REINHARD GLÖDER TRIO

REINHARD GLÖDER TRIO

Samstag, 11.09.21 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Reinhard Glöder ist Jazzmusiker, Komponist, Kabarettist (Deutscher Kabarettpreis 1997) und
Big Band Leiter (CD mit Dave Brubeck).

Reinhard Glöder ist als Jazzmusiker seit Mitte der 70er Jahre auf der Szene. Er studierte Klavier an der Musikhochschule Berlin und Kontrabass am Robert-Schumann-Institut Düsseldorf. Als Lehrbeauftragter an der Universität GHS Duisburg leitete er bis 1999 die UNI DUISBURG BIG BAND (CD mit Dave Brubeck). Von 1974 bis 1980 war Reinhard Glöder Bassist in der erfolgreichen Jazz-Rock-Gruppe VIRGO (Tourneen, Festivals, Fernseh- und Rundfunkproduktionen) und spielte u.a. mit dem Golden Gate Quartet. In den 80er Jahren wirkte er in div. Jazzgruppen um Theo Jörgensmann, Michael Sell, Eddy Marron, Peter Giger u.a. mit. Von 1979 bis 1985 leitete Reinhard Glöder ein eigenes Quartett mit Matthias Nadolny, Andy Lumpp und Jo Thönes. Mit dieser Formation entstand die vielbeachtete LP „The Glasblower“. Von 1989 bis 1998 gab Reinhard Glöder ein Intermezzo als Kabarettist und erhielt zusammen mit Achim Konejung den Deutschen Kabarettpreis 1997. Seit 1991 ist Reinhard Glöder Lehrer für Kontrabaß, E-Bass und Keyboard an der Städtischen Musikschule Dormagen. (Seit Mai 2002 Leiter der Musikschul Big Band) Frühjahr 2009 Tournee mit Helge Schneider.
Am 29.01.2020 fand in der Jazz-Schmiede Düsseldorf die Premiere eines Films über Reinhard Glöder statt. Hier ist der Trailer:

Reinhard Glöder – bass
Karsten Vorwerk – piano
Kurt Billker – drums


    REINHARD GLÖDER TRIO - 11. September 2021





    Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

    Clara Iannotta

    Hören und Sprechen über Neue Musik - Clara Iannotta (italienische Komponistin)

    Freitag, den 03.09.2021 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

    Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

    Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

    AMERICAS GUITAR DUO & GÄSTE

    AMERICAS GUITAR DUO spielt Werke von Sofia Gubaidulina

    Samstag, 28.08.21 um 20 Uhr Depot in der Talstrasse

     

    Die US-Amerikanerin Gillian Omalyev und der Brasilianer Vincius Jacomin lernten sich im Herbst 2012 an der Hochschule für Musik Detmold kennen und gründeten dort das Gitarrenduo mit dem Namen Americas Guitar Duo. Das Duo war Preisträger beim Jugendwettbewerb Geverlsberg für Gitarrenensembles und beim Nordhorn Guitar Festival Ensemble Competition.

    Zum 90. Geburtsjahr von Sofia Gubaidulina, einer der bedeutendsten Komponistin des 20. Jahrhunderts, hat das Duo ein Programm mit dem Gitarrenwerk der Komponistin erarbeitet. Bei diesem besonderen Projekt werden auch andere Instrumentalisten beteiligt, wodurch ein umfangreiches Portrait des kompositorischen Schaffens Gubaidulina präsentiert wird, bei der die Gitarre im Mittelpunkt der Werke steht. Mit Stefan Wolke (Gitarre), Emanuel Matz (Cello) und MinGwan Kim (Bratsche) erklingt Musik der Komponistin, die befreit von zeitgenössichem Mainstream immer ihren eigenen Weg ging, und in jedem neuen Werk ein spannendes Klangkosmos erschuf.

    Programm:

     

    Sotto Voce – für zwei Gitarren, Kontrabass und Bratsche
    Serenade – für Solo Gitarre
    Toccata – für Solo Gitarre
    Repentance – für drei Gitarren, Kontrabass und Cello

     

    Die Anzahl der Plätze ist coronabedingt begrenzt, daher die Bitte, sich vorher über die Ticketreservierung anzumelden. Es gelten die üblichen drei G-Regeln.


      AMERICAS GUITAR DUO & GÄSTE - 28. August 2021





      Eintritt frei. Um Spenden für die Tafel wird gebeten.

      Klaviermusik von Herbert Nobis

      Klaviermusik von Herbert Nobis mit Peter Grauer

      Freitag, 02.07.21 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen als Hybridkonzert

      Die Kompositionen von Herbert Nobis liefern den Beweis dafür, dass atonale Musik nicht schwer verständlich oder sperrig sein muss.

      Nobis, der bei Jürg Baur sein kompositiorisches Handwerk erhielt und der lange Jahre als Professor für Tonsatz und Komposition an der Aachener Musikhochschule wirkte (davon acht Jahre lang als deren leitender Dekan), ist ein Meister der kleinen Form. Miniaturen, alle mit einem ihnen eigenen Charakter, prägen dieses Programm.

      Die Stücke entstanden über einen Zeitraum von 40 Jahren, so dass man die kompositorische Entwicklung von Nobis nachvollziehen kann.

      Der Aachener Pianist Peter Grauer hat sich eingehend mit dem Klavierwerk von Herbert Nobis beschäftigt. Grauer, der bei Pavel Giliov in Köln studiert hat, ist seit dem vergangenen Jahr als Dozent an der Musikhochschule angestellt.

      Peter Adrian Grauer – Klavier

      Im siebenbürgischen Neumarkt geboren, erhielt Peter Adrian Grauer im Alter von 6 Jahren seinen ersten Klavierunterricht an der Musikschule für Hochbegabte. Bereits in diesem Alter gab er Konzerte, u.a. im Rumänischen Fernsehen, und hatte Rundfunk- und Studioaufnahmen.

      Mit 14 Jahren gewann er auf nationaler Ebene den 1. Preis im Rumänischen Wettbewerb „Ciprian Porumbescu“. Kurze Zeit darauf siedelte er nach Deutschland um, wo er in Aachen eine neue Heimat fand. Mit 15 Jahren wurde Peter Adrian Grauer als Jungstudent an der Musikhochschule Köln aufgenommen und wurde Schüler von Professor Pavel Gililov.

      In den Jahren 1986-1988 erhielt er Stipendien, die ihm die Teilnahme an Meisterkursen von György Cziffra in Ungarn und Frankreich ermöglichten. Weitere Meisterkurse bei Zoltán Kocsis begeisterten ihn für die Werke von Béla Bartók. An seinem Repertoire arbeitete er ebenfalls u.a. mit Rudolf Buchbinder, Christoph Eschenbach und Karl-Heinz Kämmerling.

      Aus seiner Begegnung mit Justus Frantz im Jahre 1989 resultierten Meisterkurse mit Eliza Hansen sowie ein eigenes Konzert innerhalb des Schleswig-Holstein-Musik-Festivals.

      Seit seinem Hochschulabschluss hat Peter Adrian Grauer viele Klavierabende in ganz Deutschland und im Ausland gegeben, so u.a. 1999 in Japan, 2004 in der Türkei und 2009, 2011 und 2013 in den USA. Neben seinen solistischen Tätigkeiten bereitet ihm das gemeinsame Musizieren in Form von Kammermusik und Liedbegleitung sehr große Freude.

      2009 erschien bei Blüthner Records seine erste CD mit Werken von Grieg, Liszt, Chopin und Bartók. Eine weitere Tonaufnahme erschien 2019 mit Werken des Komponisten Herbert Nobis, die er in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten einspielen durfte.

      Seit dem Wintersemester 2020/2021 ist er Dozent an der Robert-Schumann Hochschule in Düsseldorf.


        Klaviermusik von Herbert Nobis - 2. Juli 2021





        Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

        Aventura Quartett

        AVENTURA QUARTETT

        Samstag, 26.06.21 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

        Das Aventura Quartett ist ein neues musikalisches Abenteuer des Aachener Saxophonisten und Komponisten Werner Hüsgen. Das Ensemble spielt akustischen Jazz aus eigener Feder, ist geprägt durch zeitgenössischen europäischen Jazz ebenso wie durch aktuelle Strömungen der Kammermusik und der Weltmusik. Reich in den Details, frei in der improvisatorischen Interaktion, manchmal lyrisch, manchmal energetisch, erkundet das Quartett immer wieder neue musikalische Welten, ohne die Verwurzelung in der Jazz Tradition zu verleugnen.

        Werner Hüsgen – Saxophon, Komposition

        Sebastian Scobel – Piano

        Werner Lauscher – Kontrabass

        Simon Busch – Schlagzeug

        Da das Projekt brandneu ist, gibt es derzeit (April 2021) noch keine Audio/Video Aufnahmen. Im Juni produziert das Quartett, gefördert vom Kultusministerium NRW sein Debutalbum.

        https://wernerhuesgen.de/aventura-quartett

        Werner Hüsgen studierte Saxophon an der Musikhochschule Köln, dem Berklee College of Music in Boston und dem Konservatorium Amsterdam und lebt und arbeitet sei dreißig Jahren als Saxophonist, Komponist und Bandleiter in der Region Aachen. Neben zahlreichen akustischen Jazz-Projekten arbeitet er gerne und häufig mit Elektric-Jazz Projekten und Big Bands. Er wirkte bei zahlreichen deutschen, niederländischen und belgischen Rundfunk und Fernsehproduktionen mit. Sein Gesamtwerk weist gut anderthalb Dutzend Plattenproduktionen auf.

        www.wernerhuesgen.de

        Sebastian Scobel, geboren in Dresden, zog Scobel 2008 nach Köln und studierte Jazzklavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zahlreiche Ensembles wie das „Mengamo Trio“, „Filippa Gojo Quartett“ oder „Subway Jazz Orchestra“ entstanden während des Studiums und sind heute deutschlandweit erfolgreich. Ebenso wurde er in das Bundesjazzorchester aufgenommen, tourte in den USA und wurde Preisträger des „Steinway Förderpreis Jazz NRW“.

        2015 gewann Scobel mit dem „Filippa Gojo Quartett“ den renommierten „Neuen Deutschen Jazzpreis“. Anschließend folgte ein Auslandsjahr am Rhythmic Music Conservatory Kopenhagen. 2017 Rückkehr nach Köln als Gast bei diversen Projekten WDR-Bigband  und Gewinn des „Neuen Deutschen Jazzpreis“  mit dem „Tamara Lukasheva Quartett“. 2019 „Folkwang Jazzpreis“ im Duo mit Trompeterin Heidi Bayer Seit 2020 ist er regelmäßiger Gast bei der hr-Bigband (Frankfurt RadioBigband)
        https://sebastianscobel.de

        Werner Lauscher

        Musikstudium Konzertgitarre an der MHS Aachen, danach Wechsel zum Kontrabass und E. Bass, an bislang über 70 CD-Produktionen beteiligt, tourt weltweit mit u.a. Viktor Lazlo, Joachim Kühn, Bob Mintzer, Dewey Redman, Randy Brecker, Toots Thielemans, Dee Dee Bridgewater, Marla Glen, Mark Murphy , Reinhard Mey, Defunkt, Eric Vloiemans….

        Simon Busch studierte Jazzschlagzeug am Konversatorium Maastricht und Tontechnik am Institut für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. 

        In der Kölner und Düsseldorfer Szene spielt er regelmäßig in unterschiedlichen Besetzungen von Trio bis Bigband , Produktionen unter anderem mit John Goldsby, Ludwig Nuss, Benyamin Nuss, Andy Miles, Sebastian Gahler, Nico Brandenburg, Heinrich Fries und Roland Peil.

        Jacqueline Fontyn zum 90sten

        Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Studenten, Aachenpass)


          Jacqueline Fontyn zum 90sten - 13. Juni 2021





          JACQUELINE FONTYN zum 90sten Konzert und Livestream aus dem Ballsaal

          Sonntag, 13.06.21 um 19 Uhr im Ballsaal Aachen im Alten Kurhaus


          Konzert zu Ehren der Grande Dame der belgischen Musik
           
          Aachener Musiker ehren mit dem Konzert im Ballsaal die belgische  Komponistin, eine Meisterin der Klangfarben und ungewöhnlicher Klangkombinationen.
           
          Die in Antwerpen geborene Komponistin schreibt Musik die fasziniert, verzaubert und nachhorchen lässt. Es ist nicht nur das Narrative in ihrer Musik das den Zuhörer in seinen Bahn zieht, sondern es sind die besondere Farbtöne der Klänge die ihren Kompositionen innewohnen. Mit den ersten Tönen Ihrer Werke nimmt die Komponistin das Publikum auf eine Reise durch ihre Klangwelt voller Farben, Geräusche und zarten, flüchtigen Kantilenen.
          Jacqueline Fontyn war schon mehrfach in Aachen in der Klangbrücke um der Aufführungen ihrer Werke beizuwohnen. Auch zu diesem besonderen Ereignis, zu Ehren ihres 90sten Geburtstages, reist die Komponistin eigens an und wird zu Beginn des Konzertes über ihre Musik erzählen.
          Das Programm des Abends beinhaltet neben ausgewählten Werken von Jacqueline Fontyn auch Musik von Komponisten, die für ihre kompositorische Entwicklung eine besondere Bedeutung hatten: Witold Lutoslawski, Geoffredo Petrassi und Henri Dutilleux.
          Für die Umsetzung dieses außergewöhnlichen Projektes beauftrage die Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen neun bekannte Aachener Interpreten, die die spannenden und abwechslungsreichen Werke in unterschiedlichen Kammermusikformationen im Ballsaal präsentieren.
           

          Ausführende:
          Johanna Daske – Flöte, Olaf Futyma- Flöten, Lisa Plecikowa – Violine, Tom Morrison – Viola, Manfred Sieben – Gitarre, Matthias Rein- Klavier, Adriana Sanchez – Klavier, Dorothee Broichhausen – Klavier, Manou Liebert – Harfe

          Programm:

          J.Fontyn Aube – Flöte, Gitarre und Piano

          G.Petrassi Dialogo Angelico – Flöte und Violine

          J.Fontyn Hamadryades – Klavier vier Hände

          W.Lutoslawski  Fragments Harfe und Flöte

          J.Fontyn Fougeres – Viola und Harfe

          H.Dutilleux „Au gré des ondes“ – Klavier Solo

          J.Fontyn IrisFlöte, Violine und Viola

           

          Jacqueline Fontyn

          wurde in Antwerpen geboren. Schon kurz nach ihrem fünften Geburtstag erhielt sie vom ausgezeichneten, russischen Musikpädagogen Ignace Bolotine täglich Klavierunterricht. Er ermutigte sie, ihre Musikimprovisationen weiterzuentwickeln.Mit fünfzehn Jahren beschloss sie Komponistin zu werden. Musiktheorie, Instrumentierung und Komposition studierte sie bei Marcel Quinet in Brüssel. Ihre Ausbildung setzte sie fort in Paris bei Max Deutsch, einem der Schüler von Arnold Schoenberg.

          1956 besuchte sie die Dirigierklasse von Hans Swarowsky an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

          Von 1963 bis 1970 war Jacqueline Fontyn als Professorin für Musiktheorie am Antwerpener Konservatorium tätig. Von 1970 bis 1990 lehrte sie  Komposition am Königlichen Konservatorium in Brüssel . Sie hielt regelmäβig Gastvorträge und Meisterklassen an Universitäten und Musikhochschulen in der ganzen Welt.

          Zu den vielen Auszeichnungen, die Jacqueline Fontyn für ihr kompositorisches Schaffen erhalten hat, gehören u.a.: der Preis „Oscar Espla“ aus Spanien, der Preis „Arthur Honegger“ der „Fondation de France“, der Auftrag zu einem Violinkonzert als Pflichtstück des Finales im „Concours international Reine Elisabeth“ (1976), zwei Auftragswerkeder Koussevitzky Foundation der „Library of Congress“ (Washington DC).

          Seit 2006 befindet sich ein grosser Teil ihrer Manuskripten in der Library of Congres. Im Jahre
          2014 erwarb die K
          önigliche Bibliothek von Belgien die meisten im Land verbliebenen Manuskripte.

          Sie ist Mitglied der belgischen „Académie Royale des sciences, des lettres et des beaux-arts“. 1993 wurde sie vom belgischen König in Anerkennung ihrer künstlerischen Verdienste geadelt.

           
           

          Eva Klesse Quartett

          Eva Klesse Quartett als Live-Stream

          Samstag, 29.05.21 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

          „Wir haben das ‚verflixte’ siebte Jahr überstanden, Höhen und Tiefen zusammen gemeistert“, freut sich Eva Klesse. „Es gab verrückte Zeiten,in denen wir intensiv auf Tournee waren“, erinnert sie sich an Reisen in Europa, der Türkei, acht Länder Mittel- und Südamerikas, Malaysia undÄgypten, wo das Quartett u.a. bei Festivals in Buenos Aires, Kairo,Mexiko City, Santiago de Chile auftrat. Und dann plötzlich das drastische Gegenteil, die Corona-Monate mit ihren umfangreichen Einschränkungen. „Wir lernen uns immer besser kennen, menschlich wie musikalisch. Andererseits gelingt es uns nach wie vor, uns gegenseitig
          mit neuartigen Stücken/ Kompositionen zu überraschen, uns zu inspirieren und auf der Bühne gegenseitig herauszufordern.“

          creatures & states
          manifestiert erneut den internationalen Status des Quartetts. Wie seineVorgänger wurde das Album gemeinsam in einem Raum im Kölner Loft-Studio eingespielt. Die Intimität und Intensität der Sessions ist jederzeit spürbar. Insgesamt scheint die Energie in dynamischen Spitzen noch einmal merklich gewachsen, angestachelt vom mal sensiblen, mal wirbelnd-wuchtigen Spiel Klesses. Souverän lässt die Band Traditionen hinter sich; ihre Innovationskraft zeigt sich im stilübergreifenden Denken, klugen Details und feinen Nuancen. Die Musik des Eva Klesse Quartetts beeindruckt mit Substanz und Tiefe, Eleganz und Individualität, Verve und Esprit.

          Evgeny Ring: Saxophon

          Philip Frischkorn: Piano

          Stefan Schönegg: Kontrabass

          Eva Klesse: Schlagzeug

          Ligeti : „Le Grand Macabre“ – Oper

          Hören und Sprechen über Neue Musik - Ligeti : "Le Grand Macabre" - Oper

          Freitag, den 07.05.2021 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

          Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

          Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

          SAVOHA

          SAVOHA als Live-Stream

          Freitag, 07.05.21 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

          Im November dieses Jahres hat die Band SAVOHA auf der Burg Frankenberg in Aachen mehrere Videos gedreht. Dies geschah im Rahmen des Stipendienprogramms der Landesregierung NRW (Ministerium für Kultur und Wissenschaft). Neben der Stammbesetzung wirkten auch einige Gäste mit.
           
          Das Besondere an der Musik des SAVOHA-Trios erkennt man, sobald das Ensemble die ersten Takte spielt, denn man lauscht hier einer doch sehr ungewöhnlichen, seltenen Besetzung.
           
          Harald Ingenhag, gelernter Schlagzeuger und Komponist der meisten Stücke, entdeckte vor etwa 14 Jahren das Trommeln auf dem eigenen Körper, genannt Bodypercussion, für sich. Ein Youtube-Video des von ihm sehr geschätzten Pedro Consorte gab den Ausschlag, war wie eine Initialzündung für ihn. Fortan beschäftigte er sich intensiv mit dieser Art des Musikmachens, besuchte Workshops des BP-Pioniers Keith Terry, knüpfte Kontakt zu der über den ganzen Erdball verstreuten Szene und entwickelte über die Zeit seinen ganz eigenen Stil. 
          Bodypercussion mit Gesang zu verbinden, also selbst zu singen, während man trommelt, war eine weitere Herausforderung, der Ingenhag sich inzwischen mit großem Vergnügen aber auch mit ebenso großem Respekt zuwendet.
           
          Mit der wunderbaren Sängerin Sara Decker und seinem langen Weggefährten und erfahrenen Bassisten Volker Heinze hat er zwei ideale Mitstreiter gefunden, die ebenfalls Stücke zum Repertroire beitragen.
           
          Auch ohne Harmonieinstrument werden die einzelnen Stücke problemlos rübergebracht – der reduzierte, pure, transparente Band-Sound befördert die Konzentration auf’s Wesentliche –  less is more!
           
          SAVOHA schöpft sowohl aus dem Fundus der Popmusik wie auch aus der Welt des Jazz. Ihre Interpretation des Peter-Gabriel-Klassikers „Don’t give up“ rührt zu Herzen und ist in dieser Bearbeitung sicherlich noch nie gehört worden. Die Stücke aus Ingenhags Feder sind bisweilen rhythmisch verwegen und anspruchsvoll und an anderer Stelle erfrischend einfach und melodieverliebt. Aber immer geht es um einen frischen, 
          unverwechselbaren und überraschenden Bandsound.