Neue Musik - Aktueller Jazz - Improvisierte Musik

Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen

STATIONEN V

Der Klang des Bedingungslosen Grundeinkommens

 

Das Bedingungslose Grundeinkommen galt als politisch tot, bis die Pandemie aufzeigte, welche Untiefen und Verwerfungen den bundesdeutschen Sozialstaat prägen. Seither fristet es im politischen Diskurs ein thematisches Guerilla-Dasein. Es gibt auch eine ästhetische Seite des Themas: Künstlerinnen und Künstler haben in ihren Werken seit dem 20. Jahrhundert Ideen zur Zukunft der Arbeit, zur sozialen Gerechtigkeit und zu einem Grundeinkommen reflektiert und weiterentwickelt. Und Soziologen und Philosophen diskutieren die Auswirkungen eines Bedingungslosen Grundeinkommens auf die Gesellschaft und ihre Kultur.

Eine Rezitatorin und sechs Schlagzeuger führen in einem Programm durch musikalische, soziologische, philosophische und märchenhafte Auseinandersetzungen mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen. Die Rezitatorin Renate Fuhrmann und Perkussionisten aus den Gesellschaften für Neue Musik in Nordrhein-Westfalen bringen die anregende Parforce zwischen dem 26. April und dem 7. Mai 2022 nach Bielefeld, Münster, Dortmund, Essen, Köln und Aachen. Sie interpretieren Dieter Schnebel, Howard Skempton, Louis Andriessen und Jessie Marino.

Höhepunkt des Programms ist die Uraufführung eines neuen Werks von Oxana Omelchuk für sechs Schlagzeuger. Renate Fuhrmann geleitet mit ihren Rezitationen durch die philosophischen, soziologischen, lyrischen und märchenhaften Anverwandlungen des Guerilla-Themas, das aus dem Kulturleben nie mehr verschwinden wird.

Die Gesellschaften für Neue Musik aus NRW arbeiten in einem Arbeitskreis des Landesmusikrats NRW zusammen, der die Konzertreihe veranstaltet. Sie stellen in ihren Städten den Konzerten Schulklassenbesuche voran und entwickeln dazu ein Schulheft, das in Thematik und Kompositionen anschaulich einführt.

 

Stationen: Der Klang des Bedingungslosen Grundeinkommens.

 

Konzertreihe des Landesmusikrats NRW in Bielefeld, Münster, Dortmund, Essen, Köln und Aachen zwischen dem 26. April und dem 7. Mai 2022

 

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.

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