Neue Musik - Aktueller Jazz - Improvisierte Musik

Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen

JENS DÜPPE

JENS DÜPPE QUINTETT feat FRANCESCO BEARZATTI

Samstag, 17.10.2026 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Es wird klanglich interessanter und bunter denn je! 

Jens Düppe ist zurück mit originellen Ideen und einem neuen Album, dem vierten seiner Band, diesmal sogar im Quintett. Francesco Bearzatti, Italiens derzeitiger Star-Saxophonist und aktuell einer der wichtigen Impulsgeber der dortigen Jazzszene ist als langjähriger Freund Düppe’s mit im Team. Jens Düppe konzipiert die Kompositionen des neuen Albums für immer wieder wechselnde Besetzungen seiner allesamt preisgekrönten Mitmusiker. So entsteht ein mitreißender Fluss an immer neuen Klängen und Strukturen. Zeitlose Musik, sagt die Presse. 

 

Die Band um den Kölner Schlagzeuger und WDR Jazzpreisträger besteht nunmehr seit zehn Jahren und überzeugte von Anfang an. Bereits mit dem ersten Album rief sie Reaktionen hervor wie „A leading light for modern jazz“ (Midwest record) oder „bester europäischer Jazz“ (Jazzpodium). 2018 wurde Düppe als „bester Drummer national“ zum ECHO Jazz nominiert. Zusammen mit seinem Kollegen Frederik Köster (trp), Lars Duppler (p) und Christian Ramond (b) tritt die Band als Ganzes derartig stark auf, dass die live Presse nicht umhin kommt, die Konzerte als „atemberaubende Klangabenteuer“ (Holsteiner Courier) oder schlichtweg als „happenings“ (Westfälische Nachrichten) zu betiteln. 

 

Francesco Bearzatti – saxophone 

Frederik Köster – trumpet 

Lars Duppler – piano 

Christian Ramond – bass 

Jens Düppe – drums, composition 

 

Karten Abendkasse: 25,- / 15,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)

Unter 18 Jahren FREI ! (Begrenztes Kontingent) 

Foto: Susanne Diesner

KAUFMANN - HAUS - NOLL "KINDERSZENEN"

Donnerstag, 15.10.2026 um 20 Uhr in der Kammer des Theater Aachen

Eine moderne, jazzorientierte Neuinterpretation von Schumanns berühmtem Klavierzyklus „Kinderszenen“.

 

Das Trio mit den Musikern Jörg Kaufmann (Saxophone & Flöten), Mathias Haus (Vibrafon) und Conrad Noll (Kontrabass & Cello) verbindet in Schumanns Charakterstücken klassische Klangästhetik mit zeitgenössischer Jazzsprache. In dieser Besetzung erwachen die Charakterstücke Schumanns zu neuem Leben – fein, transparent und voller improvisatorischer Tiefe.

 

Zwischen Komposition und Freiheit, zwischen romantischer Melancholie und jazzgemäßer Klangsprache entsteht eine eigenständige, atmosphärische Musik, die Klassik- wie Jazzpublikum gleichermaßen anspricht. Die Produktion erscheint im Frühjahr 2026 beim renommierten Label Solo Musica

 

„Zahllose Klavierschüler haben sie als erste Begegnung mit der musikalischen Romantik durchlebt. Das Zarte, Heimelige, Handgestickte ist von besonders feiner Struktur und verzeiht keine Grobheit. Auch diese CD ist auf Zehenspitzen unterwegs: Joerg Kaufmann (Saxofon), Mathias Haus (Vibrafon) und Conrad Noll (Bass) widmen sich den „Kinderszenen“ mit solcher Liebe, Aufmerksamkeit und Inspiration, dass man durch ihre jazzigen Abwandlungen die Originale mit heller Freude durchblitzen hört. Das Album beschert – um mit der Überschrift des fünften Stücks zu reden – Glückes genug.“ – Rheinischen Post

Foto: Haruto Watanabe
Foto: Chris

JUNGES PODIUM III - SONNTAGS-MATINEE

Sonntag, 11.10.26 um 11 Uhr Klangbrücke Aachen

Zum dritten Mal lädt die Veranstaltungsreihe Junges Podium dazu ein, herausragende Nachwuchstalente der Musikhochschule live zu erleben. In der Sonntags-Matinee präsentieren engagierte Studierende mit frischem Blick und großer musikalischer Leidenschaft ihr Können.

PROGRAMM:

Lavinia Mao – Cello:

Krzysztof Penderecki– Per Slava

Krzysztof Penderecki – Capriccio per Siegfried Palm

Bernd Alois Zimmermann – 4 kurze Studien – 

Trio Yin

Lucie Krotilová – Geige

Yipei Sun – Cello

Ariel Chen – Piano


Hans Werner Henze (1926-2012) – Kammersonate für Klaviertrio (1948) –
Wim Henderickx (1962-2022) – Piano Trio – In der seidenen Stille… –

 

Mitwirkende

Lavinia (Yiwen) Mao ist eine vielseitige und profilierte Cellistin, die derzeit ihr Bachelorstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei dem international renommierten Cellisten Johannes Moser absolviert. Vor ihrem Studium in Deutschland studierte sie an der Colburn Music Academy in Los Angeles bei Clive Greensmith. Als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin ist sie in Asien, Nordamerika und Europa aufgetreten.

Lavinia wurde bei zahlreichen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter mit dem 2. Preis beim New York Virtuoso International Competition für Violoncello, dem Grace Meng U.S. House of Representatives Award sowie dem 2. Preis beim New York Concerto Competition. Als Kammermusikerin war sie Mitglied eines Klaviertrios, das beim 5th Hummingbird Music Awards Competition 2020 mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde.

Trio Yin

Die Geigerin Lucie Krotilová, die Cellistin Yipei Sun und die Pianistin Ariel Chen lernten sich erstmals im Rahmen eines Kammermusikprojekts an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT Köln, Deutschland) kennen, an der sie jeweils in ihren Studiengängen eingeschrieben waren. Beeindruckt von der außergewöhnlichen musikalischen Geschlossenheit des Ensembles und seinem starken künstlerischen Engagement sowie ermutigt durch ihren Professor Gerhard Vielhaber, gründeten sie das Trio Yin.

Seit 2024 tritt das Trio Yin regelmäßig in Konzerten auf. Im Jahr 2025 wurde das Ensemble beim Europäischen Kammermusikwettbewerb „Wolfgang Meyer“, ausgerichtet vom Max-Reger-Institut in Karlsruhe, mit dem dritten Preis ausgezeichnet.

Derzeit absolviert das Trio Yin ein Masterstudium im Fach Kammermusik an der HfMT Köln bei Prof. David Quiggle und Prof. Gerhard Vielhaber. Darüber hinaus erhält das Trio wertvolle künstlerische Impulse von Annette von Hehn, Geigerin des ATOS Trios, und profitierte außerdem von der Arbeit mit den weiteren Mitgliedern des ATOS Trios im Rahmen von Meisterkursen.

Lucie Krotilová, die Geigerin des Trio Yin, absolviert derzeit den Masterstudiengang Violine bei Prof. Tanja Becker-Bender an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und studiert gemeinsam mit dem Trio Yin Kammermusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zuvor studierte sie bei Prof. Annette von Hehn an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo sie ihren Bachelor of Music mit Auszeichnung abschloss.

Neben ihrem Studium sammelte Lucie von 2023 bis 2024 als Praktikantin bei den Luxemburger Philharmonikern wertvolle Orchestererfahrung. Vor ihrem Hochschulstudium besuchte sie das Young Talent Program des Conservatorium Maastricht und studierte dort bei Prof. Robert Szreder und Prof. Piotr Jasiurkowski.

Yipei Sun (*2000 in China) schloss 2023 ihren Bachelor am Zentralen Musikkonservatorium in Peking ab und erwarb 2025 ihren Master an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Im selben Jahr begann sie gemeinsam mit dem Trio Yin den Masterstudiengang Kammermusik. 2023 erhielt sie den 3. Preis beim 1. Dr. Alexander-Sikorski-Preis. 2024 wurde sie mit dem 2. Preis beim 2. Dr.-Alexander-Sikorski-Preis sowie dem 3. Preis beim Brigitte-Kempen-Wettbewerb ausgezeichnet.

Ariel Chen (*2002) ist eine taiwanische Pianistin. Nach ihrer musikalischen Ausbildung in Taipeh setzte sie ihr Studium im Pre-College-Programm der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Florence Millet fort. Im Jahr 2025 schloss sie dort ihren Bachelor of Music bei Prof. Fabian Müller ab.

Ariel nahm an zahlreichen Wettbewerben, Orchesterprojekten und Meisterkursen mit renommierten Musikerinnen und Musikern teil. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie auch als Korrepetitorin tätig. Seit 2025 absolviert sie als Mitglied des Trio Yin den Masterstudiengang Kammermusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

EINTRITT FREI!

HÖREN & SPRECHEN ÜBER NEUE MUSIK

Foto: Erik Jepsen

Rand Steiger (*1957 - amerikanischer Komponist für elektroakustische Musik und Mikrotonalität)

Freitag, 02.10.26 um 19:30 Uhr im Music Loft Studio der Klangbrücke Aachen

Der Eintritt ist frei – Interessierte sind herzlich willkommen!

Die Treffen werden vorbereitet von Günter Härtel und Hans-Walter Staudte

©Volker Beushausen

FUCHSTHONE ORCHESTRA - PEAKS & PLOTS

Donnerstag, 01.10.26 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Ein Orchester als Seismograf der Gegenwart: Mit ihrem 22-köpfigen Fuchsthone Orchestra

verwandeln Christina Fuchs und Caroline Thon Ereignisse, Begegnungen und politische

Spannungen in eindringliche orchestrale Klanggeschichten.

Ein State-of-the-Art zeitgenössischer Jazz-Großensembles, reich an Texturen, brillanten

Arrangements und solistischen Glanzlichtern.

Album Release FUCHSTHONE ORCHESTRA – PEAKS & PLOTS :

29.5.2026 UNIT Records (UTR 5286)

 

Virtuos und dringlich. So lässt sich die Musik des herausragenden 22-köpfigen „Fuchsthone

Orchestra“ von Christina Fuchs und Caroline Thon beschreiben – beide erfahrene Big-Band-

und Ensemble-Leiterinnen, die sich 2019 zusammentaten, um in Köln ein gemeinsames

Orchester zu gründen, für das sie ihre jeweiligen Kompositionen schreiben und

dirigieren. 2023 veröffentlichten sie ihr Debütalbum „Structures & Beauty“, jetzt erscheint ihr

Folgealbum „Peaks & Plots“, mit der griechischen Vibrafonistin und Perkussionistin Evi Fillipou

als Gastsolistin des Orchesters.

„Peaks“, das sind die Höhepunkte, Ereignisse, Begegnungen und Erfahrungen des Jahres 2025,

von den beiden Komponistinnen musikalisch umgesetzt in „Plots“, den Handlungssträngen und

Erzählungen. Wie von „Savita“, komponiert von Caroline Thon und gewidmet der jungen

deutschen Ukrainehelferin Savita Diana Wagner, die in ihrem berührenden Front-Blogtagebuch

über den Krieg schrieb und während ihres Hilfseinsatzes getötet wurde. Wie in „Taksim“ von

Christina Fuchs, mit Field Recordings aus Istanbul, den Gesängen der Muezzin und

Stadtgeräuschen als Gesamtklangbild der Metropole. Entstanden auch in der Zeit politischer

Unruhen, als sie sich während einer Künstlerinnenresidenz dort aufhielt. „Taksim“ ist der Name

des zentralen Platzes, bedeutet jedoch auch darüber hinaus „musikalische Improvisation“.

Oder in der unruhigen, sich zur Revolte steigernden Komposition „Le Champ“ von Caroline

Thon, basierend auf der Feldtheorie des Soziologen Pierre Bourdieu, als Appell für gerechtere

Ressourcenverteilung. Einige Stellen, so Thon, hätten die aggressive Energie von Rockmusik,

verbunden mit elektronischer Minimal Music, dem Element von Wort als Klang und den

metallisch-melodischen Klangflächen des Vibrafons von Evi Fillipou. Beim Komponieren folge

sie auch Bela Bartóks Kernmotiv-Theorie, durch fortlaufende Variation ein komplexes

Musikwerk aus einer einzigen kompositorischen Zelle zu entwickeln.

Christina Fuchs beschreibt ihre kompositorische Praxis als Klangsuche und Erweiterung. Mit

dem Rhythmus beginnend, entwickelt sie kompositorische Skizzen, die als Fragmente zu

Klangcollagen werden. Zu Schichten, die sich wie Ereignisse ineinander und übereinander

legen. „Jeder Akkord hat eine Vertikalität für mich“, erklärt sie. Caroline Thon beginnt mit einer

melodischen Idee, die sich zu einer Gesamtkomposition erweitert. Mit ineinander

geschichteten Spannungsbögen.

Immer auch mit dem Anspruch, mit gesellschaftspolitischen Themen auch künstlerisch Stellung

zu beziehen und dazu ihr kompositorisches Spektrum kontinuierlich klanglich zu erweitern

und zu vertiefen. Fuchs und Thon arbeiten mit verdichteten rhythmischen und melodischenTexturen geklöppelter Klangstrukturen, Elektronik und Live-Sampling der Computermusikerin

und Klangkünstlerin Eva Pöpplein, die sie mit Big-Band-Bläser-Sätzen, Violine und Gesang zu

einem Gesamtkunstwerk werden lassen.

Genre-Grenzen erweiternd und aufhebend bilden sich Noise-Flächen, in die virtuose

Bläsersätze eintauchen, aus denen sich Soli und improvisatorische Binnenflächen herauslösen,

sich bis zum Flüstern verlangsamen, um dann wieder zu einer großformatigen Klanglandschaft

zu werden. Zu einer Dynamik von Stille und der Energie ausbrechender, brachialer Tutti.

Meisterhaft geleitet von den beiden Dirigentinnen, als klangliche Erzählung und Nachspüren

von Form und Material, von Peaks & Plots.

 

 

FUCHSTHONE ORCHESTRA Line up

 

Christina Fuchs & Caroline Thon (Leitung, Komposition, Dirigat)

Feat. Evi Filippou (perc, vibraphon)

Roger Hanschel, Julian Drach, Veit Lange, Pierre de Stefano, Tini Thomsen (saxes)

Nils Attermeyer, Matthias Knoop, John-Dennis Renken, Matthias Bergmann (trumpets)

Philipp Schittek, Matthias Schuller, Moritz Anthes (trombones)

Wolf Schenk (basstrombone, tuba), Zuzana Leharovà (violin)

Barbara Barth (voice), Laia Genc (piano), Andreas Wahl (guitar), Alex Morsey (bass)

Jens Düppe (drums), Eva Pöpplein (electronics, live samples)

 

www.Fuchsthone.com

Karten Abendkasse: 25,- / 15,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)

Unter 18 Jahren FREI ! (Begrenztes Kontingent) 

Foto: GZM

EU JAZZ - REAL BOOK LIVE !

Donnerstag, 24.09.2026 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

50 Jahre Euregio Maas-Rhein, EuJazz.com und ein Doppelalbum Release

 

Im Jahr des 50-jährigen Bestehens der Euregio Maas-Rhein darf bei der GZM in Aachen besonders gefeiert werden.

Seit vielen Jahren steht die GZM im engen Austausch mit Partnern aus Maastricht, Heerlen, Lüttich, Eupen und Hasselt, die in dieser Drei-Länder-Metropolregion eine gemeinsame Promotion für Jazzkonzerte und Kontaktbörse für Jazzmusiker betreiben: ein kreativer und produktiver, sich gegenseitig befruchtender Raum für aktuellen Jazz.

Nachdem kürzlich eine Serie euregionaler „Real Books“ (nach dem Vorbild der referenziellen, amerikanischen Originals) im Druck erschienen ist, werden beim Konzert auf der Klangbrücke sowohl ein Doppelalbum mit bislang unveröffentlichten Titeln aus diesen Real Books als auch die komplette Sammlung der digitalen Versionen präsentiert: vier Real Books (Aachen, Lüttich, Limburg-NL und Limburg-B) mit über 300 Kompositionen von mehr als 100 KomponistInnen aus der Euregio Maas-Rhein bilden ein beeindruckend breites Spektrum des musikalischen Schaffens im Dreiländereck ab.

 

Am 24.9.2026 treten zwei Bands zu einem Doppelkonzert an, bei dem ausgewählte Titel aus diesen Real Books aufgeführt werden.

 

Für die Provinz Lüttich reist ein Quintett um André Klenes an, mit:

 

Jean-François Foliez, Klarinette/ Saxophon

Daniel Chavet, Guitar

Pirly Zurstrassen, Piano

Mimi Verderame, Drums

André Klenes, Bass

 

Die Aachener „Real Book Messengers“ sind:

Johannes Flamm, Klarinette/ Saxophon

Heribert Leuchter, Saxophone

Gero Körner, Piano

Steffen Thormählen, Drums

Werner Lauscher, Bass

 

Die Kompositionen der Online Ausgabe aller euregionaler Real Books stehen ab sofort unter eujazz.com zum Download bereit. Daneben sind hier auch diverse Studio- und Live-Aufnahmen dieser Stücke hören.

 

Karten Abendkasse: 25,- / 15,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)

Unter 18 Jahren FREI ! (Begrenztes Kontingent) 

Foto: Elke Bartholomäus

ELKE BARTHOLOMÄUS & ENSEMBLE

Samstag, 12.09.2026 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Die in Köln und New York ausgebildete Vokalistin und Komponistin Elke Bartholomäus ist seit langem eine Konstante in der Kölner Musikszene, u.a. an der Seite von Ralf Werner (DIE KULTURTECHNIKER), und nahm u.a. für das WDR Studio Akustische Kunst auf. Als
Grenzgängerin im Spannungsfeld zwischen Contemporary Jazz und Neuer Musik experimentiert sie auf sensible Weise mit den Möglichkeiten des Intruments Stimme und mit innovativen Songformen.

 

Offene Textstrukturen treffen auf minimalistische Ansätze und modale Elemente und werden live zu schwebenden bis treibenden Stimmungsfeldern verdichtet. Dabei setzt Bartholomäus ihre Stimme über die Interpretation von Texten hinaus als dynamische instrumentale Textur ein und lässt so gemeinsam mit ihrer hochkarätigen Band emotional mitreißende, facettenreiche
Soundscapes entstehen – oft mit überraschenden Wendungen.

Ihr vielgelobtes Debutalbum “To Speak” erschien bei JazzHaus Musik.

 

Elke Bartholomäus – Stimme, Komposition

Niklas Roever – Klavier
Jonas Stuppin – Gitarre
Fabian Berghofer – Kontrabass
Simon Bräumer – Schlagzeug

 

www.elke-bartholomaeus.de

https://jazzhausmusik.de/de/detail/jhm-308.html

Karten Abendkasse: 25,- / 15,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)

Unter 18 Jahren FREI ! (Begrenztes Kontingent) 

Foto: Stefan Seiler

REINER WITZEL GROUP feat. JOYCE NUHILL

Samstag, 05.09.2026 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Das neue Quintett des Düsseldorfer Saxophonisten Reiner Witzel vereint die Tiefe und Lebendigkeit des Jazz mit der Coolness zeitgenössischer Musik-Stile von Neo Soul bis Trap.

 

Die bildhaften und eingängigen Kompositionen und Arrangements des Bandleaders, umgesetzt von einer hochkarätig besetzten Band, bestehend aus dem Chaka Khan-Keyboarder Jesse Milliner, Markus Schieferdecker am Bass, Jan Leipnitz an den Drums und der
charismatischen Sängerin und Rapperin Joyce Nuhill, treffen Bauch, Herz und Beine und versprechen ein bleibendes Live-Erlebnis.

 

„Reiner’s soulful, powerful playing inspires me to do things I’ve never played before, very intense and at the same time extremely warm and expressive, an interesting balance between fire, energy and meditative calm.“ (Richie Beirach)

 

„A highly-engaging experience for a listener“ (London Jazz News / UK

 

Nomansland

Trap Trip

Slow Hot Wind

 

Karten Abendkasse: 25,- / 15,- (Ermäßigung für Music-Loft Schüler, Schüler, Studenten, Aachenpass)

Unter 18 Jahren FREI ! (Begrenztes Kontingent) 

HÖREN & SPRECHEN ÜBER NEUE MUSIK

Christine Groult (*1950 - französische Komponistin der elektonischen Musik und musique concrete)

Freitag, 04.09.26 um 19:30 Uhr im Music Loft Studio der Klangbrücke Aachen

Der Eintritt ist frei – Interessierte sind herzlich willkommen!

Die Treffen werden vorbereitet von Günter Härtel und Hans-Walter Staudte

Musiker*Innen Junges Podium

JUNGES PODIUM - Die Weiße Rose - Eine Kammeroper von Udo Zimmermann

Freitag, 17.07.26 um 19 Uhr Klangbrücke Aachen

Weiße Rose
Szenen für 2 Sänger*innen und 15 Instrumentalist*innen von Udo Zimmermann
1986 Uraufgeführt, Libretto: Wolfgang Willaschek, Spieldauer: ca 1Std 15min 

 

Die Kammeroper Die Weiße Rose von Udo Zimmermann begleitet die Geschwister Hans und Sophie Scholl in der letzten Stunde vor ihrer Hinrichtung. Gemeinsam mit seinem Librettisten Wolfgang Willaschek entwirft Komponist Udo Zimmermann aus Tagebucheinträgen, Briefen und Aufzeichnungen ein eindringliches inneres Porträt zweier junger Menschen, die für Freiheit und Wahrheit ihr Leben riskierten und verloren.

Für die Klangbrücke entsteht daraus ein Abend, der sich dem Thema Erinnern im doppelten Sinne widmet: Hans und Sophie erinnern sich an ihr Leben und wir sind aufgefordert, uns zu erinnern. Nicht nur an sie, sondern an das, wofür sie standen.

 

Doch wie erinnern wir uns? Und was bedeutet dieses Erinnern heute?

 

Gerade in einer Zeit, in der Forderungen nach einem „Schlussstrich“ unter der deutschen Vergangenheit wieder lauter werden, stellt sich diese Frage mit neuer Dringlichkeit. Welche Bedeutung hat Erinnerungskultur heute und welche Verantwortung erwächst aus ihr?

 

Valerie Haunz: Sopran
Tim Winkelhöfer: Bariton


Thomas Moore: Musikalische Leitung
Felix Scharff, Jonathan Linde: Regie

EINTRITT FREI!