Anna-Lena Schnabel Quartett

Anna-Lena Schnabel Quartett

Freitag, 14.06.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Die mehrfach ausgezeichnete (Jazzspatz, Ebel Preis, Praetorius Musikpreis, ECHO Jazz 2018) Hamburger Saxophonistin Anna-Lena Schnabel arbeitet mit ihrem Quartett kompositorisch an der Verschmelzung ungewöhnlicher und vertrauter Klänge zu einer eigenen Musik. Diese hält sich an kein musikalisches Idiom und kann sich in jede Richtung entfalten.

Ausgangspunkt ist das Jazzquartett, auf der Suche nach einem neuen Jazz erweitert Anna-Lena Schnabel das Spektrum der Klangkörper oder reduziert es. Der Flügel wird präpariert und ungewöhnliche Instrumente verwendet. Die verschiedenen Klänge und Einflüsse verflechten sich schließlich zu Melodien, die sich dem Hörer intuitiv erschließen.

Emotionale und energetische Improvisationen der ebenfalls preisgekrönten beteiligten Musiker Florian Weber (p) (ECHO Jazz, WDR Jazzpreis), Björn Lücker (dr) und Giorgi Kiknadze (b) und die sprachlich emotionale Spielweise der Saxophonistin beleben das kompositorische Werk noch zusätzlich und machen diese Band rundum zu einem einzigartigen Hörerlebnis.

Anna-Lena Schnabel (as/fl)
Florian Weber (p)
Björn Lücker (dr)
Giorgi Kiknadze (b)

VITA

Anna-Lena Schnabel (geb. 1989) studierte Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg unter anderem bei Fiete Felsch, Wolf Kerschek, Marcio Doctor und Frank Gratowski. Sie ist mehrfache Preisträgerin bei Jugend Jazzt und erhielt bereits den “Jazzspatz“, den “Praetorius Musikpreis“ und das “Ebel-Stipendium“ sowie ein Stipendium für die New York Collective School und “Live Music Now“. Zudem war sie Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der Dr. Langner Stiftung.

In ihrer noch jungen Karriere entstanden unter anderem Aufnahmen mit Thomas Morgan, Dan Weiss, Dominic Miller, Lars Danielsson, sowie der NDR Bigband. Auf der Bühne stand sie u.a mit Greg Osby, Jiggs Whigham, Kenny Wheeler, John Taylor, Maria Joao und Sammy Deluxe.

Anna-Lena spielte im Bundesjugendjazzorchester (“BuJazzO“) und trat bereits mit den Hamburger Symphonikern als Solistin auf. Neben Auftritten bei renommierten Festivals wie Jazzbaltica, dem Elbjazzfestival und dem Jazzfest Berlin spielt sie regelmäßig im Ausland – so z.B. bereits in China, Australien, Frankreich, Polen, Russland, Türkei, Ungarn, Senegel und Guinea-Bissau.

Anna-Lena Schnabel wurde 2017 mit dem ECHO Jazz ausgezeichnet für ihr Debüt-Album „Books, Bottles & Bamboo“.

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Rebecca Saunders

Hören und Sprechen über Neue Musik

Die Komponistin Rebecca Saunders

Freitag, der 07.06.2019 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

Im Mai 2019 hatte Rebecca Saunders den-Ernst von Siemens- Musikpreis erhalten. Für die Komponistin sind Klang und dessen ästhetische Wahrnehmung Sinn und Selbstzweck der Musik. Rebecca Saunders erzeugt mit ihren Stücken magische Übergänge und fantastische Raumerfahrungen. Farbe ist in ihrem Denken immer eine synästhetische Qualität, es ist die Klangfarbe, die sie fasziniert. Ihre Titel, die sich auf Farben und deren Kontraste beziehen, sind charakteristisch für ihr Werk. Zum Beispiel das Trompetenstück Blaauw,, welches gleichzeitig die Farbe, den Namen des Trompeters und die Komposition meint, aber auch Chroma, die Aphorismensammlung von Derek Jarman über Farbe oder die Purpurfarben, Crimson, die in Molly`s ( Bloom) Songs eine Rolle spielen. Wichtig ist für den Zuhörer das Verständnis ihrer Raumvorstellungen und die Wirkungen der Stille in der Musik.

Wir laden ein zum Kennen lernen der Musik einer  ganz wichtigen zeitgenössischen kompositorischen Stimme.

Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

Just Another Foundry

Just Another Foundry

Samstag, 04.05.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Jazz mit neuen Wurzeln
Mut zur Kante
Haltung einer Garagenband

Einfach nur drei Individuen, einfach ein Trio, Just Another Jazz Band, das stetig überrascht.  Songhafte Eigenkompositionen sind die gemeinsame Basis aus der ihr Fabrikat hervorgeht und trotzdem klingt dieses Trio nicht einfach nach Schlagzeug, Kontrabass und Saxophon.  Sie sind gewillt ihr elegantes Konstrukt jederzeit wieder niederzureißen und abrupt mit einer trashigen Manier gespeist aus Hip-Hop, Pop, Free-Jazz oder Krautrock zu kombinieren.  Es werden Momente geschaffen, in denen die typischen Regeln der Instrumente kaum gelten. Diese Regeln werden durch vertauschte Rollen und erweiterte Spieltechniken umgangen und ausgehebelt. All das schafft eine authentische Aussage, die über Just Another Foundry’s Musik hinausgeht.  Musik der Großstadt und dennoch der eigenen Wurzeln. Musik, die das Feuer einer neuen
Generation widerspiegelt

Jonas Engel l Saxophon

Florian Herzog l Kontrabass

Anthony Greminger l Schlagzeug





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Exkursion zum Achtbrückenfestival

Hören und Sprechen über Neue Musik

Exkursion zum Achtbrücken Festival Köln

Mittwoch, der 01.05.2019

Liebe Musikfreunde,
hiermit lade ich Euch ein zur gemeinsamen Exkursion am 1. Mai nach Köln. Es gibt wieder ein spannendes Programm Neuer Musik und dabei auch noch kostenlos! Wir würden um 12 Uhr in der Kölner Philharmonie beginnen (mit dem Klangforum Wien), um 15 Uhr zum Klaus-von-Bismarcksaal wechseln (Ensemble Mosaik); um 16:30 geht es weiter im Kino des Museums Ludwig und wieder um 18 Uhr das Klangforum Wien in der Philharmonie.
Den Tag ausklingen lassen könnten wir dann mit einem feinen Jazzkonzert im loft (Frederic Köster Quartet – kostet 10€ Eintritt).
Schaut Euch das ganze Programm doch genau im Internet an. Wir würden gemeinsam ab Aachen-Hauptbahnhof mit günstiger Gruppenkarte fahren und einen tollen Tag miteinander verbringen.
Bitte meldet Euch verbindlich bis Montagabend bei mir an – ich gebe dann die genaue Abfahrzeit und Kosten per E-mail bekannt.
Freue mich auf eure Teilnahme.

Liebe Grüße Günter


guenterhaertel4@gmail.com​

Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

Julia Ehninger 4tet

Julia Ehninger 4tet

Samstag, 06.04.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Eine „lebendige Initialzündung“ (Soultrain): 2016 veröffentlichte Julia Ehninger mit ihrem Quartett das Debütalbum „Im Wandel“ auf Unit Records, mit welchem die Band national wie international auf sich aufmerksam machen konnte. Die Release-Tour des Erstlings, der sich „wohltuend von Mainstream-Veröffentlichungen abhebt“ (Musikreview) führte die Band in die USA, Schweiz, Österreich und Deutschland wo die Band ein breites Publikum für sich gewinnen konnte. Das letzte Jahr verbrachte Julia Ehninger als DAAD-Stipendiatin in New York, wo sie viele Stücke für das neue Album geschrieben hat. Im Januar 2019 wird das neue Album „Hidden Place“ auf dem renommierten Label Berthold Records erscheinen. Nach dem vielbeachteten Debütalbum „Im Wandel“, ist die neue Produktion „Hidden Place“ international ausgerichtet. Während das erste Album komplett auf Deutsch war, sind die Texte nun in Englisch. Im neuen Album wird zeitgenössischer Jazz wird mit populärer und experimenteller Musik verbunden. Inhaltlich widmet sich „Hidden Place“ den Dynamiken, die unser tägliches Handeln beeinflussen, jedoch nicht sichtbar sind, wie unsere Erfahrungen, die uns geprägt haben, unsere Emotionen und Überzeugungen.

Gesang – Julia Ehninger
Klavier – Jonathan Hofmeister
Schlagzeug – Jeroen Truyen
Kontrabass – Nicolai Amrehn

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Stationen 4 – Stimmen in NRW

Lesley Olson

STATIONEN IV - Stimmen aus NRW

Donnerstag, 04.04.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Die menschliche Stimme in ihren unterschiedlichen musikalischen Ausdrucksformen:
Für die vierte Ausgabe der Konzertreihe STATIONEN haben die Gesellschaften für Neue Musik aus NRW ein acht-köpfiges Vokal-Ensemble aufgestellt. Dabei kommen die unterschiedlichsten Gesangsstile zusammen: von Beatboxing bis Operngesang über neue Musik, Performance, Jazzgesang und Improvisation. Unter der künstlerischen Leitung von Julia Mihály stehen komponierte Stücke und Improvisationen auf dem Programm, darunter Neuschöpfungen aus dem Ensemble und von befreundeten Komponisten.
Außerdem kommt ein Auftragswerk von Elnaz Seyedi zur Uraufführung, das den Mitwirkenden wie auf den Leib geschrieben wurde und damit die eigentümlichen Qualitäten der verschiedenen Stimmfächer auslotet und in Szene setzt.

Werke und Improvisationen von
Georges Aperghis / Theo Bleckmann / Sara Decker / Stefan Gwiasda / Mauricio Kagel / Erhard Karkoschka / Harald Muenz / Giacinto Scelsi / Willem Schulz / Elnaz Seyedi / Bettina Wenzel / Martin Wistinghausen

mit
STIMMEN aus NRW: Heide Bertram / Manon Blanc-Delsalle / Sara Decker / Stefan Gwiasda / Martin Lindsay / Milena Schuster / Bettina Wenzel / Martin Wistinghausen

Künstlerische Leitung Julia Mihály

SCHULPROJEKT
Wie bereits 2012, 2014 und 2017 wird auch STATIONEN IV von einem Schulprojekt begleitet, für das aufwändiges Unterrichtsmaterial entwickelt wurde.
In jeder Stadt soll gemeinsam mit Mitgliedern des Ensembles in der jeweiligen Klasse das Interesse für Neue Musik und das lokale Konzert geweckt werden. Die sieben Stationen werden also durch sieben Schulbesuche erweitert.
Konzeption & Leitung Lesley Olson – Johanna Daske
Informationen zum Schulprojekt per E-Mail bei: lesley-olson@t-online.de oder J.Daske@web.de





Karten Abendkasse: 10,- / 8,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Miss Pepper Blue

Foto: Winfried Kuck

Miss Pepper Blue

Samstag, 30.03.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Gitta Schäfer (Saxophon) und Johanna Schmidt (Klavier) sind in der Aachener Musikwelt berühmt-berüchtigt, J. Schmidt u.a. mit Dance of Joy und Tango X, G. Schäfer mit Travail Sonique und dem Duo SchäferProske.

Mit Miss Pepper Blue verbinden die beiden Musikerinnen europäische Wurzeln mit lyrischem und extrovertiertem Jazz oder Folk. Ihre neue CD “Traumtag” im Gepäck, kreieren sie einen kammermusikalischen Sound, erzählen ihre Klanggeschichten auf ebenso feinsinnige wie belebende Weise mit ihren Kompositionen und Improvisationen.

Skurril und witzig, charmant, melancholisch, rhythmisch fulminant und sphärisch-meditativ entwickeln die beiden Musikerinnen einen fesselnden Dialog und laden die Zuhörer zu einer spannungsreichen Klangreise ein.

Gitta Schäfer – Saxophon

geb. 1964 im Bergischen Land.

Mitbegründerin von „Ankle to Nose“, „Travail Sonique“ und „SchäferProske“. Tourneen mit „Art de Fakt“ und dem Lyriker Raymond Federman in Europa und den USA.

 Johanna Schmidt – Klavier, E-Piano

geb 1962 in München

Geigerin des Duos „Duo Tarantelle“, der Klezmergruppe “Dance of Joy“ und der Tangoformation „tangoX“.

Seit dem Jahr 2000 widmet sie sich verstärkt der Komposition und Improvisation.

 

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Peter Ruzicka

Hören und Sprechen über Neue Musik

Foto: Wilfried Beege

Peter Ruzicka - Komponist - Dirigent - Intendant

Freitag, der 08.03.2019 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrück

Der 1948 in Düsseldorf geborene Peter Ruzicka war ab 1977 nach Studium von Jura und Musik Intendant des Radio-Symphonieorchesters Berlin. Von 1988 bis 1997 hatte er die Intendanz der Hamburger Staatsoper inne. 2001 bis 2006 war er Leiter der Salzburger Festspiele. Neben seiner Tätigkeit als Professor der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg ist er seit 2015 Intendant der Salzburger Osterfestspiele.
Sein Wirken als Komponist stand Ende der sechziger Jahre noch ganz unter dem Einfluß von Henze, Ligeti und Stockhausen. Seit 1970 etwa bildet das Dreieck Mahler, Webern und Celan den Schwerpunkt seines kompositorischen Schaffens.Vor diesem Hintergrund hat Ruzicka in vielfältiger Weise mit Kraft der Inspiration unter souveräner Beherrschung des kompositorischen Metiers beeindruckt.

Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

Oslender & Cardynaals feat. Bruno Müller

O&C - Oslender & Cardynaals feat. Bruno Müller

Freitag, 22.02.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Hinter »O&C« verbergen sich Simon Oslender an der Hammondorgel und Jerôme Cardynaals am Schlagzeug. Beide sind gerade mal Anfang zwanzig und zelebrieren den funkigen Blues-Jazz schon in einem ganz eigenen Stil – mitreißende Grooves und röhrende Hammond sind Programm.

Per Zufall lernten die beiden Musiker sich in einer Bigband kennen, haben sich spontan für den Prinses Christina Jazz Concours in Amsterdam angemeldet, der dann auch gewonnen wurde. Schnell war klar, dass sie zusammen einen eigenen, frischen Sound kreieren wollen. Die erste gemeinsame CD »Big Brothers« wurde schon ein Jahr später produziert, auch Auftritte in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und der Schweiz ließen nicht lange auf sich warten.

Bisheriger Höhepunkt war unter anderem ein gemeinsamer Auftritt mit Hammond-Legende Dr. Lonnie Smith beim Grachtenfestival. Vor fünf Jahren traf Bruno Müller dann bei einem Festival auf das Duo – seitdem hat es zwischen den dreien im wahrsten Sinne des Wortes gefunkt. Bruno Müller zählt seit vielen Jahren zu den meistgefragten Gitarristen in Europa. Die Liste der Künstler, mit denen er zusammenarbeitet, ist sehr lang, darunter Till Brönner, Jeff Cascaro, Mezzoforte, Thomas Quasthoff, die NDR- und die WDR-Bigband und viele mehr.

Simon Oslender – Hammondorgel

Jerôme Cardynaals – Schlagzeug

Bruno Müller – Gitarre

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)