GREMINGER/HEID/SOTI

Foto: Florian Fries

ANTHONY GREMINGER / DARIUS HEID / THEA SOTI

Samstag, 20.11.20 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

 BUCKETLAND

what would you do if you knew everything?
you brain and bones would possess every possible piece of information
but had no memory
the chaos would be challenged through selection
but without history
the process of organization would have to happen over and over again
in a different form, with different intensity
yet when letting go of it
you could reach new levels of disorganization
thus making chaos and order of the same importance

Dieses Trio spielt ihr impulsives, differenziertes Konglomerat irgendwo zwischen Ordnung, Chaos, Spoken Word und gewöhnlichen Songstrukturen. Es entsteht eine Symbiose von akustischen und
elektronischen Sounds. VÖ 2020 auf Bandcamp: “bucketland – greminger/heid/soti“

anthony greminger // drums
darius heid // piano, synth
thea soti // voice, electronics


    GREMINGER/HEID/SOTI - 20. November 2020





    Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

    EXIL – ALS FORM DES ÜBERLEBENS

    EXIL - ALS FORM DES ÜBERLEBENS Musik und Schicksale jüdischer Exil-Komponisten

     

    Pogromnachtgedenken 2020

    Samstag, 14.11.20 um 20 Uhr Ballsaal im Alten Kurhaus Aachen

    Nach der erfolgreichen Veranstaltung der GZM „verfemte Komponisten – verbotene Musik“ 2018 und „Lexikon der Juden in der Musik“ 2019 im Ballsaal möchten wir in diesem Jahr den Focus auf die Musik und die Schicksale jüdischer Exil-Komponisten setzen.

    Seit der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland litten auch Künstler jüdischer Herkunft unter Repressalien, die, neben den allgemeinen Schikanen in täglichen Leben, ihr Berufsleben betrafen. Sie wurden schrittweise vom Kulturleben ausgeschlossen. Den Musikern, Komponisten, Musikkritikern, Musiklehrern wurde die Ausübung ihres Berufes untersagt. Sie verloren jegliche Aussichten auf berufliche Zukunft. Ihr Überlebens war bedroht.

    Einige von ihnen wählten das Exil als Chance aufs Überleben und auf das Bewahren ihrer Identität als Künstler.

    Im Konzert zum Andenken an Pogromnacht wird das Neue Musik Ensemble Aachen (NMEAC) die Musik ausgewählter jüdischen Exil-Komponisten und Komponistinnen in Verbindung mit ihren Briefen, persönlichen Berichten und Recherchen von Musikwissenschaftlern präsentieren.

    Die Schicksale von Hans Gal, Mieczyslaw Weinberg, Berthold Goldschmied, Alexander Zemlinsky und Hanns Eisler u.a. sind Geschichten über Hoffnung und Enttäuschung, über Erfolg und Scheitern aber vor allem über den Schmerz der Trennung von der Familie, Freunden und von der Heimat.


    Catharina Marquet – Sopran
    Olaf Futyma – Flöten
    Regina Pastuszyk – Klarinetten
    Martin Schminke – Violine
    Tom Morrison – Viola
    Cornelia Briese – Cello
    Manou Liebert – Harfe
    Theo Pauss – Klavier


      EXIL – ALS FORM DES ÜBERLEBENS - 14. November 2020





      Einheitspreis: 25,- €  (Tickets nur über Vorreservierung unter info@gzm-aachen.de oder über den Button „Ticketreservierung“)

      HORATIU RADULESCU

      Hören und Sprechen über Neue Musik

      Horatiu Radulescu - ein französicher Komponist rumänischer Herkunft

      Freitag, den 13.11.2020 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

      Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

      Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.

      LIZLANE

      Foto: Hans-Joachim Schippers

      LIZLANE

      Freitag, 06.11.20 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

       Modern Vocal Jazz aus Aachen

      LIZLANE ist mal impulsiv und dynamisch, mal emotionsgeladen und losgelöst. Das modern Jazz Quartett um Sängerin und Songschreiberin Lisa Heide verbindet improvisierte Jazzkunst mit Popeinflüssen und elektronischen Spielereien. Die Musiker aus Aachen und Köln schaffen eine über viele Jahre gewachsene intime Atmosphäre, die mal leicht plätschernd und verträumt, mal verrückt, energisch und überraschend sein kann. Geschickt eingesetzte Effekte und viel freier Raum zur Improvisation lassen LIZLANE den Zuhörer in eine spannende, dynamische und vielfältige Welt des modernen Jazz eintauchen.

      Die gebürtige Aachener Jazzsängerin Lisa Heide singt von Menschen und derenBeziehungen, von Geschichten und Erfahrungen aus fernen Ländern. Ihre warme und einfühlsame Stimme kann dabei ebenso sehr kraftvoll und dynamisch sein.

      Inspiriert durch moderne Jazzsängerinnen wie Viktoria Tolstoy, Gretchen Parlato oder Johanna Borchert erhält die Musik bei aller Eingänglichkeit ihren Tiefgang.

      Die Musiker Roman Wollenhaupt (Bass), Moritz Schippers (Klavier),  Moritz Baranczyk (Schlagzeug) und Lisa Heide (Gesang)  lernten sich während des Musikstudiums in Maastricht kennen. Die Vier verbindet seither eine lange musikalische Reise durch unterschiedliche Stile und Interpretationen anderer großer Vocalistinnen. Ihre Konstante sind und bleiben die Eigenkompositionen von Sängerin Lisa, die erst durch die Ideen und individuellen  Stärken ihrer Mitmusiker zum Leben erweckt werden und so technisch und musikalisch wertvolle Kompositionen entstehen.

      2015 veröffentlichte LIZLANE ihre erste EP unter dem Namen „outside“ – ein live Mitschnitt aus der Burg Frankenberg in Aachen. Sie spielten neben vielen regionalen und überregionalen Konzerten u.a. auf dem Jazzfestival „Jazz Tube“ in Bonn, auch das ARTE Magazin Metropolis widmete LIZLANE ein kleines Feature.

      Lisa Heide – Gesang

      Moritz Schippers – Klavier

      Roman Wollenhaupt – Bass

      Moritz Baranczyk – Schlagzeug


        LIZLANE - 6. November 2020





        Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

        TRIO ABSTRAKT

        TRIO ABSTRAKT

        Samstag, 06.06.20 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

        Das TRIO ABSTRAKT ist ein Kölner/Essener Ensemble für Neue Musik bestehend aus Salim Javaid (Saxophon), Shiau-Shiuan Hung (Schlagzeug) und Marlies Debacker (Klavier). Das Ensemble widmet sich sowohl dem zeitgenössischen Repertoire für die spezifische Instrumentation als auch allen möglichen Duo-Konstellationen innerhalb des Trios, Musiktheater und Werken ohne die jeweiligen Instrumente, so z.B. Alltagsgegenständen. Ebenso beschäftigt sich das Trio mit Werken mit Elektronik, dem Spielen von Objekten, Video oder der Verwendung von Körper und Stimme.

        Das Trio konzertierte bereits auf der Biennale del Arte Venice (2019), dem NOW! Festival in der Philharmonie Essen (2019), der Biennale Aktueller Musik Bremen (2018), IMPULS! Academy/Festival Graz (2019), nahm an 2019 an 3x3x3 teil (einem Projekt der KGNM, GNMR und GNMM – mit Konzerten in Köln, Essen und Münster) und spielte eigens organisierte Konzerte mit selbst kuratiertem Programm und von dem Ensemble in Auftrag gegebene Kompositionen.

        TRIO ABSTRAKT hat bereits einige Werke u.a. von Georges Aperghis, Mark Andre, Hans Thomalla, Orm Finnendahl, Toshio Hosokawa, Brice Pauset, Carola Bauckholt, Johannes Schöllhorn, Elnaz Seyedi erarbeitet und kürzlich Werke von Jing Wang, Corné Roos und Ioannis Gerhard Paul uraufgeführt.

        Da die MusikerInnen des Trios auch rege Impsovisatoren undKlangforschende sind, nutzen die dem Trio gewidmeten Werke teils die breite Palette charakteristischer Klänge der einzelnen MusikerInnen.

        Salim Javaid – Saxophone, Marlies Debacker – Piano, Shiau-Shiuan Hung – Schlagzeug

        Programm:

        Trio Funambule – Georges Aperghis
        Abstrakt II – Ioannis G. Paul
        Opera of the Nobility – Michael Finnissy
        „das flirrende Innere“ – Corné Roos


          TRIO ABSTRAKT - 6. Juni 2020





          Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

          SVEN DECKER´S JULI QUARTETT

          Ninette Niemeyer

          Sven Decker´s JULI Quartett

          Samstag, 16.05.20 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

          Die Musiker des neu formierten Quartetts des Kölner Holzbläsers Sven Decker haben sich an einem heißen Julitag bei einer Aufräumaktion in einem Kölner Proberaum kennengelernt und arbeiten seitdem auch an einer gemeinsamen Auffassung von Ordnung und Unordnung in der Musik.
          Es wird entrümpelt und ausgemistet, geordnet, installiert, neu entworfen und wieder verworfen, neu gestaltet und neu orientiert, diskutiert und sinniert, experimentiert und gestaltet.
          Ziel ist ein Raum, der zum Verweilen einlädt und in dem sich jeder frei bewegen oder einfach nur zur Ruhe kommen kann.

          Sven Decker- Tenorsaxofon, Klarinette, Bassklarinette, Komp.
          Heidi Bayer- Trompete, Flügelhorn
          Conrad Noll- Kontrabass
          Jo Beyer- Schlagzeug

          www.sven-decker.de


            SVEN DECKER´S JULI QUARTETT - 16. Mai 2020





            Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

            REINHARD GLÖDER TRIO

            REINHARD GLÖDER TRIO

            Freitag, 08.05.20 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

            Reinhard Glöder ist Jazzmusiker, Komponist, Kabarettist (Deutscher Kabarettpreis 1997) und
            Big Band Leiter (CD mit Dave Brubeck).

            Reinhard Glöder ist als Jazzmusiker seit Mitte der 70er Jahre auf der Szene. Er studierte Klavier an der Musikhochschule Berlin und Kontrabass am Robert-Schumann-Institut Düsseldorf. Als Lehrbeauftragter an der Universität GHS Duisburg leitete er bis 1999 die UNI DUISBURG BIG BAND (CD mit Dave Brubeck). Von 1974 bis 1980 war Reinhard Glöder Bassist in der erfolgreichen Jazz-Rock-Gruppe VIRGO (Tourneen, Festivals, Fernseh- und Rundfunkproduktionen) und spielte u.a. mit dem Golden Gate Quartet. In den 80er Jahren wirkte er in div. Jazzgruppen um Theo Jörgensmann, Michael Sell, Eddy Marron, Peter Giger u.a. mit. Von 1979 bis 1985 leitete Reinhard Glöder ein eigenes Quartett mit Matthias Nadolny, Andy Lumpp und Jo Thönes. Mit dieser Formation entstand die vielbeachtete LP „The Glasblower“. Von 1989 bis 1998 gab Reinhard Glöder ein Intermezzo als Kabarettist und erhielt zusammen mit Achim Konejung den Deutschen Kabarettpreis 1997. Seit 1991 ist Reinhard Glöder Lehrer für Kontrabaß, E-Bass und Keyboard an der Städtischen Musikschule Dormagen. (Seit Mai 2002 Leiter der Musikschul Big Band) Frühjahr 2009 Tournee mit Helge Schneider.
            Am 29.01.2020 findet in der Jazz-Schmiede Düsseldorf die Premiere eines Films über Reinhard Glöder statt. Hier ist der Trailer:

            Reinhard Glöder – bass
            Karsten Vorwerk – piano
            Robin Lambertz – drums


              REINHARD GLÖDER TRIO - 8. Mai 2020





              Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

              EXKURSION ZUM ACHTBRÜCKENFESTIVAL

              Hören und Sprechen über Neue Musik

              Exkursion zum Achtbrücken Festival nach Köln

              Freitag, den 10.01.2020 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Klangbrücke

              Details werden rechtzeitig bekannt gegeben.

              Vorbereitet werden die Treffen von Hören und Sprechen über Neue Musik von Hans-Walter Staudte und Günter Härtel

              Der Eintritt ist frei, daher ist für diese Veranstaltung  keine Online-Kartenreservierung möglich.