Seminarraum der Klangbrücke
Moderation: Prof. Winfrid Pape und Günter Härtel
The Almost Contemporary Jazz Band
Andreas und Tom haben in den vergangenen Jahren in verschiedenen Besetzungen zusammen gearbeitet und komponiert. In der “Almost Contemporary Jazz Band” kombinieren sie unterschiedlichste Einflüsse aus Jazz, Rock und Pop und schlagen einen weiten Bogen von Traditionellem zu modernem Jazz – eben “almost contemporary”. Und wer die ACJB einmal Live gesehen hat weiß, dass die beiden auch schon in Heavy Metal Bands zusammen gespielt haben…
Andreas Janssen – Kompositionen/Dirigat # Tom Schreyer – Kompositionen/Dirigat # Max Hilpert – Schlagzeug # Mateusz Malcharek – Bass # Taejung Kim – Gitarre # Leonard Steigerwald – Klavier # Bram Budna – Baritonsaxophon # Carla Dobbie – Posaune # Alexander Scott – Tenorsaxophon # Jon Sensmeier – Alt/Sopransaxophon # Marvin Frey – Trompete/Flügelhorn
Pascal Klewer Quintett
Das Pascal Klewer Quintett ist ein Modern Jazz Quintett der Kölner Musikhochschule um den Trompeter PascalKlewer. Die Band präsentiert ausschließlich Eigenkompositionen aus der Feder des Bandleaders. Melancholie und Atmosphäre zeichnen ihre Stücke aus, die von eingängigen Basslinien und kontrapunktischen Melodien geprägt sind. Inspiriert von Größen wie Bill Evans und Christian Scott, entstehen Klangflächen, die musikalische Elemente verschiedener Epochen miteinander vereinen und gleichzeitig neue Wege gehen.
Pascal Klewer – Trompete, Komposition # Emil Etschmann – Saxophon # Samuel Gapp – Klavier # Korbinian Kugler – Kontrabass # Simon Bräumer – Schlagzeug
EINTRITT 7,- nur Abendkasse
Mit freundlicher Unterstützung von:
Spielplan
Neue Kammermusik für Cello und Klavier
Samstag, 24. Januar 2015, 20:00
Andreas Staffel und Claudius von Wrochem
»Encounterpoints: Expressive Begegnungen und Kontrapunkte«

Andreas Staffel und Claudius von Wrochem
Claudius von Wrochem – Violoncello
Andreas F. Staffel – Piano
Der Cellist des renommierten Kairos Quartett Claudius von Wrochem und der seit 10 Jahren in Berlin lebende Aachener Komponist und Pianist Andreas F. Staffel präsentieren Kammermusikwerke der letzten fünfzig Jahre. Deren Ausdruckskraft wurzelt großenteils in dem Gewicht, welches der Melodie in je eigener charakteristischer Konzeption zugestanden wird – was im Bereich der Neuen Musik durchaus nicht selbstverständlich ist.
Neben Kompositionen der »Altmeister« von Edison Denissov, Morton Feldman, Maurice Ohana, Claude Vivier und stehen Werke von Komponisten der jüngeren Generation wie Giorgio Netti und Andreas F. Staffel.
Von Letzerem wird neben der Sonate »Centaur« für präpariertes Klavier auch eine Uraufführung für Cello und Klavier zu hören sein: »Encounterpoints I«
EINTRITT 15,- / 10,-
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 2. Februar 2015, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke (2.Etage)
Neue Musik auf Tonträgern des letzten Jahres
Moderation Andreas Kliber (Saturn)
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
JAZZ
Mittwoch, 25. Februar 2015, 20:00
Ballsaal Aachen im Alten Kurhaus
Sternal Symphonic Society (Echo Jazz 2013)
unter der Leitung von Sebastian Sternal

Sternal Symphonic Society (Echo Jazz 2013) © PROMO
Frederik Köster – trumpet, flugelhorn
Klaus Heidenreich – trombone
Christoph Möckel – alto & soprano sax, flute
Niels Klein – tenor & soprano sax, clarinet
Erik Schumann – violin I
Ken Schumann – violin II
Liisa Randalu – viola
Mark Schumann – violoncello
Pablo Held – piano
Robert Landfermann – bass
Jonas Burgwinkel – drums
Sebastian Sternal – composer, conductor, piano
In seiner »Symphonic Society« – preisgekrönt mit dem renommierten ECHO Jazz 2013 – vereint Sebastian Sternal herausragende junge Musiker aus Jazz und Klassik in einer 11-köpfigen »symphonischen Combo«.
Der feine Klang eines Klaviertrios, ein vierköpfiger Bläsersatz und ein Streichquartett verbinden sich zu einem Gesamtkunstwerk aus atemberaubenden Klangschichten.
Elemente aus Klassik und Jazz verweben sich behutsam zu einer Musik, die expressiv, leidenschaftlich und cineastisch anmutet.
Unter anderem mit dabei: Jonas Burgwinkel, Robert Landfermann, Niels Klein, Frederik Köster (allesamt Träger des WDR Jazzpreises) und das vielfach ausgezeichnete Schumann Streichquartett.
Mit einem ganz neuem Programm lotet Sternal (u.a. WDR Jazzpreis, Neuer Deutscher Jazzpreis) nun die Qualitäten seines Orchesters immer weiter aus, bringt den Farbenreichtum und die Flexibilität
dieses einzigartigen Klangkörpers voll zur Geltung. Die Kompositionen erinnern an Ravel, Stravinsky und Miles Davis und erschaffen eine faszinierende, neue orchestrale Klangwelt.
Die Jazz-Zeitung schreibt: »Mit Leichtigkeit und einem treffenden Gespür für Rhythmus und Dramatik erzeugt Sternal mit seiner symphonischen Kapelle einen Sound, der in der Tat vom Hocker haut.«
Seien Sie beim neuen Programm live dabei!
EINTRITT 15,- /10,-
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 2. März 2015, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke (2.Etage)
Harry Partch – Delusion of the fury – Mitschnitte der Ruhrtrienale 2013
Moderation Günter Härtel
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
jüdische Kulturtage 2015
Mittwoch, 11. März 2015, 20:00
Ballsaal Aachen im Alten Kurhaus
Axel Fischbacher Trio
featuring Ohad Talmor

Axel Fischbacher Trio © und Ohad Talmor
Axel Fischbacher – Gitarre
Martin Gjakonovski – Bass
Adam Nussbaum – Schlagzeug
Ohad Talmor – Saxophon
Die Idee zu dieser Band entstand im Rahmen der Sitzungen zur musikalischen Gestaltung der Jüdischen Kulturtage im Rheinland. Das Motto »ANGEKOMMEN«
lässt sich mit der zeitgenössischen Jazzmusik in besonders ausgeprägter Art darstellen. Der Jazz, eine ursprünglich amerikanische Musik, wurde in den USA bereits früh maßgeblich von jüdischen Musikern geprägt.
In den vergangenen Jahrzehnten dann, hat sich diese Musikrichtung zu einem wunderbar verbindenden, weltweiten Phänomen entwickelt.
Verbindend in künstlerisch-musikalischer Hinsicht, denn der Jazz grenzt keine Musikrichtung aus. Verbindend vor allem in nationaler, kultureller und menschlicher Hinsicht. Auf der internationalen Jazzszene gibt es schon längst, eine Normalität im Zusammenleben und Arbeiten aller Kulturen.
So arbeiten auch in unserem Ensemble vier Musiker verschiedenster Herkunft zusammen.
-Der in Israel geborene jüdische Saxophonist Ohad Talmor, der seine Jugend in Europa verbracht hat und nun in New York lebt.
-Der deutsche Gitarrist Axel Fischbacher. Einer der bedeutendsten Protagonisten der
zeitgenössischen europäischen Jazzgitarre
-Der in Mazedonien geboren Bassist Martin Gjakonovski, der nun seit langem in Deutschland lebt.
-Der uramerikanische, jüdische Schlagzeuger Adam Nussbaum.
Einer der bedeutendsten Protagonisten des »Contemporary Jazz«
Unsere gemeinsame Sprache: Der Jazz. Ein Kunstrichtung in der Verschiedenheit zur Qualität wird.
EINTRITT 15,- /10,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Jüdische Kulturtage
jüdische Kulturtage
LVR
LVR
Aktueller Jazz
Montag, 6. April 2015, 20:00
Norbert Scholly und Rainer Böhm
Gitarre und Klavier

Norbert Scholly und Rainer Böhm © PROMO
Norbert Scholly – Acoustic Guitar
Rainer Böhm – Piano
DUO SCHOLLY / BÖHM
Mit dem Gitarristen Norbert Scholly und dem Pianisten Rainer Böhm haben sich zwei Virtuosen auf ihrem Instrument zusammengetan. In ihrem Zusammenspiel entsteht eine Musik, die durch anmutige Melodien und Harmonien geprägt ist. Lyrisch und erzählerisch ist diese Musik, in der jede Note und jeder Ton zum Strahlen gebracht wird. Nachdenklich, fragil, voll zaghafter Poesie. Ein Duo, das mit der Kraft von Melodien umzugehen weiß – und kunstvoll das Piano und die Gitarre zueinander in Beziehung setzt.
Rainer Böhm – Piano / Komposition:
Jazzpreisträger 2010 des Landes Baden-Würtemberg und Stipendiat der Kulturstiftung Baden-Würtemberg. Er spielte Konzerte mit Ingrid Jensen, Randy Becker, Ari Hoenig u.a.
Norbert Scholly – Gitarre / Komposition:
Solistenpreis des »European-Jazz-Competition«, Gewinner des »Jazz Art-Award« des Landes NRW. Zahlreiche Festival-Auftritte und Tourneen im In- und Ausland.
EINTRITT 15,-/10,-
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 4. Mai 2015, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke (2.Etage)
Fragen zur Jazzrezeption anhand von Jazzfilmen der 1950er Jahre
Dr. Bernd Hoffmann – Jazzredakteur des WDR
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Jazz
Freitag, 29. Mai 2015, 20:00
Jürgen Sturm und Wolfgang Martini
Gitarre trifft Gitarre

Jürgen Sturm und Wolfgang Martini © PROMO
Jürgen Sturm – Gitarre
Wolf Martini – Gitarre
Jürgen Sturm und Wolf Martini, zwei Söhne der Stadt, sind Jazzgitarristen unterschiedlicher Generationen und durchaus konträrer Geschmacksrichtung mit kompatiblen instrumentalen Umgangsformen.
Die Entfernung (Martini wanderte nach Amsterdam aus), sicherlich auch die unterschiedlichen musikalischen Triebfedern ließen das Duo über lange Zeit öffentlich verstummen. Im geheimen jedoch trafen sie sich immer wieder zum Improvisieren.
Den Zuhörer erwartet jazz-gitarristische Kommunikation zweier die sich gut kennen und die die Stirn haben auf dem gar nicht so breiten musikalischen Pfad der die Schnittmenge ihrer musikalischen Wege ausmacht mit Aufmerksamkeit für einander zu lustwandeln.
Den Rahmen hierzu bieten kleinformatige Kompositionen, heimisch oder transatlantisch.
EINTRITT 15,- / 10,-
Hören und Sprechen über Neue Musik
Sonntag, 31. Mai 2015, 19:30
Klangbrücke
Moondog – ein amerikanisches Phänomen zwischen den Stilen
in Zusammenarbeit mit Mehrwert e.V.
Im Sommer 1974 hält ein Hamburger Taxi vor dem Haus des 23jährigen Musikenthusiasten Thomas Klatt in Marl. Aus dem Wagen steigt ein langbärtiger Mann im Wikinger Kostüm mit Helm und Speer. Es ist der neoklassische Komponist und Dichter Louis Hardin alias Moondog aus New York. Der fast 60-jährige Straßenmusiker, seit den 1940er Jahren eine Institution als Straßenmusiker in Manhattan, der sich selbst als »Europäer im Exil« bezeichnet, wird die Landschaft um Recklinghausen nicht mehr verlassen. Warum siedelt Moondog (1916-1999) am Rande des Ruhrgebiets? Vortrag mit Musikbeispielen von Volker Zander (Apparent Extent, Köln).
Volker Zander, Musiker, Komponist und Autor, wohnt in Köln. Betreibt seit 2005 das Label für Künstlerschallplatten Apparent Extent (www.apparent-extent.com).
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Soundtrips NRW – die 25.Tour
Donnerstag, 27. August 2015, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Paul Lovens
Schlagzeug und Percussion

Paul Lovens © Iga Koritnik
Paul Lovens – Schlagzeug
Paul Hubweber – Posaune
Martin Verborg – Violine
Mittelpunkt des 25sten Soundtrip – NRW ist mit dem Aachener Schlagzeuger Paul Lovens erstmals eine zentrale Musikerpersönlichkeit aus Nordrhein-Westfalen.
Das Jazzatelier Ulrichsberg schreibt über ihn: »Paul Lovens ist Miterfinder und Mitbegründer jener europäischen Improvisationsmusik, die sich seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Folge und europäische Antwort auf den amerikanischen Free Jazz entwickelt hat. Längst aber hat diese spezielle Musizierhaltung die engeren Grenzen des Jazzbezugs überwunden und zu Formen gefunden, die sich durch absolute Selbstbestimmtheit und Eigenständigkeit auszeichnen. Eine andere Stärke dieser Musizierhaltung liegt darin, dass sie ob ihrer Offenheit, Spontaneität und Undeterminiertheit mit vielfältigsten aktuellen musikalischen Erscheinungsformen kooperationsfähig ist.«
Die Konzertreihe »Soundtrips NRW« präsentiert spannende musikalische Rundreisen durch NRW.
Die inzwischen 6-jährige Kontinuität wird durch die Förderung des Kultursekretariats NRW sowie der beteiligten Städte möglich gemacht und bietet die Chance eine qualitativ hochwertige Konzeptidee weiterzuentwickeln und lebendig zu gestalten.
Wer sich auf den Soundtrip begibt, erlebt interessante Klangwelten, musikalische Neukreationen und spontane Begegnungen in einem nordrhein-westfälischen Netzwerk von innovativer Kraft und mit hohem künstlerischem Potential.
EINTRITT 15,- /10,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Sparkasse Aachen
NRW Kultursekreteriat
Gefördert im Rahmen von »Messiaen 2008«
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 7. September 2015, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke (2.Etage)
Bela Bartok
Moderation Prof. Winfried Pape
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Aktueller Jazz
Sonntag, 20. September 2015, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Lucas Leidinger
Trio & Strings

Lucas Leidinger und ALINDE QUARTETT © PROMO
Lucas Leidinger – Piano, Komposition
Matthias Akeo Nowak – Bass
Etienne Nillesen – Drums
ALINDE QUARTETT
Eugenia Ottaviano – Violine
Axel Haase – Violine
Amélie Legrand – Viola
Lukas Wittermann – Violoncello
ein Klangkörper – eine Melodie – eine Geschichte – ein Moment – ein Blick ins Universum – ein Spiel – ein Stückchen Zeit – aus dem Leben
Mit seinem neuen Projekt realisiert Pianist und Komponist Lucas Leidinger einen lang gehegten Wunsch. Während seines Master-Studiums im Fach Jazzklavier/Komposition am “Rytmisk Musikkonservatorium” in Kopenhagen beschäftigt er sich intensiv mit Komposition für Streichinstrumente. Inspiriert von der Skandinavischen Musikszene, der Natur und dem Spiel mit einheimischen Musikern verbindet er seine Erfahrungen als improvisierender Musiker mit seiner Leidenschaft zur Komposition und seiner Liebe zur klassischen Musik des 20. Jahrhunderts. Die Offenheit und Verspieltheit eines Jazzklavier-Trios trifft auf den geheimnisvoll, tiefgründigen Klang eines klassischen Streichquartetts. Neben seinem Wunsch-Trio mit Matthias Nowak am Bass und Etienne Nillesen am Schlagzeug konnte er das vielfach ausgezeichnete “Alinde Quartett” aus Köln für sich gewinnen.
EINTRITT 15,-/ 10,-
Neue Musik und Tanz
Freitag, 25. September 2015, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Judith Konter und Annalisa Derossi
Nouvelles visions fugitives

Judith Konter und Annalisa Derossi © PROMO
Judith Konter – Flöten
Annalisa Derossi – Tanz, Piano
Als Ausgangspunkt der musikalischen Reise durch die Genres der modernen und zeitgenössischen Musik stehen Werke von Komponist/innen des 20. und 21. Jahrhunderts wie Mike Mower, Gary Schocker, Carla Bley und eben Sergej Prokofievs »Visions fugitives«. Besonders der wunderschöne Titel dieses Werkes (»Flüchtige Erscheinungen«) inspiriert und ermutigt die Interpreten – 100 Jahre nach seiner Entstehung – eine eigenen Visionen klanglich und tänzerisch in Szene zu setzen.
Die Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten, die außer den Instrumenten auch die Stimme und die Bewegung einbezieht, erlaubt es, den Abend mit eigenen, ungewöhnlichen Kompositionen und Improvisationen zu bereichern.
Judith Konter studierte Flöte und Gesang in Aachen und Köln.
Ihre Begeisterung für die vielfältigen Möglichkeiten der Flöte führten schon während des Studiums zu intensiver Beschäftigung mit zeitgenössischen Spieltechniken und Improvisation.
Mit dem Flötenquartett »arcadie« konzertiert sie seit vielen Jahren und hat mehrere CDs eingespielt.
Als Sängerin war sie einige Jahre im Vokalquartett »Jitterbug« mit Jazz und Pop zu hören.
In improvisierter Musik nutzt sie gern verschiedene Flöten von Piccolo über Bambus- bis Bassflöte und setzt ihre Stimme kreativ ein: mal jazzig kantabel, mal experimentell.
Annalisa Derossi, Italienerin, hat Klavier und Tanz in Turin und Paris studiert.
Seit 1991 in Deutschland, arbeitet sie hauptsächlich in interdisziplinären Theaterprojekten.
Seit 1996 regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Schweizer Komponisten und Regisseur Ruedi Häusermann sowie eigene Tanzstücke, szenische Liederabende, Konzerte und Site-Specific Performances. Dabei ist sie sowohl in den namhaftesten Theatern im deutschsprachigen Raum zuhause (Volksbühne und HAU in Berlin, Schauspielhaus Zürich, Theater Basel, Bayerische Staatsoper, Toneelhaus Antwerpen und Burgtheater Wien), als auch in den kleinsten Nischen der freien Szene.
In den letzten Jahren sind auch ihre erste Kompositionen entstanden, die oft aus der experimentellen Arbeit mit dem Klavier ausgehen und gerne Elemente wie Stimme und Geräusche integrieren.
EINTRITT 15,-/ 10,-
Aktueller Jazz
Freitag, 2. Oktober 2015, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Das CMB-TRIO
Saxophon, Piano & Bass

CMB Trio © PROMO
Christine Corvisier – Saxophon
Stefan Michalke – Piano
Stefan Berger – Bass
Mit ihrem gefühlvollen und gleichzeitig dynamischen Zusammenspiel verzaubern die drei ihr Publikum immer wieder auf‘s Neue. Auch wenn der Jazz ihr musikalisches Heimatland ist reisen sie mit ebenso großer Leidenschaft wie Professionalität in die Nachbarländer der Welt-, Pop-,? und Tangomusik.
Die franzo¨sische Saxophonistin Christine Corvisier ist nach Umwegen u¨ber Amsterdam und New York vor einigen Jahren in Ko¨ln gelandet und aus der rheinla¨ndischen Jazzszene nicht mehr wegzudenken. Wie viele der aktuell angesagten jungen Ku¨nstler im Jazz beschra¨nkt sie sich nicht ausschließlich auf die Neuinterpretation der Jazz- Standards, sondern komponiert mutig und selbstbewusst die Standards von Morgen.
»Stefan Michalke ist ein versierter Pianist, der es versteht, mit großer Sparsamkeit und sehr präzisem Anschlag viel zu sagen. Er beschränkt sich auf das Wesentliche und braucht keine donnernden Kaskaden, um mit seiner zweifellos vorhandenen Technik zu brillieren«, schreibt das Jazzpodium. Einige seiner Kompositionen werden vom CMB TRio interpretiert.
Stefan Berger (Jahrgang 1984) stammt aus Stuttgart und hat von 2006 bis 2010 in Weimar und Köln Jazz-Kontrabass studiert.
Als Kontra- und E-Bassist, Komponist und freischaffender Bühnenmusiker ist Stefan Berger in Ensembles aus ganz Deutschland aktiv. Auch er komponiert für das CMB TRio.
EINTRITT 15,-/ 10,-
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 5. Oktober 2015, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke (2.Etage)
Totale und Detail – Pierre Boulez über Musik, Literatur und Malerei
Prof. Werner Klüppelholz
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
Improvisation
Samstag, 24. Oktober 2015, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Katrin Scherer
MOMENTUM

Katrin Scherer © PROMO
Katrin Scherer – Altsaxophon
Benjamin Schaefer – Keyboard – Keybord
Christian Thomé – Schlagzeug
»Momentum«- so heisst das brandneue Trio
Reduziert auf insgesamt nur 3 Instrumente erkunden Scherer, Schaefer und Thomé spannende Improvisationsreisen niemals hinten angelehnt, sondern immer an der Kante surfend.
Das Profil der Musik trägt ganz klar die unverkennbare Handschrift von Katrin Scherer. Ihre Kompositionen geben der Musik einen äußeren Rahmen und sind Anknüpfungspunkt für wilde aber auch minimalistische Improvisationen.
Scherer, Thomé und Schaefer erzeugen üppige, karge, kraftvolle, feinsinnige Klanglandschaften und sind dabei immer am Puls der Zeit.
EINTRITT 15,-/ 10,-
Bigband Jazz
Samstag, 31. Oktober 2015, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Big Bandits
»Sounds of Today II« – feat.: Sabine Kühlich- vocals

Big Bandits
Werner Hüsgen – Leitung
Big Bandits featuring:
Dierk Peters – mallets/percussion
Sabine Kühlich – vocals
Nach vielen erfolgreichen Konzerten in 2014 haben sich die Big Bandits entschlossen, dieses Programm, das die derzeitigen Trends in der Big-Band-Szene abbildet, in aktualisierter Form mit neuen überraschenden Stücken auch in 2015 weiter zu präsentieren.
Musikalisch ist die Welt ein globales Dorf geworden. Ethno-Jazz mischt sich mit Maghreb, Electric Tango mit Urban Funk, Latin-Jazz mit M-Base, alles geht und vieles klingt aufregend neu. Junge Arrangeure schreiben quer durch alle Genres und Stilistiken spannende Musik für das Flagschiff der jazzorchestralen Musik, die Big Band, mit ihren mannigfachen Sound- und Grooveoptionen. Bei einem Teil des Programms werden die Big Bandits hierbei durch die elektrisierende Stimme von Sabine Kühlich ebenso wie durch den Kölner Vibraphonisten Dierk Peters unterstützt. Ein faszinierender Einblick in die Big Band Sounds of Today.
EINTRITT 15,-/ 10,-
Live-Film-Vertonung
Mittwoch, 4. November 2015, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Nosferatu
Ensemble Contraste

Nosferatu
«EINE Symphonie des Grauens» – so lautet der Untertitel des Stummfilms «Nosferatu» von Friedrich Wilhelm Murnau, des legendäre Horrorfilms von 1922. Mitglieder des SRF Kulturclubs haben nun die Gelegenheit, diesen Stummfilmklassiker mit Livemusik von Violeta Dinescu zu geniessen.
Das Drehbuch für Murnaus düsteren Film über einen Vampir stammt von Henrik Galeen in Anlehnung an den Roman «Dracula» von Bram Stoker. In Galeens Skript tritt ein Vampir in der Gestalt des Grafen Orlok auf. Dieser dringt in eine Kleinstadtidylle ein und verbreitet Pest und Tod, bis sich eine Frau opfert und den Spuk des Untoten beendet. Obwohl es inzwischen Hunderte von Verfilmungen von Stokers Roman gibt, gilt Murnaus «Nosferatu» als eine der besten. Ebenso unzählig sind die Varianten mit musikalischer Begleitung.
Die rumänische Komponistin und Pianistin Violeta Dinescu hat für diesen Stummfilm nun ihrerseits eine neue Musik für Klavier, Perkussion und Bläser geschrieben. Zusätzlich öffnet sie elektronische Hallräume immer dann, wenn die weibliche Hauptfigur, Ellen Hutter, von unheilvollen Traumvisionen gequält wird. Diese Frau opfert sich, um «Nosferatu» den Sonnenaufgang vergessen zu lassen und damit dem Spuk des Untoten ein Ende zu setzen. Sie wird musikalisch zur Gegenspielerin des Vampirs: Unter dem schrillen Aufschrei einer Schalmei zerbröckelt dieser am Ende im Sonnenlicht zu Staub. Violeta Dinescu (*1953) studierte am Konservatorium Ciprian Porumbescu in Bukarest Komposition und Klavier und ist heute Professorin für Angewandte Komposition in Oldenburg. Bei ihrer Suche nach einer neuen passenden Klangwelt habe sie die Grundstruktur des Films aufgenommen: «Seine visuelle Sprache ist in ihren Zusammenhängen von jener Art, wie sie auch für musikalische Strukturen charakteristisch sind. Murnau ist es so gelungen, eine Korrespondenz zwischen sichtbaren und unsichtbaren Elementen des Films zu kreieren.»
Das Ensemble wurde 1983 gegründet. Seither gibt das Trio Contraste jährlich in Rumänien und im Ausland mehr als 40 Konzerte. Alle drei Mitglieder des Trio Contraste haben gleichermaßen eine solistische Karriere mit Aufführungen klas-
sischer Musik; wenn sie jedoch zusammen spielen, ist ihr Hauptziel die Verbreitung der rumänischen zeitgenössischen Musik. Der größte Anteil im Trio-Repertoire wurde ihm gewidmet von vielen wichtigen rumänischen Komponisten wie Anatol
Vieru, Aurel Stroe, Myriam Marbe, Stefan Niculescu, Nicolae Brandus, Octavian Nemescu, Corneliu Dan Georgescu, Eugen Wendel, Lucian Metianu, Doina Rotaru, Violeta Dinescu, Maia Ciobanu, Sorin Lerescu, Dan Dediu, George Balint, Petru Stoianov, Irinel Anghel, Diana Rotaru und anderen.
Das Trio erhält ständige Einladungen zum jährlich im Mai stattfindenden Internationalen Festival für Zeitgenössische Musik in Bukarest. Es hat außerdem an vielen internationalen Festivals wie East-West – Amsterdam (1991),
Contemporary Music Festival – Huddersfield (1993), Nueva Musica – Bogota (1993), Musicarama – Hong-Kong (1995) Piano Plus Festival – Bamberg (2001), Zeit fur Neue Musik – Bayreuth (2001), George Enescu Festival – Bukarest (2003, 2007, 2009, 2011, 2013),Culture Escape – Schweiz (2007), Stockholm New Music – Schweden (2008), Neue Musik Festival Krakau – Polen (2008) teilgenommen. Das Trio Contraste erhielt den Preis des rumänischen Komponisten-Verbandes (1986) und wenige Jahre später (1990) einen Stipendienpreis bei den Tagen für Neue Musik Darmstadt. Eines der Mitglieder – Ion Bogdan
Stefanescu – erhielt 2007 ebenfalls den Preis des rumänischen Komponisten-Verbandes für seine solistischen Aktivitäten. Dies war die erste Vergabe des Preises in der Geschichte des Verbandes an einen einzelnen Musiker. Ebenfalls im Jahr 2007 wurde das Trio Contraste Solisten-Trio der Banatul Philharmonie in Timisoara. 2009 wurde das Trio Contraste erneut vom
rumänischen Komponisten-Verband für seine Verdienste um die zeitgenössische rumänische Musik ausgezeichnet.
Das Trio wurde oft zu rumänischen Rundfunksendungen eingeladen, es hat Produktionen beim Deutschlandfunk, dem WDR, dem
Bayerischen Rundfunk, der Société de Musique Contemporaine Lausanne und Radio Swiss 2 aufgezeichnet. Ebenso gab es zahlreiche Fernsehsendungen und CD-Aufnahmen.
EINTRITT 15,-/ 10,-
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 9. November 2015, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke (2.Etage)
Anton Webern
Prof. Winfried Pape
Hören und Sprechen über Neue Musik: Anton Webern (1883-1945)
Aufgrund ihrer großen Bedeutung für die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts sind ausgewählte Werke von Anton Webern, Schüler und Freund Arnold Schönbergs, Gegenstand der letzten diesjährigen Veranstaltung der Reihe »Hören und Sprechen über Neue Musik«.
Zur Diskussion stehen u.a. strukturelle Dimensionen seiner Musik, ihre Kürze, d.h. die Konzentrierung musikalischer Gedanken und musikalischer Ausdrucksphänomene,
die oft leisen, von Pausen geprägten musikalischen Ereignisse sowie weitere
musikalisch-klangliche Charakteristika.
Jahrzehntelang hat Weberns Musik in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts Einfluss auf spätere Komponistengenerationen ausgeübt.
In Ergänzung zu Gehör kommender Tonträger-Beispiele mit Werken Anton Weberns spielen Winfried Pape (Violoncello) und Viola Kramer (Klavier) Weberns »Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier op.11« (1914).
Termin, Ort und Beginn der Veranstaltung: Montag, 09.11. 2015, Klangbrücke Aachen, Kurhausstr.1, 19.30 Uhr, Seminarraum 2. Etage; Eintritt frei
Veranstalter: GZM Aachen (Günter Härtel / Winfried Pape)
Moderation: Prof. Dr. Winfried Pape
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
IN FRONT 2015 EIGENART
Mittwoch, 18. November 2015, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Art´n Schutz Orchester
Art´n Schutz Orchester

Art´n Schutz Orchester
Anirahtak – Stimme
Uli Jend – Sopran-, Altsaxophon
Christoph Titz – Trompete, Flügelhorn
Heribert Leuchter – Bariton-, Alt- und Sopransaxophon
Ludger Schmidt – Cello
Jürgen Sturm – Gitarre
Ludger Singer – Klavier, Posaune
Lothar Galle-M. – Bass
Hans Günter Eisele – Schlagzeug
Nicht kommerziell, avantgardistisch frech und mit immer neuen Musikprogrammen überraschen die Aachener Jazzmusiker und Komponisten in einer kammerorchestralen Formation ihre Fans. In den neun Jahren seit seiner Gründung hat das Art’n Schutz Orchester über 50 Kompositionen uraufgeführt.
Eine Auswahl von 12 Stücken wurde in diesem Sommer eingespielt. Dieses Programm wird beim Festivalkonzert präsentiert. Die Kompositionen von Heribert Leuchter, Jürgen Sturm und Ludger Singer werden vom Art’n Schutz Orchester typisch kollektiv arrangiert und improvisiert.
Konzerte von Art’n Schutz Orchester sind Kult!
Zur Veröffentlichung der neuen CD:
Berthold Franke, Prag September 2015
Art’n Schutz – handelt es sich um bedrohte Großsäuger? Orchestraler Jazz im offenen Feld zwischen freier Improvisation und fein ausgeschriebenem Stück-Werk war nie in Gefahr übergroßen evolutionären Erfolgs, musikalische Kaninchenplagen sind aus anderem Stoff. Hier kommt ein neungliedriges Lebewesen, zart und robust zugleich, sperrig und schillernd in einem. Kunst ganz ohne Gehege.
Dabei ist diese Musik nie zurückhaltend, reduziert, moderat, sie ist nicht einmal gelassen. Vielmehr ist sie expressiv, konzentriert, temperiert. Fast möchte man sagen »wohltemperiert«, hier im Sinne hoch bewusster, balancierter Wahl der Mittel.
Die meisten Parameter – Dynamik, Tempo, Improvisations- und Kompositionsanteile, Klangkörper – stehen in Mittellage. Das gibt es nicht ohne Wagnis, etwa bei jener schwierigen Kunst der Kollektivimprovisation, die hier sehr aufmerksam und ohne Kraftmeierei geübt wird. Eben »wohl temperiert«.
Und in einer Disziplin ist diese Musik wahrhaft opulent: im Klang. Differenz und Wohlklang prägen diese Aufnahmen, delikate Mischungen und Kontraste, die im Kopf bleiben noch lange nach dem Ausklang. Musik mit Ohrputzer-Qualitäten.
Gute Hardware wird empfohlen. Denn ein medialer Großsäuger ist tatsächlich vom Aussterben bedroht, die HiFi-Technik mit ihrer Einladung zu kontemplativem Privatgenuss. Daher: um Gottes Willen nicht (bzw. nur im äußersten Notfall) diese kostbare Musik in komprimierten Datenformaten hören, oder gar aus insuffizienten In-Ear-Kopfhörern, sondern vorzugsweise über feines Audio-Equipment in ordentlicher Lautstärke.
EINTRITT 15,- / 10,-
IN FRONT 2015 EIGENART
Donnerstag, 19. November 2015, 18:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Zirkus: C´est la vie
Abschlusspräsentation des Kompositionsworkshops für Kinder und Jugendliche

Zirkus: C´est la vie © Kurt Kleemann – Fotolia
David Graham – Leitung
Mona Creutzer – Regie
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Burkart Zeller – Violoncello
Ludger Singer – Klavier
Unter dem Motto »Zirkus: C`est la vie!« präsentieren junge Nachwuchskomponisten/innen die Ergebnisse einer Kompositionswerkstatt der freien Musikschule music loft. Unter Leitung des Musikpädagogen und Komponisten David Graham entstanden Stücke, die von professionellen Musikern der Region aufgeführt werden.
Gemeinsam mit der Schauspielerin und Regisseurin Mona Creutzer (Theater K) gestalten die Mitwirkenden das Konzert dramaturgisch selbst.
EINTRITT frei
IN FRONT 2015 EIGENART
Freitag, 20. November 2015, 19:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Impro-Ensemble »Fliegende Kuh«
zweiter Festivaltag – Teil I

Impro-Ensemble »Fliegende Kuh«
Die Einmaligkeit des Augenblicks feiern – so könnte man zusammen-fassen, was das Improvisations-Ensemble »Fliegende Kuh« mit Mitteln der Improvisation bewerkstelligt. Gemeinsam und nur mit spontaner Kommunikation aus Tönen, Klängen, Geräuschen und Atmosphären geht es auf musikalische Abenteuerreisen, jedes mal mit vollkommen neuem, unbekanntem Ziel. Diesmal wird die Gruppe einen Stummfilm mit Musik versehen – Musik, die es nur einmal(ig) an diesem Abend geben wird.
Lassen Sie sich überraschen!
EINTRITT 15,- / 10,- für alle Konzerte am 20.11.
IN FRONT 2015 EIGENART
Freitag, 20. November 2015, 19:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Das Junge Ensemble für Neue Musik
zweiter Festivaltag – Teil I

Das Junge Ensemble für Neue Musik
Erstmalig kommen beim In Front Festival talentierte Nachwuchskünstler auf die Bühne:
Schüler der freien Musikschule music loft und der städtischen Musikschule präsentieren »Morphing 2« – eine Uraufführung des Komponisten Theodor Pauß.
Das speziell für das Projektensemble komponierte Werk soll junge Interpreten an Neue Musik heranführen, begeistern und mit zeitgenössischen Strömungen vertraut machen. Unter Leitung des Komponisten werden Stilrichtungen erforscht und Emotionen ausgelotet und das mit einem spektakulären Instrumentarium: Cajon, Blockflöten, Geige, Djembe, Saxophon , klassische Percussion, Querflöte, Klarinette und Gesang.
EINTRITT 15,- / 10,- für alle Konzerte am 20.11.
IN FRONT 2015 EIGENART
Freitag, 20. November 2015, 20:30
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Neue Musik Ensemble Aachen
zweiter Festivaltag – Teil II

Neue Musik Ensemble Aachen
Zeitgenössische Musik »für die Ohren« möchte das NMEAC beim diesjährigen Festival Eigenart präsentieren. Drei ausgesuchte Partituren von Komponisten /innen verschiedener Provenienz bieten das Klangmaterial für stimmungsvolle und aufregende Neue Musik.
Die Vertonung von »Miranda’s Lament« aus dem Sturm von W. Shakespeare der finnischen Komponistin Kaija Saariaho ist ein atmosphärisch aufgeladenes Kammermusikstück, getragen von expressiver Melodik.
Der Klangkosmos des prominenten Berliner Komponisten Gabriel Iranyi ist voller Poesie und lässt in »Due Rimi del Michelangelo« einen plastischen Klangraum für die in der Lyrik notierten Zustände und Wahrnehmungen entstehen.
In »Y los oros la luz« der Mexikanerin Ana Lara leuchtet Gold, Silber und Licht in der Palette origineller Klangfarben. Eine pulsierende Musik voller dynamischen Kontraste mit fesselnder Narration.
EINTRITT 15,- / 10,- für alle Konzerte am 20.11.
IN FRONT 2015 EIGENART
Freitag, 20. November 2015, 22:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
The Big Family
zweiter Festivaltag – Teil III

The Big Family
Musiker verschiedener Genres aus den Reihen von GZM, music loft und NMEAC treffen zusammen und erarbeiten gemeinsam Konzept-Kompositionen für variable Besetzung. Das ist die Big Family. Fünfzehn Musiker aus den Sparten Klassik, Jazz und Improvisierte Musik bringen zwei Kompositionen amerikanischer Herkunft zum Klingen.
Coming together von Federic Rzewski für Ensemble und Sprecher ist ein Minimalmusikstück mit festgelegtem Text und einer Basslinie. Der Rest wird nach den Vorgaben des Komponisten improvisatorisch auf der Bühne gestaltet. Diese emotional geladene Komposition hat als Textgrundlage einen kurzen, kompromisslosen Brief aus dem Jahre 1971, geschrieben von einem Gefängnisinsassen aus Attica, New York. Ein Kultstück und ein musikalischer Aufschrei nach Gerechtigkeit und Leben. Gesprochen vom Schauspieler Jochen Deuticke (Theater K).
Christin Wolffs EDGES gehört zu den Stücken, dessen Klangergebnis bis zum Ausklingen des letzten Tones im Konzert niemand kennt. Der Komponist übergibt den Interpreten ein Partiturblatt mit sparsam gesetzten Zeichen und einer kurzen Erklärung des Konzeptes. Die Zeichen sollen inspirieren, beeinflussen, die Grenzen bestimmen, aber auch einen Horizont zum Agieren, Reagieren und Improvisieren öffnen.
EINTRITT 15,- / 10,- für alle Konzerte am 20.11.
IN FRONT 2015 EIGENART
Samstag, 21. November 2015, 19:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Christian Klinkenberg Orchester (B) – “Past, Present & Future”
dritter Festivaltag – Teil II

Christian Klinkenberg Orchester (B) – “Past, Present & Future”
zwischen den Konzerten gibt es Pausensuppe!
Antoine Colin – tp
Thomas Mayade – tp
Quinten De Craecker – tb
Bruno Van de Haegen – ts
Tom Bourgeois – as
Julien Delbrouck – bcl
Emily Allisson – voc
Christian Klinkenberg – p
Cyrille Obermüller – cb
Jelle Van Giel – dr
Eine erfrischende Kombination verschiedener Klangfarben, dynamischer Rhythmen und gefühlvoller Themen lässt die Zuhörer seit mehr als 20 Jahren in die vibrierende Musik des Komponisten versinken. Einen Blick in die Zukunft werfen aktuelle Arrangements mit Themen wie Mikroklangfarbe und offene Formen. Die Mitgliederliste des CKO liest sich wie ein »Who is Who« der jungen belgischen Jazzszene.
EINTRITT 20,- / 15,- für alle drei Konzerte am 21.11.
IN FRONT 2015 EIGENART
Samstag, 21. November 2015, 20:30
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Werner Hüsgen P.U.L.S.E
dritter Festivaltag – Teil I

Werner Hüsgen P.U.L.S.E
Werner Hüsgen (D) – as/ss/fl/comp
Carlo Nardozza (B) – tpt/flh
Peter Hermesdorf (NL) – ts/ss
Thorsten Heitzmann (S) – tbn
Gero Körner (D) – p/keyb
Wolf Martini (D/NL) – guit
Werner Lauscher (D/B) – bass
Gerd Breuer (D) – drums
Lucas Meile (D) – perc.
Werner Hüsgen ist ein deutscher Jazzmusiker – Saxophonist, Komponist und Bandleiter, der im deutsch-niederländisch-belgischem Grenzgebiet lebt und beste Kontakte in die Jazzszenen von Amsterdam und Köln hat.
Hüsgen knüpft in diesem Projekt an seine Amsterdamer Fusion Band P.U.L.S.E. an, diesmal ist die Musik aber im wesentlichen instrumental angelegt und mit exzellenten Musikern besetzt, die in den Jazz-Szenen von Amsterdam, Köln und der Euregio beheimatet sind. Die Eigenkompositionen von Hüsgen spielen teilweise mit den Traditionen akustischer und elektrischer Jazz-Großformationen, durchbrechen diese aber immer wieder durch überraschende Wendungen in ausgefeilten Arrangements, die die zahlreichen Klangfarben einer mit vier Bläsern und zusätzlicher Perkussion ausgestatteten Band auf verblüffende Art ausschöpfen. Lyrische Passagen und kraftvolle rockige Anteile ergänzen sich zu einem wundervollen Gesamtkunstwerk, niemals abgehoben aber immer mit einer gewissen Kante ausgestattet, die eingefahrene Hörgewohnheiten auf den Kopf stellt.
Jazz, der aus den Wurzeln von Soul, R&B und Latin schöpft.
Nach einem ersten Konzert im November 2015 auf dem InFront Festival in Aachen, wird die Band im Januar 2016 eine Audio-Video Produktion einspielen.
EINTRITT 20,- / 15,- für alle drei Konzerte am 21.11.
IN FRONT 2015 EIGENART
Samstag, 21. November 2015, 22:00
Ballsaal im Alten Kurhaus
Soundbridge – Bigbandmusik im Ballsaal
dritter Festivaltag – Teil III

Soundbridge – Bigbandmusik im Ballsaal
Einladung zum Tanz!
Jacques Cuypers – Leitung
Marie Pack – Gesang
Der Ausklang des Festivals findet im Ballsaal mit der Big Band der freien Musikschule music loft statt. Unter der Leitung von Jacques Cuypers hat sich die 2010 gegründete Band ein beachtliches Repertoire von Tanzmusik und Standards angeeignet. Diese und noch mehr bekommt man an dem Abend nicht nur zum Hören. Die Stühle werden weggeräumt , es darf getanzt werden.
Als Solistin konnte für diesen Abend die Sängerin Marie Pack gewonnen werden.
EINTRITT 20,- / 15,- für alle drei Konzerte am 21.11.
Neue Musik trifft Pop
Donnerstag, 10. Dezember 2015, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
FU ACUNE
Natascha Nikeprelevic (Stimme) und F.X. Randomiz (Elektronik)

FU ACUNE
Das Rezept: Man nehme sinn-emanipierte sprachlose Textur und popige Melodien mit durchbrochenen Beats. Achtung: nicht umrühren.
Neben ihrer musikalischen Zusammenarbeit im Feld der Experimentellen und Neuen Musik arbeiten Natascha Nikeprelevic und F.X.Randomiz seit geraumer Zeit als Duo FU ACUNE an Stücken im Grenzbereich zu Pop: Nike fordert mit ihrer Stimme zwischen bizarrem Geräusch, Obertonklang, Texturen ohne Semantik und polystilistischer Vokalistik bei Randomiz seinen verdreht-verspielten Umgang mit Sound heraus. Immer noch verrückt genug, um nicht direkt in die Charts zu springen, laden dance Rhythmen und catchy Melodien zu mehr als nur leichtem Kopfnicken ein.
EINTRITT 15,- / 10,-
Spielplan
Keine Lust auf Mozart 2013/14
Samstag, 18. Januar 2014, 17:00
Abschlusspräsentation des Filmmusikprojektes Alte Filme / Neue Töne

Abschlusspräsentation des Filmmusikprojektes Alte Filme / Neue Töne © PROMO
Die Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen e.V. und ihre freie Musikschule music loft initiieren regelmäßig Vermittlungsprojekte für Kinder und Jugendliche zum Thema Neue Musik. So finden u.a. unter dem Titel »Keine Lust auf Mozart« seit 2007 spartenübergreifende Schulklassenprojekte statt, in denen sich Schüler und Schülerinnen auf vielfältigste Weise mit Neuer Musik auseinandersetzen.
Bei der Abschlusspräsentation des im November 2013 begonnenen Filmmusikprojekts werden Filme aus dem Beginn der Stummfilmära live vertont.
Es wirken mit:
SchülerInnen der Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschule Aachen Brand
Das Improvisationsensemble der freien Musikschule music loft
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Lutz Felbick – Klavier
Künstlerische Leitung – David Graham und Ludger Singer
EINTRITT Eintritt frei
Aktueller Jazz/ Improvisation
Samstag, 1. Februar 2014, 20:00
Arnie Bolden Trio

Arnie Bolden Trio © PROMO
Christian Thomé – Schlagzeug, Elektronik, Komposition
Ralph Beerkircher – elektrische Gitarre, Komposition
Stephan Meinberg – Trompete, Flügelhorn, Piccolotrompete, Euphonium, Elektronik, Komposition
Die Musik dieses Trios ist überraschend vielgestaltig, stilistisch erstreckt sie sich von zeitgenössischer Komposition über modernen Jazz und improvisierte Musik bis hin zu Drum ’n Bass und Elektronika. Traditionelle Rollenverteilungen einer Triobesetzung werden in diesem Ensemble gerne unterwandert und neu interpretiert, ob kompositorisch, spontan in der Improvisation oder durch elektronische Erweiterung. Besonders bemerkenswert ist die kompetent realisierte Umsetzung dieser Musik im Live Kontext auf der Bühne. Nicht nur visuell spannend mitzuerleben für das Publikum, sondern vor allem ein
klangliches Abenteuer.
EINTRITT 15,- / 10,-
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 10. Februar 2014, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Trends im heutigen Jazz
Referent: Bernd Hoffmann, WDR Fachbereich Jazz
EINTRITT frei
Freitag, 14. Februar 2014, 19:00
Splash – Percussion NRW
Das Schlagzeugensemble des Landesmusikrates NRW in Kooperation mit der Musikschule der Stadt Aachen

Splash – Percussion NRW © PROMO
SPLASH – Perkussion NRW, das Schlagzeugensemble des Landesmusikrates NRW, bietet bis zu zwölf jungen begabten Schlagzeugern die Möglichkeit, Programme zwischen Neuer Musik, Improvisierter Musik und Weltmusik zu erarbeiten und unter professionellen Bedingungen aufzuführen. SPLASH präsentierte sich im April 2006 erstmals in Köln. Es folgten viele Auftritte in NRW, so in der Philharmonie Essen, in der Kölner Philharmonie und an zahlreichen weiteren Spielstätten. Zusammen mit dem
Bundesjazzorchester konzertierte SPLASH beim Viersener Jazzfest. Zahlreiche Neue Werke wurden für SPLASH komponiert, so von Gerhard Stäbler, Simon Limbrick, Silvia Ocougne, Stephan Froleyks und Eckhard Kopetzki. Künstlerische Leitung: Prof. Stephan Froleyks, Ralf Holtschneider.
Mit Werken von u.a. Steve Reich, John Cage, Silvia Ocougne, Wolfgang Reifeneder, Stephan Forleyks
Unter Mitwirkung des Perkussionsensembles der Musikschule der Stadt Aachen unter Ltg. von Klaus
EINTRITT 8,- 3,- €
Dienstag, 18. Februar 2014, 20:00
Simon Kanzler – Talking Hands

Simon Kanzler – Talking Hands © PROMO
Geoffroy De Masure – Posaune
Otis Sandsjö – Tenorsaxophon, Klarinette
Simon Kanzler – Vibraphon
Igor Spallati – Kontrabass
Tilo Weber – Schlagzeug
Simon Kanzler ist ein in Berlin lebender Vibraphonist, der sowohl an seinem Instrument, als auch als Komponist eine sehr persönliche Sprache gefunden hat. Er verbindet geschickt die Lebendigkeit der Improvisation im Jazz mit einer von der zeitgenössischen klassischen Musik beeinflussten Kompositionsweise, wodurch es ihm gelingt über eingefahrene Konventionen im Jazz hinwegzukommen.
Hände, die erzählen. Handwerk? Keineswegs. Manchmal nehmen sie den Mund zu Hilfe. Mundwerk? Erst recht nicht. Hände tasten nach Saiten, führen Stöcke über Metall, Häute und Holz, halten ein Rohr undeilen über dessen Klappen. Nicht nur in Saxofon und Flöte, auch in Vibrafon, Bass und Schlagzeug steckt jede Menge Luft, denn ohne diese Luft gäbe es weder Nähe noch Distanz und vor dem Kontakt keine Annäherung. Simon Kanzler versagt sich die Illusion des Ätherischen. Ihm geht es um die zauberhafte Einmaligkeit jeder Berührung, das physische Miteinander verschiedener Materialien und Aggregatzustände, wie auch um die Anziehung, Abstoßung und Reibung von individuellen Konstellationen, ausgelöst durch Hände. Hände, die erzählen.
EINTRITT 15,- / 10,- €
Mit freundlicher Unterstützung von:
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 10. März 2014, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Péter Eötvös – 70 Jahre, Dirigent und Komponist
Moderation: Prof. Dr. Hans-Walter Staudte, Prof. Dr. Winfried Pape, Günter Härtel
EINTRITT frei
Sonntag, 30. März 2014, 18:00
Domsingschule Aachen, Ritter-Chorus-Straße 1-4
Gemeinschaftskonzert mit dem Chor sing-A-pur und der Bigband Soundbridge
Jazzige Klänge in der Aachener Domsingschule
Am Sonntag, 30. März 2014, 18.00 Uhr, laden der musicloft Jazz-Chor sing-A-pur und die musicloft Bigband Soundbridge zum Jazz in die Domsingschule in Aachen ein.
sing-A-pur wird mit Jazz-Klassikern aus Bebop, Latin und Swing begeistern. Dazu gehören so bekannte Ohrwürmer wie: “Hey! Ba-Ba-Re-Bop” von Lionel Hampton, “No More Blues”, “Take Five” von Dave Brubeck und die hinreißende Ballade “My Funny Valentine”.
Seit Gründung Mitte der 90er Jahre vereint sing-A-pur 18 Singstimmen zu einem gut vertonten Ensemble. Gesungen wird vier- bis sechsstimmig a cappella und in Begleitung von Darius Heid am Klavier. In den vergangenen Jahren hat sich der Chor mit verschiedensten Auftritten, unter anderem als Teilnehmer der »Langen Chornacht« im Rahmen der Chorbiennale, einen Namen gemacht. Tonangebend ist Gregor Josephs, passionierter Jazzpianist und Leiter des Chors.
Garantiert gute Stimmung verbreitet an diesem Abend die Bigband Soundbridge unter der Leitung von Jacques Cuypers. Traditionelle Jazz-Stücke wie »Desafinado« von Antonio Carlos Jobim, Birdland von Joe Zawinul und »Watermelon Man« von Herbie Hancock sind nur einige Highlights des Programms.
Info:www.sing-a-pur.net
EINTRITT Frei!
STATIONEN II
Donnerstag, 10. April 2014, 20:00
Klangbrücke Aachen
Stationen II
Zehn MusikerInnen aus zehn Städten Nordrhein-Westfalens mit zehn Konzerten in Münster – Detmold – Dortmund – Bielefeld – Köln – Remscheid – Essen – Bonn – Aachen – Düsseldorf

Stationen II © PROMO
[f]Zehn MusikerInnen aus zehn Städten Nordrhein-Westfalens mit zehn Konzerten in
Münster – Detmold – Dortmund – Bielefeld – Köln – Remscheid – Essen – Bonn – Aachen – Düsseldorf.[/f]
Nachdem 2012 die Reihe auf Uraufführungen von KomponistInnen des Landes fokussiert war, hat die Initiative »Neue Musik in NRW« für die zweite Ausgabe von STATIONEN InterpretInnen der Region in den Mittelpunkt gestellt. Herausgekommen ist dabei ein 10-köpfiges Ensemble in eigenwilliger Konstellation mit ebenso eigenwilligem Programm. In wechselnden Besetzungen werden neben bereits bestehenden Werken der Neuen Musik auch wieder zwei Uraufführungen zu hören sein. Außerdem ist in jedem Konzert eine Improvisation »vor Ort« geplant.
Solo trifft auf Elektronik, Ensemble auf Improvisation, Laptop auf Gong:
STATIONEN II bietet erneut die Möglichkeit, einen vielfältigen Eindruck von der aktuellen Arbeit mit Neuer Musik im Land NRW zu gewinnen.
Wie 2012 wird auch STATIONEN II von einem Schulprojekt begleitet, für das aufwändiges Unterrichtsmaterial entwickelt wurde. In jeder Stadt soll gemeinsam mit einem Mitglied des Ensembles in der jeweiligen Klasse das Interesse für Neue Musik und das lokale Konzert geweckt werden. Die zehn Stationen werden also durch zehn Schulbesuche erweitert.
Werke von
Peter Gahn (www.petergahn.de)
George Crumb
Violeta Dinescu
Karlheinz Stockhausen
Rainer Bürck (www.rainerburck.de)
Luciano Berio
Marcus Beuter (marcusbeuter.fragmentrecordings.de)
Jörg-Peter Mittmann (www.ensemblehorizonte.de/mittmann/kompositionen)
mit
Robert Beck, Klarinette (www.beck-robert)
Marcus Beuter, fragment recordings, Laptop (marcusbeuter.fragmentrecordings.de)
Uwe Fischer-Rosier, Gongs (www.fischer-rosier.de)
Olaf Futyma, Flöte (www.futyma.de)
Marko Kassl, Akkordeon (www.marko-kassl.de)
Irene Kurka, Sopran (www.irenekurka.de)
Ralf Kurley, Schlagzeug
Günter Marx, Violine
Gudula Rosa, Blockflöte (www.gudularosa.de)
Mirjam Schröder, Harfe (www.mirjamschroeder.com)
Schulprojekt
Lesley Olson http://www.folkwan-guni.de/de/home/musik/lehrende/?mehr=1&detaildozent=428
Johanna Daske www.johannadaske.de
Informationen zum Schulprojekt per E-Mail auf Anfrage bei: lesley-olson[at]t-online[.]de oder J.Daske[at]web[.]de
STATIONEN II
Eine Veranstaltung des Landesmusikrats NRW (www.lmr-nrw.de)
und der
Kölner Gesellschaft für Neue Musik (www.kgnm.)
in Kooperation mit
Gesellschaft für Neue Musik Münster (www.gnm-muenster.de)
Initiative Neue Musik Ostwestfalen-Lippe (www.initiative-neue-musik-owl.de)
Verein für Neue Musik Dortmund (www.orchester-sinfonia.de)
Cooperativa Neue Musik Bielefeld (www.cooperativaneuemusik.wordpress.com)
Ruth Forsbach-Backhaus
Gesellschaft für Neue Musik Ruhr (www.gnmr.de)
GEDOK Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer (www.gedok.de)
Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen (www.gzmklangbruecke.de)
musik21 e.V. (www.musik21.de)
Gesamtkoordination: Albrecht Zummach
Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW
mit Unterstützung von
Kulturamt der Stadt Münster
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Musikhochschule Münster
KulturTeam Detmold
Klangwerkstatt Detmold
Musikschule Dortmund
Kulturamt Bielefeld
Kulturamt der Stadt Köln
Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid
Kulturstadt Remscheid e.V.
Kulturbüro der Stadt Essen
Theater im Ballsaal Bonn
Kulturbetriebe Aachen
PROGRAMM
Violeta Dinescu
Flammentropfen
für Ensemble
1997
Peter Gahn
Mapo-daero (noon) I-III
für Blockflöte, Schlagzeug und Akkordeon
2012-14
George Crumb
Federico’s little songs for children
für Sopran, Flöte (Piccolo, Alt, Bass) und Harfe
1986
1 La señorita del abanico
2 La Tarde
4 Caracola
5 El lagarto está llorando
7 Canción tonta
Karlheinz Stockhausen
Aus den sieben Tagen
ES
für Ensemble
1968
Rainer Bürck
STRINGendo
für Violine und Computer
1995
Luciano Berio
Autre fois, berceuse canonique pour Igor Stravinsky
für Flöte, Klarinette und Harfe
1971
Marcus Beuter
Impro-Station
für 2 Spieler
Heute Abend
Jörg-Peter Mittmann
sprachlos
Diskurs für 10 Musiker
2014 UA
Kompositionsauftrag des »AK Neue Musik« im Landesmusikrat NRW
EINTRITT 15,-/ 10,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Internationaler Tag des Jazz
Mittwoch, 30. April 2014, 20:00
JOGISTAN
Klangwelten aus Jogistan

JOGISTAN © PROMO
Johanna Schmidt – E-Violine, Loop
Gitta Schäfer – Saxophon
Stefan Kremer – Schlagzeug
Immer unterwegs in neuen Klangwelten gründeten sie Anfang 2011 dieses Trio und entwickelten gemeinsam ein spannendes Programm aus eigenen Kompositionen sowie Stücken von B. Evans und C. Bley.
Ihre Musik ist charakterisiert durch verschiedene Musikstile von Klassik, Jazz bis zur Folklore, fremde Klänge, interessante Rhythmen, extrovertierte Improvisationen und farbige Klangteppiche, und lädt den Zuhörer zu einer spannenden Klangreise ein.
Johanna Schmidt (E-Violine, Loop)
Entstammt einer Musikerfamilie. Geigerin in verschiedenen Bands u.a tangoX und Dance of Joy. Ausserdem Pianistin im Duo »Miss Pepper Blue« mit Gitta Schäfer.
Seit dem Jahr 2000 widmet sie sich verstärkt der Komposition sowie der Improvisation. Bei Jogistan inspirieren sie das Farbspektrum der originellen Besetzung und der kreative Prozess beim gemeinsamen Improvisieren zu neuen Kompositionen. Durch die Einbeziehung von Loop- und Effektgeräten eröffnen sich zusätzliche Klangmöglichkeiten, bei denen die Geige tief oktaviert die Bassfunktion übernehmen kann, aber auch in hoher Lage Melodieinstrument ist.
Gitta Schäfer (Alt- & Sopransaxophon)
Mitbegründerin mehrerer Jazz- und Avantgarde-Gruppen, darunter ‚Ankle to Nose‘, ‚travail sonique‘ und ‚SchäferProske‘. Tourte mit der Surfiction-Jazz-Gruppe ‚Art de Fakt‘.
Solokonzerte in Frankreich, den Niederlanden und der Euregio. Tourneen in USA, Kanada und Europa.
Jogistan ist für sie ein spannendes miteinander Ausloten der Möglichkeiten in dieser ungewöhnlichen Instrumentierung. Die Freiheit des Neuen in Verbindung mit verlässlichem Klangerleben macht für sie den Reiz aus.
Stefan Kremer (Schlagzeug)
Studierte Schlagzeug bei Dante Agostini in Paris und am Berklee College in Boston.
Über die Popmusik kam er zum Jazz und von dort aus in die diversesten Stilrichtungen der improvisierten Musik. Spielte mit zahlreichen renommierten Jazzmusikern u.a. Chet Baker, Kenny Wheeler und Dave Liebman.
An Jogistan reizt ihn die ungewöhnliche Besetzung und die damit verbundene Erkundung neuer Klangräume. Es gibt keinerlei stilitisches Korsett und jedes Instrument übernimmt mehrere Funktionen. So agiert das Schlagzeug hier gleichermaßen als Rhythmus- und Melodieinstrument.
EINTRITT 10,- nur Abendkasse
Neue Musik
Samstag, 3. Mai 2014, 20:00
Albrecht Zummach: Q’s (2013) für 5 Ukulelen & Bass-Kalimba
CQ – Cologne Contemporary Ukulele Ensemble

Albrecht Zummach: Q’s (2013) für 5 Ukulelen & Bass-Kalimba © Marlene Mondorf
José Fernández Bardesio – Ukulele
Peter Mohr – Ukulele
David Plate – Ukulele
Karin de Miguel Wessendorf – Ukulele
Albrecht Zummach – Ukulele
Fabian Berghofer – Bass-Kalimba
Neue Musik mit Ukulelen? Diesem Feld will sich CQ, das Cologne Contemporary Ukulele Ensemble widmen. Im Konzert in der Klangbrücke präsentiert CQ ein neues Werk von Albrecht Zummach: »Q’s«. Der Titel entspricht dem phonetischen Klang des englischen Wortes »cues« und deutet den Aufbau des Stücks an. Ähnlich wie Stichwörter in einer Theaterszene senden fünf Ukulelen und eine Bass-Kalimba Motive durch den Raum. Das Publikum sitzt mittendrin und wird angeregt, die Ohren in alle Richtungen zu spitzen.
EINTRITT 15,- / 10,- €
Mit freundlicher Unterstützung von:
Karlsjahr 2014
Mittwoch, 7. Mai 2014, 19:00
Hoher Dom zu Aachen
Der lange Atem UA
Neumen und die Folgen 1200 Jahre nach Karl
Carmina Mundi, u. Ltg. von Harald Nickol
Männerschola des Aachener Domchores, u. Ltg. von Berthold Botzet
Duo JATO – Orgel und Saxophon, Dr. Lutz Felbick und Heribert Leuchter
»Der lange Atem« ist ein neu geschaffenes Werk für modernen Gemischten Chor, Männerschola für Gregorianischen Choral, Kirchenorgel und Saxophon. Die Kraft und Spiritualität des Domes machen diese Uraufführung zu einem besonderen Erlebnis. Texte stammen u.a. von Alkuin von York, aus dem Paderborner Karlsepos und aus alten Quellen der Exeter Books.
Im Wechselspiel zwischen Gesangsstimmen, dem Klang der mächtigen Kirchenorgel und den schmeichelnden Tönen des Saxophons – allesamt Windinstrumente – wird ein weites Spektrum an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten genutzt. Die Akteure schlagen eine Brücke vom einstimmigen, meditativen Mönchsgesang aus der Zeit Karls des Großen bis hin zu packenden, vielstimmigen Chorsätzen mit zeitgemäßen Stilmitteln und improvisatorischen Elementen.
EINTRITT Eintritt frei
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 12. Mai 2014, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Eindrücke von den Donaueschinger Musiktagen 2012/13
Moderation: Prof. Dr. Hans-Walter Staudte, Günter Härtel
EINTRITT frei
aktueller Jazz
Samstag, 14. Juni 2014, 20:00
Moritz von Kleist’s Tonwerkstatt

Moritz von Kleist’s Tonwerkstatt © PROMO
Ryan Carniaux (trompete)
Moritz von Kleist (saxophon)
Reza Askari (bass)
Etienne Nillesen (drums)
Das Quartett um den in Köln lebenden Saxophonisten Moritz von Kleist geht gemeinsam auf die Suche nach musikalischen Abenteuern. Dabei dienen die sparsam gestalteten Eigenkompositionen als Ausgangspunkt für ausgedehnte Streifzüge durch frei improvisiertes Gebiet. Der Kern des Ganzen ist die ständige Kommunikation mithilfe musikalischer Parameter, welche als Dreh- und Angelpunkt zur Auslotung musikalischer Grenzen dient. Dabei geht es mal ruppig und rau, dann wieder flüsternd melodisch zu. Die fließenden Grenzen zwischen Lied und Improvisation, Solo und Begleitung ebnen den Weg für eine spannende musikalische Reise.
EINTRITT 15,- / 10,- €
Mit freundlicher Unterstützung von:
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 23. Juni 2014, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Peter Brötzmann – Der Pionier des Freejazz
nervenzerreißend und unendlich melodiös
Moderation: Heribert Leuchter und Prof. Dr. Hans-Walter Staudte
EINTRITT frei
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 14. Juli 2014, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Der Komponist Klaus Huber
soziales Gewissen, Spiritualität, Verantwortung
Moderation: Prof. Dr. Hans-Walter Staudte
EINTRITT frei
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 8. September 2014, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Die Geigerin Caroline Widmann
Moderation: Günter Härtel, Winfried Pape
EINTRITT frei
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 13. Oktober 2014, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Igor Strawinsky
Video und CD s
Moderation: Prof. Dr. Hans-Walter Staudte
EINTRITT frei
Improvisierte Musik
Samstag, 25. Oktober 2014, 20:00
Trio Kimming-Studer-Zimerlin und Viola Kramer
in Kooperation mit Soundtrips NRW

Trio Kimming-Studer-Zimmerlin
Harald Kimming – Violine
Daniel Studer – Kontrabass
Alfred Zimmerlin – Violoncello
Viola Kramer – Gast
»Aufmüpfigen Streicher: Konventionelle Form-Schemata des Jazz lassen Kimmig/Studer/Zimmerlin aussen vor. Das mit Violine, Cello und Kontrabass ungewöhnlich besetzte Streichtrio lässt den Klangkörper in verschiedenste Richtungen ausdehnen, improvisiert spontan aus dem Augenblick heraus. Im Verlauf des Spiels werden immer wieder neue Formen geschaffen, die das Publikum … in Spannung halten. Zuhören lohnte allemal, da facettenreiche Klangwelten, komplexe Strukturen und ausgeprägte Formen eine eigenständige Musik ohne stilistische Berührungsängste entstehen lassen. … Es sind vor allem die überraschenden scharfen Kontraste, die die Spannbreite dieses Trios ausmachen.«
Der beredten Kommunikation der drei Streicher, „die ihre Saiten nach allen Richtungen ziehen und zerren, schnappen und klatschen lassen und damit verblüffende Effekte erzielen,”(Reiner Kobe, Badische Zeitung) schließt sich im zweiten Konzertteil die Aachener Pianistin und Komponistin Viola Kramer an.
EINTRITT 15,-/10,-
IN FRONT 2014 – KARLOMA(G)NIA
Donnerstag, 6. November 2014, 20:00
STATIONEN EINER MACHT
Neue Musik Ensemble Aachen und Schauspieler des Theater K

STATIONEN EINER MACHT © PROMO
Die Stationen der Regentschaft Karls werden musikalisch dargestellt. Das Neue Musik Ensemble Aachen reflektiert die gewählten Ereignisse und Zeiträume aus dem Leben des Kaisers. Die Musik lässt Stimmungen und Assoziationen zu Themen wie Macht, Leid, Frieden und Tod entstehen. Diese werden von Schauspielern des Theater K mit geschichtsbezogenen Kommentaren und lateinische Sprüche begleitet. Die Aachener Spezialisten für zeitgenössische Musik (NMEAC) spielen Werke von: A. Schreier,O. Neuwirth, M. de Alvear, S. Gubajdulina und G. Scelsi. Scelsis Komposition mit dem Titel »Trauermarsch für Karl der Großen im Jahre 814« nimmt direkten Bezug auf Karls Tod.
EINTRITT 15,-/10,-
IN FRONT 2014 – KARLOMA(G)NIA
Freitag, 7. November 2014, 19:30
1) TOTENTANZ MIT KAISER KARL
»Media Vita in morte sumus« – Mitten im Leben sind wir des Todes
Ein instrumental-szenischer Reigen symbolisch auf Episoden aus dem Leben von Karl bezogen in Anlehnung an »Memento mori. Das Publikum wird auf eine, manchmal auch skurrile Reise durch die Zeit geschickt, eingerahmt von der „Fanfare für Aachen«. Während zu Beginn Kaiser Karl als Herrscher auf dem Thron sitzt wird am Ende der Tod in Herrscherpose zu sehen sein. Dazwischen sechs Totentänze – immer im Wechsel mit dem Sinnbild der Zeit, gespielt von 15 Aachener bekannten Instrumentalisten. Die scheinbar zusammenhanglose Instrumental Duos symbolisieren Szenen aus dem Leben Karls oder auch jedermann. Einzig stetig und immer präsent: der unbewegte Fluss der Zeit. Die Musik stammt aus den unterschiedlichen Genres: der Neuen Musik, Improvisierten Musik ,des aktuellen Jazz und aus der Zeit 800 (Notger). Die schauspielerische Regie übernimmt das Theater K.
Mitwirkende u.a.: Natalie Becker, Olaf Futyma, Johanna Daske, Viola Kramer, Ludger Singer, Regina Pastuszyk Tom Morrison, Markus Berzborn, Annalisa Derossi, Dieter Kroppenberg, Heribert Leuchter, Peter Golz, Adrian Futyma, Hans-Walter Staudte, S. Sembrytzcki
EINTRITT 15,-/10,-
IN FRONT 2014 – KARLOMA(G)NIA
Freitag, 7. November 2014, 21:45
2) TRIALINGVO
Aktueller Jazz

Trialingvo
Zwischen den Konzerten gibt es Pausensuppe!
Johannes Lemke – Sopransaxophon
André Nendza – Bass
Christoph Hillmann – Drums, Udu, Garrahand &Framedrum
Seit nunmehr 10 Jahren bereichern Johannes Lemke (Sopransaxophon), André Nendza (Bass) und Christoph Hillmann (Drums, Udu, Garrahand &Framedrum) die deutsche Jazzszene. So auf der German Jazz Night im Rahmen der jazzahead in Bremen oder auf dem Eröffnungskonzert des »Vive le Jazz« Festivals in Bonn.Im März dieses Jahres erhielten sie den »Neuen Deutschen Jazzpreis« in Mannheim.Gemeinsam durchstreifen sie eloquent und vital, abenteuerlustig und risikobereit die Grenzbezirke zwischen ethnischer Inspiration und improvisierter Musik. Spielfreude und Format der drei Extraklasse-Musiker versprechen mehr als nur ein Konzert.
EINTRITT 15,-/10,-
IN FRONT 2014 – KARLOMA(G)NIA
Samstag, 8. November 2014, 19:30
1) KARLOMA(G)NIA
wie am Hofe von Karl – Ein Spiefeld aus gelesenem Krimi, Thriller und Neue Musik
Klavierduo »Piano Dos« – Dorothee Broichhausen und Adriana Sanchez
Olaf Futyma – Flöten
Jörg Lengesdorf – Violine
Johanna Peiler – Violoncello
Markus Knoben – Percussion
Martin Päthel (Theater K) – Sprecher
Mona Creutzer (Theater K) – Sprecher
Ein Spielfeld aus gelesenem Krimi, Thriller und Neuer Musik – mittendrin in dieser Karloma(g)nia Karl der Große
So präsentiert sich die Veranstaltung die die Argentinische Pianistin und Komponistin Adriana Sanchez konzipiert hat. Sie wird die Fäden von Lesung, Musik und Interaktion mit dem Publikum mitunter augenzwinkernd verweben. Ein unterhaltsamer Mix verschiedenster Kunstrichtungen. »Mitmixen« werden MusikerInnnen des Neue Musik Ensembles Aachen (NMEAC), Mitglieder des Theater K und das Klavierduo Piano Dos (Dorothee Broichhausen und Adriana Sanchez)
EINTRITT 15,-/10,-
IN FRONT 2014 – KARLOMA(G)NIA
Samstag, 8. November 2014, 21:45
2) DUO VALK/STERNAL
Aktueller Jazz

Duo Valk/Sternal
Zwischen den Konzerten gibt es Pausensuppe!
Claudius Valk – Saxophon
Sebastian Sternal – Klavier
»Lichtspielhaus« heißt die aktuelle CD des Duos von Claudius Valk (Saxophon) und Sebastian Sternal (Klavier). Der Name ist Programm, denn die beiden beherrschen meisterha! das Spiel mit Licht, Farben und Klängen, und – sie sind Geschichtenerzähler! Geschichten aus Köln, New York, Paris – mal aufregend, mal beruhigend, mal alltäglich und bisweilen sentimental. In diesem Duo kann es jederzeit überall hingehen. Kommuniziert wird auf Augenhöhe, frei und eloquent, mit Strukturen und Klängen, mit Formen und Farben, über „Themen und Motive, Ideen und Fragmente, Spannung und Entpannung. Der Zuhörer wird Zeuge und Teilnehmer einer spannenden Unterhaltungin Klang. Einer Projektion, die sich jeden Abend selbst neu erfindet. Eines ist dabei gewiss: mitreißende Musik.
Ganz großes Kino, Nicht nur für »Jazzcineasten«!
EINTRITT 15,-/10,-
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 10. November 2014, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Hanns Eisler – politische Intelligenz in der Musik
CDs, Noten, Interviews
Moderation: Winfried Pape, Hans Walter Staudte
EINTRITT frei
Aktueller Jazz
Donnerstag, 20. November 2014, 20:00
Klangbrücke Aachen
JONAS BURGWINKEL »SOURCE DIREKT«

JONAS BURGWINKEL »SOURCE DIREKT« © PROMO
Julian Argüelles – Saxophon
Rainer Böhm – Piano
Robert Landfermann – Bass
Jonas Burgwinkel – Schlagzeug
»Source Direct« – der Titel sagt es: Jonas Burgwinkel braucht keine Umwege, um auf den Punkt zu kommen. Er erfindet den Jazz nicht neu, und doch ist seine unbekümmerte Erzählhaltung in jeder Hinsicht erfrischend und herausfordernd kurzweilig. Als Drummer hat er gar nicht den Anspruch, ein perfekter Arrangeur zu sein, der jeden Aspekt seiner Musik bis ins Kleinste ausformuliert. Seine Stücke, egal ob aus eigener Feder oder von Billie Holiday, Weather Report, Pablo Held oder Björk, sprühen von Neugier auf die unbegrenzte Welt der klangpoetischen Möglichkeiten und nicht zuletzt auf das eigene Universum. Und es bereitet Jonas Burgwinkel hörbares Vergnügen, diese Neugier an seine Hörer weiterzugeben.
EINTRITT 15,-/10,-
Bigbandjazz
Samstag, 29. November 2014, 20:00
Klangbrücke Aachen
BIG BANDITS
Sounds of Today II

Big Bandits
Die Big Bandits sind eine Jazz-Bigband aus der Region Aachen,
die in den letzten Jahren immer wieder mit ausgesprochen profilierten musikalischen Projekten verschiedenster Stilrichtungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Mit ihrem unverwechselbaren Bigband-Sound präsentierte sie unter anderem die Musik des Ausnahmegitarristen Jimi Hendrix, ein Programm mit tanzbaren Soul-Klassikern sowie einen Gesamtüberblick über das musikalische Schaffen von Miles Davis.
Nach vielen erfolgreichen Konzerten mit ihrem Programm Sounds of Today in 2013 haben die Big Bandits sich entschlossen, dieses Programm, das die derzeitigen Trends der Big-Band-Szene abbildet, in aktualisierter Form mit neuen überraschenden Stücken auch in 2014 weiter zu präsentieren.
Musikalisch ist die Welt ein globales Dorf geworden. Ethno-Jazz mischt sich mit Maghreb, Electric Tango mit Urban Funk, Latin-Jazz mit M-Base, alles geht und vieles klingt aufregend neu. Junge Arrangeure schreiben quer durch alle Genres und Stilistiken spannende Musik für das Flaggschiff der jazzorchestralen Musik, die Bigband, mit ihren mannigfachen Sound- und Grooveoptionen. So mutiert Astor Piazzollas »Libertango« zu einem Funk-Jazz-Groove und der Radiohead-Song »Bodysnatchers« zu einem Jazzrock-Feger. Orientalisches mischt sich mit afro-amerikanischen Elementen, und Stevie Wonders »Gute-Laune-Musik« wird garniert mit trickreichen Bläser-Features. Bei einem Teil des Programms werden die Big Bandits hierbei durch die elektrisierende Stimme von Lonneke Beersma ebenso wie durch den Kölner Musikhochschuldozenten Matthias Strucken an Vibraphon und Percussion unterstützt.Ein faszinierender Einblick in die Big Band Sounds of Today.
Big Bandits featuring:
Matthias Strucken – mallets/percussion
Lucas Leidinger – piano
Lonneke Beersma – vocals
EINTRITT 15,-/10,-
Bigbandjazz
Samstag, 20. Dezember 2014, 20:00
Klangbrücke Aachen
PABLO HELD TRIO UND EOS KAMMERORCHESTER KÖLN

Pablo Held Trio
Leitung – Susanne Blumenthal
Pablo Held – Piano
Robert Landfermann – Bass
Jonas Burgwinkel – Schlagzeug
Mit Superlativen wird nicht gespart, wenn es um die Aufzählung der musikalischen Qualitäten des Pablo Held Trios geht. Vom »Senkrechtstarter unter den jungen Jazzpianisten« ist da die Rede, von der »Idealkombination von Improvisationsphantasie und musikalischer Ökonomie« und »einer der spannendsten jungen Gruppen im deutschen Jazz«. Zu Recht, denn Pianist Pablo Held, Bassist Robert Landfermann und Drummer Jonas Burgwinkel sind mehr als ein Trio. Sie bilden eine der wenigen symbiotischen Einheiten in der jüngeren Geschichte des Piano-Trios. Die Intentionen der drei Musiker finden zu einem gemeinsamen Fluss, dessen Verlauf und Strömungsdichte immer wieder voller Überraschungen ist. Pablo Held kombiniert die Gelassenheit eines Routiniers, der auf fast allen großen Festivals Europas zu Hause ist, mit dem Heißhunger eines Mittzwanzigers, der den Jazz aus allen denkbaren Perspektiven erleben will. In jedem Stück stecken der Romantiker und der Rationalist in ihm aufs Neue ihr Terrain ab.
EINTRITT 15,-/10,-
Spielplan
Neujahrkonzert
Dienstag, 1. Januar 2013, 18:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Art’n Schutz Orchester

Art’n Schutz Orchester © PROMO
Anirahtak – Stimme Uli Jend – Sopran-, Altsaxophon Heribert Leuchter – Bariton-, Alt- und Sopransaxophon Jürgen Sturm – Gitarre Ludger Singer – Klavier Lothar Galle-M. – Bass Hans Günter Eisele – Schlagzeug
LUXaries feiert den Jahresbeginn in der Klangbrücke.
Das Art’n Schutz Orchester spielt am 1. und 2. Januar 2013 nun zum 8ten aber auch zum letzten Mal seine beliebten Neujahrskonzerte. Frei nach dem Motto – aufhören wenn’s am schönsten ist!
Neun Musiker des Aachener Labels LUXaries Records gründeten im Sommer 2004 dieses Ensemble als Werkstattorchester ihres Labels. Seither kommen sie in mehr oder weniger konstanter Besetzung am 1. und 2. Januar in der Klangbrücke zusammen. Mehr im frischen Prozess befindlich, denn dem marktgerechten Produkt verpflichtet, nehmen die Musiker die ihnen schützenswert geltende freie Rede in Komposition und Improvisation wahr. Ihre ‚zwischen den Jahren‘ kollektiv arrangierten Jazzstücke mischen die Musiker zu einem Konzert aus ‚liebsten Stücken‘ der Vorjahre und Uraufführungen.
Seit 2005 sind in Aachen Ort und Tage gefunden, kreative Jazzmusik zu erleben und den Abend mit Austausch von Neuigkeiten, dem Genuss kleiner Häppchen und Getränke zu bereichern. Auch besteht die Möglichkeit sich mit dem CD-Repertoire von LUXaries vertraut zu machen.
Gespielt werden Kompositionen von Heribert Leuchter, Ludger Singer, Jürgen Sturm und Improvisationen des Art’n Schutz Orchesters.
Eine Veranstaltung von LUXaries Records in Zusammenarbeit mit den Kulturbetrieben der Stadt Aachen und der GZM e.V.
EINTRITT 15,-/10,-
Neujahrkonzert
Mittwoch, 2. Januar 2013, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Art’n Schutz Orchester
Anirahtak – Stimme Uli Jend – Sopran-, Altsaxophon Heribert Leuchter – Bariton-, Alt- und Sopransaxophon Jürgen Sturm – Gitarre Ludger Singer – Klavier Lothar Galle-M. – Bass Hans Günter Eisele – Schlagzeug
LUXaries feiert den Jahresbeginn in der Klangbrücke.
Das Art’n Schutz Orchester spielt am 1. und 2. Januar 2013 nun zum 8ten aber auch zum letzten Mal seine beliebten Neujahrskonzerte. Frei nach dem Motto – aufhören wenn’s am schönsten ist!
Neun Musiker des Aachener Labels LUXaries Records gründeten im Sommer 2004 dieses Ensemble als Werkstattorchester ihres Labels. Seither kommen sie in mehr oder weniger konstanter Besetzung am 1. und 2. Januar in der Klangbrücke zusammen. Mehr im frischen Prozess befindlich, denn dem marktgerechten Produkt verpflichtet, nehmen die Musiker die ihnen schützenswert geltende freie Rede in Komposition und Improvisation wahr. Ihre ‚zwischen den Jahren‘ kollektiv arrangierten Jazzstücke mischen die Musiker zu einem Konzert aus ‚liebsten Stücken‘ der Vorjahre und Uraufführungen.
Seit 2005 sind in Aachen Ort und Tage gefunden, kreative Jazzmusik zu erleben und den Abend mit Austausch von Neuigkeiten, dem Genuss kleiner Häppchen und Getränke zu bereichern. Auch besteht die Möglichkeit sich mit dem CD-Repertoire von LUXaries vertraut zu machen.
Gespielt werden Kompositionen von Heribert Leuchter, Ludger Singer, Jürgen Sturm und Improvisationen des Art’n Schutz Orchesters.
Eine Veranstaltung von LUXaries Records in Zusammenarbeit mit den Kulturbetrieben der Stadt Aachen und der GZM e.V.
EINTRITT 15,-/10,-
Improvisation
Sonntag, 20. Januar 2013, 11:00
Citikirche
Karl der Große in der Citykirche
»Weltgestalten, die Welt gestalten, römisch Zwo«
Amüsante Geschichte(n), improvisierte Musik und »Reliquienbretter« als Kunstobjekte sind die Zutaten für die Aufführung »Weltgestalten, die Welt gestalten, römisch Zwo« am Sonntag, 20. Januar 2013, 11:00 Uhr in der Citykirche. Der Eintritt ist kostenfrei.
Hermann Flott, Keyboard, Jürgen Damen, Gitarre und Christian Kraus, Sprecher, werden dabei bekannte und unbekannte Weltgestalten zum Leben erwecken. Karl der Große und Widukind, Achilles, Maria Münstermann, die Lorelei, sowie »et leck´re Th´resa« sind einige Beispiele der »Weltgestalten«.
Die improvisierte Musik entwickelt sich während der Aufführung. Die Geschichten schrieb Jürgen Damen. Er gestaltete auch die Kunst-Subjekt-Objekte: Collagen mit »Reliquien« aus den Geschichten.
EINTRITT frei
Mit freundlicher Unterstützung von:
City-Kirche Aachen e.V.
in Kooperation
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 21. Januar 2013, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
zugeschickt und ausgepackt – Demo CDs
Referenten: Prof. Dr. Hans-Walter Staudte
EINTRITT frei
Keine Lust auf Mozart
Sonntag, 27. Januar 2013, 17:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Abschlusspräsentation des Filmmusikprojektes »heim[at]ac.de«
Projekt mit SchülerInnen der Freien Waldorfschule Aachen und des Rhein-Maas-Gymnasiums / Schirmherrin: Ulla Schmidt MdB
Die Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen e.V. und ihre freie Musikschule music loft initiieren und realisieren mit Förderung durch den Landesmusikrat NRW regelmäßig viel beachtete Vermittlungsprojekte für Kinder und Jugentliche zum Thema Neue Musik. So finden u.a. unter dem Titel »Keine Lust auf Mozart« seit 2007 spartenübergreifende Schulklassenprojekte statt, in denen Schüler und Schülerinnen sich auf vielfältigste Weise mit Neuer Musik auseinandersetzen. Bei der Abschlusspräsentation werden Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10 und 13 ihre selbst erstellten und vertonten Kurzfilme präsentieren. Für die Live-Vertonung stehen ihnen die vier Profimusiker zur Seite.
EINTRITT frei – um Reservierung wird gebeten unter www.gzmklangbruecke.de
Neue Musik
Montag, 28. Januar 2013, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Sergej Tchirkov
»Gestopfte Leere« – Akkordeon solo

Sergej Tchirkov © PROMO
Sergej Tchirkov – Akkordeon
Den Auftakt des Konzertjahres 2013 der Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen macht der renommierte russische Akkordeonist Sergej Tchirkov. »Gestopfte Leere« heißt ein Stück des Berliner Komponisten Helmut Oehring, welches zum Programm gehört und gleich zum Motto des Konzertes wird. Die in der Klangbrücke präsentierte Werke verfolgen jede für sich eigene kompositorische Ideen, spüren aber als Gemeinsames die polyphonischen Beziehungen zwischen Klängen und Stille nach, Geräusche und Töne, Leere und dichte Zusammenklänge, Besinnlichkeit und stark betonende emotionale Ausstrahlungen – werden zur Musik, die sich direkt an das Schöpferische in der menschlichen Natur wendet. Mit Werken von S.Kim, K.Lang, S.Newski, H.Oehring und P.Billone wird der Hörer, in immer wechselnden musikalischen Kontext, in die Tiefe des Klanges und das Innerevon Strukturen eintauchen.
Der Akkordeonist und Komponist Sergej Tchirkov wurde 1980 in St.Petersburg geboren. Er studierte am »Rimsky-Korsakov«-Konservatorium in St. Petersburg bei Prof. Alexander Dmitriev und wurde später sein Assistent. Er ist Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe, u. a. 2003 »Citta die Capistrello« (Italien), 2001 »Lasse Pihlajamaa competition for virtuoso accordionists« (Finnland), 2001 »CoupeMondiale« (Grossbritanien).
Besonders intensiv widmet er sich der zeitgenössischen Musik, hat mit vielen Komponisten zusammengearbeitet und mehr als 70 Werke uraufgeführt. Er arbeitet mit vielen Ensembles für Neue Musik zusammen.Dazu gehören : Ensemble Pro Arte Foundation »eNsemble« (St.Petersburg), Zero Ensemble (Zürich), Mosckauer Ensemble für zeitgenössische Musik (MCME), Studio für Neue Musik (Moskau), CNMRG – computer and new music research group (St.Petersburg).
Seit 2011 ist er Dozent an der Internationalen Akademie des Moskauer Ensemble für Zeitgenössische Musik und hält regelmäßig Gastvorträge an Hochschulen und Universitäten in Schweden, der Schweiz, Russland und Kazakhstan.
Programm:
Sehyong Kim QI II (2012)
Klaus Lang Shirohige no roujin, roppiki no kaeru (2008)
Helmut Oehring Gestopfte Leere (1993)
Sergej Newski Mechanica (2012)
Pierluigi Billone Mani. Stereos. (2008)
EINTRITT 15,-/10,-
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 4. Februar 2013, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Jonathan Harvey
Referenten: Günter Härtel und Prof. Dr. Hans-Walter Staudte
Der Abend widmet sich dem erst kürzlich (am 4.12. 2012) verstorbenen britischen Komponisten Jonathan Harvey.
Er verstarb 73jährig an einer unheilbaren Nervenkrankheit und hinterließ ein vielfältiges Werk, bestehend aus Kammer- und Chormusik sowie 2 Opern.
Harvey wurde als junger Musiker (er war in jungen Jahren Cellist im BBC Scottish Symphony Orchestra) beeinflußt von der Musik Schönbergs, Bergs, Messians und Brittens, begann sich aber auch für die Musik Stockhausens zu interessieren, über den er sogar ein Buch schrieb.
Harvay war einzigartig in seiner Arbeit, die digitale Technologie unermüdlich in einer Musik mit spirituellen Hintergründen zu verbinden. Sein letztes großes Werk, die Oper »Wagner Dream«, fußt einem unvollendeten Opernentwurf von Richard Wagner.
EINTRITT frei
Aktueller Jazz
Sonntag, 17. Februar 2013, 20:00
Ebene Null
Jazz-Nachwuchs-Preisträger NRW 2010. Eine junge Band um den Aachener Pianisten Lucas Leidinger

Ebene Null © PROMO
Lucas Leidinger – Piano
Christoph Möckel – Saxophon
Stefan Berger – Bass
Max Andrzejewski – Schlagzeug
Ebene Null ist eine junges modernes Jazzquartett aus Köln und Berlin. Kennen gelernt haben sich die 4 Musiker während ihres Jazz-Studiums an der Hochschule für Musik und Tanz Köln 2009.
Durch die Eigenkompositionen des Pianisten Lucas Leidinger und des Bassisten Stefan Berger entstand zusammen mit Saxophonist Christoph Möckel und Schlagzeuger Max Andrzejewski schnell ein ganz eigener Bandsound, der sich von der Masse abhebt ohne den Anspruch zu erheben etwas besonderes zu sein.
Die Musik ist ehrlich genug um sie nicht mit Worten beschreiben zu müssen denn sie spricht für sich und entsteht durch ein offenes Mit – und Füreinander der Musiker.2009 spielte die Band bei der Kölner Musiknacht und für die Rundfunkproduktion »WDR Campus Jazz«, daraufhin folgten Konzerte in ganz Deutschland.
Im Juni 2011 wurde Sie als einziger Jazzact zur »Internationalen Festwoche der Europäischen Akademie für Musik und darstellenden Kunst« in Montepulciano / Italien eingeladen. .
Ebene Null ist Preisträger des mit 3000€ dotierten »Convento Jazzpreis« als beste Nachwuchsband von Nordrhein-Westfalen
EINTRITT 15,-/10,-
Sonntag, 24. Februar 2013, 11:30
Klangbrücke
Ein »tierisches« Konzert
music loft – Schülerkonzert für Kinder
Schüler und Schülerinnen der Dozenten Birgit Baum (Blockflöte), Irina Dubinskaya (MFE und Klavier), Regina Pastuszyk (Saxophon), Adrian Wachowiak (Klavier)und Mitsuyo Yamashita (Gitarre).
EINTRITT Frei!
Sonntag, 24. Februar 2013, 17:00
Klangbrücke
»SPÄTLESE«
music loft – Schülerkonzert
Klarinettenensemble »Halt die Klappe« (Ltg.R. Pastuszyk), Improensemble »Fliegende Kuh« (Ltg. L. Singer) und erwachsene Schüler der Dozentin Irina Dubinskaya.
Neue Musik
Samstag, 2. März 2013, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
ensemble phorminx
Give me excess of it

ensemble phorminx © PROMO
Carola Schlüter – Sopran
Thomas Löffler – Klarinette
Bernd Mallasch – Schlagzeug
Das Konzert des Sopran-Klarinetten-Schlagzeug-Trios des Ensemble Phorminx bringt Werke der jüngeren zeitgenössischen Musik zur Aufführung, musikalische Dialoge in spannenden klanglichen Zusammensetzungen, Vertonungen namhafter Dichter wie Shakespeare, Leonardo da Vinci oder Achmatowa. Shakespeares “If music be the food of love, play on, give me excess of it” steht als Motto über den Kompositionen, die mit großer Spielfreude, Klangsinnlichkeit, Leidenschaft und Virtuosität in zarten und »gleißenden« Farben von der Lust an der (Neuen) Musik singen und spielen.
Programm:
Pascal Dusapin (*1955)
So full of shapes is fancy (1990)
nach William Shakespeare
für Sopran und Bassklarinette
Thomas Lauck (*1943) Trattati (2008/09) für Sopran und Schlagzeug auf Texte Leonardo da Vincis, Michelangelos und eines spanischen Liedes
Ivan Fedele (*1955) Modus (1988) für Bassklarinette und Percussion
Jan Kopp (*1971) Achmatowa-Lied (2002) für Sopran und Klarinette in A
Annette Schlüntz (*1964) Gleißend (1998) für Sopran und Percussion auf einem Text von Ulrike Schuster
Suzanne Giraud (*1958) Envoûtements III (1997) für Sopran, Klarinette und Schlagzeug auf ein Gedicht von Jeremy Drake
Das Ensemble Phorminx wurde 1993 von Musikerinnen, Musikern und Komponisten in Darmstadt gegründet. Ausgangspunkt war die Idee einer unmittelbaren und langfristigen Kooperation zwischen Interpreten und Komponisten.
Werke der Neuen Musik werden fast ausnahmslos in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Komponisten erarbeitet und aufgeführt. Weit über 100 Kompositionen sind inzwischen für Phorminx entstanden und uraufgeführt worden. Eine wichtige Aufgabe sieht das Ensemble ferner im Aufbau eines breiten, stetig sich entwickelnden Repertoires – Interpretationskultur soll auf dem Boden wiederholter Annäherung an Werke der Gegenwart wachsen können.
EINTRITT 15,-/10,-
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 11. März 2013, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Sofia Gubaidulina, ihre geistliche Musik
Musik und Videos
Referenten: Prof. Dr. Hans-Walter Staudte
EINTRITT frei
Neue Musik
Samstag, 16. März 2013, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
IM FOCUS
Die Komponistin Makiko Nishikaze

IM FOCUS © PROMO
Olaf Futyma – Flöte
Manfred Sieben – Gitarre
Markus Berzborn – Klavier
Im Mittelpunkt der Programmgestalt stehen Solowerke der in Berlin lebenden
japanischen Komponistin ( / Pianistin) und Performancekünstlerin MAKIKO NISHIKAZE.
Makiko Nishikaze hat den Vorgang ihres Komponierens damit verglichen, wie ein Fluss seinen Weg sucht. Eine weitere Biegung, eine neue Wendung: die Folgerichtigkeit eines neuen Klangfunds hinterfragt sie, indem sie vom Ausgangspunkt her »stromabwärts« hörend den Klangfluss rückverfolgt -will der Klang so hier bleiben? Mit verborgener Logik wirkt dieses wiederholungslose Fliessen natürlich. Auch zur Gitarrekomposition »St. Micheal`s Garden« sagt sie: »Das Fliessen oder die Bahn dieser Komposition ist unvorhersehbar. Sie ist wie ein himmlischer Garten, den man sich zwar vorstellen kann, den man aber nie zuvor besucht hat.« Dabei versucht sie nicht, Natur zu kopieren, noch ihr Gefühlsleben in Musik umzuschreiben. Ihr Thema ist immer das Hören.
Deutlich andere Wege der Klangfindung, Setzung, Komposition zeigen Christian Wolff und Jaquelin Fontyn in ihren Duo- bzw. Triokompositionen auf. Gelegentlich durch Überantwortung an die Interpreten.
EINTRITT 15,-/10,-
Sonntag, 17. März 2013, 18:00
Stolberg Kulturzentrum
music loft Jazzchor »sing – A – pur«
Leitung: Gregor Josephs
EINTRITT Frei!
Sonntag, 17. März 2013, 18:00
Klangbrücke
»extraKlasse«
music loft – Schülerkonzert
Bigband »Soundbridge« (Ltg. J. Cuypers)
Improensemble »Fliegende Kuh« (Ltg. L. Singer)
Baglama-Ensemble (Ltg. U. Hazar)
Schülerinnen und Schüler der Dozenten Ulas Hazar (Baglama),Gregor Josephs (Klav. u. Gesang), Ulla Marks (Gesang).
EINTRITT Frei!
Neue Musik
Freitag, 12. April 2013, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Wie von Geisterhand gespielt…
Thomas Jansen (Musikmuseum Monschau) präsentiert Originalkompositionen für mechanisches Klavier

Wie von Geisterhand gespielt… © PROMO
Thomas Jansen präsentiert ein Konzert mit einem restaurierten Welte Vorsatzapparat. Seit über 30 Jahren beschäftigt sich der Leiter des Musikmuseums Monschau mit selbstspielenden Musikautomaten und ist im Besitz der als Einzelstücke hergestellten Papierrollen, die anlässlich der Donaueschinger Musiktage 1926 von Paul Hindemith, Ernst Toch und Gerhart Münch komponiert und uraufgeführt worden sind. Fast 90 Jahre später erklingen diese erneut – Kompositionen, die von Hand nicht spielbar sind. Da die Programmierung der Notenrollen fast beliebige Tonfolgen zu erzeugen ermöglicht, gibt/gab diese Erfindung den Komponisten neue Freiheiten in der Klanggestaltung.
Das Welte-Mignon Reproduktionsklavier wurde 1904 von Edwin Welte aus Freiburg und seinem Partner Karl Bokisch entwickelt. Das technische Wunderwerk wurde zur Sensation als es 1905 auf den Markt kam: ein Apparat, der mit unerhörter Genauigkeit und Authentizität das Spiel berühmter Pianisten am Klavier wiedergeben konnte. In den Welte Studios in Freiburg und Leipzig wurden ca. 5000 ! Aufnahmen vom Handspiel berühmter Komponisten wie Edvard Grieg, Camille Saint-Saëns, Richard Strauss, Claude Debussy, Max Reger und vielen mehr auf gelochten Papierrollen aufgezeichnet/verewigt.
Bei dem Konzert in der Klangbrücke wird man unspielbare Werke Hindemiths, Tochs und Münchs von »unsichtbarer Hand« gespielt erleben .
EINTRITT 10,-/ 7,-
Big Band Jazz
Samstag, 4. Mai 2013, 19:00
Klangbrücke
Bigband »Soundbridge« (Ltg. J. Cuypers), Allmand-Chaoten-Orchester (Uni-Stuttgart), Bigband der RWTH-Aachen (Ltg. J. Cuypers)
BIGBAND-FESTIVAL

Bigband »Soundbridge« (Ltg. J. Cuypers), Allmand-Chaoten-Orchester (Uni-Stuttgart), Bigband der RWTH-Aachen (Ltg. J. Cuypers) © PROMO
EINTRITT 4.-€
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 13. Mai 2013, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Die Komponistin Olga Neuwirth
Musik und Videos
Referenten: Prof. Dr. Hans-Walter Staudte
EINTRITT frei
Aktueller Jazz
Mittwoch, 29. Mai 2013, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Lisbeth Quartett
Gewinner des Echo Jazz 2012 in der Kategorie Newcomer des Jahres national

Lisbeth Quartett © PROMO
Charlotte Greve – Saxophon, Kompositon
Manuel Schmiedel – Piano
Marc Muellbauer – Bass
Moritz Baumgärtner – Schlagzeug
Höher, weiter, schneller. Ja, es gibt diese seltsame Überzeugung: Jazz muss rasant, weltgewandt und unverbindlich sein wie ein Geschäftsmann auf Reisen. Überbordende Virtuosität scheint oftmals entscheidender als Nachhaltigkeit, ein schillerndes Konzept wichtiger als Bescheidenheit.
Umso erstaunlicher muss einem da das Lisbeth Quartett aus Berlin vorkommen. Drei der vier Mitglieder sind Anfang 20, aber wenn man die Musik der von der Saxofonistin Charlotte Greve gegründeten Formation hört, glaubt man, es mit lauter alten Seelen zu tun zu haben, denen sämtliche falsche Hektik vollkommen fremd ist.
Damit kein Missverständnis aufkommt: Die Stücke des Quartetts sind durchweg modern, sie leben von den Grooves und Kompositionsprinzipien der Jazz-Gegenwart. Aber in den Melodien und in den Soli offenbart sich eine Souveränität und ruhige Neugier, die nichts mit der Hektik der Billigflieger-Mentalität unserer Tage zu tun hat. Greve, Pianist Manuel Schmiedel, Bassist Marc Muellbauer und Schlagzeuger Moritz Baumgärtner sind Reisende alter Schule. Bedächtig, aufmerksam und immer im Moment – Suchende abseits der breit getretenen Touristenpfade der improvisierten Musik.
EINTRITT 15,-10,-
Aktueller Jazz
Samstag, 1. Juni 2013, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Pablo Held Trio
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Pablo Held Trio © Till Brönner
Pablo Held – Piano
Robert Landfermann – Bass
Jonas Burgwinkel – Schlagzeug
Der Name Pablo Held taucht in letzter Zeit überall auf – in den Besetzungslisten junger deutscher Jazzensembles, in den Programmen von Clubs und Festivals, in der Fachpresse und in Radiosendungen.
Mancher mag das vielleicht für inflationär, für übertrieben halten – jedoch ist das Gegenteil der Fall: Die Musik des jungen Pianisten gehört nach wie vor zum Erlesensten, was die internationale Jazzszene augenblicklich zu bieten hat. Das mit einer zehnköpfigen Besetzung eingespielte Album »Glow«, das Held 2011 veröffentlichte, zählt mit seinem ausgereizten Dynamik- und Emotionsspektrum, seiner frappierenden Improvisations- und Interaktionskunst zu den überzeugendsten Jazzproduktionen der letzten Jahre.
Und im Pablo Held Trio steht dem Pianisten mit Robert Landfermann und Jonas Burgwinkel ein selbstbewusstes Bass-Schlagzeug-Gespann zur Seite, das mit seiner idealen Abstimmung von Klangsensibilität und Spielfertigkeit zu den besten seiner Art gehört. Wann, wo und wie oft dieses Trio auch auftritt: Jedes seiner Konzerte ist anders, voller Spannung, Innovation, Inspiration – und ganz sicher immer wieder eine Bereicherung selbst für verwöhnte Ohren.
EINTRITT 15,-/10,-
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 10. Juni 2013, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Vinko Globokar
Musik und Videos
Referenten: Prof. Werner Klüppelholz
EINTRITT frei
Wort und Musik
Sonntag, 30. Juni 2013, 17:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
1000 und eine Note
Shahrzad Sepanlou & Mah-e Manouche

1000 und eine Note © PROMO
Shahrzad Sepanlou – Gesang
Sanaz Zaresani – Texte und Gesang
Sasan Azodi – Komponist und verschiedene Saiteninstrumente
Heribert Leuchter – Saxofon und Klavier
Koen Stegerman – Gitarre und Bass
1000 und eine Note
Es war einmal, vor langer langer Zeit, da hörte man die Stimme von Sherazade 1000 und eine Nacht lang. Jetzt kehrt sie zurück in alter Pracht und mit der Unterstützung eines Traum-Ensembles um uns 1000 und eine Note zu präsentieren. Diese Ensemble besteht aus Shahrzad Sepanlou(Gesang), Sanaz Zaresani (Texte und Gesang), Sasan Azodi(Komponist und verschiedene Saiteninstrumente), Heribert Leuchter(Saxofone,Piano) und Koen Stegerman(Gitarre,Bass).
SHAHRZAD SEPANLOU A modern day world class story-teller & songstress, who is loved for her soothing voice and touching songs and widely known for having formed the first ever Persian female band in the late 90’s – Shahrzad was named after Scheherazade the story-teller from One Thousand and One Nights. Born in Tehran, Iran and based in California, Shahrzad is a socially conscious artist who has collaborated with different musicians of various genres. Her jazzy, contemporary music is classy and nostalgic with a modern twist. She has released 4 albums including the latest “Yek Rooz (One Day) ”.
www.shahrzadmusic.com
Mah-e Manouche (The moon of the gypsies)
Heimat ist eine vagabundierende Fata Morgana. Die Musik von Mah-e Manouche wurzelt in vielen Ländern, spricht mit verschiedenen Zungen und ist befreit von Ideologien. Der Orient in seiner breitesten Deutung ist die Sprache, Improvisation die Grammatik, denn der Mond der Manouche leuchtet überall gleich. Die Musik von Mah-e Manouche wiederum ist universell – nur die Gewürze verändern sich.
Mah-e Manouche, das sind vier Suchende mit jeweils eigenen Geschichten im Gepäck, die Reisebegleiter zu dieser musikalische Fata Morgana. Ihr Programm, ein fliegender Teppich, gewoben aus Worten und Noten. Worte, als Auflehnung gegen das Patriarchat, gegen jede Form von Diktatur, werden zum Gesang und beschreiben, was nur wahre Kunst beschreiben kann: die Suche nach Schönheit im Angesicht des Abgrundes.
Die Gesänge der Dichterin Sanaz Zaresani werden schwebend getragen durch die Musik von Sasan Azodi, verstärkt und gespiegelt durch die flirrenden Klänge von Heribert Leuchter, dessen Rufe Wüsten durchmessen, und verbunden durch das rhythmische Gerüst von Koen Stegerman. Gemeinsam lassen sie eine eigene Ästhetik entstehen, eine künstlerische Welt, in welcher die Zuhörer sich wiederfinden können, um hier oder dort ihre Fata Morgana zu entdecken.
EINTRITT 20,-/16,-
VVK 15,50/ 12,- zzgl.VVK-Gebühr
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 8. Juli 2013, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Charles Ives, klassische Avantgarde aus USA
Musik und Videos
Referent – Prof. Dr. Winfried Pape
Thema der Juli-Veranstaltung von »Hören und Sprechen über Neue Musik« ist der amerikanische Komponist Charles Ives (1874-1954). In seinem Bestreben, amerikanische Melodien bzw. die Musik seiner Umwelt mit europäischer Kunstmusik in Verbindung zu bringen, schuf Ives Kompositionen, die sich sowohl durch Einfachheit als auch durch harmonische und rhythmische Komplexität auszeichnen. Dabei setzte er sich schon um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert mit tonaler Mehrdeutigkeit, Atonalität, Clusterklängen, Vierteltonmusik und rhythmischer Komplexität auseinander und verweist somit in vielen Bereichen seiner Musik auf neues musikalisches Denken und Handeln.
In seinem Buch »Keine Angst vor neuen Tönen« (Berlin 2005, S. 43) hat der bekannte und sich besonders für Neue Musik engagierende Dirigent Ingo Metzmacher die für ihn gegebene Bedeutung von Ives wie folgt zusammengefasst: »Es ist die Musik von Charles Ives gewesen, die mir die Tür zur Welt der Moderne geöffnet hat. Seine Unbekümmertheit, sein unkonventioneller Umgang mit der Tradition, sein Humor und doch tiefer Ernst, wenn es um existenzielle Fragen ging, haben mich direkt angesprochen. Ich spüre in seiner Musik eine Freiheit, die ich nur dort kenne. Einen wahrhaft spirituellen Ton, den ich nur dort höre. Und einen Aufruf an alle, die Musik lieben, ihre Grenzen nicht zu eng zu stecken. Denn ihre Welt ist unbegrenzt.«
EINTRITT frei
Freitag, 6. September 2013, 20:00
Klangbrücke im Alten Kuhaus
Cologne World Jazz Ensemble
Armenische Tänze
Lilit Tonoyan – Violine
Jonas Dunkel – Bass
Adrian Wachowiak – Klavier
Timafey Birukov – Schlagzeug
Im vergangenen Jahr beim Citroen-Wettbewerb (u.a. mit Götz Alsmann in der Jury) mit einem Sonderpreis ausgezeichnet und nach Veröffentlichung des Debüt-Albums »Armenische Tänze« in verschiedenen Musik- und Plattenmagazinen besprochen, befindet sich die Band nun in Vorbereitung auf eine neue CD mit internationalen Schlaf- und Wachliedern (u.a. aus Deutschland, Armenien, Weißrussland, Türkei etc.), während sie außerdem unter den besten zehn Ensembles des creole-Wettbewerbs in NRW steht und wenige Tage später (am 19.9. im Domicil in Dortmund) das Ausscheidungskonzert für die nächste Runde bestreiten wird, das zudem mit einem Live-Auftritt im WDR3 zu belohnen verspricht.
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 9. September 2013, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Rrummpff tillff toooo?
Kurt Schwitters Ursonate – ein Exkurs in die Lautpoesie
Gwendolen Webster – Referentin
Klangpoesie spielte eine neue Rolle im frühen 20-sten Jahrhundert als künstlerische Waffe in der Auflehnung gegen rigide sozio-kulturelle Normen. Anlässlich der Schwitters in England Ausstellung (http://www.sprengel-museum.de/ausstellungen/schwitters-in-england.htm) im Sprengel Museum Hannover wollen wir die Ursonate von Kurt Schwitters (1887-1948) in den Klangfokus stellen. Konzipiert vor ca. 90 Jahren, zählt sie bis heute zu den genialsten, bestbekannten und frappantesten Beispielen des Genres. Schwitters betrachtete sie als eins seiner allerwichtigsten Werke, und seine legendären Vorträge der 40-Minütigen Sonate in Urlauten wurden für seine Zeitgenossen ein unvergessliches Erlebnis, sowohl in Deutschland als im Exil.
An diesem Abend wird anhand von historischen audio-visuellen Mitteln die Entstehung, Geschichte und Struktur dieses geistreichen, von den Nazis als ‚bolschewistische Sonate‘ denunzierten Werkes erläutert. Anschließend hören wir einige Beispiele der Lautpoesie unseres Zeitalters.
EINTRITT frei
Neue Musik
Samstag, 21. September 2013, 19:30
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Moritz Ernst
Klavierstück X von Stockhausen und zwei Uraufführungen Köshegy und Maros mit einer Einführung von Miklos Maros

Moritz Ernst © PROMO
Moritz Ernst – Klavier
19:30 Einführungsvortrag von Miklos Maros
20:00 Konzert
Das Porgramm umfasst Werke verschiedener Epochen des 20.Jahrhunderts. Aufhänger hierfür ist der 70.Geburtstag eines der wichtigsten ungarischen Komponisten, Miklos Maros. Schüler von Ligeti und Lindholm, wurde er Leiter des elektronischen Studios des schwedischen Rundfunks und gründete mit seiner Frau Ilona das äußerst aktive Maros Ensemble. Er bekam Aufträge von den führenden Interpreten seiner Zeit und wurde mit dem Lifetimeaward des schwedischen Königs ausgezeichnet.
Im Konzert werden seine Variazioni von 1984, einem sehr frei notierten Werk aus dem Geist der 70er Jahre, sowie seine gewaltige Klaviersonate von 2002 zu hören sein, einem Werk in dem sich sein Stil bereits stark geändert hat: hochvirtuose, vielfältig geschichtete Klanglagen, die auch vor gelegentlichen tonalen Klängen nicht zurückschrecken.
Weiterhin wird es eine Uraufführung eines weiteren in Ungarn geborenen Komponisten geben: NOIRE (noble-brilliante) von Peter Köszeghy (*1971). Ein Werk, geschrieben für den Interpreten des Abends, Moritz Ernst und zugleich dessen musikalisches Portait.
Außerdem gibt es einen der ganz großen Klassiker der Klaviermusik des 20.Jahrhunderts zu hören, Karlheinz Stockhausens Klavierstück X (1962). Es ist Stockhausens bis dato größtes Klavierwerk und die Summe seiner Erfarhungen aus den bisherigen Klavierstücken. Es verlangt seinem Interpreten ein Höchstmaß komplexer Cluster- und Glissandotechnik ab und ist somit auch pianistisch ein Meilenstein in der Klaviermusikgeschichte. Passagen höchster Dramatik und Dichte wechseln sich mit Stellen von starker Vereinzelung und vollständigen Verklingen ab.
Moritz Ernst wurde 1986 in Ostwestfalen geboren. Schon im Alter von fünf Jahren begann er mit dem Klavierspiel und erhielt ab 1996 Unterricht in Detmold. Nach dem Abitur mit nur 16 Jahren begann er dort seine Klavier-und Musikwissenschaftsstudien, wurde Schüler von Prof. P. Feuchtwanger und konzertierte bereits kurze Zeit später regelmäßig im In-und Ausland (Hamburger Musikhalle, Salzburg Mozarteum, London, Schweiz, Italien…). Einige Jahre später setzte er seine Studien in Basel bei Prof. J.-J. Dünki fort und begann zusätzlich nach Cembalostudien an der Schola Cantorum mit Prof. J.-A. Bötticher ein Laufbahn als Cembalist. Während seines Studiums wurde er mit mehrern Preisen bedacht.
Noch während seiner Studienzeit erhielt er weitere Anregungen auf Meisterkursen u.a. von G. Reinhold, P. Badura-Skoda, F. Rzewski und dem Auryn-Quartett.
Heute konzertiert Moritz Ernst als Pianist, Cembalist und Kammermusiker mit einem breitgefächerten Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne, u.a. in Deutschland (Pianofestival Feuchtwangen, Bodenseefestival, Beethovenfest Bonn…), England, Frankreich, Italien, Österreich, Schweden, Rumänien, BeNeLux und der Schweiz. Im Frühjahr wird er sein Debut in Indonesien geben – verbunden mit Meisterkursen am Konservatorium von Jakarta. Weitere Kurse gab Moritz Ernst bereits an der Hochschule für Musik Stuttgart und dem königlichen Konservatorium Malmö.
Besonders am Herzen liegt ihm die Musik des 20./21.Jahrhunderts.So spielte er bereits viele Uraufführungen und arbeitete mit vielen Komponisten (u.a. Eötvös, Pelzel, Winkler, Pflüger, Wohlauser, Olofsson, Maros, Pröve…), welche ihm zum Teil auch Werke widmeten. Daneben setzt er sich bevorzugt für vergessene oder selten gespielte Kompositionen ein: J.N.Hummel, Sonate op.106, Busonis Fantasia contrappuntistica, Musik von Samuel Scheidt sowie Musik für das 16telton-Klavier.
EINTRITT 15,- 10,-
Sonntag, 22. September 2013, 18:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Klänge aus Anatolien
Schülerkonzert der Baglamaklasse von Ulas Hazar
EINTRITT Frei!
In Front Festival 2013 – 25 Jahre Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen
Donnerstag, 3. Oktober 2013, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Thoneline Orchester
Festival-Auftaktkonzert mit dem THONELINE ORCHESTER – Zeitgenössischer, grooviger moderner Jazz unter der Leitung der Kölner Saxophonistin und Komponistin Caroline Thon.

Thoneline Orchester © PROMO
Im Anschluss gibt es ein Glas Sekt!
Die Kölner Saxophonistin und Komponistin Caroline Thon und ihr THONELINE ORCHESTER gilt als ganz große Entdeckung, die mit großartigen Musikern zeigen, wie eine moderne Big Band heute klingen kann. Im THONELINE ORCHESTER fließen zeitgenössischer Jazz und Rhythm´n Blues zu einem Strom zusammen, der mit dem Mainstream nichts gemein hat.
Eine der (zur Zeit noch) wenigen weiblichen Bigbandleiterinnen in Deutschland nebst eigenem Orchester geben ein Konzert – ein »Muss« für jeden Jazzliebhaber!!!
EINTRITT 16,-/11,-
In Front Festival 2013 – 25 Jahre Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen
Freitag, 4. Oktober 2013, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Between – 10 Jahre Neue Musik Ensemble Aachen
Ein buntes Jubiläumsprogramm mit Werken von Theo Pauss, Sidney Corbett, Tristan Murail und Luciano Berio

Between – 10 Jahre Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO
…zwischen Ton und Geräusch, zwischen Vertrautem und Unerwartetem, zwischen Stille und Schall streckt sich das musikalische Gewebe des Jubiläumsprogramms des NMEAC. Seit 2003 bereichert das NMEAC das aktuelle Musikgeschehen der Stadt und der Region. Bei Konzerten im In- und Ausland präsentiert das NMEAC Werke Aachener Komponisten neben der Musik international anerkannten Komponisten. Auf dem stilistisch bunten Jubiläumsprogramm stehen u.a. die Uraufführung eines neuen Werkes des NMEAC Pianisten T. Pauss neben Kompositionen des Berliners S. Corbett und einem der wichtigsten Pioniere der Spektralen Musik T. Murail. L. Berios Folk Songs verbindet das Ensemble mit seinem ersten Konzert in der heutigen Besetzung.
EINTRITT 20,-/ 14,- €
In Front Festival 2013 – 25 Jahre Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen
Freitag, 4. Oktober 2013, 21:45
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Die Pioniere Amerikas & The Big Family
Gebündelte Kräfte der GZM und des NMEAC bringen zwei großbesetzte Werke der Amerikaner Terry Riley und James Tenney zum Klingen.
zum Juliläum Sonderdarbietung der GZM Mitglieder
Bis zu 16 Interpreten, mal auf der Bühne und mal im Raum verteilt, geben sich dem Klangrausch der Kompositionen von Terry Riley »in C« und James Tenney »Form 2 – in memoriam J.Cage« für beliebige Besetzung hin.
Rileys Werk »in C« ist ein Klassiker der Minimal Music und setzt das Zufallsprinzip in der Gestaltung voraus. Mehrere, kurz komponierte, Melodie-Rhythmus-Segmente werden von den Musikern zeitlich frei gestaltet und unter Berücksichtigung der Aktionen anderer Mitspieler zu einem komplexen Musikgewebe entwickelt. Ebenso wirkt das Zufallsprinzip in Tenneys »Form 2«. In der Komposition findet eine eigentümliche Annäherung an die Musik von Cage statt, sowohl im Klang, als auch an sein Kompositionsprinzip.
EINTRITT Sonderveranstaltung Eintritt frei!
In Front Festival 2013 – 25 Jahre Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen
Samstag, 5. Oktober 2013, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
STREIFENJUNKO
In Kooperation mit Soundtrips NRW: Improvisierte Musik aus Norwegen

STREIFENJUNKO © PROMO
zwischen den Konzerten gibt es Suppe für Alle!
Eivind Lønning – Trompete
Espen Reinertsen – Tenorsaxofon
ein junges Duo aus Norwegen, die aus ihren Instrumenten Tenorsaxofon und Trompete die unglaublichsten Klänge entlocken und sich in kurzer Zeit in der Szene der freien Improvisation einen Namen gemacht haben. Die Zuhörer erwartet, trotz der eher ungewöhnlichen Besetzung, kraftvolle und urbane Musik aus dem »Jetzt«.
EINTRITT 20,-/ 14,- €
Samstag, 5. Oktober 2013, 21:45
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Werner Hüsgen Quartett
CD Release Konzert

Werner Hüsgen Quartett © PROMO
zwischen den Konzerten gibt es Suppe für Alle!
Werner Hüsgen saxophon, comp
Lucas Leidinger piano, comp
Johannes Vos bass
Simon Busch drums
Das Werner Hüsgen Quartett spielt auf höchstem Level aktuellen akustischen Jazz aus eigener Feder. In ihren Kompositionen, inspiriert sowohl von europäischer Musik des 20. Jahrhunderts, als auch von den aktuellen Strömungen des europäischen Jazz, verstehen es die vier Musiker in immer neuen fesselnden Dialogen ohne Klischees zu kommunizieren. Eloquent, vital und poetisch durchstreifen sie die Musikwelten – nicht nur des Jazz- und finden dabei immer wieder neue, unentdeckte Schätze.
EINTRITT 20,-/ 14,- €
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 14. Oktober 2013, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
John Zorn
Musik und Videos
Referent: Prof. Dr. Hans-Walter Staudte
EINTRITT frei
Sonntag, 10. November 2013, 18:00
Kirche St. Peter (direkt am Bushof)
Abschlusskonzert der Kompositionswerkstatt »1000 Jahre Hermann«
Karolina Rüegg – Gesang
Burkhart Zeller – Violoncello
Marko Kassl – Akkordeon
Seit mehreren Wochen beschäftigen sich Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 17 Jahren mit dem Wirken und Schaffen des Mönchs und Universalgelehrten Hermann von Reichenau (1013-1054) und komponieren inspiriert von seinem Schaffen ihre eigene Musik.
Dieses Projekt findet im Rahmen einer vom Landesmusikrat NRW geförderten Kompositionswerkstatt unter Leitung von David Graham (Komponist und Musikpädagoge) in unserer Musikschule statt.
In unserem Abschlusskonzert am Sonntag, den 10 Nov. um 18:00 Uhr in der Kirche St. Peter (direkt am Bushof) werden neben dem Salve Regina von Hermann von Reichenau auch die Kompositionen der Jugendlichen von professionellen Musikern aufgeführt werden.
EINTRITT frei!
Hören und Sprechen über Neue Musik
Montag, 11. November 2013, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke
Iannis Xenakis
Thema dieser Veranstaltung ist der Komponist und Architekt Iannis Xenakis (1922-2001), der in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts bei den Donaueschinger Musiktagen (1955) mit der Uraufführung seiner Komposition »Metastasis« einen Skandal auslöste und ihn in das Zentrum einer heftigen Diskussion über neue Möglichkeiten damaligen Komponierens von Neuer Musik stellte.
Xenakis, der nach dem Studium der Ingenieurswissenschaften in Athen (1940-1946) am Pariser Konservatorium (1950-1953) Musik studierte, wo Oliver Messiaen einen besonderen Einfluss auf ihn ausübte, gilt als der Begründer der Stochastischen Musik Als Stochastische Musik bezeichnet man eine Musik, der Gesetze der mathematischen Wahrscheinlichkeitstheorie zu Grunde liegen. Darüber hinaus versuchte Xenakis auch mathematische Erkenntnisse der Zahlentheorie, der Mengenlehre und der Spieltheorie kompositorisch umzusetzen.
Die Leistungen von Xenakis als Architekt – er war 12 Jahre lang Assistent von Le Corbusier (u.a. Le Corbusier/Xenakis: Philips-Pavillon Weltausstellung Brüssel 1958) – können aus Zeitgründen höchstens angedeutet werden. Gleiches gilt für seine Arbeiten, die im Sinne eines Ineinandergreifens musikalischer und architektonischer Konzeptionen entstanden sind (Polytopes, Diatopes).
Moderation: Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans-Walter Staudte
EINTRITT frei
Neue Musik
Samstag, 16. November 2013, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Atemzüge – Trio Soli Sono
Das international agierende Flötentrio »Trio Soli Sono« aus Aachen präsentiert ein neues Programm mit für das Ensemble komponierten Werken von B. Dimov, R. Rubbert, M. Daske, A. Blonska, E. Delmas und L. Singer.

Atemzüge – Trio Soli Sono © PROMO
Natalie Becker
Johanna Daske
Olaf Futyma
Das für seine Experimentierfreudigkeit bekannte Aachener Trio Soli Sono wird mit seinem neuen Programm »Atemzüge« die verschiedenen Facetten zeitgenössischer Flötenmusik präsentieren.
Im vergangenen Jahr feierte das Trio Soli Sono sein 20-jähriges Bestehen. In dieser Zeit konnte sich das Trio insbesondere mit der Interpretation zeitgenössischer Musik einen Namen machen, was die zahlreiche Einladungen zu Musikfestivals für Neue Musik sowie die CD- Ersteinspielung beim renommierten polnischen Plattenverlag DUX bestätigen.
Auf dem Konzertprogramm stehen überwiegend dem Trio gewidmete Werke die verschiedene Musikästhetiken vertreten und sehr unterschiedliche Klangbilder entstehen lassen. Von einer Luftangriffsnacht über eine zarte, sphärische Liebeserklärung bis hin zu Gamelan-Klängen oder musikalischen Portraits exotischer Tiere. Den Höhepunkt des musikalischen Experiments bildet die Interpretation einer dreidimensionaler Partitur in Form von Drähten, Röhren und ausrangierten Flötenteilen, einem so gennanten »Folianten«.
Ein Programm voller Entdeckungen mit Musik von Bojidar Dimov, Rainer Rubbert, Martin Daske, Alina Blonska, Etienne Delmas und dem Aachener Komponisten Ludger Singer.
EINTRITT 15,-/10,- €
Big Band Jazz
Freitag, 22. November 2013, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Big Bandits – Sound of Today
In ihrem neuesten Programm experimentieren die Big Bandits erfolgreich mit aktuellen Trends der Bigband-Szene.

Big Bandits – Sound of Today © PROMO
In ihrem neuesten Programm Sounds of Today experimentieren die Big Bandits erfolgreich mit aktuellen Trends der Bigband-Szene.
Musikalisch ist die Welt ein globales Dorf geworden. Ethno-Jazz mischt sich mit Maghreb, Electric Tango mit Urban Funk, Latin-Jazz mit M-Base, alles geht und vieles klingt aufregend neu. Junge Arrangeure schreiben quer durch alle Genres und Stilistiken spannende Musik für das Flaggschiff der jazzorchestralen Musik, die Bigband, mit ihren mannigfachen Sound- und Grooveoptionen.
So mutiert Astor Piazzollas Libertango zu einem Funk-Jazz-Groove und der Radiohead-Song Bodysnatchers zu einem Jazzrock-Feger.
Orientalisches mischt sich mit afroamerikanischen Elementen, und Stevie Wonders Gute-Laune-Musik wird garniert mit trickreichen Bläserfeatures. Bei einem Teil des Programms werden die Big Bandits hierbei durch die elektrisierende Stimme von Andrea Porten ebenso wie durch den Kölner Musikhochschuldozenten Matthias Strucken an Vibraphon, Mallets und Percussion unterstützt.
EINTRITT 15,- /10,- €
Musik und Lesung
Samstag, 30. November 2013, 20:00
Klangbrücke Aachen
KATHARSIS
Ein Abend um das Verstehen und Empfinden von Musik

Cosima Streich und Sara Tavassoli © PROMO
Johannes Odendahl – Lesung/Texte
Sara Tavassoli – Klarinette
Jelena Eskin – Violine
Werner von Schnitzler – Violine
Alexander Kiss – Viola
Cosima Streich – Violoncello
Jeder kennt das Phänomen: Das Hören von Musik ist ein Genuss – aber warum eigentlich? Der Musikwissenschaftler und Germanist Dr. Johannes Odendahl hat dafür eine Erklärung: Musik besitzt die Fähigkeit zu trösten, und zwar insbesondere, wenn sie selbst traurig oder konfliktgeladen ist. Dieser Effekt wird seit der Zeit der alten Griechen »Katharsis« genannt: Die tröstliche Wirkung geht mit der Zustimmung zu dem, was wir hören, einher. Dies hat, so Odendahl, »etwas von süßer Resignation; hier gibt man dem Schmerz nach, gibt sich ihm, lustvoll, ganz hin, weil er eben sein muss und die Welt nicht anders sein kann als lust- und leidvoll.«
Mit dieser und anderen Thesen setzt sich das Konzert in der Klangbrücke Aachen auseinander. Johannes Odendahl liest seine Texte und die von anderen Autoren; die Musik der ersten Konzerthälfte stammt von Johannes Marks, dessen Streichquartett und Klarinettenquintett zu hören sein werden. Das letztere, eigens für den Abend geschaffen, ist ein komponierter Beitrag zu der Frage, inwieweit eine Katharsis auch mit den Mitteln der gegenwärtigen Musiksprache zu erzielen ist. »Dazu«, so Marks, »muss die Musik neu und schön zugleich klingen.«
Und welches ist das »kathartischste« Werk der traditionellen Kunstmusik? Eine Frage, die nicht weiterführt; eine Frage, die mit den Titeln von hundert Meisterwerken beantwortet werden könnte! Dennoch: Welches von Ihnen wäre eine passendere Antwort als das wunderschön-melancholische Klarinettenquintett in h-moll von Johannes Brahms? Und so soll dieses Meisterwerk der musikalischen Romantik den zweiten Teil des Konzertes bestimmen.
Es musiziert ein hochkarätiges Ensemble von jungen Musikerinnen und Musikern, die in NRW aktiv sind. Sara Tavassoli, Klarinette, ist gebürtige Iranerin und u.A. Mitglied des von Daniel Barenboim geleiteten West Eastern Divan Orchestra. Den Aachenern bestens bekannt ist die hier lebende Cellistin Cosima Streich; außerdem musizieren Jelena Eskin und Werner von Schnitzler, Violine, sowie Alexander Kiss, Viola.
EINTRITT 15,-/10,-
Aktueller Jazz
Samstag, 7. Dezember 2013, 20:00
Fries-Nuss Quartett
Ein Jazzquartett um den international angesehendn Ausnahmepianisten Benyamin Nuss und dem Kölner Saxophonisten Heinrich Fries.

Fries-Nuss Quartett © PROMO
Simon Busch – Schlagzeug
Robert Schulenburg – Bass
Heinrich Freis – Saxophon
Benyamin Nuss – Piano
Seit 2010 existiert das Fries – Nuss Quartett um den international angesehenen Ausnahmepianisten Benyamin Nuss (Universal) und den kölner Saxophonisten Heinrich Fries. Die Konzerte dieser Band sind ebenso überraschend und vielseitig wie die Musiker selbst, bringen sie doch Einflüsse aus Klassik, Jazz, Pop, Live-Techno, Gospel und freier Musik in diese spannende Formation. Das FNQ nimmt seine Hörer mit auf eine intensive, musikalische Reise. Gespielt werden ausnahmslos Eigenkompositionen der vier Musiker. Mal leicht und verspielt, dann wieder kraftvoll und eindringlich klingt diese junge Band. Bassist Robert Schulenburg bildet mit fettem, erdigem Sound den Schwerpunkt der Band, Drummer Simon Busch lässt seine Sticks über das Schlagzeug tanzen, stets hellwach und interaktiv. Fries und Nuss treiben die Band in ihren Soli immer wieder in ungeahnte Höhen und loten zu gleich die Tiefen der Musik aus, ohne sich in Sentimentalitäten zu verlieren.
Spielplan
Neujahrskonzert
Donnerstag, 12. Januar 2012, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Duo Graham-Imorde
Wir greifen nach den Sternen – Nachwuchtalente der Neuen Musik

Philip Graham und Luise Imorde © PROMO
Philip Graham – Violoncello
Luise Imorde – Klavier
Unter dem Motto »wir greifen nach den Sternen« werden der Cellist Philip Graham und die Pianistin Luise Imorde die selten gehörten, und äußerst differenzierten Kurtag-Klavierstücke präsentieren. Mit Spannung erwartet außerdem die Uraufführung der astronomisch-inspirierten Cello-Suite von David Graham, sowie ein neues Werk der belgischen Komponistin Jaqueline Fontyn. Abgerundet wird das Programm mit einem Werk der klassischen Moderne von Schostakowitsch.
Die beiden noch studierenden Musiker sind trotz ihres jungen Alters mehrfach preisgekrönt und in Aachen nicht unbekannt. Zuletzt spielte das Duo beim Schumannfest in Bonn.
Programm:
Jacqueline Fontyn: Six climats für Violoncello und Klavier
David P. Graham: Suite Nr 2 für Solo-Violoncello
I: Star Lines
II: Trajectory
III: HabitableZone
György Kurtág: 8 Stücke für Klavier Solo Op.3
Dmitri Shostakovich: Sonata d-moll Op. 40 für Violoncello und Klavier
EINTRITT 10,-/5,- nur Abendkasse
Improvisation und Texte in der Citykirche
Samstag, 21. Januar 2012, 19:00
Citykirche Aachen
Aix per i mundO.
Das Ende ist mein Anfang
Mit improvisierter Musik und Texten aus »Das Ende ist mein Anfang« »erzählen« die Musiker mit ihren Instrumenten ihre Gedanken und Gefühle, hören einander zu, widersprechen sich, stimmen den anderen zu. Die Herkunft aus Jazz, Rock, Klassik, Kirchenmusik und Kinderliedern ist unüberhörbar. So entstehen aus dem Augenblick heraus vielfältige und ungewöhnliche Klänge. Aix per i mundO sind Hermann Flott,Keyboard, Hans Staudte, Saxophon, Jürgen Damen, Gitarre.
Christian Kraus spricht die Texte aus Tizianos Terzanis Buch „Das Ende ist mein Anfang“.
EINTRITT frei
Hören und Sprechen
Montag, 13. Februar 2012, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Das Ardittiquartett, vor 20 Jahren und heute
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
Günter Härtel – Referent
Eindrücke vom Konzertwochenende 2011 in Edenkoben (Referent Günter Härtel)
EINTRITT frei
Experimental Live Electronics
Samstag, 10. März 2012, 20:00
Moogulator
Britzelpop

Moogulator © PROMO
Ob Moogulator ein Genre spielt lässt sich schwer beantworten. Bei Konzerten prüft er die Lage im Raum und wird nicht gezwungen sein ein festes Programm in irgendeinem Stil durchzuziehen “ihr müsst da jetzt durch”. Aber dennoch hat die Musik stets Spuren einer eigenwilligen Struktur und Sounds. Diese werden immer genau dann erzeugt und nicht vom Rechner per Audiofile abgespielt. Zwischen blinkenden skurrilen Elektroinstrumenten wird Handarbeit geleistet. Um den sitzenden Britzelpop-Musiker versammeln sich bunte Maschinen, deren Funktion und Auswirkung oftmals aus Augenhöhe beobachtet werden kann. Nicht immer hinter Keyboardständern, sondern auch sitzend auf einem Klangteppich.
Einflüsse? Na klar! Rhythmische Konstruktionen aus dem Mathebuch, aber mit Herz. Es gab eins Genrebezeichnungen mit 3 und mehr Buchstaben, die zu Beginn versuchten einen Teil dessen festzuhalten, aber wirklich drin aufhalten konnte man sich nicht, da die notwendige Atmosphäre fehlte. Wer hat schon EBM, IDM, Glitch, Synthpop, Filmsound mit und ohne Bild, New Wave, Neue Musik, Industrial, DnB einmal gehört? Wie auch immer dies morgen heißt und mal bezeichnet wurde. Dem Kind der Siebziger blieb der Einfluss sicher nicht unbeeinflusst. Und wem sagt das noch oder bald etwas? Nur ein paar Nerds. Keine Musik für ein stilfestes spezielles Spezialpublikum.
EINTRITT 12,-/8,-
Hören und Sprechen
Montag, 12. März 2012, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Minotaurus, Oper von Birthwistle von 2008/9
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
Hans-Walter Staudte – Referent
EINTRITT frei
CD Release Konzert
Donnerstag, 29. März 2012, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Stefan Michalke Trio
little stories

Stefan Michalke Trio © PROMO
Das Stefan Michalke -Trio ist ein klassisches Klaviertrio, das einerseits die Jazztradition pflegt, andererseits über die Grenzen des traditionellen Jazz hinaus eigene Wege geht. Spontaneität und Spielfreude der drei gleichberechtigten Stimmen lassen die Musik immer wieder neu und frisch klingen.
Das Programm besteht aus Eigenkompositionen und Interpretationen mit Einflüssen aus klassischer Musik, Tango, Latin- und Modern-Jazz.
Komposition wird improvisiert, Improvisation wird zur Komposition;
Alles geht!
Auf der neuen CD –little stories- hört man ein modernes, entspanntes Jazztrio, das den Zuhörer in unterschiedliche Klangwelten entführt, manchmal energetisch, manchmal lyrisch, aber immer mit einem sicheren Gespür für die schöne Melodie und den guten Groove.
EINTRITT 12,-/8,-
Nachwuchstalente
Sonntag, 1. April 2012, 18:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
VizKids
Schüler Big Band

VizKids © PROMO
Die niederländischen Vitz Kids bilden wohl die eine der wenigen BigBands weit und breit, die man buchstäblich wachsen sieht. Die Mitglieder sind alle zwischen 8 und 16 Jahren, rekrutieren sich aus den Musikschulen Aachen, Heerlen und Maastricht und grooven und swingen, was das Zeug hält. Unter Leitung von Trompeter Marc Huynen, dem rührigen Macher und Produzenten der Heerlener Jazzszene, entwickelt sich hier über Jahre hinweg eine enorm selbstbewusste und mitreissende Jazz-BigBand, die mit Kompositionen von Jazzklassikern wie Herbie Hancock, Joe Zawinul u.a. Publikum und Fachleute gleichermaßen bezaubert.
Aus den Kern der Rhythmusgruppe ist darüber hinaus ein fulminantes Duo mit Hammond Orgel und Schlagzeug entstanden, dass unter dem Bandnamen „Twogether„ bereits eine eigene CD-Veröffentlichung vorzuweisen hat. Die beiden Younster Simon Oslender und Jerome Cardynaals sind Träger des EUJazz-Awards der vergangenen Jahre und bestreiten einen Teil des Konzertes mit einem eigenen Programm.
EINTRITT 6,-/3,-
Nachwuchs Neue Musik
Sonntag, 29. April 2012, 18:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Studio musikFabrik
Forms and fragments

Studio musikFabrik bei der Ruhrtrienale 2010 bei Uraufführung H.W.Henzes »Gisela« © Klaus Rudolph
Leitung – Peter Veale
Programm:
Rebecca Saunders | Into the Blue (1996)
Earle Brown | Available Forms 1 (1961)
Pause
James Tenney | Form 2 (1993) in memoriam John Cage
Harrison Birtwistle | Ritual Fragment (1989) – a ceremony for fourteen musicians in memory of Michael Vyner
Peter Veale, Leitung
EINTRITT 12,-/8,-
Hören und Sprechen
Montag, 14. Mai 2012, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Der Komponist Arnold Schönberg
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
Winfried Pape – Referent
Arnold Schönberg (1874-1951) gilt als die Schlüsselfigur in der Geschichte der Neuen Musik zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sein künstlerischer Werdegang ist durch zwei kompositori-sche Entscheidungen charakterisiert, die weit über eine auf seine Person bezogene Bedeutung hinausgehen und die allgemeine kompositorische Entwicklung maßgeblich beeinflusst haben: die Hinwendung zur Atonalität, d.h. zum nicht mehr tonalitätsgebundenen Komponieren, und die Einführung der reihengebundenen Atonalität, unter der man die von Schönberg er-probte, formulierte und seit ca. 1921 angewandte Methode der »Komposition von zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen« (Zwölftontechnik) versteht.
Die Arnold Schönberg gewidmete Veranstaltung konzentriert sich im Wesentlichen auf Aus-schnitte aus den ersten drei Schaffensperioden des Komponisten (Tonalität bzw. Wende zur Atonalität, Wege zur Reihentechnik und reihengebundene Atonalität).
EINTRITT frei
INTERNATIONAL AFFAIRS
Freitag, 25. Mai 2012, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
DECO HEART
Mat Maneri & Lucian Ban

Mat Maneri © PROMO
Mat Maneri – Viola
Lucian Ban – Piano
Gast: Albrecht Maurer – Violine
Ein eindrucksvolles Duo aus Brooklyn! Der rumänische Pianist und Komponist Lucian Ban, mehrfach mit dem Titel »Bester europäischer Jazzmusiker« des Hans Koller Preises ausgezeichnet, hat in New York mit allen Größen der Improvisationsszene gearbeitet und wie Mat Maneri etliche Veröffentlichungen vorzuweisen. Dieser hat nach einer klassischen Streicherausbildung mit der Bratsche im Jazz Furore gemacht. Was folgte, waren Auftritte mit Giganten wie Cecil Taylor, CD Einspielungen mit Ed Schuller u.v.a. und 2006 eine Grammy-Nominierung in der Kategorie »bestes alternatives Musikalbum«. Die beiden Anfang-40-Jährigen sind auf dem Höhepunkt ihres Schaffens und treffen in Albrecht Maurer als Gast aus Köln einen kongenialen Vertreter der europäischen Musikavantgarde.
EINTRITT 12,-/8,-
INTERNATIONAL AFFAIRS
Samstag, 26. Mai 2012, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
DUO WISSEL&LYTTON
(prepared)saxophones&percussion

Wissel & Lytton © Oliver Heisch
Doppelkonzert
Mit Wissel und Lytton sind zwei bedeutende Vertreter des europäischen Creative Jazz in Aachen am Start. Mit größtmöglicher Klangsensibilität wird eine differenzierte Geräusch-Klang-Kunstmusik geschaffen. Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Unter-nehmungen, wie dem London Impro-viser´s Orchestra und tauchen in kleineren Formationen mit bekannten Interpreten der internationalen Free-music Szene auf wie Evan Parker, Derek Bailey, Nicolas Simion u.v.a.
Georg Wissel bezeichnet sich selbst auch als Sculptor of compressed air und nutzt neben erweiterten saxophonistischen Spieltechniken ebenso verschiedene Utensilien zur Präparation seiner Instrumente, als auch das Saxophon zur Modifikation seiner Stimme.
Paul Lytton spielt in diesem Duo seinen »Tisch«, auf dem er eine Unmenge sorgsamst ausgesuchter Klangerzeuger aus
Haushalt und Percussion arrangiert und zum Leben erweckt.
Wissel & Lyttons Set-Up haftet so durchaus der Charakter einer (akustischen) Werkstatt an. Und in der Tat wird hier unter den Augen und Ohren des Publikums mit größter Klangsensibilität eine hochdifferenzierte Geräusch-Klang-Kunst-Musik
geschaffen.
WISSEL&LYTTON traten u.a. kürzlich beim RingRing Festival in Belgrad, auf. Eine CD mit der Musik des Duos wird 2012 veröffentlicht.
EINTRITT 12,-/8,- Doppelkonzert
Samstag, 26. Mai 2012, 21:30
PIETILÄ & SIEGEL
Improvisation aus Finnland

PIETILÄ & SIEGEL © PROMO
Doppelkonzert
Esa Pietila – Tenor Saxophone
Jeff »Siege« Siegel – Drum Set, & Percussion
In Zusammenarbeit mit Jazzecke e.V. präsentiert sich das amerikanisch-finnische Powerduo Pietilä/Siegel auf einer europaweiten Promotiontour ihrer neuen CD »Out Doors«.
Die beiden Virtuosen erweitern ihr Klangspektrum um Gongs, Klang-schalen, Multiphonics, u.ä. und nutzen zwischen polyrhythmischen Grooves und meditativen, choralhaften Passagen alle musikalischen Modi der expressiven Avantgarde.
Esa Pietilä
studierte Saxofon an der Sibelus-Akademie in Helsinki und bei David Liebman und Ellery Eskelin in New York sowie in Meisterklassen in USA und Europa. Mit seinem persönlichen Stil etablierte er sich bald in internationalen Jazzkreisen und spielte mit fast zahlreichen Jazzgrößen in der ganzen Welt. Pietilä geht kompromisslos an Musik heran, immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten und Pfaden. Sein Spiel lebt von Überraschungsmoment und spontaner Interaktion innerhalb vorgefasster Kompositonen. Mit seinem Trio und Quartett erforscht Esa neue Improvisations-Felder des Freejazz und unkonventionelle Spielweisen. Mit diesem identitätsstiftenden Anspruch war er in den letzten Jahren auf vielen Europäischen Festivals äußerst erfolgreich unterwegs. In Solokonzerten fasziniert er mit seiner unglaublichen Vielschichtigkeit und Virtuosität.
Jeff »Siege« Siegel
Der brilliante Drummer und Komponist ist ein Veteran der New Yorker Jazzsszene. Er trat sowohl mit »Altmeistern«, als auch mit zahlreichen bekannten Jazzmusikern der jüngeren Generation. Dabei war er bei zahllosen Einspielung mit weltbekannten Musiker wie Ron Carter, Jack DeJohnette und Benny Golson zugegen. In Jazzmagazinen wird sein nuanciertes Spiel als energetisch und ideenreich beschrieben. Jeff »Siege« Siegel ist außerdem ein engagierter Pädagoge, er unterrichtet Jazz und Zeitgenössische Musik an der New School und der State University von New York und hält Meisterkurse in ganz Europa, Südamerika und den USA.
EINTRITT 12,-/8,- Doppelkonzert
INTERNATIONAL AFFAIRS
Sonntag, 27. Mai 2012, 19:00
DER GESANG DER ZEIT
Eine Orientalische Reise in Wort und Klang

DER GESANG DER ZEIT © PROMO
19 Uhr !!!
Sanaz Zaresani – Rezitationen und Gesänge
Sasan Azodi – Gitarre, Bouzouki, Barbat
Koen Stegerman – Gitarre
Heribert Leuchter – Saxophon
Das Programm nimmt uns mit auf eine Reise auf dem fliegenden Teppich, gewoben aus Worten und Noten. In der Tradition hochstehender iranischer Dichtkunst findet Sanaz Zaresani kraftvolle Worte in ihrer Auflehnung gegen das Patriarchat und jede Form von Diktatur. Getragen werden die Gedichte, Berichte und Gesänge von den Kompositionen und klaren Saitenklängen von Sasan Azodi. Auf der Suche nach Schönheit erschaffen die beiden eine uralte und doch ureigene künstlerische Ästhetik, die einlädt, in diese Welt einzutauchen. Die Wortbeiträge sind zweisprachig in persisch und deutsch.
EINTRITT 12,-/8,-
20jähriges Bühnenjubiläum
Sonntag, 3. Juni 2012, 18:00
Ballsaal im Alten Kurhaus
TRIO SOLI SONO
Mut zum Experiment über Jahrhunderte

TRIO SOLI SONO © PROMO
Anfangszeit: 18 Uhr
Natalie Becker
Johanna Daske
Olaf Futyma
Durch viele Länder Europas, nach Südamerika und Südostasien tourte das Flötentrio seit seiner Gründung. Mit Querflöten verschiedener Größen und mit Musik vom Barock bis hin zu aktuellen, dem Trio gewidmeten Kompositionen, begeisterten Natalie Becker, Johanna Daske und Olaf Futyma das Publikum vieler Nationalitäten. Sie waren Gast bei namhaften Musikfestivals und Kulturrepräsentanten der Stadt Aachen in Paris. Das »Vorzeige-Ensemble Deutschlands« (WDR) hat sein Ziel erreicht, Musik für drei Flöten auf Konzertbühnen zu etablieren. Neben Fernseh- und Rundfunkaufnahmen entstanden CD-Produktionen u.a. beim renommierten polnischen Label DUX mit vielen Ersteinspielungen. Auf dem Programm des Jubiläumskonzertes steht Musik von J.J. Quantz, Lehrmeister von Friedrich des Großen, der Klassiker J. Haydn und die zwei Romantiker F. Kuhlau und T. Eberwein. Die Bespielung einer Skulptur (Foliant) des Berliners Martin Daske und die Uraufführung eines Werkes der Aserbaidschanerin Khadija Zeynalova bilden die Highlights des Abends. Anschließend wird mit den Gästen auf die vergangenen und künftigen 20 Jahre angestoßen.
EINTRITT 15,-/10,-
Stationen NRW
Samstag, 9. Juni 2012, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Ensemble Hörsinn
6 Komponisten aus NRW

Ensemble Hörsinn © PROMO
Pavel Tseliapniou – Flöte
Vanessa Hövelmann – Klarinette
Jan Termath – Tuba
Deborah Rawlings – Klavier
Gereon Voss – Schlagzeug
Ein Pilot-Projekt des Arbeitskreises Neue Musik des Landesmusikrates NRW:
6 Komponisten (Vorschläge aus den verschiedenen Gesellschaften für Neue Musik in NRW) wurden beauftragt für das Ensemble Hörsinn aus Münster Werke zu schreiben, die dann in 7 Städten in NRW aufgeführt werden. Eine Station davon ist Aachen.
Es werden Werke von Christina Messner, Erik Janson, Gordon Kampe, Johannes Marks und Willem Schulz zu hören sein.
EINTRITT 12,-/8,-
Hören und Sprechen
Montag, 11. Juni 2012, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Komponistinnen; Rebekka Saunders und andere
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte
Viola Kramer – Referentin
EINTRITT frei
Sonntag, 24. Juni 2012, 18:00
Schülerkonzert music loft
EINTRITT frei
MUSIK UND HEUTE
Freitag, 29. Juni 2012, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
MORITZ ERNST
Neue Musik für Cembalo

MORITZ ERNST © PROMO
Moritz Ernst – Cembalo
Kent Oloffson – Elektronik-Klangregie
Herman Schröder: Sonatina
Hans Ulrich Lehmann: Songs (2012)
Miklos Maros: Bogen
Kent Olofsson: Treccia XI
——
Bruno Karrer: Ordre et Desordre (2012)
Helmut Bieler: Kontraste
Kent Oofsson: Isadora sings
EINTRITT 15,-/10,-
Musik und Literatur
Samstag, 30. Juni 2012, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Neue Musik Ensemble Aachen und Schaupieler des Theater K
Hugo von Hoffmansthal
EINTRITT 15,-/10,-
Hören und Sprechen
Montag, 9. Juli 2012, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Klangräume der Kunst
»Hören und Sprechen über Neue Musik« mit Prof. Dr. Winfried Pape und Prof. Dr. Hans Walter Staudte

Klangräume der Kunst © PROMO
Peter Kiefer – Referent
Werke der Klangkunst zwischen Musik und Bildender Kunst des Aachener Komponisten Peter Kiefer
Nach langen Jahren an der KHM in Köln ist Peter Kiefer Professor für Klangkunst und Neue Musik an der HFMM in Mainz.Dort hat er den deutschlandweit einmaligen Master-Studiengang »Klangkunst« initiiert. Er ist Herausgeber des Buches »Klangräume der Kunst« und präsentierte seine Arbeiten zuletzt auf der BUGA 2011 in Koblenz, in Bern und in Luxembourg.In der Präsentation werden teilweise unveröffentlichte Bilder, Töne und Videos gezeigt.
EINTRITT frei
Aachener Komponisten
Samstag, 13. Oktober 2012, 20:00
Space im Ludwig Forum, Jülicher Str. 97-109
Portraitkonzert Gottfried Stein
»Abschied und Aufbruch«

Portraitkonzert Gottfried Stein © PROMO
Catharina Marquet – Gesang
Caroline Stein – Gesang
Lisa Eichenberg – Klarinette
Michael Rische – Klavier
Gottfried Stein – Klavier
Studentinnen der Musikhochschule Aachen – Gesang
Lieder und Gesänge 1982-2012
EINTRITT 15,-/10,-
Einfach daneben
Samstag, 20. Oktober 2012, 19:30
Space im Ludwig Forum, Jülicher Str. 97-109
Neue Musik Ensemble Aachen
Aachener Komponisten

Neue Musik Ensemble Aachen © PROMO
Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Aya Muraki – Geige
Tom Morisson – Bratsche
Clotilde Lacroix – Cello
Theodor Pauss – Piano
Manou Liebert – Harfe
Werke von W.Bartsch UA, H.Nobis, M.Reudenbach,
A.Schreier, M.Suciu UA
EINTRITT Tageskarte (3 Konzerte) 25,-/15,- incl. Essensverzehr
Samstag, 20. Oktober 2012, 21:45
Space im Ludwig Forum, Jülicher Str. 97-109
Ensemble Garage
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Ensemble Garage © PROMO
Klarinette | Nils Kohler
Saxophon | Frank Riedel
Posaune | Till Künkler
Violine | Maximilian Haft
Viola | Annegret Mayer-Lindenberg
Violoncello | Eva Boesch
Klavier| Malgorzata Walentynowicz
Künstlerische Leitung | Brigitta Muntendorf
Das spartenübergreifende Konzert seek the contrast ist eine schonungslose Gegenüberstellung von Trash und Tradition, handgemachten Klängen und digitalen Verzerrungen sowie von visuellen Ideen und akustischen Phänomenen. Junge Werke von Sergej Maingardt (KAZ), Simon Steen-Andersen (DK), Martin Schüttler (DE) und Julien Jamet (FR) gesellen sich u. a. zu jenen von Georges Aperghis und John Cage – und versprechen eine unmögliche Definition Neuer Musik!
Programm:
1. Simon Steen Andersen // Study for String Instrument #1
Für Violine, Viola und Violoncello
2. Julien Jamet // Trio (2010)
Für Klarinette, Viola und Klavier
3. Folke Rabe // Basta!
für Posaune solo
4. Martin Schüttler // schöner leben 7 („Äußerlich auf dem Damm, aber verkorkst im Innern.“ – D.F.W.)
für Saxophon mit Fußkeyboard, Kopfhörer, Verstärkung und Zuspielungen (2011)
5. John Cage // five
für Klarinette, Saxophon, Posaune, Klavier und Violine
6. Georges Aperghis // rasch
Für Saxophon und Viola
7. Sergej Maingart // Smog (2012)
Für vier Performer (Vl., Vla., Sax., Pos),
vier Laptops und vier Klinkenstecker
Das Ensemble Garage wurde 2009 von der Komponistin Brigitta Muntendorf an der HfMT Köln gegründet und richtet seinen Fokus auf die Werke junger Komponisten/innen sowie auf spartenübergreifende Stücke und Präsentationsformen. Für jedes Konzert wird ein Gesamtkonzept entworfen, in dem Werk, Inhalt und Aufführungssituation in Form eines sogenannten inszenierten Konzertes in Beziehung gestellt werden.
Das Ensemble sucht Antworten auf die Fragen danach, wer und wo unsere Generation eigentlich ist, was sie denkt und bewegt, was sie nutzt und wie sie damit umgeht. Die Einbeziehung multimedialer Werke, Performances und musiktheatralischer Elemente sind dabei ein nicht wegzudenkender Bestandteil.
Das Ensemble Garage gastiert(e) u. a. beim Acht Brücken Festival Köln, beim Tonlagenfestival Hellerau und den Donaueschinger Musiktagen (2012). Es arbeitete mit Persönlichkeiten wie Manos Tsangaris, Johannes Schoellhorn, Herbert Feuerstein und Pierre Boulez zusammen. Projekte mit dem Videokünstlerteam Lichtfaktor dem Regisseur Thierry Bruehl sowie mit verschiedenen Schauspielern und Tänzern aus Deutschland und Frankreich prägen die nächste Konzertsaison. Vom Ensemble Garage gespielte Interpretationen junger Werke wurden im Hessischen Rundfunk, Deutschlandfunk und WDR3 gesendet.
EINTRITT Tageskarte (3 Konzerte) 25,-/15,- incl. Essensverzehr
Samstag, 20. Oktober 2012, 23:00
Space im Ludwig Forum, Jülicher Str. 97-109
Nanophony
Ein multimediales Performancespektakel
Ein multimediales Performancespektakel
der belgischen Visual Arts Künstlerin Marie van Vollenhoven
mit Soundresearch von Kaspar König
Mit Live Musik, Live Audio-Zuspielungen, ElektroBeats und Samplings, mit Breakdance, Live Videojockeying und vorbereiteten Visuals wird ein interdisziplinäres, quadrophon wiedergegebenes und rasantes abgespieltes Performancespektakel geboten.
Es wird gesungen, getanzt, gegroovt; ein Kleinhubschrauber fliegt durch den Bühnenraum und liefert Raumbilder mit montierter Kamera, die zusammen mit anderen Camcordersignalen vom Live Videojockey verarbeitet werden. Ein scheinbarer Tüftler lötet allerlei skurrile Gegenstände zusammen; der Bassklarinettist liefert sich eine Battle mit dem Drum´n Bass Looper während aus dem Kunsteisnebel ein Breakdancer auftaucht. Videoprojektionswände aus weissen Kartons werden ständig umgebaut;, die drei Sänger schichten jazzige Klangcollagen, …
Die 8 Akteure auf der Bühne tragen allesamt weisse Krankenhauskittel, es wird der Eindruck einer Spacestation mit wirren oder genialen Wissenschaftlern erzeugt.
Alle Audio- und Videoelemente werden an Rechnern live bearbeitet und von einem Sounddesigner für die quadrophone Wiedergabe und über Laserbeamer für variable
Projektionsflächen gesteuert.
EINTRITT Tageskarte (3 Konzerte) 25,-/15,- incl. Essensverzehr
Einfach daneben
Sonntag, 21. Oktober 2012, 17:30
Space im Ludwig Forum, Jülicher Str. 97-109
Heribert Leuchter Trio und Gast
Urban Structures

Heribert Leuchter Trio und Gast © PROMO
Heribert Leuchter – Saxophon
Gero Körner – Hammond B3, Keyboard
Stefan Kremer – Schlagzeug
Mathias Haus – Vibraphon
In diesem neuen Programm des Heribert Leuchter Trio wird die Ebene der elektroakustischen Jazzmusik um Digitales und Geräuschhaftes erweitert.Rechenmaschine und Effektgerät dürfen mit auf die Bühne, Klangschichtungen kitzeln unsere Wahrnehmungsfähigkeiten, Melodien verwehen und öffnen Zugänge zu künstlerischen Räumen innerhalb der Alltagsumgebung. Und John Cage grinst?
EINTRITT Tageskarte (3 Konzerte) 25,-/15,- incl. Essensverzehr
Sonntag, 21. Oktober 2012, 18:45
Space im Ludwig Forum, Jülicher Str. 97-109
Olaf Lind Quartett

Olaf Lind Quartett © PROMO
Stefan Schmid – tsx, ssx, cl, bs-cl
Leonard Huhn – asx, cl, fl
Marcel Richard – kbs
Rafael Calman – dr
Mitreißend, charmant und voller Hintersinn präsentiert sich das Olaf Lind Quartet, eine der führenden jungen Bands der deutschen Improvisationsmetropole Köln, auf ihrer Debüt-CD. Zwei Holzbläser, Bass und Schlagzeug produzieren lebendige, in ihren Interaktionsmustern wohltuend überraschende Improvisationsstrecken, deren Ideen und Strukturen immer genau die kreativ-frechen Umwege gehen, die für eine Band dieser Güteklasse typisch sind. Fließende Grenzen zwischen auskomponierten Passagen und freier Improvisation, zwischen Time-Spiel und Klangflächen, zwischen Gruppenimprovisationen und Solo-Performance definieren ein Stück zeitgenössischen Jazz` voller Kraft, Wärme und Liebe zum Detail. Die CD »Drift« ist bei JazzHausMusik erschienen (jhm 202).
EINTRITT Tageskarte (3 Konzerte) 25,-/15,- incl. Essensverzehr
Sonntag, 21. Oktober 2012, 20:15
Space im Ludwig Forum, Jülicher Str. 97-109
Achim Seifert Quartett

Achim Seifert Quartett © PROMO
Achim Seifert – bass/composition
Roman Rofalski – piano, fender rhodes
Julian Külpmann – drums
Nico Finke – saxophon
Bereits der zweite Auftritt der Band fand im Rahmen der Leverkusener Jazztage statt, wo sie sich im Zuge des »Future Sounds« – Wettbewerbs gegen 140 Bands behaupten und durchsetzten konnten. Nun waren sie 2011 auch auf der Hauptbühne der Jazztage zu sehen. In jedem Fall haben wir es hier mit einer Band zu tun, die ein enormes kreatives Potential ihr Eigen nennen. Stilistisch versuchen sie sich an einem Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne. Sie schaffen Neues ohne das Alte aus den Augen zu verlieren. Improvisation, Interaktion und Individualität stehen an erster Stelle, dazu kommen elektronische Einflüsse und Grooveelemente. Ein abwechslungsreiches Programm, ein breites Spektrum kompositorischer Ideen und vier virtuose Musiker versprechen ein spannendes Konzerterlebnis auf höchstem Niveau.
Zudem spielte die Band als Vorgruppe von Jazzlegenden wie Randy Crawford und Christian McBride
EINTRITT Tageskarte (3 Konzerte) 25,-/15,- incl. Essensverzehr
MUSIK UND HEUTE
Sonntag, 28. Oktober 2012, 20:00
Space im Ludwig Forum, Jülicher Str. 97-109
STERNAL SYMPHONIC SOCIETY
Sebastian Sternal Komposition und Leitung

Sebastian Sternal © Lutz Voigtländer
Niels Klein, tenor sax, clarinet
Christoph Möckel, alto sax, flute
Bastian Stein, trumpet, flgh
Marshall Gilkes, trombone
Artur Chermonov, violin I
Lisa Schumann, violin II
Ayako Goto, viola
Mark Schumann, cello
Pablo Held, piano
Robert Landfermann, bass
Jonas Burgwinkel, drums
Sebastian Sternal, conductor
In seinem neuen Projekt vereint WDR--Jazzpreisträger Sebastian Sternal herausragende junge Musiker aus den Bereichen Jazz und Klassik in einer 11--köpfigen »sinfonischen Combo«: Sternal Symphonic Society. Die Kompositionen verbinden Debussy und Miles Davis, Brahms und Herbie Hancock und schaffen so eine vielfarbige orchestrale Klangwelt. Unter anderem mit dabei: Frederik Köster (WDR Jazzpreis 2010; ECHO Jazz 2010), Robert Landfermann & Jonas Burgwinkel (WDR Jazzpreis 2009), Pablo Held & Niels Klein (WDR Jazzpreis 2011), Klaus Heidenreich (NDR Big Band) und der mehrfach preisgekrönte Violinist Erik Schumann (Zusammenarbeit u.a. mit ChristophEschenbach).
EINTRITT 15,-/10,-
Mit freundlicher Unterstützung von:
Altes Kurhaus
Stadt Köln
gefördert durch den Oberbürgermeister
Kulturamt Stadt Köln
Kunststiftung NRW
Ministerpräsident NRW
Mittwoch, 31. Oktober 2012, 20:00
Space im Ludwig Forum Jülicherstr. 97-109
»Swing ahead« – BigBandmusik vom Feinsten
Gemeinschaftskonzert der music loft BigBand und der RWTH-BigBand
Die vereinigte musikalische Energie der BigBands von music loft und der RWTH bietet verschiedenste Stilrichtungen wie Swing, Latin, Funk…
Leitung: Jacques Cuypers
EINTRITT freier Eintritt!
Hören und Sprechen
Montag, 12. November 2012, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Zappa und Zorn
GRENZGÄNGER – Perfektion im Stilbruch
Prof. Dr. Hans-Walter Staudte – Referent
Dieter Kroppenberg – Referent
EINTRITT frei
MUSIK UND HEUTE
Freitag, 16. November 2012, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
ALEPH GITARRENQUARTETT

ALEPH GITARRENQUARTETT © PROMO
Andrés Hernández Alba
Tillmann Reinbeck
Wolfgang Sehringer
Christian Wernicke
Das ALEPH GITARRENQUARTETT wurde 1993 gegründet und hat sich seither als ein Ensemble profiliert, das maßgeblich zur Schaffung eines zeitgenössischen Repertoires für vier Gitarren beiträgt. In enger Zusammenarbeit mit den vier Gitarristen
erschließen zahlreiche Komponisten die klanglichen Möglichkeiten dieser Besetzung, die in den letzten Jahren gelegentlich durch die Zusammenarbeit mit Gastmusikern erweitert wird. Durch die Vergabe von Kompositionsaufträgen entwickelt das ALEPH
GITARRENQUARTETT sein Repertoire kontinuierlich weiter.
Die vier Musiker konzertieren regelmäßig auf Festivals Neuer Musik wie Maerz Musik (Berlin), ars nova (SWR), Eclat (Stuttgar t) , Steirischer Herbst (Graz), Warschauer Herbst, Archipel (Genf), Pan Music (Seoul) und Klangspuren (Schweiz).
Programm:
Spuren
JENS JONELEIT (*1968)
Tonic
ARTURO FUENTES (*1975)
Hek kan III
JOSÉ MARÍA SÁNCHEZ VERDÚ (*1968)
(Kampftanz)
MANUEL HIDALGO (Spanien *1957)
2011 produzierte der SWR Baden-Baden die Aufnahme einer Portrait-CD des ALEPH GITARRENQUARTETTS, die beim Label NEOS erschienen ist.Konzerte des ALEPH GITARRENQUARTETTS wurden von den Rundfunkanstalten wie SWR, ORF, BR, SR, Radio Suisse Romande, Polskie Radio, dradio und RTV SLO gesendet.
Das ALEPH GITARRENQUARTETT führt eine enge Zusammenarbeit mit dem ZKM | Institut für Musik und Akustik.
Es wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Karlsruhe, der Ernst von Siemens Musikstiftung, der Schweizerischen Kulturstiftung Pro Helvetia, dem Goethe Institut und dem spanischen Ministerium für Kultur.
EINTRITT 15,-/10,-
Big Band Konzert
Samstag, 24. November 2012, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
Big Bandits
The Jimi Hendrix Big Band Experience

Big Bandits © PROMO
Leitung – Werner Hüsgen
featuring:
Andrea Porten – vocal
Jan Doveren – guitar
Matthias Strucken – vibraphon
»Ich möchte eine Big Band haben, eine Big Band mit kompetenten Musikern, die ich leiten und für die ich schreiben kann.«
»Mit einer größeren Band möchte ich nicht so viel Gitarre spielen. Ich möchte,dass andere Musiker meine Sachen spielen«
sagte Jimi Hendrix in einem seiner letzten Interviews.
Ein Projekt mit dem Gil Evans Orchestra war geplant, jedoch starb Jimi Hendrix eine Woche vor Probenbeginn am 18.9.1970.
Die Arrangements für »The Jimi Hendrix Big Band Experience« wurden von Bernd Lechtenfeld und Werner Hüsgen geschrieben. Teils nach Vorlagen von Gil Evans wurden die Hendrix-Originale für den Klangkörper Big Band neu orchestriert und in die Jetzt-Zeit transformiert.
Den Jazz- und Hendrix-Fan erwartet ein einzigartiges Abenteuer mit Musik des großartigen Gitarristen – nur diesmal in seiner Traumbesetzung:
der Big Band !
EINTRITT 15,- / 10,- €
Stockhausen
Dienstag, 27. November 2012, 20:00
Ballsaal im Alten Kurhaus
Forum Neue Vokalmusik
Karlheiz Stockhausen »Stimmungen«

Forum Neue Vokalmusik © PROMO
Cornelia Bitzner – Sopran 1
Julia Mihály – Sopran 2
Frauke Aulbert – Alt
Beat Duddeck – Tenor 1
Philip Lehmann – Tenor 2
Sebastian Wendt – Bass
Das Ensemble “Forum Neue Vokalmusik” gründete sich 2010 auf Anregung der Stockhausen-Stiftung um als erstes Werk “Stimmung” von Karlheinz Stockhausen auf die Bühne zu bringen. Die Sängerinen und Sänger arbeiteten bei der Einstudierung eng mit den Musikern der Uraufführung zusammen, um das Stück so originalgetreu und authentisch wie möglich interpretieren zu können. Diese mündliche Tradition ermöglicht Einblick in jene Aspekte der Aufführungspraxis bei Stockhausen, welche leider keinen Eingang in die gedruckte Version gefunden haben, aber für eine genaue Interpretation unabdingbar sind. Das Ensemble ist auch das erste seit dem “Original”, das bei der Realisierung dieses großen Werkes von der Stockhausen-Stiftung offiziell gefördert wird.
»Gewiß ist STIMMUNG meditative Musik. Die Zeit ist aufgehoben. Man horcht ins Innere des Klanges, ins Innere des harmonischen Spektrums, ins Innere eines Vokales, ins Innere. Feinste Schwebungen – kaum Ausbrüche – alle Sinne sind wach und ruhig. In der Schönheit des Sinnlichen leuchtet die Schönheit des Ewigen.« [aus: »Einführung«, geschrieben am 21. August 1969, für Programme und für die Schallplatte der DGG) von Karlheinz Stockhausen]
EINTRITT 15,- / 10,- €
AusKlang zum 100. Geburtstag
Freitag, 7. Dezember 2012, 19:15
Klangbrücke im Alten Kurhaus
John Cage
A House Full of Music
Ein außergewöhnliches Erlebnis: Harfe im Fahrstuhl, Magnetresonanz-Tumografie-Geräusche erzeugen Sinti&Sizermusik und freie Improvisation sind einige der Zutaten, die unter dem Motto »A House Full of Music« stehen.
Titelgeber und gedanklicher Schirmherr ist der große Auf- und Anreger John Cage, der im September seinen hundertsten Geburtstag gefeiert hätte. Das kunstphilosophische Denken des amerikanischen Komponisten, Malers, Performers und Happeningkünstlers ist Grundlage der Aufführung.
EINTRITT Eintritt frei
AusKlang zum 100. Geburtstag
Freitag, 7. Dezember 2012, 20:00
Klangbrücke im Alten Kurhaus
John Cage
Let´s Celebrate! John Cage
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John Cage © PROMO
Florian Kaplick – Konzept, Klavier und Performance
Ingrid Christie – Projektion und Zeichnung
»If you celebrate it, it’s art, if you don’t, it isn’t.« Ganz nach diesem Motto John Cages wird in diesem Programm ein Fest für alle Sinne angerichtet, mit Klängen, Geräuschen,Sprache, Video- und Bildprojektionen bis hin zu Genüssen für den Gaumen. Mit offenen Sinnen gibt es viele Bezüge zu entdecken, von Satie über Duchamp zu Hans Richterund Robert Rauschenberg genauso wie zu Stille, Zufall und Pilzen.
EINTRITT 15,-/10,-
Hören und Sprechen
Montag, 10. Dezember 2012, 19:30
Seminarraum der Klangbrücke am Alten Kurhaus 2. Etage
Neue Musik aus Polen
Zygmunt Krauze und Zeitgenossen

Neue Musik aus Polen © PROMO
Andreas Klieber (Saturn Aachen) – Referent
EINTRITT frei