Neue Musik - Aktueller Jazz - Improvisierte Musik

Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen

FUCHSTHONE ORCHESTRA

RELOADED #5 - Echokammern

Freitag, 25.11.22 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Nachdem die Konzerte und CD-Produktion (DLF) mit dem Fuchsthone Orchestra im Frühsommer, darunter beim Jazzfest Hilden und dem Kölner Festival „Romanischer Sommer“ von Euphorie und Aufbruchstimmung geprägt waren, meldet sich das  FUCHSTHONE ORCHESTRA in diesem Herbst nachdenklicher zurück. In der 5. Ausgabe der Fuchsthone reloaded – Reihe  werden die Ereignisse dieses Jahres und ihre Wirkung auf uns alle reflektiert und wo könnte man dies besser tun, als in der Echokammer des eigenen musikalischen Schaffens im Austausch mit dem Publikum.

 RELOADED #5 ist das aktuelle Konzertprogramm des FUCHSTHONE ORCHESTRA im Herbst 2022. Die Band präsentiert die neuesten Kompositionen der Bandleaderinnen Christina Fuchs und Caroline Thon.

 In „Reloaded“ bündeln sich Ideen in dem Bestreben nach ständiger Erneuerung und der Suche nach aktuellen Sounds. Das Repertoire des FUCHSTHONE ORCHESTRA verändert sich so permanent und bleibt voller Überraschungen.

Line up:

 Christina Fuchs & Caroline Thon – Leitung/Dirigat

 Saxofone: Roger Hanschel, Martin Gasser, Veit Lange, Jens Böckamp, Susanne Weidinger

Trompeten: Simon Eckert, Janosch Löber, John-Dennis Renken, Matthias Bergmann
Posaunen: Philipp Schittek, Matthias Schuller, Matthias Muche, Wolf Schenk

Filippa Gojo-von, Zuzana Leharovà-viol, Laia Genc-pno, Andreas Wahl-git, Alexander Morsey-bass,
Jens Düppe-drums, Eva Pöpplein-elctronics.

 

http://www.fuchsthone.com

Karten Abendkasse 15,- / 10,- €
(Ermäßigung für Mitglieder, Music Loft-Schüler, Schüler, Studenten, Aachen Pass Inhaber)

Förderer:

Leider muss die für heute geplante Veranstaltung mit dem MENGAMO TRIO krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt werden. Wir bitten auch im Namen der Künstler vielmals um Entschuldiung

MENGAMO-TRIO

Samstag, 19.11.22 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Philipp Brämswig – Electric Guitar, Effects
Sebastian Scobel – Hammond Organ, Effects
Thomas Sauerborn – Drums


‚Mengamo‘ feiert das Ungezähmte.

 

Rhythmisch komplex, risikobereit, immer in Interaktion und mit der gleichen Liebe zu opulentem Sound wie zum eingängigen Song entfachen die drei gefragten Musiker der Kölner Szene jede Menge Feuer. Das Trio, 2012 gegründet und nicht zuletzt durch Auftritte im legendären Kölner „Stecken“ geformt, besticht durch die Kombination der eingespielten Rhythmusgruppe Sebastian Scobel (org) / Thomas Sauerborn (dr) und den mitreißenden Solo-Linien des Ausnahmegitarristen Philipp Brämswig. Auf ihrer Debüt-CD „The One“ (FLOAT Music) vereint das Trio eigene Titel mit ausgefeilten Arrangements von Songs des englischen Singer-Songwriters Nick Drake und US-Gitarristen-Legende Bill Frisell. Elektronische Klanglandschaften, Progressive-Rock-Anleihen und energetisches Free-Fusion-Spiel bezeugen das breite klangliche Spektrum. Und doch handelt
es sich „nur“ um drei Musiker, „die wie Einer spielen, aber wie dunkle Hundert klingen.“ (Peter Mußler)

Man mag dabei an Emerson, Lake & Palmer denken, an John Lord, Dr. Lonnie Smith oder das Wayne Krantz Trio. Man mag sich an Zeiten erinnern, wo Gitarren-Soli nie unter 5 Minuten dauerten und sich Singer/Songwriter mit Free Jazzern und Funk-Größen das Festival-Mikro in die Hand gaben. Daran mag man denken, oder man hört diesen Geist im neuen Gewand:
„Das Mengamo Trio erschließt neue Soundwelten. Ich bin fasziniert von der musikalischen Kraft dieser Band, ihren Kompositionen und ihres Spiels. Can´t wait to hear them burning!“

– Werner Neumann

Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Hören und Sprechen über Neue Musik:

Der niederländische Komponist Louis Andriessen

CC-BY-SA-4.0-By-Francesca-Pantella

Freitag, den 04.11.2022 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

Fotos © Michael Zerban

IN FRONT FESTIVAL 2022 - SPANNUNGSFELDER

Sonntag, 30.10.22 um 19 Uhr

Das Schweigen der Dafne

DAS SCHWEIGEN DER DAFNE

Musiktheater für eine Tänzerin, einen Schauspieler, Kammerensemble

Ein Stück über Begehren und Nicht-Begehren, über das Hingezogensein, das nicht mehr loslassen kann, über das Abgestoßensein, das ein Widerstehen ausbilden muss. Ein Stück über Suche und Sucht, über Angst und Gewalt. Ein Stück über Metamorphosen – und wohin sie uns treiben.

Eine Künstler/Autoren-Initiative der freien Szene aus Köln und Düsseldorf befasst sich mit einem berühmten antiken Stoff wie ihn der römische Schriftsteller Ovid in den Metamorphosen erzählt hat: der Geschichte der Nymphe Dafne und dem Gott Apoll. Eine Geschichte, in der Liebe in Gewalt umschlägt.

In die Konzeptionsphase und während die Produktion Gestalt annimmt, tauchen verstörende Nachrichten auf von einer anderen Dafne, von Daphne Caruana Galizia, der maltesischen Journalistin, die 2017 Opfer eines politischen Mordes wurde. Das Ergebnis: Diese andere Dafne mischt sich ins Stück, wird Teil der Produktion und stellt auf einmal ganz neue Fragen an die Produzenten: Sind diese beiden Dafnes wirklich so fern wie es den Anschein hat? Sind ihre Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht vergleichbar? Und wenn ja, was sagt das über das Geschlechter­verhältnis? Schließlich: Was offeriert Kunst, damit Gewalt nicht das letzte Wort behält?

Mit

Anna Magdalena Beetz – Dafne

Alexander Steindorf – Apoll

Christina C. Messner, Violine

Dorrit Bauerecker, Akkordeon

Janko Hanushevsky, E-Bass

Arturo Portugal, Schlagwerk

 

Christina C. Messner, Komposition

Georg Beck, Libretto

Anna Magdalena Beetz, Inzenierung/Choreographie

Violetta von der Heydt, Leitung Wiederaufnahme

Monika Frenz, Bühne

Philippe Waldecker, Licht

Ele Bleffert, Kostüme

Ela Schu, Regieassistenz

 

Gefördert von:

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen,

nrw landesbuero tanz, NRW Landesbüro Darstellende Künste

IN FRONT FESTIVAL 2022 - SPANNUNGSFELDER

Neue Kammermusik mit dem
NEUE MUSIK ENSEMBLE AACHEN

Samstag, 29.10.22 um 20 Uhr

"KLÄNGE der Unruhe"

Die Welt ist wieder mal aus den Fugen geraten.

Der brutale Überfall Russlands auf die Ukraine zerstörte unseren Traum vom ewig friedlichen Europa und stellte uns vor die vorher nicht vorstellbare Tatsache, dass sich ein Krieg mit all seiner Brutalität, Gewalt, Zerstörung und Leid direkt von unserer Tür abspielt.

Neben der tiefen Enttäuschung weckt diese Tatsache bei vielen Menschen konkrete Ängste oder hinterlässt das Gefühl der inneren Unruhe. Die innere Unruhe begleitet die Menschheit schon seit Urzeiten und ist nicht nur auf direkte Bedrohung zurückzuführen.

Die Angst vor der Nacht, die Angst vor unerfüllten Liebe oder der fehlende Lebenssinn rufen in den Menschen das Gefühl innerer Aufgewühltheit hervor, die in den Künsten ihren Ausdruck findet.

Beim diesjährigen Festival knüpft das Neue Musik Ensemble Aachen musikalisch an solche Zustände an und präsentiert Werke, die diese Stimmungslagen reflektieren.

Mit ihrer unbegrenzten Vielfalt von Klängen und Geräuschen ist die zeitgenössische Musiksprache gerade dazu geschaffen, unmittelbar und unverfälscht die seelischen Zustände des Menschen widerzuspiegeln.

Neben rein instrumentalen Kompositionen erklingen auch Werke mit Gesang, die auf Poesien aus verschiedenen Zeiten aufbauen und mittels des Klanges und der Sprache mit dem Zuhörer kommunizieren.

Es wird ein unruhiger Abend voller verschiedener Stimmungen, die aber keineswegs in der Dunkelheit verbleiben. Nach der Nacht kommt der Sonnenaufgang und mit ihm die Hoffnung und die Leichtigkeit.


Gespielt werden Werke von: Charlotte Bray, Martin Daske, Gabriel Iranyi, Darius Milhaud, Kaija Saariaho und Gottfried Stein.

Kleines Vorkonzert: "Charlie´s City" um 19:00 Uhr

Präsentiert werden Werke junger Komponis*innen des diesjähreigen Kompositionskurses der Musikschule music loft

 

Johanna Daske – Flöten

Manou Liebert – Harfen

IN FRONT FESTIVAL 2022 - SPANNUNGSFELDER

Doppelkonzert Wort und Musik

Freitag, 28.10.22 um 20 Uhr

© Jeffrey Döring

1) LouLou & die Verführten des Teufels - szenisches Konzert

Trio Miosko + Duo Loulou

Freischütz, Teufelspakt, silberne Kugeln und ein überkommenes Gesellschaftsbild.

In Form einer kammermusikalischen Neuinterpretation nähern sich die Ensembles Duo LouLou (vc,kb) und Trio Miosko (vl,cv,kb) gemeinsam der Grundthematik der deutschen Kultoper „Der Freischütz“, dem Pakt mit dem Teufel. So stehen hier Arien selbstverständlich neben Arrangements von (Pop)-Stars wie Radiohead und Tom Waits. In einer musikalischen Performance wird ein neuer Blick auf ein Jahrhunderte altes Thema geworfen, das gleichzeitig brandaktuell ist: Wie man dem Teufel seine Seele verkauft.

 

Lisa Ströckens – Sopran
Rebekka Wagner – Violine
Sophia Schulz – Cello
Stephan Goldbach – Kontrabass

 

2) Theater K : Gogol "aus dem Tagebuch eines Wahnsinnigen"

© Balzer

Eine musikalisch-theatrale Introspektive 

 

Die Geschichte des kleinen Beamten Poprischtschin, der, beruflich wie privat, unter Missachtung und Zurückweisung leidet. Hoffnungslos verliebt in die Tochter seines Vorgesetzten flieht er in eine teuflische Scheinwelt aus Verschwörungstheorien, Hirngespinsten und Größenwahn.

Der russische Schriftsteller ukrainischer Herkunft Nikolaj Gogol, ein Meister des absurden und tiefsinnigen Humors, führt die Zuschauer durch die Tagebuchaufzeichnungen seines megalomanischen Helden mitten hinein in das irrwitzige Aufbäumen gegen die eigene Bedeutungslosigkeit, in eine grotesk verzerrte Innenwelt des Irrsinns.

In der Inszenierung des Theater K, die im Rahmen des IN FRONT FESTIVAL 2022 ihre Premiere feiert, verweben sich die bizarren Kopfgeburten Poprischtschins mit musikalischen Improvisationen zu einem labyrinthischen Klang- und Wortteppich.

Es spielen:

Poprischtschin – Jochen Deuticke

Hirngespinste – Annette Schmidt

 

Stimme, Gesang – Ulla Marks

Gitarre, Effekte – Sasan Azodi

IN FRONT FESTIVAL 2022 - SPANNUNGSFELDER

Jazz-Doppelkonzert

Donnerstag, 27.10.22 um 20 Uhr

Jens Düppe

Portrait Jens Düppe - egoD
Foto: Mark-Steffen Göwecke
Cover Jens Du_ppe ego_D
by Ingrid Hertfelder, Artwork Ulrich Ambach
Jens Düppe ego_D
Album on enja records / 14. Oktober 2022
 
Jens Düppe gilt als einer der umtriebigsten unter den kreativen Drummern unseres Landes. 
Nun gibt es endlich auch das Soloprogramm, das er sich so lange schon vorgenommen hatte. Sensationell und einzigartig ist dieses neue Programm ego_D. Ein einzelner Performer zaubert hier mit Schlagzeug, Klavier und Synthesizer simultan fein ausbalancierte Klangwelten. Reich an Farben ist dieses Solo von Jens Düppe. Weltweite Konzertreisen und internationale Musikprojekte verarbeitet und vereint er hier persönlich und direkt, unverfälscht aus dem tiefsten Inneren und schafft eine Musik, die unmittelbar berührt. Musikalische Farben, die Begegnungen mit dem Pianisten und Elektrokünstler Dimitar Bodurov aus Bulgarien, dem klassischen Vibraphonisten Pascal Schumacher aus Luxemburg oder Eindrücke aus Orchesterprojekten mit der amerikanischen Komponistin Maria Schneider sowie dem verstorbenen deutschen Ausnahmeposaunisten Albert Mangelsdorff finden sich im Fundus des an elektronischer und klassischer Minimal Musik interessierten Jens Düppe. ego_D bildet im Solo auf der Bühne ein vollständiges Ensemble ab.
 
Jens Düppe – Piano, Drums, Synthesizer
 

Denis Gäbel Quartett

Foto: Gerhard Richter
Foto: Frank Sackenheim

Denis Gäbels Good Spirits feat. Clarence Penn, Reuben Rogers & Sebastian Sternal

Album-Release Tour The Good Spirits Part Two 
 

Der Kölner Saxophonist Denis Gäbel und Pianist Sebastian Sternal treffen in dieser Formation auf die beiden New Yorker Schwergewichte Reuben Rogers am Kontrabass (u.a. Charles Lloyd, Joshua Redman) und Clarence Penn am Schlagzeug (u.a. Dave Douglas, Wynton Marsalis, Michael Brecker).
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt über das Ensemble: „Dieses Quartett ist eine Sensation, und wer es an dem Abend nicht hören konnte, hat ein Konzert des Jahres verpasst…Was aus dieser vierfachen Kompetenz mit den Kompositionen von Denis Gäbel geschieht, ist einfach grandios. Da werden aus sperrigen, bisweilen an Thelonious Monks mysteriöse Bebop- Phrasen erinnernden Themen ganze Klangkomplexe so musikalisch-logisch entwickelt, als seien sie nach einem goldenen Schnitt der Jazzimprovisation erdacht worden. Man kann sich nicht satt hören an diesen Kontrapunkten und Impulsen, die von einem Spieler zum anderen wandern, verwandelt werden, wieder im brodelnden Gestaltungsprozess eingehen, um in der nächsten Sekunde etwas Neues hervorzuzaubern…Besser geht es nicht.”  

 
Denis Gäbel – Saxophon
Sebastian Sternal – Piano 
Reuben Rogers – Kontrabass 
Clarence Penn – Schlagzeug 

Hören und Sprechen über Neue Musik:

Greorge Benjamin "Written on Skin" (Oper)

Opera Philadelphia_CC BY-SA 2.0

Freitag, den 14.10.2022 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

Ein Engels-Chor beschwört eine mittelalterliche Welt herauf, ihre Worte der Verwünschung deuten
auf die Abschaffung der widerlichen Menschen hin. In der mittelalterlichen Welt herrscht der
Protektor, er herrscht mit harter Hand. Nicht nur über die Ländereien sondern auch über seine
junge Frau Agnès. Diese Ordnung wird gestört, als er den jungen Maler Boy engagiert, um ein
illuminiertes Buch anzufertigen, das den Geldgeber gottgleich darstellt. Boy malt zwar, was er soll,
doch seine Anwesenheit wird zur Triebfeder für Agnès‘ innere Entwicklung. Schrittweise legt sie ihre
Identität als gehorsame Gattin ab und bittet den Maler schließlich, die Welt so darzustellen, wie sie
ist: er soll eine ihr angemessene Frau, keine Kindfrau, zeichnen, real, ungeschönt. Und er malt sie,
aber auch die spätere Welt aus Beton und Gemeinheit, wie wir sie heute kennen, als das bestellte
Bild des Paradieses.
 
Indessen warnen die Besucher John und Marie den Protektor vor seinem Gast. Zu spät: Agnès und
Boy beginnen ein Liebesverhältnis. Es endet mit Sadismus und Mord.
 
Die Musik beginnt fließend mit feinen Soundveränderungen hin zu erschreckenden Ausbrüchen.“ Mit
Gesang können die starken Emotionen transportiert werden und das grausame Archetypische in uns
anklingen lassen“ sagt der Komponist George Benjamin. Den Text schrieb Martin Crimp.
 

Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

by Hajo Shu

GRID MESH

Samstag, 01.10.22 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Die aus den Gründungsmitgliedern Frank Paul Schubert (Alt- u. Sopransaxophon) und Andreas Willers (Gitarre) mit Willi Kellers am Schlagzeug und Christof Thewes an der Posaune bestehende Berliner Band GRID MESH spielt vielschichtige Improvisationsmusik mit einer faszinierenden Mischung aus akustischen und elektrischen Sounds. Es geht auf eine so energetische wie subtile musikalische Reise, auf der die Ideenentwicklung und das Zusammenwirken dieser Improvisatoren ebenso beeindrucken wie deren Beherrschung einer modernen, zupackenden Jazzsprache. Diese wirkt effektvoll neben abstrakteren Klanggebilden und wuchtigen, archaischen Strukturen, die auch mal ins Ironische abkippen können. So entsteht ein Bandsound, der als „21st century improv music“ bezeichnet werden kann.
 
GRID MESH wurde 2006 als Trio von Frank Paul Schubert, Andreas Willers und Rudi Fischerlehner gegründet und veröffentlichte eine selbstbetitelte Debut-CD auf Farai-Records im Jahre 2007. Danach folgten Konzerte in ganz Deutschland, in England, Österreich, Rumänien, Kanada und den USA. Im Sommer 2009 wurde die zweite CD ‚Coordinates‘ auf dem britischen Label FMR veröffentlicht. Seit 2010 ist Willi Kellers am Schlagzeug dabei. Johannes Bauer erweiterte 2010 die Band zum Quartett, in dieser Besetzung wurde 2013 die CD ‚Live In Madrid‘ bei Leo Records veröffentlicht. Nach Johannes Tod im Jahr 2016 hat Christoph Thewes ihn als festes Ensemblemitglied ersetzt. In dieser Besetzung enstand die Liveaufnahme ‚Four‘ (Creatice Sources Rec.). Weitere Infos auf der Bandwebsite www.gridmesh.de
 
Frank Paul Schubert – as, ss
Christof Thewes – tb
Andreas Willers – gtr
Willi Kellers – dr, perc

Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Big Bandits & Sabine Kühlich - Jazzwalk

Samstag, 24.09.22 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

 Jazzwalk ist der Titel des neuesten Programms der Big Bandits mit der Sängerin Sabine Kühlich. Zahlreiche eigene Kompositionen und Arrangements sowie einige extra für sie geschriebene Stücke bilden das Rückgrat dieses Programms. Dabei überzeugen die zum großen Teil auf deutsch vorgetragenen Songs nicht nur durch den souveränen Jazzgesang der inzwischen auch international arrivierten Sabine Kühlich, sondern berühren auch durch die Texte, die viele kleine Geschichten aus dem Leben der Künstlerin transportieren. Inspirierter Vocal-Big-Band-Jazz.

 

Sabine Kühlich gilt als eine der talentiertesten europäischen Jazzsängerinnen. Seit Abschluß ihres Gesangstudiums in Amsterdam und New York singt sie in zahlreichen profilierten Jazz-Projekten, unter anderem mit der Bebop-Legende Sheila Jordan. Konzertreisen führten sie nach Südostasien, Brasilien und regelmäßig nach New York. Sabine Kühlich hat 2008 den 1. Preis der International Montreux Jazz Voice Competition gewonnen. Sie unterrichtet Jazzgesang am Conservatorium Maastricht und lebt verblüffenderweise in Aachen.

 

Leitung: Werner Hüsgen

Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)