Just Another Foundry

Just Another Foundry

Samstag, 04.05.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Jazz mit neuen Wurzeln
Mut zur Kante
Haltung einer Garagenband

Einfach nur drei Individuen, einfach ein Trio, Just Another Jazz Band, das stetig überrascht.  Songhafte Eigenkompositionen sind die gemeinsame Basis aus der ihr Fabrikat hervorgeht und trotzdem klingt dieses Trio nicht einfach nach Schlagzeug, Kontrabass und Saxophon.  Sie sind gewillt ihr elegantes Konstrukt jederzeit wieder niederzureißen und abrupt mit einer trashigen Manier gespeist aus Hip-Hop, Pop, Free-Jazz oder Krautrock zu kombinieren.  Es werden Momente geschaffen, in denen die typischen Regeln der Instrumente kaum gelten. Diese Regeln werden durch vertauschte Rollen und erweiterte Spieltechniken umgangen und ausgehebelt. All das schafft eine authentische Aussage, die über Just Another Foundry’s Musik hinausgeht.  Musik der Großstadt und dennoch der eigenen Wurzeln. Musik, die das Feuer einer neuen
Generation widerspiegelt

Jonas Engel l Saxophon

Florian Herzog l Kontrabass

Anthony Greminger l Schlagzeug





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Julia Ehninger 4tet

Julia Ehninger 4tet

Samstag, 06.04.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Eine „lebendige Initialzündung“ (Soultrain): 2016 veröffentlichte Julia Ehninger mit ihrem Quartett das Debütalbum „Im Wandel“ auf Unit Records, mit welchem die Band national wie international auf sich aufmerksam machen konnte. Die Release-Tour des Erstlings, der sich „wohltuend von Mainstream-Veröffentlichungen abhebt“ (Musikreview) führte die Band in die USA, Schweiz, Österreich und Deutschland wo die Band ein breites Publikum für sich gewinnen konnte. Das letzte Jahr verbrachte Julia Ehninger als DAAD-Stipendiatin in New York, wo sie viele Stücke für das neue Album geschrieben hat. Im Januar 2019 wird das neue Album „Hidden Place“ auf dem renommierten Label Berthold Records erscheinen. Nach dem vielbeachteten Debütalbum „Im Wandel“, ist die neue Produktion „Hidden Place“ international ausgerichtet. Während das erste Album komplett auf Deutsch war, sind die Texte nun in Englisch. Im neuen Album wird zeitgenössischer Jazz wird mit populärer und experimenteller Musik verbunden. Inhaltlich widmet sich „Hidden Place“ den Dynamiken, die unser tägliches Handeln beeinflussen, jedoch nicht sichtbar sind, wie unsere Erfahrungen, die uns geprägt haben, unsere Emotionen und Überzeugungen.

Gesang – Julia Ehninger
Klavier – Jonathan Hofmeister
Schlagzeug – Jeroen Truyen
Kontrabass – Nicolai Amrehn

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Miss Pepper Blue

Foto: Winfried Kuck

Miss Pepper Blue

Samstag, 30.03.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Gitta Schäfer (Saxophon) und Johanna Schmidt (Klavier) sind in der Aachener Musikwelt berühmt-berüchtigt, J. Schmidt u.a. mit Dance of Joy und Tango X, G. Schäfer mit Travail Sonique und dem Duo SchäferProske.

Mit Miss Pepper Blue verbinden die beiden Musikerinnen europäische Wurzeln mit lyrischem und extrovertiertem Jazz oder Folk. Ihre neue CD “Traumtag” im Gepäck, kreieren sie einen kammermusikalischen Sound, erzählen ihre Klanggeschichten auf ebenso feinsinnige wie belebende Weise mit ihren Kompositionen und Improvisationen.

Skurril und witzig, charmant, melancholisch, rhythmisch fulminant und sphärisch-meditativ entwickeln die beiden Musikerinnen einen fesselnden Dialog und laden die Zuhörer zu einer spannungsreichen Klangreise ein.

Gitta Schäfer – Saxophon

geb. 1964 im Bergischen Land.

Mitbegründerin von „Ankle to Nose“, „Travail Sonique“ und „SchäferProske“. Tourneen mit „Art de Fakt“ und dem Lyriker Raymond Federman in Europa und den USA.

 Johanna Schmidt – Klavier, E-Piano

geb 1962 in München

Geigerin des Duos „Duo Tarantelle“, der Klezmergruppe “Dance of Joy“ und der Tangoformation „tangoX“.

Seit dem Jahr 2000 widmet sie sich verstärkt der Komposition und Improvisation.

 

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Oslender & Cardynaals feat. Bruno Müller

O&C - Oslender & Cardynaals feat. Bruno Müller

Freitag, 22.02.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Hinter »O&C« verbergen sich Simon Oslender an der Hammondorgel und Jerôme Cardynaals am Schlagzeug. Beide sind gerade mal Anfang zwanzig und zelebrieren den funkigen Blues-Jazz schon in einem ganz eigenen Stil – mitreißende Grooves und röhrende Hammond sind Programm.

Per Zufall lernten die beiden Musiker sich in einer Bigband kennen, haben sich spontan für den Prinses Christina Jazz Concours in Amsterdam angemeldet, der dann auch gewonnen wurde. Schnell war klar, dass sie zusammen einen eigenen, frischen Sound kreieren wollen. Die erste gemeinsame CD »Big Brothers« wurde schon ein Jahr später produziert, auch Auftritte in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und der Schweiz ließen nicht lange auf sich warten.

Bisheriger Höhepunkt war unter anderem ein gemeinsamer Auftritt mit Hammond-Legende Dr. Lonnie Smith beim Grachtenfestival. Vor fünf Jahren traf Bruno Müller dann bei einem Festival auf das Duo – seitdem hat es zwischen den dreien im wahrsten Sinne des Wortes gefunkt. Bruno Müller zählt seit vielen Jahren zu den meistgefragten Gitarristen in Europa. Die Liste der Künstler, mit denen er zusammenarbeitet, ist sehr lang, darunter Till Brönner, Jeff Cascaro, Mezzoforte, Thomas Quasthoff, die NDR- und die WDR-Bigband und viele mehr.

Simon Oslender – Hammondorgel

Jerôme Cardynaals – Schlagzeug

Bruno Müller – Gitarre

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Jens Düppe Quartett

Jens Düppe Quartett

Samstag, 16.02.19 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

WDR Jazzpreis 2019

 Preisverleihung des WDR Jazzpreises aus dem Theater in Gütersloh: 

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-jazz-world/fuenfzehntes-jazzfest-guetersloh-jens-dueppe-100.html

Nach Jens Düppe’s Debut CD Anima, welche von der amerikanischen Fachpresse als „leading light for modern jazz“ (Chris Spector – Midwest Record) bezeichnet wurde, legt der Kölner Schlagzeuger, Komponist und aktueller WDR Jazzpreisträger 2019 nur zwei Jahre später nach, und zwar mit seiner zweiten CD: DANCING BEAUTY heißt sie und wurde prompt zum ECHO JAZZ 2018 nominiert. Inspiriert ist sie durch neun Zitate von John Cage, einem der größten Musikpioniere des vergangenen Jahrhunderts. Allesamt stammen sie aus seinem Buch Silence. Das Ergebnis: 9 Kompositionen, allesamt im Sinne von Cage, frei von Genregrenzen und musikalischen Schranken. So erzählt der Kölner Schlagzeuger mit seiner Band eine große Geschichte von neuen Horizonten, Neugierde und musikalischer Freiheit. Das Ganze bleibt keinesfalls verkopft, sondern gerät zu einem äußerst genüsslichen Klangabenteuer und fesselt den Zuhörer ab der ersten Sekunde. „Alles, was wir machen, ist Musik“, sagt Cage – und was für welche! Diese vier hervorragenden Jazzer präsentieren ein prickelnd-kreatives Konzert voll von heroischen Momenten, suchend-träumerischen Klängen und „tanzender Schönheit“.

Jens Düppe – dr. / composition

Frederik Köster – trp

Lars Duppler – piano

Christian Ramond – bass

14.2. um ca. 22.00 Uhr kommt auf WDR 3 ein 10 minütiger Beitrag zu dem Konzert !





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Tilo Weber Quartet „Four Fauns“

Tilo Weber Quartett mit "Four Fauns"

Freitag, 23.11.18 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Mein Leben?!: ist kein Kontinuum! (nicht bloß durch Tag und Nacht in weiße und schwarze Stücke zerbrochen!) (…) ein Tablett voll glitzernder snapshots.“

Das Quartett des Berliner Schlagzeugers Tilo Weber lässt sich von Arno Schmidts snapshots inspirieren und erzeugt mit einer beeindruckenden Farbpalette von warmen Pastellfarben bis schillernden Blautönen einen bunten Klangteppich. Schmidt erklärt das Kontinuum des Lebens zur Illusion und liefert den vier Faunen eine Steilvorlage sich in der Musik von Raum und Zeit zu lösen.

Mit Richard Koch an der Trompete und Hayden Chisholm am Altsaxophon trifft Feuer auf Wasser. Der nachdrückliche Puls von Kontrabassist Andreas Lang grundiert eine Ebene auf der Schlagzeuger Tilo Weber sein volles klangliches und melodische Potenzial entfalten kann.

Diese traditionsreiche Quartettformation entwickelt dabei einen völlig neuen Sound, der sich aus den Tiefen der klassischen Musik speist und eine große Brücke zur zeitgenössischen Musik und der Avantgarde des Jazz schlägt.

Die kontrapunktischen Kompositionen von Weber loten die Grenzen der Dreistimmigkeit aus und überzeugen durch eine erfrischende Transparenz. Jazzstandards werden rückwärts gespielt und Präludien für fugenähnliche Balladen improvisiert. Die „Four Fauns“ begeistert durch eine stilistische Bandbreite und präsentieren einen zeitgenössischen Jazz der nicht avantgardistisch um den Preis der emotionalen Kälte ist und ohne Klischees auskommt.

Hayden Chisholm – Saxophon

James Banner – Bass

Richard Koch – Trompete

Tilo Weber – Schlagzeug





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Pablo Held Trio

Pablo Held Trio

Samstag, 17.11.18 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Das Pablo Held Trio ist derzeit eine der lebendigsten und bedeutendsten Formationen des europäischen Jazz. Es überschreitet die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation, indem es auf Festlegungen – eine Abfolge von Themen und einen vorgezeichneten Weg, diese zu präsentieren – bei Konzerten verzichtet. Das Risiko radikaler Spontaneität verleiht dem Trio seit Jahren Flügel, so dass es zum Modell einer Ästhetik geworden ist, welche man nur bei wenigen Künstlern findet. Die Kohäsion des Pablo Held Trios beruht auf Freundschaft und auf dem schöpferischen Willen, beständig Neuland zu betreten. Das künstlerische Gewicht und die Eigenständigkeit der drei Ausnahmemusiker ist ein Anziehungspunkt für einen wachsenden Kreis kongenialer Musiker des europäischen und amerikanischen Kontinents, die das Trio häufig erweitern. Die beindruckende Entwicklung des Pablo Held Trios ist auf nunmehr acht CDs dokumentiert.

Pablo Held (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr)

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Joscha Oetz und Urbanic Cycles

Joscha Oetz und Urbanic Cycles

Samstag, 12.05.18 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Ein Nonett mit Spitzen-Musikern aus Köln, Berlin und Lima präsentiert der Kontrabassist Joscha Oetz mit seinem aktuellem Projekt Urbanic Cycles. Der kraftvolle, rhythmusbetonte Klang und die Besetzung seiner Band Perfektomat, welche er seit seiner Rückkehr nach Köln aus dem selbstgewählten, 11 jährigen Exil in Kalifornien und Peru erfolgreich führt, ist hierbei die Basis. Diese Klangsprache erweitert Joscha Oetz nun zum ersten Mal um die orchestralen Möglichkeiten eines mittelgroßen Large Ensemble. Dabei entsteht ein Sound, bei dem peruanische Rhythmen und Jazz auf Elemente von M-Base und Minimal Music treffen.

Schon die CD Perfektomat wurde von Fachleuten als einzigartig gelobt, und das nicht ohne Grund – Die Kombination von Jazz und Afro-Peruanischen Rhythmen und Klangfarben wie in dieser Musik ist hierzulande einmalig. Urbanic Cycles hebt diese Individualität auf eine neues Niveau.

Im Kontinuum seiner künstlerischen Tätigkeit zwischen Improvisation und Komposition, Neuer Musik, Jazz, Vermittlung und Forschung bedeutet für Joscha Oetz Identität Vielfalt, die Vokabel Heimat wird dabei im Plural geschrieben. Neben Offenheit in alle stilistisch/kulturellen Himmelsrichtungen und Interesse an der Vermeidung festgelegter Kategorien ist das Prinzip des „virtuosen Kosmopoliten“ Oetz, wie er einst bezeichnet wurde: gemischt werden darf, was man gut kennt.

Das Ergebnis: ein Freudenfeuer an vorwärtsweisendem, mitreißendem Jazz. Die Musiker verzaubern ihre Hörer mit Afro-Peruanischer Rhythmus-Finesse, Gelassenheit und Frenetik, mit lateinamerikanischer Leichtigkeit und sensibler Auslotung vielfältiger klanglicher Identitäten. Ein kaleidoskopisches Spiel zwischen einfach und komplex, entspannt, ambitioniert und weltgewandt.

Saxophone – Theresia Pillipp, Niels Klein und Leonard Huhn
Violine – Zuzana Leharova
Cello – Elisabeth Coudoux
Peruanischer Cajón – Laura Robles
Piano – Nils Tegen
Schlagzeug – Danny Schröteler
Kontrabass – Joscha Oetz





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

P.U.L.S.E – „Kobaldblau“ CD Release Konzert

P.U.L.S.E - "Kobaldblau" CD Release Konzert

Samstag, 09.09.17 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Werner Hüsgen stellt in diesem Konzert das aktuell im Sommer bei Unit-Records erschienene Album „Kobaltblau“  seiner Band P.U.L.S.E.  vor, die mit exzellenten Musikern aus den Jazz-Szenen von Amsterdam, Köln, Brüssel und der Euregio besetzt ist.

Die Eigenkompositionen von Hüsgen spielen teilweise mit den Traditionen akustischer und elektrischer Jazz-Großformationen, durchbrechen diese aber immer wieder durch überraschende Wendungen in  ausgefeilten Arrangements, die die zahlreichen Klangfarben einer mit vier Bläsern und zusätzlicher Perkussion ausgestatteten Band auf verblüffende Art ausschöpfen. Lyrische Passagen und kraftvolle rockige Anteile ergänzen sich zu einem wundervollen Gesamtkunstwerk, niemals abgehoben, aber immer mit einer gewissen Kante ausgestattet, die eingefahrene Hörgewohnheiten auf den Kopf stellt.

Jazz, der aus den Wurzeln von Soul, R&B, World und Latin schöpft.

 

Werner Hüsgen (D/NL) – as/ss/fl/comp
Carlo Nardozza (B) – tpt/flh
Peter Hermesdorf (NL) – ts
Thorsten Heitzmann (D) – tbn
Gero Körner (D) p/keyb
Wolf Martini (D) – guit
Werner Lauscher (D/B) – bass
Gerd Breuer (D) – drums
Chris Fehre (D). perc
 
Special Guest:
Soleil Niklasson – vocals

http://wernerhuesgen.de/pulse/

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Moritz von Kleist´s Tonwerkstatt

Moritz von Kleist´s Tonwerkstatt

Samstag 01.07.17 um 20 Uhr

Klangbrücke Aachen

Das Quartett um den in Köln lebenden Saxophonisten Moritz von Kleist geht gemeinsam auf die Suche nach musikalischen Abenteuern. Dabei dienen die sparsam gestalteten Eigenkompositionen als Ausgangspunkt
für ausgedehnte Streifzüge durch frei improvisiertes Gebiet. Der Kern des Ganzen ist die ständige Kommunikation mithilfe musikalischer Parameter, welche als Dreh- und Angelpunkt zur Auslotung musikalischer Grenzen dient. Dabei geht es mal ruppig und rau, dann
wieder flüsternd melodisch zu. Die fließenden Grenzen zwischen Lied und Improvisation, Solo und Begleitung ebnen den Weg für eine spannende musikalische Reise.

Ryan Carniaux (trompete)
Moritz von Kleist (saxophon)
Reza Askari (bass)
Etienne Nillesen (drums)





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)