I, BWV 847
Toshio Hosokawa (*1955) In die Tiefe der Zeit (1994/96)
Uros Rojko (*1954) Molitve (1994)
Marco Stroppa (*1959) Nous sommes l’air, pas la terre (2003-04)
IM WORTLAUT DER KOMPONISTEN
Werkkommentare zum Programm Fusion – Fission des DUO ARCORDE:
Adieu, Marie, mon amour (2002/03)
Drei Liebeslieder in den Tod
Die Stücke sind eine kleine Hommage an den bitteren Tod der Maria Barbara, von dem Bach ja nur noch das geschlossene Grab mitbekommen hatte. Seine Frau, die er, den Quellen zufolge, sehr geliebt hat, war während seiner Dienstreise mit dem Fürsten nach Karlsbad gestorben und, den damaligen Usancen gemäß, auch sogleich beerdigt worden. Völlig unvorbereitet wurde Bach dann bei seiner Rückkehr mit all diesen traurigen Vorfällen konfrontiert. Das hatte ihn offenbar total aus dem Gleis geworfen, wofür einige befremdliche Veränderungen in seinem Verhalten sprechen.
(Rolf Riehm)
In die Tiefe der Zeit
Ein Ton entsteht, wird intensiver und verschwindet, vergleichbar mit dem Rhythmus des Werdens und Vergehens in der Natur, dem Atmen der Lebewesen oder den Meereswellen.
Dem japanischen Komponisten Toshio Hosokawa ist es wichtig, sich tief in den Ton hineinzuversenken, »vertikal« die »Landschaft« eines bestimmten Klanges in all ihren Farben und Schattierungen zu ertasten.
Der Komponist verwebt auf einzigartige Weise Musik und Natur, östliche und westliche Philosophie ineinander.
Das 1994 komponierte Werk »In die Tiefe der Zeit« wurde ursprünglich für Cello, Akkordeon und Streicher geschrieben.
Dabei symbolisiert das Cello das männliche Prinzip, das Akkordeon das weibliche sowie die Streicher das Universum, die Luft und die Wolken.
Die Transkription des Werkes für Viola und Akkordeon wurde 1996 vom Komponisten vorgenommen.
(Toshio Hosokawa)
Molitve
Es ist bestimmt keine seltsame Sache, eine Musik zu schreiben, die durch die Aktualität des eigenen Lebens und Empfindens geprägt ist. Die Manifestation des da – Sein-s, des Lebens, auch persönliches, spiegelt sich irgendwie auch in der Kunst. Die Verbindung ist manchmal sehr deutlich und direkt, fast wie eine Verpflichtung.
Es war diesmal so, dass mich eine verzweifelte Situation, eine Realität, die sich durch eine kontemplative Vertiefung ins Innere etwas leichter überwinden lies, dazu gebracht hat, MOLITVE (slowenisch – die Gebete), ein Zyklus für Viola und Akkordeon, zu schreiben.
Das sorgfältig ausgewählte Material, das dem Stück zu Grunde liegt, ist auf ein äußerst reduziertes musikalisches Vokabular beschränkt. Die Mischung der häufig durch einen »Kreuz-Kanon« miteinander verwobenen Linien der beiden Instrumente in engster Lage, soll die Klangfarben ins Leben rufen, die immer wieder den »Stoff« der ursprünglichen Idee assoziieren. Ein Gebet wird stets wiederholt, es entstehen Pausen dazwischen, die ein bisschen »ungleich« sind, die monotone Prozedur soll eine sanfte Wirkung haben. Natürlich handelt sich hier nicht um eine akustische Illustration eines Gebets, sondern um eine abstrakte musikalische Dramaturgie, die auf einer assoziativen Basis das Kontemplative beinhaltet.
Molitve schrieb ich im Auftrag von Hugo Noth und sind ihm und James Creitz gewidmet.
(Uroš Rojko)
Nous sommes l’air, pas la terre
Der Satz, der den Titel dieser Komposition bildet, stammt vom georgischen Philosophen Merab Mamardachvili, Autor einer Theorie des Bewusstseins und Freund von Louis Althusser, und ist am Anfang von La Supplication von Svetlana Alexievitch zitiert. In Form einer tragischen und unerbittlichen Anklageschrift gegen die geheimen Machenschaften und die staatlichen Lügen um die Atomenergie auf der ganzen Welt verleiht diese Sammlung den Überlebenden von Tchernobyl eine Stimme, welche aufrecht und stechend ihre Verzweiflung, ihren Überlebenskampf und ihre Suche nach einer Form für eine (künftig nicht mehr mögliche) Existenz zum Ausdruck bringen. Sie ist in drei Teile gegliedert und enthält 34 Monologe, einen Chor am Ende eines jeden Teils und zwei einsame Stimmen am Anfang und am Ende des Werkes.
Nous sommes l’air, pas la terre… inszeniert auch verschiedene Zustände von »Fusion« (Verschmelzung) und »Fission« (Spaltung) zwischen einem »Instrument der Luft«, dem Akkordeon, und einem »Instrument der Erde«, der Viola. Ausgehend von einer anfänglichen explosionsartigen Verpuffung beschreiten diese Zustände eine Skala von einer totalen Fusion auf der einen Seite über eine Überlagerung von unabhängigen Linien bis hin zu einer kompletten Autonomie mehrerer Klangpartikel, die sich in zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten voneinander entfernen. Zwischen diesen extremen Situationen kommen hybride Komponenten zum Vorschein, in denen jedes Instrument, indem es sich „in“ das andere mischt, nur einen Teil des globalen Klangs realisiert.
Strukturell gesehen regeln drei Prozesse die Zustände »Fusion«, »Fission« und deren Zwischenstufen. Während jeder dieser Prozesse einen ihm eigenen Parcours erzeugt, greift er ebenso in einer Art von imaginärer formeller »Polyphonie« in die jeweils anderen ein.
Die dramaturgische Entwicklung des Werkes schließlich zielt darauf, die Viola in ein »Instrument der Luft« (in eine Panflöte) und das Akkordeon in seinen Urahn, ein Sheng (eine chinesische Mundorgel) zu verwandeln.
(Marco Stroppa, Übersetzung Florian und Anne-Maria Hölscher)
DUO ARCORDE
Anfang 2007 gründeten Fabio Marano (Viola) und Anne-Maria Hölscher (Akkordeon) das Duo Arcorde. Sie widmen sich vorrangig dem für ihre Besetzung originalen Repertoire des 20./21. Jahrhunderts, daneben aber auch der Übertragung klassischer Werke.
Fabio Marano wurde am 14.05.1970 in Rom geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung am Conservatorio S. Cecilia, zuerst im Fach Violine bei Prof. Bruno Mollo, dann im Fach Viola bei Prof. Margot Burton. Von 1993 bis 1997 studierte er bei Prof. Reiner Schmidt an der Musikhochschule Würzburg und schloß dort mit dem Konzertexamen ab.
Seit 1999 ist er Mitglied des Pellegrini-Quartetts und konzertiert auf vielen bedeutenden Konzertpodien Europas (z. B. Philharmonie, Akademie der Künste und Konzerthaus Berlin, Musikhalle Hamburg, Alte Oper Frankfurt, Tonhalle Zürich, Stadt Palais Schönburg Wien, National Konzert Hall Dublin), Japan, Südamerika u. a.
Vielbeachtete CD Aufnahmen mit Werken u.a. von Artur Schnabel, Peter Eötvös und Giacinto Scelsi. Demnächst erscheinen bei CPO die sechs Quartette op. 20 von Joseph Haydn. Aufnahmen bei zahlreichen Rundfunkanstalten.
Seit mehreren Jahren verbindet ihn eine intensive Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern Frankfurt, Musik Fabrik Köln und dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg.
Von 1997 bis 2006 war er Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik in Würzburg im Fach Viola ( Hauptfach ). Seit 2003 unterrichtet er eine eigene Klasse an der Hochschule für Musik in Karlsruhe.
Anne-Maria Hölscher, geboren 1979 in Weimar, erhielt ihre schulische und musikalische Ausbildung am Musikgymnasium Belvedere in Weimar (Akkordeonklasse Claudia Buder). Ihr anschließendes Studium in Trossingen bei Hugo Noth beendete sie mit dem Solistenexamen. 2001/2002 studierte sie als DAAD-Stipendiatin bei Joseph Macerollo an der University of Toronto in Kanada.
Sie trat u. a. bei Konzerten im Rahmen der Schwetzinger Festspiele, der Weingartner Musiktage Junger Künstler und beim »Podium RSO Stuttgart« auf und wirkte bei Projekten des Radiosinfonieorchesters Stuttgart, der Staatsoper Stuttgart, des Nationaltheaters Mannheim, der Bochumer Symphoniker und anderer Orchester mit. Anne-Maria Hölscher wird regelmäßig von Ensembles für zeitgenössische Musik wie dem KlangForum Heidelberg, dem Ensemble Aventure Freiburg und dem Stuttgarter Ensemble ascolta eingeladen. Sie arbeitete mit Komponisten wie Andrew Digby, Sidney Corbett, Cornelius Schwehr, Oliver Schneller und Matthias Pintscher. Rundfunkeinspielungen liegen beim Südwestrundfunk und beim Hessischen Rundfunk vor. Demnächst erscheint eine CD mit Französischen Suiten von J. S. Bach.
Anne-Maria Hölscher ist mehrfache nationale und internationale Preisträgerin, ehemalige Stipendiatin der Kulturstiftung der Deutschen Bank und der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Komponistenalphabet zum Programm des DUO ARCORDE
Toshio Hosokawa ( Hiroshima 23.10.1955).1976 nach Berlin, um an der Hochschule der Künste bei Isang Yun Komposition zu studieren. Von 1983-1986 in Freiburg bei Klaus Huber fort. Irino Preis für Junge Komponisten (1982), den ersten Preis des Kompositionswett-bewerbs anlässlich des 100. Geburtstages des Berliner Philharmo-nischen Orchesters (1982), den Arion Musikpreis (1984), den Kompositionspreis der jungen Generation in Europa (1985), den Kyoto Musikpreis (1988) und 1998 den Rheingau Musikpreis sowie den Duisburger Musikpreis. 2001 wurde Hosokawa zum Mitglied der Akademie der Künste Berlin ernannt.
Seit 1998 ist Hosokawa Composer in Residence beim Tokyo Symphony Orchestra, seit 2001 musikalischer Leiter des Takefu International Music Festival und seit 2004 ständiger Gastprofessor am Tokyo College of Music.
Hosokawas Kompositionen umfassen Orchesterwerke, Solokonzerte, Kammermusikwerke, Musik für traditionelle japanische Instrumente und Filmmusiken. Hosokawa lebt in Nagano (Japan).
Der Komponist, Forscher und Dozent Marco Stroppa (Verona 1959). Musikstudien in Italien (Diplom in Klavier Komposition, Chorleitung und Elektronische Musik).
1984-1986 wissenschaftliche Studien am Massachusetts Institute of Technology in den USA (Kognitive Psychologie, Informatik und Künstliche Intelligenz).
1980-1984 Computerklangforschungszentrum der Universität Padua. Auf Einladung von Pierre Boulez hin 1982 Umzug nach Paris und Tätigkeit als Komponist und Forscher am IRCAM.1987-1990 Direktor der Abteilung für musikalische Forschung des IRCAMs.
1996 Kompositionspreis der Osterfestspiele in Salzburg. Im Sommer desselben Jahres Komponist der Next Generation bei den Salzburger Festspielen.
1987 gründet er den Kompositions- und Computermusikkurs beim Internationalen Bartók Festival in Szombathely (Ungarn), wo er bis 1999 unterrichtete. Dozierte am Conservatoire National Supérieur von Lyon und Paris. Ab 1999 Professor für Komposition an der Stuttgarter Musikhochschule.
Rolf Riehm (Saarbrücken 1937).Studium der Schulmusik in Frankfurt/M und ab 1958 Komposition bei Wolfgang Fortner in Freiburg. Danach Tätigkeit als Solo-Oboist (u.a. mit »Ungebräuchliches« bei den Internationalen Ferienkursen Darmstadt 1966). Riehm ist Mitbegründer der Frankfurter Vereinigung für Musik (1964-1970).
Dozent an der Rheinischen Musikschule Köln.Dort bis 1972 Mitglied der “Gruppe 8”.
1968 Auszeichnung “Premio Marzotto per la Musica”, Stipendium der Villa Massimo.1974-2000 Professor für Komposition und Tonsatz an der Musikhochschule Frankfurt/M. 1976-1981 Mitglied des legendären “Sogenannten Linksradikalen Blasorchesters” Frankfurt. Konzertreisen, Vorträge und Workshops führten ihn u.a. nach Schweden, Mittel- bzw. Südamerika und Japan. 1992 Kunstpreis des Saarlandes, 2002 Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau.
Uroš Rojko (Ljubljana 1954). Komposition bei Uroš Krek und Klarinette in Ljubljana 1983-86, danach Komposition bei Klaus Huber in Freiburg 1986-89 und György Ligeti in Hamburg.
Mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet.Zahlreiche Stipendien und Aufträge: z. B. für die Donaueschinger Musiktage 1988, Musikprotokoll Graz 1990, Akiyoshidai Musikfestival 1996 und 1997, Berliner Biennale 1997, Radio France Paris 1999, Eclat SWR Stuttgart 2004.1983-2002 wohnhaft in Freiburg, lebt er seit September 2002 in Karlsruhe. Seit 1995 Professor für Komposition an der Musikakademie in Ljubljana.
EINTRITT 15,-/10,- und VVK
Big Band Konzert
Samstag, 1. März 2008, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Big Bandits
The Miles Davis Project

Big Bandits © PROMO
Werner Hüsgen – Leiter der Big Band
Marc Huynen – Trompete
Richard Didden – Trompete
Jan Doveren – Gitarre
The Miles Davis Project
In den über zwanzig Jahren ihres Bestehens haben sich die Big Bandits unter der musikalischen Leitung von Werner Hüsgen zu einem professionellem Jazzorchester entwickelt, das die Menschen in der Region immer wieder aufs Neue begeistert. Satte Bläsersounds, kraftvolle Rhythmik und unbändige Spielfreude sind das Markenzeichen der »Big-Bandits«. Jüngste Erfolge waren der Gewinn des Euregio Jazz Preises 2005, der schier unglaubliche Publikumserfolg des »Latin Projects« und die erfolgreiche musikalische Gestaltung des »Balls der Wirtschaft 2006«. In diesem Konzert präsentieren die Big Bandits nun :
The Music of Miles Davis
Der Trompeter Miles Davis zählt unbestritten zu den Megastars der Jazzszene und hat sich vor allem den Verdienst erworben, das Genre neuen Strömungen zu öffnen und damit auch für breitere Zuhörerschichten attraktiv zu machen. Im ersten Teil Ihres Miles Davis Projektes beschäftigten sich die Big Bandits vor allem mit Miles Schaffen aus den 60 er und frühen 70er Jahren. Dabei werden sowohl originale Miles Davis Kompositionen als auch Musik aus der Zeit, die den ganz speziellen Spirit von Miles versprüht in Bearbeitung für Big Band zu Gehör gebracht.
Im nun zum ersten Mal aufgeführten zweiten Teil des Projekts geht es vor allem um Miles Schaffen von den späten siebziger Jahren bis zu seinem Tod, gemeinhin als »Electric Jazz« bezeichnet . Miles gelang es in dieser Periode die Grenzen zwischen Jazz, Pop, R&B aufzuweichen, was die Musik leichter konsumierbar, aber darum nicht minder spannend macht. Da aus dieser Phase überhaupt keine gedruckten Bigbandarrangments vorliegen, haben Werner Hüsgen und Sven Heinze – Student in der Kompositionsklasse des Maastrichter Konservatoriums – eigens einige Kompositionen von Miles für die Big Bandits arrangiert. Als Gast konnte der niederländische Trompeter Marc Huynen verpflichtet werden, der vor allem in der niederländischen Big Band Szene einen hervorragenden Ruf genießt, aber auch schon mit Toots Thielemans und der WDR Big Band arbeitete.
EINTRITT VVK 9,60/7,60,- zuzügl. VVK Gebühr
AK 12,-/10,-
Musik vom Band
Montag, 10. März 2008, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Luigi Nono: Prometeo, tragedia dell´ascolto
Winfried Pape und Hans-Walter Staudte – Moderation
Birgitta Schorck-Möller – Alt
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Musik und Literatur
Sonntag, 6. April 2008, 19:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
GRIECHISCHES THEATER WUPPERTAL e.V.
Griechische Lyrik und Musik – Ein Fenster zur Welt

Griechisches Theater Wuppertal e.V. © PROMO
Mikis Theodorakis, Alexandros Karozas – Musik
Maria Karavia – Regie
Maria Karavia, Reinhard Schiele – Lesung
Costas Contochristos – Gesang
Roswitha Dash – Geige/Gesang
Fani Papadopoulou – Gitarre
Irini Kreza – Tanz
Wassiliki Noulesa – Videoart
Die lyrische Dichtung gilt immer wieder als ein Bereich, zu dem viele Menschen nur schwer Zugang finden.
Umso höher ist die Leistung des Griechischen Theaters unter der Regie der Gründerin Maria Karavia zu bewerten, dem eine ausgesprochen stimmige szenische Umsetzung der Lyrik der griechischen Dichter Konstantinos Kavafis, Jannis Ritsos, Georgios Seferis und Odysseas Elytis gelingt.
Griechische und deutsche Sprache – ein großes Plus der Veranstaltung-, Dichtung, erklärender Text, Musik (Mikis Theodorakis, Alexandros Karozas), Tanz und Videoprojektion ergänzen sich gegenseitig und werden von einer fantastischen durchgängigen Szenerie zusammengehalten.
Das Griechische Theater Wuppertal entkräftet das Klischee von der Lyrik als einer trockenen Angelegenheit. Es bewegt sich erfolgreich auf der Gratwanderung zwischen Anspruch und Unterhaltung und erinnert gleichzeitig daran, dass es neben der antiken eine moderne griechische Literatur gibt, die es zu beachten und (wieder) zu entdecken gilt.
Zudem gelingt es, diese Dichtung dem Zuhörer in ihren Inhalten zu erschließen und zugleich unmittelbar zu berühren und zu bewegen…
Texten und Liedern der griechischen Dichter:
KONSTANTINOS KAVAFIS, JANNIS RITSOS,
GEORGIOS SEFERIS (Nobelpreisträger 1963)
ODYSSEAS ELYTIS (Nobelpreisträger 1979)
Das Griechische Theater Wuppertal, wurde von der griechischen Schauspielerin Maria Karavia gegründet, die seither auch die Leiterin ist. Die Gründerin ließ sich 1989 in Deutschland nieder. Sie wurde in Kavala geboren und absolvierte die Schauspiel- und Theaterausbildung an der Schauspielschule in Athen. Fünfzehn Jahre spielte sie im Theater in Athen. Außerdem arbeitete sie für Film, Fernsehen und den staatlichen Rundfunk, wo sie viele Musik- und Theatersendungen präsentierte.
Theaterstücke, die bisher vom Griechischen Theater Wuppertal aufgeführt wurden:
1990-1991 YERMA von Federico Garcia Lorca (griechisch)
1991.1 DIE MANDELPLÄTZCHEN von G. Chassapoglou(griechisch-deutsch)
1992.1 ELEKTRA von Sophokles(griechisch)
1995.1 LYSISTRATA von Aristophanes(griechisch)
1998.1 MEDEIA von Euripides(deutsch-griechisch)
2000-2001 DAS LIED DER ÄGÄIS ein musikalisches Theaterstück(griechisch-deutsch).
2002.1 ANTIGONE von Sophokles(deutsch-griechisch)
Sechs verschiedene Nationen (Griechenland, Deutschland, Kazakstan, Afghanistan, Österreich Turkei), haben sich unter der Leitung des Griechischen Theater Wuppertal getroffen, um ein Multikulturelles Projekt aufzuführen. Unterstützt wird es vom Ministerium für Arbeit des Landes NRW im Rahmen des Programms gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
2005.2007ANNA, HOCH ÜBER DEN WOLKEN..!, von Makis Antonopoulos u. Maria Karavia
Außer den Theaterstücken umfasst das Repertoire auch literarische Abende in deutscher und
griechischer Sprache, die griechischen Dichtern gewidmet sind.
1994-1995 »Zwiesprache mit einer Blume«, gewidmet Jannis Ritsos.
1996-1999 »Dieser Kosmos, der kleine, der große!«, gewidmet Odysseas Elytis.
2000-2001 »Brichst du auf gen Ithaka«, gewidmet Konstantinos Kavafis.
2002-2003 »50 Jahre griechische Gedichte und Lieder«, eine musikalisch-literarische Wegstrecke.
2004 »Kleftika«. Freiheits-Volkslieder aus Griechenland. Diavortrag mit Musikbeispielen.
2005-2006 »Engelhaftes, schwarzes Licht,« gewidmet Georgios Seferis
ANDERE AKTIVITÄTEN
Teilnahme an Veranstaltungen gegen die Ausländerfeindlichkeit und bei internationalen Kulturfestivals. Veranstaltungen von Theaterseminaren im Rahmen des Programms für Berufsausbildung für griechische Remigranten. Ein Teil dieses Programms wurde in Griechenland verwirklicht in Zusammenarbeit mit dem Generalsekretariat für Auslandsgriechen und dem griechischen Arbeitsministerium.
In Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek Wuppertal und dem Verlag »Romiosini« wurden dem deutschen – griechischen Publikum die Schriftstellerin Alki Zei und die Dichter Titos Patrikios und Michalis Ganas vorgestellt.
Kinderkonzert mit Schülern der Griechischen Grundschule und einer italienischen
Kindergruppe im Rahmen des Festivals »Kinder der Welt« in Wuppertal.
Kinderkonzert mit Schülern der Griechischen Grundschule sowie türkischen und deutschen Kindern im Rahmen der Begegnung, Griechenland- Deutschland- Türkei in Wuppertal.
Theater-Workshop für Kinder, von 9 bis 15 Jahren in dem Stadt Wuppertal.
Gastspiele des Griechischen Theaters Wuppertal in:
Wuppertal, Leverkusen, Hagen, Solingen, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Neuss, Münster, Nürnberg, Stuttgart, Aschaffenburg, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Lüdenscheid, Essen, Bielefeld, Gütersloh,
München, Braunschweig, Gifhorn, Iserlohn, Göttingen, Paderborn, Bonn, Dortmund, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Rüsselsheim, Dormagen, Nettetal, Wiesbaden, VS-Schwenningen, Lippstat
sowie in Brüssel (Belgien), Utrecht (Holland), Basel(Schweiz), Nikosia – Lemesos – Larnaka (Zypern),
Athen, Kavala, Thessaloniki, Xanthi, Serres, Alexandroupolis, Komotini (Griechenland).
EINTRITT Abendkasse: 10,-/8,-
Neuer Jazz
Freitag, 11. April 2008, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Jürgen Sturm Quartett und Trio Soli Sono
Eine ungewöhnliche Joint Venture Produktion der beiden Aachener Ensembles

Jürgen Sturm Quartett und Trio Soli Sono © PROMO
Anirahtak – Stimme
Johanna Daske – Flöte, Piccoloflöte
Natalie Becker – Flöte, Altflöte
Olaf Futyma – Flöte, Bassflöte
Jürgen Sturm – Gitarre, Komposition
Lothar Galle-M. – Bass
Tom Gerke – Schlagzeug, Glockenspiel
Eine Combo-Besetzung, bei der der Bläsersatz mit dem Aachener Flötentrio Soli Sono besetzt wird, ist die Erfindung des Aachener Jazz-Komponisten und Gitarristen Jürgen Sturm. Im November 2002 schrieb er ein Stück mit dem Titel »EMM-Punkt«. Das warme Timbre des Flötentrios passte sonderbar und zugleich perfekt zu seinen unorthodoxen Ideen und inspirierte ihn unmittelbar, weiter für diese Besetzung zu komponieren. Der daraus entstandene erste Liederzyklus*) wurde beim In Front Festival 2007 in der Klangbrücke Aachen uraufgeführt.
Wer damals nicht dabei sein konnte, der hat nun abermals die Möglichkeit das flötende Trio, die Sängerin Anirahtak, den Bassisten Lothar Galle-EMM-Punkt, den Schlagwerker Tom Gerke und natürlich den Gitarristen Jürgen Sturm selbst zu erleben. Man darf ein Spektakel mit Musik voller Witz erwarten, mit einer Prise Romantik, reich an Harmonien mit überraschenden Wendungen – und manchmal mutig am Rand der Tonalität.
Der Aachener Poet Dirk Schulte hat einige Texte für die Unternehmung beigesteuert.
EINTRITT Abendkasse: 12,-/8,-
Neuer Jazz
Sonntag, 13. April 2008, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
travail sonique

travail sonique © PROMO
Gitta Schäfer – Saxophon
Urban Elsässer – Gitarre
Markus Proske – Bass
Yann Le Roux – Schlagzeug
Es ist ein besonderes Vergnügen, die vier Jazzmusiker der Gruppe Travail Sonique auf der Bühne zu erleben. Auch, weil sie sich selbst ein Vergnügen sind. Gekonnt funktionieren die Stücke, ohne zu konzeptionell zu werden. Die vier Musiker spielen uns in ein klar kalkuliertes, in keiner Weise jedoch kaltes »Abseits der Genre«. Gerade hat man sich eingelassen auf eine Stimmung, auf eine Geschwindigkeit, auf einen Gesamtgroove, gerade hat man seinen Kontakt geknüpft und die vielen Ebenen erfasst, sich quasi im Einverständnis zurückgelehnt, da schlägt das Arrangement einen Haken, da nimmt das Melodische eine freie Wendung, da bricht der Beat seine Wirkung. Gekonnt wird die Verwunderung organisiert. Organisch organisiert, denn so verblüffend diese Kompositionen an die Grenzen des Üblichen gehen, so naturgemäß bleiben sie gleichsam am zuhörenden Menschen orientiert, wild und gemäßigt, neu und immer wieder Gewohntes aufgreifend.
Nina Jäckle, Schriftstellerin
»Eine profilierte Aussagekraft voller Dynamik befördert Travail Sonique in die Schar der besonderen und aktuellen Ensembles europäischer aktueller Musik.« Hans-Jürgen v. Osterhausen, Jazzpodium 10/2004
»Vielfalt und Virtuosität setzen sich wohltuend von der weichgespülten Bedeutungslosigkeit des augenblicklichen Mainstreams ab.«
z’kay, Klenkes 6/2004
EINTRITT 12,-/8,- und VVK
Musik vom Band
Montag, 14. April 2008, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Neue Spiel-Techniken für Streicher
Winfried Pape – Moderation
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Musik vom Band
Montag, 19. Mai 2008, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Beat Furrer: »Fama«, (Donaueschinger Musiktage 2005)
Termin verschoben vom 12.5. !
Winfried Pape – Moderation
Hans-Walter Staudte – Moderation
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Sonderkonzert
Freitag, 30. Mai 2008, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Big Bands des Kaiser-Karls-Gymnasiums und des Piusgymnasiums
Just Friends
Die KKG Big Band und die Pius Big Band stellen unter dem Motto »Just Friends« ihre neuesten Stücke vor. In Zusammenarbeit mit der Freien Musikschule music loft und der Gesellschaft für zeitgenössische Musik (GZM) wird dieses Konzert einen Einblick in das aktuelle musikalische Niveau junger Gymnasiasten geben, die sich der Swing-und Jazz-Musik verschrieben haben
EINTRITT Eintritt frei[r]rot[/r]
Neue Musik
Freitag, 6. Juni 2008, 20:00
Ensemble Accesa
Stockhausen zum 80.sten…INDIANERLIEDER mit dem Ensemble Accesa

Ensemble Accesa © PROMO
Julia Mihály – Gesang und Performance
Frauke Aulbert – Gesang und Performance
Der Großvater der elektronischen Musik und seine wenig bekannte Seite!
Ethnisch – minimalistisch – ursprünglich: So ist das Ritual, welches Karlheinz Stockhausen 1972 mir den INDIANERLIEDERn geschaffen hat. Zwei Singstimmen à capella öffnen das Tor zu einer Welt voller durchsichtiger Klänge, von der einfachsten Mehrstimmigkeit bis zum dissonanten Krieggeschrei. Die metaphernreichen Texte sind Übersetzungen aus Stammessprachen verschiedener amerikanscher Indianervölker ins Englische.
Die Performance des erst im Juni 2007 gegründeten jungen Ensemble Accesa mit den Sängerinnen Frauke Aulbert und Julia Mihály wird durch ein Bühnenoutfit der Hamburger Designerin Maria Mahlmann unterstütz.
Als Stipendiatin der Kunststiftung NRW fand Julia Mihály letztjährig Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen im Rahmen der Sommerkurse in Kürten.
Für ihre Aufführung der Kompostion Tierkreis Fassung 2003 wurde sie mit dem Förderpreis der Stockhausenstiftung ausgezeichnet.
EINTRITT 15,-/10,- und VVK
Musik vom Band
Montag, 9. Juni 2008, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Helmut Lachenmann: Neue Freiräume des Erfindens
Winfried Pape – Moderation
Hans-Walter Staudte – Moderation
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Neuer Jazz
Sonntag, 22. Juni 2008, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Marcel Richard Quartett

Marcel Richard Quartett © PROMO
Claudius Valk – Tenorsaxophon, Baßklarinette
Sebastian Gramss – Kontrabass
Nils Tegen – Klavier, Melodica
Marcel Richard – Schlagzeug, Komposition
Die Eltern klassische Musiker, mit Rockmusik aufgewachsen und Jazz studiert, vielleicht bringt es das auf einen Nenner. Marcel Richard ist kein Zirkustrommler, keiner dieser Selbstdarsteller mit immer neuen Tricks, er sucht die leisen Momente, die Kommunikation mit seinen Mitmusikern, die nicht zu Sidemen degradiert werden. Zwischen Klassik und Moderne, zwischen Kammermusik und Improvisation bewegt sich die Musik des Kölner Schlagzeugers, in der die Trommeln schon mal schweigen und der Bass auch mal die Führung übernimmt. Groovebetonte Nummern folgen auf klassisch anmutende Interludes, geschickt arrangierte Standards treffen auf schön-schlichte Balladen. Im Februar 2006 ist die Debut-CD »Kammermusik« bei Mons Records erschienen. Für Herbst/Winter 2008 ist die zweite CD geplant.
EINTRITT 12,-/8,- und VVK
Musik vom Band
Montag, 14. Juli 2008, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Musique spectrale: Grisey Murail. Die französische Schule
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Contempora
Freitag, 29. August 2008, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
>>Fabelhafte Gestalten<<

>>Fabelhafte Gestalten<< © PROMO
Ein König irrt durch die Gänge seines Palastes und horcht. Er hört die Stille, den Alltag, das normale Leben. In seiner Phantasie jedoch entstehen Bilder der Bedrohung. Argwöhnisch wittert er Intrigen, Aufstand und seine Absetzung. Klopfzeichen eines Widersachers verfolgen ihn und die Gesänge einer unbekannten Frau locken ihn in die tiefsten Kellergewölbe seines Palastes.
Fünf Künstler verschiedener Sparten gestalten mit diesem Projekt eine außergewöhnliche Melange: Je nach Wahrnehmung eine »akustische Ausstellung« oder ein »optisches Hörspiel im Bühnenraum«.
Fürs Auge:
Skulpturen – Uli Freude
Bilder – Carl Thomas
Schauspiel – Jochen Deuticke
Fürs Ohr:
Musik – Heribert Leuchter
Stimme – Annette Schmidt
EINTRITT 15,-/10,- und VVK
Musik vom Band
Montag, 8. September 2008, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Große symphonische Werke: Johannes Maria Staud und Magnus Lindberg
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Musik vom Band
Montag, 13. Oktober 2008, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Das Saxophon in der Neuen Musik
Hans-Walter Staudte – Moderation
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
In Front – Aachener Musikfestival
Freitag, 24. Oktober 2008, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Natalie Hausmann
le diffus

Natalie Hausmann © PROMO
Natalie Hausmann – Komposition, Tenorsaxophon
Frederik Köster – Trompete
Roman Babik – Klavier, fender Rhodes
Michael Kehraus – Bass
Patrick Hengst – Drums
Dieses Projekt der Essener Saxophonistin Natalie Hausmann widmet sich der melodiösen Form des europäischen Jazz. Lyrische Melodien treffen auf sperrige Grooves, folkloristische Elemente werden kombiniert mit freier Improvisation. Melancholie findet ebenso Platz wie extreme Gefühlsausbrüche. Ihre Kompositionen sind stilistisch stets variabel gehalten und geben den Musikern jederzeit Freiräume, ihre individuellen Fertigkeiten auszuspielen. Besonders in den ruhigen Passagen, den Bassostinati, den eher auf Soundflächen basierenden, sich stetig steigernden Soli zeigt sich das gekonnte Zusammenspiel des Ensembles. Mit Lars Kuklinski an der Trompete lässt sich ihre Vorstellung der Melodienklangfarbe optimal realisieren. Die Rhythmusgruppe, bestehend aus Roman Babik (p / fender rhodes), Michael Kehraus (b), und Patrick Hengst (dr), bildet die energetische Grundlage, die das Zusammenspiel von Tenorsaxophone und Trompete unterstützt, aber vor allen Dingen ergänzt. ??le diffus spielt in der jetzigen Besetzung seit Ende 2003 zusammen. 2005 gewann das Ensemble den Förderpreis von jazzwerkruhr und im Oktober 2006 ist ihre Debut CD ?le diffus | transversale bei JazzHausMusik, Köln, erschienen.
EINTRITT 15,-/10,-
In Front – Aachener Musikfestival
Samstag, 25. Oktober 2008, 19:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
»Olivier Messiaen – seine Vorbilder und seine Lehrlinge«
Sonderkonzert zum 100. Geburtstag von O. Messiaen

»Olivier Messiaen – seine Vorbilder und seine Lehrlinge« © PROMO
Messiaen 2008
NEUE MUSIK ENSEMBLE AACHEN
Lutz Felbick – Vortrag
19:00 Uhr: Vortrag von Lutz Felbik mit Power Point Präsentation »Klang – Farbe – Klangfarbe« –
Oliver Messiaen als Synästhetiker.
20:00 Uhr: Konzert mit dem Neuen Musik Ensemble Aachen »Oliver Messiaen seine Vorbilder und Lehrlinge«
Musik von : C.Debussy, M.Ravel, I.Strawinski, O.Messiaen, G.Grisey, T.Murail
Unter dem Motto »Oliver Messiaen – seine Vorbilder und seine Lehrlinge« veranstaltet die Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen e.V. ein Konzert zum 100.Geburtstag von O.Messiaen.
Eröffnet wird der Abend mit einem Vortrag von Lutz Felbick mit dem Titel »Klang – Farbe –Klangfarbe«. Darin wird Messiaen als Synästhetiker vorgestellt. Er assoziierte Farben mit Klängen und sprach von der »ewigen Musik der Farben« und der »ewigen Farbe von Musiken«. Die Klangfarbe war für ihn ein sehr konkreter Begriff, da er bei jedem Klang, bei jeder Tonfolge ein exakt zu beschreibendes und bestimmtes Farbenspektrum sah. Anhand einer Power Point Präsentation wird Lutz Felbik diese Farbenvielfalt andeuten, in denen sich Noten zu Farbeindrücken verwandeln und schließlich die Partitur in Farben erscheint.
Im anschließenden Konzert wird das Neue Musik Ensemble Aachen die Zuhörer durch die Welt der Klangfarbe führen mit der Musik von Messiaen selbst, seinen Vorbildern (Debussy, Ravel, Strawinski), seinen berühmten Schülern (Grisey, Murail, Xenakis) und von seinem Lehrer P.Dukas.
Programm:
Claude Debussy
Sonate – Flöte, Viola, Harfe
Olivier Messiaen
Trois Melodies – Sopran, Klavier
Gérard Grisey
Prologue – Viola
Paul Dukas
Poeme de Pierre de Ronsard – Mezzo, Klavier
Igor Stravinsky
Three songs from Wiliam Shakespeare – Sopran, Flöte, Klarinette, Viola
Olivier Messiaen
Vingt regards sur l’Enfant-Jésus (Auswahl) – Klavier
Tristan Murail
Treize couleurs du soleil couchant – Flöte, Klarinette, Violine, Cello, Klavier
Maurice Ravel
Griechische Lieder – Sopran, Harfe
Auführende:
Catharina Marquet – Gesang
Olaf Futyma – Flöte
Regina Pastuszyk – Klarinette
Tom Morrison – Viola
Mateusz Kwiatkowski – Cello
Ludger Singer – Klavier
Manou Liebert – Harfe
EINTRITT 10,-/15,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
NRW Kultursekreteriat
Gefördert im Rahmen von »Messiaen 2008«
Ministerpräsident NRW
Altes Kurhaus
In Front – Aachener Musikfestival
Freitag, 31. Oktober 2008, 19:00
breuer|engler|schrammel
Morton Feldman (1926-1987): For Philip Guston

breuer|engler|schrammel © PROMO
Beginn 19 Uhr!!!
Julia Breuer – Piccolo, Flöte, Altflöte
Matthias Engler – Glockenspiel, Vibraphon, Röhrenglocken, Marimba
Elmar Schrammel – Klavier, Celesta
Das etwas andere Konzert
1984 schrieb Morton Feldman ein Stück für Flöte, Perkussion und Klavier mit ca. viereinhalb Stunden Spieldauer und sagte darüber:
»C-G-A-E (Cage), so fängt es also an, und dann begeben wir uns auf einen Trip, auf dem ich keine Fragen stelle. Ohne mich zu sorgen, ob jemand sitzen bleibt oder hinausgeht, ob es jemand spielen will oder nicht. Ich wollte einfach keine Fragen von wem auch immer – mich selbst eingeschlossen.«
Mai 2007 haben breuer|engler|schrammel dieses Stück – For Philip Guston – aufgenommen und im Februar 2008 bei Wergo eine Vierfach-CD veröffentlicht.
Am 31.10.2008 werden sie es in Aachen in der Klangbrücke aufführen.
Für die Musiker bedeutet das: viereinhalb Stunden hoch konzentriert auf der Bühne sitzen – ohne Pause! Nicht so für das Publikum:
Die Türen des Saales werden während des ganzen Konzertes offen bleiben, jeder kann kommen und gehen, wann er will, beim Zuhören ein oder viele Gläschen Wein genießen, umherwandern und sich von ausgestellten Texten zum Thema inspirieren lassen, ein »Ründchen schlafen«…
oder eben doch viereinhalb Stunden konzentriert zuhören:
Wie seine beiden Vorläufer beleuchtet For Philip Guston eindrucksvoll das Phänomen Klang an sich, das Er- und Verklingen rückt gegenüber der eigentlichen Klangerzeugung in den Vordergrund der Wahrnehmung. Die Klänge sprechen einzig und allein für sich selbst. Der kleinmaßstäblich angelegte Asynchronismus der Stimmen ruft einen stets changierenden Effekt hervor, der die transparente Textur am Leben erhält. Vereinzelt lösen sich instrumentale Klangfarben diskret aus einer Umgebung heraus, an deren Gestaltung sie soeben noch beteiligt waren um im nächsten Moment wieder absorbiert zu werden. Die Perspektive des Hörens wechselt fortwährend und die Oberfläche der Musik, von der Feldman sprach, kommt einer optischen Täuschung gleich. So logisch die Partitur in ihren Details organisiert ist, so sehr entzieht sich das klangliche Resultat letztlich doch seiner Benennbarkeit.
.Drei Leute, eine Passion: Julia Breuer, Matthias Engler und Elmar Schrammel haben mit Beginn ihres Stipendiums bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie Frankfurt im August 2005 erstmalig als Trio zusammengefunden. In dessen Fokus steht seither eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Werk Morton Feldmans für die Besetzung mit Flöte, Schlagzeug und Klavier: Why patterns? [1978], Crippled Symmetry [1983], For Philip Guston [1984], For Christian Wolff [ 1986]. Stationen ihres Studiums waren u. a. Freiburg, Köln, Berlin und Amsterdam. Voneinander unabhängig agieren die drei Musiker europaweit in diversen Ensembles für Neue Musik, u. a. Ensemble Modern, Ensemble Modern Orchestra, SurPlus, adapter, Ensemble Linea, Sprachröhre. Bisher zu hören waren sie Festivals und Konzertreihen Neuer Musik wie MaerzMusik, musica viva, frum-[Reykjavik], Die Reihe [SWR], Darmstädter Ferienkurse, Rohkunstbau, ISCM World New Music Festival. Die in zahlreichen Projekten individuell gewonnen Perspektiven bilden die Basis auf welcher sich die gemeinsame Arbeit entfaltet.
EINTRITT 15,-/10,- und VVK
In Front – Aachener Musikfestival
Samstag, 1. November 2008, 10:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Keine Lust auf Mozart
Musikwettbewerb für Kinder und Jugendliche von 10-17 Jahren

Keine Lust auf Mozart © PROMO
öffentliche Wertungsspiele Kategorie Stummfilmvertonung
Download Flyer mit Anmeldeformular hier
Interpretation Neuer Musik
Stummfilmvertonung
Für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren veranstaltet die Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen e.V. (GZM) auch in
diesem Jahr wieder einen Wettbewerb zur Interpretation von Werken der Neuen Musik. Wie spannend und interessant Neue Musik sein kann, haben die Teilnehmer des im vorigen Jahr erstmalig durchgeführten Wettbewerbs eindrucks-voll gezeigt. In diesem Jahr wird der Wettbewerb um die Kategorie »Stummfilmvertonung« erweitert.
Der Musikwettbewerb findet in der Zeit vom 30.10.
bis 02.11.2008 statt. Er bietet jungen Talenten Gelegenheit, in der Kategorie »Interpretation Neuer Musik« ihre bereits vorhandenen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Neuen Musik darzustellen. Insbesondere sollen junge Musizierende, die bisher noch wenig oder keine Berührung mit Neuer Musik hatten, angeregt werden, sich gezielt mit ihr auseinander zu setzen. In der Kategorie »Stummfilmvertonung« soll die Kreativität der jungen Leute angeregt werden, bewegten Bildern durch Musik stärkeren Ausdruck zu verleihen. Begleitend wird eine Kompositionswerkstatt mit David Graham angeboten. Die Teilnehmer erhalten hier unter fachlicher Anleitung alleine oder im Team Inspiration und Kompositionshilfe bei der Vertonung eines vorgegebenen Stummfilmes.
Die Präsentation, Vermittlung und Förderung Zeitgenössischer Musik sind erklärte Ziele der seit 1988 bestehenden GZM. Das geschieht in enger Abstimmung mit ihrer pädagogischen Abteilung, der Freien Musikschule music loft Aachen, und in diesem Jahr erstmalig in Zusammenarbeit mit Kaleidoskop-Filmforum in Aachen e.V. Kaleidoskop produziert jährlich Stummfilm-Entdeckungen mit aktueller Livemusik.
Kategorie “Stummfilmvertonung“
Teilnahmebedingungen und Anmeldung
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren der Städteregion Aachen beziehungsweise aus der Euregio Maas-Rhein. Anmelden können sich sowohl Solisten als auch Ensembles.
Die Anmeldung muss bis zum 02.06.2008 in schriftlicher Form erfolgen bei:
Freie Musikschule music loft
Stichwort: Stummfilmvertonung
Kurhausstr. 1
52062 Aachen
Telefonische Anfragen können unter der Rufnummer 0241-38246 erfolgen. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos.
Nach der Anmeldung erhalten die Wettbewerbs-teilnehmer per Post eine Kurzfilm-DVD des Stummfilms mit Timecode. Pro Film wird eine Schutzgebühr von 5 € erhoben. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos. Reisekosten und andere Aufwendungen werden nicht erstattet. Alle benötigten Instrumente (außer Klavier) sind mitzubringen. Für möglicherweise erfolgende Auf-zeichnungen in Bild und Ton können keine Honoraransprüche abgeleitet werden.
Aufgabe
Am Wettbewerbstag ist der vorgegebene Stummfilm (Länge ca. 3 min) live zu vertonen. Die Musik kann improvisiert oder komponiert sein und darf Elemente aller Stilepochen enthalten.
Bewertung
Der Bewertung der Musikaufführungen liegen folgende Kriterien zu Grunde:
Komposition
Aufführung
Schlüssigkeit und Passung mit den Filmbildern
Termin und Ort
Der Wettbewerb wird zwischen dem 31.10. und dem 02.11.08 in der Klangbrücke Aachen, Kurhausstr. 2, ausgetragen. Der genaue Zeitpunkt wird allen Teilnehmern rechtzeitig bekannt gegeben. Die Wertungsspiele sind öffentlich. Die Entscheidung über die Preisträger fällt die Jury im Anschluss an alle Vorträge. Mit der Teilnahme am Wettbewerb verpflichten sich alle Wettbewerber zur Mitwirkung in einem öffentlichen Preisträgerkonzert, das am Sonntag, den 02.11.08 um 18 Uhr in der Klangbrücke stattfindet.
Jury und Preise
Die Jury besteht aus Fachvertretern der Bereiche Musik und Film. Ihre Entscheidungen zum formalen Ablauf des Wettbewerbs sowie in der Benennung der Preisträger sind nicht anfechtbar.
Es wird ein 1., 2. und 3. Preis vergeben. Die Preisträger erhalten Sachgutscheine im Gesamtwert von 300 €. Zusätzlich erhalten alle Wettbewerbsteilnehmer freien Eintritt bei allen GZM-Konzerten in der Spielzeit 2009 und werden zu einer besonderen Filmvorführung eingeladen.
Kompositionswerkstatt zur Stummfilmvertonung
Für Teilnehmer des Wettbewerbes besteht die Möglichkeit zur Anmeldung in der Kompositionswerkstatt mit David Graham (Komponist von Filmmusiken unter anderem für Volker Schlöndorff und Bill Douglas, Kompositionslehrer, Leiter von Kompositionsklassen für Kinder und Jugendliche). In mehreren Treffen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Tipps und Anregungen für ihre Kompositionen zu erhalten, lernen Grundlagen des kompositorischen Handwerks und neue Aufführungs-techniken kennen.
Die Kompositionswerkstatt findet in freundschaftlich-kreativer Atmosphäre statt. Hier bietet sich die Möglichkeit, die eigene Arbeit mit anderen zu diskutieren und auszuprobieren, Kompositionen von anderen in der Entstehung zu beobachten.
Das erste Treffen findet am Samstag, den 14.06.2008 um 11 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke statt. Weitere Treffen werden nach Bedarf vereinbart.
Für die Kompositionswerkstatt wird eine Gebühr von 25 € pro Teilnehmer erhoben.
Mit freundlicher Unterstützung von:
Altes Kurhaus
Kaleidoskop
Filmforum Aachen
In Front – Aachener Musikfestival
Samstag, 1. November 2008, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
U.F.O. Big Band

U.F.O. Big Band © PROMO
Hans-Martin Schnittker – lead trumpet
Sinje Glaeßner – 2.trumpet
John Dennis Renken – 3.trumpet
Oleksandr Berezhny – 1.altosax, sopransax, flute
Miriam Frank – 2.altosax, clarinet, flute
Sven Decker – tenorsax, bassclarinet, composition
Katrin Scherer – barisax, bassclarinet, composition
Phillip Schug – 1.trombone
Max von Einem – 2.trombone
Tobias Schütte – Bassposaune
Andreas Wahl – guitar
Hartmut Kracht – bass
Nils Tegen – drums
U.F.O. spielt ausschliesslich Eigenkompositionen und Arrangements von Katrin Scherer und Sven Decker, die aufgrund ihrer musikalischen Frische und Authentizität sehr reif und unbefangen daherkommen.
Die Stücke sind nicht einfach nur für den Klangkörper einer Großformation konzipiert, sondern auch auf die Improvisatoren zugeschrieben. Jeder Einzelne hat dadurch die Möglichkeit, die Kompositionen nachträglich mitzugestalten und ihr eine konkrete Daseinsberechtigung zu verleihen. Die Musik swingt, rockt und experimentiert mit diversesten Klangteppichen, rhythmischen Parametern und allerlei musikalischen Humor. Die Musik vom U.F.O. ist durchaus progressiv und modern und verspricht aufgrund der Vielzahl an Instrumentierungsmöglichkeiten jede Menge Abwechslung und ein musikalisches Hörerlebnis der besonderen Art.
Im Frühjahr 2008 ist die aktuelle CD von U.F.O. auf dem Label GREEN DEER MUSIC erschienen.
Weitere Informationen hierzu unter www. greendeermusic.de
EINTRITT 10,-/15,-
In Front – Aachener Musikfestival
Sonntag, 2. November 2008, 10:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Keine Lust auf Mozart
Musikwettbewerb für Kinder und Jugendliche von 10-17 Jahren

Keine Lust auf Mozart © PROMO
öffentliche Wertungsspiele Kategorie Interpretation
Download Flyer mit Anmeldeformular hier
Interpretation Neuer Musik
Stummfilmvertonung
Für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren veranstaltet die Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen e.V. (GZM) auch in
diesem Jahr wieder einen Wettbewerb zur Interpretation von Werken der Neuen Musik. Wie spannend und interessant Neue Musik sein kann, haben die Teilnehmer des im vorigen Jahr erstmalig durchgeführten Wettbewerbs eindrucks-voll gezeigt. In diesem Jahr wird der Wettbewerb um die Kategorie »Stummfilmvertonung« erweitert.
Der Musikwettbewerb findet in der Zeit vom 30.10.
bis 02.11.2008 statt. Er bietet jungen Talenten Gelegenheit, in der Kategorie »Interpretation Neuer Musik« ihre bereits vorhandenen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Neuen Musik darzustellen. Insbesondere sollen junge Musizierende, die bisher noch wenig oder keine Berührung mit Neuer Musik hatten, angeregt werden, sich gezielt mit ihr auseinander zu setzen. In der Kategorie »Stummfilmvertonung« soll die Kreativität der jungen Leute angeregt werden, bewegten Bildern durch Musik stärkeren Ausdruck zu verleihen. Begleitend wird eine Kompositionswerkstatt mit David Graham angeboten. Die Teilnehmer erhalten hier unter fachlicher Anleitung alleine oder im Team Inspiration und Kompositionshilfe bei der Vertonung eines vorgegebenen Stummfilmes.
Die Präsentation, Vermittlung und Förderung Zeitgenössischer Musik sind erklärte Ziele der seit 1988 bestehenden GZM. Das geschieht in enger Abstimmung mit ihrer pädagogischen Abteilung, der Freien Musikschule music loft Aachen, und in diesem Jahr erstmalig in Zusammenarbeit mit Kaleidoskop-Filmforum in Aachen e.V. Kaleidoskop produziert jährlich Stummfilm-Entdeckungen mit aktueller Livemusik.
Kategorie »Interpretation Neuer Musik«
Teilnahmebedingungen und Anmeldung
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren aus der Städteregion Aachen bzw. der Euregio Maas-Rhein. Anmelden können sich sowohl Solisten als auch Ensembles mit bis zu 6 Mitwirkenden (größere Ensembles erfordern die Zustimmung des Veranstalters)
Die Anmeldung muss bis zum 26.9.2008 in schriftlicher Form erfolgen bei:
Freie Musikschule music loft
Stichwort: Interpretation Neuer Musik
Kurhausstr. 1
52062 Aachen
Telefonische Anfragen können unter der Rufnummer 0241-38246 erfolgen. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos.
Der Anmeldung ist eine Kopie der ausgewählten Komposition(en) beizufügen. Reisekosten und andere Aufwendungen werden nicht erstattet. Alle benötigten Instrumente (außer Klavier) sind mitzubringen. Für möglicherweise erfolgende Aufzeichnungen in Bild und Ton können keine Honoraransprüche abgeleitet werden.
Programm
Solisten und Ensembles tragen ein oder mehrere Werk(e) in der Gesamtlänge von 5 bis 15 Minuten vor. Die ausgewählten Werke sollen nach 1950 entstanden und der Neuen Musik zuzuordnen sein. Das umfasst auch die Auseinandersetzung mit neuen Spieltechniken und kann improvisatorische Anteile enthalten.
Bewertung
Bei der Solowertung gelten unter Berücksichtigung allgemeiner altersabhängiger Gegebenheiten unter anderem als Bewertungskriterien die:
spieltechnische Ausführung
(Ausführung neuer Spieltechniken eingeschlossen)
tonliche bzw. klangliche Realisation
(Phrasierung, Artikulation eingeschlossen)
Wahl des richtigen Tempos und die rhythmische Präsentation
Dynamik des Vortrags
Für das Ensemblespiel sind darüber hinaus die Intonation und das Zusammenspiel Kriterien der Bewertung.
Termin und Ort
Der Wettbewerb wird zwischen dem 31.10. und dem 02.11.08 in der Klangbrücke Aachen, Kurhausstr. 2, ausgetragen. Der genaue Zeitpunkt wird allen Teilnehmern rechtzeitig bekannt gegeben. Die Wertungsspiele sind öffentlich. Die Entscheidung über die Preisträger fällt die Jury im Anschluss an alle Vorträge. Mit der Teilnahme verpflichten sich alle Wettbewerber zur Mitwirkung in einem öffentlichen Preisträgerkonzert, das am Sonntag, den 02.11.08 um 18 Uhr in der Klangbrücke stattfindet.
Jury und Preise
Die Jury besteht aus professionellen Musikern der Region und Fachvertretern der Neuen Musik. Ihre Entscheidungen zum formalen Ablauf des Wettbewerbs sowie in der Benennung der Preisträger sind nicht anfechtbar.
Es wird ein 1., 2. und 3. Preis vergeben. Die Preisträger erhalten Sachgutscheine im Gesamtwert von 300 €. Zusätzlich erhalten alle Wettbewerbsteilnehmer freien Eintritt bei allen GZM-Konzerten in der Spielzeit 2009.
Mit freundlicher Unterstützung von:
Altes Kurhaus
Kaleidoskop
Filmforum Aachen
In Front – Aachener Musikfestival
Sonntag, 2. November 2008, 18:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Keine Lust auf Mozart
Preisträgerkonzert

Keine Lust auf Mozart © PROMO
EINTRITT Eintritt frei
Musik vom Band
Montag, 10. November 2008, 19:30
Citykirche, Großkölnstraße, 52062 Aachen
Hören und Sprechen über Neue Musik
Arvo Pärtt: Zurück zur Spiritualität
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
City-Kirche Aachen e.V.
in Kooperation
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Musik vom Band
Montag, 8. Dezember 2008, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Brian Ferneyhough: Komplexes Handwerk
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
In Front – Aachener Musikfestival
Freitag, 12. Dezember 2008, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Alexander von Schlippenbach Trio
Improvisierte Musik

Alexander von Schlippenbach Trio © PROMO
Alexander von Schlippenbach – Piano
Evan Parker – Saxophon
Paul Lovens – Schlagzeug
Improvisierte Musik, Free Jazz mit dem Alexander von Schlippenbach Trio
Seit ihrer revolutionären Geste vor über drei Jahrzehnten ist diese freie Musik spannend, flexibel, ja weiser geworden.
Sie ist so langlebig und dabei so großartig, weil ihre Schöpfer diese Musik als historisch notwendig verstehen, als etwas, was uns heute auch angesichts unserer bisherigen Hörerfahrungen und Gefühlen für musikalische Spannung bereichert, ja sogar beglücken kann.
In der Tat ist das gegenseitige Zuhören dieser drei Musiker, die prompte Reaktion, die subtilen Veränderungen, die Eruption, eine Art zu musizieren, wie jederzeit überrascht , die aber auch Klischees kennt, sie zitiert und daraus etwas Neues macht. Es werden Szenen aufgemacht, in denen ein spielerischer Kampf untereinander abläuft, ein gemeinsamer Kampf um die Aufmerksamkeit und die Emotion bei den Zuhörern.
Diese Musik klingt jedes Mal neu, sie pulsiert, sie löst sich auf, sie weicht allmählich ab vom Begonnenen, gerade genug, um sich in einer neuen Atmosphäre wieder zu finden.
Mit dem Trio von Alexander von Schlippenbach, Piano, und seinen Mitspielern Evan Parker , Tenorsaxophon, und Paul Lovens, Schlagzeug, spielt ein Ensemble, welches künstlerische Integrität, musikalische Logik und überraschende Weiterentwicklungen über viele Jahre überzeugend vorgestellt hat.
Für den aus Aachen stammenden Paul Lovens ist es ein Heimspiel, wir erwarten viele seiner Fans und Kenner der improvisierenden Szene und der freien Musik zu diesen Abend bei uns. Für die, die etwas bisher Unerhörtes erleben wollen, ist dieser Abend zu empfehlen. Sie werden es nicht bereuen.
EINTRITT 15,-/10,- und VVK
In Front – Aachener Musikfestival
Samstag, 13. Dezember 2008, 20:00
Citykirche, Großkölnstraße, 52062 Aachen
Frank Sackenheim
»Lamentation«

Frank Sackenheim © PROMO
Frank Sackenheim – ts,as,ss
Matthias Bergmann – flgh
Lars Duppler – p
Christopher Devisscher – b
Jens Düppe – dr
»Lamentation« ist ein Projekt um den Kölner Saxophonisten Frank Sackenheim. Vom spirituellen Jazz John Coltrane´s beeindruckt, inspirierten ihn seit früher Kindheit katholische Choräle und Kirchenmelodien aus verschiedenen musikalischen Epochen und Traditionen. Die daraus entstandenen Choralbearbeitungen werden, passend zur Weihnachtszeit, am 13.Dezember, in der Citikirche in Aachen, zu hören sein.
Das Quintett präsentiert sich musikalisch auf höchstem Niveau. Sackenheim selbst spielt Tenor-, Alt- und Sopransaxofon. Matthias Bergmann überzeugt mit einem weichen und einfühlsamen Flügelhornsound. Die Rhythmusgruppe setzt sich aus Lars Duppler (p), Christophe Devisscher (b) und Jens Düppe (dr) zusammen. Mit sehr offenen Sounds und weiten modalen Harmoniefeldern, die Jens Düppe mit seinen lang klingenden Beckensounds zu einem breiten Klangteppich ergänzt, lädt die Rhythmusgruppe Sackenheim und Bergmann zu groß angelegten Soli ein. Weite Spannungsbögen und eine differenzierte Klanglichkeit charakterisieren den Stil der Improvisationen. Diese Art des Spiels passt dann wieder zum Charakter der nie enden wollenden in breiten Notenwerten dahinschreitenden Choräle, ähnlich wie der modale Charakter von Original und Bearbeitung… (Thade Buchborn, www.klassik.com)
EINTRITT 5,-/10,-
In Front – Aachener Musikfestival
Samstag, 20. Dezember 2008, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
»Weltgestalten – die Welt gestalten«
oder: was geschah am 26. Januar? Eine Aufführung mit zeitgenössische Musik, Texten und Reliquienbrettern

1)Lederschnur aus der Peitsche für Zarathustra und Zoro 2)Würfel des Cäsar, in dem Augenblick, in dem sie im Rubikon versinken © Jürgen Damen
Jürgen Damen – Grundidee
Viola Kramer – musikalische Supervisorin
Hans-Walter Staudte – Organisation
Die Musik – ein gewagtes Experiment?
Die Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen vertritt drei Sparten:
Jazz
Neue komponierte Musik
Experimentelle Improvisation
Was aber geschieht, wenn diese drei Musik-Sparten aufeinander treffen? Wenn die echten oder scheinbaren Grenzen aufgelöst werden? Wenn drei Ensembles, die diese unterschiedlichen Richtungen vertreten, miteinander spielen?
Die Musiker – eine farbige Mischung
Profimusiker und Laien
Alte, Mittelalte und Kinder
Männer und Frauen:
Adrian (10)
Lukas(8)
Nastasja (12)
Viola Kramer
Christian Kraus
Trio Soli Sono (Neue komponierte Musik)
Natalie Becker
Johanna Daske
Olaf Futyma
Heribert Leuchter Trio (Jazz)
Heribert Leuchter
Gero Körner
Stefan Kremer
Aix per i mundO – Ensemble für KommusiAktion (Improvisation)
Jürgen Damen
Hermann Flott
Harald Frings
Hans-Walter Staudte
Weltgestalten, die Welt gestalten …
… sind eigentlich eine Text- und Objektsammlung mit 27 Geschichten und 28 Kunstwerken (Reliquienbretter) zu bekannten und unbekannten Weltgestalten, die Jürgen Damen erarbeitet hat. Daraus wurden für die Aufführung 10 Weltgestalten ausgewählt.
Die Texte – schier unglaublich
Neue bisher unbekannte Ereignisse aus dem Leben von Adam bis Zarathustra und acht weitere Weltgestalten tauchen in den ausgewählten Texten auf. Sie lassen die Geschichte in einem neuen Licht erstrahlen.
Wenn man sich auf ein ganz bestimmtes Datum konzentriert, z.B. auf den 26. Januar, und in Archiven recherchiert, kommen plötzlich diese vollkommen neuen Geschichten von Weltgestalten zu Tage wie: Zäsar war ein Zocker.
Leseprobe aus Xanthippe:
Xanthippe
»Hör mal, Sokrates! So geht das nicht weiter,« schimpft Xanthippe im Jahr 404 vor Christus. »Du treibst dich den ganzen Tag auf der Agora herum und ich kann sehen, wie ich den Haushalt geregelt bekomme, das Geld heranschaffe und jetzt mitten im Winter am 26. Januar das Haus geheizt bekomme!« »Schatz, weißt du eigentlich…?« versucht Sokrates einen deiner hinterhältigen Fragetricks. Xanthippe unterbricht ihn sofort: »Ich weiß, dass du weißt, dass ich nichts weiß. Aber jetzt ist Schluss damit! Alle wissen, dass du ein großartiger Philosoph und Lehrer bist und am besten wissen das deine Schüler. Sie hängen an deinen Lippen, saugen sich mit deinen Gedanken voll und bezahlen keine Drachme dafür. Du kannst dich jetzt zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden. Entweder gründe ich eine Philosophenschule, du bist mein angestellter Lehrer und deine Jungs bezahlen bei mir jeden Morgen das Schulgeld oder du schickst mir jeden Tag einen deiner Schüler vorbei, damit sie hier deine Arbeit tun.«
Die Reliquienbretter – künstlich oder künstlerisch?
Die Reliquien stehen in engem Zusammenhang mit den erzählten Geschichten. Sie symbolisieren die Weltgestalten und ihr Leben. Dadurch werden sie anschaulich.
»Reliquienbretter« sind geschichtlich nur sehr kurz in Erscheinung getreten zwischen dem 26. Januar 1346 und dem 26. Januar 1347. Um die Reliquien, die sich zu dieser Zeit massenhaft vermehrten, einigermaßen zu schützen, wurden sie auf Brettern befestigt. Bevorzugt wurden dafür Bretter genommen, die selbst schon Reliquien waren, z.B. Bretter vom Stall in Bethlehem oder Bretter aus einem Apfelbaum im Paradies. Diese Ära ging deshalb so schnell zu Ende, weil kaum noch Bretter zu bekommen waren.
Die Bretter bei »Weltgestalten, die Welt gestalten« stammen aus der Seemannskiste, die Antoine Saint-Exupéry das Leben rettet. Der Samt aus dem Wintermantel der Xanthippe. Alle Reliquien sind echt!!!
EINTRITT 15,-/10,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Ministerpräsident NRW
Altes Kurhaus
Spielplan
Neujahrskonzerte
Montag, 1. Januar 2007, 18:00
Klangbrücke Aachen
Art´n Schutz Orchester

Art´nSchutz Orchester © PROMO
Beginn 18 Uhr !!
Anirahtak – Stimme
Alex Janßen – Altsaxophon und Flöte
Uli Jend – Sopran-, Alt,- und Tenorsaxophon
Heribert Leuchter – Sopran-, Alt-, und Baritonsaxophon
Jürgen Sturm – Gitarre
Ludger Singer – Piano
Lothar Galle-Merkel – Bass
Hans Günter Eisele – Schlagzeug
Das Art´n Schutz Orchester ist eng verbunden mit dem kooperativen Label LUXaries Records. So liest sich ein Großteil der Veröffentlichungen von LUXaries Records (und weiterer Firmen) wie eine Geschichte sich kreuzender Pfade der Musiker und Komponisten, welche diesem Pool entstammen.
Das Art´n Schutz Orchester ist ein junges Ensemble, gegründet 2004, mit dem erklärten Ziel, die klanglichen Möglichkeiten üblicher Klein- und Kleinstbesetzungen zu erweitern und unabhängig von wackelnden Etats und langfristiger Planung, die oben erwähnte, gewachsene Spieltradition zu bündeln und zu kultivieren. Somit funktioniert der Klangkörper als »Band-Werkstatt«.
Für öffentliches Aufsehen sorgte das Art´n Schutz Orchester beim Debütkonzert am 1.1.2005 vor ausverkauften Haus auf der Aachener Klangbrücke und beim Kooperationsprojekt mit der Band »Freshlyground« aus Kapstadt (Agenda 21 -Städtepartnerschaft) mit Arbeitswoche, gemeinsamen Konzerten und Tonaufnahmen.
Seither erfreuen sich die ‚etwas anderen‘ Neujahrskonzerte des Art´n Schutz Orchesters wachsender Beliebtheit.
Gleichwohl die Besetzung aus dem Musikerpool wechseln kann, hat sich eine bevorzugte Instrumentierung als zu kultivierendes Ideal herausgestellt:
Stimme, Viola, Violoncello, 2 Saxophone, Piano, Gitarre, Bass, Schlagzeug. Die Arbeitsweise und Konzertgestaltung entsprechen dem improvisatorischen Umgang mit flexiblen (kollektiven) Arrangements zu Kompositionen von Heribert Leuchter, Ludger Singer und Jürgen Sturm, oder möglichen Gästen. Das Ergebnis darf als »Europäischer Jazz« gehört werden.
EINTRITT 14€/10€
Mit freundlicher Unterstützung von:
Altes Kurhaus
Lux Musikproduktion
Dienstag, 2. Januar 2007, 20:00
Klangbrücke Aachen
Art´n Schutz Orchester

Art´nSchutz Orchester © PROMO
Anirahtak – Stimme
Alex Janßen – Altsaxophon und Flöte
Uli Jend – Sopran-, Alt,- und Tenorsaxophon
Heribert Leuchter – Sopran-, Alt-, und Baritonsaxophon
Jürgen Sturm – Gitarre
Ludger Singer – Piano
Lothar Galle-Merkel – Bass
Hans Günter Eisele – Schlagzeug
Das Art´n Schutz Orchester ist eng verbunden mit dem kooperativen Label LUXaries Records. So liest sich ein Großteil der Veröffentlichungen von LUXaries Records (und weiterer Firmen) wie eine Geschichte sich kreuzender Pfade der Musiker und Komponisten, welche diesem Pool entstammen.
Das Art´n Schutz Orchester ist ein junges Ensemble, gegründet 2004, mit dem erklärten Ziel, die klanglichen Möglichkeiten üblicher Klein- und Kleinstbesetzungen zu erweitern und unabhängig von wackelnden Etats und langfristiger Planung, die oben erwähnte, gewachsene Spieltradition zu bündeln und zu kultivieren. Somit funktioniert der Klangkörper als »Band-Werkstatt«.
Für öffentliches Aufsehen sorgte das Art´n Schutz Orchester beim Debütkonzert am 1.1.2005 vor ausverkauften Haus auf der Aachener Klangbrücke und beim Kooperationsprojekt mit der Band »Freshlyground« aus Kapstadt (Agenda 21 -Städtepartnerschaft) mit Arbeitswoche, gemeinsamen Konzerten und Tonaufnahmen.
Seither erfreuen sich die ‚etwas anderen‘ Neujahrskonzerte des Art´n Schutz Orchesters wachsender Beliebtheit.
Gleichwohl die Besetzung aus dem Musikerpool wechseln kann, hat sich eine bevorzugte Instrumentierung als zu kultivierendes Ideal herausgestellt:
Stimme, Viola, Violoncello, 2 Saxophone, Piano, Gitarre, Bass, Schlagzeug. Die Arbeitsweise und Konzertgestaltung entsprechen dem improvisatorischen Umgang mit flexiblen (kollektiven) Arrangements zu Kompositionen von Heribert Leuchter, Ludger Singer und Jürgen Sturm, oder möglichen Gästen. Das Ergebnis darf als »Europäischer Jazz« gehört werden.
EINTRITT 14€/10€
Mit freundlicher Unterstützung von:
Altes Kurhaus
Lux Musikproduktion
Monday Night
Montag, 15. Januar 2007, 21:00
Klangbrücke Aachen
christoph grab’s CRYPTIC BLUES meets Axel Doerner

Christoph Grab © PROMO
Christoph Grab – Ternorsaxophon, Altsaxophon
Axel Doerner – Trompete
Phillip Schaufelberger – Gitarre
Christoph Sprenger – Bass
Dieter Ulrich – Schlagzeug
CRYPTIC BLUES-Release-Tour in Deutschland:
christoph grab’s CRYPTIC BLUES meets Axel Doerner
Swingender, vibrierender Jazz, rebellisch, frisch, interaktiv und dynamisch, mit viel Freiraum für die ganz persönlichen Geschichten der Solisten. Die suitenartigen Kompositionen von Christoph Grab verbinden einfache Melodien und Riffs mit erzählerischen Improvisationen der Bandmitglieder. Das Christoph Grab Quartett ist ein über Jahre zusammengewachsenes, hochflexibles Ensemble, das von lyrischen Zwischentönen bis hin zu explosiven Grooves die ganze Klang-Pallette des zeitgenössischen Jazz aus dem Effeff beherrscht und auf ganz persönliche Art und Weise einsetzt.
Als Gast stösst der wunderbare Trompeter und SWR-Jazzpreisträger 2006 Axel Doerner zur Band und wird die Musik um seine Vision des CRYPTIC BLUES bereichern.
EINTRITT 10,-/6,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Altes Kurhaus
Sparkasse Aachen
Sonntag, 21. Januar 2007, 20:00
Big Bandits & das music loft Jazzensemble
The Music of Miles Davis
EINTRITT VVK 8.- € / 6.- €
AK 10.- € / 8.- €
Musik vom Band
Montag, 29. Januar 2007, 19:00
Seminarraum der Klangbrücke Aachen (2.Etage)
Hören und Sprechen über Neue Musik
Irisierender Klang, Verästelungen: György Ligeti »Atmosphères«, Olga Neuwirth »Clinamen / Nodes«

Hans-Walter Staudte © PROMO
Neue Reihe !
An jedem letzten Montag des Monats wollen wir uns eine Stunde lang mit Neuer Musik beschäftigen, indem wir von CD vorspielen und darüber sprechen.
Vorkenntnisse werden nicht erwartet, dafür aber die Bereitschaft sich einzulassen und darüber zu sprechen.
Je nach Thema und Interesse wird ein Mitglied der GZM oder ein Kenner des Bereiches dieses Treffen vorbereiten und moderieren.
Dieses Treffen wird vorbereitet von Hans-Walter Staudte und Winfried Pape.
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme unserer Mitglieder und deren Freunde mit dem Ziel ins gemeinsame Gespräch über das weite Feld der Neuen Musik zu kommen.
EINTRITT Eintritt frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Samstag, 24. Februar 2007, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Neue Musik Ensemble Aachen
Hinter dem Horizont – Werke von M.de Alvear, L.Berio, L.Singer, G.Stein und Improvisation Singer/Pastuszyk

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO
Sonderkonzert
Catharina Arquet – Sopran
Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Tom Morrison – Bratsche
Nicol Milner – Cello
Manou Liebert – Harfe
Ludger Singer – Klavier
Das Neue Musik Ensemble Aachen bereichert seit drei Jahren die musikalische Landschaft der Stadt.
Engagierte Musiker aus der Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen e.V., des Sinfonieorchesters Aachen und der freien Musikszene haben sich zur Aufgabe gemacht, aktuelle Kompositionen aufzuführen und damit dem Aachener Publikum die Möglichkeit zu geben, dem musikalischen Puls der Zeit hörend auf der Spur zu bleiben. Außerdem bietet das Profi-Ensemble Komponisten der Region einen idealen Klangkörper zur Umsetzung ihrer musikalischen Ideen.
Hinter dem Horizont erwartet den Zuhörer eine spannende Mischung verschiedener Stile und Strömungen komponierter Gegenwartsmusik sowie Einblicke in die Kunst der Improvisation.
In »Folk Songs« von Luciano Berio, die Tradition mit der Gegenwart verschmelzen, werden Bearbeitungen bekannter und beliebter Volkslieder aus verschiedenen Ländern zu hören sein.
Meditative, beinahe minimalistische Musik in »Sensitive Birds« der Spanierin Maria de Alvear steht im leuchtenden Kontrast zur dadaistisch-verschmitzten Komposition »SCHNP« des Aachener Komponisten Ludger Singer. Dazwischen zaubern die Klarinettistin Regina Pastuszyk und der Multiinstrumentalist Ludger Singer Musik aus dem Moment heraus; die Improvisationskünste der in Aachen bestens bekannten Musiker stehen für Mut zum Experiment, Lebenslust und Witz.
Die Uraufführung eines Sextetts von Gottfried Stein unter der Leitung des Komponisten bildet das Hightlight des Abends. Der Aachener Komponist wurde kürzlich für die Aufführungen seiner Kammeroper »Else« am Stadttheater Aachen von Publikum und Presse gefeiert.
Der Abend in der Klangbrücke verspricht eine außergewöhnliche Klangreise, die Hör-Horizonte zu erweitern vermag.
EINTRITT 14,-/10,-
Musik vom Band
Montag, 26. Februar 2007, 19:00
Seminarraum der Klangbrücke Aachen (2.Etage)
Hören und Sprechen über Neue Musik
Olivier Messiaen »Farben und Gesang der Vögel«
Neue Reihe !
An jedem letzten Montag des Monats wollen wir uns eine Stunde lang mit Neuer Musik beschäftigen, indem wir von CD vorspielen und darüber sprechen.
Vorkenntnisse werden nicht erwartet, dafür aber die Bereitschaft sich einzulassen und darüber zu sprechen.
Je nach Thema und Interesse wird ein Mitglied der GZM oder ein Kenner des Bereiches dieses Treffen vorbereiten und moderieren.
Dieses Treffen wird vorbereitet von Lutz Felbick.
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme unserer Mitglieder und deren Freunde mit dem Ziel ins gemeinsame Gespräch über das weite Feld der Neuen Musik zu kommen.
EINTRITT Eintritt frei !
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Sonntag, 11. März 2007, 15:00
Gitarrenschülerkonzert
Dozent: Nina Hermanns
Die Gitarrenschüler von Nina Hermanns präsentieren sich auf der Klangbrücke.
EINTRITT FREI
Sonntag, 11. März 2007, 18:00
Schülerkonzert
mit der Big Band der Viktoria Schule Aachen
Es ist wieder so weit, Schüler der freien Musikschule music loft präsentieren sich im Frühjahrskonzert.
Mit dabei die Big Band der Viktoriaschule Aachen zusammen mit der Vocal Group.
EINTRITT FREI
Monday Night
Montag, 12. März 2007, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
SKR Band

SKR Band © PROMO
Achtung, jetzt 20 Uhr !
Hendrik Soll – Piano
Stefan Kremer – Schlagzeug
Christian Ramond – Bass
Die neue Band des Aachener Schlagzeugers Stefan Kremer ist von der Besetzung her ein klassisches Klaviertrio, so nennt man im Allgemeinen eine Jazzgruppe mit Klavier, Bass und Schlagzeug.
Das SKR Trio ist aber auch kein klassisches Klaviertrio! Denn man könnte es mit gleicher Berechtigung auch Schlagzeug- oder Basstrio nennen. Stefan Kremer und Christian Ramond sind nicht die »Rhythmusknechte«, die einen wirklich virtuosen Hendrik Soll in seinen musikalischen Ausführungen begleiten.
Soll am Klavier braucht diese Begleiter nicht, denn er ist selber auch Schlagzeuger und groovt (=neudeutsch für swingt) selbst ohne Begleitung. Dafür begleitet er dann die Rhythmusgruppe, wenn die beiden sich weit aus ihren traditionellen Positionen vorwagen. Und es klingt und swingt trotzdem weiter.
Nicht zuletzt tragen die Kompositionen von Soll und Kremer hierzu bei. Dabei scheuen sich die drei nicht, nach Lust und Laune auf jazzhistorisches Material, wie z.B. Kompositionen von Bud Powell oder Thelonious Monk, zurückzugreifen und diese in ein neues Gewand zu kleiden.
Das Konzert des SKR Trios am 12. März 2007 im Rahmen der »Monday Night«-Konzerte in der Aachener Klangbrücke wird diesmal wohl besonders festlich, kommt es doch gerade rechtzeitig zu Stefan Kremers 50. Geburtstag!
EINTRITT 10,-/ 6,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Altes Kurhaus
Sparkasse Aachen
Musik vom Band
Montag, 26. März 2007, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Ausdruck und Kontrolle: Karlheinz Stockhausen »Klavierstücke«, »Spiral für einen Spieler», aus:
Eintritt frei
An jedem letzten Montag des Monats wollen wir uns eine Stunde lang mit Neuer Musik beschäftigen, indem wir von CD vorspielen und darüber sprechen.
Vorkenntnisse werden nicht erwartet, dafür aber die Bereitschaft sich einzulassen und darüber zu sprechen.
Je nach Thema und Interesse wird ein Mitglied der GZM oder ein Kenner des Bereiches dieses Treffen vorbereiten und moderieren.
Dieses Treffen wird vorbereitet von Hans-Walter Staudte und Winfried Pape.
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme unserer Mitglieder und deren Freunde mit dem Ziel ins gemeinsame Gespräch über das weite Feld der Neuen Musik zu kommen.
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
in Kooperation mit den jüdischen Kulturtagen
Donnerstag, 29. März 2007, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Neue Musik Ensemble Aachen
Shalom – Neue Musik aus Israel

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO
Catharina Marquet – Sopran
Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Tom Morrison – Bratsche
Nicol Milner – Cello
Ludger Singer – Klavier
Manou Liebert – Harfe
Einen außerordentlicher Beitrag zu den Jüdischen Kulturtagen leistet das Neue Musik Ensemble Aachen. In seinem Programm wird das Ensemble bei uns kaum bekannte und gespielte Musik der Gegenwart aus Israel dem Aachener Publikum präsentieren.
Die meisten Musikinteressierten kennen hauptsächlich die Klezmermusik und verbinden diese zu Recht mit der jüdischer Kultur. Dabei wird kaum wahrgenommen, dass israelische Komponisten, genauso wie alle andere Musikschaffenden der Welt, nach neuen musikalischen Ausdruckmöglichkeiten suchen. Ihre Musiksprache ist durch Einflüsse jüdischer Musiktradition, arabischen Folklore und europäischen Moderne geprägt.
Da viele von Ihnen zu den Einwanderern gehören, wird auch die musikalische Herkunft in ihren Werken hörbar.
Die für dieses Konzert ausgesuchten Kompositionen haben sehr verschiedene Inspirationsquellen: Die Komponisten fanden ihre Eingebung in den Psalmen, Volkslieder, Malerei und orientalischer oder abendländlischer Poesie.
Diese einmalige Klang- und Stil-Vielfalt, verspricht eine aufregende Reise durch musikalische Landschft Israels.
Das Konzert ist eine Veranstaltung im Rahmen der »jüdischen Kulturtage« in Kooperation mit der Stadt Aachen und der GZM Aachen e.V.
EINTRITT 14,-/12,-
VVK 12,-/10,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Musik vom Band
Montag, 30. April 2007, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Biegen und Zerbrechen: Bernd Alois Zimmermann »Requiem für einen jungen Dichter«
Eintritt frei
An jedem letzten Montag des Monats wollen wir uns eine Stunde lang mit Neuer Musik beschäftigen, indem wir von CD vorspielen und darüber sprechen.
Vorkenntnisse werden nicht erwartet, dafür aber die Bereitschaft sich einzulassen und darüber zu sprechen.
Je nach Thema und Interesse wird ein Mitglied der GZM oder ein Kenner des Bereiches dieses Treffen vorbereiten und moderieren.
Dieses Treffen wird vorbereitet von Günther Härtel.
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme unserer Mitglieder und deren Freunde mit dem Ziel ins gemeinsame Gespräch über das weite Feld der Neuen Musik zu kommen.
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
SOUNDS OF SPRING
Samstag, 5. Mai 2007, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Neue Musik Ensemble Aachen
Frühling in Japan

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO
Catharina Marquet – Gesang
Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Tom Morrison – Bratsche
Nicol Milner – Cello
Ludger Singer – Klavier
Manou Liebert – Harfe
In seinem neuem Projekt »Frühling in Japan« präsentiert das Neue Musik Ensemble Aachen aktuelle Musik japanischer Komponisten in Verbindung mit traditioneller Haiku-Kunst.
Neben Werken weltbekannter Komponisten der älteren und jüngeren Generation, wie Toru Takemitsu und Toshio Hosokawa, erklingen »noch nicht entdeckte« Werke von Noriko Kawakami, Toshi Ichiyanagi, Satoshi Minami und Hajime Okumara. Alle Kompositionen spiegeln den unerschöpflichen musikalischen Reichtum in Bezug auf Naturereignisse wieder. In der Musik japanischer Komponisten spürt man eine besondere Sensibilität auf »alltägliche Wunder«, wie Rauschen des Windes, Vogelgesänge oder blühende Blumen.
Die Haikus, die ein japanischer Künstler als literarische Intermezzi in Originalsprache vortragen wird, schöpfen aus der gleichen Inspirationsquelle. Die aus siebzehn Sprecheinheiten bestehenden Gedichte haben in Japan eine lange Tradition. In Bezug auf die Jahreszeiten bringen sie durch konkrete Bilder die Gefühle des Naturbetrachters zum Ausdruck.
Die Zuhörer erwartet ein Abend voller Frühling in Wort und Klang – eine Begegnung mit traditioneller und aktueller Kunst aus Japan, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Das Projekt entstand auf Initiative des Neuen Musik Ensemble Aachen und wird unterstüzt von der Deutsch-Japanischen Kultur Gesellschaft e.V. Aachen und der Gesellschaft für Zeitgenössische Musik e.V. Aachen.
EINTRITT 14,-/12,-
SOUNDS OF SPRING
Freitag, 11. Mai 2007, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Ich liebegehre Dich
Aix per i mundO, Ensemble für KommusiAktion

Aix per i mundO © PROMO
Jürgen Damen – Gitarre
Hermann Flott – Keyboard
Harald Frings – Technik
Catharina Marquet – Gesang
Ludger Singer – viele Instrumente
Hans Staudte – Saxophon
Eine neue Musik-Text-Aufführung
Liebeslieder von Brahms und Improvisierte Musik? Sie haben scheinbar nichts miteinander zu tun … genauso wenig wie die zarten und romantischen Texte zur Liebe einerseits und die deftigeren Texte zum Begehren, zu Lust und Leidenschaft andererseits. Aix per i mundO unternimmt den Versuch, die Elemente nebeneinander und gegeneinander zu stellen, sie miteinander zu verbinden, sogar untrennbar zusammenzuschweißen und die Grenzen aufzulösen. Es wird bei der Aufführung wie üblich ein Wechselbad der Gefühle und Gedanken, der Töne und Klänge erzeugt – und trotzdem eine ungewöhnliche Form von fusion-music .
Aix per i mundO versteht sich als Ensemble, das Musik macht von A bis O, von Andacht bis Orgie. Experimenteller, spielerischer, ernsthafter und skurriler Umgang mit Musik und Instrumenten stehen im Vordergrund der KommusiAktion der Musiker untereinander und mit dem Publikum.
Aix per i mundO hat seine Wurzeln in der Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen. Ausgehend von einem Workshop mit Ludger Singer, später spielte man zusammen im »Statt-Orchester«, formierte sich diese Gruppe, die neben der improvisierten Musik auch noch Spaß daran hat, Rock und Jazz und sogar Karnevalslieder zu komponieren und zu spielen, nach dem Motto: wir ekeln uns vor nix!
EINTRITT 14,-/ 10,-
SOUNDS OF SPRING
Sonntag, 20. Mai 2007, 12:00
music loft, Klangbrücke Aachen
Bandworkshop mir H.P. Salentin

Hans Peter Salentin © PROMO
Anmeldeschluss 10. Mai 2007
Der Workshop richtet sich an Sänger und Instrumentalisten, die ihr Instrument in
Grundzügen beherrschen und Interesse an der Arbeit mit einer Band haben. Schwerpunkte liegen in Stilistik, Phrasierung, Zusammenspiel und Improvisation.
Mindestens 4 höchstens 10 Teilnehmer/innen (Rhythmusgruppe und 6 Bläser) stellen ein Ensemble. Bei Bedarf werden mehrere Ensembles gebildet.
Seit 15 Jahren leitet Prof. Salentin Workshops. Hierbei unterrichtet er »fast« alles, von Swing über BeBop, Mainstream, Latin, Funk, Groove, Hip Hop bis hin zu freien Improvisationsformen.
Sowohl als Hochschullehrer wie auch bei europaweiten Workshops betreut er Ensembles unterschiedlichster Zusammensetzung und erarbeitet mit ihnen neue und altbekannte Konzepte.
EINTRITT 45/40€
Mit freundlicher Unterstützung von:
SOUNDS OF SPRING
Montag, 21. Mai 2007, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Hans Peter Salentin´s Future Spaceship
Monday Night

Hans Peter Salentin © PROMO
Achtung, jetzt 20 Uhr !
Silwia Bialas – Gesang
Hans Peter Salentin – Trompete/Flügelhorn
Werner Hüsgen – Saxophon/Flöte
Dieter Greifenberg – Piano/Keyboard
Markus Schieferdecker – Bass
Christoph Holzhauser – Drums
»…elektronische Ideen werden mit akustischen Elementen verknüpft. Man weiß nie in welche Richtung das Pendel ausschlagen wird…«
Dieses Grundkonzept verfolgen Hans Peter Salentin, Professor für Jazz an der Hochschule für Musik Würzburg, und Sylwia Bialas, Gesangsdozentin und Komponistin, seit 6 Jahren. Daraus entsteht eine spannende, nicht zwangsläufig geplante, Interaktion der Musiker – ein »offener Prozess«, in dem eigene Kompositionen in den Gesamtklang der Improvisationen eingewoben werden.
Hans Peter Salentins Future Spaceship integrieret immer neue Elemente in ihr Spiel, die Musik wird aus der Zeit und in die Zeit hinein neu geboren. Dabei müssen sich die Musiker gut kennen. Werner Hüsgen, Aachener Musiker und Komponist, und Hans Peter Salentin kennen sich seit mehr als 20 Jahren!
Daß gerade dieses Wiedersehen auf der Klangbrücke stattfindet, ist für die beiden wie ein sich schließender Kreis.
EINTRITT 12,-/ 8,-
SOUNDS OF SPRING
Donnerstag, 24. Mai 2007, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Ursel Schlichts Ex Tempore (NY)
Contemporary World Jazz

Ursel Schlicht © PROMO
Direkt von der Dokumenta in Kassel !
Ursel Schlicht (Kassel/New York) – Piano, musikalische Leitung
Vladiswar Nasishana (Russland/Berlin) – Ethnische Instrumente aus aller Welt
Gabriele Hasler (Köln) – Stimme, Elektronik
Jamie Baum (New York) – Flöten, Elektronik
Thomson Kneeland (New York) – Kontrabaß
Ravish Momin (Indien/USA) – Tabla, Schlagzeug
David Kuckhermann (Berlin) – Percussion
Ursel Schlichts Ex Tempore ist ein Konzept interkultureller Zusammenarbeit, in dem Musiker/innen aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichen musikalischen Bereichen gemeinsam Kompositionen oder Spielideen erarbeiten.
Die Künstler aus Indien, Mali, Japan, Deutschland und den USA kreieren ein gemeinsames zeitgenössiches Klangbild auf der Grundlage ihres individuellen und kulturellen Hintergrundes.
So werden z.B. Lieder aus Afghanistan und Russland mit indischen Ragas, Jazzelementen und Elektronik verschmolzen und kollektiv neu gestaltet.
Das Ensemble hat mit seinen festen Kern in New York, mit Gästen aus aller Welt. Zur Pfingsttournee sind die Musiker nach dem Auftritt bei der Dokumenta in Kassel zu Gast in Aachen.
Zur Pfingsttournee sind der Multiinstrumentalist Vladiswar Nadishana, der World-Percussionist David Kukhermann und die Avantgarde-Sängerin Gabriele Hasler in Aachen mit dabei.
EINTRITT 14,- / 10,-
Musik vom Band
Montag, 4. Juni 2007, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Musik
Neuerscheinungen Neue Musik 2007
An jedem letzten Montag (diesmal wegen Pfingsten verschoben!) des Monats wollen wir uns eine Stunde lang mit Neuer Musik beschäftigen, indem wir von CD vorspielen und darüber sprechen.
Vorkenntnisse werden nicht erwartet, dafür aber die Bereitschaft sich einzulassen und darüber zu sprechen.
Je nach Thema und Interesse wird ein Mitglied der GZM oder ein Kenner des Bereiches dieses Treffen vorbereiten und moderieren.
Diesmal wird das Treffen von Andreas Kliber, der uns Neuerscheinungen von Neuer Musik vorstellen wird.
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme unserer Mitglieder und deren Freunde mit dem Ziel ins gemeinsame Gespräch über das weite Feld der Neuen Musik zu kommen.
EINTRITT Eintritt frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Big Band Konzert
Donnerstag, 14. Juni 2007, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Big Bandits
The Miles Davis Project

Big Bandits © PROMO
Werner Hüsgen – Leiter der Big Band
Marc Huynen – Trompete
Richard Didden – Trompete
Jan Doveren – Gitarre
The Miles Davis Project
In den über zwanzig Jahren ihres Bestehens haben sich die Big Bandits unter der musikalischen Leitung von Werner Hüsgen zu einem professionellem Jazzorchester entwickelt, das die Menschen in der Region immer wieder aufs Neue begeistert. Satte Bläsersounds, kraftvolle Rhythmik und unbändige Spielfreude sind das Markenzeichen der »Big-Bandits«. Jüngste Erfolge waren der Gewinn des Euregio Jazz Preises 2005, der schier unglaubliche Publikumserfolg des »Latin Projects« und die erfolgreiche musikalische Gestaltung des »Balls der Wirtschaft 2006«. In diesem Konzert präsentieren die Big Bandits nun :
The Music of Miles Davis
Der Trompeter Miles Davis zählt unbestritten zu den Megastars der Jazzszene und hat sich vor allem den Verdienst erworben, das Genre neuen Strömungen zu öffnen und damit auch für breitere Zuhörerschichten attraktiv zu machen. Im ersten Teil Ihres Miles Davis Projektes beschäftigten sich die Big Bandits vor allem mit Miles Schaffen aus den 60 er und frühen 70er Jahren. Dabei werden sowohl originale Miles Davis Kompositionen als auch Musik aus der Zeit, die den ganz speziellen Spirit von Miles versprüht in Bearbeitung für Big Band zu Gehör gebracht.
Im nun zum ersten Mal aufgeführten zweiten Teil des Projekts geht es vor allem um Miles Schaffen von den späten siebziger Jahren bis zu seinem Tod, gemeinhin als »Electric Jazz« bezeichnet . Miles gelang es in dieser Periode die Grenzen zwischen Jazz, Pop, R&B aufzuweichen, was die Musik leichter konsumierbar, aber darum nicht minder spannend macht. Da aus dieser Phase überhaupt keine gedruckten Bigbandarrangments vorliegen, haben Werner Hüsgen und Sven Heinze – Student in der Kompositionsklasse des Maastrichter Konservatoriums – eigens einige Kompositionen von Miles für die Big Bandits arrangiert. Als Gast konnte der niederländische Trompeter Marc Huynen verpflichtet werden, der vor allem in der niederländischen Big Band Szene einen hervorragenden Ruf genießt, aber auch schon mit Toots Thielemans und der WDR Big Band arbeitete.
EINTRITT VVK 10,-/8,- zuzügl. VVK Gebühr
AK 12,-/10,-
Sonntag, 17. Juni 2007, 11:00
Schülerkonzert
Flötenklasse von Georgy Belyakov
EINTRITT FREI
Sonntag, 17. Juni 2007, 14:30
Schülerkonzert
Flötenklasse von Natalie Becker
EINTRITT FREI
Sonntag, 17. Juni 2007, 18:00
Schülerkonzert
Sommerabschlusskonzert der freien Musikschule music loft
Sommerabschlusskonzert der Schüler der freien Musikschule music loft.
Mit dabei:
Klavierschüler (Doz: Adrian Wachowiak)
Gesangsschüler (Doz: Dina Azzam)
Gitarrenschüler (Doz: Jürgen Sturm)
Saz Gruppe (Doz: Ulas Hazar)
Bigband der Viktoria Schule zusammen mit der Vocal Group (Doz: U.Marks/D.Azzam)
EINTRITT FREI
Contempora – Musik und Literatur
Sonntag, 9. September 2007, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Eurydikes Schatten
mit Lotte von der Inde und dem Indigo-Ensemble

Eurydikes Schatten © PROMO
Erzählung – Lotte von der Inde
Flöte – Natalie Becker
Violoncello – Matthias Purrer
Klavier – Dmytro Veselovskyy
Ausgehend von Jan Freidlins Komposition »Eurydikes Schatten« entstand die Idee eines Gesamtkunstwerkes aus Musik und Erzählkunst, in der sich diese beiden Ausdrucksformen gleichberechtigt begegnen und stark ineinander verwoben sind.
Lotte von der Inde erzählt den alten griechischen Mythos von Orpheus und Eurydike neu: sie widmet sich der Kindheit des Orpheus und der Herkunft Eurydikes, um dann von der Begegnung der Liebenden, der Wanderung durch die Unterwelt und dem schmerzhaften Verlust zu berichten.
Das Indigo Ensemble spielt Musik des ukrainischen heute in Israel lebenden Komponisten Jan Freidlin (*1944). Er schrieb zahlreiche Werke für Theater, Film und Fernsehen und gewann bedeutende Preise für seine weltweit gespielten Kompositionen. Seine Musik ist äußerst poetisch und gefühlvoll und durchdringt die tiefsten Schichten menschlicher Wahrnehmbarkeit.
In diesem klangreichen und poetischen Gewebe verbindet sich das Narrative in der Musik mit der Musikalität der Sprache auf zutiefst berührende Weise.
EINTRITT 14,-/10,-
Musik vom Band
Montag, 10. September 2007, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Wolfgang Rihm – Momentaufnahmen (DVD Video)
An jedem zweiten Montag des Monats wollen wir uns eine Stunde lang mit Neuer Musik beschäftigen, indem wir von CD vorspielen und darüber sprechen.
Vorkenntnisse werden nicht erwartet, dafür aber die Bereitschaft sich einzulassen und darüber zu sprechen.
Je nach Thema und Interesse wird ein Mitglied der GZM oder ein Kenner des Bereiches dieses Treffen vorbereiten und moderieren.
Diesmal wird das Treffen von Hans-Walter Staudte vorbereitet, der ein Video von Wolfgang Rihm vorstellen wird.
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme unserer Mitglieder und deren Freunde mit dem Ziel ins gemeinsame Gespräch über das weite Feld der Neuen Musik zu kommen.
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Musik vom Band
Montag, 8. Oktober 2007, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Jörg Widmann – Experimentelle Kammermusik
An jedem zweiten Montag des Monats wollen wir uns eine Stunde lang mit Neuer Musik beschäftigen, indem wir von CD vorspielen und darüber sprechen.
Vorkenntnisse werden nicht erwartet, dafür aber die Bereitschaft sich einzulassen und darüber zu sprechen.
Je nach Thema und Interesse wird ein Mitglied der GZM oder ein Kenner des Bereiches dieses Treffen vorbereiten und moderieren.
Diesmal wird das Treffen von Hans-Walter Staudte und Winfreid Pape vorbereitet, der ein Video von Jörg Widmann vorstellen wird.
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme unserer Mitglieder und deren Freunde mit dem Ziel ins gemeinsame Gespräch über das weite Feld der Neuen Musik zu kommen.
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
In Front – Aachener Musikfestival
Mittwoch, 17. Oktober 2007, 20:00
Ballsaal
Preisgekrönte Aachener Chöre im Ballsal des Alten Kurhauses
Kinderchor St. Gregorius und Kammerchor Carmina Mundi

Preisgekrönte Aachener Chöre im Ballsal des Alten Kurhauses © PROMO
Kinderchor St. Gregorius
Kammerchor Carmina Mundi
Heribert Leuchter – Saxophon
Jung trifft Alt – zwei Generationen von Chören, die die Liebe zur Chormusik und Freude am Singen verbindet, präsentieren bei diesem besonderen Konzert zeitgenössische Lieder. Beide Aachener Chöre sind Gewinner internationaler Chorwettbewerbe und werden ein »modernes« Preisträgerkonzert gestalten.
Der Aachener Kinderchor von St. Gregorius wandert musikalisch in die Welt des modernen Kinderliedes: nach Japan, Österreich und Schweden. In spannenden Klängen, fast quadrophonisch wirkenden Sätzen und mit viel Spaß am Neuen erzählen die Kinder in Originalsprache über Glühwürmchen, Jäger und skandinavische Lebensfreude.
Der Kammerchor Carmina Mundi, unter Leitung von Harald Nickoll, ist bereits mehrfach preisgekrönt und lässt Beispiele aus der aktuellen eigenen CD-Produktion »Chormusik im 20.Jahrhundert« klingen.
Die menschliche Stimme ist nach wie vor ein äußerst facettenreiches Instrument und so verwundert es nicht, dass sich heutige Komponisten für Chormusik inspiriert und angespornt fühlen immer wieder verblüffende, neue Zauberklänge aus einem Chor herauszuholen. Den Chören hört man an wieviel Spaß es ihnen bereitet, Musik der Gegenwart zu erarbeiten und in ihr Repertoire aufzunehmen.
(Mit dabei ist beim Konzert im Ballsaal des Alten Kurhauses der Aachener Saxophonist Heribert Leuchter. Das Verschmelzen und Ineinandergreifen von Stimmen und Blasinstrument erzeugt weite Räume für Interaktion und Improvisation.)
Der Kinderchor St. Gregorius Aachen wurde im Jahre 2001 durch seinen Leiter Prof. Steffen Schreyer ins Leben gerufen. Seine musikalischen Beiträge bereichern nicht nur Festlichkeiten und Gottesdienste der Gemeinde, sondern sind auch auf Stadtfesten und in Konzerten zu hören. Dabei singen sie sowohl a-cappella als auch mit Begleitung professioneller Musiker und Orchester. Das alljährliche »Luzia – Konzert«, in dem der Kinderchor mit Orchester, Solosängern oder Erwachsenen-Chören zusammenwirkt, gehört zu den Highlights der Vorweihnachtszeit. Im Juni dieses Jahres gewann der Kinderchor St. Gregorius Aachen den 1.Preis und das Goldene Diplom beim Internationalen Anton-Bruckner-Chorwettbewerb in Linz . Inzwischen zählt der Chor insgesamt 100 Kinder in drei Gruppen. Ab diesem Herbst kommen die Kinder zweimal wöchentlich zur Probe zusammen, wobei einzelne Kinder auch solistisch betreut werden.
Der Kammerchor Carmina Mundi besteht aus 40 musikbegeisterten Sängerinnen und Sängern. Unter der Leitung von Harald Nickoll befasst er sich vorwiegend mit a-cappella-Musik und konzentriert sich auf ein ausgewogenes Klangbild in reiner Stimmung. Das umfangreiche Repertoire umfaßt geistliche und weltliche Chormusik verschiedener Länder, Kulturen und Epochen. Der Chor hat zunehmend internationale Bedeutung errungen, so gewann er im letzten Jahr den Deutsche Chorwettbewerb in Kiel und bekam ein Sonderpreis für hervorragende Interpretation eines deutschen Volksliedes . Rege Konzerttätigkeit und stimmliche Fortbildung der Chormitglieder werden durch Aufnahmen mehrerer CDs abgerundet . Die neueste CD-Produktion »a cappella extra« wurde international beachtet. Ein Schwerpunkt des Ensembles ist die Erarbeitung zeitgenössischer Chormusik.
Mit dabei ist beim Konzert im Ballsaal des Alten Kurhauses der Aachener Saxophonist Heribert Leuchter. Das Verschmelzen und Ineinandergreifen von Stimmen und Blasinstrument erzeugt weite Räume für Interaktion und Improvisation.
EINTRITT 15,- / 10,-
In Front – Aachener Musikfestival
Dienstag, 6. November 2007, 19:15
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Einführungsveranstaltung Theremin
Lydia Kavina

Einführungsveranstaltung Theremin © PROMO
Lydia Kavina – Theremin
EINTRITT Eintritt frei
In Front – Aachener Musikfestival
Dienstag, 6. November 2007, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Barbara Buchholz und Lydia Kavina
touch don´t touch

Barbara Buchholz und Lydia Kavina © PROMO
Lydia Kavina – Theremin
Barbara Buchholz – Theremin
Heather O´Donell – Klavier
Nancy Laufer – Akkordeon
Eines der außergewöhnlichsten Instrumente des 20.Jahrhunderts ist das Theremin. Benannt nach seinem Erfinder, dem Russen Leon Theremin ist es das einzige Instrument, das man zum Klingen bringen kann, ohne es zu berühren.
touch! don´t touch – die Hände des Musikers tanzen in der Luft und beeinflussen so einen Stromkreis, der auf eine Membran geschaltet ist. Der Klang des Theremins erinnert an eine Geige oder singende Säge – eine Art elektronischer Stimme und doch menschlich- zum Sterben schön!
Komponisten wie Edgar Varése und Bohuslav Martinu begeisterten sich spontan für die neuen Klangmöglichkeiten dieses Instrumentes, aber auch berühmte Rock-Formationen wie Led Zeppelin oder die Beach Boys. Und in dem einen oder anderen Film von Alfred Hitchcock haben wir die betörende Wirkung des Theremins schon gespürt, ohne es zu wissen.
Von ihrem Großonkel, dem Erfinder, lernte Lydia Kavina das Theremin-Spiel. Seitdem tritt sie weltweit auf und lehrt die Spielweise des Instruments. Zusammen mit Barbara Buchholz, einer ihrer Schülerinnen, gründete sie im Jahre 2005 das Ensemble touch! don´t touch.
Diese Plattform dient als Spielraum für das in Vergessenheit geratene Theremin in der Neuen Musik und als Produktionsstätte für zeitgenössischen Kompositionen. Die beide Künstlerinnen tragen dazu bei, dass das Instrument heute neu endeckt wird. So werden Lydia Kavina und Barbara Buchholz in Aachen Musik für zwei Theremine zusammen mit Piano und Akkordeon präsentieren, u. a. Werk-Uraufführungen von Gordon Kampe und Mario Wiegand.
Frei nach dem Motto: »alles ist möglich!« werden die schier grenzenlosen Möglichkeiten des Theremins eindrucksvoll demonstriert. Ein Erlebnis für Ohren und Augen!
EINTRITT 15,- / 10,-
In Front – Aachener Musikfestival
Donnerstag, 8. November 2007, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
November- »Sturm«
Kompositionen von und mit Jürgen Sturm

November- »Sturm« © PROMO
Anirahtak – Stimme
Johanna Daske – Flöte, Piccoloflöte
Natalie Becker – Flöte, Altflöte
Olaf Futyma – Flöte, Baßflöte
Jürgen Sturm – Gitarre, Komposition
Lothar Galle-M. – Bass
Tom Gerke – Schlagzeug, Glockenspiel
Sturm und seine Ideen!… Im November 2002 schreibt er ein Stück mit dem Titel »EMM-Punkt« und besetzt den Bläsersatz mit dem Aachener Trio Soli Sono. Die drei QuerflötenspielerInnen bilden also den Bläsersatz in einer Combo, deren besonders warmes Timbre (wie der Gitarrist, Komponist und Arrangeur natürlich sehr wohl sofort bemerkte) sonderbar und zugleich perfekt zu seinen unorthodoxen Ideen passt. Sturm wäre nicht Sturm, wenn ihn diese Erfahrung mit der sonderbaren Combo nicht unmittelbar inspirierte, mehr für diese Besetzung zu komponieren. Neben ihm und dem flötenden Trio Soli Sono spielen die Sängerin Anirahtak, der Bassist Lothar Galle-EMM-Punkt und der Schlagwerker Tom Gerke. Und so sind sie nun zu hören: weitere Musiken voller Witz, mit einer Prise Romantik, reich an Harmonien mit überraschenden Wendungen – und manchmal auch mutig am Rand der Tonalität. Dirk Schulte schließlich, Aachener Poet und langjährig zu Sturm schreibend, steuert einige Texte für die Unternehmung bei.
Im November 2007 nun dürfen wir uns auf die Uraufführung der Kreationen*) nach »EMM-Punkt« freuen und erwarten ungeduldig dieses Spektakel auf der Bühne der Klangbrücke.
EINTRITT 15,- / 10,-
In Front – Aachener Musikfestival
Samstag, 10. November 2007, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Le Monde De Kota
frischer Jazz aus Frankreich

Le Monde De Kota © PROMO
Olivier Goulet – Mundharmonika und Gesang
Stéphane Montigny – Posaune
Julien Ome – Gitarre
Guido Zorn – Kontrabass
Ein junges, französisches Jazzquartett voller Energie und frischer Ideen, 2003 entsprungen aus der gemeinsamen Arbeit der Jazz-Klasse am Pariser Konservatorium unter der Leitung von Riccardo Del Frau stürmt die europäischen Bühnen. Die Musiker, ein toskanischer Kontrabassist, ein libanesischer Mundharmonika Spieler, ein Posaunist aus dem Loiret und ein bretonischer Gitarrist haben trotz unterschiedlicher Herkunft und musikalischer Werdegänge, ein und dieselbe Klang- und Raumvorstellung. Vitalität im Ausdruck, Faszination für Melodie und die Suche nach »einzigartigen« Tonfolgen prägen ihre Musik und ihre Auftritte. Ihre gemeinsamen Kompositionen spiegeln die musikalische Erfahrung jedes Einzelnen wieder, daraus erwächst eine weltoffene, wahrhaft multikulturelle Musik. Hinter schönen, fast naiven Melodien verstecken sich raffinierte Harmonien und rhythmische Finessen. Die Titel ihrer Stücke weisen auf Erzählungen hin, in die jeder seine kleine Geschichte hineinbringt.
Man spürt eine geradezu greifbare Spielfreude, wenn Le Monde de Kota auf der Bühne stehen, ihre Liebe zu jedem musikalischen Detail teilen sie mit dem Zuhörer .
Als erste französische Jazz-Band gewannen sie im Jahr 2005 als Gäste von McCoy Tyner den 27th Jazz Hoeilaart International Contest.
EINTRITT 15,- / 10,-
Sonntag, 11. November 2007, 11:00
Bandworkshop »Klang & Rhythmus« mit Stéphane Montigny (F)
Weitere Infos HIER
Musik vom Band
Montag, 12. November 2007, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Viola Kramer – elektronische Klänge
An jedem zweiten Montag des Monats wollen wir uns eine Stunde lang mit Neuer Musik beschäftigen, indem wir von CD vorspielen und darüber sprechen.
Vorkenntnisse werden nicht erwartet, dafür aber die Bereitschaft sich einzulassen und darüber zu sprechen.
Je nach Thema und Interesse wird ein Mitglied der GZM oder ein Kenner des Bereiches dieses Treffen vorbereiten und moderieren.
Bei diesem Treffen stellt Viola Kramer ihre Geräuschsonate und andere Kompositionen vor und wird über ihre Werke sprechen.
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme unserer Mitglieder und deren Freunde mit dem Ziel ins gemeinsame Gespräch über das weite Feld der Neuen Musik zu kommen.
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
In Front – Aachener Musikfestival
Mittwoch, 14. November 2007, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Balance 5
Jost- Landeck- Pape- Manderscheid- Bonica

Balance 5 © PROMO
Ekkehard Jost – Baritonsaxophon und Kontrabassklarinette
Detlef Landeck – Posaune
Winfried Pape – Violoncello
Dieter Manderscheid – Kontrabass
Joe Bonica – Schlagzeug
Das Ensemble BALANCE 5 wurde Anfang der 1980er Jahre gegründet und besteht heute aus den renommierten und in vielerlei Engagements erprobten Musikern Ekkehard Jost (Baritonsaxophon, Kontrabassklarinette), Detlef Landeck (Posaune), Winfried Pape (Violoncello), Dieter Manderscheid (Kontrabass) und Joe Bonica (Schlagzeug).
In der originellen Besetzung mit zwei Bläsern, zwei Streichern und Schlagzeug praktiziert BALANCE in den offenen und weiten Bereichen zwischen Jazz und Neuer Musik unter dem Motto »Musikalische Grenzgänge« eine Musik jenseits herkömmlicher Stilschubladen. Eine Charakteristik dieser Musik ist die kompositorisch gezügelte Improvisation.
Neben der instrumentaltechnischen Kompetenz, der Spielfreude, den klanglichen Nuancierungsfähigkeiten, der rhythmischen Variabilität und dem Vermögen, im Zusammenspiel Spontaneität und Routine in Einklang zu bringen, wird in Kritiken die musikalische Neugier der Musiker hervorgehoben. Sie ermöglicht es, sich von eingeschliffenen Mustern fern zu halten.
EINTRITT 15,- / 10,-
In Front – Aachener Musikfestival
Samstag, 17. November 2007, 20:00
Citikirche St. Nikolaus
Aix per i mundO
Gerechtigkeit schadet! oder … oder: der Klang des Geldes!

Aix per i mundO © PROMO
Jürgen Damen – Gitarre und Texte
Hermann Flott – Keyboard und Texte
Harald Frings – Technik
Ludger Singer – viele Instrumente
Hans Staudte – Saxophon
Aix per i mundO, das Ensemble für KommusiAktion, führt am 17. November 2007 um 20 Uhr das neue Projekt »Gerechtigkeit schadet!« in der Citykirche St. Nikolaus, Aachen, Großkölnstraße, auf.
Aix per i mundO zeigt sich von einer neuen Seite und fast schon als politisches Kabarett: die kritischen Texten greifen Kapitalismus und Materialismus scharf an … wie immer: ernsthaft und skurril … wie immer: aus unerwarteter Perspektive.
Auch musikalisch bleibt alles beim Alten: Die Musiker von Aix per i mundO bleiben mit ihren Improvisationen und dem Erzeugen von Klängen weiterhin unberechenbar … sowohl für das Publikum als auch für die anderen Mitmusiker sind sie immer wieder für eine Überraschung gut … wie beispielsweise beim »Klang des Geldes«.
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
City-Kirche Aachen e.V.
in Kooperation
Sonntag, 18. November 2007, 11:00
Bandworkshop »November Sturm« (D)
Weitere Informationen zum Workshop hier
In Front – Aachener Musikfestival
Sonntag, 25. November 2007, 10:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Keine Lust auf Mozart
Wettbewerb Neue Musik für Kinder und Jugendliche von 10-17 Jahren

Keine Lust auf Mozart © PROMO
Anmeldeschluss 25.Oktober 2007
Download Flyer mit Anmeldeformular hier
Der Wettbewerb »Kinder und Jugendliche spielen Neue Musik« gibt Nachwuchskünstlern die Gelegenheit, ihr Interesse und Können auf diesem Gebiet unter Beweis zu stellen. Darüber hinaus soll dieser Wettbewerb jungen Musizierenden, die bisher noch keine Berührung mit Neuer Musik hatten, als Ansporn dienen, sich gezielt mit ihr auseinanderzusetzen.
Wie spannend Neue Musik sein kann, hat im letzten Jahr das Pilotprojekt der GZM »Keine Lust auf Mozart« bewiesen, bei dem Preisträger von »Jugend musiziert« ausschließlich Werke von zeitgenössischen Komponisten präsentierten.
Der Erfolg dieser Veranstaltung ist der Auslöser zur Ausschreibung dieses bundesweit bisher einzigartigen Wettbewerbs.
Die Vermittlung und Förderung Zeitgenössischer Musik ist das Ziel der seit 1988 bestehenden Gesellschaft für
Zeitgenössische Musik Aachen e.V. (GZM). Zusammen mit ihrer pädagogischen Abteilung, der freien Musikschule
music loft, veranstaltet die GZM im Rahmen ihres jährlichen Musik-Festivals erstmalig einen Wettbewerb zur Aufführung von Werken der Neuen Musik für Kinder und Jugendliche.
Teilnahmebedingungen
Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren aus der Region
Aachen. Anmelden können sich sowohl Solisten als auch Ensembles mit bis zu 6 Mitwirkenden. Größere Ensembles
erfordern die Zustimmung des Veranstalters.
Die Anmeldung muß bis zum 25.10.2007 in schriftlicher Form erfolgen bei:
GZM/music loft (Stichwort Wettbewerb)
Kurhausstr.1
52062 Aachen
Rückfragen unter 0241-501368
oder per Mail an musicloftaachen[at]web[.]de
Der Anmeldung ist ein Kopie-Exemplar der ausgewählten Komposition(en) beizufügen.
Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos.
Reisekosten und andere Aufwendungen werden nicht erstattet. Alle benötigten Instrumente (außer Klavier) sind mit
zu bringen. Für ggfls. erfolgende Aufzeichnungen in Bild und Ton können keine Honoraransprüche abgeleitet werden.
Programm
Solisten und Ensembles sollen ein Werk bzw. zwei Werke vortragen in einer Gesamtlänge von 5 bis 15 Minuten. Die
Gesamtlänge ist unbedingt einzuhalten. Die Kompositionen sollen nach 1950 entstanden sein und der Neuen Musik
zugeordnet werden können. Die Werke können improvisatorische Anteile beinhalten und sollen eine Auseinandersetzung mit neuen Spieltechniken und neuer Tonsprache vorweisen können. Eigenkompositionen sind zugelassen.
Bewertung
Bewertet wird:
– Werktreue (Übereinstimmung mit dem Notentext)
– Interpretation (Überzeugendes Vortragsverhalten)
– Kreativität (Persönliches Gestaltungsvermögen)
Die Bewertung ist altersunabhängig.
Die Entscheidung der Jury ist unanfechtbar.
Termin und Ort
Der Wettbewerb wird am Sonntag, den 25. November, in der Klangbrücke Aachen, Kurhausstr.2, ausgetragen.
Die genaue Uhrzeit der Vorträge wird den Teilnehmern rechtzeitig mitgeteilt. Die Entscheidung über die Preisträger
fällt im Anschluß an alle Vorträge.Die verpflichtende Anmeldung zum Wettbewerb beinhaltet ebenso die Teilnahme am öffentlichen Preisträgerkonzert, welches am gleichen Tag um 19 Uhr ebenfalls in der Klangbrücke stattfindet.
Jury und Preise
Die Jury besteht aus professionellen Musikern und Fachvertretern aus dem Bereich der Neuen Musik.
Die Preise sind wie folgt dotiert:
1. Preis 150 €
2. Preis 100 €
3. Preis ein Notengutschein über 50 €
Alle Teilnehmer erhalten außerdem freien Eintritt zu allen GZM-Konzerten im Jahr 2008 und die Möglichkeit zur
kostenlosen Teilnahme an einem Workshop »Neue Musik für Kinder und Jugendliche« der freien Musikschule music loft (Zeitpunkt hierzu wird noch bekannt gegeben).
In Front – Aachener Musikfestival
Sonntag, 25. November 2007, 19:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Preisträgerkonzert
Keine Lust auf Mozart

Preisträgerkonzert © PROMO
Beginn: 19 Uhr !
Kinder und Jugendliche spielen Neue Musik
Der Wettbewerb »Kinder und Jugendliche spielen Neue Musik« gibt Nachwuchskünstlern die Gelegenheit, ihr Interesse und Können auf diesem Gebiet unter Beweis zu stellen. Darüber hinaus soll dieser Wettbewerb jungen Musizierenden, die bisher noch keine Berührung mit Neuer Musik hatten, als Ansporn dienen, sich auch bewußt mit Musik der Gegenwart auseinanderzusetzen.
Wie spannend Neue Musik sein kann, haben im letzten Jahr beim Pilotprojekt »Keine Lust auf Mozart« Preisträger des Wettbewerbs »Jugend musiziert« bewiesen, die ausschließlich Werke von zeitgenössischen Komponisten präsentierten. Der Erfolg dieser Veranstaltung ist der Auslöser zur jetzt erfolgten Ausschreibung dieses bundesweit bisher einzigartigen Wettbewerbes. Der absichtlich frech und etwas provokant gewählte Titel »Keine Lust auf Mozart« soll die Neugier wecken, Neues auszuprobieren, mit einer gebührenden Verneigung vor dem großen Schaffen des geniale Komponisten.
Die Präsentationen der Teilnehmer finden am 25.11.2007 tagsüber in der Klangbrücke Aachen statt. Eine Jury, bestehend aus professionellen Musikern und Fachvertretern aus dem Bereich der Neuen Musik, bewertet die Vorträge. Bei einem öffentlichen Preisträgerkonzert werden dann am Abend die spannendsten Beiträge präsentiert.
EINTRITT frei
Samstag, 1. Dezember 2007, 11:00
Kompositionskurs für Kinder und Jugendliche
mit David Graham
Weitere Informationen hier
Samstag, 8. Dezember 2007, 17:00
Abschlusskonzert des Kompositionsworkshops für Kinder (D)
Uraufführung
Musiker des »Neue Musik Ensembles Aachen« stellen in dieser Uraufführung die Werke der Teilnehmer des Kompositionskurses für Kinder unter der Leitung von David Graham vor.
Musik vom Band
Montag, 10. Dezember 2007, 19:30
Seinarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Hören und Sprechen über Neue Musik
Ludger Singer (Aachen – Berlin) Improvisation – was läuft da ab?
An jedem zweiten Montag des Monats wollen wir uns eine Stunde lang mit Neuer Musik beschäftigen, indem wir von CD vorspielen und darüber sprechen.
Vorkenntnisse werden nicht erwartet, dafür aber die Bereitschaft sich einzulassen und darüber zu sprechen.
Je nach Thema und Interesse wird ein Mitglied der GZM oder ein Kenner des Bereiches dieses Treffen vorbereiten und moderieren.
Diesmal wird Ludger Singer versuchen die Frage zu beantworten: Improvisation – was läuft da ab?
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme unserer Mitglieder und deren Freunde mit dem Ziel ins gemeinsame Gespräch über das weite Feld der Neuen Musik zu kommen.
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung von :
Michael Gayer (Saturn), Axel Steinert und Günter Härtel (Stereoanlage und CD-Player)
Spielplan
Neujahrskonzert
Sonntag, 1. Januar 2006, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Art ´n Schutz Orchester
Kompositionen von Heribert Leuchter, Ludger Singer, Jürgen Strum

Art´n Schutz Orchester © PROMO
Anirahtak (alias Ulla Marks) – Stimme
Alex Janssen – Saxophone as, ss
Heribert Leuchter – Saxophone bs, as
Jürgen Sturm – Gitarre
Ludger Singer – Klavier
Lothar Galle-M. – bass
Hans Günter Eisele – Schlagzeug
“Art’n Schützer fassen den Humor in Klänge“, so schrieb die Presse. Das Art’n Schutz Orchester lädt zum etwas anderen Neujahrskonzert. Wegen des großen Andrangs im Vorjahr wird das neue Jahr gleich an zwei Tagen, am 1. und am 2. Januar, eingeläutet.
Acht Musiker des Aachener Labels LUXaries Records gründeten im Sommer 2004 diese Formation. Gespielt werden ausschließlich Originalkompositionen von Bandmitgliedern, die somit zugleich Interpreten wie Komponisten sind, arrangiert wird im kollektiven Prozess.
An diesen beiden Neujahrstagen soll gefeiert werden, nicht nur mit Musik, auch für das leibliche Wohl wird wieder gesorgt sein und darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben sich über aktuelle CD-Produktionen zu informieren.
“Art’n Schützer fassen den Humor in Klänge“, so schrieb die Presse. Das Art’n Schutz Orchester lädt zum etwas anderen Neujahrskonzert. Wegen des großen Andrangs im Vorjahr wird das neue Jahr gleich an zwei Tagen, am 1. und am 2. Januar, eingeläutet.
Acht Musiker des Aachener Labels LUXaries Records gründeten im Sommer 2004 diese Formation. Gespielt werden ausschließlich Originalkompositionen von Bandmitgliedern, die somit zugleich Interpreten wie Komponisten sind, arrangiert wird im kollektiven Prozess.
An diesen beiden Neujahrstagen soll gefeiert werden, nicht nur mit Musik, auch für das leibliche Wohl wird wieder gesorgt sein und darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben sich über aktuelle CD-Produktionen zu informieren.
Neujahrskonzert
Montag, 2. Januar 2006, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Art ´n Schutz Orchester
Kompositionen von Heribert Leuchter, Ludger Singer, Jürgen Strum

Art´n Schutz Orchester © PROMO
Anirahtak (alias Ulla Marks) – Stimme
Alex Janssen – Saxophone as, ss
Heribert Leuchter – Saxophone bs, as
Jürgen Sturm – Gitarre
Ludger Singer – Klavier
Lothar Galle-M. – bass
Hans Günter Eisele – Schlagzeug
“Art’n Schützer fassen den Humor in Klänge“, so schrieb die Presse. Das Art’n Schutz Orchester lädt zum etwas anderen Neujahrskonzert. Wegen des großen Andrangs im Vorjahr wird das neue Jahr gleich an zwei Tagen, am 1. und am 2. Januar, eingeläutet.
Acht Musiker des Aachener Labels LUXaries Records gründeten im Sommer 2004 diese Formation. Gespielt werden ausschließlich Originalkompositionen von Bandmitgliedern, die somit zugleich Interpreten wie Komponisten sind, arrangiert wird im kollektiven Prozess.
An diesen beiden Neujahrstagen soll gefeiert werden, nicht nur mit Musik, auch für das leibliche Wohl wird wieder gesorgt sein und darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben sich über aktuelle CD-Produktionen zu informieren.
“Art’n Schützer fassen den Humor in Klänge“, so schrieb die Presse. Das Art’n Schutz Orchester lädt zum etwas anderen Neujahrskonzert. Wegen des großen Andrangs im Vorjahr wird das neue Jahr gleich an zwei Tagen, am 1. und am 2. Januar, eingeläutet.
Acht Musiker des Aachener Labels LUXaries Records gründeten im Sommer 2004 diese Formation. Gespielt werden ausschließlich Originalkompositionen von Bandmitgliedern, die somit zugleich Interpreten wie Komponisten sind, arrangiert wird im kollektiven Prozess.
An diesen beiden Neujahrstagen soll gefeiert werden, nicht nur mit Musik, auch für das leibliche Wohl wird wieder gesorgt sein und darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben sich über aktuelle CD-Produktionen zu informieren.
Monday Night
Montag, 23. Januar 2006, 21:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus, Aachen
Adrian Maruszczyk’s GADU GADU

GADU GADU © PROMO
Sven Rossenbach – ssax
Tuur Florizoone – accordion
Adrian Maruszczyk – bass
Matthias Philipzen – drums
Sven Rossenbach – ssax ; studierte Saxophon am Konservatorium Maastricht; Zusammenarbeit mit dem Regisseur Dominik Graf (Filmmusik), Dear Wolf, Black Mesa und Victory of the better man; spielte mit Der Wolf, Klaus Fischer, Hinrich Frank und Hannes Wespa,
Tuur Florizoone- accordion; studierte Piano am Konservatorium Brüssel; Zusammenarbeit mit Carlos Nunes, Uxia und Jalmo; Konzerte in Brasilien, China und Canada mit eigener Band Tricycle
Matthias Philipzen – drums, percussion, Studium am Konservatorium Detmold, Zusammenarbeit mit Alea, Götz Alsmann, Erwin Grosche, Groovemachine; publiziert Workshops in der Fachpresse;
Adrian Maruszczyk – bass; studierte Bass am Konservatorium Maastricht; Der Umgang mit dem Bass des aus Polen stammenden Musikers, geht weit über dessen konventionelle Funktion hinaus. Er beinhaltet die Suche nach neuen und gelegentlich unglaublichen Möglichkeiten des Instruments, seine Entdeckung als komplexen Klangkörper, der in der Lage ist Kompositionen in der gesamten orchestralen Bandbreite zu realisieren.
Er wird alljährlich zu dem European Bass Day eingeladen und seine Workshopreihen werden in mehreren europäischen Fachmagazinen veröffentlicht. Die Musik der Völker ist allgegenwärtig in seinen Kompositionen und Folklore der Verschiedensten Regionen des Globus findet sich in den Arrangements.
GADU GADU
Viele Kompositionen können nur mit einer Band wirklich wirken. Die Interaktion zwischen den Musikern und der Kraft, mit der sie sich gegenseitig anstecken, ist das Ziel in gemeinsamen Musizieren, frei nach dem Motto „ spiele, als ob du um dein Leben spielst“.
EINTRITT 12,-/8,- €
Monday Night
Montag, 20. Februar 2006, 21:00
Carlo Nardozza Quintett

Carlo Nardozza © PROMO
Carlo Nardozza (b) – trumpet
Daniel Daemen (b) – sax
Melle Weijters (nl) – git
Tom van Acker (b) – bass
Steffen Thormählen (d) – drums
Seit mehreren Jahren ist diese abenteurliche Band unterwegs auf Jazzbühnen in Benelux, Deutschland, Frankreich und derSchweiz. Trotz ihrer Jugend schöpfen die Musiker aus der Euregio aus einem großen Erfahrungsschatz zahlreicher Tourneen und Festival-Konzerte, u.a. North Sea Jazz Festival, Montreux Jazzfestival.
Getragen von wunderschönen Melodien wirkt ihre Musik frisch und spontan. Improvisationen pendeln zwischen energiegeladener Interaktion und subtilen, intimen Ruhepunkten. Aus solistischen Qualitäten der Instrumentalisten entsteht ein sehr persönlicher Bandsound, der Raum schafft für neue musikalische Abenteuer.
Namensgeber Carlo Nardozza (trp) zeigt verantwortlich für den Großteil der Kompositionen. Seine aus 5 Teilen bestehende »Dozzy Suite«, die 2005 erstmals aufgeführt wurde, läßt den Hörer eintauchen in 50 Minuten Musik. Jeder Teil erzählt eine Geschichte, inspiriert durch die Vielfalt und das Nebeneinander verschiedener Kulturen im Umfeld des Italo-Belgiers.
Im Sommer 2005 hat die Band beim BlueNote Festival Gent, den Wettbewerb „Junge
Jazztalente“ gewonnen. In 2006 wird sie das Blue Note Festival eröffnen und im Rahmen der »JazzLab-Series« in Belgien auf Tournee gehen.
Anfang diese Jahres hat die Band ihr Debutalbum aufgenommen.“Making Choices“ wird
voraussichtlich im März erscheinen. Lassen Sie sich überraschen von der Kreativität dieser jungen Band!
EINTRITT 10,- /6,- €
Monday Night
Montag, 27. März 2006, 21:00
Joel Haririson Quartett
Arrivierter New Yorker Jazzgitarrist zu Gast in der Klangbrücke

Joel Harrison © PROMO
Joel Harrison – gtr., voice
David Binney – saxophone
Dave Ambrosio – bass
Dan Weiss – drums tabla
Joel Harrison, einer der aufsehenderregendsten jungen New Yorker Jazzmusiker, gastiert mit seinem neuesten Projekt – der jazzigen Interpretation von Songs des Ex-Beatles Gitarristen George Harrison in der Aachener Klangbrücke.
Begleitet von Jazz – Ikonen wie David Liebman, Uri Caine und David Binney gehörte seine CD Produktion »Harrison on Harrison« zu den meistbeachtesten Jazzproduktionen im Herbst 2005. Die New Yorker Szene-Zeitschrift »Village Voice« schreibt über Harrison:
“A brilliant, ever-inventive guitarist” — Village Voice
Neben den Jazzfans, werden auch die Liebhaber der Songs von George Harrison wie Here Comes the Sun, While My Guitar Gently Weeps, Taxman begeistert sein, dass endlich einmal Harrison und nicht Lennon/Mc Cartney im Zentrum steht.
»Harrison on Harrison« werden in Aachen in der Besetzung auftreten:
EINTRITT 10,- /6,-
Contempora (Musik und Literatur)
Samstag, 1. April 2006, 20:00
Neue Musik Ensemble Aachen
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO
Catharina Marquet – Sopran
Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Tom Morrison – Viola
Nicol Milner – Violoncello
Manou Liebert – Harfe
Ludger Singer – Klavier
Gast: Christian Cadenbach – Sprecher
Christian Cadenbach (Theater K) liest Texte von Proust, Cardarelli, Celan.
Das Neue Musik Ensemble Aachen spielt Werke von M.Trojahn, S.Gubajdulina, J.Fontyn,C del Rosario und L.Singer.
Das Neue Musik Ensemble Aachen widmet sich seit der Gründung im Jahre 2002 der Aufführung anspruchsvoller Kammermusik des XX. und XXI. Jahrhunderts.
Im Mittelpunkt der Tätigkeit des Ensembles stehen Uraufführungen und Folgeaufführungen von Kompositionen, welche die intellektuelle und emotionelle Intensität gleichermaßen vertreten.
Die Mitglieder des Ensembles kommen aus den Kreisen freischaffender Solisten, Kammeralisten und Komponisten sowie aus dem Orchester des Aachener Stadttheaters. NMEAC hat in seiner kurzen Bestehungszeit schon mehrere Uraufführungen zum Hören gebracht.
EINTRITT 12,-/ 8,- €
Aixperimente (Neue Musik)
Freitag, 28. April 2006, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus, Aachen
Jessica Kuhn, Violoncello
Giacinto Scelsi : Die drei Lebensabschnitte des Menschen

Jessica Kuhn © PROMO
Giacinto Scelsi, Conte d´ Ayala Valva, wollte sich nicht als Komponist sondern als Medium verstanden wissen. Wie seinem Dichter- und Malerfreund Henri Michaux war ihm an einer Überschreitung der sub-jektfixierten Kreativität gelegen. Auch litt er an der ganz der rationalen Ordnung unterworfenen Sicht-weise westlicher Kunstmusik, welche die Energie des Klangs als ursprüngliche kosmische Kraft aus dem Blick verloren hatte. Bevor Scelsi musikalisch zu neuen Ufern aufbrach, hatte er traditionelle kompositorische Verfahren einschließlich der Dodekaphonie studiert und die Welt des Orients auf langen Reisen erfahren.
Nach 1950 brachte er – mittels Meditationstechniken im Zustand der Trance – Musik zunächst als Improvisationen hervor. Diese zielten aber auf detail-genaue, äußerst nuancenreiche Partituren, die der reiche Graf bezahlte Komponisten nach Tonband-aufzeichnungen anfertigten ließ. Aus solch nicht unumstrittener Schaffenspraxis ging eine neue, einzigartige Musik hervor, die abseits tradierter syntaktischer Logik, unter Verzicht auf die übliche Vielzahl unterschiedlicher Tonstufen und ihre man-nigfachen Beziehungen den Einzelton so unmittelbar ausdifferenziert artikuliert, daß die Energie des Klangs auf ungehörte Weise freisetzt wird.
Giacinto Scelsi: TRILOGIA: Die drei Lebensabschnitte des Menschen
Triphon: (1956)
Jugend / Energie / Drama
Dithome: (1957)
Reife – Energie – Nachdenken
Ygghur: (1965)
Alter / Erinnerungen / Katharsis – Befreiung
In knapp einer Stunde die Lebensspanne des Menschen vom Aufruhr der Jugend bis zur Befreiung vom Diesseits mit großer Eindringlichkeit erleben.
In sieben Sätzen den stilistischen Wandel und Durchbruch der Erfahrung der Transzendenz nachvollziehen.
* * *
Vorab ein Werk der aserbaidschanischen Komponistin Frangis Ali-Sade (* 1947) :
AsK Havasi (»Liebes-Luft«)
aus dem Zyklus »Silk Road« (1998).
Die in München lebende junge Cellistin Jessica Kuhn legte nach Studien in Deutschland und den USA ihr Konzertexamen bei Natalia Gutman ab. Zu Aufführungen der tradierten Celloliteratur traten seither zwei künstlerische Schwerpunkte hinzu:
Tango und Neue Musik.
Aus der Zusammenarbeit mit dem uruguayischen Bandoneonisten und Komponisten Héctor Ulises Passarella folgte ihre Gründung des Streichquintetts Tango Infinito
(CD 2004 bei Antes).
2005, da Scelsi hundert Jahre alt geworden wäre, legte Jessica Kuhn beim Label Thorofon eine CD-Einspielung der kompletten TRILOGIA vor, mithin erst die zweite Einspielung nach jener, welche Cello-Legende Francis Marie Uitti in Kooperation mit dem Komponisten veröffentlichte
EINTRITT 12,-/ 8,- €
Sonderkonzert
Samstag, 10. Juni 2006, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus, Aachen
Keine Lust auf Mozart
Preisträger von >>Jugend musiziert<< spielen Werke zeitgenössischer Komponisten

Keine Lust auf Mozart © PROMO
250 Jahre Mozart. Ein Komponist wird als Megastar gefeiert. In den Medien und in den Konzertsälen rund um die Welt hört man die Werke Mozarts. Fast jeder Musikinteressierte ist mit seiner Musik vertraut. Seine Popularität reicht über alle Ländergrenze und Kulturräume hinaus. Berechtigterweise gilt er heute als genialer Schöpfer zeitlos schöner Musik. Ungerechtfertigt scheint dagegen die verbreitete Meinung, daß die Musik der heutigen Komponisten »schräg« und »kompliziert« sei. War das bei Mozart zu seiner Zeit nicht auch so ?
Unter dem Motto : »Keine Lust auf Mozart – wir spielen Musik unserer Zeit« sind am 10. Juni 2006 in der Klangbrücke Aachen musikalische Nachwuchstalente zu hören und zu bewundern, die für den Wettbewerb »Jugend musiziert« zeitgenössische Werke erarbeitet haben.
Schon die Titel einiger Kompositionen wecken Neugier: Wie klingen „Süße
Zitronen“, eine »Tanzende Ziege« oder eine »Schwarze Amsel«, wenn
zeitgenössische Komponisten ihre Vorstellung davon in Noten umsetzen ?
Wieviel Spaß es den jungen MusikerInnen macht neue Klänge durch neue Spieltechniken zu produzieren, können die Zuhörer an diesem Abend erleben.
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Altes Kurhaus
Musikhaus Hogrebe
Musikschule der Stadt Aachen
Aprés prix
Dienstag, 29. August 2006, 22:00
22.00 Klangbrücke im Alten Kurhaus, Aachen
Die Perlen
Modern Jazz, groovy and moody

Heribert Leuchter © PROMO
Eintritt inclusive Begrüßungsgetränk
Entspannte Jazzsongs von Herbie Hancock bis Cindy Lauper. Entspannte Atmosphäre, keine Hindernisse, keine Gräben, keine Zeitfehler – einfach nur relaxen!
EINTRITT Abendkasse 12,- €
VVK 10,- € plus Gebühr
Mit freundlicher Unterstützung von:
Lux Musikproduktion
Altes Kurhaus
regio.it
Aprés prix
Mittwoch, 30. August 2006, 22:00
22 Uhr, Klangbrücke im Alten Kurhaus, Aachen
Welteroth
chancon.jazz

Petra Welteroth und Band © PROMO
Eintritt inclusive Begrüßungsgetränk
LateNight Jazz, Die Aachener Kultschauspielerin Petra Welteroth mit eigenen Chansons und großer Band. Jazzig, frech, melancholisch. Große Gefühle zum Mitträumen auf der Reise in die Nacht.
EINTRITT AK 12,-€
VVK 10,- € plus Gebühr
Mit freundlicher Unterstützung von:
Lux Musikproduktion
Altes Kurhaus
regio.it
Aprés prix
Donnerstag, 31. August 2006, 22:00
22 Uhr, Klangbrücke im Alten Kurhaus, Aachen
Sturm Trio mit Anirahtak
Jazz Guitar Trio

Sturm Trio mit Anirahtak © PROMO
Eintritt inclusive Begrüßungsgetränk
Der einzig wahre Sturm mit seinen besten Saiten. Originelle Originale !
EINTRITT Abenkasse 12,- €
VVK 10,- € plus Gebühr
Mit freundlicher Unterstützung von:
Lux Musikproduktion
Altes Kurhaus
regio.it
Aprés prix
Freitag, 1. September 2006, 22:00
22.00 Klangbrücke im Alten Kurhaus, Aachen
swing.it
Klassischer Swing im feinen Zwirn

Heribert Leuchter © PROMO
Eintritt inclusive Begrüßungsgetränk
Handverlesene Jazz-Hits von Duke Ellington, Lionel Hampton, Benny Goodman u.a.
EINTRITT Abendkasse 12,- €
VVK 10,- € plus Gebühr
Mit freundlicher Unterstützung von:
Lux Musikproduktion
Altes Kurhaus
regio.it
Monday Night Jazz
Montag, 18. September 2006, 21:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus, Aachen
Cattleya Trio
CD-Präsentation

Cattleya Trio © PROMO
Harald Ingenhag – Schlagzeug und Komposition
Michel Bisceglia – Piano
Volker Heinze – Kontrabass
Cattleya ist eine amerik.-tropische Orchideenart, aber auch ein Verweis auf den frz. Romancier Marcel Proust, aus dessen Romanwerk (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) dieser Begriff stammt. Im ersten Teil des ersten Buches stößt man auf die Metapher Cattleya, und sie begleitet uns Leser durch die Höhen und Tiefen (meistens letzteres) einer amou fou, einer rasenden Leidenschaft, die keine Befriedigung kennt. Cattleya steht für Liebesspiel, Zärtlichkeit, Erotik und Erfüllung geheimster Wünsche und fungiert als eine Art Beziehungscode zwischen Swann, dem Dandy und Odette, der Kokotte.
Das Trio Cattleya wurde vor zehn Jahren von dem Schlagzeuger und Komponisten Harald Ingenhag gegründet. Schon früh begannen er und der Pianist Michel Bisceglia damit, eine eigene Klangwelt zu entwerfen, jenen Sound zu kreieren, den heute Publikum wie Kritiker schätzen. Auf der Suche nach Motiven, die ihm als Vorlage für seine Kompositonen dienten, stieß Ingenhag irgendwann fast zwangsläufig auf das Werk Marcel Prousts, dessen Lektüre ihn noch zu Pennälerzeiten tief beeindruckt hatte.
Der »Tango Cattleya« thematisiert das Verhältnis zwischen Swann und Odette, bzw. die Art, wie sie sich zum ersten Mal näherkommen. »Le petit Marcel va au lit« bezieht sich auf das Gute-Nacht-Kuß-Drama im ersten Buch, demzufolge der kleine Marcel nicht ohne den Kuß der geliebten Mama einzuschlafen imstande ist und »Le temps perdu« (Verlorene Zeit) korrespondiert mit dem Titel des Werks und thematisiert das Phänomen ERINNERUNG.
Cattleya spielt einen Jazz der feinen, lyrischen Art. Pop, Folklore und Impressionismus sind allesamt Elemente, die außerdem in die Musik dieses unvergleichlichen Trios einfließen.
Das Klavierspiel des Michel Bisceglia hat beim Zuhörer die Wirkung, diesen in seinen Bann zu ziehen. Die Emotion wird nicht gemieden, sondern gesucht. Volker Heinze spielt seinen Kontrabaß einfühlsam, nicht »dienend«, sondern bisweilen fordernd, eben souverän. Der Schlagzeuger ist auch zugleich Komponist und Initiator des Ensembles. Harald Ingenhag bezieht sich bei einigen der Cattleya-Stücke auf das Werk des frz. Romanciers Marcel Proust, (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit), indem er Motive daraus aufgreift und in Tonsprache übersetzt. Die Titel sind programmatisch und thematisieren Konflikte, Sehnsüchte oder Traumata der literarischen Figuren. So ist es nur folgerichtig, daß bei diesem Konzert auch (mit Worten!) erzählt wird. Vor allem wird die Herkunft des Trio-Namens erläutert, wobei dem Publikum genüßlich eine delikate Episode aus dem monumentalen Werk Prousts erzählt wird.
Leidenschaft und Abgrund, Kompositionen am Rande der Stille, hohe Improvisationskunst, Intensität und Echtheit – und pure Lebensfreude manifestieren sich in dieser Musik.
EINTRITT 10,-/6,- €
Euregio Konzert
Sonntag, 8. Oktober 2006, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Portrait- Konzert mit Kompositionen von Wolfgang Delnui
Ensemble 88 (NL) und der Euregio Kinderchor

Ensemble 88 © PROMO
Hannah Morrison – Sopran
Angélique van Duurling – Flöte
Leo van Tol – Klarinette
Eric Melon – Violine
Paul Pankert – Violine
Ales Hrdlicka – Viola
Jos Kamp – Violoncello
Chantal Bohets – Klavier
Jan van den Boomen – Schlagzeug
Euregio Kinderchor u.l.v. Hannah Morrison
Neue Musik zu fördern und einem breiten Publikum zu vermitteln ist seit 18 Jahren das erklärte Ziel des bekannten niederländischen Ensembles. Mit seinem neuesten Projekt kommt das Ensemble diesem Ziel auch grenzüberschreitend näher: Ein niederländisches Ensemble, ein belgischer Komponist und ein eigens für dieses Konzert enstandener deutsch-niederländischer Kinderchor. Drei Werke des belgischen Komponisten Wolfgang Delnui stehen im Mittelpunkt des Programmes, darunter die deutsche Uraufführung seiner neuesten Komposition für Ensemble und Kinderchor. Schon der Titel »Nirgendwie« macht neugierig auf die Musik und passt irgendwie in die Euregio.
Programm:
Juan Carlos Tolosa ‘El ángel se pudre’, für 2 Violinen (1997) (17’)
Wolfgang Delnui ‘Zeithände’, für Sopran und Soundtrack (2006) (8’)
Robert HP Platz: ‘Echo-Hüllen Danach’, für Ensemble (2002) (12’)
Kurze Pause
Wolfgang Delnui ‘Cinq séquences pour piano solo‘ (2005) (6’)
Wolfgang Delnui ‘Nirgendwie‘, für Kinderchor, Sopran u. Ensemble (2006) (15’)
Wolfgang Delnui
Der 1977 geborene Delnui studierte von 1998 bis 2002 Rhythmik am »Institut Rythmique Jacques Dalcroze de Belgique«. Seit 2002 ist er Student der Kompositionsklasse von Robert H P Platz am Conservatorium Maastricht. 2004 erhielt er den Ersten Preis beim »Flutonicon Compositieconcours« Utrecht. Sein Werk »Zeithände« ist in diesem Jahr für den Gaudeamus Preis 2006 nominiert. Seit 2002 unterrichtet Wolfgang Delnui musikalische Früherziehung an der Musikakademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft, und seit 2005 ist er Rhythmiklehrer an der »Académie de musique René Defossez« in Spa. In diesem Jahr ist Wolfgang Delnui »Composer in residence« des Ensembles 88.
Juan Carlos Tolosa
Juan Carlos Tolosa wurde 1966 in Cordoba (Argentinien) geboren. Nach einem kurzen Abstecher zu den Rechtswissenschaften wandte sich Tolosa der Musik zu und studierte von1986 bis 1989 Musik an der Universität in Cordoba. Seit 1989 lebt Tolosa in Brüssel und studierte bei Paul-Baudouin Michel und Daniel Capelletti. 1997 erhielt er den Ersten Preis im Fach Komposition. Tolosa ist Gründungsmitglied der Brüsseler Komponistengruppe »Black Jackets Company«. Seine Musik wurde in zahlreichen Ländern aufgeführt und stand auf den Programmen bedeutender Festivals wie »Ars Musica« und dem »Festival der zeitgenössischen Musik Gent«. 1999 wurde er als Dozent für das Fach »Musikalische Ästhetik des 20. Jahrhunderts« an die Universität Cordoba berufen.
Robert H P Platz
Robert H P Platz (1951, Baden-Baden) studierte ab 1970 in Freiburg/Breigau Musiktheorie, Klavier und Dirigieren und weiterhin Komposition bei Wolfgang Fortner und Musikwissenschaft bei Elmar Budde. 1973 setzte Platz sein Studium fort in Köln, bei Karlheinz Stockhausen. 1977 schloss er seine Dirigentenausbildung bei Francis Travis in Freiburg ab. 1978 und 1979 erhielt Robert H P Platz ein Stipendium der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks und lebte danach längere Zeit in den USA und Paris. Hier arbeitete er 1980 am IRCAM Institut. 1980 bis 2001 leitete Platz das Ensemble Köln. Gastdirigate führten zur Zusammenarbeit mit vielen bekannten Orchestern. Von 1986 bis 1996 und wieder 2002 war er Dozent bei den Darmstädter Ferienkursen. Platz leitete Meisterkurse in Japan, Polen und den Niederlanden. Am Konservatorium Maastricht unterrichtet er seit 1990 Komposition, verbunden mit einem Seminar zur Aufführungspraxis Neuer Musik.
Ensemble 88
Musik unserer Zeit – Werke des letzten Jahrzehnts stehen auf dem Programm des in der Euregio bestens bekannte Maastrichter »Ensemble 88«, benannt nach dem Jahr seiner Gründung. Das Ensemble setzt sich intensiv mit den Werken zeitgenössischer Komponisten auseinander und kann auf eine beachtliche Zahl von Uraufführungen zurückblicken. Ziel des Ensemble ist es, die Musik unserer Zeit einem möglichst breiten Publikum näher zu bringen und insbesondere junge (Eu-)regionale Komponisten zu fördern. Zahlreiche Werke wurden für Ensemble 88 komponiert.
Die Grundbesetzung des Ensembles besteht aus eine Flöte, eine Klarinette, eine Geige, ein Violoncello, ein Klavier, Schlagzeug und eine Sopranistin. Außerdem ist ein Organist festes Mitglied des Ensembles. Die Besetzung variiert je nach Werk vom Solisten zur größeren Formation. Und der Stimme fällt auch im Dialog mit der Elektronik eine wesentliche Bedeutung zu.
Für Werke für großes Ensemble wird einen Gastdirigent engagiert.
Außer vielen Konzerten in den Niederlanden und in der Euregio Maas – Rhein war das Ensemble öfters zu Gast bei internationalen Festivals (u.a. Österreich, Rußland).
EINTRITT 12,- / 8,- €
Jazz/ Improvisierte Musik
Donnerstag, 16. November 2006, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus, Aachen
Anirathak Trio

Anirhtak Trio © PROMO
Eröffnungskonzert: 2 Konzerte zu einem Eintritt !
Anirahtak – voice
Ludger Singer – piano
Christian Ramond – bass
Anirahtak und Ludger Singer sind inzwischen alte Weggefährten. Mit ihrem Konzept »keine Noten«- kein Papier, kein Notenheft wird die Imagination stören, werden sie erstmalig von dem Kölner Kontrabassisten Christian Ramond unterstützt, beiden aus anderen Zusammenhängen wohlbekannt.
Dennoch, die drei werden nicht »nur« improvisieren, sondern sich dabei von Stück zu Stück aus ihrem individuellen Repertoire bedienen – jedoch ohne jede vorherige Absprache, unter Einbeziehung auch unvollständiger Fragmente, aus denen so etwas völlig Neues entsteht…irgendwo zwischen Jazz, Trash, Experiment und Trivialität, zwischen liebevoll-naiver und absurd-skurriler Grundstimmung.
Klangbrücke im Alten Kurhaus, Aachen
Duo Heinz Sauer / Michael Wollny

Heinz Sauer/Michael Wollny © PROMO
Heinz Sauer – sax
Michael Wollny – piano
46 Jahre liegen zwischen den beiden »Eigensinnigen« (DIE ZEIT) – aber musikalisch könnten sich zwei Musiker kaum näher sein. Saxophonist Heinz Sauer, einst eine der prägenden, ganz großen Figuren des bundesdeutschen Nachkriegsjazz. Und Michael Wollny, die große junge Jazz-Entdeckung des Jahres 2005 in Deutschland. Geboren 1932 und 1978. Der eine groß geworden mit dem Jazz als Ausdruck des Neuaufbruchs nach dem zweiten Weltkrieg und einer verheerenden Diktatur. Der andere aufgewachsen in einer Zeit des Stile-Pluralismus, in dem musikalisch alles erlaubt ist und in der musikalische Symbole uneindeutig geworden sind, vielfältig schillern. Der eine relativ kahl, der andere ein Struwwelkopf. Aber beide eben mit jeweils einem ganz eigenen (musikalischen) Kopf ausgestattet. Beides Musiker von immenser Intensität. Sauer mit einem Saxophonton, den der Kritiker Ulrich Olshausen einmal mit strömender Lava verglichen hat, ein Ton, der sich mit elementarer Kraft ergießt und der dann in ganz vielen verblüffenden Farbnuancen verglimmt. Wollny mit seinen überraschenden Eruptionen am Klavier, seinen geistvoll nach allen Seiten stiebenden Klang-Splittern aus einer harmonisch völlig freien Welt, die die Frage nach Tonalität und Atonalität längst hinter sich gelassen hat. Und wenn sie spielen, spürt man sofort die starke Geistes- und Temperamentsverwandtschaft.
EINTRITT 14,-/ 10,- €
Neue Musik
Freitag, 17. November 2006, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus, Aachen
Ascolta Trio

Ascolta Trio
Zoltán Kovács – Klarinetten
Eric Borgir – Violoncello
Florian Hoelscher – Klavier
Räume, Grenzgänge, Utopien
Der Brite Jonathan Harvey erweitert den temperierten, – in Anlehnung an den Synaestheten Messiaen, dem das prismatische Spiel des Lichts in den Obertonreihen des Klangs widerhallte, – farbigen Klaviersatz mit spektral gestimmten Klavierklängen vom Zuspielband synergetisch zu einem »Super-Klavier«. Ähnlich verfährt die Finnin Kaija Saariaho: das Cello erscheint als klanglich erweitertes, mehrstimmiges Instrument in einer neuen Räumlichkeit.
In das Schattenreich des schakalköpfigen »Anubis« dringt das spiegelverkehrt von einem oben liegenden »Grundton« in die Klang-Unterwelt projezierte »Teiltonspektrum« der Komposition für Kontrabassklarinette von Gerard Grisey. Doch Tag-, also aufwärts gerichtet sind die Spektren im zum Diptychon ergänzenden »Nout«, gemäß der die Sonne zyklisch verzehrenden und gebärenden Göttin.
Jenseits der spektralanalytischen »Nabelschau« und hin zu anderen Kulturen, Zeit-Räumen
schlagen Toshio Hosokawa und Rolf Riehm Brücken: Die Idee einer vertikalen Zeit wird im No-Theater artikuliert. Im Rückgriff auf barockes Formelvokabular nehmen Verzierungen=Fioretti überhand, zerfasern und überwuchern die Hauptlineatur.
Der Grieche Aperghis ist in Paris so zuhause wie im Theater. Seine im direkten Kontakt mit Schauspielern und Musikern gereifte Musik gestikuliert geradezu körperlich. In der brillianten Revue des »Trio« katapultiert der gestische Schwung hinauf zu ungeahnten Höhen, Lautstärken,
Geschwindigkeiten.[M7]
Programm:
Georges Aperghis: Trio für Klarinette, Cello und Klavier (1996)
Gerard Grisey: Anubis – Nout für Kontrabaßklarinette (1983)
in memoriam Claude Vivier
Jonathan Harvey: Tombeau de Messiaen für Klavier und Zuspielband (1994)
Toshio Hosokawa: vertical time study I (1992)
für Klarinette, Violoncello und Klavier
Rolf Riehm: FIORETTI Within My Bosom (2000)
Klarinette in B, Violoncello und Klavier
Kaija Saariaho: Près für cello and electronics (1992)
Zoltán Kovács, Klarinette
Zoltán Kovács, geboren 1977 in Pásztó (Ungarn). Ausbildung an den Musikakademien “Béla Bartók“ und “Franz Liszt“ in Budapest und an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Dieter Klöcker. Von 2001 bis 2003 in der Solistenklasse von Prof. Jörg Widmann. Preisträger zahlreicher internationalen Wettbewerbe: u. a. erster Preis beim “Concertino Prag“ (1996), Förderpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft. Seit 2001 Stipendiat der Deutschen Kultur-Stiftung “Villa Musica“. Rege Kammermusikalische Tätigkeit Deutschlandweit. Seit 2002 regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Ensemble “Consortium Classicum“ und mit dem “Münchener Kammerorchester“. Verschiedene Rundfunk- und Fernsehproduktionen. 2002 CD-Einspielung bei “ARTS“ (Clarinet XX.th Century).
Eric Borgir, Cello
Sohn norwegischer Musikereltern, verbrachte seine Kindheit in den USA. Nach Studien der Musik und Biologie in Ohio (Steven Doane), Boston (David Wells) und Houston, Texas, wo er als Assistent von Prof. Shirley Trepel eine Klasse an der Musikhochschule betreute, wurde er vom »International Institute of Education« für eine Konzertreise nach Europa ausgewählt. Es folgte 1991 die Übersiedlung nach Deutschland. Im Vordergrund seiner Aktivitäten stehen die Kammermusik und die neue Musik. Seit 1995 spielt er im Emanon Trio, mit dem er diverse Preise gewonnen hat, u.a. den ersten Preis beim Internationalen Johannes- Brahms-Wettbewerb in Österreich. Konzerte in vielen der großen Säle Deutschlands folgten. Mit dem Ensemble VARIANTI war der Cellist im In- und Ausland an zahlreichen Uraufführungen sowie Radio- und CD-Produktionen beteiligt. Er ist Gründungmitglied von ascolta.
Als Gast tritt er regelmäßig mit dem Ensemble Modern sowie mit dem ensemble resonanz auf.
Erik Borgir ist Solo-Cellist des Bayerischen Kammerorchesters.
Florian Hoelscher, Klavier
geboren 1970 in Würzburg, studierte bei Robert Levin, Michel Béroff und Pierre-Laurent Aimard in Freiburg, Paris und Köln. Nach frühen Wettbewerbserfolgen entwickelte er eine ausgedehnte Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker in den meisten europäischen Ländern sowie den USA.
Er ist Mitglied des Ensemble Aventure und Gründungsmitglied des Stuttgarter Ensembles ascolta, mit dem er bei allen wichtigen Festivals für zeitgenössische Musik präsent ist. Häufige Einladungen erhielt er auch vom Ensemble Modern und dem Ensemble »Musikfabrik«.
Als Solist arbeitete er mit Dirigenten wie Peter Eötvös, Christopher Hogwood, Dominique My, Mark Foster, Kaspar de Roo, Joseph Swensen, Lothar Zagrosek und Stefan Asbury; zu seinen Kammermusikpartnern gehören u.a. Rainer Kussmaul, Jean-Guihen Queyras, Chen Halevi und Christian Hommel.
Mit Soloprogrammen war er Gast u.a. beim Festival « Présences » (Radio France, Paris), beim Festival « Eclat » in Stuttgart, beim Bartok-Festival Szombathély/Ungarn, im IRCAM, Paris (Festival Agora), im Großen Sendesaal des WDR Köln, im Théâtre du Châtelet Paris, in der Tonhalle Zürich, in Genf, Luxemburg, Neapel und Prag. Ebenso trat er bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, in der Frankfurter Alten Oper und beim Festival in Paris-Royaumont auf; kürzlich gastierte er erstmals bei den Salzburger Festspielen.
Auf CD liegen u.a. Klavierwerke von Robert Schumann, die erste Gesamteinspielung der Klaviersonaten von E.T.A. Hoffmann, B. Martinus « Toccata e due Canzoni » (Leitung : Christopher Hogwood) und Lieder von Dieter Schnebel vor. Kürzlich erschien die CD-Einspielung der »Miniature estrose« von Marco Stroppa (stradivarius), die von der internationalen Kritik begeistert aufgenommen wurde. Demnächst folgt eine CD mit Solo- und Duo-Werken von Iannis Xenakis (mit Boris Müller, Schlagzeug).
Sein Repertoire umfasst Klavier- und Cembalowerke aus vier Jahrhunderten.
Florian Hoelscher lehrt zeitgenössische Klavier- und Kammermusik an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen.
EINTRITT 14,-/ 10,- €
Klanglesung
Samstag, 18. November 2006, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus, Aachen
Die Klangschürfer
Per Anhalter durch die Galaxis

Rainer Rudloff und Martin Daske © PROMO
Rainer Rudloff – Sprecher
Martin Daske – Musik und Sounddesign
»Die Klangschürfer«
… sind ein Duo zweier Künstler, die aus unterschiedlichen
Bereichen stammen. Der eine kommt vom gesprochenen und gespielten Wort, der andere von der Musik und vom Sounddesign.
Blitzschnelle Stimmwandel sind die Spezialität des Sprach-künstlers Rainer Rudloff. Allein durch seine Stimme schlägt
er die Zuhörer innerhalb weniger Minuten völlig in seinen Bann.
In geheimnisvolle, unerhörte Parallel-universen entführt
uns der Klangkünstler Martin Daske. Virtuos spielt er mit den Gefühlen des Publikums, sei es indem er mit einfachsten Mitteln dem Flügel eine ganze Palette an Klängen, Geräuschen und Musik entlockt, oder live-elektro-nische Klangwelten schafft.
In der Verbindung von gelebter Sprache und lebendigem Klang entstehen Abende von außergewöhnlicher Intensität.
Was Rudloff und Daske aus Stimme, Flügel und Sampler hervorzaubern ist ein wahres Hör-Erlebnis! Sie geleiten das Publikum einen fesselnden Abend lang durch ferne Welten
– eine phantastische Reise für Auge und Ohr.
EINTRITT 14,-/10,- €
Matinee Klanglesung
Sonntag, 19. November 2006, 11:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Die Klangschürfer (s.18.11.)
>>Harry Potter<< und >>Feuerfrost<<

Die Klangschürfer © PROMO
für große und kleine Leute !!!
Rainer Rudloff – Sprecher
Martin Daske – Sounddesign
Feuerfrost
Die auf einer lokalen Artuslegende Mittelenglands basierende Erzählung von der Verwicklung zweier Kinder von heute in die magische Welt der Schwarzalben und Hexen, Troll-Ungeheuer und Zwergenhelden. (Alan Garner: Feuerfrost)
EINTRITT 7,50 €
Sonntag, 19. November 2006, 11:00
Flöten Workshop
mit Michael Heupel

Flöten Workshop © PROMO
Anmeldeschluss ist der 05.11.2006
Michael Heupel – Flöte
Weitere Infos unter dem Kursangebot von music loft
Heupel studierte an der Hochschule für Musik in Köln und sammelte reiche Erfahrungen zwischen Jazz und Neuer improvisierter Musik: Zusammenarbeit mit Sam Rivers auf den Tagen für Neue Musik in Donaueschingen, Solokonzerte miteigenen Kompositionen, Kurse für außergewöhnliche Spieltechniken und Improvisation an verschiedenen Musikhochschulen Deutschlands.1990 gründete er sein eigenes Quartett, mit dem er u.a. für das Goethe-Institut Gastspiele in Australien und Neuseeland gab.
EINTRITT 45€/40€*
*für Mitglieder
Mit freundlicher Unterstützung von:
Sonntag, 19. November 2006, 13:30
»Die Soundschrauber«
Workshop für Kinder bis 12 Jahre

»Die Soundschrauber« © PROMO
Anmeldeschluss ist der 05.11.2006
Martin Daske
Katja Kaden
Hinter dem Begriff »Die Soundschrauber« verbirgt sich jeweils eine Gruppe von jungen Menschen die sich am Veranstaltungsort zusammenfindet, um sich unter der professionellen Anleitung des Komponisten und Sounddesigners Martin Daske auf eine musikalische Entdeckungsreise durch die Welt der Klänge und Geräusche zu begeben. Ziel der Reise ist es, das entdeckte accousmatische Material in ein teils komponiertes, teils improvisiertes Musikstück einzubringen.
Weitere Infos beim Kursangebot music loft
EINTRITT 15€
Kombi-Ticket Workshop & Matinee
20€
Jazz/ Improvisierte Musik
Sonntag, 19. November 2006, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus, Aachen
Heupel / Kropinski / Friesen

David Friesen © PROMO
Michael Heupel – Flöte
Uwe Kropinski – Gitarre
David Friesen – bass
Friesen, der zu den ganz wenigen Bassisten zählt, die auch Solokonzerte geben und Kropinski, der sein erstes Solokonzert 1977 gab, trafen sich 1987 in München. Jeder spielte Solo am gleichen Abend, man hörte sich zu und
entdeckte Gemeinsamkeiten, die man beschloss in Zukunft zu teilen. Seitdem spielen die zwei Musiker mit so unterschiedlichen musikalischen Wurzeln zusammen. Der eine aus Portland – Oregon, der andere aus Berlin stammend, zählen heute zu den herausragendsten Vertretern auf ihren Instrumenten. Friesen spielte mit vielen bedeutenden Jazzmusikern – Stan Getz, Chick Corea, Clark Terry und John Scofield seien hier nur als Beispiel angeführt. Nat Henthoff – ein bedeutender amerikanischer Jazzkritiker schrieb: ³David Friesen is a phenomenon, a player whose musicianship, tone and imaginationare uncategorizable.²
Kropinski begann als Rockgitarrist, sang Beatles Songs, studierte Jazz und klassische Gitarre und spielte in Gruppen improvisierter Musik, Konrad Bauer sei hier als wichtigster Partner genannt. Später konnte man in der Stuttgarter Zeitung lesen: ³Jahrhundertgitarrist², in der Nord-West –Zeit ³Glenn Gould der Gitarre², ³wie Keith Jarrett auf sechs Saiten² (Zitty-Berlin) oder ³Jimi Hendrix of the acoustic guitar² (Guitar player magazine). Die Vergleiche mit sehr unterschiedlichen, aber besonders herausragenden Musikern spiegeln wieder, was Kropinskis Spiel ausmacht. Bert Noglik schreibt dazu: ³Kropinski hat die Gitarre in ein anderes, neues, eigenes Instrument verwandelt.² Als Duo haben Kropinski und Friesen über die Jahre eine ganz eigene Tonsprache entwickelt. Traumwandlerische Sicherheit im Zusammenspiel, gewachsen durch jahrelange musikalische Zusammenarbeit (4 Duo CDs und eine DVD sind bisher erschienen) und untermauert durch eine an gemeinsamen Herausforderungen gewachsene Freundschaft, machen das Duo zu einem ganz besonderen musikalischen Ereignis. Erwarten sie also kein gewöhnliches
Konzert, eher ein musikalisches Abenteuer zwischen der amerikanischen Westküste und dem Himmel von Berlin.
Für das Konzert in Aachen kommt als dritter ein weiterer langjähriger Duopartner Kropinskis hinzu – Michael Heupel – aus Bonn. Heupel studierte an der Hochschule für Musik in Köln und sammelte reiche Erfahrungen zwischen Jazz und Neuer improvisierter Musik: Zusammenarbeit mit Sam Rivers auf den Tagen für Neue Musik in Donaueschingen, Solokonzerte mit eigenen Kompositionen, Kurse für außergewöhnliche Spieltechniken und
Improvisation an verschiedenen Musikhochschulen Deutschlands.1990 gründete er sein eigenes Quartett, mit dem er u.a. für das Goethe-Institut Gastspielein Australien und Neuseeland gab. Heupel spielt im Duo mit Uwe Kropinski
seit 1990.Tourneen führten die beiden in verschiedene Länder Ostafrikas. 2 gemeinsame CDs sind bisher erschienen. Mit seinem Soloprogramm gastierte er auf den Festivals in Montreal und Toronto sowie in Khartoum/Sudan. Die eigens für ihn gebaute Subkontrabassflöte (3,50 m Rohrlänge)sorgt immer wieder für Aufsehen. Heupels außergewöhnliche Spieltechniken auf dieser und den anderen vier Instrumenten der
Querflötenfamilie (Piccolo-, Alt-, Bass-, Konzertflöte) gepaart mit großartigem timing (er spielt übrigens auch Schlagzeug) und unerschöpflichem melodischen Einfallsreichtum machen sein Spiel einmalig!
Seien wir also gespannt, wie sich zwei in unzähligen Konzerten erprobte Duos zum Trio formieren – zwei mal zwei ergibt in diesem Falle – drei. Kropinski-Friesen-Heupel
Dienstag, 21. November 2006, 20:00
Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Albrecht Maurer Quartett

Albrecht Maurer © PROMO
Zusatzkonzert
Albrecht Maurer – Violine
Stefan Heidtmann – Piano
Peter Schönfeld – Bass
Klaus Kugel – Schlagzeug
Der Jazzgeiger Albrecht Maurer steht in Front der Gruppe von vier hochkarätigen Musikern, die kurz vor ihrer China-Tournee ihr Programm in Aachen präsentieren: Improvisierte Musik und Jazz, die ihre Inspiration aus Vertrautem sowie in der Suche nach Neuem findet. Diese Mischung vereinnahmt Einflüsse musikalischer Strömungen aus der ganzen Welt und schöpft aus einer Vielzahl verschiedener Stilistiken. Was da entsteht sprüht vor Energie, ist frisch und unvorhersehbar.
Das Albrecht Maurer Quartett strahlt eine Vitalität aus, die den Zuhörer fasziniert und infiziert. Ein Hörerlebnis, das wie ein Schub guter Energie, noch lange nach dem Konzert spürbar ist.
EINTRITT 14 € / 10 €
Improvisation
Samstag, 25. November 2006, 20:00
Citykirche St. Nikolaus
Aix per i mundO
»Zeit, Raum, Ewigkeit ?« mit dem Ensemble für KommusiAktion

Aix per i mundO © PROMO
Nachschlag
Catherina Marquet – Gesang
Hans Staudte – Saxophon
Ludger Singer – viele Instrumente
Jürgen Damen – Gitarre, Texte
Hermann Flott – Keyboard
Harald Frings – Technik
Die improvisierte Musik und die Texte setzen sich mit physikalischen Aussagen und menschlichen Erleben von Raum, Zeit und Ewigkeit auseinander … und dafür gibt es keinen besseren Ort als die Citykirche St. Nikolaus in Aachen, dem Mitveranstalter der Aufführung. Hier ist auch genügend Deckenhöhe für das 15 Meter lange »Foucaultsche Herzschlagpendel«, das immer wieder in die Aufführung eingreift. Die Musiker nutzen die gesamte Kirche, um ihre räumlichen Klänge zu erzeugen. Aix per i mundO versteht sich als Ensemble, das Musik macht von A bis O, von Andacht bis Orgie. Experimenteller, spielerischer, ernsthafter und skuriller Umgang mit Musik und Instrumenten stehen im Vordergrund der KommusiAktion. Improvisation bedeutet deshalb für Aix per i mundO zuallererst »Zuhören«. Die Musiker kommunizieren mit musikalischen Mitteln. Mit Tönen und Klängen »unterhalten« sie sich über »Raum!Zeit!Ewigkeit?. Sie ergänzen ebenso die „ver-rückten« Texte, zeigen andere Facetten auf, interpretieren sie, stellen sie in Frage. Das Publikum, das sich ebenfalls auf die ganze Kirche verteilen und während der Aufführung im Raum bewegen kann, ist Teil der KommusiAktion: die Musiker »hören« dem Publikum zu … und nach der Aufführung sprechen sie bei Wasser und Brot (und Wein) mit den Besuchern, wie schon nach den bisherigen Projekten »Gaga is muss« »Ansichten eines Doms«, »See da tief«, »Leben zwischen Wahn und Sinn« und »Haste Töne!«.
Aix per i mundO hat seine Wurzeln in der Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen. Ausgehend von einer »Clinic« mit Ludger Singer über das Statt-Orchester formierte sich diese Gruppe, die neben der improvisierten Musik auch noch Spaß daran hat, Rock und Jazz und sogar Karnevalslieder zu komponieren und zu spielen, nach dem Motto: wir ekeln uns vor nix! … und zwei der Musiker spielen schon seit fast 30 Jahren zusammen. Wer zur Aufführung erlebt, kann vielleicht erkennen, wer die beiden sind.
Mit freundlicher Unterstützung von:
City-Kirche Aachen e.V.
in Kooperation
Sonntag, 17. Dezember 2006, 15:00
Schüler Weihnachtskonzert
Flötenschüler von Georgy Belyakov
mit anschließender Weinachtsfeier
Ab 15:00 gibt es die Gelegenheit sich die unterschiedlichsten Schüler und Gruppen bei music loft anzuschauen. Es gibt Solisten, eigens für den Anlass gegründete Duos und natürlich auch Bands.
Und zwischen den musikalischen Darbietungen immer wieder Zeit für Kaffee, Kekse & Punsch
Sonntag, 17. Dezember 2006, 16:30
Schüler Weihnachtskonzert der II. Teil
Buntgemischte Trompeten, Gitarren & Klaviere
mit integrierter Weinachtsfeier
Ab 16:30 gibt es die Gelegenheit sich die unterschiedlichsten Schüler und Gruppen bei music loft anzuschauen. Es gibt Solisten, eigens für den Anlass gegründete Duos und natürlich auch Bands.
Und zwischen den musikalischen Darbietungen immer wieder Zeit für Kaffee, Kekse & Punsch
Sonntag, 17. Dezember 2006, 19:00
Schüler Weihnachtskonzert der III. Teil
Krönender Abschluss unserer Weihnachtsfeier
mit vorhergehender Weinachtsfeier
Ab 19:00 gibt es den krönenden Abschluss unserer Weihnachtsfeier. Es gibt Jazziges, Popiges und Rockiges.
Unglaublich aber wahr – als Headliner spielen die »Flaming Moustaches«, Gewinner des Malteserkeller Bandpreises 2006!
Spielplan
IN FRONT
Donnerstag, 17. November 2005, 20:00
Eröffnungskonzert im Aquis Grana Hotel
Trio Pastuszyk Singer Schmidt

Trio Pastuszyk Singer Schmidt © PROMO
Regina Pastuszyk – cl, bcl
Ludger Schmidt – cello
Ludger Singer – p, weitere Instrumente
Regina Pastuszyk (Klarinette, Baßklarinette), Ludger Schmidt (Cello) und Ludger Singer (Piano und weitere Instrumente) machen, ja erfinden zusammen feinste Musik, die sich tonal, ausgewogen, dicht und klar, vor allem aber formvollendet zwischen den Stilen bewegt. Ein Kammermusikensemble, das sich darauf versteht, die Grenzen zwischen E-Musik (Ernste, komponierte Musik) und U-Musik (Unterhaltungsmusik) durchlässig, ja unbedeutend zu machen, und dadurch sowohl die klassikerfahrenen, als auch die jazzverwöhnten Hörer/innen in ihren Bann zu ziehen.
Im Spannungsfeld zwischen zeitgenössischer, postmoderner Komposition, Jazz-orientierter oder ungebundener Improvisation, weltmusikalischen Episoden aller Art und geradezu überirdisch feinen Klanggebilden entsteht mit Hilfe dreier Ausnahmemusiker und ihrer Erfahrung aus tausenden von Konzerten ein ganzer Klangkosmos, den man in dieser Dichte und Vielfalt in der Musikwelt so leicht nicht wieder finden dürfte.
Dennoch ist dies nicht etwa eine elitäre Kopfmusik nur für »Insider« oder wilde Selbstverwirklichung für verspätete Freejazz-Fans, sondern für jeden Menschen mit neugierigen Ohren ein Hörgenuß erster Güte.
Mit freundlicher Unterstützung von:
Freitag, 18. November 2005, 20:00
Duo Heidtmann Leuchter

Heidtmann/Leuchter © PROMO
Stefan Heidtmann – p
Heribert Leuchter – sax
Stefan Heidtmann
Studium an der Musikhochschule Köln. Künstlerisches Abschlussdiplom im Fach Klavier. Verschiedene Projekte im Bereich Neue Musik/Jazz – u.a. mit Gerd Dudek, Reiner Winterschladen, Dieter Manderscheid, Vitold Rek, Klaus Kugel. Gründer und Leiter des Stefan Heidtmann Projects. Mit diesem Ensemble Gewinner des Kölner jazz a r t – Preises. Rundfunk- , Fernseh- und CD-Produktionen. Tourneen u. a. nach Mexiko.
Heribert Leuchter
Studium in Boston/USA, Köln und Aachen. Saxophonist, Komponist und Arrangeur. Gründer und Leiter des LUX-Orchesters mit ausschließlich Originalwerken und internationaler Besetzung. Zahlreiche Beteiligungen in und CD-Veröffentlichungen mit diversen Ensembles, u.a. als Saxophonist in der Manfred Leuchter Band, mit diesem auch ausgedehnte Goethe-Institut Tourneen durch Asien, Europa und den Nahen Osten. Bühnen- und Filmmusiken. Produktionen für das eigene Label LUXaries Records.
Programm
Das Duo Heidtmann Leuchter besteht seit 1990 und konzertiert seitdem regelmäßig mit einem vielseitigen Repertoire an der Nahtstelle zwischen komponierter Avantgarde und Europäischer Jazzmusik, z.T. auch aus eigener Feder. Das Programm umfasst neben Eigenkompositionen auch ausgewählte Stücke von Miles Davis, Duke Ellington und Herbie Hancock.
Und so urteilt die Presse:
»…das Duo Heidtmann Leuchter weckt Erinnerungen an Eric Kloss und Barry Miles. Aber die beiden Musiker setzen eigene Maßstäbe und suchen die stilistische Vielfalt. Da wird fugenhaft vedichtet, rhythmisch und kontrapunktisch gerangelt, … alles stets in harmonischen Bahnen«. (Kölner Stadtanzeiger)
Bisher sind zwei Produktionen des Duos veröffentlicht worden: Klavier & Saxophon (LUXaries, 1993) und I Mean U (LUXaries, 1998). Zu hören ist ein persönlich geprägter Querschnitt mit Kompositionen von George Gershwin, Erwin Schulhoff, Jean Françaix, Pierre Max Dubois und Alexander Tscherepnin über Jazzstücke von Thelonious Monk, Duke Ellington, Herbie Hancock und Miles Davis bis hin zur Sonate für Sopransax und Klavier von Bill Dobbins.
Duo Beirach Antonioli

Beirach/Antonioli © PROMO
Laurie Antonioli – voc
Richie Beirach – p
Laurie Antonioli
Laurie Antonioli genießt in den USA Kultstatus. Spätestens seit der Veröffentlichung Ihres Albums »Foreign Affairs« hat sie sich als eine der innovativsten Jazzsängerinnen etablieren können Bobby Mc Ferrin schreibt über sie: »Laurie is truly one of my favorite singers; she’s full of wonderful ideas, has an instinctive musicality, a great sense of humor and is an inspiring improvisor and collaborator«
Richie Beirach
Richie Beirach, einer der großen Erneuerer des modernen Jazzpianospiels, gilt als eine der wichtigsten Figuren in der Entwicklung der moderne improvisierten Musik.Er hat über 100 CD´s unter eigenem Namen oder als Sideman von Dave Liebmann, Chet Baker, Stan Getz, John Scofield und vielen anderen mehr veröffentlicht und einige der meistgespielten Jazzkompositionen geschrieben. Er wurde nominiert für einen Grammy Award und konzertierte in Konzerthallen rund um die Welt. Derzeit ist er außerdem als Leiter der Jazz Abteilung des Felix Mendelsohn-Bartholdy Konservatoriums in Leipzig tätig.
Die Musik des Duos bewegt sich zwischen Jazz Standards, Eigenkompostionen von Richie Beirach mit wunderschönen Texten von Laurie Antonioli bis hin zu einer spontan improvisierten dreiteiligen Suite »Memories, Dreams & Reflections«. Niemals in eingefahrenen Bahnen, immer sehr präsent und mit einer sehr eigenen Ästhetik. Bemerkenswert: Laurie Antoniolis Vokalisationen von Miles Davis Solos über »Flamenco Sketches« und »Blue in Green«.
Samstag, 19. November 2005, 20:00
Jürgen Ruck

Jürgen Ruck © PROMO
Jürgen Ruck – g
Jürgen Ruck – geboren in Freiburg – studierte als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes in seiner Heimatstadt bei Sonja Prunnbauer und in Basel bei Oscar Ghiglia. 1986 erhielt er den ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb, 1990 den Kranichsteinpreis für die Interpretation Neuer Musik.
Das Repertoire von Jürgen Ruck umfasst Musik vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Er konzertiert in den verschiedensten Kammermusikbesetzungen und trat bei vielen internationalen Festivals auf.
Als Solist spielte er etwa mit dem Berliner Philharmonischen Orchester (in dem er regelmäßig als Gastmusiker mitwirkt), dem Ensemble InterContemporaine Paris, der London Sinfonietta und den Rundfunkorchestern des WDR, NDR, SWR, SR, RAI Mailand und ORF Wien.
Jürgen Ruck engagiert sich besonders für die zeitgenössische Musik: als Gitarrist des Ensemble Modern sowie in der Zusammenarbeit mit Komponisten wie György Kurtág, Hans Werner Henze, Helmut Lachenmann oder John Adams. Bei der Uraufführung von György Kurtágs »Grabstein für Stephan« 1991 mit den Berliner Philharmonikern unter Zoltan Pesko spielte Ruck den Solopart. Das bedeutende Schaffen Hans Werner Henzes für Gitarre bildet einen besonderen Schwerpunkt seines Repertoires. Henze betraute Ruck mit der Einrichtung und Uraufführung zweier neuer Kompositionen für Gitarrenduo. Die CD-Einspielung dieser Werke, die 1999 bei Dabringhaus & Grimm erschienen ist, erhielt den Schallplattenpreis ECHO KLASSIK 2000 in der Sparte »Solistische Einspielung des Jahres für Musik des 20. Jahrhunderts«.
Caprichos Goyescos – Neue Kompositionen für Gitarre solo nach den Radierungen von Francisco Goya
Auf Anregung des jungen, dabei vielseitig profilierten Gitarristen des Ensemble Modern sind ab 2003 in beachtlicher Zahl neue Werke entstanden: musikalische Capricen nach jenen berühmten Grafiken Goyas, welche den Beginn und zugleich einen Höhepunkt der bildnerischen Modernen markieren.
In Anlehnung an den Maler Arnulf Rainer könnte man das Ergebnis als »Verwandlung, Umwandlung abgelagerter Kräfte in neue, präsente Menschen oder gegenwärtige Strahlung, Energie« bezeichnen. Doch sind die Musikstücke eigenständige Kunstwerke, die innermusikalischen Gesetzen folgen und sich nicht im Bezug auf die Bildwerke erschöpfen.
Die 20 KomponistInnen der Caprichos Goyescos – allesamt herausragende jüngere Vertreter der Neuen Musik – bieten eindrucksvoll ein Kaleidoskop der Möglichkeiten moderner Gitarrenmusik.
Kompositionen u.a. von Christopher Brandt, Sidney Corbet, Brett Dean, Bernd Franke, András Hamary, Detlev Heusinger, Claus-Steffen Mahnkopf, Cathy Milliken, Uros Roijko (Die erste von zwei hierzu geplanten CDs wurde neulich bei dem Label MDG veröffentlicht.)
Jürgen Ruck gewann 1986 den ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb, 1990 den Kranichsteinpreis für die Interpretation Neuer Musik, 2000 den Schallplattenpreis Echo Klassik. Als Solist spielte er etwa mit dem Berliner Philharmonischen Orchester, dem Ensemble InterContemporaine Paris, der London Sinfonietta und den Rundfunkorchestern des WDR, NDR, SWR, SR, RAI, ORF. Zusammenarbeit mit den Komponisten Adams, Henze, Kúrtag, Lachenmann.
Professor für Gitarre der HfM Würzburg und Dozent der Internationalen Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik.
Klaviertrio »elole«

elole © PROMO
Stefan Eder – p
Uta-Maria Lempert – Violine
Matthias Lorenz – Violoncello
Das 2001 gegründete elole Klaviertrio aus Dresden präsentiert in seinem Programm am 19. November vier Werke aus den letzten Jahren. Allen Stücken gemeinsam ist, daß sie bestimmte Grenzbereiche des Musizierens ausloten. Bei Giovanni Dettori ist das die Frage danach, wie weit Ostinato als Kompositionsmethode zeitgemäß funktionieren kann. Ian Wilson wagt sich in den schwierigen Bereich einer Musik, die ohne Verzicht auf kompositionstechnische Errungenschaften der letzten Jahrzehnte doch wieder »gegenständlich« wird.
Deutlicher innermusikalisch sind die Bezüge der anderen beiden Stücke: Während bei Konrad Möhwald immer wieder Bekanntes durchscheint – nicht als Zitat, sondern gewissermaßen als Beschwörung einer Aura – so durchleuchtet Charlotte Seither gerade das Bekannte: Der Klangfluß des Klaviertrios wird immer wieder unterbrochen und einzelne Klänge werden im Stillstand wie unter einem Mikroskop betrachtet. Wobei beides, das Tun und das Hinterfragen des Tuns (indem es noch einmal genau ausgeleuchtet wird) untrennbar miteinander verwoben sind.
Hier läßt sich der Anspruch fassen, den Helmut Lachenmann formuliert hat: Musik hat »Sinn doch nur, insofern ihre Strukturen über sich hinausweisen auf Strukturen, das heißt auf Wirklichkeiten um uns und in uns«.
Programm
Konrad Möhwald: Trio (2005) (12′)
Giovanni Dettori: Ostinato (2004) (6′)
Ian Wilson: Catalan Tales (1996) (22′)
Charlotte Seither: Champlève (1994) (10′)
Pressestimmen
Kulturmagazin dresdner, 09/03
»elole heißt die fast anarchische Antwort (…) auf die spiegelglatten Strukturen der Klangerlebnisgesellschaft. Stefan Eder (Klavier), Uta-Maria Lempert (Violine) und Matthias Lorenz (Violoncello) schaffen konzertante Momente voller Spannung, in denen der Augenblick wieder atmen kann, weil Zuhörer und Interpreten gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen.«
Sonntag, 20. November 2005, 17:00
Ensemble 88

Ensemble 88 © PROMO
Das in der Euregio bestens bekannte Niederländische »Ensemble 88«, benannt nach dem Jahr der Gründung, setzte sich seit Beginn intensiv mit den Werken Zeitgenössischer Komponisten auseinander und und kann auf eine beachtliche Zahl von Uraufführungen zurückblicken. Speziell für das diesjährige In Front Festival präsentiert sich das Ensemble unter dem Titel »Amerikanische Musik in einem spannenden Konzert mit Kammermusik der wichtigsten amerikanischen Komponisten der Neuzeit«.
Sonntag, 20. November 2005, 20:00
Trio Lemke – Nendza – Hillmann

Trio Lemke – Nendza – Hillmann © PROMO
Johannes Lemke – Saxophon
André Nenza – Bass
Christoph Hillmann – Drums
Reviews
Hanna Styrie
Als »Weltzeitmusik« bezeichnen Johannes Lemke (Saxophon & Klarinette), André Nendza (Bass & Bassschlitztrommel) und Christoph Hillmann (Schlagzeug, Dholak, Tombak und Udu) ihre Musik (zwischen Ethno und Modern Jazz). Fernöstlich-Meditatives kommt darin ebenso vor wie höchst irdische Großstadt-Klänge. Einfallsreich und phantasievoll sind die Kompositionen, mal verträumt-versponnen, mal stark rhythmus-betont, dabei immer äußerst melodisch. Perfekt funktioniert das Wechselspiel zwischen den gut aufgelegten Musikern, deren Spiel mal eng miteinander verzahnt ist, mal weit auseinander driftet und wieder zusammenfindet.
Herbert Federsel, jazzdimensions 05/2005
Mit Vorstellungskraft und Phantasie haben Johannes Lemke (Alt-, Sopransaxophon), Andrè Nendza (Bass) und Christoph Hillmann (Schlagzeug, Percussion) ein Musik zusammengestellt, auf dem auch Elemente aus einer Reihe anderer Spielkulturen verwendet werden. Zentrum des Geschehens ist und bleibt aber der Jazz. Auffällig ist der unaufgeregte, respektvolle Umgang der Musiker mit den anderen Musikkulturen. Das Resultat ist keine beliebig konstruierte Melange: Kompetent, einfühlsam, die Qualitäten des Herkunftsmaterials fein erspürend gehen Lemke, Nendza und Hillmann auf weite Reisen und entwickeln spannende Klanglandschaften. Geschmacksicher und mit klaren Vorstellungen lassen sie sich auf nordische, orientalisch-fernöstliche und lateinamerikanische Erfahrungen ein. Mal nachdenklich-melancholisch gestaltet oder fragil-balladesk, mal voller Dynamik, vital und zupackend oder sinnlich-lässig, als ob man an eine Ben-Webster-Tradition anknüpfen wollte … ideenreich und lebendig wird der eigene Standort umspielt, das Unbekannte und Unerwartete gesucht. … Sonny Rollins hat vor fast einem halben Jahrhundert die Messlatte für diese Instrumentalbesetzung wahrlich hoch gelegt. Lemke, Nendza und Hillmann können erhobenen Hauptes zum Sprung ansetzen.
Achim Kaufmann Trio

Achim Kaufmann Trio © PROMO
Achim Kaufmann – Klavier
Frank Gratkowski – Altsaxophon, Klarinetten
Wilbert de Joode – Bass
Anfang 2002 spielten wir unser erstes Triokonzert im Amsterdamer Zaal 100.
Gerade in der Zeit hatte ich auch einige Duokonzerte mit Frank – nach vielen Jahren wieder. Das Zusammentreffen im Trio brachte dann noch eine zusätzliche Dimension – Wilberts Sinn für Drama, für Extremhandlungen, war eine unschätzbare Bereicherung.
Was mich vor allem interessiert, ist Ensemblemusik. Das Aufeinandertreffen dreier musikalischer Energien. Instrumentalklänge, verschmelzend oder kontrastierend. Balance – off balance. Momente der Gefährdung. Nicht unbedingt immer Geschlossenheit. Dafür Spannung – excitement.
Im April 2003 gab es eine Reihe von Konzerten in verschiedenen Ländern (teils auch mit Gästen: Paul Lovens, Hans Burgener). Anfang 2004 erschien die CD kwast mit Liveaufnahmen des Trios. Im Februar 2005 erschien unearth, eine Konzertaufnahme aus dem Kölner Loft, bei dem amerikanischen Label nuscope.
Achim Kaufmann – *1962 – seit 1996 in Amsterdam lebend, leitet u.a. gueuledeloup quartet mit Michael Moore – Trio mit Michael Moore/Dylan van der Schyff – spielt(e) mit Han Bennink, Mark Helias, George Lewis, Tomász Stanko, Paul Lovens, Paul Rutherford, Tristan Honsinger, Misha Mengelberg, Steve Swallow u.v.a. SWR-Jazzpreis 2001 – aktuelle CD knives (solo piano) erschien im Herbst 04 bei Leo Records.
Frank Gratkowski – *1963 – Quartett mit Wolter Wierbos, Dieter Manderscheid, Gerry Hemingway – spielte ausserdem mit Georg Graewe, Fred van Hove, Tony Oxley, Peter Kowald, John Lindberg, Simon Nabatov, Thomas Lehn, Ernst Reijseger, Matthias Schubert etc. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen, u.a. auf Leo Records, Red Toucan, Nuscope, Jazzhausmusik, Random Acoustics.
Wilbert de Joode – *1955 – spielt u.a. im Ab Baars Trio, Trio Fuhler-Bennink-de Joode, Eric Boeren Quartet, in Projekten von Michiel Braam, mit Apa Ini (Tobias Delius, Hillary Jeffery und Serigne Gueye), ausserdem Zusammenarbeit mit Steve Lacy, Dennis Charles, Hamid Drake, Derek Bailey, William Parker, Schlippenbach Trio, John Tchicai, Sunny Murray etc. Solo-CD »olo« (Wig, 2002)
Pressestimmen – Trio
Gerda Neunhoeffer, Südkurier 5.4.03
»Man muss es gesehen und gehört haben, wie hier Jazz und alle Facetten neuer Musik zu wahren Höhenflügen der Klangentwicklung vereint werden.«
Bert Noglik, Liner notes zu ‚kwast‘
»Erstaunlich, dass es (immer noch) möglich ist, in einer solchen Besetzung Neues mitzuteilen. Offenkundig geht es nicht um den Drang zur Innovation um ihrer selbst willen, sondern um feinnervige Kommunikationsstrukturen von drei Musikern, die ? jeder für sich ? das Vokabular auf ihren Instrumenten erweitert bzw. neu definiert haben. (…)«
Hans-Jürgen von Osterhausen, Jazz Podium (D) – über ‚kwast‘
»Zwischen diesen drei aussergewöhnlichen Musikern entwickelt sich durch neun Titel hindurch eine fast beispiellos inspirierte Kommunikation. (…) Nicht mehr und nicht weniger als eine Sternstunde aktueller Musik.«
Michael Rosenstein, Signal to Noise (kwast)
»This trio gives reason to go and search out more of Kaufmann’s music. (…) The three spontaneously weave compact pieces full of intricate, multi-threaded interaction. (…) The group can construct spare, riveting music from the quiet hush of bristling detailed textures. They can also shape improvisations that build to a full-bore rush of heated intensity. But what stands out most is how they do this with such a highly-developed group sound…«
Walter Horn, www.bagatellen.com (kwast)
»Each of the nine mid-length tracks here has plenty of substance, drama, sensitivity and virtuosity. Apparently, Gratkowski and Kaufmann first met while studying at the Conservatory of Music in Cologne, and this fact is unsurprising, given the close similarity of their styles. When they?re fast, they?re furious, when they slow down, they exhibit a Bergian languor. One can guess that they listened to a fair amount of Webern, Schoenberg, Boulez, and Carter during those student days and nights in what used to be the avant-garde music capital of the world. (…)«
Greg Buium, down beat magazine
»Kwast is a patient, precise 60-minute abstraction. Amsterdam-based German pianist Achim Kaufmann, de Joode and Gratkowski act as a query-fired engine; the musical questions keep things humming. Some will say this trio sounds like Anton Webern, Jimmy Giuffre and Charlie Parker; others will say its like nothing you’ve ever heard before.«
Marc Chenard, Liner notes zu »unearth«
»In this follow up release, pianist Achim Kaufmann, reedist Frank Gratkowski and bassist Wilbert de Joode have succeeded in meeting one of the prime challenges of improvised music, i.e. of achieving a very different sounding set of music than in its previous effort. In Unearth, these musicians focus moreso on discursive strategies, whereas its predecessor emphasized timbral explorations. (…)«
Pressestimmen – Achim Kaufmann Trio
Reinhard Kager, SWR
»In Knives… schenkt sich der SWR-Jazzpreisträger wahrlich nichts, um neue Klangfacetten zu erschliessen. Durch Griffe ins Innere des Klaviers, durch percussive Effekte oder durch Streichen, aber natürlich auch durch stupende Geläufigkeit auf der Tastatur.«
Christian Carey, Splendid Magazine
»Of all the artists covered this month, pianist Achim Kaufmann takes jazz the furthest out of its traditional confines. His musical language combines formidable traditional chops with the extended playing techniques of avant-garde concert music (à la Cage and Cowell). (…) if Anton Webern had written bebop, this is what it might well have sounded like.«
Dan Warburton, Paris Transatlantic
»Stylistically it’s refreshingly hard to pin down (…) – Kaufmann is fluid, supple, exhibiting a relaxed and nuanced pianism that owes as much to a classical training, and the tradition of the Etude (Debussy and Ligeti..) … Kaufmann’s reading of »2300 Skiddoo« is a real treat (and reveals a thorough knowledge of Misha, Monk – but also Messiaen), but it’s only one of a whole bag of treats on offer here.«