HÖREN & SPRECHEN ÜBER NEUE MUSIK
Francesco Filidei (*1973); ital. Organist und Komponist; Oper "Giordano Bruno") von 2015
„Beim kommenden Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik beschäftigen wir uns mit dem Werk von Francesco Filidei, einem der wichtigsten italienischen Komponisten seiner Generation. In seiner musikalischen Sprache stehen extrovertierte, ikonoklastische und romantische Seiten unmittelbar nebeneinander. Gleichzeitig treffen klangausdünnende und kinetische Prozesse auf Provokationen.
Eine Summe seiner kompositorischen Arbeit ist die Oper „Giordano Bruno“, die 2015 in Porto uraufgeführt wurde. Sie widmet sich der Märtyrerfigur der Gedankenfreiheit Giordano Bruno, der 1600 auf dem Campo de‘ Fiori in Rom auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Dieses exemplarische Werk mit seinen zwölf Bildern steht im Mittelpunkt unseres Abends.“
Hans-Walter Staudte
Freitag, 05.06.26 um 19:30 Uhr im Music Loft Studio der Klangbrücke Aachen
Der Eintritt ist frei – Interessierte sind herzlich willkommen!
Die Treffen werden vorbereitet von Günter Härtel und Hans-Walter Staudte
AMINO THRIFT
Samstag, 23.05.2026 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen
AMINO THRIFT ist ein Quartett, das die Konturen moderner und improvisierter Musik neu denkt. Dieses Ensemble verschmilzt auf fabelhafte Weise die treibenden Rhythmen des Jazz mit zeitgenössischen Klanglandschaften. Das Quartett fand sich in New York City zusammen, wo die Musiker Klänge aus ihren unterschiedlichen Hintergründen entwickelten. Gemeinsam weben diese vier Musiker Musik, die die geografischen Grenzen zwischen New York und Deutschland überwindet.
Theresia Philipp – Saxophon (Deutscher Jazzpreis 2022)
Florian Herzog – Kontrabass (Deutscher Jazzpreis 2024)
Thomas Sauerborn – Schlagzeug (nominiert für Deutscher Jazzpreis 2023)
Noah Rott – Piano & Synthesizer (Fulbright Stipendiat)
Karten Abendkasse: 25,- / 15,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)
Unter 18 Jahren FREI ! (Begrenztes Kontingent)
Simon Compté Quartett
Donnerstag, 21.05.2026 um 20 Uhr in der Kammer des Theater Aachen
Der 2005 geborene belgische Saxophonist Simon Comté gilt als Ausnahmetalent: Früh gefördert am Brüsseler Konservatorium, inzwischen Student an der renommierten Manhattan School of Music, wurde er 2025 vom Magazin Downbeat als »Outstanding Soloist« ausgezeichnet. In Aachen stellt er erstmals in Deutschland sein eigenes Quartett vor – ein Ereignis, das Jazzfans nicht verpassen sollten.
Im Rahmen der KammerJazz-Reihe in Kooperation mit dem Büchel-Museum, Dumont und der GZM (Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen e.V.).
JAGGAT Jazz Quartett
Samstag, 09.05.2026 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen
Jaggat ist eine Band, die virtuose Klangbrücken zwischen kammermusikalischem Jazz und Musik unterschiedlichster Kulturen schlägt. Spanische, indische, arabische, afrikanische und lateinamerikanische Einflüsse verbinden sich zu einer ausdrucksstarken, homogenen musikalischen Melange jenseits kulturspezifischer Kategorien.
Jaggat – aus dem Sanskrit für „Welt“ – vereint die reichen Klänge unterschiedlichster Kulturen zu einer fesselnden musikalischen Reise, in der Offenheit und Wertschätzung für Vielfalt im Mittelpunkt stehen. Das neue Album zeigt, wie Toleranz und kultureller Austausch zu etwas Neuem und Schönem führen können – in der Musik ebenso wie in der Gesellschaft. Durch die Verbindung globaler Rhythmen, Melodien und Traditionen entsteht ein unverwechselbarer Sound. Jaggat macht erlebbar, dass Vielfalt nicht nur bereichert, sondern inspiriert.
Die Eigenkompositionen von Gitarrist Markus Conradund Kontrabassist Caspar van Meel greifen nahtlos ineinander, lassen jedoch die individuelle Handschriftder beiden erkennen. Der Perkussionist Afra Mussawisade legt mit seinem einzigartigen Instrumentarium einen perfekten klanglichen Teppich und treibenden Groove unter diese Stücke.
Oene van Geel – GeigeMarkus Conrad – GitarreCaspar van Meel – KontrabassAfra Mussawisade – Perkussion
Jazz fun, 11-12-2025
„A warm, sophisticated album that highlights how cultural openness can give rise to a sound that is both personal and universal.’’ Couleurs Jazz‚ Best of the Month 11-2025
Karten Abendkasse: 25,- / 15,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)
Unter 18 Jahren FREI ! (Begrenztes Kontingent)
HÖREN & SPRECHEN ÜBER NEUE MUSIK
Iréne Schweizer (1941 - 2024) - schweizer Pianistin
Infos folgen
Freitag, 08.05.26 um 19:30 Uhr im Music Loft Studio der Klangbrücke Aachen
Der Eintritt ist frei – Interessierte sind herzlich willkommen!
Die Treffen werden vorbereitet von Günter Härtel und Hans-Walter Staudte
STIMMEN DER STADT - Neue Musik aus Aachen
Neue Musik
Samstag, 11.04.26 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Kompositionen von Viola Kramer, Marc Vogler, Andreas Janssen und Matthias Rein
Wohl selten kommt ein Publikum in den Genuss, gleich mehrere komponierende Zeitgenossen aus der eigenen Region kennenzulernen wie in diesem Konzert. Und das nicht nur als die Erschaffer neuer Werke, sondern auch als Interpreten ihrer eigenen Musik auf der Bühne. In der heutigen Zeit der Spezialisierung, in der die Felder der Komposition und der Interpretation häufig getrennt betrachtet werden, erinnert das Format daran, dass es mal selbstverständlich war, dass Musik zunächst von denjenigen aufgeführt wurde, die sie vorher ersonnen hatten.
Das Programm besteht aus Werken von einer Komponistin und 3 Komponisten, die sehr unterschiedliche Werdegänge haben:
Viola Kramer ist neben ihrem Wirken als Komponistin auch Ensembleleiterin, Pianistin, Vokalistin und Pädagogin. Ihr umfangreiches und vielfach preisgekröntes Werk ist gekennzeichnet durch experimentellen Umgang mit Formen, Klängen, und vereint eine große stilistische Bandbreite. Sie arbeitet mit Live-Elektronik ebenso wie mit klassischen Instrumenten. Die Ausweitung der Möglichkeiten der Stimme über das reine Sprechen und den Schönklang im Gesang hinaus ist ihr ein stetes Beschäftigungsfeld.
Marc Vogler kann trotz seines immer noch jugendlichen Alters bereits auf einen beachtlichen Werkkatalog zurückblicken. Gleichermaßen in der Konzertmusik wie in der Oper zu Hause, arbeitet er mit renommierten Ensembles und Institutionen zusammen. Seit 2024 ist Vogler, der 2022 Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs in der Sparte Komposition war, als Composer in Residence an der Oper Dortmund. Seine Musik wird inzwischen auf verschiedenen Kontinenten gespielt, er erhält Kompositionsaufträge von bedeutenden Festivals wie dem Kölner Acht Brücken- Festival und von bedeutenden Klangkörpern. Im vorliegenden Konzert betätigt er sich auf seinem gelernten Instrument, dem Klavier, mit Kompositionen und zusätzlich einer Improvisation.
Andreas Janssen ist neben der klassischen Musik auch mit dem Jazz vertraut, er hat eine Ausbildung zum Jazz- Schlagzeuger durchlaufen und spielt ebenso Klavier und singt. Er ist Gründungsmitglied und Initiator des Vokalensembles AaVokaSo (Aachener Vokalsolist*innen) und ist auch als Arrangeur tätig. Janssen komponiert und arrangiert für Theater- und Musicalproduktionen.
Matthias Rein ist klassischer Pianist und als solcher in der Region bisher ausschließlich als Instrumentalist bekannt. Er ist als Korrepetitor und Liedgestalter an der Musikhochschule in Aachen tätig. Als Komponist feiert er mit diesem Konzert seine öffentliche Premiere.
Die Kompositeure werden auf der Bühne verstärkt durch die Mezzosopranistin Hanna Schäfer, die in Köln und Stuttgart lebt. In der Region ist sie keine Unbekannte, da sie unter anderem in Aachen Gesang (bei Prof. Claudia Kunz- Eisenlohr) studiert hat. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt im Konzertbereich, darüber hinaus wirkt sie regelmäßig als Gast in verschiedenen Profichören wie dem WDR- Rundfunkchor oder dem SWR- Vokalensemble mit. Ihr Repertoire reicht von der Renaissance bis zur Musik von heute.
Karten Abendkasse: 25,- / 15,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)
Unter 18 Jahren FREI ! (Begrenztes Kontingent)
HÖREN & SPRECHEN ÜBER NEUE MUSIK
Atac Sezer (*1979) - türkischer Komponist der Neuen Musik
Freitag, 10.04.26 um 19:30 Uhr im Music Loft Studio der Klangbrücke Aachen
Der Eintritt ist frei – Interessierte sind herzlich willkommen!
Die Treffen werden vorbereitet von Günter Härtel und Hans-Walter Staudte
Constantin Krahmer Septett - Visions Fugitives
Donnerstag, 19.03.2026 um 20 Uhr in der Kammer des Theater Aachen
Ein Komponist und Bandleiter mit der Fähigkeit wunderschöne Musik zu schreiben und zu arrangieren, die irgendwo zwischen Jazz, Neuer Musik und Improvisation zu verorten ist. Eine exzellent besetzte Band, durch den nichtbesetzten Bass stets leicht schwebend im Sound mit einer sehr breiten Klangfarben Palette.
Werner Hüsgen – Jazzsaxophonist und Kurator dieses Konzerts in der Reihe Kammerjazz des Theaters Aachen
Luise Volkmann – Altsaxofon
Michael Heupel – Flöten
Sebastian Gille – Tenorsaxofon/ Altklarinette
Johannes Lauer – Posaune
Constantin Krahmer – Klavier
Bertram Burkert – Gitarre
Leif Berger – Schlagzeug
Das Septett ist sein aktuelles Projekt, mit dem er gerade auf Release-Tour für das Album Visions Fugitives ist (erschienen am 28.03.25 bei Yew Records).
„Mit Visions Fugitives reiht sich Constantin Krahmer in die Gruppe derjenigen Jazzkomponisten ein die ein Gespür für eine gute Balance von Improvisation/Komposition, Herz/Verstand und Konsonanz/Dissonanz haben. Eine Musik die man sich gerne anhört, die inspiriert und die überrascht. Dazu kommt noch, dass die Band wirklich hammermäßig besetzt ist!“
„Constantin Krahmers Septett-Album Visions Fugitives ist eine Kunstgalerie für die Ohren, konzipiert, komponiert und kuratiert von einem Meister der Klangfarbensymbolik und ins akustische Bild umgesetzt von sieben Maler*innen mit prägnanter Pinselführung und klar definiertem Farbbekenntnis.“
Wolf Kampmann, Jazzjournalist
https://www.youtube.com/watch?v=5isuHVQFn1c
https://www.youtube.com/watch?v=3Xto85FDUXs
AMORE A PRIMA VISTA - LIEBE AUF DEN ERSTEN BLICK
Neue Musik
Samstag, 07.03.26 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus
Ein Kooperationsprojekt vom DTKV Köln-Aachen in Zusammenarbeit mit der GZM Aachen mit grafischen Werken von Mauricio Kagel und Anestis Logothetis
Zwei Neue Musik-Ensembles treffen erstmalig aufeinander. Das gemeinsame künstlerische Thema: Grafische Partituren von Mauricio Kagel. Jedes Ensemble hat für sich das Stück „Prima Vista“ von Mauricio Kagel erarbeitet. Nun begegnen sie sich in einem spannenden Setting. Das Publikum kann unmittelbar miterleben, wie aus den projizierten Dia-Bildern Musik entsteht und wie die Musik des einen Ensembles mit der Musik des anderen Ensembles in Dialog tritt, ihr ins Wort fällt, sie unterstützt oder konterkariert. Dabei ist nichts planbar, denn das Notenmaterial wird jeweils vom anderen Ensemble gesteuert. Das Konzert wird eröffnet mit zwei grafischen Kompositionen, in denen sich die beiden Neue Musik Ensembles jeweils vorstellen, bevor sie sich dann in „Prima Vista“ begegnen.
Das Kölner Quartett interpretiert „Ludwig van“, eine Metacollage von Mauricio Kagel, in der ausschließlich Musik von Beethoven erklingt, allerdings in unerwarteter Form, teils im Original, teils kaleidoskopartig collagiert, gespielt auf bekannten oder außergewöhnlichen Instrumenten mit den unterschiedlichsten Spielpraktiken. Auch Beethoven selbst kommt mit Brieftexten zu Wort. Die Musikerinnen präsentieren 50 Jahre nach Kagels Metacollage „Ludwig van“ die Musik der Vergangenheit als Musik der Gegenwart. Die Partitur besteht aus Abbildungen einer Inneneinrichtung, die mit Beethoven-Notenblättern beklebt sind. Was die Interpreten spielen, beruht auf deren subjektiver Wahrnehmung.
Das Neue Musik Ensemble Aachen führt eine grafische Partitur von Anestis Logothetis, des in Ostrumenien geborenen Komponisten griechischer Herkunft, auf. Seine grafische Notation zeichnet sich durch einen hohen Grad an Systematik und Präzision aus. Im Gegensatz zu vielen offenen, eher assoziativen grafischen Partituren entwickelte Logothetis ein eigenes Zeichenvokabular, dessen Elemente relativ klar definierte klangliche Bedeutungen haben (z. B. für Dichte, Dauer, Intensität oder Bewegungsrichtung). Der Komponist verstand seine Notation nicht als bloße Inspiration, sondern als alternative, eigenständige Notenschrift, die zwischen traditioneller Notation und freier Grafik vermittelt.
Mitwirkende:
Köln:
Irene Kurka – Sopran
Dorrit Bauerecker – Klavier/Akkordeon/Toypiano
Dorothee Haddenbruch – Klavier/Toypiano
Katharina Stashik – Saxophon
Aachen:
Neue Musik Ensemble Aachen (NMEAC):
Olaf Futyma – Flöten (Picc.Alt.Bass)
Regina Pastuszyk – Klarinette/Bassklarinette
Manou Liebert – Harfe
Theodor Pauss – Klavier/Synthesizer/Electronics
Karten Abendkasse: 25,- / 15,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)
Unter 18 Jahren FREI !! (Begrenztes Kontingent)
Michael Reudenbach (*1956 in Aachen – )
ist ein deutscher Komponist. Er tritt als Interpret Alter und Neuer Musik auf. An diesem Abend wollen wir uns gemeinsam seine Kompositionen Neuer Musik anhören und austauschen.
Der Eintritt ist frei – Interessierte sind herzlich willkommen!
Die Treffen werden vorbereitet von Günter Härtel und Hans-Walter Staudte