Hören und Sprechen über Neue Musik
Exkursion zum "Freihafen" des Achtbrückenfestivals Köln
Dienstag, der 01.05.2018
Abfahrt ist um 9 Uhr 18 ab Aachen Hauptbahnhof. Wir fahren mit Gruppentickets. Interessenten möchten sich bittte bis spätestens Freitag, den 27.04. bei Günter Härtel verbindlich anmelden unter:
Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel
Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung keine Online-Kartenreservierung möglich.
Hören und Sprechen über Neue Musik
Pascal Dusapins Oper "Perela Uoma die fumo"
Freitag, der 06.04.2018 um 20 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke
Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel
Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung keine Online-Kartenreservierung möglich.
SAVOHA
Freitag, 09.03.18 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen
Seit nunmehr fast zehn Jahren beschäftige ich mich neben der Trommelei auf dem Schlagzeug auch mit der auf meinem Körper – Bodypercussion heißt diese Art der musikalisch-rhythmischen Betätigung. Mein Wunsch war es immer, Bodypercussion auch in einer Band zu präsentieren. Mit Sara Decker und Volker Heinze hab ich zwei ideale Mitstreiter gefunden. Wir haben eine Weile gejammt, rumexperimentiert und dann ein Programm geformt, von dem wir meinen, dass es sehr gut vor Publikum funktioniert – wie wir ja bereits bei mehreren Konzerten erfahren durften.
Die Musik des SAVOHA-Trios integriert Bekanntes aus den Bereichen Swing, Pop, Latin und auch eigene Kompositionen aller drei Interpreten. Auch ohne Harmonieinstrument werden die einzelnen Stücke problemlos „rübergebracht“ – der reduzierte, pure, transparente Band-Sound befördert die Konzentration auf’s Wesentliche – less is more! Das Ohr des geneigten Zuhörers wird nicht überflutet von einer Unmenge an gleichzeitigen Klangereignissen. Das Lauschen richtet sich nicht selten nur in eine Richtung – wenn eben z.B. die Stimme oder der Bass als einziges erklingt.
Harald Ingenhag
Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)
Hören und Sprechen über Neue Musik
"Schwerbmetallanalyse" zur Rezeption von Heavy Metal Musik
Freitag, der 02.03.2018 um 20 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke
Referent: Christian Castro
Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung keine Online-Kartenreservierung möglich.
DUO GELLAND "Traumwerk"…die freien Kompositionen unserer Träume…
Samstag, 03.02.17 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen
Das schwedisch-deutsche Spitzenmusiker-Paar DUO GELLAND löst seit 1994 den selbstgesetzten Anspruch
auf Wiedererfindung der Gattung Violinduo mit allein über 200 ihm gewidmeten Neukompositionen erfolgreich ein.
In einer intensiven szenischen Performance hören wir die Jahrespreisträger der Deutschen Schallplattenkritik 2008 mit Musik von James Dillon, Giorgio Netti, Hans-Joachim Hespos und Texten von Jean Cayrol.
Cecilia und Martin Gelland, Violinen
Die musikalischen Beiträge des Programms:
James Dillon – Traumwerk (1995/96)
In 12 Sätzen lässt der schottische Komponist James Dillon der Phantasie freies Spiel. Er selbst bezeichnet diese Sammlung als ein Tagebuch, eine Ansammlung von Eindrücken. In der musikalischen Gestaltung lässt er keine Grenzen zu, vom Leisesten bis zum Stärksten, vom Meditativen bis zum Schauderhaft-Erschreckenden, von Strenge bis zu Verspieltheit. James Dillon legt seiner Komposition einen Ausspruch Albrecht Dürers zugrunde:
„Jener, der ein Traumwerk realisieren will, muss alle Sachen darein mischen“ und er bezieht sich damit auf Dürers Randzeichnungen zum Gebetbuch Kaiser Maximilians aus dem Jahre 1515.
Giorgio Netti – inoltre (2006)
Die Möglichkeiten der Violine schöpft der Italiener Giorgio Netti (geb. 1963 in Mailand)
vollständig aus. inoltre ist eine Auftragswerk des Festivals Stockholm New Music, symbolisiert Alberto Giacomettis endlosen Versuch, den Kopf seines Bruders Diego zu modellieren. Es offenbarten sich für Giacometti immer neue Aspekte, immer tiefer drang er in das Unbekannte ein. Giorgio Netti versinnbildlicht dies mit der allmählichen Vereinigung von Klang, Körper und Instrument. Es entsteht eine Klangwelt, die sich durch die Kombination zweier Violinen vervielfältigt. Samadhi, das innere „Erglühen“ im Yoga, den mystischen Zustand der Befreiung bezeichnend, ist bewusst von Giorgio Netti gegen Ende des Stückes musikalisch eingebracht worden.
Hans-Joachim Hespos, (2012)
A E R I – klangszenen für zwei violinen (und tänzerische Spur)
„den singdrosseln gewidmet“ – vermerkt die Partitur; Wenn Drosseln Noten lesen könnten . . .
Dann müssten sie sich allerdings mit den für Hespos typischen Vortragsanweisungen vertraut machen, die etwa ein „wild diabolisches abschuften“ vom Interpreten verlangen. Vogelstimmen sind in der Musikgeschichte nicht selten. In der französischen Moderne war es besonders Olivier Messiaen, der in seinem Klavierwerk „Catalogue des oiseaux“ Vogelstimmen akribisch transkribiert und jeweils mit ihrem ornithologischem Namen versehen hat. Hespos hingegen hat seinen Drosseln neue Melodien komponiert, die allerdings auf den hochindividuellen Singmodellen jeder einzelnen Drossel in Hespos Garten basieren.
Komponiert für das schwedische „Duo Gelland“
Die Text-Beiträge zum Programm:
Texte des französischen Schriftstellers Jean Cayrol (1911-2005) … die freien Kompositionen unserer Träume…
aus Die lazarenischen Träume (1948)
Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)
Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel
Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung keine Online-Kartenreservierung möglich.
SINS & BLESSINGS
Samstag, 20.01.18 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen
SINS & BLESSINGS ist ein interdisziplinäres Projekt über die sieben Todsünden von Heiner Schmitz, bei dem Poetry, Philosophie und Jazzmusik aufeinander treffen. Durch die Kompositionen von Heiner Schmitz, das mit nationalen Jazz-Stars gespickte Ensemble „Symprophonicum Heiner Schmitz“ und die durch Schauspielerin Sabine Pfeifer vorgetragenen Texte des Autors Peter Schanz ist ein spannendes Aufeinandertreffen von Wort und Ton auf der Bühne gewährleistet. Die Zuhörer werden somit auf intellektueller Ebene als auch emotionaler Ebene in den Genuss einer Begegnung mit den sieben Todsünden in unserem Alltag kommen, wie sie es bis dato nicht erlebt haben.
Jens Düppe – DrumsReza Askari – BassSimon Seidl – PianoMatthias Strucken – VibraphonBastian Stein – TrompeteStefan K. Schmid – SaxofonHolger Werner – BassklarinetteTobias Wember – PosauneLola Rubio – ViolineZuzana Leharova – ViolineMartin Hauser – ViolaDavid Schütte – VioloncelloSimin Tander – GesangSabine Pfeifer – SprecherinHeiner Schmitz – Komposition & Leitung
Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)
Vinyl Nouveau - New Vinyl - Neues auf Platte
Freitag, der 08.12.2017 um 20 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke
In unserer Veranstaltungsreihe lassen wir endlich eine Totgesagte auferstehen:
die Schallplatte. Nun wissen natürlich viele Zeitgenossen, dass dieselbe niemals gestorben war, aber diesmal dreht sich auch bei uns alles auf dem Plattenteller;
Wir wollen uns gemeinsam neue Vinylplatten anhören und fordern die Besucher auf, ihre Lieblinge mitzubringen – wahrscheinlich kann man ja dabei noch was lernen und kommt aus dem Staunen sowieso nicht mehr heraus…
Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel
Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung keine Online-Kartenreservierung möglich.
Big Bandits - Die Musik von Roger Cicero
Freitag, 01.12.17 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen
Ciceros Mischung aus klassischem Big-Band-Swing und deutschen Texten war der Überraschungserfolg der deutschen Musikszene der letzten zehn Jahre. Während seine Musik an die Traditionen des amerikanischen Big-Band-Jazz der sechziger und siebziger Jahre anknüpft, angereichert durch Elemente aus Soul und Funk, bringen seine Texte ein neues, frisches Element ein.
Kleine Geschichten, teils poetisch, teils romantisch, niemals platt, oft auch selbstironisch, behandeln mit Witz und Tiefgang den Geschlechterkampf und andere wesentliche Themen des Lebens und fügen sich wunderbar in den fetten Big-Band-Sound ein.
Durch den überraschenden, tragischen frühen Tod von Roger Cicero im März 2016 wurde die ganze Musikwelt geschockt. Um so wichtiger erscheint es, dass Ciceros Musik auch ohne ihn weiterlebt und auch live gespielt wird – sie ist es wert!
Für den exponierten Gesangspart konnten wir den Kölner Sänger Max Weise gewinnen. Er hat schon einige Konzerte mit der Band gegeben, verbrachte dann ein Jahr als Fulbright-Stipendiat an der Manhattan School of Music in New York – und ist nun wieder mit der Band unterwegs.
Wir haben Ciceros Musik neu arrangiert – zugeschnitten auf eine Präsentation nahe am Publikum – Freiräume für kreative solistische Einlagen geschaffen und dem Programm neue Songs hinzugefügt, sodass eine nicht nur für den Jazzfan begeisternde Präsentation entstanden ist.
Werner Hüsgen – Leitung
Max Weise – Gesang
Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)
Neue Musik seit 2000 in der Aufführungspraxis
Freitag, der 10.11.2017 um 20 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke
Referent: der Leiter des Ensembles für Neue Musik Aachen und Flötist Olaf Futyma
Anhand von Aufnahmen und Partituren stellt der Flötist und Leiter des Neue Musik Ensembles Aachen Olaf Futyma Werke von Quint, Crumb, Yamagucci, Schneid, Neuwirth, Scelsi und Fontyn vor.
Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung keine Online-Kartenreservierung möglich.

