Julia Ehninger 4tet

Julia Ehninger 4tet

Samstag, 06.04.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Eine „lebendige Initialzündung“ (Soultrain): 2016 veröffentlichte Julia Ehninger mit ihrem Quartett das Debütalbum „Im Wandel“ auf Unit Records, mit welchem die Band national wie international auf sich aufmerksam machen konnte. Die Release-Tour des Erstlings, der sich „wohltuend von Mainstream-Veröffentlichungen abhebt“ (Musikreview) führte die Band in die USA, Schweiz, Österreich und Deutschland wo die Band ein breites Publikum für sich gewinnen konnte. Das letzte Jahr verbrachte Julia Ehninger als DAAD-Stipendiatin in New York, wo sie viele Stücke für das neue Album geschrieben hat. Im Januar 2019 wird das neue Album „Hidden Place“ auf dem renommierten Label Berthold Records erscheinen. Nach dem vielbeachteten Debütalbum „Im Wandel“, ist die neue Produktion „Hidden Place“ international ausgerichtet. Während das erste Album komplett auf Deutsch war, sind die Texte nun in Englisch. Im neuen Album wird zeitgenössischer Jazz wird mit populärer und experimenteller Musik verbunden. Inhaltlich widmet sich „Hidden Place“ den Dynamiken, die unser tägliches Handeln beeinflussen, jedoch nicht sichtbar sind, wie unsere Erfahrungen, die uns geprägt haben, unsere Emotionen und Überzeugungen.

Gesang – Julia Ehninger
Klavier – Jonathan Hofmeister
Schlagzeug – Jeroen Truyen
Kontrabass – Nicolai Amrehn

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Stationen 4 – Stimmen in NRW

Lesley Olson

STATIONEN IV - Stimmen aus NRW

Donnerstag, 04.04.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Die menschliche Stimme in ihren unterschiedlichen musikalischen Ausdrucksformen:
Für die vierte Ausgabe der Konzertreihe STATIONEN haben die Gesellschaften für Neue Musik aus NRW ein acht-köpfiges Vokal-Ensemble aufgestellt. Dabei kommen die unterschiedlichsten Gesangsstile zusammen: von Beatboxing bis Operngesang über neue Musik, Performance, Jazzgesang und Improvisation. Unter der künstlerischen Leitung von Julia Mihály stehen komponierte Stücke und Improvisationen auf dem Programm, darunter Neuschöpfungen aus dem Ensemble und von befreundeten Komponisten.
Außerdem kommt ein Auftragswerk von Elnaz Seyedi zur Uraufführung, das den Mitwirkenden wie auf den Leib geschrieben wurde und damit die eigentümlichen Qualitäten der verschiedenen Stimmfächer auslotet und in Szene setzt.

Werke und Improvisationen von
Georges Aperghis / Theo Bleckmann / Sara Decker / Stefan Gwiasda / Mauricio Kagel / Erhard Karkoschka / Harald Muenz / Giacinto Scelsi / Willem Schulz / Elnaz Seyedi / Bettina Wenzel / Martin Wistinghausen

mit
STIMMEN aus NRW: Heide Bertram / Manon Blanc-Delsalle / Sara Decker / Stefan Gwiasda / Martin Lindsay / Milena Schuster / Bettina Wenzel / Martin Wistinghausen

Künstlerische Leitung Julia Mihály

SCHULPROJEKT
Wie bereits 2012, 2014 und 2017 wird auch STATIONEN IV von einem Schulprojekt begleitet, für das aufwändiges Unterrichtsmaterial entwickelt wurde.
In jeder Stadt soll gemeinsam mit Mitgliedern des Ensembles in der jeweiligen Klasse das Interesse für Neue Musik und das lokale Konzert geweckt werden. Die sieben Stationen werden also durch sieben Schulbesuche erweitert.
Konzeption & Leitung Lesley Olson – Johanna Daske
Informationen zum Schulprojekt per E-Mail bei: lesley-olson@t-online.de oder J.Daske@web.de





Karten Abendkasse: 10,- / 8,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Miss Pepper Blue

Foto: Winfried Kuck

Miss Pepper Blue

Samstag, 30.03.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Gitta Schäfer (Saxophon) und Johanna Schmidt (Klavier) sind in der Aachener Musikwelt berühmt-berüchtigt, J. Schmidt u.a. mit Dance of Joy und Tango X, G. Schäfer mit Travail Sonique und dem Duo SchäferProske.

Mit Miss Pepper Blue verbinden die beiden Musikerinnen europäische Wurzeln mit lyrischem und extrovertiertem Jazz oder Folk. Ihre neue CD “Traumtag” im Gepäck, kreieren sie einen kammermusikalischen Sound, erzählen ihre Klanggeschichten auf ebenso feinsinnige wie belebende Weise mit ihren Kompositionen und Improvisationen.

Skurril und witzig, charmant, melancholisch, rhythmisch fulminant und sphärisch-meditativ entwickeln die beiden Musikerinnen einen fesselnden Dialog und laden die Zuhörer zu einer spannungsreichen Klangreise ein.

Gitta Schäfer – Saxophon

geb. 1964 im Bergischen Land.

Mitbegründerin von „Ankle to Nose“, „Travail Sonique“ und „SchäferProske“. Tourneen mit „Art de Fakt“ und dem Lyriker Raymond Federman in Europa und den USA.

 Johanna Schmidt – Klavier, E-Piano

geb 1962 in München

Geigerin des Duos „Duo Tarantelle“, der Klezmergruppe “Dance of Joy“ und der Tangoformation „tangoX“.

Seit dem Jahr 2000 widmet sie sich verstärkt der Komposition und Improvisation.

 

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Peter Ruzicka

Hören und Sprechen über Neue Musik

Foto: Wilfried Beege

Peter Ruzicka - Komponist - Dirigent - Intendant

Freitag, der 08.03.2019 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrück

Der 1948 in Düsseldorf geborene Peter Ruzicka war ab 1977 nach Studium von Jura und Musik Intendant des Radio-Symphonieorchesters Berlin. Von 1988 bis 1997 hatte er die Intendanz der Hamburger Staatsoper inne. 2001 bis 2006 war er Leiter der Salzburger Festspiele. Neben seiner Tätigkeit als Professor der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg ist er seit 2015 Intendant der Salzburger Osterfestspiele.
Sein Wirken als Komponist stand Ende der sechziger Jahre noch ganz unter dem Einfluß von Henze, Ligeti und Stockhausen. Seit 1970 etwa bildet das Dreieck Mahler, Webern und Celan den Schwerpunkt seines kompositorischen Schaffens.Vor diesem Hintergrund hat Ruzicka in vielfältiger Weise mit Kraft der Inspiration unter souveräner Beherrschung des kompositorischen Metiers beeindruckt.

Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

Oslender & Cardynaals feat. Bruno Müller

O&C - Oslender & Cardynaals feat. Bruno Müller

Freitag, 22.02.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Hinter »O&C« verbergen sich Simon Oslender an der Hammondorgel und Jerôme Cardynaals am Schlagzeug. Beide sind gerade mal Anfang zwanzig und zelebrieren den funkigen Blues-Jazz schon in einem ganz eigenen Stil – mitreißende Grooves und röhrende Hammond sind Programm.

Per Zufall lernten die beiden Musiker sich in einer Bigband kennen, haben sich spontan für den Prinses Christina Jazz Concours in Amsterdam angemeldet, der dann auch gewonnen wurde. Schnell war klar, dass sie zusammen einen eigenen, frischen Sound kreieren wollen. Die erste gemeinsame CD »Big Brothers« wurde schon ein Jahr später produziert, auch Auftritte in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und der Schweiz ließen nicht lange auf sich warten.

Bisheriger Höhepunkt war unter anderem ein gemeinsamer Auftritt mit Hammond-Legende Dr. Lonnie Smith beim Grachtenfestival. Vor fünf Jahren traf Bruno Müller dann bei einem Festival auf das Duo – seitdem hat es zwischen den dreien im wahrsten Sinne des Wortes gefunkt. Bruno Müller zählt seit vielen Jahren zu den meistgefragten Gitarristen in Europa. Die Liste der Künstler, mit denen er zusammenarbeitet, ist sehr lang, darunter Till Brönner, Jeff Cascaro, Mezzoforte, Thomas Quasthoff, die NDR- und die WDR-Bigband und viele mehr.

Simon Oslender – Hammondorgel

Jerôme Cardynaals – Schlagzeug

Bruno Müller – Gitarre

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Jens Düppe Quartett

Jens Düppe Quartett

Samstag, 16.02.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

WDR Jazzpreis 2019

 Preisverleihung des WDR Jazzpreises aus dem Theater in Gütersloh: 

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-jazz-world/fuenfzehntes-jazzfest-guetersloh-jens-dueppe-100.html

Nach Jens Düppe’s Debut CD Anima, welche von der amerikanischen Fachpresse als „leading light for modern jazz“ (Chris Spector – Midwest Record) bezeichnet wurde, legt der Kölner Schlagzeuger, Komponist und aktueller WDR Jazzpreisträger 2019 nur zwei Jahre später nach, und zwar mit seiner zweiten CD: DANCING BEAUTY heißt sie und wurde prompt zum ECHO JAZZ 2018 nominiert. Inspiriert ist sie durch neun Zitate von John Cage, einem der größten Musikpioniere des vergangenen Jahrhunderts. Allesamt stammen sie aus seinem Buch Silence. Das Ergebnis: 9 Kompositionen, allesamt im Sinne von Cage, frei von Genregrenzen und musikalischen Schranken. So erzählt der Kölner Schlagzeuger mit seiner Band eine große Geschichte von neuen Horizonten, Neugierde und musikalischer Freiheit. Das Ganze bleibt keinesfalls verkopft, sondern gerät zu einem äußerst genüsslichen Klangabenteuer und fesselt den Zuhörer ab der ersten Sekunde. „Alles, was wir machen, ist Musik“, sagt Cage – und was für welche! Diese vier hervorragenden Jazzer präsentieren ein prickelnd-kreatives Konzert voll von heroischen Momenten, suchend-träumerischen Klängen und „tanzender Schönheit“.

Jens Düppe – dr. / composition

Frederik Köster – trp

Lars Duppler – piano

Christian Ramond – bass

14.2. um ca. 22.00 Uhr kommt auf WDR 3 ein 10 minütiger Beitrag zu dem Konzert !





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Ludger Singer

Hören und Sprechen über Neue Musik

Ludger Singer

Freitag, der 08.02.2019 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

der Komponist und Multiinstrumentalist Ludger Singer ist in der Region als virtuoser Pianist und Instrumentallehrer gut bekannt. Er beherrscht in überzeugender Weise verschiedene Genres heutiger Musik, wie Jazz, freie Improvisation und neuer Musik . Im Rahmen der Serie „Hören und Sprechen über neue Musik“ werden seine wichtigsten CDs mit unterschiedlichen Formationen vorgestellt.

Viel zu wenig bekannt sind seine Kompositionen, die eine völlig eigene Handschrift auszeichnen. Von einem seiner zahlreichen Kompositionen soll eine Kostprobe aus dem Duo für Altsaxophon und Klavier vorgestellt werden. Egal, ob  in einem klassischen Jazztrio (Kräm Fräsch Trio) oder als Klaviersolist (Aspherix) , die Musik von Ludger Singer ist packend, intelligent und immer wieder überraschend.

Besondere Aufmerksamkeit soll seinem Werk für das  Clavicord gewidmet werden, mit dem er erstaunliche musikalische Effekte und Stimmungen ausbreitet.

Daneben sind seine Fähigkeiten der Improvisation auf der Trompete, der Posaune, Didgeridoo und anderen zum Teil selbst hergestellten Instrumenten bemerkenswert.

Es lohnt sich, das Werk eines der vielseitigsten musikalischen Künstler hier in der Region kennen zu lernen.

 

Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

P.U.L.S.E

Foto Wilhelm Jünger




Vergabe des Spielstättenprogrammpreises 2018/19 mit Werner Hüsgens - P.U.L.S.E.

Freitag, 18.01.19 um 19 Uhr Klangbrücke Aachen

Die Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen e.V. ist mit ihrer Spielstätte die Klangbrücke in diesem Jahr erneut mit der dem Spielstättenprogrammpreis NRW ausgezeichnet worden, und richtet in diesem Jahr die Preisverleihung aus.

Der Aachener Saxophonist und Komponist Werner Hüsgen spielt im musikalischen Teil der Preisverleihung mit seiner Band P.U.L.S.E., die mit excellenten Musikern aus den Jazz-Szenen von Amsterdam, Köln, Brüssel und der Euregio besetzt ist.

Zu hören sein wird aktuelles Material aus dem 2017 beim Schweitzer Jazz-Label Unit-Records erschienenen Album Kobaltblau.

Die Eigenkompositionen von Hüsgen spielen teilweise mit den Traditionen akustischer und elektrischer Jazz-Großformationen, durchbrechen diese aber immer wieder durch überraschende Wendungen in ausgefeilten Arrangements, die die zahlreichen Klangfarben einer mit vier Bläsern und zusätzlicher Perkussion ausgestatteten Band auf verblüffende Art ausschöpfen. Lyrische Passagen und kraftvolle rockige Anteile ergänzen sich zu einem wundervollen Gesamtkunstwerk, niemals abgehoben, aber immer mit einer gewissen Kante ausgestattet, die eingefahrene Hörgewohnheiten auf den Kopf stellt.

Jazz, der aus den Wurzeln von Soul, R&B, World und Latin schöpft.

Werner Hüsgen – as/ss/fl/com, Hans-Peter Salentin – tpt /flh, Peter Hermesdorf – ts, Tobias Wember – tbn, Sebastian Scobel – p/keyb, Wolf Martini – guit, Uwe Böttcher – bass, Gerd Breuer – Drums, Lukas Meile – perc.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen in Zusammenarbeit mit dem Landesmusikrat NRW

Der Eintritt ist frei

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Charlotte Bray

Hören und Sprechen über Neue Musik

Die Komponistin Charlotte Bray

Freitag, der 11.01.2019 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

Beim ersten Termin von Hören und Sprechen über Neue Musik in diesem Jahr wird die junge britische Komponistin Charlotte Bray Thema sein. Bray hat sich mit einer lebhaften, expressiven Tonsprache voller lyrischer Intensität alsherausragendes Talend ihrer Generation eingeführt. Die Künstlerin studierte bei Mark-Anthony Turnage am Royal College of Music. Sie zieht Inspiration aus dem, was sie umgibt Poesie, bildende Kunst und Natur dienen ebenso als Impuls für ihre kreative Arbeit wie menschliche Begegnungen oder politische Ereignisse.

Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.