Neue Musik - Aktueller Jazz - Improvisierte Musik

Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen

Harry Vrencken

Wayne Shorter Projekt

Samstag, 11.05.24 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus

Celebrating the music of Wayne Shorter
 

Saxophonist Peter Hermesdorf, Pianist Mike Roelofs, Bassist Roman Korolik und Schlagzeuger Ron van Stratum würdigen den legendären Saxophonisten Wayne Shorter.


Wayne Shorter, der 12-fache Grammy-prämierte Saxophonist und Komponist und Schöpfer eines der einzigartigen Klänge des zeitgenössischen Jazz über mehr als ein halbes Jahrhundert, verstarb im letzten März. Der herausragende Saxophonist und Komponist wurde 89 Jahre alt und kann auf eine beeindruckende musikalische Reise während seiner Karriere zurückblicken. Diese begann in den frühen 1960er Jahren als Mitglied von Art Blakeys Jazz Messengers. Eine seiner bedeutendsten Stationen war seine Zeit im zweiten Miles Davis Quintett in den 1960er Jahren. Seine Kompositionen wie „Footprints“ und „Infant Eyes“ sind immer noch Meisterwerke des Jazz-Repertoires. Später gründete Shorter in den 1970er Jahren zusammen mit dem Keyboarder Joe Zawinul die bahnbrechende Fusion-Band „Weather Report“. Mit dieser Gruppe brachte er Jazz und elektronische Elemente zusammen und ebnete den Weg für das Genre des Jazz-Rock. Wayne Shorter ist bekannt für sein vielseitiges musikalisches Talent und seinen Einfluss auf die Entwicklung des zeitgenössischen Jazz. Seine Kreativität und Virtuosität haben ihn zu einer Legende in der Welt des Jazz gemacht.


Saxophon –  Peter Hermesdorf (NL)

Keys – Mike Roelofs (NL)

Bas – Roman Korolik (B)

Schlagzeug – Ron van Stratum (NL)

Sprecher – Didi Hardenberg (NL)

 
 

Karten Abendkasse: 18,- / 13,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)

Maryam Piroozirad

DAVID FRIEDMAN GENERATIONS TRIO

Surge Of Silence' Album Release Tour - 80th anniversary tour

Samstag, 04.05.24 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Am 10. März wird der amerikanische Vibrafonist David Friedman 80 Jahre alt. Kaum zu glauben, denn von einer unbändigen Neugier getrieben, gibt der Wahlberliner seit Jahren den Benjamin Button. Auf der neuen CD „Surge Of Silence“ (Malletmuse Records) seines Generations Trios mit Bassist Oliver Potratz und Drummer Tilo Weber fragt man sich, wer da welcher Generation angehören mag. 
 
Das Zusammenspiel von Vibrafon, Bass und Schlagzeug ist an Gelassenheit kaum zu überbieten, und doch liegt unter allen Stücken eine kreative Unruhe, die nicht nur den jeweiligen Raum eines jeden Stückes ausspäht, sondern auch immer bereits antizipiert, was hinter dessen Limits kommen mag. David Friedman hat in sei- ner langen Karriere mit vielen Großen des Jazz zusammengespielt. Erwähnt seien an dieser Stelle nur Horace Silver, Wayne Shorter oder Chet Baker, auf dessen Meilenstein „Peace“ er 1982 drei Stücke beisteuerte. Friedman war immer ein Suchender und Findender auf den Mallets gewesen. Bei einer beeindruckenden Lebensleistung drängt sich dennoch der Eindruck auf, dass es stets um sehr viel gegangen sei, auf seinen neueren Einspielungen mit Berliner Musikern jedoch um alles. Dem stimmt Friedman vorbehaltlos zu und ergänzt: „Vor allem geht es mir in den letzten Jahren um etwas, das ich pure Musik nenne. Das ist Musik, die im Moment entsteht. Ich suche nach einer Musik, mit der wir nicht nur das Publikum, sondern auch uns selbst überraschen können. Das habe ich immer angestrebt, aber ich habe den Eindruck, dass ich mich zuletzt tatsächlich ein Stück weit in diese Richtung entwickelt habe.“ 

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David Friedman – vibes
Oliver Potratz – bass
Tilo Weber – drums

Karten Abendkasse: 18,- / 13,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)

HÖREN & SPRECHEN ÜBER NEUE MUSIK

Exkursion zum Achtbrückenfestival in den Kölner Freihafen

Samstag, 04.05.24

Treffpunkt und Anmeldung wird noch bekannt gegeben

Der Eintritt ist frei – Interessierte sind herzlich willkommen!

Die Treffen werden vorbereitet von Günter Härtel und Hans-Walter Staudte

SKR-TRIO

Samstag, 27.04.24 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Gitarrist Norbert Scholly, Bassist Christian Ramond und Stefan Kremer am Schlagzeug experimentieren seit über 15

Jahren auf ihre ganz eigene Art mit Themen aus dem „American Songbook“ und eigenen Kompositionen. Reduziert auf

den Sound des klassischen Jazzgitarrentrios begeben sie sich gleichsam mit kleinem Gepäck auf ihre musikalischen

Expeditionen.

 

Norbert Scholly (*1964) kann auf eine beachtliche Liste von Musikern zurückblicken, mit denen er bereits

zusammengearbeitet hat. Dies sind unter anderem Larry Corryell, Bireli Lagrene, Peter Erskine, Benny Golson, WDR-

Big Band. Hinzu kommen Rundfunk u. TV-Produktionen. 1985 gewann er den Preis als bester Solist der EUROPEAN

JAZZ COMPETITION. CD-Einspielungen mit Danny Gottlieb, Olivier Peters, Ramesh Shotham runden seine

umfangreiche Arbeit ab. Er lebt in Köln

 

Sydney Christian Ramond (*1962) studierte von 1983 bis 1987 an der Musikhochschule Köln und erhielt danach ein

Stipendium der Akademie of Fine Arts in Banff (Kanada). Ramond ist ein vielseitig versierter und gefragter Bassist, der

mit vielen renommierten Musikern gearbeitet hat, so z.B. Kenny Wheeler, Tomasz Stanko, Albert Mangelsdorff, Joe

Pass oder Philip Catherine. Er spielt in stilistisch so unterschiedlichen Musikgruppen wie dem Wolfgang-

Engstfeld/Peter-Weiss-Quartett, dem Theo Jörgensmann Quartet, dem Trio DRA mit Christopher Dell oder und war

bisher in mehr als 20 Ländern auf Tournee, unter anderem Neuseeland, Kanada, Sudan, Ägypten und Japan. Lebt

ebenfalls in Köln.

 

Stefan Kremer (*1957), lebt in Belgien, studierte Schlagzeug auf der Dante Agostini/Kenny Clarke ‘Ècole de Batterie’ in

Paris und an der Berklee College of Music in Boston. Mit 19 tourte er bereits mit dem Chet Baker Quintett in Belgien

und Frankreich. Spielte u.a. Kenny Wheeler & Riot, Jacques Pelzer, Dave Liebman, Tony Scott, Sheila Jordan u.v.a. Zu

seinen eigenen Projekten gehören u.a. das Trio KrämFräsch, die Gruppe TangoX und das SKR Trio.

 

Karten Abendkasse: 18,- / 13,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)

CONSTANTIN KRAHMER TRIO

Dienstag , 09.04.24 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Wohin entwickelt sich das Klaviertrio als klassische Jazzbesetzung aktuell? Der Pianist und Komponist Constantin Krahmer hat dazu ein klares Statement abgegeben und zeigt seinen ganz eigenen Zugang zum Klavier und zum Klaviertrio. Zweifellos ist er von der großen, bestehenden Tradition beeinflusst, aber er hat auch seine eigene, sehr persönliche Klangwelt geschaffen. Sie erinnert an die Klangsprache von Bill Evans, Paul und Carla Bley, an skandinavischen Jazz wie etwa von Jan Johansson oder Christian Wallumröd, aber auch an Morton Feldman, stellenweise sogar an Joseph Haydn oder Frederic Chopin.

Mit dem Kölner Schlagzeuger Leif Berger und dem New Yorker Bassisten Thomas Morgan hat Constantin hierfür zwei hervorragende Partner gefunden, die das Trio mit ihren musikalischen Persönlichkeiten komplettieren und bereichern. Beide haben ein hochentwickeltes, musikalisches Gespür und können sich hervorragend auf Constantins intendierte Klangästhetik einstellen. Auch der hervorragende dänische Bassist Thorbjörn Stefansson, der bei der Album-Releasetour im April dabei ist, verfügt über diese Eigenschaften.

 
Am 23. Februar ist das Debütalbum ”Care“ des Trios bei dem Rostocker Label Yew Records erschienen.

Constantin Krahmer – Klavier/Komposition

Thorbjørn Stefansson – Bass
Leif Berger – Schlagzeug

 

Karten Abendkasse: 18,- / 13,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)

HÖREN & SPRECHEN ÜBER NEUE MUSIK

Bernd-Alois Zimmermann "Recomposed"

Freitag, 05.04.24 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke Aachen

Der Eintritt ist frei – Interessierte sind herzlich willkommen!

Die Treffen werden vorbereitet von Günter Härtel und Hans-Walter Staudte

Foto: Heike Fischer

DUO FLUX

Roots & Rhyzomes

Samstag, 16.03.24 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Mit akustischen Instrumenten entspinnen zwei ProtagonistInnen der jazzbasierten Improvisationsmusik einen Diskurs über Möglichkeiten des zeitgenössischen Zusammenspiels. So ertönt feingliedrig Kontrapunktisches und tänzelnd Polyrhythmisches mühelos neben rohen Klangtürmen, vehementen Akkordclustern und schlichter Gesanglichkeit.

 

Als Christina Fuchs und Florian Stadler 2018 das Duo FLUX gründeten, experimentierten der Bonner Akkordeonist und die Kölner Saxofonistin, Klarinettistin und Komponistin noch mit den verschiedenen Formen und Möglichkeiten von komponierter und elektroakustischer Musik. Im Lauf der Zeit fanden die beiden Gleichgesinnten eine Neuorientierung hin zu einer rein analogen Improvisationsmusik.

 

Auf ihrem neuen Album Roots & Rhyzomes (JazzHausMusik 312) und in den kommenden Konzerten werden sie dieses Konzept 2024 vorstellen.

 

Christina Fuchs – SopranSax, Klarinette, Bassklarinette

Florian Stadler –  Akkordeon

 

Karten Abendkasse: 18,- / 13,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)

TRIO DARIUS HEID / KRESTEN OSGGOD / WILBERT DE JOODE

Samstag, 09.03.24 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Das Trio Darius Heid/Wilbert de Joode/Kresten Osgood besteht aus drei einzigartigen Musikern der europäischen Improvisationsszene. Wilbert de Joode ist u.a. mit Han Bennink, Michael Moore und Misha Mengelberg einer der wegweisenden Personen der niederländischen Szene. Kresten Osgood ist auf mehr als 100 Alben zu hören und arbeitete u.a. mit Masabumi Kikuchi, Roscoe Mitchell und Yusef Lateef – heute ist er einer der prägendsten Schlagzeuger der europäischen Szene. Darius Heid, urspürunglich aus Aachen jedoch in Köln beheimatet, ist der jüngste im Trio und erweitert die Klangmöglichkeiten des Klaviers auf spielerische und konzentrierte Art und Weise. Nach ihrem Debüt auf der Cologne Jazz Week 2023 tourt diese spannende Konstellation vom 7. bis 12. März 2024 durch Deutschland.

 

Darius Heid (DE) – Klavier
Wilbert de Joode (NL) – Kontrabass
Kresten Osgood (DK) – Schlagzeug

Karten Abendkasse: 18,- / 13,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)

HÖREN & SPRECHEN ÜBER NEUE MUSIK

Detlef Glanert

ist mit seinen erfolgreichen Bühnenwerken heute einer der meistgespielten lebenden Komponisten in Deutschland.

Glanert schreibt eine Musik mit zeitgenössischen Klangfarben, eine Musik, die klar erzählt, suggestiv die Situationen einfängt, gesangliche Charaktere prägnant zeichnet und der Sprache zur Geltung verhilft.

Seine Orchester-und Kammermusik offenbart auch sein Gespür für besonders lyrische und leidenschaftliche musikalische Sprache. Seine Verbundenheit mit der Tradition wird von ihm aus einem zeitgenössischen Blickwinkel neu beleuchtet.

Die Opern „Oceane“ (2019) nach einer Novelle von Fontane und die aktuelle Oper „Die Jüdin von Toledo“ nach dem Text von Grillparzer (Uraufführung 10. Februar 2024 in der Semperoper) sollen diesen Abend mit den bereits verfügbaren musikalischen Beispielen im Vordergrund stehen.

Hinweise auf sein Orchester-und Kammermusik Werk sind ebenfalls im Programm.

Freitag, 01.03.24 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke Aachen

Der Eintritt ist frei – Interessierte sind herzlich willkommen!

Die Treffen werden vorbereitet von Günter Härtel und Hans-Walter Staudte

HÖREN & SPRECHEN ÜBER NEUE MUSIK

Der amerikanische Komponist Aaron Cassidy

Freitag, 02.02.24 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke Aachen

Diesmal steht die Musik des amerikanischen Komponisten und Dirigenten Aaron Cassidy im Fokus.

 

Aaron Cassidy, geboren 1976 in Illinois (USA), ist ein Komponist und Dirigent mit zunehmender internationaler Präsenz. Seine Kompositionen werden von führenden Solisten und Ensembles der zeitgenössischen Musik auf zahlreichen internationalen Festivals aufgeführt. Seit 2022 lebt Cassidy in Berlin und ist als Professor für Komposition an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover tätig. Als Komponist zeichnet sich Cassidy durch den Einsatz von vielfältigen, grafischen und tabellarischen Notationen aus, die die körperlichen und mechanischen Aspekte der Klangproduktion in der Musik betonen.

 

Der Eintritt ist frei – Interessierte sind herzlich willkommen!

Die Treffen werden vorbereitet von Günter Härtel und Hans-Walter Staudte