Tilo Weber Quartet „Four Fauns“

Tilo Weber Quartett mit "Four Fauns"

Freitag, 23.11.18 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Mein Leben?!: ist kein Kontinuum! (nicht bloß durch Tag und Nacht in weiße und schwarze Stücke zerbrochen!) (…) ein Tablett voll glitzernder snapshots.“

Das Quartett des Berliner Schlagzeugers Tilo Weber lässt sich von Arno Schmidts snapshots inspirieren und erzeugt mit einer beeindruckenden Farbpalette von warmen Pastellfarben bis schillernden Blautönen einen bunten Klangteppich. Schmidt erklärt das Kontinuum des Lebens zur Illusion und liefert den vier Faunen eine Steilvorlage sich in der Musik von Raum und Zeit zu lösen.

Mit Richard Koch an der Trompete und Hayden Chisholm am Altsaxophon trifft Feuer auf Wasser. Der nachdrückliche Puls von Kontrabassist Andreas Lang grundiert eine Ebene auf der Schlagzeuger Tilo Weber sein volles klangliches und melodische Potenzial entfalten kann.

Diese traditionsreiche Quartettformation entwickelt dabei einen völlig neuen Sound, der sich aus den Tiefen der klassischen Musik speist und eine große Brücke zur zeitgenössischen Musik und der Avantgarde des Jazz schlägt.

Die kontrapunktischen Kompositionen von Weber loten die Grenzen der Dreistimmigkeit aus und überzeugen durch eine erfrischende Transparenz. Jazzstandards werden rückwärts gespielt und Präludien für fugenähnliche Balladen improvisiert. Die „Four Fauns“ begeistert durch eine stilistische Bandbreite und präsentieren einen zeitgenössischen Jazz der nicht avantgardistisch um den Preis der emotionalen Kälte ist und ohne Klischees auskommt.

Hayden Chisholm – Saxophon

James Banner – Bass

Richard Koch – Trompete

Tilo Weber – Schlagzeug





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Pablo Held Trio

Pablo Held Trio

Samstag, 17.11.18 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Das Pablo Held Trio ist derzeit eine der lebendigsten und bedeutendsten Formationen des europäischen Jazz. Es überschreitet die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation, indem es auf Festlegungen – eine Abfolge von Themen und einen vorgezeichneten Weg, diese zu präsentieren – bei Konzerten verzichtet. Das Risiko radikaler Spontaneität verleiht dem Trio seit Jahren Flügel, so dass es zum Modell einer Ästhetik geworden ist, welche man nur bei wenigen Künstlern findet. Die Kohäsion des Pablo Held Trios beruht auf Freundschaft und auf dem schöpferischen Willen, beständig Neuland zu betreten. Das künstlerische Gewicht und die Eigenständigkeit der drei Ausnahmemusiker ist ein Anziehungspunkt für einen wachsenden Kreis kongenialer Musiker des europäischen und amerikanischen Kontinents, die das Trio häufig erweitern. Die beindruckende Entwicklung des Pablo Held Trios ist auf nunmehr acht CDs dokumentiert.

Pablo Held (p), Robert Landfermann (b), Jonas Burgwinkel (dr)

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Joscha Oetz und Urbanic Cycles

Joscha Oetz und Urbanic Cycles

Samstag, 12.05.18 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Ein Nonett mit Spitzen-Musikern aus Köln, Berlin und Lima präsentiert der Kontrabassist Joscha Oetz mit seinem aktuellem Projekt Urbanic Cycles. Der kraftvolle, rhythmusbetonte Klang und die Besetzung seiner Band Perfektomat, welche er seit seiner Rückkehr nach Köln aus dem selbstgewählten, 11 jährigen Exil in Kalifornien und Peru erfolgreich führt, ist hierbei die Basis. Diese Klangsprache erweitert Joscha Oetz nun zum ersten Mal um die orchestralen Möglichkeiten eines mittelgroßen Large Ensemble. Dabei entsteht ein Sound, bei dem peruanische Rhythmen und Jazz auf Elemente von M-Base und Minimal Music treffen.

Schon die CD Perfektomat wurde von Fachleuten als einzigartig gelobt, und das nicht ohne Grund – Die Kombination von Jazz und Afro-Peruanischen Rhythmen und Klangfarben wie in dieser Musik ist hierzulande einmalig. Urbanic Cycles hebt diese Individualität auf eine neues Niveau.

Im Kontinuum seiner künstlerischen Tätigkeit zwischen Improvisation und Komposition, Neuer Musik, Jazz, Vermittlung und Forschung bedeutet für Joscha Oetz Identität Vielfalt, die Vokabel Heimat wird dabei im Plural geschrieben. Neben Offenheit in alle stilistisch/kulturellen Himmelsrichtungen und Interesse an der Vermeidung festgelegter Kategorien ist das Prinzip des „virtuosen Kosmopoliten“ Oetz, wie er einst bezeichnet wurde: gemischt werden darf, was man gut kennt.

Das Ergebnis: ein Freudenfeuer an vorwärtsweisendem, mitreißendem Jazz. Die Musiker verzaubern ihre Hörer mit Afro-Peruanischer Rhythmus-Finesse, Gelassenheit und Frenetik, mit lateinamerikanischer Leichtigkeit und sensibler Auslotung vielfältiger klanglicher Identitäten. Ein kaleidoskopisches Spiel zwischen einfach und komplex, entspannt, ambitioniert und weltgewandt.

Saxophone – Theresia Pillipp, Niels Klein und Leonard Huhn
Violine – Zuzana Leharova
Cello – Elisabeth Coudoux
Peruanischer Cajón – Laura Robles
Piano – Nils Tegen
Schlagzeug – Danny Schröteler
Kontrabass – Joscha Oetz





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

P.U.L.S.E – „Kobaldblau“ CD Release Konzert

P.U.L.S.E - "Kobaldblau" CD Release Konzert

Samstag, 09.09.17 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Werner Hüsgen stellt in diesem Konzert das aktuell im Sommer bei Unit-Records erschienene Album „Kobaltblau“  seiner Band P.U.L.S.E.  vor, die mit exzellenten Musikern aus den Jazz-Szenen von Amsterdam, Köln, Brüssel und der Euregio besetzt ist.

Die Eigenkompositionen von Hüsgen spielen teilweise mit den Traditionen akustischer und elektrischer Jazz-Großformationen, durchbrechen diese aber immer wieder durch überraschende Wendungen in  ausgefeilten Arrangements, die die zahlreichen Klangfarben einer mit vier Bläsern und zusätzlicher Perkussion ausgestatteten Band auf verblüffende Art ausschöpfen. Lyrische Passagen und kraftvolle rockige Anteile ergänzen sich zu einem wundervollen Gesamtkunstwerk, niemals abgehoben, aber immer mit einer gewissen Kante ausgestattet, die eingefahrene Hörgewohnheiten auf den Kopf stellt.

Jazz, der aus den Wurzeln von Soul, R&B, World und Latin schöpft.

 

Werner Hüsgen (D/NL) – as/ss/fl/comp
Carlo Nardozza (B) – tpt/flh
Peter Hermesdorf (NL) – ts
Thorsten Heitzmann (D) – tbn
Gero Körner (D) p/keyb
Wolf Martini (D) – guit
Werner Lauscher (D/B) – bass
Gerd Breuer (D) – drums
Chris Fehre (D). perc
 
Special Guest:
Soleil Niklasson – vocals

http://wernerhuesgen.de/pulse/

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Moritz von Kleist´s Tonwerkstatt

Moritz von Kleist´s Tonwerkstatt

Samstag 01.07.17 um 20 Uhr

Klangbrücke Aachen

Das Quartett um den in Köln lebenden Saxophonisten Moritz von Kleist geht gemeinsam auf die Suche nach musikalischen Abenteuern. Dabei dienen die sparsam gestalteten Eigenkompositionen als Ausgangspunkt
für ausgedehnte Streifzüge durch frei improvisiertes Gebiet. Der Kern des Ganzen ist die ständige Kommunikation mithilfe musikalischer Parameter, welche als Dreh- und Angelpunkt zur Auslotung musikalischer Grenzen dient. Dabei geht es mal ruppig und rau, dann
wieder flüsternd melodisch zu. Die fließenden Grenzen zwischen Lied und Improvisation, Solo und Begleitung ebnen den Weg für eine spannende musikalische Reise.

Ryan Carniaux (trompete)
Moritz von Kleist (saxophon)
Reza Askari (bass)
Etienne Nillesen (drums)





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

BENJAMIN SCHAEFER – Quiet Fire

BENJAMIN SCHAEFER - Quiet Fire

Mittwoch 31.05.17 um 20 Uhr

Klangbrücke Aachen

„Quiet Fire“ vereint fünf der spannendsten Stimmen der jungen europäischen Jazzszene. Von “Quiet” bis “Fire” – und mit “Quiet Fire” – lotet das hochkarätig besetzte Quintett Spannungs- und Gemütszustände aus. Die Band liebt den Sturm ebenso wie die Ruhe davor, umarmt Gewissheiten und wirft sie dann freudig über Bord, entwirft zeitlose Schönheiten für den verklingenden Moment. Ihr Ziel ist es, Musik zu schaffen, die ebenso musikalisch gehaltvoll wie emotional zugänglich ist.

Das Repertoire von „Quiet Fire“ stammt größtenteils aus der Feder von Benjamin Schaefer und verbindet dessen Liebe zur Komposition mit der Lust an Experimenten und spontaner Interaktion. Der mehrfach ausgezeichnete Pianist schätzt das gemeinsame Musikmachen als Gesprächssituation in einer abstrakten Sprache. Für seine neueste Unterhaltung öffnet er musikalische Räume, in denen fünf faszinierende Persönlichkeiten sich entfalten, einander herausfordern und unterstützen können. Einen besonderen Reiz bietet die Integration der Harfe in den Jazzkontext – ein Instrument mit ganz eigenem Klang, das wie das Klavier sowohl Melodie- als auch Harmoniefunktionen übernehmen und ein rhythmisches Fundament liefern kann.

Eine begeisterte Konzertbesucherin brachte es kürzlich auf den Punkt: „Das einzige, was schade ist, sind die Pausen zwischen den Stücken – man möchte einfach immer weiter zuhören.“

James Wylie (Altsaxophon), Kathrin Pechlof (Harfe), Benjamin Schaefer (Piano), Max Andrzejewski (Schlagzeug), Igor Spallati (Kontrabass)





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Batzi Gürke – Points of View

Batsi Gürke

Freitag, 27.01.17 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Points of View ist nicht nur der Name, sondern auch die Programmatik der aktuellen Band des Gitarristen Batzi Gürke. Gürke interpretiert hier die klassische Jazz-Septett Besetzung mit einer „Drei Bläser Frontline“ neu und spannend. Einerseits dem geradlinigen Contemporary Jazz verpflichtet, durchbrechen Gürkes Kompositionen und Arrangements dieses Genre immer wieder mit einem sehr speziellen „Point of View“. Nicht zuletzt lebt die Musik auch durch die exzellente Besetzung mit Musikern aus dem Kölner und Düsseldorfer Raum, u.a. dem Aachener Saxophonisten Werner Hüsgen.
 
Batsi Gürke – Gitarre
Hans-Peter Salentin-trompete/flügelhorn
Werner Hüsgen-alt-u.sopransaxophon
Heiner Schmitz-tenorsaxophon
Martin Kübert-piano
Konstantin Wienstroer-kontrabass
Josef Kirschgen-drums

 





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)

Filippa Gojo Quartett

Filippa Gojo Quartett

Die paradoxe Komposition von Elementen, die man nur aus unterschiedlichen Kontexten kennt, ist die herausragende Quälitat, die das Filippa Gojo Quartett ausmacht. Ausschlaggebend ist hier natürlich der musikalische Zugang der in Köln lebenden Vorarlberger Frontfrau, der eine friedliche Grenzüberschreitung schon lange zum Markenzeichen geworden ist: „Singing out of the box“ ist das Motto ihres Schaffens und meint damit das Beschreiten neuer Wege, sowohl stimmlich als auch konzeptionell. Filippa Gojo macht neben ihren traumwandlerischen Vokalexkursen zwischen perkussivem und lyrischem Gesang auch an Sprachgrenzen nicht Halt. Sie weiß dabei als Sängerin und Schreiberin gleichermaßen zu überzeugen, weshalb die große europäische Jazzstimme Norma Winstone das 2013 erschienene Debutalbum des Quartetts „Nahmaufnahme“ mit diesen Worten bedachte: „She sings the Brazilian pieces very well but I am really impressed with the way she writes and sings in English. I especially like „Train of Thought“ and the Jimmy Hendrix type solo on „Confusao“. Einige neuere Stücke sind gar im Vorarlberger Heimatidiom verfasst. Sie drücken dadurch noch mehr Tiefe und Innigkeit aus.

Mittlerweile hat sich das Quartett um Filippa Gojo, die 2014 außerdem den Jazzpreis der Stadt Köln erhielt, international einen Namen machen können. Das zeigt sich nicht nur am großen Interesse im europäischen Musik-Feuilleton, sondern auch an

Auftrittsmöglichkeiten bei großen Festivals wie z. B. dem „Alto Adige“ in Südtirol. Dennoch kam für das Quartett mit Sebastian Scobel (Piano, Rhodes), David Andres (Kontrabass) und Lukas Meile (Percussion) der Gewinn des Neuen Deutschen Jazzpreis 2015 unerwartet. Sowohl in der Kategorie Band als auch in der Solisten-Sparte wurde der Name Filippa Gojo mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Für alle Vier mindestens genauso viel wert wie der Preis selbst war dabei das Urteil des US-amerikanischen Jazzsaxofonisten und Kurators Kenny Garrett, mit dem er den Einzug die finale Runde begründete: „Diese Musik hat mich berührt.“

 

Filippa Gojo – Gesang
Sebastian Scobel – Piano
David Andres – Kontrabass
Lukas Meile  – Percussion

Klangbrücke im Alten Kurhaus

EINTRITT 15,- / 10,-





Mit freundlicher Unterstützung von:
Kulturbetriebe Aachen
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The Dudes Quartett und Morphusum

VERY YOUNG JAZZ

Freitag, den 04.11.2016 um 20 Uhr Klangbrücke Aachen

Doppelkonzert

1) The Dudes Quartett

Trompete, Gitarre, Kontrabass, Drums. The Dudes‘ Quartet formte sich im Frühjahr 2015 aus vier guten Freunden, mit der Intention, die Kenntnisse im Combo-Spiel zu erweitern. So bringt jedes Mitglied seine früheren Erfahrungen mit, um insgesamt an einem Punkt des Zusammenspiels anzusetzen, an dem viele Bands aufhören. Auf ungewöhnliche Arrangements, solistischen Spielraum und Interaktion wird viel Wert gelegt. Vor dem Hintergrund bekannter Standards als Grundlage entsteht also ein sehr bewusster, alternativer aber auch selbstkritischer Stil. Ideal für den routinierten Jazz-Zuhörer.

Ferdinand Schwarz – Trompete
Paul Prassel – Gitarre
Luca Müller – Bass
Levin Gjakonovski – Schlagzeug

2) Morphusom feat. special guest

Morphusom ist eine superfrische Band, die sich Anfang 2016 in der Kölner Musikhochschule formte. Die drei Musiker spielen ausschließlich Eigenkompositionen, welche kollektiv auf den Proben zu einem satten Bandsound ausgearbeitet werden. Angetrieben von der ‚afro-amerikanischen Groovekultur‘ bedient sich Morphosum beispielsweise bei den Welten des Neo-Souls und des Beats, lässt aber niemals den einzigartigen Jazzapproach außer Acht. Im Mittelpunkt steht eindeutig der Zuhörer und seine Hörerfahrung, eine spannende Reise ist garantiert.

Darius Heid – Klavier, Keyboards
Shanice Bennet – Bass
Jonas Vollmer – Schlagzeug

Eintritt: 7,50 € (nur Abendkasse)





Frederik Köster „Die Verwandlung“

® Stefanie Markus

Frederick Köster

Sonntag 02.10.16 um 20 Uhr

Klangbrücke Aachen

Als Komponist und Trompeter gehört Frederik Köster zu den interessantesten Charakteren seiner Generation und gewann den „Neuen Deutschen Jazzpreis“ und den „Echo Jazz“. „Die Verwandlung“ ist das Lieblingsprojekt von Frederik Köster, Joscha Oetz und den auch schon mit einem „Echo Jazz“ ausgezeichneten Sebastian Sternal und Jonas Burgwinkel: Eine Vielzahl an originellen und zeitgemäßen musikalischen Facetten und ein freier Blick auf die Kompositionen kombinieren sich mit technischer Brillanz und Spielwitz. Der pointierte Einatz elektronischer Effekte schafft Projektionsflächen, Tensein/Release oder das bewusste Spiel mit Spannungsbögen und dynamischen Schattierungen, mit lyrischen Passagen im Sinne Kenny Wheelers, abstrakten Dialogen und intelligenten Grooves,Hörenswert!

Frederik Köster (tp/flh/electronics)
Sebastian Sternal (p/rhodes)
Joscha Oetz (b)
Jonas Burgwinkel (dr.)





Karten Abendkasse: 15,- / 10,- (Ermäßigung für Schüler, Stundenten, Aachenpass)