Gelikte Musik entstanden ab dem Jahr 2000
Freitag, der 03.02.2017 um 20 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke
Genre offen, also Lieblingsstücke mitbringen und vorspielen. Wir wollen Eure Favoriten kennen lernen.
Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel
Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung keine Online-Kartenreservierung möglich.
Batsi Gürke
Freitag, 27.01.17 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen
Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)
CON-FUSION - Neue Musik aus NRW
Donnerstag 19.01.17 um 20 Uhr
Klangbrücke Aachen
Stücke mit größerer Besetzung zupräsentieren: das ist die Idee zur aktuellen
Ausgabe der Konzertreihe STATIONEN.
Dafür bündelten acht Neue-Musik-
Vereinigungen aus NRW ihre Kräfte,
vergaben drei Kompositionsaufträge und
brachten 20 MusikerInnen zusammen. Die
langwierige Arbeit so vieler Beteiligter an
der Zusammenstellung von Mitwirkenden
und Werken ergab schließlich den Titel des
Programms und den Namen des neuen
Ensembles: CON–FUSION.
Außer den drei Uraufführungen werden
zwei Werke von Altmeistern der Neuen
Musik und eine Ensemble-Improvisation
zu hören sein. Abwechslung ist also garantiert!
Karten Abendkasse: 10,- / 8,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)
Der Klaviersturz zu Donaueschingen
Freitag, der 06.01.2017 um 20 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke
Unter diesem Thema zeigen und diskutieren wir ungewöhnliche Formen Neuer Musik, die 2014 bei dem weltberühmten Festival in Donaueschingen uraufgeführt wurden:
Simon Steen-Andersen machte einen filmisch festgehaltenen Klaviersturz (hierbei wurde ein Konzertflügel aus großer Höhe auf einen Betonboden gestürzt und mit einer Super-slowmotion-Kamera gefilmt) zum Ausgangspunkt für sein Piano Concerto. Ein wahrlich spektakuläres optisches und akustisches Projekt.
Außerdem schauen wir uns die Komposition „Körper und Seele“ für air machine, Vokalensemble und Orchester von Ondrej Adamek an, ebenfalls ein absolut ungewöhnliches musikalisches Stück.
Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel
Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung keine Online-Kartenreservierung möglich.
Filippa Gojo Quartett
Die paradoxe Komposition von Elementen, die man nur aus unterschiedlichen Kontexten kennt, ist die herausragende Quälitat, die das Filippa Gojo Quartett ausmacht. Ausschlaggebend ist hier natürlich der musikalische Zugang der in Köln lebenden Vorarlberger Frontfrau, der eine friedliche Grenzüberschreitung schon lange zum Markenzeichen geworden ist: „Singing out of the box“ ist das Motto ihres Schaffens und meint damit das Beschreiten neuer Wege, sowohl stimmlich als auch konzeptionell. Filippa Gojo macht neben ihren traumwandlerischen Vokalexkursen zwischen perkussivem und lyrischem Gesang auch an Sprachgrenzen nicht Halt. Sie weiß dabei als Sängerin und Schreiberin gleichermaßen zu überzeugen, weshalb die große europäische Jazzstimme Norma Winstone das 2013 erschienene Debutalbum des Quartetts „Nahmaufnahme“ mit diesen Worten bedachte: „She sings the Brazilian pieces very well but I am really impressed with the way she writes and sings in English. I especially like „Train of Thought“ and the Jimmy Hendrix type solo on „Confusao“. Einige neuere Stücke sind gar im Vorarlberger Heimatidiom verfasst. Sie drücken dadurch noch mehr Tiefe und Innigkeit aus.
Mittlerweile hat sich das Quartett um Filippa Gojo, die 2014 außerdem den Jazzpreis der Stadt Köln erhielt, international einen Namen machen können. Das zeigt sich nicht nur am großen Interesse im europäischen Musik-Feuilleton, sondern auch an
Auftrittsmöglichkeiten bei großen Festivals wie z. B. dem „Alto Adige“ in Südtirol. Dennoch kam für das Quartett mit Sebastian Scobel (Piano, Rhodes), David Andres (Kontrabass) und Lukas Meile (Percussion) der Gewinn des Neuen Deutschen Jazzpreis 2015 unerwartet. Sowohl in der Kategorie Band als auch in der Solisten-Sparte wurde der Name Filippa Gojo mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Für alle Vier mindestens genauso viel wert wie der Preis selbst war dabei das Urteil des US-amerikanischen Jazzsaxofonisten und Kurators Kenny Garrett, mit dem er den Einzug die finale Runde begründete: „Diese Musik hat mich berührt.“
Filippa Gojo – Gesang
Sebastian Scobel – Piano
David Andres – Kontrabass
Lukas Meile – Percussion
Klangbrücke im Alten Kurhaus
EINTRITT 15,- / 10,-
VERY YOUNG JAZZ
Freitag, den 04.11.2016 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen
Doppelkonzert
1) The Dudes Quartett
Trompete, Gitarre, Kontrabass, Drums. The Dudes‘ Quartet formte sich im Frühjahr 2015 aus vier guten Freunden, mit der Intention, die Kenntnisse im Combo-Spiel zu erweitern. So bringt jedes Mitglied seine früheren Erfahrungen mit, um insgesamt an einem Punkt des Zusammenspiels anzusetzen, an dem viele Bands aufhören. Auf ungewöhnliche Arrangements, solistischen Spielraum und Interaktion wird viel Wert gelegt. Vor dem Hintergrund bekannter Standards als Grundlage entsteht also ein sehr bewusster, alternativer aber auch selbstkritischer Stil. Ideal für den routinierten Jazz-Zuhörer.
Ferdinand Schwarz – Trompete
Paul Prassel – Gitarre
Luca Müller – Bass
Levin Gjakonovski – Schlagzeug
2) Morphusom feat. special guest
Morphusom ist eine superfrische Band, die sich Anfang 2016 in der Kölner Musikhochschule formte. Die drei Musiker spielen ausschließlich Eigenkompositionen, welche kollektiv auf den Proben zu einem satten Bandsound ausgearbeitet werden. Angetrieben von der ‚afro-amerikanischen Groovekultur‘ bedient sich Morphosum beispielsweise bei den Welten des Neo-Souls und des Beats, lässt aber niemals den einzigartigen Jazzapproach außer Acht. Im Mittelpunkt steht eindeutig der Zuhörer und seine Hörerfahrung, eine spannende Reise ist garantiert.
Darius Heid – Klavier, Keyboards
Shanice Bennet – Bass
Jonas Vollmer – Schlagzeug
Eintritt: 7,50 € (nur Abendkasse)
WILLKOMMEN IM GROSSEN ONRACH!
Sonntag 30.10.16 um 19 Uhr
Ludwig Forum, Zentrale Ausstellungshalle
eine freie Rekonstruktion des DADA-Abends in Aachen von 1920
mit Schauspielern des Theater K und bekannten Musiker der Region
Literarische und musikalische Reminiszenzen an das DADA-Geschehen im Hotel GROSSER MONARCH, das sich an Stelle des Parkhauses Büchel befand. In die Gesellschaft der feinen Hotelgäste dringt eine Schar wilder, illustrer Personen ein – Künstler, die die Gesellschaft ihrer Zeit und deren Wertesystem ablehnen, die mit Proklamationen, Wortfragmenten provozieren und das zu dieser Zeit unanständige Gedicht von Kurt Schwitters „Anna Blume“ sogar noch vertanzen. Damit sorgen sie in der Welt der Noblen für Aufruhr und Empörung.
DADA, eine künstlerische Bewegung, die im legendären Cabaret Voltaire in Zürich ihren Anfang nahm, war also bis nach Aachen gedrungen.
Unter der Regie von Mona Creutzer unternehmen Schauspieler des Theater K und bekannte Musiker aus der Region eine Zeitreise in die Vergangenheit. Die Rekonstruktion des damaligen Abends im Aachener Hotel Großer Monarch wird frei gestaltet; Texte sowie Musik werden in die heutige Zeit transponiert. Das ursprüngliche DADA-Treffen am 21. Oktober 1920 in Aachen dient als Grundlage für dieses Spektakel.
Mitwirkende:
Anirathak (Stimme), Natalie Becker (Flöte), Uwe Böttcher (Violine), Mona Creutzer (Performance), Johanna Daske (Flöte), Jochen Deuticke (Performance), Olaf Futyma (Flöte), Catharina Marquet (Stimme), Regina Pastuszyk (Klarinette), Annette Schmidt (Performance), Hansotto Schwacke (Tanz), Ludger Singer (Posaune, Klavier), Hans-Walter Staudte (Saxophon)
Regie: Mona Creutzer
Abendkasse 18,- / 12,- € Festival-Ticket : 45,- / 35,- (28.10. – 30.10.)
(Ermäßigung für Schüler, Studenten, Aachen Pass)
FLORIAN KAPLICK und
ADAM NOIDLT MISSILES
Samstag 29.10.16 um 20 Uhr
Ludwig Forum, Zentrale Ausstellungshalle
FLORIAN KAPLICK Cabaret Anti-Militaire – mit dadaistischen Texten, Musik und Szenarien
Kaplicks „Cabaret Anti-Militaire“ besteht aus Texten, Musik und Geräuschen zum 100. Geburtstag des Dadaismus und zum 101. Todestag des eng mit Aachen verbundenen Dichters und Dramatikers August Stramm. Geboten wird eine klingende Collage aus Gedichten, Texten, Lautgedichten, Musik und Geräuschvorlagen. Das Material stammt aus der Zeit von vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg, teils aber auch aus der jüngeren Geschichte und der Gegenwart. Als musikalische Partner von Kaplick wirken Solisten des Neue Musik Ensemble Aachen bei Werken von Claude Debussy, Alfred Casella und freien Improvisationen mit.
Florian Kaplick – Klavier, Performance
Lisa Franken – Violoncello
Manou Liebert – Harfe
ADAM NOIDLT MISSILES Ein experimentelles Kölner Aktionskunstensemble
Eine Klingende Performance mit Publikumsbeteiligung
Frank Köllges alias Adam Noidlt eröffnete seinerzeit mit seinem Fluxus-Orchester Intermission das Ludwig-Forum in Aachen. Die Intermissions waren ein Zusammenschluss von musizierenden Laien und professionellen (free) Jazz-Musikern, letztere führten die Klangforschungen als Adam Noidlt Missiles unter Köllges weiter.
Nach Köllges Tod entschloss sich eine Kerngruppe der Missiles, weiterhin ähnliche Konzepte zu erforschen: Außermusikalische Spielanweisungen, Improvisationen mit unterstützendem Dirigat sowie die Einbeziehung von anderen KunstARTen sind das Markenzeichen der Missiles. Dabei werden vorgefundene akustische Möglichkeiten künstlerisch mit einbezogen. Die so entstehenden Klangräume erfüllen Gärten, Parks oder Fabrikhallen, stören und verzaubern das Publikum, welches nicht nur passiv bleiben muss.
Die MISSILES werden ergänzt durch einheimische Gäste, die im Vorfeld in Workshops für ihre Teilnahme geschult wurden. So wird nicht nur ein Bogen zu 100 Jahren DADA geschlagen sondern auch an die Eröffnung des Ludwig-Forums vor 25 Jahren erinnert.
Mitwirkende
Anke Ames (Bratsche), Gernot Bogumil (Pocket-Horn, Bass, Cello), Roland Borch (Posaune), Andreas Brüning (E-Gitarre), Radan Danier (Figur), Hartmut Dicke (Tenorsax), Robby Göllmann (Altsax), Mike Jansen (Tasten), Valerie Kohlmetz (Percussion), Viola Kramer (Live-Electronics, Stimme), Lukas Matzerath (E-Gitarre), Angelika Prömm (E-Geige), Gerd Rieger (Sax, Akkordeon u.a.), Ralf Schloßherr (Schlagwerk), Nadja Schmalenberg (Performance, Stelzen), Willi Strack (Percussion), Johannes Terbach (Kunst, Stelzen), Rainer Weber (Bassklarinette)
Änderungen vorbehalten
Gäste: Jeffrey Morgan (Klarinetten), Hans-Walter Staudte (Sax), Maria Vedder (Film)
Des weiteren: Missiles Extensions: ergänzende spontane Mitwirkende aus Aachen und der ganzen Welt
Abendkasse 20,- / 15,- € Festival-Ticket : 45,- / 35,- (28.10. – 30.10.)
(Ermäßigung für Schüler, Studenten, Aachen Pass)
Mitmachen beim DADA-FESTIVAL
Am 29.10.2016 sind alle musizierenden Laien und Profis eingeladen, bei einem Großereignis des experimentellen Kölner Aktionskunstensembles „Adam Noidlt MISSILES“ mitzuwirken. Für die Mitwirkung beim Konzert ist es notwendig, dass an einem Einführungsworkshop „Missiles Extension“ teilgenommen wird.
Termin A:
Samstag, 22.10. von 18:00 bis 19:15 Uhr, Klangbrücke Aachen, Kurhausstr. 1
Termin B:
Sonntag, 23.10. von 18:00 bis 19:15 Uhr, Klangbrücke Aachen, Kurhausstr. 1
Teilnahmegebühr: 10 €
Zum Konzept vorab soviel: es handelt sich um Improvisationen, die durch Dirigate und Spielanleitungen zu einem gemeinsamen Ganzen vereint werden. Die Lust an Clustern, Multiphonics, Stimmexperimenten (für Chöre) sollte daher grundsätzlich vorhanden sein. Gemeinsam taucht man ein in die Möglichkeiten des spontanen Musikzierens ganz ohne Vorkenntnisse.
Alternativ kann auch konstenlos ein Training vor/während/nach einer Ensemble-Probe, Chor- oder Bandprobe (am 4 Personen) stattfinden. Ein Trainer kommt dann einfach dazu. Terminvereinbarung nach Absprache
NEUE MUSIK ENSEMBLE AACHEN
Freitag 28.10.16 um 20 Uhr
Ludwig Forum, Zentrale Ausstellungshalle
„An Anna Blume“Konzert im Geiste DADA mit dem Neue Musik Ensemble Aachen
Die Musik des XX und XXI Jahrhunderts ist voll von dadaistischen Ideen. Negation der alten Systeme, absolute künstlerische Freiheit, unkonventioneller Umgang mit (Klang)Material, provokative Aufführungspraktiken sind einige Merkmale des Dadaismus, deren Parallelen sich in der „Neuen Musik“ wiederfinden lassen.
Das Neue Musik Ensemble Aachen (NMEAC) präsentiert Werke aus verschiedenen Zeiträumen der letzten 100 Jahre, die, grotesk, satirisch, absurd und provokant in Aussage, Inhalt oder Struktur, mal enger, mal indirekt in Beziehung zum Dada stehen. Es kommen Kompositionen von Erwin Schulhoff, Robert Erickson, Andrzej Kwiecinski zu Aufführung, in „SCHNPP“ von Ludger Singer wird ein Text von Jürgen Damen wieder lebendig und Stefan Wolpes Vertonung des DADAistischen Manifest-Gedichtes „An Anna Blume“ von Kurt Schwitters ist eine Verschmelzung serieller Musik mit allen Regeln der Grammatik trotzendem Text.
Highlight des Abends wird die Uraufführung einer Gemeinschaftskomposition von sieben Aachener KomponistenInnen. Nach John Cages Prinzip der „Party Pieces“ haben Viola Kramer, Theodor Pauss, Johannes Quint, Adriana Sanchez, Gottfried Stein, Marius Suciu und Alfons Winkelmann nacheinander jeweils zwei Minuten komponiert, wobei Ihnen zur Anknüpfung nur der letzte Takt des Vorangegangenen zur Verfügung steht.
Catharina Marquet – Stimme
Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Anke Grotz – Englisch Horn
Ludger Singer – Posaune, Klavier
Martin Schminke – Violine
Tom Morrison – Viola
Johanna Peiler – Violoncello
Theodor Pauss – Klavier
Manou Liebert – Harfe
Gast: Anna Scholten – Performance
Abendkasse 18,- / 12,- € Festival-Ticket : 45,- / 35,- (28.10. – 30.10.)
(Ermäßigung für Schüler, Studenten, Aachen Pass)